Dieter Suhr (Copyright)  Geld Cash Finanzen
Medienbeitrag, 17.02.2017

Dieser Beitrag ist am 17. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Deutschland erwirtschaftet große Exportüberschüsse, der Gewinn aber wird im Ausland verzockt. Die Lösung lautet: in Deutschland investieren. Seit ... mehr

Sigbert Georgi (Copyright)  Berlin Potsdamer Platz
Medienbeitrag, 16.02.2017

Renaissance oder Decadence der großen Städte?Nachdem in den 1990er Jahren viel Suburbanisierung stattgefunden hat, ist seit 2001 immer wieder von einer Renaissance der Großstädte die Rede. Ob man davon heute noch ausgehen kann, gilt es zu überprüfen. Im Folgenden ... mehr

Natalie Oritz / Flickr.com (Copyright)  Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung
Bericht, 15.02.2017

Neue Konsumformen, die auf Teilen, Tauschen, Leihen und nicht auf Eigentumserwerb basieren und über digitale Plattformen vermittelt werden, finden zunehmend Eingang in die gesellschaftliche und wissenschaftliche Diskussion über zukünftigen Wohlstand und Lebensqualität. ... mehr

DIW Berlin (Copyright)  SOEP Broschuere
Bericht, 13.02.2017

Wer in kompakter Form wissen möchte, zu welchen Themen mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) geforscht wird und welche Erkenntnisse sich mit den Daten gewinnen lassen, für den ist unsere neue Broschüre "Leben in Deutschland" gedacht. Darin präsentiert das SOEP eine ... mehr

DIW Berlin/Barbara Dietl (Copyright)
Medienbeitrag, 10.02.2017

Dieser Beitrag ist am 10. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. US-Präsident Donald Trump hat bereits in den ersten zwei Wochen seiner Amtszeit für viel Wirbel gesorgt. Die Risiken für die Weltwirtschaft lassen sich ... mehr

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von Kornelia Hagen, Jana Rückert-John, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

von Michael Arnold, Ferdinand Pavel, Katharina Weber, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Onlineplattformen gelingt es durch technische Innovationen die Transaktionskosten zwischen Nachfragenden und Anbietenden von Gütern und Dienstleistungen deutlich zu reduzieren. Dabei hängt die Bedeutung der Plattformen für den Arbeitsmarkt insbesondere davon ab, inwieweit sie in die Interaktion zwischen den Marktteilnehmenden eingreifen. Während Onlinemarktplätze im Wesentlichen den klassischen Marktplatz technologisch aufwerten, greifen Händler mit Plattformcharakter so sehr in die Interaktion ein, dass der Plattformbetreiber scheinbar selbst die Dienstleistung erbringt. Allerdings organisiert er deren Bereitstellung mit Hilfe von Soloselbständigen anstelle von abhängig Beschäftigten. Da eine Vielzahl von Arbeitnehmerrechten an die abhängige Beschäftigung in Unternehmen geknüpft ist, könnte diese Verschiebung zu mehr selbständiger Beschäftigung Handlungsbedarfe in den Bereichen der Absicherung und Interessensvertretung von Soloselbständigen begründen. Auf der Grundlage der im Beitrag präsentierten Onlineplattformen MyHammer (Marktplatz), Helpling und Clickworker (Händler mit Plattformcharakter) wird diese Einschätzung illustriert.

von Nora S. Stampfl, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Innerhalb kürzester Zeit hat das durch veränderte Konsumeinstellungen angestoßene und durch moderne Vernetzungstechnologien ermöglichte Sharing an Fahrt gewonnen und trat schnell aus der anfänglichen Nische heraus. Heute ist eine zunehmendeProfessionalisierung der Sharing Economy zu beobachten, in deren Zuge ursprüngliche und idealistische Ziele des Sharings zunehmend über Bord geworfen werden. Sharingplattformen dienen auch nicht länger nur als Quelle alternativer Konsumbefriedigung, sondern zudem als Job- und Verdienstquelle. Dabei sind es die spezifischen ökonomischen Grundprinzipien der Sharingplattformen, die einen neuen Typus von Selbständigem hervorbringen – den Mikrounternehmer. Dieser ist unterspeziellen, den Funktionsprinzipien der Plattformökonomie geschuldeten Arbeitskonditionen tätig. Insgesamt lässt die weitere Verbreitung dieser neuen Wirtschafts- und Arbeitsform eine "Uberisierung" der Arbeitswelt erwarten. Diese Entwicklung wirftFragen hinsichtlich zeitgemäßer Schutzrechte für Arbeitskräfte sowie sozialer Absicherung auf und ruft Regulierungsinstanzen auf den Plan.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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17.02.
Wieso wir Deutschen schlecht sparen und unsere Zukunft gefährden. Mein Kolumne zu : via
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16.02.
Vorteil Studium: höherer Verdienst (1,8 fach), niedrigere Arbeitslosigkeit, bessere Aufstiegschancen, sagt DIW-Expertin Vaishali Zambre
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15.02.
Entscheidung heute starkes Signal, dass Europa offen bleibt,sich gegen stellt.My take:
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