LFL (Copyright)  Schl ssel Schl
Medienbeitrag, 27.09.2016

Der Gastbeitrag von Claus Michelsen ist am 27. September 2016 in der Frankfurter Rundschau erschienen. Deutschland ist ein Land der Mieter. Hört man sich im Bekanntenkreis um, dürfte dies nicht mehr allzu lange so bleiben. Angesichts historisch niedriger Zinsen scheint der Weg ... mehr

privat (Copyright)  Daniel Zimmer
Personalie, 26.09.2016

Prof. Dr. Daniel Zimmer, LL.M., Professor der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn und ehemaliger Vorsitzender der Monopolkommission, wurde zum DIW Research Fellow in der Abteilung Unternehmen und Märkte ernannt. Der geschäftsführende Direktor des Center for Advanced ... mehr

danstar (Copyright)  Einkaufswagen Supermarkt Farbbild
Pressemitteilung, 23.09.2016

Kauf aus reinen Imagegründen kann sogar die Standards senken Ob der Einkauf von ökologischen und fair gehandelten Produkten tatsächlich für bessere Produktionsstandards oder nur für ein gutes Gewissen sorgt, hängt davon ab, mit welcher Motivation diese Produkte gekauft ... mehr

Twilight_Art_Pictures (Copyright)  Leinensack Sackleinen Jutes
Interview, 23.09.2016

Frau Friedrichsen, immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher greifen zu ökologischen und fair gehandelten Produkten. Sorgt das tatsächlich für bessere Produktionsstandards oder nur für ein gutes Gewissen? Das hängt davon ab, mit welcher Motivation die Produkte tatsä ... mehr

Sandro Götze (Copyright)  Berlin Deutschlandfahne Deutschlandfahnen
Kommentar, 23.09.2016

Die Alternative für Deutschland (AfD) fährt derzeit einen Wahlerfolg nach dem anderen ein. Sachsen-Anhalt 24 Prozent, Baden-Württemberg 15 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern 21 Prozent, Berlin 14 Prozent. Vor der Flüchtlingskrise lag die AfD im Westen noch bei ... mehr

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von Jana Friedrichsen, in DIW Wochenbericht

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher greifen zu ökologischen und fair gehandelten Produkten, mehr und mehr Läden erweitern ihr Sortiment um entsprechende Produktalternativen. Doch nicht immer steht dahinter ein echtes Interesse an alternativen Produktionsprozessen. Ein Teil der Kundschaft will durch ein umweltfreundliches oder fair gehandeltes Produkt auch sein soziales Ansehen verbessern und ist bereit, für diesen Imagegewinn einen Preisaufschlag zu zahlen. Dies wiederum kann es für den Anbieter profitabler machen, mehr "imageträchtige" als wirklich nachhaltig produzierte Produkte anzubieten. Mit einem neuentwickelten Modell wird es möglich, die optimale Preis- und Produktgestaltung eines Anbieters zu untersuchen, wenn die Merkmale "Image" und "Nachhaltigkeit" zur Kaufentscheidung der Konsumentinnen und Konsumenten beitragen. Die Modellanalyse zeigt: Diejenigen, die vor allem auf ihr "grünes" Image Wert legen und nicht an den dahinterliegenden Prozessen interessiert sind, setzen für den Anbieter Anreize, ihnen ein Produkt zu verkaufen, das ein entsprechendes Image hat, ohne das Nachhaltigkeitspotenzial voll auszuschöpfen. Im schlechtesten Fall tragen sie dazu bei, dass die Produktpalette weniger nachhaltig wird. Maßnahmen zur Förderung nachhaltigen Konsums – wie etwa das im Februar 2016 vom Bundeskabinett beschlossene nationale Programm zur Förderung nachhaltigen Konsums in Deutschland – sollten deshalb die Motive von Anbietern und Kundschaft berücksichtigen. Um den Marktanteil wirklich nachhaltiger Produkte optimal zu fördern, ist aber ein Wertewandel in Bezug auf die Produktionsbedingungen entscheidend. Solche Kampagnen sollten deshalb stark auf die Information über nachhaltige Produktionsweisen zugeschnitten sein.

von Malte Rieth, Lisa Gehrt, in DIW Wochenbericht

In Anbetracht drohender Deflation hat die EZB verschiedene Anleihekaufprogramme umgesetzt, um ihr Mandat für Preisstabilität zu erfüllen. Ein wesentliches Ziel dieser Programme ist die Anhebung der Inflationserwartungen, da diese sich maßgeblichauf dietatsächliche Inflation auswirken. In der vorliegenden Studie wirdempirisch untersucht, wie effektiv die jüngsten unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen zur Steigerung der Inflationserwartungen waren. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Ankündigung der EZB-Anleihekaufprogramme die Inflationserwartungen im Euroraum signifikant angehoben haben; allerdings in eher bescheidenem Umfang. Insgesamt stiegen die Inflationserwartungen um 20 bis 30 Basispunkte.

von Elke Holst, Martin Friedrich, in DIW Wochenbericht

Frauen sind in Führungspositionen insgesamt noch immer deutlich unterrepräsentiert. Der sogenannte Gender Leadership Gap, also die Differenz zwischen dem Anteil von Frauen an allen abhängig Beschäftigten und dem Anteil von Frauen in hohen Führungspositionen, variiert zwischen einzelnen Branchen allerdings erheblich. Der vorliegende Bericht zeigt, dass die Chancen von Frauen in der Finanzbranche am geringsten sind, obwohl es dort – gemessen an allen Beschäftigten in der Branche – besonders viele hohe Führungspositionen gibt. Gründe dafür könnten eine besonders maskuline Kultur sowie die speziellen gesetzlichen Anforderungen an GeschäftsleiterInnen im Finanzsektor sein, die implizit Männern stärker zugutekommen. Generell schmälert auch Teilzeitarbeit die Karrierechancen von Frauen: Für viele Führungspositionen ist eine Vollzeittätigkeit Voraussetzung, der Frauen aufgrund der nach wie vor tradierten Aufgabenteilung in Familie und Haushalt aber oft nicht nachgehen können – im Gegensatz zu Männern. Politik und Wirtschaft sollten daher Maßnahmen ergreifen, die den Erwerbsumfang von Männern und Frauen angleichen. Die vom DIW Berlin vorgeschlagene Familienarbeitszeit und der qualitative Ausbau der Kinderbetreuung wären wichtige Schritte auf diesem Weg.

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Deutschland braucht mehr und soziale Mobilität, um der zu begegnen. Kommentar von A. Kritikos…
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Eine neue Studie des zeigt: Das Fair-Trade-Siegel schadet bisweilen mehr, als es nutzt
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Führt das Interesse an automatisch zu höheren ? 5 Fragen an J.Friedrichsen…
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ändern sich nur, wenn Käufer*innen echtes Interesse an anderen haben
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Zerschlagung nicht als Drohung, vielmehr die einzig vernünftige Lösung sagt
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