Tobias Machhaus (Copyright)  Solar Solarenergie Sonnenenergie
Pressemitteilung, 18.10.2017

DIW Berlin stellt Modell vor, um bereits jetzt starke Anreize für Investitionen in Windkraft- und Solaranlagen zu geben, die sich in der langen Frist gut und kostengünstig in das Stromsystem integrieren werden – Vorgeschlagenes Marktwertmodell baut auf existierenden Förderrahmen ... mehr

Lutz Wallroth (Copyright)  Windrad Windkraftrad Windkrafträder
Interview, 18.10.2017

Herr Neuhoff, das DIW Berlin hat ein Marktwertmodell entwickelt, das ausreichende Anreize für Investitionen in systemfreundliche Anlagen für erneuerbare Energien schaffen soll. Was genau ist dabei unter einer systemfreundlichen Anlage zu verstehen? Eine systemfreundliche Anlage ist eine ... mehr

Andreas Franke (Copyright)  Kraftwerk Kraftwerke Braunkohlekraftwerk
Bericht, 18.10.2017

Mit Hilfe der sogenannten hydrothermalen Carbonisierung kann Biomasse in ein kohleartiges Produkt umgewandelt werden, das auch als Biokohle oder HTC-Kohle bezeichnet wird. Diese HTC-Kohle eignet sich sowohl zur Einzelverbrennung in Blockheizkraftwerken als auch zur Mitverbrennung in konventionellen ... mehr

Christa Eder (Copyright)  Junge Kind Kinder
Kommentar, 18.10.2017

Es tut sich viel im Bereich der Kindertagesbetreuung. Gemeinden, Länder und auch der Bund nehmen immer mehr Geld in die Hand – soweit dies angesichts des Kooperationsverbots in der Finanzverfassung zulässig ist. Der Kita-Ausbau geht voran, auch wenn der Bedarf gerade im Bereich der ... mehr

Florian Mühlbauer (Copyright)  Afrika Farbbild Farbfoto
Roundup, 13.10.2017

Microenterprises account for a large fraction of employment in developing countries and they are likely to increase in importance in the future. In Sub-Saharan Africa, for example, around 8 million additional jobs need to be created annually in order to cope with the increasing number of new ... mehr

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von Karsten Neuhoff, Nils May, Jörn Richstein, in DIW Wochenbericht

Durch die steigenden Anteile erneuerbarer Energien an der Stromproduktion wird die kostengünstige Systemintegration der Anlagen immer wichtiger. Als systemfreundlich werden dabei Technologien und Standorte bezeichnet, die günstiger und einfacher zu integrieren sind, weil sie, im Gegensatz zu anderen Anlagen, zu Zeiten produzieren, in denen der Strom besonders wertvoll ist. Dieser Bericht zeigt, dass ProjektentwicklerInnen Im Bereich erneuerbare Energien in Deutschland bisher nur schwache Anreize haben, in systemfreundliche Anlagen zu investieren. Basierend auf fünf Kriterien für die Weiterentwicklung von Förderinstrumenten wird ein Marktwertmodell abgeleitet, welches ausreichende Anreize für Investitionen in systemfreundliche Anlagen schafft und zugleich zusätzliche Finanzierungsrisiken für ProjektentwicklerInnen vermeidet. Durch ein solches Modell, basierend auf einen Marktwertfaktor, können die Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien und somit auch für Umlagen im Stromsystem und für die Energiewende insgesamt, langfristig niedrig gehalten werden.

von Jakob Medick, Isabel Teichmann, Claudia Kemfert, in DIW Wochenbericht

Mit Hilfe der sogenannten hydrothermalen Carbonisierung kann Biomasse in ein kohleartiges Produkt umgewandelt werden, das auch als Biokohle oder HTC-Kohle bezeichnet wird. Diese HTC-Kohle eignet sich sowohl zur Einzelverbrennung in Blockheizkraftwerken als auch zur Mitverbrennung in konventionellen Kohlekraftwerken. In dieser Studie werden das Treibhausgasvermeidungspotential und die dazugehörigen Kosten berechnet, wenn Laub und Grasschnitt aus dem Großraum Berlin für die Herstellung von HTC-Kohle genutzt würden. Dabei wird angenommen, dass die HTC-Kohle einen Teil der in Berlin verwendeten Steinkohle zur Gewinnung von Strom und Wärme ersetzt. Je nach Herkunft der Grünabfälle werden ein städtisches, ein ländlich-städtisches und ein ländliches Szenario spezifiziert, die alle gleichzeitig realisierbar sind. Zusammengerechnet beträgt das Treibhausgasvermeidungspotential mehr als 70 000 Tonnen Kohlenstoffdioxidäquivalente (CO2e) pro Jahr. Dies entspricht ungefähr 1,6 Prozent des Treibhausgasreduktionsziels, das sich Berlin für das Jahr 2020 gegenüber 2005 gesetzt hat. Die Treibhausgasvermeidungskosten belaufen sich allerdings auf ein Mehrfaches von dem, was eine Tonne Kohlenstoffdioxid derzeit im Europäischen Emissionshandel kostet. Dabei zeigt ein Vergleich der Kosten in den verschiedenen Szenarien, dass die Mitverbrennung der HTC-Kohle in einem bestehenden Kohlekraftwerk mit ungefähr 75 Euro pro Tonne CO2e gegenüber der Einzelverbrennung in einem neuen Blockheizkraftwerk noch vergleichsweise kostengünstig ist. Somit könnte HTC-Kohle in der Zeit bis zum vollständigen Kohleausstieg einen gewissen Beitrag zur Minderung des Treibhausgasausstoßes von Kohlekraftwerken leisten

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23.10.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Kolleginnen und Kollegen des ! 🎂
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23.10.
.: „Zuspruch für AfD im Osten liegt an fehlender wirtschaftl. und sozial. vieler Menschen“
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19.10.
DIW-Marktwertmodell soll Anreize für Invest. in systemfreundliche Anlagen für schaffen
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19.10.
Wie der Flickenteppich aus unterschiedlichen Qualitätsstandards in |s beseitigt werden kann.
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18.10.
DIW-Wochenbericht zum Thema: durch / HTC-Kohle – Potentiale & Kosten für den Großraum
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