Marcin Balcerzak (Copyright)  B ro Office
Pressemitteilung, 11.01.2017

DIW Berlin untersucht insgesamt mehr als 500 Unternehmen – Frauen sind in Spitzengremien großer Unternehmen noch immer deutlich in der Minderheit – Gesetzliche Quotenregelung allein reicht nicht aus Frauen sind in den Spitzengremien großer Unternehmen in Deutschland nach wie ... mehr

Elena (Copyright)  Finanzdistrikt Finanzdistrict District
Bericht, 11.01.2017

Nach wie vor sind Frauen in Spitzengremien des Finanzsektors deutlich in der Minderheit. Dem Managerinnen-Barometer des DIW Berlin zufolge waren die Aufsichts- und Verwaltungsräte der 100 größten Banken Ende des Jahres 2016 zu gut 21 Prozent mit Frauen besetzt. Damit stagnierte der ... mehr

Elena (Copyright)  Baustelle Baustellen Bau
Pressemitteilung, 11.01.2017

Vor allem der Wohnungsneubau boomt – Öffentliche Infrastruktur fährt nach wie vor auf Verschleiß – Prognose im Rahmen der Bauvolumenrechnung des DIW Berlin lässt sich erstmals in Neubau- und Bestandsmaßnahmen aufschlüsseln Die Bauwirtschaft bleibt eine ... mehr

sunshine (Copyright)  R ckansicht Von
Interview, 11.01.2017

Seit dem 1. Januar 2016 gilt in Deutschland eine feste Geschlechterquote für Aufsichtsräte. Frei werdende Posten müssen so lange mit Frauen besetzt werden, bis ein Anteil von 30 Prozent erreicht ist. Frau Holst, lässt sich nach ziemlich genau einem Jahr schon eine erste Bilanz ... mehr

Martin Kosa (Copyright)  Einkauf Shopping Einkaufen
Kommentar, 11.01.2017

Das Elterngeld hat jüngst seinen zehnten Geburtstag gefeiert – und wie das bei runden Geburtstagen so ist, wurde Bilanz gezogen. Dabei hieß es auch, das Elterngeld sei gescheitert, oder, wie jüngst in der FAZ zu lesen war, „entzaubert“, da es nicht zu einem ... mehr

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von Stefan Bach, Peter Haan, Kristina van Deuverden, Björn Fischer, Herbert Brücker, Agnese Romiti, Enzo Weber, in DIW Berlin - Politikberatung kompakt

von Elke Holst, Katharina Wrohlich, in DIW Wochenbericht

Die seit Januar 2016 verbindliche Geschlechterquote für Aufsichtsräte in Deutschland zeigt eine erste Wirkung: Dem Managerinnen- Barometer des DIW Berlin zufolge waren in den unter die Quotenregelung fallenden 106 Unternehmen Ende 2016 deutlich mehr Frauen in den Kontrollgremien vertreten als ein Jahr zuvor. Ihr Anteil stieg um gut vier Prozentpunkte auf mehr als 27 Prozent. Auch in den anderen Unternehmensgruppen legte der Anteil der Aufsichtsrätinnen zu. Die Berechnungen auf Basis der Top-200-Unternehmen zeigen zudem, dass in Unternehmen, in denen der Aufsichtsrat bereits zu einem Drittel mit Frauen besetzt ist, der Anteil anschließend kaum bis gar nicht mehr steigt. Die Schere zwischen den Aufsichtsräten und Vorständen öffnet sich indes weiter, denn in letzteren ist die Dynamik nach wie vor sehr schwach: In den unter die Quote fallenden Unternehmen sind im Durchschnitt nur 6,5 Prozent Frauen in den Vorstandsetagen vertreten – noch weniger als in den DAX-30 (gut elf Prozent) und den 200 umsatzstärksten Unternehmen (acht Prozent). In den Unternehmen mit Bundesbeteiligung hat sich die Dynamik deutlich abgeschwächt – sie drohen ihre Vorbildfunktion einzubüßen. Um möglichen Gesetzesverschärfungen zuvorzukommen, sollten Unternehmen auf allen Führungsebenen für ein ausgeglicheneres Geschlechterverhältnis sorgen.

von Martin Gornig, Claus Michelsen, in DIW Wochenbericht

Das Bauvolumen in Deutschland dürfte auch in diesem und im kommenden Jahr deutlich steigen, wenn auch nicht ganz so stark wie im vergangenen Jahr. Der neuesten Bauvolumenrechnung des DIW Berlin zufolge wird die Summe der Neubauleistungen und Maßnahmen an bestehenden Gebäuden nach 2,5 Prozent im Jahr 2016 in den Jahren 2017 und 2018 real um 1,6 beziehungsweise 2,4 Prozent zunehmen. Der Wohnungsneubau und der öffentliche Tiefbau sind gegenwärtig noch die wesentlichen Wachstumsträger. Maßnahmen im Gebäudebestand dürften aber zunehmend an Bedeutung gewinnen. Allerdings zeichnet sich derzeit auch ab, dass die Bauwirtschaft an die Grenzen ihrer Produktionskapazitäten stößt, die Auslastungsgrade sind vielerorts hoch. Aktionismus bei der staatlichen Förderung von Bauinvestitionen ist daher fehl am Platze. Vor dem Hintergrund ausgelasteter Baukapazitäten dürften Maßnahmen, die den Neubau fördern sollen, derzeit wohl in erster Linie den Preisauftrieb beschleunigen. Gefragt wären vielmehr Ansätze, die Investitionen verstetigen. Dazu zählen Instrumente für städtische Sanierungsgebiete oder eine Investitionsrücklage für Infrastrukturinvestitionen in den öffentlichen Haushalten.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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17.01.
Wir lassen Dich nur ungern gehen Sabine, freuen uns aber sehr auf als neue DIW-Pressesprecherin!
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Mittelstands-Studie 2016 der Berliner Sparkasse - Beitrag
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17.01.
. "Goldene Jahre nutzen! 🇩🇪müsste € 100 Mrd. öffentlich und privat in digitale Infrastruktur investieren."
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13.01.
Beim geht es um viel mehr als d. zu erhöhen. DIW-Expertinnen kommentieren den Zusammenhang
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12.01.
"Frauen haben es im besonders schwer, hohe Führungspositionen einzunehmen." im Interview
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