Andreas Pollok (Copyright)  Kursverlauf Aktienkurse B
Pressemitteilung, 30.11.2016

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) signalisiert im November nach wie vor eine leichte Beschleunigung des Wirtschaftswachstums zum Jahresende: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Schlussquartal mit 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal ... mehr

John Stevens (Copyright)  Lagerwirtschaft Lageristen Lagerarbeiter
Pressemitteilung, 30.11.2016

Insgesamt nimmt die Wochenendarbeit im Land aber eher ab – DIW-Studie zeigt, dass der Anteil der am Wochenende beruflich Aktiven in den letzten Jahren leicht zurückgegangen ist – Es gibt aber Ausnahmen: In einigen Branchen wird zunehmend am Samstag und Sonntag gearbeitet Immer ... mehr

BildPix/A.Klein (Copyright)  Radio- und Fernsehtechniker
Interview, 30.11.2016

Herr Brenke, als KonsumentIn muss man sich am Wochenende immer weniger einschränken, die Industrieproduktion verlangt Schichtarbeit und Kranke und Pflegebedürftige müssen natürlich auch am Wochenende versorgt werden. Gehört das freie Wochenende nicht der Vergangenheit an? ... mehr

sax (Copyright)  Platine Leiterplatte Computerplatine
Kommentar, 30.11.2016

Die nächste Großfusion in der IT-Welt steht vor der Tür: Microsoft hat im Juni den Kauf des Netzwerks LinkedIn angekündigt. Bei der Europäischen Kommission traf das Vorhaben zunächst auf Bedenken. Diesen kommt Microsoft jetzt mit Zugeständnissen entgegen, die sich ... mehr

roland binder (Copyright)  Steuerrad Steuerr der
Roundup, 29.11.2016

While combating tax evasion ranks highly on the international policy agenda and journalists are covering leak after leak, the economics profession at large has somewhat neglected the subject until recently. In the last years, however, a combination of better international financial data and ... mehr

Alle Nachrichten
von Karl Brenke, in DIW Wochenbericht

Von Anfang der Neunzigerjahre bis zu den Jahren 2007/2008 hatte sich der Anteil der Erwerbstätigen, die am Wochenende ihrem Beruf nachgehen, nahezu stetig erhöht. Seitdem ist der Trend gebrochen; der Anteil der am Wochenende beruflich Aktiven geht zurück. Das gilt sowohl für die Selbständigen als auch für die abhängig Beschäftigten. Bei letzteren fällt auf, dass nur gelegentliche Wochenendarbeit auf dem Rückzug ist, während unter ihnen der Anteil derjenigen, die ständig oder regelmäßig am Wochenende berufstätig sind, in den letzten Jahren konstant blieb. Es gibt zwei gegenläufige Entwicklungen. Zum einen wächst die Beschäftigung in solchen Wirtschaftszweigen besonders kräftig, in denen Arbeit am Samstag oder Sonntag stark verbreitet ist – wie im Gastgewerbe, im Handel oder im Sektor Gesundheit und Soziales. Zum anderen verschiebt sich in der Summe aller Wirtschaftszweige der Personaleinsatz weg vom Wochenende hin zu den üblichen Werktagen. Wochenendarbeit ist unter jüngeren abhängig Beschäftigten stärker ausgeprägt als unter den älteren, unter Männern mehr als unter Frauen – die Frauen haben aber aufgeholt und bei der ständigen beziehungsweise regelmäßigen Wochenendarbeit die Männer bereits überholt. Oft ist Berufstätigkeit am Wochenende mit Schichtarbeit verbunden. Mit Blick auf die Tätigkeiten ist zwischen der Arbeit am Samstag und Sonntag zu unterschieden. Am Samstag werden vergleichsweise häufig einfache Jobs ausgeübt. Die Entlohnung der am Samstag Tätigen ist daher unterdurchschnittlich. Am Sonntag sind indes auch relativ viele Arbeitskräfte aktiv, die für ihre berufliche Tätigkeit eine Hochschulausbildung benötigen.

von Ludovica Gambaro, Jan Marcus, Frauke Peter, in DIW Wochenbericht

Die Erwerbsbeteiligung von Müttern ist in Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Ländern noch immer gering. Im Mittelpunkt stand bisher meist die Betreuung von Kindern im Kita-Alter. Doch der Betreuungsbedarf endet nicht mit der Einschulung eines Kindes. Der vorliegende Bericht untersucht auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) daher, inwiefern nachmittägliche Betreuungsmöglichkeiten für Grundschulkinder die Erwerbstätigkeit von Müttern beeinflussen. Eines der zentralen Ergebnisse: Die institutionalisierte Nachmittagsbetreuung von ErstklässlerInnen in Ganztagsschulen oder Horten sorgt dafür, dass mehr als elf Prozent der Mütter, die vor der Einschulung ihres Kindes nicht berufstätig waren, eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Mütter, die bereits zuvor einem Job nachgingen, weiten ihre Arbeitszeit um durchschnittlich zweieinhalb Stunden pro Woche aus. Damit die Erwerbsbeteiligung von Müttern weiter steigen kann, sollten familienpolitische Maßnahmen nicht nur die Betreuungsangebote für Vorschulkinder, sondern auch für Schulkinder im Blick haben.

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Global and balanced : discussion with Nathan Sheets, Under Secretary and
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is worrying of - It could be the first domino in an again weakening , he says -
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& müssen ernst genommen werden, sagt N.Jentzsch zu Fusionsplänen von &
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02.12.
Entgegen der gefühlten Wahrheit: geht zurück. DIW-Experte Karl Brenke beantwortet dazu 4 Fragen:
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30.11.
nimmt ab: 2015 arbeiteten 45% der Erwerbstätigen auch samstags, 2011 waren es noch 3 %-punkte mehr
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