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Pressemitteilung, 27.07.2016

Die deutsche Wirtschaft dürfte ihren moderaten Aufwärtskurs fortsetzen. Hierauf weist das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hin, das sich im Sommerhalbjahr bei 100 Punkten hält und damit ein durchschnittliches Wachstum von etwa 0,3 ... mehr

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Pressemitteilung, 27.07.2016

Eine Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung auf bisher nicht obligatorisch versicherte Selbständige hätte positive Effekte auf die finanzielle Stabilität des Rentensystems. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer ... mehr

Harald Richter (Copyright)  Aktiver Senior plus
Interview, 27.07.2016

Herr Haan, um die gesetzlichen Rentenversicherungen zu stabilisieren, wird häufig die Ausweitung des Versichertenkreises diskutiert. Was würde eine solche Ausweitung bringen? Generell gilt: Je mehr Leute in das Rentenversicherungssystem einzahlen und je heterogener diese Leute sind, ... mehr

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Kommentar, 27.07.2016

Deutschlands wichtigste Ressource sind schlaue Köpfe mit neuen Ideen. Für den wissenschaftlichen Nachwuchs sind Karrieren an deutschen Universitäten im internationalen Vergleich aber unattraktiv. Die besten jungen Akademiker zieht es nach ihrer Promotion als Assistenzprofessoren vor ... mehr

danstar (Copyright)  Familie Familien Eltern
Pressemitteilung, 26.07.2016

Jugendliche, die mehrfach einen Partnerwechsel bei den Eltern erlebt haben, glauben später weniger als andere junge Erwachsene, über ihr Leben selbst bestimmen zu können. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die DIW-Forscherinnen Frauke Peter und C. Katharina Spieß auf der ... mehr

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von Hermann Buslei, Johannes Geyer, Peter Haan, Michael Peters, in DIW Wochenbericht

Ein häufig genannter Vorschlag zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) ist die Ausweitung des Versichertenkreises. Dabei geht es zum einen um die bessere Alterssicherung von bislang nicht Versicherten und zum zweiten um die Stabilisierung der finanziellen Grundlagen der GRV. Dieser Bericht untersucht die finanziellen Auswirkungen einer Versicherungspflicht für Mini- und Midi-Jobs und für Selbständige. Es wird gezeigt, dass der Einbezug von Mini- und Midi-Jobbern kaum eine Auswirkung auf die Finanzlage der GRV hat, aber die Einbeziehung von nicht obligatorisch abgesicherten Selbständigen in die Versicherungspflicht die Finanzen der GRV auf mittlere Sicht merklich entlasten könnte. Eine besondere Bedeutung kommt der zeitlichen Umsetzung der Reform zu. Die entlastenden Effekte bei einer Einbeziehung der Selbständigen ergeben sich dadurch, dass zunächst mehr Beiträge ins System fließen, aber noch keine Renten ausgezahlt werden müssen. Wenn man sofort alle Selbständigen in die GRV übernehmen würde, wäre die maximale Entlastung beim Beitragssatz bereits nach wenigen Jahren erreicht. Würde man die Versicherungspflicht nur auf neue Selbständige ausdehnen, wäre der maximale Effekt erst nach dem Jahr 2040 erreicht.

von Marcel Fratzscher, Martin Gornig, Ronny Freier, Alexander S. Kritikos, in DIW Wochenbericht

von Karl Brenke, in DIW Wochenbericht

In Berlin ist die Zahl der Erwerbstätigen in den letzten zehn Jahren noch stärker als in Gesamtdeutschland gewachsen. Allerdings konnte die Arbeitslosigkeit nicht überdurchschnittlich abgebaut werden, da gleichzeitig das Arbeitskräftepotential in der Stadt erheblich zugenommen hat. An Bedeutung gewonnen haben Tätigkeiten, für die eine mittlere Qualifikation benötigt wird. Die zwar kräftig gesunkene, aber immer noch weit über dem Bundesdurchschnitt liegende Arbeitslosigkeit verschiebt sich damit mehr und mehr zu den Hartz-IV-Empfängern und zu den Geringqualifizierten sowie hin zu den Akademikern. Der starke Beschäftigungsaufbau wurde dadurch begünstigt, dass die Produktivitätssteigerungen auch im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet gering waren. Dies dürfte auch eine der Ursachen dafür sein, dass Berlin bei den Löhnen weiterhin zurückliegt. Die schwache Produktivitätsentwicklung verweist überdies auf eine unzureichende Innovationsfähigkeit, die verhindert, dass Berlin hinsichtlich Wirtschaftskraft und Erwerbseinkommen einen Platz einnimmt, der einer Hauptstadt angemessen wäre. Dazu bedarf es auch in Zukunft eines gut qualifizierten Arbeitskräftepotentials, woraus sich die drängendsten Aufgaben für die Politik ableiten: die Bekämpfung des eklatanten Lehrstellenmangels sowie die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Schulen und der Berufsorientierung.

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27.07.
Ausweitung der gesetzlichen auf bisher nicht versicherte hätte positive Effekte
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26.07.
Wir suchen Studies! Für verschiedene Abteilungen:
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26.07.
DIW-Studie zu Berlin: : ja; schnell wachsende Unternehmen: Fehlanzeige!
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26.07.
-Studie: Wer Trennungen von Eltern erlebt, glaubt seltener, über das eigene Leben selbst bestimmen zu können.
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25.07.
Wie ist es um die Berlins bestellt? Vorstellung des Wochenberichts mit , RegBM Müller+
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