Lisa Vanovitch (Copyright)  Islam Moschee Sakralbau
Pressemitteilung, 19.04.2018

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet in ihrer heute erschienenen Ausgabe unter dem Titel „Wie viele Muslime leben in Deutschland?“ über Zahlen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin. Demnach lebten im Jahr 2016 in Deutschland 2,7 Millionen erwachsene ... mehr

Lisa Vanovitch (Copyright)
Pressemitteilung, 19.04.2018

Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Institut für ... mehr

Lichtblick (Copyright)  Pflege Fürsorge Fürsoglichkeit
Pressemitteilung, 18.04.2018

Wirtschaftsleistung und Beschäftigung im Sozialwesen sind in den vergangenen Jahren enorm gewachsen – Löhne liegen allerdings weit unter dem Durchschnitt, gleichzeitig fehlt es an qualifiziertem Personal Die Wirtschaftsleistung im Sozialwesen, zu dem insbesondere die ambulante und ... mehr

Juha Tuomi (Copyright)  Gehhilfe Gehhilfen Krücke
Interview, 18.04.2018

Herr Brenke, welche wirtschaftliche Bedeutung hat das Sozialwesen in Deutschland? Das Sozialwesen hat keine große wirtschaftliche Bedeutung und trägt gerade einmal zwei Prozent zur Wirtschaftsleistung bei. Was aber interessant ist, ist die Entwicklung. Im Sozialwesen ... mehr

Giovanni Vitani (Copyright)  Neubau Haus Häuser
Kommentar, 18.04.2018

Mit seinem Grundsteuer-Urteil beendet das Bundesverfassungsgericht endlich den Spuk der uralten Einheitswerte. Bis Ende 2019 muss die Grundsteuer reformiert werden – die neuen Besteuerungsgrundlagen müssen bis spätestens Ende 2024 eingeführt sein. Das Urteil war so erwartet ... mehr

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von Karl Brenke, Thore Schlaak, Leopold Ringwald, in DIW Wochenbericht

Der Bereich des Sozialwesens hat in der Vergangenheit ein weit überdurchschnittliches Wachstumstempo vorgelegt, bei der Beschäftigung hat es sich seit Mitte der vergangenen Dekade sogar noch beschleunigt. Das rührt von einer stark ausgeweiteten Nachfrage infolge der Alterung der Gesellschaft und von zunehmenden Aufgaben zur Lösung von Problemen in den Familien her. Zuletzt kam noch die Flüchtlingswanderung hinzu. Eine kräftige Expansion des Sozialwesens gibt es fast überall in der EU. Länderübergreifend ähnlich sind auch die Strukturen: sehr ausgeprägte Arbeitsintensität und ein erheblich unter dem nationalen Durchschnitt liegendes Lohnniveau, was sich in einer geringen gemessenen Produktivität niederschlägt. In Deutschland ist der Abstand zum durchschnittlichen Lohniveau besonders groß. Zum Teil erklärt sich der Lohnrückstand dadurch, dass im Sozialwesen relativ viele Helfer beschäftigt sind. Aber auch qualifizierte Kräfte werden vergleichsweise gering entlohnt. Zwar haben die Löhne im Sozialwesen in jüngerer Zeit relativ stark zugelegt, dennoch bestehen in dem vermutlich weiter stark wachsenden Wirtschaftszweig immer noch Probleme, qualifiziertes Personal zu finden. Die Gesellschaft muss sich daher fragen, welchen Wert sie künftig einem hinreichenden Angebot an sozialen Diensten, insbesondere im Hinblick auf die Pflege, bei der Bezahlung zumessen will.

von Maximilian Bach, Josefine Koebe, Frauke Peter, in DIW Wochenbericht

Gehen Kinder früher in eine Kindertageseinrichtung (Kita) als andere, zeigen sich noch im Jugendalter Unterschiede in den Persönlichkeitseigenschaften, die direkt mit dem Zeitpunkt des Kita-Eintritts zusammenhängen. So sind Jugendliche in Westdeutschland, die Ende der 1990er Jahre bereits mit drei Jahren einen Kita-Platz erhielten, in der neunten Schulklasse deutlich kommunikativer und durchsetzungsfähiger als Jugendliche, die erst ab einem Alter von vier Jahren in eine Kita gehen konnten. Ab welchem Zeitpunkt die Kinder eine Kita besuchten, hängt dabei in dieser Studie nur davon ab, ob genügend Plätze verfügbar waren – andere Einflussfaktoren auf den Kita-Eintritt, etwa der Bildungshintergrund der Eltern, wurden herausgerechnet. Die vorliegende Studie, die auf Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) basiert und als eine der ersten für Deutschland längerfristige Auswirkungen eines frühen Kita-Besuchs untersucht, unterstreicht die Bedeutung eines frühen Zugangs zu Kinderbetreuung. Dieser kann auf den späteren Bildungs- und Arbeitsmarkterfolg maßgeblichen Einfluss haben. Umso wichtiger erscheint es vor diesem Hintergrund, im Zuge des Kita-Ausbaus künftig grundsätzlich allen Kindern und ihren Eltern Zugang zu früher Kinderbetreuung zu gewähren.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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24.04.
für eine der nächsten Ausgaben der Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung mit dem Titel „European banking landscape between diversity, competition and concentration“:
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24.04.
Reminder: Morgen (12:00) findet am DIW Berlin ein Berlin Lunchtime Meeting zum Thema “'s economic policy future: state capitalism or strengthened market economy?” statt. Mit: M. Zenglein (), M. Molnar () & . Zur Anmeldung:
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21.04.
„Wir müssen die Unternehmen nicht mehr nur an ihrem Carbon Footprint messen, sondern an ihren -Strategien und -Investitionen.“ Karsten Neuhoff zur
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20.04.
Der DIW : Einordnung der SOEP-Zahlen zur Anzahl der in Deutschland, Frühjahr 2018, Studie und Interview zum in Deutschland, Kommentar von und zur
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20.04.
„Keine Frage, die Regelsätze sind zu niedrig, die Auflagen entwürdigend. Aber eine Reform von muss mutiger sein, damit mehr Menschen geholfen wird.“ beschreibt in seiner -Kolumne „fünf Ideen für ein besseres Hartz IV“:
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19.04.
„Die Zeit“ berichtet in ihrer heute erschienenen Ausgabe unter dem Titel „Wie viele leben in Deutschland?“ über Zahlen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Hier eine Einordnung der Zahlen durch SOEP-Forscher Jannes Jacobsen:
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