Bericht, 16.08.2017

Das DIW Berlin lädt ein zur dritten Berliner Rede zur Integrationspolitik. Zu Gast ist Peter Altmaier (CDU), Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben. Nach dem erfolgreichen Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe von DIW Berlin und dem Berliner ... mehr

Manfred Steinbach (Copyright)  Autobahn Verkehr Transport
Medienbeitrag, 14.08.2017

Dieser Beitrag von Claudia Kemfert ist am 13. August 2017 bei ZEIT ONLINE erschienen. Die Diesel-Sparfüchse müssen jetzt einen umfangreichen Wertverlust ihres Fahrzeugs in Kauf nehmen. Zehn Prozent Rabatt für einen Neuwagen sind ein Hohn. Die sogenannte Umweltprämie der ... mehr

Juha Tuomi (Copyright)  Wissenschaft Forschung Wissenschaften
Pressemitteilung, 09.08.2017

DIW-Studie nimmt großstädtische Industrie unter die Lupe: Die Produktion wächst stärker als in Deutschland insgesamt, die Produktivität ist höher und die Firmen sind forschungs- und exportorientierter – Um langfristig als Standort attraktiv zu bleiben, mü ... mehr

Krüttgen Matthias (Copyright)  Güterbahnhof Rangierbahnhof Güterverkehr
Interview, 09.08.2017

Herr Eickelpasch, mit dem Begriff Industriestadt verbindet man Bilder von riesigen Fabriken und rauchenden Schornsteinen. Inwieweit trifft dieses Bild noch zu und inwieweit hat es sich gewandelt? In den Großstädten ist die Industrie, so wie wir sie heute kennen, sehr modern. Das ... mehr

daka-photographics (Copyright)  Europäische Zentralbank Zentralbank
Kommentar, 09.08.2017

Am 9. August 2007 kam die verheerende Wucht der sinkenden US-Immobilienpreise endgültig im europäischen Bankensystem an. Zum ersten Mal seit dem 11. September 2001 pumpte die EZB wieder Milliardensummen in den Bankensektor. Der Geldmarkt war dabei auszutrocknen. Zu groß war das ... mehr

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von Alexander Eickelpasch, Rainer Behrend, in DIW Wochenbericht

Die Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe ist in den 15 größten Städten Deutschlands seit 2008 um 24 Prozent gestiegen – und damit stärker als im Bundesdurchschnitt (20 Prozent). Der vorlie¬gende Bericht, der die industrielle Entwicklung in Großstädten unter anderem mit Blick auf Wertschöpfung und Produktivität unter die Lupe nimmt, zeigt, dass von einer Erosion der Industrie in großen Städten und Metropolregionen keine Rede sein kann. Zwar scheint die Industrie dort auf den ersten Blick nicht sehr bedeutend zu sein, da sie nur gut 15 Prozent der gesamten Wertschöpfung ausmacht – im Vergleich zu knapp 23 Prozent deutschlandweit. Allerdings ist die Produktivität in den Städten – insbesondere in Stuttgart, München und Frankfurt am Main – höher, weil die Industrie stärker auf forschungs- und exportorientierte Branchen sowie auf wettbewerbsrelevante und hoch entlohnte Tätigkeiten ausgerichtet ist. Dazu zählen die Bereiche Führung und Planung, Forschung und Entwicklung sowie Werbung und Marketing. Die gute Position der städtischen Industrie ist jedoch kein Selbstläufer: Sie hängt ab von der Verkehrs- und der digitalen Infrastruktur, vom Fachkräfteangebot, der Energieversorgung und der Gewerbe¬steuer. Um langfristig als Standort attraktiv zu bleiben, sollte die kommunale Wirtschaftspolitik das Zusammenspiel dieser Faktoren verstärkt in den Blick nehmen.

von Stefan Bach, Niklas Isaak, in DIW Wochenbericht

Wenn man vor allem die Bürgerinnen und Bürger, die untere und mittlere Einkommen beziehen, steuerlich entlasten will, sollte man nicht die Einkommensteuer senken, sondern die Mehrwertsteuer. Eine Senkung des Mehrwertsteuer-Regelsatzes um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent würde die Verbraucherinnen und Verbraucher um elf Milliarden Euro entlasten. Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz sollte nur für Nahrungsmittel und den öffentlichen Nahverkehr reduziert werden. Bei einer Senkung um zwei Prozentpunkte auf fünf Prozent würde die Entlastung 3,8 Milliarden Euro betragen. Insgesamt ergäben sich Steuerentlastungen von knapp 15 Milliarden Euro. Würden zugleich die übrigen Mehrwertsteuerermäßigungen abgeschafft, verblieben für den Fiskus Mindereinnahmen von lediglich 7,4 Milliarden Euro. Diese Abschaffung könnte schrittweise durchgeführt werden, um Anpassungsproblemen oder politischem Widerstand zu begegnen. Aufgrund der regressiven Wirkung der Mehrwertsteuer käme ein großer Teil der Steuersenkung bei den unteren und mittleren Einkommen an, sofern die Unternehmen die Entlastung über niedrigere Preise weitergeben.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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„Wer vor zehn Jahren arm war, ist es wahrscheinlich heute noch.“ ‘s -Kolumne:
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Wahlkampf-Thema : DIW-Experte J.Geyer über Stabilität, Reformen & verschiedene Konzepte via
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„Die Chancen der - dürfen nicht verspielt werden.“ Das Statement von DIW-Forscher :
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Um den effektiven zu erhalten: keine staatliche Finanzspritze und keinen Verkauf an Lufthansa!
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17.08.
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