Nadezda Hahn (Copyright)  Europ isches Parlament
Pressemitteilung, 22.02.2017

DIW-Studie zeigt: Drastische Sparmaßnahmen haben die Effekte von Strukturreformen teils aufgehoben und die betroffenen Länder zurück in die Rezession geführt, ohne die Lage der öffentlichen Finanzen zu verbessern – Ein ausgewogener Politikmix wäre der bessere Weg ... mehr

Thomas von Stetten (Copyright)  Geld Cash Finanzen
Interview, 22.02.2017

Herr Engler, Herr Klein, in mehreren europäischen Ländern wurden ab 2010 Austeritätsmaßnahmen ergriffen, um die Staatsschulden zu reduzieren. Von diesen Ländern haben Sie exemplarisch die südeuropäischen Länder Spanien, Portugal und Italien untersucht. ... mehr

puje (Copyright)  Statistik Diagramm Bilanz
Kommentar, 22.02.2017

Die Wahl des Begriffs postfaktisch zum „Wort des Jahres“ durch die Gesellschaft für deutsche Sprache führt bei empirisch wissenschaftlich Forschenden zu großer Nachdenklichkeit. Welche Rolle wird der evidenzbasierten Forschung heute noch beigemessen? Bedroht das ... mehr

Dieter Suhr (Copyright)  Geld Cash Finanzen
Medienbeitrag, 17.02.2017

Dieser Beitrag ist am 17. Februar in der ZEIT ONLINE– Kolumne „Fratzschers Verteilungsfragen“ erschienen. Deutschland erwirtschaftet große Exportüberschüsse, der Gewinn aber wird im Ausland verzockt. Die Lösung lautet: in Deutschland investieren. Seit ... mehr

Sigbert Georgi (Copyright)  Berlin Potsdamer Platz
Medienbeitrag, 16.02.2017

Renaissance oder Decadence der großen Städte?Nachdem in den 1990er Jahren viel Suburbanisierung stattgefunden hat, ist seit 2001 immer wieder von einer Renaissance der Großstädte die Rede. Ob man davon heute noch ausgehen kann, gilt es zu überprüfen. Im Folgenden ... mehr

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von Philipp Engler, Mathias Klein, in DIW Wochenbericht

Die von Spanien, Italien und Portugal zwischen 2010 und 2014 unternommenen fiskalischen Konsolidierungsanstrengungen haben entgegen ihrem Ziel nicht zu einer Reduzierung der Staatsschuldenquote dieser drei Länder geführt. Dieser Wochenbericht untersucht, warum die teilweise drastischen Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen erfolglos blieben und sogar spürbar zu einem Rückfall der drei betroffenen Länder in die Rezession beitrugen. Der starke Rückgang der privaten Haushaltsverschuldung hat dabei eine maßgebliche Rolle gespielt, insbesondere in Spanien. Er hat aufgrund des erhöhten Schuldendienstes den privaten Konsum geschwächt und die Verringerung der öffentlichen Ausgaben hat diese Abschwächung verstärkt, mit negativen Folgen für das Wachstum und die Steuereinnahmen. Die Austeritätspolitik scheint auch einen negativen Einfluss auf die Produktivitätsentwicklung gehabt zu haben, was die günstigen Auswirkungen von Strukturreformen überlagert hat. Ein Ausbleiben von Strukturreformen ist demnach nicht der wesentliche Grund für die Erfolglosigkeit des Sparkurses. Das Ziel einer Reduktion der öffentlichen Schuldenquote lässt sich eher mit einem ausgewogeneren Politikmix aus Strukturreformen, sanfteren Sparmaßnahmen und wenn möglich Umschichtungen im Haushalt zugunsten von Investitionen erreichen.

von Georg Reischauer, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Eine Community, in der Personen Ressourcen teilen, ist für Unternehmen der Sharing Economy von großer Relevanz. Jedoch wurde bislang kaum thematisiert, mit welchen Aktivitäten eine Community zum Teilen angeregt werden kann. Um diese Lücke zu adressieren, plädiert der vorliegende konzeptionelle Beitrag für einen Fokus auf die Beziehungen zwischen den Personen einer Community, die zusammen ein Sharingnetzwerk bilden. Die Aktivitäten, die in diesem Netzwerk zum Teilen anregen können, lassen sich mittels der Aktivitätstypen "Mobilisieren", "Verteilen" und "Stabilisieren" systematisieren. Alle drei werden in dem Beitrag illustriert und erörtert. Ziel ist es, Einsichten in die Funktionsweise von Unternehmen der Sharing Economy um eine Perspektive zu ergänzen, die auf die Community bezogenen Aktivitäten in den Mittelpunkt stellt.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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24.02.
Wir begrüßen unseren 6666. Follower mit einem .
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24.02.
Trump kann die nicht aufhalten Weserkurier...
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24.02.
muss oberste Priorität haben“, sagt DIW-Expertin van Deuverden zum deutschen .
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23.02.
Die Abteilung Staat sucht eine . Hier bis zum 8. März bewerben:
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23.02.
Interview mit den DIW-Forschern Engler & Klein über die Folgen der in , & :
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22.02.
„Der Effekt wird relativ gering sein“, sagt K.Brenke über die ALG1 Vorschläge von Martin Schulz
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