Michael Kempf (Copyright)  Schule Bildung Klassenzimmer
Pressemitteilung, 18.01.2017

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Mehr staatliche Unterstützung beim Deutschlernen und weitere Investitionen in die Bildung von Geflüchteten verbessern nicht nur ... mehr

Funshooter (Copyright)  ber Jahre plus
Pressemitteilung, 18.01.2017

DIW-Studie zeigt: Die Erhöhung des Renteneintrittsalters stabilisiert den Rentenbeitragssatz –Das bewirken vor allem die Abschläge, die bei Versicherten anfallen, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen – Diese Abschläge stellen auf individueller Ebene ein ... mehr

Marcin Balcerzak (Copyright)  Zuh ren Anh
Interview, 18.01.2017

Herr Bach, das DIW Berlin und das IAB Nürnberg haben gemeinsam untersucht, wie sich Investitionen in die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugewanderten Flüchtlinge gesamtwirtschaftlich auswirken können. Ihre Analysen basieren auf einem Simulationsmodell. Welche Annahmen liegen diesem ... mehr

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Kommentar, 18.01.2017

Die Krise in Europa ist längst nicht vorbei, und es spricht wenig dafür, dass sie 2017 von der Bildfläche verschwindet – die Unsicherheit über Italien, die anhaltenden Schwierigkeiten Griechenlands und die Folgen der Brexit-Entscheidung sind nur einige der Probleme, ... mehr

Marcin Balcerzak (Copyright)  B ro Office
Pressemitteilung, 11.01.2017

DIW Berlin untersucht insgesamt mehr als 500 Unternehmen – Frauen sind in Spitzengremien großer Unternehmen noch immer deutlich in der Minderheit – Gesetzliche Quotenregelung allein reicht nicht aus Frauen sind in den Spitzengremien großer Unternehmen in Deutschland nach wie ... mehr

Alle Nachrichten
von Stefan Bach, Herbert Brücker, Peter Haan, Agnese Romiti, Kristina van Deuverden, Enzo Weber, in DIW Wochenbericht

Die Zuwanderung von Flüchtlingen verursacht zunächst erhebliche fiskalische Kosten. Mit zunehmender Integration in den Arbeitsmarkt verringern sich die laufenden Kosten und es entstehen zusätzliche Einnahmen für die öffentlichen Haushalte. Vor diesem Hintergrund haben IAB und DIW Berlin gemeinsam in einem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierten Forschungsprojekt untersucht, wie sich Investitionen in die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugewanderten Flüchtlinge gesamtwirtschaftlich und fiskalisch auswirken können. Es zeigt sich, dass Investitionen in Sprachkompetenz und Bildungsabschlüsse der Flüchtlinge langfristig hohe Renditen erwarten lassen.

von Hermann Buslei, Peter Haan, Daniel Kemptner, in DIW Wochenbericht

Vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung wurde im Jahr 2007 beschlossen, das Renteneintrittsalter in Deutschland stufenweise von 65 auf 67 Jahre anzuheben. Hauptziel dieser Reform war es, den Beitragssatz und die finanzielle Lage der gesetzlichen Rentenversicherung zu stabilisieren. Unsicher war und ist, welcher Teil der Beschäftigten tatsächlich länger arbeiten will oder kann, vor allem bei körperlich stark belastenden Tätigkeiten. Sofern ein Teil der Beschäftigten weiterhin bereits vor 67 Jahren in Rente geht, könnten die erwarteten positiven Wirkungen der Reform auf den Beitragssatz ausbleiben. Hier wird jedoch auf Basis eines Simulationsmodells für drei Beschäftigungsszenarien gezeigt, dass die Entlastung auf der Beitragsseite auch dann weitgehend gewährleistet ist, wenn ein beträchtlicher Teil der Beschäftigten nicht erst mit 67 in Rente geht. Der Grund dafür sind Abschläge auf die Rentenzahlungen bei frühzeitigem Renteneintritt. Je nach tatsächlichem Renteneintrittsalter ergeben sich daher substantielle Unterschiede in der durchschnittlichen Rente nach Abschlägen. Auf individueller Ebene können die Abschläge zu einem deutlichen Einkommensrückgang und damit zu einer signifikanten Erhöhung des Armutsrisikos im Alter führen. Zur Sicherung der Einkommen im Alter erscheint es geboten, die Beschäftigung bis zum neuen Regelrenteneintrittsalter durch arbeitsrechtliche und rentenrechtliche Regelungen zu unterstützen und auch durch effektive Weiterbildung zu fördern. Zudem sollten Regelungen zur Absicherung gegen Altersarmut geprüft werden, zum Beispiel eine Ausweitung der Grundsicherung im Alter und eine gezielte Erhöhung der Erwerbsminderungsrenten.

von Stefan Bach, Peter Haan, Kristina van Deuverden, Björn Fischer, Herbert Brücker, Agnese Romiti, Enzo Weber, in DIW Berlin - Politikberatung kompakt

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Das Sozio-oekonomische Panel sucht 1 Studi für - und . Hier bis 26.2 bewerben:
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: Die Top 10 der Ökonomen-Einzelwertung
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" werden sich sukzessive in den integrieren", sagt DIW-Experte Stefan Bach
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18.01.
Investitionen in helfen bei Integration in Arbeitsmarkt + lohnen sich für öffentl. Haushalte
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18.01.
stabilisiert Finanzierung d.gesetzl. - auch wenn nicht bis 67 gearbeitet wird
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