Bernd Leitner (Copyright)  Steuer Steuererhöhung Mehrwertsteuererhöhung
DIW aktuell, 13.12.2017

Haushalte mit unteren und mittleren Einkommen profitieren kaum von Senkungen des Einkommensteuertarifs oder vom Abbau des Solidaritätszuschlags. Wenn die Steuerpolitik untere und mittlere Einkommen bei den Steuer- und Abgabenbelastungen wirksam entlasten will, muss sie die indirekten Steuern ... mehr

Manfred Steinbach (Copyright)  Straßenverkehr Verkehr Autoverkehr
Pressemitteilung, 13.12.2017

DIW Berlin erhöht Konjunkturprognose für dieses und nächstes Jahr auf jeweils  2,2 Prozent – Aufschwung der deutschen Wirtschaft nun auf breiterem Fundament – Privater Konsum, Exporte und auch höhere Investitionen tragen das Wachstum – Finanzpolitische ... mehr

Daniel Petzold (Copyright)  Euro Euros Cent
Pressemitteilung, 13.12.2017

Hochkonjunktur füllt Staatskasse – Sozialversicherungen durch mehr steuerfinanzierte Zuschüsse stützen und Freibeträge im Niedriglohnsektor gewähren – Große Unklarheit über weitere Ausrichtung der Finanzpolitik Bund, Länder, Kommunen und ... mehr

SoniaM (Copyright)  Zeitung Tageszeitung Zeitungen
Interview, 13.12.2017

Herr Fichtner, die jüngsten Prognosen für dieses und das kommende Jahr fielen ausgesprochen günstig aus. Hat sich an diesem Ausblick etwas geändert? Tatsächlich ist das Bild für dieses Jahr ausgesprochen freundlich. Wir heben deswegen unsere Prognose im Vergleich zum ... mehr

Giovanni Vitani (Copyright)  Vater Eltern Kinder
Kommentar, 13.12.2017

Am 8. Dezember war Tag der Bildung. Einmal mehr stand dabei im Mittelpunkt, dass jeder Mensch die Chance erhalten soll, das Beste aus seinen Begabungen und seinem Leben zu machen. Ein Ziel, das auch aus einer bildungsökonomischen Perspektive voll und ganz zu unterstreichen ist. Vor allem in ... mehr

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von Ferdinand Fichtner, Dawud Ansari, Guido Baldi, Karl Brenke, Martin Bruns, Marius Clemens, Kristina van Deuverden, Christian Dreger, Hella Engerer, Marcel Fratzscher, Stefan Gebauer, Simon Junker, Claus Michelsen, Malte Rieth, Thore Schlaak, Aleksandar Zaklan, in DIW Wochenbericht

von Ferdinand Fichtner, Dawud Ansari, Guido Baldi, Martin Bruns, Marius Clemens, Christian Dreger, Hella Engerer, Stefan Gebauer, Malte Rieth, Aleksandar Zaklan, in DIW Wochenbericht

Die Weltwirtschaft dürfte in den kommenden zwei Jahren um jeweils vier Prozent wachsen. Das DIW Berlin hebt damit seine Prognose im Vergleich zum Herbst leicht an. Sowohl unter den entwickelten Volkswirtschaften als auch unter den Schwellenländern gewinnt der Aufschwung an Breite. Stützend wirkt vor allem der private Konsum, und auch die Investitionen entwickeln sich global weiterhin kräftig. Das Wachstum im Euroraum erweist sich trotz der in einigen Ländern anhaltend hohen Arbeitslosigkeit als stabil, wenngleich die Investitionen hier noch nicht sehr dynamisch sind. In China dürfte sich wegen des Abbaus von Überkapazitäten im produzierenden Gewerbe die Expansion etwas abschwächen. Eine insgesamt weniger expansive Geldpolitik, ausgehend von den USA und dem Euroraum, könnte die Nachfrage global leicht bremsen, so dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft nicht weiter beschleunigen dürfte. Risiken für die Weltwirtschaft gehen vor allem von politischen Unsicherheiten in Europa und in den USA sowie möglichen Handelsbeschränkungen aus.

von Ferdinand Fichtner, Karl Brenke, Marius Clemens, Simon Junker, Claus Michelsen, Thore Schlaak, Kristina van Deuverden, in DIW Wochenbericht

Die deutsche Konjunktur läuft weiter rund und seit Jahresbeginn sogar noch mit einem etwas höheren Tempo. Nach wie vor kurbelt der kräftige Beschäftigungsaufbau den Konsum an. Hinzu kommt nun, dass die Unternehmen wieder spürbar mehr in Maschinen und Anlagen investieren. Viele globale Risiken, die die Ausgabebereitschaft in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern zuvor gedämpft hatten, sind weggefallen. Und auch im Euroraum festigt sich der Aufschwung. Von alldem profitiert besonders die deutsche Exportindustrie. Deshalb hebt das DIW Berlin seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaftsleistung an und erwartet nun für dieses Jahr ein Plus von 2,2 Prozent. Obwohl sich die Dynamik im weiteren Verlauf abschwächen wird, ergibt sich auch für 2018 ein jahresdurchschnittliches Wachstum in dieser Größenordnung. Alles in allem befindet sich die Wirtschaft in einer Hochkonjunktur, ohne dass eine Überhitzung drohen würde – dagegen spricht die verhaltene Lohn- und Preisdynamik.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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14.12.
Am 8.12. war Einmal mehr stand dabei im Mittelpunkt, dass jede/r die Chance erhalten soll, das Beste aus den eigenen Begabungen zu machen. Was trotz aller Fortschritte beim Thema noch zu tun ist, beschreibt C.K.Spieß
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14.12.
Hohe öffentliche Überschüsse füllen die Staatskasse – fiskalpolitischer Spielraum sollte aber nicht überschätzt werden, warnt DIW-Finanzexpertin
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14.12.
Zinsentscheidung der : Deutschland kann von steigenden Zinsen profitieren
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14.12.
Vorschläge ESt-Tarifsenkung Union und SPD: Da kann man sich sicher einigen, aber großer Teil der Entlastungen geht an Besser- & Hochverdiener
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14.12.
DIW-Wettbewerbsexperte kommentierte im Oktober, dass ein Einspruch der europ. Wettbewerbsbehörden absehbar sei.
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13.12.
„Die dt. Wirtschaft befindet sich in einer Hochkonjunktur (2017 & 18 jeweils 2,2 % Wachstum). Für 2019 erwarten wir ein etwas schwächeres Tempo, das Wachstum dürfte bei 1,6 % liegen – eine allmähliche Normalisierung der “, sagt :
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