Andreas Weber (Copyright)  Berlin Hauptstadt Hauptst
Pressemitteilung, 20.07.2016

Umfassende Berlin-Studie über Arbeitsmarkt, Gründungen und öffentliche Investitionen zeigt Chancen auf und gibt Handlungsempfehlungen – Ergebnis: Gutes Potential, aber Produktivitätsschwäche und geringe Innovationskraft – Berlin braucht schnell wachsende ... mehr

Stefan Siebert (Copyright)  S-Bahn Zug Eisenbahn
Interview, 20.07.2016

Das Interview mit Martin Gornig ist dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 29/2016 entnommen. Es steht sowohl als pdf-Dokument als auch als O-Ton zur Verfügung. Weitere O-Töne (www.diw.de/interview) Weitere Wochenberichte mehr

Thorsten Nieder (Copyright)  Wirtschaft Wirtschaften Gasthaus
Kommentar, 20.07.2016

Die Blockchain beflügelt derzeit die Fantasie von Start-upUnternehmen, Investoren, Banken und Börsen. Stark vereinfacht gesagt, handelt es sich bei dieser Technologie um ein digitales, dezentral geführtes Register von Transaktionen (distributed ledger technology). Es wurde ursprü ... mehr

Dirk Diessel (Copyright)  Berlin U-Bahn U
Bericht, 20.07.2016

Auch in Berlin sind öffentliche Investitionen entscheidend für die Lebenszufriedenheit der Menschen und Voraussetzung für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. DieBetätigungsfelder für öffentliche Investitionen sind vielfältig. Aufgaben für Berlin sind ... mehr

John Stevens (Copyright)  Lagerwirtschaft Lageristen Lagerarbeiter
Bericht, 20.07.2016

In Berlin ist die Zahl der Erwerbstätigen in den letzten zehn Jahren noch stärker als in Gesamtdeutschland gewachsen. Allerdings konnte die Arbeitslosigkeit nicht überdurchschnittlich abgebaut werden, da gleichzeitig das Arbeitskräftepotential in der Stadt erheblich zugenommen ... mehr

Alle Nachrichten
von Marcel Fratzscher, Martin Gornig, Ronny Freier, Alexander S. Kritikos, in DIW Wochenbericht

von Karl Brenke, in DIW Wochenbericht

In Berlin ist die Zahl der Erwerbstätigen in den letzten zehn Jahren noch stärker als in Gesamtdeutschland gewachsen. Allerdings konnte die Arbeitslosigkeit nicht überdurchschnittlich abgebaut werden, da gleichzeitig das Arbeitskräftepotential in der Stadt erheblich zugenommen hat. An Bedeutung gewonnen haben Tätigkeiten, für die eine mittlere Qualifikation benötigt wird. Die zwar kräftig gesunkene, aber immer noch weit über dem Bundesdurchschnitt liegende Arbeitslosigkeit verschiebt sich damit mehr und mehr zu den Hartz-IV-Empfängern und zu den Geringqualifizierten sowie hin zu den Akademikern. Der starke Beschäftigungsaufbau wurde dadurch begünstigt, dass die Produktivitätssteigerungen auch im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet gering waren. Dies dürfte auch eine der Ursachen dafür sein, dass Berlin bei den Löhnen weiterhin zurückliegt. Die schwache Produktivitätsentwicklung verweist überdies auf eine unzureichende Innovationsfähigkeit, die verhindert, dass Berlin hinsichtlich Wirtschaftskraft und Erwerbseinkommen einen Platz einnimmt, der einer Hauptstadt angemessen wäre. Dazu bedarf es auch in Zukunft eines gut qualifizierten Arbeitskräftepotentials, woraus sich die drängendsten Aufgaben für die Politik ableiten: die Bekämpfung des eklatanten Lehrstellenmangels sowie die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Schulen und der Berufsorientierung.

von Alexander S. Kritikos, in DIW Wochenbericht

Berlin hat sich in den vergangenen 20 Jahren immer stärker zur Hauptstadt der Selbständigen und zu einer Start-up-Metropole entwickelt. Viele Unternehmen mit Innovationspotential wurden ins Leben gerufen und haben die Stadt zu einem weltweit bekannten Magneten für kreative Gründungen gemacht. Überwiegend auf Basis von Daten der Gewerbeanzeigenstatistik zeigt dieser Bericht, dass die Gründungsneigung in Berlin im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen überdurchschnittlich hoch und vor allem von der höheren Gründungsneigung der AusländerInnen getragen ist. Bei der Transformation von Gründungen in schnell wachsende Unternehmen besteht jedoch noch Nachholbedarf. Politikmaßnahmen sollten sich daher darauf konzentrieren, gerade diese Unternehmen zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung hochwertiger Gewerbe- und Industrieflächen, eine serviceorientierte Verwaltung mit beschleunigten Verfahrensprozessen in allen unternehmerischen Belangen, eine verstärkte Anwerbung von Hochqualifizierten aus dem In- und Ausland sowie der weitere Ausbau und die bessere Vernetzung des Wissenschaftsstandorts Berlin mit den schnell wachsenden Unternehmen.

Alle Publikationen

Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

Profilbild
22.07.
Das DIW Berlin sucht eine/-n Vorstandsreferent/-in. Bewerbungen bis zum 24.8 unter
Profilbild
22.07.
in :nicht allet juti, aber auf Wachstumskurs. DIW Wochenbericht als Ebook
Profilbild
22.07.
Euphorie über : Wird die Technologie ihr Potenzial entfalten können?Kommentar von N. Jentzsch
Profilbild
21.07.
Master-Absolvent*innen aufgepasst: das sucht Doktorand*innen
Profilbild
21.07.
in Wartehaltung mit Dilemma: je schwächer Wachstum & Zinsen, desto schwerer kann sie PSPP Programm umsetzen.
Profilbild
21.07.
"In gibt es zu wenig große etablierte Unternehmen, die hohe zahlen."
Direkt zu
  • SOEP Das Soziooekonomische Panel
  • DIW Berlin Graduate Center of Economic and Social Research
  • Vereinigung der Freunde des DIW Berlin
  • Diw Econ
  • audit berufundfamilie
  • Forschungsdatenzentrum der Statistischen Landesämter
  • Berlin Centre for Consumer Policies
  • Leibniz-Gemeinschaft