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Medienbeitrag, 28.06.2016

Der Gastbeitrag von Marcel Fratzscher ist am 28. Juni 2016 im Handelsblatt erschienen. Der Franzose Jean Monnet, einer der Gründungsväter des heutigen Europas, schrieb, der europäische Einigungsprozess werde sich “in Krisen vollziehen”. Die Brexit- Entscheidung ist eine ... mehr

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Bericht, 23.06.2016

Griechenland befindet sich seit dem Einbruch der Finanzmärkte im Jahr 2008, also seit mehr als sieben Jahren, im Krisenmodus. Auch 2016 wird Griechenlands Wirtschaft wohl wieder nicht substantiell wachsen. Seit 2009 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um knapp 30 Prozent zurü ... mehr

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Medienbeitrag, 22.06.2016

Die Energiewende ist allen Unkenrufen zum Trotz eine Erfolgsgeschichte. Der Versuch, die Vergangenheit zu konservieren, wäre ineffizient und teuer. Dieser Gastbeitrag von DIW-Energieökonomin Claudia Kemfert ist am 21. Juni 2016 in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen. Über die ... mehr

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Video, 22.06.2016

Der Gender Pay Gap liegt in Deutschland bei rund 21 Prozent. Elke Holst, Forschungsdirektorin Gender Studies am DIW Berlin, zählt verschiedene Gründe auf, warum Frauen im Schnitt immer noch weniger verdienen als Männer: "Ursachen können Erwerbserfahrung und Bildung sein, aber ... mehr

puje (Copyright)  Diagramm Statistik Aufschwung
Pressemitteilung, 15.06.2016

Prognose des DIW Berlin: Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,7 und im nächsten Jahr um 1,4 Prozent steigen – Konsumausgaben stützen das Wachstum, nehmen aber nicht mehr so stark zu wie zuletzt – Weltwirtschaft kommt nicht in Fahrt – Brexit würde das ... mehr

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von Renate Neubäumer, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Der Beitrag analysiert die Vorgeschichte der griechischen Tragödie – insbesondere die lange Phase niedrigen Wachstums nach dem EU-Beitritt und die kurze Phase sehr hohen Wachstums nach dem Euro-Beitritt – und leitet daraus Reformvorschläge ab. Eine Wachstumsstrategie müsste drei Maßnahmenbündel umfassen: erstens eine Verbesserung der institutionellen Rahmenbedingungen, die eine Geschäftstätigkeit in Griechenland erschweren und zu niedrigen Investitionen führen, zweitens eine Sanierung der Staatsfinanzen, die mit einer kleineren und effizienteren öffentlichen Verwaltung sowie mit umfassenden Reformen des Rentensystems einhergeht, und drittens den Ausbau der industriellen Basis und die Förderung moderner Dienstleistungen, um so die Exportbasis zu stärken. Solch umfassende Reformen würden zu einem grundlegenden Wandel der griechischen Wirtschaft und Gesellschaft führen und müssten deshalb von der Mehrheit der Griechen angestrebt werden. Die Alternative wäre, nur moderate Reformen vorzunehmen, auf den Pfad niedrigen Wachstums zurückzukehren und einen niedrigeren Lebensstandard in Kauf zu nehmen.

von Vasiliki Bozani, Nick Drydakis, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Die historische Entscheidung für Griechenlands Verbleib in der Eurozone und der Europäischen Union auf dem Eurogipfel am 12. Juli 2015 hat Griechenland die Chance eröffnet, wieder zu Wachstum und Nachhaltigkeit zurückzukehren. Dies setzt allerdings voraus, dass es die notwendigen Schritte unternimmt, um die Reformen fortzusetzen. Die griechische Regierung und ihre Partner (Europäische Kommission, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds) sind gemeinsam zu der Einsicht gelangt, dass der Erfolg der wirtschaftspolitischen Maßnahmen von der Sozialpolitik abhängt. Reformen sollten nicht als eine Frage von mehr oder weniger Regulierung, sondern von guter oder schlechter Regulierung begriffen werden. Die Förderung produktiver Investitionen stellt eine der wichtigsten Triebkräfte für die Erholung und den produktiven Wandel dar. Zudem sollte es für die griechische Regierung zu den dringendsten Prioritäten gehören, gefährdeten Gruppen direkte Unterstützung zukommen zu lassen, um so die Auswirkungen der Wirtschaftskrise abzufedern und den Boden für künftiges Wirtschaftswachstum zu bereiten.

von Christian Dreger, Hans-Eggert Reimers, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Diese Arbeit untersucht die langfristige Beziehung zwischen öffentlichen und privaten Investitionen in der Eurozone im Rahmen eines Strom-Bestands-Modells. Mit diesem Ansatz lassen sich die unterschiedlichen Integrationseigenschaften der beteiligten Variablen erfassen. Die Ergebnisse basieren auf panelökonometrischen Verfahren, die die Interdependenzen zwischen den Ländern mit berücksichtigen. Private und staatliche Kapitalstöcke stehen in einem langfristigen Zusammenhang, sind also kointegriert. Allerdings sind die Abweichungen vom Bestandsgleichgewicht nicht (trend)stationär, sondern enthalten noch eine Einheitswurzel. Gleichwohl können sie genutzt werden, um das Erklärungsmodell für die privaten Investitionen zu verbessern. Standardansätze des Investitionsverhaltens, die als Erklärungsgrößen das Bruttoinlandsprodukt und den Realzinssatz enthalten, lassen sich verbessern, wenn zusätzlich die Abweichungen vom Bestandsgleichgewicht berücksichtigt werden. Insgesamt dürfte die schwache staatliche Investitionstätigkeit die privaten Investitionen und das wirtschaftliche Wachstum in der Eurozone restringiert haben.

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DIW-Präsident zum Ausgang des -Referendums: "wirtschaftliche Kosten für ganz enorm"
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: Vergangenheit konservieren ist ineffizient und teuer. Gastkommentar von in der
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"Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen für private Investitionen" über Zukunft der Industrie auf 2016
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