Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_02.c.288763.de Nachrichten und Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Wirtschaft und Arbeitsmarkt Berlins: Gelingt der Sprung von der Start-up-City zur Wachstumsmetropole? http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539669.de Umfassende Berlin-Studie über Arbeitsmarkt, Gründungen und öffentliche Investitionen zeigt Chancen auf und gibt Handlungsempfehlungen – Ergebnis: Gutes Potential, aber Produktivitätsschwäche und geringe Innovationskraft – Berlin braucht schnell wachsende Unternehmen

Hat Berlin die Trendwende geschafft? Nach einer langen Phase der Stagnation liegt die Stadt auf einem stabilen Wachstumskurs. Wirtschaftsleistung, Beschäftigung und Bevölkerung steigen seit Jahren überdurchschnittlich, die Arbeitslosigkeit sinkt nach und nach. Allerdings liegt sie noch immer über dem Bundesdurchschnitt, zudem tritt die Stadt bei der Produktivität und damit verbunden bei den Einkommen auf der Stelle. „Berlin ist in Europa die einzige Hauptstadt, deren Produktivität und Pro-Kopf-Einkommen unter dem Landesdurchschnitt liegt“, sagt Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Berlin ist in den vergangenen Jahren aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Es könnten goldene Jahrzehnte vor Berlin liegen – die Politik muss die Weichen aber richtig stellen, um das enorme Potential der Stadt besser zu nutzen.“ Dafür sind eine ganze Reihe an Maßnahmen nötig, wie der DIW-Regionalökonom Martin Gornig betont: „Unter anderem müssen die Wachstumsbedingungen für junge Unternehmen verbessert, das Fachkräftepotential im mittleren Ausbildungsbereich gestärkt und vor allem die anstehenden Infrastrukturausbauten realisiert werden.“ Diese und weitere Handlungsempfehlungen gehen aus mehreren Studien des DIW Berlin zur Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt Berlins hervor, in deren Rahmen DIW-Wissenschaftler insbesondere die Bereiche Arbeitsmarkt, Gründungen und öffentliche Investitionen unter die Lupe genommen haben.


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Wed, 20 Jul 2016 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539669.de
"Berlin muss sein Forschungspotential besser nutzen": Neun Fragen an Martin Gornig http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539661.de Das Interview mit Martin Gornig ist dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 29/2016 entnommen. Es steht sowohl als pdf-Dokument als auch als O-Ton zur Verfügung.

Weitere O-Töne (www.diw.de/interview)

Weitere Wochenberichte


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Wed, 20 Jul 2016 10:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539661.de
Blockchain: Revolution der Finanzwelt?: Kommentar von Nicola Jentzsch http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539663.de Die Blockchain beflügelt derzeit die Fantasie von Start-upUnternehmen, Investoren, Banken und Börsen. Stark vereinfacht gesagt, handelt es sich bei dieser Technologie um ein digitales, dezentral geführtes Register von Transaktionen (distributed ledger technology). Es wurde ursprünglich entwickelt, um das Problem der doppelten Ausgabe der digitalen Währung BitCoin zu vermeiden. Durch die Blockchain soll sichergestellt werden, dass eine Währungseinheit eindeutig einem Eigentümer zugeordnet ist und dieser sie nicht zweimal ausgeben kann. Mittlerweile ist klar, dass die Nutzbarkeit dieser Technologie weit über BitCoins hinausgeht. So lässt sie sich in vielen Bereichen des digitalen Geschäftsverkehrs einsetzen, im Banken- und Finanzsektor, im Immobilien- oder Diamantenhandel. In der derzeitigen Euphorie wird allerdings oft übersehen, dass diese Technologie nur unter bestimmten Bedingungen ihr volles ökonomisches Potential entfalten wird.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 29/2016


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Wed, 20 Jul 2016 10:56:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539663.de
Investitionstätigkeit in Berlin: Schulen und Verkehr kommen zu kurz http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539704.de Auch in Berlin sind öffentliche Investitionen entscheidend für die Lebenszufriedenheit der Menschen und Voraussetzung für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. DieBetätigungsfelder für öffentliche Investitionen sind vielfältig. Aufgaben für Berlin sind unter anderem ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept mit dem Erhalt und dem Ausbau des ÖPNVs und einem tragfähigen Fahrradkonzept, es müssen alte Schulgebäude saniert und neue gebaut werden und Berlin muss Antworten auf die Probleme am Wohnungsmarkt finden. Mit Blick auf die Investitionstätigkeit in Berlin ergibt sich ein gemischtes Bild. Die Stadt hat im Jahr 2014 im Kernhaushalt und über öffentliche Unternehmen immerhin insgesamt 2,8 Milliarden Euro und damit etwa 810 Euro pro EinwohnerIn investiert. Die Hauptstadt steht damit allerdings schlechter da als beispielsweise Hamburg. Um die Investitionstätigkeit zu stärken, muss die Berliner Verwaltungspraxis überdacht werden, um die Vermögensstände und den Investitionsbedarf zu überblicken. Außerdem empfiehlt sich eine Organisation in inhaltlichen Einheiten als Sondervermögen oder ein öffentliches Unternehmenmit eigenem Personal und weitreichenden Durchgriffsrechten – so wie etwa die Grün Berlin GmbH. Da Schulen einer der wichtigsten Standortfaktoren sind, müssen nicht nur die Schulinfrastrukturlücke geschlossen, sondern auch mehr neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden.

Der gesamte Wochenbericht von Felix Arnold, Johannes Brinkmann, Maximilian Brill und Ronny Freier in:
DIW Wochenbericht 29/2016


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Wed, 20 Jul 2016 10:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539704.de
Der Arbeitsmarkt in Berlin seit 2005: starker Beschäftigungsaufbau bei weiterhin hoher Arbeitslosigkeit und geringen Einkommen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539724.de In Berlin ist die Zahl der Erwerbstätigen in den letzten zehn Jahren noch stärker als in Gesamtdeutschland gewachsen. Allerdings konnte die Arbeitslosigkeit nicht überdurchschnittlich abgebaut werden, da gleichzeitig das Arbeitskräftepotential in der Stadt erheblich zugenommen hat. An Bedeutung gewonnen haben Tätigkeiten, für die eine mittlere Qualifikation benötigt wird. Die zwar kräftig gesunkene, aber immer noch weit über dem Bundesdurchschnitt liegende Arbeitslosigkeit verschiebt sich damit mehr und mehr zu den Hartz-IV-Empfängern und zu den Geringqualifizierten sowie hin zu den Akademikern. Der starke Beschäftigungsaufbau wurde dadurch begünstigt, dass die Produktivitätssteigerungen auch im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet gering waren. Dies dürfte auch eine der Ursachen dafür sein, dass Berlin bei den Löhnen weiterhin zurückliegt. Die schwache Produktivitätsentwicklung verweist überdies auf eine unzureichende Innovationsfähigkeit, die verhindert, dass Berlin hinsichtlich Wirtschaftskraft und Erwerbseinkommen einen Platz einnimmt, der einer Hauptstadt angemessen wäre. Dazu bedarf es auch in Zukunft eines gut qualifizierten Arbeitskräftepotentials, woraus sich die drängendsten Aufgaben für die Politik ableiten: die Bekämpfung des eklatanten Lehrstellenmangels sowie die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Schulen und der Berufsorientierung.

Der gesamte Wochenbericht von Karl Brenke in:
DIW Wochenbericht 29/2016


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Wed, 20 Jul 2016 10:44:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539724.de
Berlin: Hauptstadt der Gründungen, aber (noch) nicht der schnell wachsenden Unternehmen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539716.de Berlin hat sich in den vergangenen 20 Jahren immer stärker zur Hauptstadt der Selbständigen und zu einer Start-up-Metropole entwickelt. Viele Unternehmen mit Innovationspotential wurden ins Leben gerufen und haben die Stadt zu einem weltweit bekannten Magneten für kreative Gründungen gemacht. Überwiegend auf Basis von Daten der Gewerbeanzeigenstatistik zeigt dieser Bericht, dass die Gründungsneigung in Berlin im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen überdurchschnittlich hoch und vor allem von der höheren Gründungsneigung der AusländerInnen getragen ist. Bei der Transformation von Gründungen in schnell wachsende Unternehmen besteht jedoch noch Nachholbedarf. Politikmaßnahmen sollten sich daher darauf konzentrieren, gerade diese Unternehmen zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung hochwertiger Gewerbe- und Industrieflächen, eine serviceorientierte Verwaltung mit beschleunigten Verfahrensprozessen in allen unternehmerischen Belangen, eine verstärkte Anwerbung von Hochqualifizierten aus dem In- und Ausland sowie der weitere Ausbau und die bessere Vernetzung des Wissenschaftsstandorts Berlin mit den schnell wachsenden Unternehmen.

Der gesamte Wochenbericht von Alexander S. Kritikos in:
DIW Wochenbericht 29/2016


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Wed, 20 Jul 2016 10:40:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539716.de
Konferenzrückblick „Regulatory Challenges in Digital Markets: Privacy“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538591.de Unter dem Titel „Regulatory Challenges in Digital Markets: Privacy“ fand am 17. Juni 2016 die Jahreskonferenz des Leibniz-Wissenschaftscampus „Berlin Centre for Consumer Policies“ (BCCP) im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Für die vier Panels der Konferenz konnten namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik, unter anderen Susan Athey (Stanford University), Gerd Billen (Staatssekretär im BMJV), Julie Brill (Hogan Lovells, ehem. US FTC Commissioner) und Hal Varian (Chefökonom von Google) gewonnen werden.

Im Mittelpunkt standen zunächst wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wertschätzung von Kunden für ihre persönlichen Daten und Privatsphäre und der Umgang von Unternehmen mit dem Thema Datenschutz in den USA und Europa sowie mit den entsprechenden Regulierungen zum Datenschutz. Weiter wurde die bereits heute überragende Rolle von Daten und ihrer Nutzung durch die Wirtschaft und die Bedeutung dieser Rolle für Marktstrukturen und Wettbewerbspolitik beleuchtet. Die Konferenz endete mit einer politischen Grundsatzdiskussion zum Datenschutz, den Bemühungen in den Verhandlungen zum nun beschlossenen Privacy Shield Abkommen zwischen der EU und den USA sowie den wettbewerbspolitischen Implikationen der wachsenden strategischen Bedeutung der Datenauswertung und des Datenschutzes.

Die Veranstaltung ist als Videodokumentation und als Konferenz-Podcast auf der DIW-Website online zugänglich. Einen Kurzüberblick aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann als Twitterfeed unter #bccpconf nachgelesen werden.


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Thu, 14 Jul 2016 02:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538591.de
Open Access im Breitbandmarkt hat keine Auswirkung auf die Verbreitung, fördert jedoch die Internetqualität: das Beispiel Großbritannien http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538454.de In allen EU-Ländern sind die ehemals monopolistischen Breitbandanbieter im Rahmen einer Open-Access-Politik verpflichtet, neuen Anbietern über sogenannten Bitstrom oder die Entbündelung der TeilnehmerInnenanschlussleitung (Local Loop Unbundling, LLU) Zugang zu ihren Netzen zu gewähren. Diese Art der Regulierung soll für mehr Wettbewerb zwischen den Breitbandanbietern sorgen und wird besonders in Märkten wie der Telekommunikationsbranche empfohlen, in denen die hohen Kosten für die Errichtung eines Verteilnetzes die Konzentration der Marktmacht in den Händen weniger, wenn nicht sogar nur eines Marktteilnehmers begünstigen. Die vorliegende Analyse untersucht anhand von Daten aus Großbritannien, ob eine solche Politik stimulierend auf den Markteintritt, die Breitbandverbreitung und die Breitbandqualität wirkt. Anders als allgemein angenommen wird die Internetverbreitung durch Local Loop Unbundling nicht signifikant und nachhaltig erhöht. LLU fördert jedoch den Markteintritt und Investitionen, die die Qualität der Dienste erheblich verbessern. Somit trägt die Entbündelung der Anschlussleitungen nicht zu einer digitalen Kluft beim Internetzugang bei. Auch wenn die Ergebnisse auf den Erfahrungen in Großbritannien basieren, weisen sie auf den allgemeinen Vorteil hin, den ein infrastrukturbasierter Wettbewerb (LLU) im Vergleich zu einem dienstbasierten Wettbewerb (auf Grundlage von Bitstrom) haben kann.

Der gesamte Wochenbericht von Mattia Nardotto in:
DIW Wochenbericht 28/2016


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Wed, 13 Jul 2016 09:11:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538454.de
"Alle Verbraucherinnen und Verbraucher können von einer Open-Access-Politik auf dem Breitbandmarkt profitieren": Fünf Fragen an Mattia Nardotto http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538440.de Herr Nardotto, Sie haben den Markt der Breitbandkommunikationsnetze anhand von Evidenz aus dem britischen Breitbandmarkt untersucht. Die etablierten Breitbandanbieter besitzen eine starke Marktposition, weil ihnen das Netz gehört. Was für Optionen haben neue Anbieter, um in Wettbewerb zu treten?

Von der EU wurde Anfang des Jahrtausends eine Regulierung eingeführt, weil die Behörden befürchteten, dass die etablierten Anbieter ihre Monopolmacht auf den neu entstehenden Breitbandmarkt übertragen könnten. Die beiden wichtigsten Optionen einer Open-Access-Politik sind Bitstrom und die so genannte Entbündelung der TeilnehmerInnenanschlussleitungen (Local Loop Unbundling, LLU). Bei Bitstrom wird der Anschluss weiter von dem etablierten Anbieter betreut, welcher auch den Dienst bereitstellt. Der Investitionsaufwand des neuen Anbieters ist hier äußerst gering. Bei der Entbündelung der Leitungen haben wir einen mehr infrastrukturbasierten Wettbewerb und echten Zugang zur letzten Meile. Der Breitbandzugang über LLU erfordert einen höheren Investitionsaufwand, da vom neuen Anbieter die entsprechende Technik zu installieren ist. Zudem muss er die Wartung übernehmen und den Datenstrom in der TeilnehmerInnenanschlussleitung verwalten. [...]

Das Interview mit Mattia Nardotto ist dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 28/2016 entnommen. Es steht als pdf-Dokument zur Verfügung.

Weitere O-Töne (www.diw.de/interview)

Weitere Wochenberichte


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Wed, 13 Jul 2016 08:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538440.de
Steuerliche Forschungsförderung: wenig attraktiv für kleine Unternehmen: Kommentar von Heike Belitz http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538457.de Rechtzeitig vor der Bundestagswahl bringen Verbände, Berater und die Politik wieder die steuerliche Förderung für Unternehmensforschung auf die Tagesordnung, diesmal in der Light-Variante für den Mittelstand. Dabei gibt es starke Zweifel an der Wirksamkeit dieser Maßnahme in der großen, heterogenen Gruppe der innovativen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

In vielen Ländern mit langjähriger Erfahrung kühlt sich gerade die Begeisterung für die teure und wenig zielgenaue steuerliche Forschungsförderung ab. Skepsis gegenüber dem Kopieren der Fördermodelle aus dem Ausland ist deshalb geboten. Dort, wo bereits alle Unternehmen eine steuerliche Förderung beanspruchen können, fließen die Mittel vor allem an die großen, etablierten Unternehmen. Seit kurzem ist nun bekannt, dass etwa in Österreich und Spanien weniger als die Hälfte aller anspruchsberechtigten Unternehmen diese „Forschungsprämie“ nutzt.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 28/2016


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Wed, 13 Jul 2016 06:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538457.de
Marktwert der Energieeffizienz: Deutliche Unterschiede zwischen Miet- und Eigentumswohnungen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538456.de Die Energieeffizienz von Immobilien gilt als zentraler Baustein der Energiewende. Obwohl seit einigen Jahren große Anstrengungen unternommen werden, Energieeffizienzinvestitionen zu steigern, verharrt die Sanierungsquote auf konstantem Niveau. Ein Grund für ausbleibende Investitionen ist das MieterInnen-VermieterInnenDilemma: Investoren profitieren nicht direkt von Energieeinsparungen, sondern – wenn überhaupt – von höheren Mieterträgen. Inwiefern diese realisierbar sind, bestimmt der Wohnungsmarkt. MieterInnen hingegen spüren sinkende Energieausgaben unmittelbar. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass sich Effizienzsteigerungen signifikant auf Immobilienpreise auswirken. Dabei ist der Preis der Energieeffizienz bei vermieteten Wohnungen niedriger als bei leerstehenden. Analysiert wurden Daten aus Berliner Immobilieninseraten, sowohl für den Verkauf als auch die Vermietung von Wohnungen.

Der gesamte Wochenbericht von Claus Michelsen, Konstantin Kholodilin und Andreas Mense in: 
DIW Wochenbericht 28/2016


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Wed, 13 Jul 2016 06:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538456.de
Maximilian Podstawski has successfully defended his dissertation http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539448.de Maximilian Podstawski, department of Forecasting and Economic Policy, has successfully defended his dissertation at Freie Universität Berlin.

The dissertation with the title “Unconventional Identification in Vectorautoregressive Models: Empirical Essays on Credit, Risk and Uncertainty" was supervised by Helmut Lütkepohl (DIW, Freie Universität Berlin) and Ferdinand Fichtner (DIW Berlin).

The Dean Prof. Dr. Helmut Lütkepohl congratulates him on his success!


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Tue, 12 Jul 2016 10:58:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.539448.de
Friederike Lenel receives the best PhD Student Paper Award at the IAREP/SABE Annual Conference 2016 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538298.de Friederike Lenel, a doctoral student of the Development and Security department, was awarded the best PhD Student Paper Award for her paper 'Insurance and Solidarity' at the International Association for Research in Economic Psychology Annual Conference 2016 in Wageningen.

The paper was written in collaboration with Prof. Dr. Susan Steiner as part of the research project 'Insurance and Private Transfers - Experimental Evidence' and funded by the German Research Foundation.

Last year's award recipient was Christian Zankiewicz, of the Competition and Consumers department, for his paper entitled "Hidden skewness: On the difficulty of muliplicative compounding under random shocks".


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Mon, 11 Jul 2016 01:40:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538298.de
Florian Mölders receives the best Doctoral Dissertation Award from the University of Duisburg-Essen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538310.de Florian Mölders, a DIW Graduate Center alumnus, has received the best Doctoral Dissertation Award from the University of Duisburg-Essen for his doctoral thesis "Development, Trade Agreements and Knowledge Spillovers - Five empirical essays", submitted to the University of Duisburg-Essen in January 2014.

His thesis was supervised by Professor Ansgar Belke (University of Duisburg-Essen) and Professor Matthias Busse (Ruhr-Universität Bochum).

The prize was awarded by the chairman of Sparkasse Essen, Volker Behr.


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Sun, 10 Jul 2016 02:32:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538310.de
Brexit-Entscheidung könnte Wirtschaftswachstum bereits kurzfristig dämpfen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537847.de Aufgrund der Brexit-Entscheidung könnte das Wachstum der deutschen Wirtschaft bereits im nächsten Jahr spürbar schwächer ausfallen als bisher erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Analyse. Die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Perspektiven für das Vereinigte Königreich ist im Nachgang des Referendums gestiegen. Das zeigt sich etwa an den höheren Preisen von Kreditausfallversicherungen für britische Staatsanleihen oder an starken Schwankungen an den Aktienmärkten. Die Unsicherheit dürfte dazu führen, dass sich die britischen Unternehmen zunächst mit Investitionen, aber auch mit der Schaffung von Arbeitsplätzen zurückhalten, zumal sie vermutlich bereits jetzt schlechtere Finanzierungsbedingungen in Kauf nehmen müssen. Dies dürfte die wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien und damit aber auch die Exportmöglichkeiten für deutsche Unternehmen dämpfen. „Vor diesem Hintergrund ist es auch in wirtschaftlicher Hinsicht im Interesse beider Seiten, die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Perspektiven und insbesondere über das zukünftige Verhältnis Großbritanniens zur Europäischen Union so weit wie möglich zu reduzieren“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.


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Wed, 06 Jul 2016 11:40:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537847.de
Stahl, Zement, Aluminium: EU-Emissionshandel könnte effektive Anreize zur CO2-Reduktion bei Grundstoffen setzen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537851.de Ein internationales Forscherkonsortium unter Beteiligung des DIW Berlin hat Reformmöglichkeiten des EU ETS geprüft – Ergebnis: Durch die Kombination aus dynamischer Zertifikatszuteilung und einer Verbrauchsabgabe können die Anreize des Emissionshandels wirksamer werden, ohne die Wettbewerbsposition der europäischen Grundstoffindustrie zu schwächen

Das europäische Emissionshandelssystem EU ETS könnte trotz international unterschiedlicher CO2-Preise wirksamere Anreize als gegenwärtig schaffen, den Ausstoß klimaschädlicher Gase der Grundstoffindustrie zu reduzieren. Das zeigt die Untersuchung eines internationalen Forscherkonsortiums, an dem auch Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) beteiligt sind. Gelingen könnte dies den Forschern zufolge durch die Kombination einer dynamischen Zertifikatszuteilung mit einer den Emissionshandel ergänzenden Verbrauchsabgabe auf CO2-intensive Grundstoffe wie Stahl, Zement und Aluminium.


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Wed, 06 Jul 2016 11:35:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537851.de
"Die Einbeziehung des Konsums emissionsintensiver Grundstoffe in den Emissionshandel wäre möglich": Fünf Fragen an Karsten Neuhoff http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537975.de

Herr Neuhoff, bei der Produktion von Grundstoffen wie zum Beispiel Stahl, Zement oder Aluminium wird besonders viel CO2 frei. Warum gibt es für die im Rahmen des Europäischen Emissionshandels (EU ETS) entstehenden Mehrkosten Sonderregelungen, und wie sehen diese aus?

Hersteller von Stahl, Zement oder Aluminium produzieren ein weltweit handelbares Produkt. Deswegen können sie die Mehrkosten, die bei der Produktion in Europa entstehen, nicht im vollen Maße an den Produktpreis weitergeben. Es wird kontrovers diskutiert, welchen Anteil dieser Mehrkosten sie weitergeben können. Wenn sie vollständig weitergegeben werden könnten, wie manche NGOs sagen, dann bräuchten wir keine Sonderregelungen. Wenn, wie Industrievertreter argumentieren, keine Mehrkosten weitergegeben werden können, dann müssen diese Mehrkosten anderweitig aufgefangen werden, um Produktionsverlagerungen zu verhindern. Aktuell bekommen die Hersteller dieser Grundstoffe CO2 -Zertifikate umsonst zugeteilt. [...]


Das Interview mit Karsten Neuhoff ist dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 27/2016 entnommen. Es steht sowohl als pdf-Dokument zur Verfügung als auch als O-Ton.

Weitere O-Töne (www.diw.de/interview)

Weitere Wochenberichte


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Wed, 06 Jul 2016 11:15:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537975.de
Brexit darf Reform des EU-Emissionshandels nicht unterbrechen: Kommentar von Jörn Richstein http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538023.de

Das Brexit-Referendum war ein einschneidendes Ereignis für Europa und damit auch für die europäische Energie- und Klimapolitik. Auch auf das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Bekämpfung des Klimawandels, den EU-Emissionshandel, der die Treibhausgasemissionen im Strom- und Industriesektor begrenzt, hatte das Brexit-Referendum bereits Auswirkungen. Wie viele andere Werte haben auch die Zertifikate des EU-Emissionshandels (EU ETS) nach - gegeben und schlossen am Tag nach dem Referendum um 12,2 Prozent niedriger als am Tag davor. Der Grund ist in der allgemeinen neu entstandenen wirtschaftlichen Unsicherheit, aber auch in der offenen Frage zu suchen, ob Großbritannien Teil des gemeinsamen europäischen Emissionshandels bleibt.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 27/2016

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Wed, 06 Jul 2016 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.538023.de
What causes the delay in reforms in Europe? http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537484.de Normal 0 21 false false false EN-US X-NONE X-NONE

The academic literature provides no clear answer to this question. In principle, the recent slowdown in reform activity and fiscal consolidation in the euro area may derive from several developments. Potential reasons involve the end of the economic recession, the provision of financial assistance to crisis countries, and improved financing conditions for governments as a result of unconventional monetary policy, which all reduced reform pressure. While existing studies analyse several of these causes of reform delays in general, there is only very limited evidence for such a relation in the current environment in the euro area.

 


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Tue, 05 Jul 2016 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537484.de
Jakob Miethe granted FES scholarship http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537426.de Jakob Miethe has been granted a scholarship from the Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).

The Dean of the GC, Prof. Lütkepohl, congratulates him on his success!


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Fri, 01 Jul 2016 11:04:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.537426.de