Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_02.c.288763.de Nachrichten und Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.571558.de Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat in seinem Sondergutachten vom 23. November die Transformation des Verkehrssektors zur Erfüllung der Klimaschutzziele vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft analysiert. Das Gutachten beleuchtet den Stand des Wissens zu technisch und ökonomisch sinnvollen Pfaden zu einem klimaneutralen und ressourceneffizienten Verkehrssystem. Es hat zentrale Empfehlungen zur Erreichung einer vollständigen Dekarbonisierung des Verkehrssystems erarbeitet. Nur durch eine Kombination verschiedener Strategien in den Bereichen Mobilität, Infrastruktur und Rohstoffe sowie gezielter Anreizsetzung sind die Ziele des Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes erreichbar.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat in seinem Sondergutachten vom 23. November die Transformation des Verkehrssektors zur Erfüllung der Klimaschutzziele vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft analysiert. Das Gutachten beleuchtet den Stand des Wissens zu technisch und ökonomisch sinnvollen Pfaden zu einem klimaneutralen und ressourceneffizienten Verkehrssystem. Es hat zentrale Empfehlungen zur Erreichung einer vollständigen Dekarbonisierung des Verkehrssystems erarbeitet. Nur durch eine Kombination verschiedener Strategien in den Bereichen Mobilität, Infrastruktur und Rohstoffe sowie gezielter Anreizsetzung sind die Ziele des Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes erreichbar.


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Thu, 23 Nov 2017 12:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.571558.de
Atomkraft für Klimaschutz unnötig – kostengünstigere Alternativen sind verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570211.de Die Notwendigkeit weltweiter Anstrengungen für den Klimaschutz ist unbestritten. Jedoch herrscht über die Fragen, mit welchen Technologien der Energiesektor dekarbonisiert werden soll, keine Einigkeit. Während viele internationale Szenarien auch zukünftig von einer relevanten Rolle für die Atomkraft ausgehen, zeigt eine am DIW Berlin durchgeführte Studie, dass das Pariser Klimaschutzziel – die Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad – kostengünstig ohne Atomkraft erreicht werden kann. Die Ergebnisse eines globalen Energiesystemmodells verdeutlichen, dass zur Erfüllung der Klimaziele weltweit kein neues Atomkraftwerk gebaut werden müsste. Vielmehr erweist sich eine Kombination aus erneuerbaren Energien und Energiespeichern als günstiger. [...]

Der vollständige Bericht von Claudia Kemfert, Thorsten Burandt, Karlo Hainsch, Konstantin Löffler, Pao-Yu Oei und Christian von Hirschhausen im DIW Wochenbericht 47/2017


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Wed, 22 Nov 2017 10:02:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570211.de
„Klimaziele können weltweit günstiger ohne Atomkraft erreicht werden“: Interview mit Claudia Kemfert http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570213.de Frau Kemfert, welche Rolle soll die Atomkraft in zukünftigen Bemühungen um den internationalen Klimaschutz spielen?

Sie ist einfach zu teuer und nicht wettbewerbsfähig. Vor allen Dingen werden die Kosten der Atomenergie generell massiv unterschätzt. Sowohl beim Bau als auch beim Rückbau und der Endlagerung entstehen erhebliche Kosten durch die Atomenergie. Gleichzeitig werden in vielen Studien die Kosten der erneuerbaren Energien überschätzt. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es eine erhebliche Kostendegression, und wenn man das beides gegeneinander rechnet, gibt es gar keine andere Antwort: Die erneuerbaren Energien sind die Zukunft und die Atomenergie ist die Vergangenheit. [...]

Das Interview mit Claudia Kemfert ist aus dem DIW Wochenbericht 47/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und als Podcast


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Wed, 22 Nov 2017 10:01:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570213.de
Computer, Smartphone, Playstation: Wer noch zu später Stunde vor einem Bildschirm sitzt, schläft weniger und schlechter als andere http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569965.de Egal ob Computer, Smartphone, Playstation oder Fernseher – Menschen, die dank eines schnellen DSL-Zugangs noch  bis zur Schlafenszeit vor einem Bildschirm sitzen, schlafen signifikant weniger und sind insgesamt weniger zufrieden mit ihrem Schlaf. Das belegt nun erstmals eine Studie auf Basis der Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin. Demnach leiden vor allem junge DSL-NutzerInnen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren unter einem die Gesundheit beeinträchtigenden Schlafmangel. Die Studie wurde kürzlich als SOEPpaper Nr. 934 veröffentlicht.


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Wed, 22 Nov 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569965.de
Deutsche Unternehmen stärken Forschung und Entwicklung – im Inland wie im Ausland http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570223.de DIW-Studie: FuE-Aufwendungen deutscher Unternehmen im Ausland gegenüber 2003 mehr als verdoppelt. Gleichzeitig stiegen aber auch ihre inländischen Investitionen stark – Gros entfällt auf den Kraftfahrzeugbau und die Pharmaindustrie – Anteil ausländischer Unternehmen an den FuE-Investitionen in Deutschland sinkt.

Deutsche Unternehmen haben in den vergangenen Jahren verstärkt im Ausland in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Zwischen 2003 und 2015 hat sich das jährliche Volumen im Ausland von 10,9 auf 24 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Der Auslandsanteil an den gesamten FuE-Investitionen deutscher Unternehmen betrug damit 35 Prozent. Doch auch im Inland stiegen ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um 76 Prozent auf knapp 45 Milliarden Euro. Insgesamt entfielen 60 Prozent der zusätzlichen FuE-Investitionen auf Standorte in Deutschland und 40 Prozent auf das Ausland.


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Wed, 22 Nov 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570223.de
Frauen sind in Top-Positionen der größten Energie- und Verkehrsunternehmen in Deutschland deutlich unterrepräsentiert http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570217.de Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Nach wie vor ist dieser aber gering, auch in den jeweils 50 größten Unternehmen des Energie- und Verkehrssektors, wie eine Untersuchung des DIW Berlin zeigt. Demnach sind Frauen in Vorstands,- Aufsichtsrats- und Verwaltungsgremien dieser Unternehmen deutlich unterrepräsentiert. Vor allem die Vorstandspositionen der TOP-50-Energieunternehmen werden vornehmlich mit Männern besetzt. Der Anteil von Frauen liegt bei unter sechs Prozent, während ihr Anteil unter den Beschäftigten in den untersuchten Unternehmen bei knapp 30 Prozent liegt. Der Gender Leadership Gap ist dementsprechend besonders hoch. Nur drei der 50 umsatzstärksten Energieunternehmen haben eine Frauenquote im Vorstand von mehr als 30 Prozent. Der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten ist hingegen deutlich höher und liegt bei über 20 Prozent aller untersuchten Unternehmen. Insgesamt erfüllen 13 von 50 Unternehmen die gesetzlich feste oder freiwillige Quote von 30 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten. In den TOP-50-Unternehmen des Verkehrs- und Logistiksektors ist der Anteil von Frauen auf Vorstandsebene nur geringfügig höher, im Bereich der Aufsichts- und Verwaltungsgremien in etwa genauso hoch wie im Energiesektor. Der Zugang von Frauen zu den höchsten Führungspositionen muss dringend verbessert werden. Hier sind Politik, zum Beispiel mit Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und Unternehmen mit gezielten Fördermaßnahmen für weibliche Führungskräfte gefragt. [...]

Der vollständige Bericht von Claudia Kemfert und Olga Egerer im DIW Wochenbericht 47/2017


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Wed, 22 Nov 2017 09:57:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570217.de
Einigung zum Emissionshandel: Ein wichtiger Schritt für Europa und für das Klima: Kommentar von Karsten Neuhoff http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570219.de Die kürzlich erzielte Einigung von Europäischem Rat, EU-Parlament und Kommission zum Emissionshandel ist ein wichtiger Schritt für die europäische Energie- und Klimapolitik. Sie stärkt sowohl die Glaubwürdigkeit der längerfristigen Emissionsminderungsziele also auch die Rolle des CO2-Preises für den Strom- und den Industriesektor. Wichtiger noch sind die Aufforderungen an die EU-Kommission, die Wirksamkeit des EU ETS für den Industriesektor zu überprüfen, mögliche Weiterentwicklungen zu untersuchen und gegebenenfalls deren Umsetzung vorzuschlagen. [...]

Der vollständige Kommentar von Karsten Neuhoff: DIW Wochenbericht 47/2017


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Wed, 22 Nov 2017 09:56:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.570219.de
Bundesländervergleich Erneuerbare Energien: Baden-Württemberg neuer Spitzenreiter vor Mecklenburg-Vorpommern und Bayern http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569458.de Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Zentrums für Solarenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern sind im Bereich der Erneuerbaren Energien die führenden Bundesländer. Das ist das Ergebnis des heute veröffentlichten Bundesländervergleichs, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Auftrag von und in Kooperation mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zum fünften Mal erstellt haben. Die Analyse bewertet auf Basis von 59 Indikatoren detailliert die politischen Anstrengungen und Erfolge der Länder bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien sowie beim damit verbundenen wirtschaftlich-technischen Wandel. Am Ende der Rangliste stehen Hessen, Berlin und das Saarland.


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Thu, 16 Nov 2017 02:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569458.de
„Auch in den Ländern müssen die Weichen für erneuerbare Energien gestellt werden“: Interview mit Wolf-Peter Schill http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569371.de Herr Schill, zum fünften Mal wurde ein umfangreicher Bundesländervergleich im Bereich erneuerbarer Energien durchgeführt. Welche Handlungsoptionen haben die Länder überhaupt?

Die Bundesländer haben vielfältige Handlungsoptionen. In erster Linie können die Bundesländer sich ambitionierte energiepolitische Programme geben, mit entsprechenden Zielen und Maßnahmen zu ihrer Umsetzung. Dazu gehört zum Beispiel eine eigene Vorbildfunktion, Erneuerbare-Energien-Anlagen in und an eigenen Gebäuden, oder auch eigene Förderprogramme für die Nutzung erneuerbarer Energien und die Vermeidung unnötiger Hemmnisse im Planungs- und Baurecht. [...]

Das Interview mit Wolf-Peter Schill ist aus dem DIW Wochenbericht 46/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und als Podcast.


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Thu, 16 Nov 2017 02:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569371.de
Jamaika und die Zukunftsfähigkeit Deutschlands: Kommentar von Alexander S. Kritikos http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569373.de Vor 34 Jahren, als die Grünen erstmalig in den Deutschen Bundestag einzogen, war eine Koalition zwischen ihnen und den damaligen Koalitionären Union und FDP völlig undenkbar. Weder hätte man die Bedeutung bestimmter Begriffe der anderen Seite verstanden, noch wäre es gelungen, sich auch nur auf Inhalte einer Koalitionsverhandlung zu einigen. Und das entsprach der Verfasstheit des Landes. Deutschland war damals in einer Form gespalten, wie das heute kaum mehr vorstellbar ist.

Heute gibt es zwischen den potenziellen Koalitionären mehr Verbindendes. Diese Parteien wurden etwa mehrheitlich von Menschen mit überdurchschnittlichen Lohneinkünften gewählt, die sich derzeit kaum Sorgen um die eigene oder die allgemeine wirtschaftliche Lage machen. Da erstaunt es nicht so sehr, dass man sich anders als vor 34 Jahren über die Inhalte eines Koalitionsvertrags grundsätzlich einig ist, nicht unwichtig angesichts der anstehenden teils drängenden Herausforderungen. [...]

Der vollständige Kommentar von Alexander S. Kritikos: DIW Wochenbericht 46/2017


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Thu, 16 Nov 2017 02:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569373.de
Capital market integration and macroeconomic stability http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569121.de After the establishment of the Banking Union, the European Commission is working on measures to foster capital market deepening in Europe. Key goals for a European Capital Markets Union are to provide firms with alternative funding sources to bank credit and to make economies more resilient to local shocks through better international risk sharing. While open capital markets can improve portfolio diversification, growth and welfare, the recent financial crisis was a reminder that capital market integration also carries risks in terms of economic stability. This article summarizes pros and cons of capital market openness and discusses stability implications of different forms of capital market integration.


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Thu, 16 Nov 2017 02:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569121.de
The use of financial market variables in forecasting http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569173.de Financial market indicators can provide valuable information for forecasting macroeconomic developments. In response to the global financial crisis of 2007/2008, the role of financial variables for forecasting has been revisited, and new empirical and theoretical forecasting methods able to explicitly incorporate financial market information have been developed. This roundup discusses characteristics of financial variable movements and the relation to business cycles. It furthermore summarizes some of the new theoretical and empirical approaches at hand for forecasting macroeconomic variables with financial market information, and highlights main challenges forecasters willing to consider financial market information in forecasting exercises have to face.


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Wed, 15 Nov 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569173.de
Songül Tolan has successfully defended her dissertation http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569321.de Songül Tolan, who works at the Public Economics department, has successfully defended her dissertation at the Freie Universität Berlin.

The dissertation with the title "Partial Retirement, Financial Student Aid, and Labor Market Outcomes" was supervised by Prof. Dr. Peter Haan (DIW Berlin, Freie Universität Berlin) and Prof. Dr. Arthur van Soest (Tilburg University).

We congratulate Songül on her success and wish her all the best for her future career.


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Tue, 14 Nov 2017 10:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.569321.de
Neues Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung: „EU Capital Markets Union: an alluring opportunity or a blind alley? The macro-perspective: CMU and risk-sharing“ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568970.de Fostering cross-country risk-sharing via capital markets is a central macroeconomic objective of the Capital Markets Union. Risk-sharing means that individuals, firms or public-sector authorities, located in a region or country suffering from a temporary and idiosyncratic economic shock, would be able to compensate the regional output gap (i. e., lack of aggregate demand, increasing unemployment and pressure on wages) via income arising from financial claims on the output of unaffected member states within the European Monetary Union (and within the European Union). Likewise, difficulties in access to funds for households or firms in a crisis country would be mitigated as sources in the financial markets of partner countries, unconstrained by the umbilical nexus to ‘their’ state, might be tapped. Of course, such complete risk sharing is not achievable; neither in a bank-based nor in a market-based financial system. However, the CMU action plan is expected to enable European Union member states to make substantial steps in this direction. In the light of these high expectations, the question arises: Does the CMU action plan set the appropriate priorities and can it ultimately deliver, that is: Is the risk sharing potential suggested in the plan realistic? The authors of the VJH on the macro-perspective of the Capital Markets Union provide an assessment of the risk-sharing potential and derive policy recommendations for ways of improving the CMU project. 

Content of issue 02.2017

  • Hans-Helmut Kotz and Dorothea Schäfer
    EU Capital Markets Union: an alluring opportunity or a blind alley? The macro-perspective: CMU and risk-sharing

  • Andreas Breitenfellner and Helene Schuberth
    Europe needs more than a Capital Markets Union—focus on the integration of euro area sovereign debt markets

  • Jürgen Schaaf
    Does EMU require CMU?

  • Hans-Helmut Kotz, Willi Semmler and Ibrahim Tahri
    Capital Markets Union and monetary policy performance: comes financial market variety at a cost

  • Jan Friedrich and Matthias Thiemann
    Capital Markets Union: the need for common laws and common supervision

  • Paolo D'Imperio and Waltraud Schelkle
    What difference would a Capital Markets Union make for risk-sharing in the EU?

  • Hans-Helmut Kotz and Dorothea Schäfer
    Can the Capital Markets Union deliver?

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 02.2017 | 86. Jahrgang


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Fri, 10 Nov 2017 11:08:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568970.de
Christian Krekel has successfully defended his dissertation http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568976.de Christian Krekel, who worked at the department of German Socio-Economic Panel (SOEP), has successfully defended his dissertation at the Paris School of Economics.

The dissertation with the title "Evaluating the Non-Monetary Impacts of Major Events, Infrastructure, and Institutions" was supervised by Prof. Dr. Claudia Senik (Paris School of Economics) and Prof. Dr. Gert G. Wagner (DIW Berlin, Technical University of Berlin).

We congratulate Christian on his success and wish him all the best for his future career.


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Fri, 10 Nov 2017 09:57:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568976.de
Ursache für Frauenmangel in MINT-Berufen? Mädchen unterschätzen ihre Fähigkeiten im Schulfach Mathematik http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568725.de Jungen halten sich in Mathe für begabter, als es die Noten rechtfertigen – Mädchen bescheinigen sich eher sprachliche Fähigkeiten – Unterschiede sind bereits in der fünften Klasse deutlich und bleiben in höheren Jahrgangsstufen bestehen.

Jungen schreiben sich im Schulfach Mathematik größere Fähigkeiten zu als Mädchen – in einem Ausmaß, das durch die tatsächlichen Schulnoten nicht gerechtfertigt ist. Die entsprechenden Selbsteinschätzungen von Schülerinnen und Schülern, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) untersucht hat, weichen bereits in der fünften Klasse deutlich voneinander ab. Bis einschließlich zur zwölften Jahrgangsstufe bleiben die Unterschiede weitgehend bestehen. Das geht aus einer aktuellen Studie des DIW-Bildungsforschers Felix Weinhardt hervor, der für Deutschland repräsentative Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) ausgewertet hat.


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Wed, 08 Nov 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568725.de
„Selbsteinschätzungen von Schülerinnen und Schülern sind nur teilweise durch Noten gerechtfertigt“: Interview mit Felix Weinhardt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568745.de Herr Weinhardt, das DIW Berlin hat Daten zur Selbsteinschätzung von Jungen und Mädchen in deutschen Schulen in Mathematik und in Deutsch untersucht. Welche Fragestellung stand dabei im Vordergrund?

Wir haben die Daten des Nationalen Bildungspanels in Hinblick auf die Selbsteinschätzung von Fähigkeiten untersucht. Dabei stand für uns die Frage im Vordergrund, wie sich diese Einschätzungen der eigenen Fähigkeiten in den Schulfächern Mathematik und Deutsch über die Zeit entwickeln. [...]

Das Interview mit Felix Weinhardt ist aus dem DIW Wochenbericht 45/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast


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Wed, 08 Nov 2017 09:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568745.de
Abschaffung der Abgeltungsteuer führt zu Steuerausfällen und belastet hohe Einkommen kaum http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568703.de Geringe Aufkommens- und Verteilungseffekte – Insgesamt leichte Steuerausfälle durch Niedrigzinsphase – Anhebung des Abgeltungsteuersatzes über 25 Prozent hinaus würde moderate Mehreinnahmen erzielen

Eine Abschaffung der pauschalen Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte in Höhe von 25 Prozent ist weder aus fiskalischer noch aus verteilungspolitischer Sicht sinnvoll, solange die Zinsen so niedrig sind. Würde man Kapitaleinkünfte wieder in den Einkommensteuertarif integrieren, wären bei vollem Werbungskostenabzug und einem Besteuerungsanteil von  60 Prozent bei Dividenden und Veräußerungsgewinnen (Teileinkünfteverfahren) sogar leichte Steuerausfälle von 73 Millionen Euro zu erwarten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Auch für die Steuergerechtigkeit bringt eine Abschaffung der Abgeltungsteuer derzeit wenig, sofern man darunter eine stärkere Besteuerung von hohen Kapitaleinkommen versteht“, sagt DIW-Steuerexperte Stefan Bach. Hohe Einkommen würden durch die Abschaffung der Abgeltungsteuer kaum belastet, mittlere und niedrige Einkommen bei den Dividenden sogar geringfügig entlastet. Darüber hinaus stiege der bürokratische Aufwand des Besteuerungsverfahrens. Dagegen würde eine Erhöhung des Abgeltungsteuersatzes zu moderaten Steuermehreinnahmen führen und progressiv wirken, könnte aber die Investitionsbedingungen in Deutschland verschlechtern.


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Wed, 08 Nov 2017 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568703.de
Soli für Gutverdiener in Steuertarif integrieren: Kommentar von Stefan Bach http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568748.de Die Abschaffung der Abgeltungsteuer und Rückkehr zur persönlichen Besteuerung der Kapitaleinkommen, wie sie in Deutschland oft diskutiert wird, würde in den kommenden Jahren zu keinem nennenswerten Steuermehraufkommen führen. Durch die niedrigen Zinsen wären derzeit sogar leichte Steuerausfälle zu erwarten. Da Dividenden und Veräußerungsgewinne durch das Teileinkünfteverfahren nur mit einem Anteil von 60 Prozent in das steuerpflichtige Einkommen eingingen, würden Steuerpflichtige mit hohen Einkommen nur geringfügig belastet, mittlere oder geringe Einkommen geringfügig entlastet. Stärker belastet würden lediglich die Zinseinkünfte. Die Besteuerung würde insgesamt nur geringfügig progressiver, der bürokratische Aufwand würde steigen. Eine Erhöhung der Abgeltungsteuer, die hier ebenfalls simuliert wird, ergäbe Mehreinnahmen von einer bis zwei Milliarden Euro und eine etwas progressivere Steuerbelastung. Allerdings würden dadurch die Kapitalerträge stärker belastet, was die
Investitionsbedingungen in Deutschland verschlechtern könnte. [...]

Der vollständige Kommentar von Stefan Bach: DIW Wochenbericht 45/2017


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Wed, 08 Nov 2017 08:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568748.de
Absolvent des „DIW Graduate Centers“ zum Lebenszeitprofessor an der Cornell University ernannt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568881.de Nicolas R. Ziebarth (35), Mitglied des ersten Doktoranden-Jahrgang des DIW Graduate Centers, wurde im Department „Policy Analysis and Management” an der renommierten Cornell University (Bundesstaat New York) zum Professor auf Lebenszeit („Associate Professor with indefinite tenure“) ernannt. Nicolas Ziebarth’s Forschungsgebiete sind die angewandte Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomie.

„Für einen Wirtschaftswissenschaftler mit einem deutschen Doktortitel ist die Ernennung zum Professor an einer amerikanischen Ivy-League-University außergewöhnlich, zumal Nico Ziebarth seine Lebenszeitprofessur nach der kürzest möglichen Zeit als ‚Assistant Professor‘ erreicht hat“, erklärt der Dekan des Graduate Centers, Professor Georg Weizsäcker (Humboldt Universität zu Berlin und DIW Berlin). „Zugleich zeigt Nicolas Ziebarth‘s Weg, dass die Doktorandenausbildung am DIW Berlin ein international wettbewerbsfähiges hohes Niveau hat“, so Weizsäcker weiter.

Im Jahr 2006 hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mit einer strukturierten Doktorandenausbildung im „DIW Graduate Center“ begonnen, das pro Jahr etwa 15 Doktorandinnen und Doktoranden für das Schreiben einer Dissertation an einer Universität vorbereitet und bei der Forschung unterstützt.

„Es ist gelungen, die außeruniversitären Forschungsinstitute mit Hilfe von ‚Graduiertenschulen‘ wie dem DIW GC systematisch in die Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden einzubinden“, so DIW-Vorstandsmitglied Gert G. Wagner. „Die Ernennung von Nico Ziebarth an einer Ivy-League Universität zeigt: Die Qualität der Dissertationen und der Forschung hat deutlich davon profitiert.“

Nach seinem Studium an der Humboldt Universität (HU) und der Technischen Universität (TU) in Berlin arbeitete Nicolas Ziebarth im Rahmen der Forschungsinfrastruktur-Einrichtung „Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)“ am DIW Berlin. Seine von Gert G. Wagner an der TU Berlin betreute Dissertation "Sickness Absence and Economic Incentives", die auf Daten des SOEP beruht, erhielt in den USA den „Upjohn Institute Dissertation Award 2011“.

Neben Veröffentlichungen in renommierten ökonomischen Fachzeitschriften (Journal of Public Economics, Journal of Human Resources, The Economic Journal) hat Nicolas Ziebarth auch in multidisziplinären Zeitschriften wie Health Policy und Social Science & Medicine publiziert und dafür mehrere Preise bekommen. Er hat zudem bereits etwa 1,2 Millionen Dollar für Drittmittelprojekte eingeworben.

Nicolas Ziebarth hat frühzeitig selbst Dissertationen von Doktoranden des SOEP am DIW Berlin betreut. So zum Beispiel die 2017 an der Paris School of Economics erfolgreich verteidigte Arbeit von Dr. Christian Krekel, GC-Mitglied der Kohorte 2011 („Evaluating the Non-Monetary Impacts of Major Events, Infrastructure, and Institutions“). Christian Krekel bekam für seine Forschung den renommierten FEEM Award der European Economic Association verliehen.

Auch von Nicolas Ziebarth mit betreut wurde die Dissertation von Dr. Peter Eibich zum Thema „Regional Variation and Aging in Health Economics“. Peter Eibich wird ab 1. Dezember 2017 stellvertretender Forschungsgruppenleiter für Arbeitsmarktdemographie am Max-Planck-Institut für demographische Forschung in Rostock; nach seiner Zeit beim SOEP war er seit 2015 an der University of Oxford tätig.

Homepage von Prof. Dr. Nicolas R. Ziebarth

Homepage von Dr. Peter Eibich

Homepage von Dr. Christian Krekel


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Wed, 08 Nov 2017 08:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.568881.de