Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_02.c.288763.de Nachrichten und Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Genderparität in der deutschen Politik bedarf noch weiterer Anstrengungen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564597.de Frauenanteil in deutscher Politik noch ziemlich weit entfernt von der Parität – Anteil der Kandidatinnen der aussichtsreichsten Parteien für die kommende Bundestagswahl bei 36 Prozent – Weibliche Repräsentation auf Landes- und vor allem Kommunalebene sehr heterogen – Parteien, aber auch Wählerinnen und Wähler, sind gefragt, um Situation zu ändern

Deutschland hat zwar seit vielen Jahren eine Kanzlerin und aktuell eine im Hinblick auf Genderparität fast ausgewogene Bundesregierung, die politischen Institutionen sind aber insgesamt noch ziemlich weit entfernt von Parität. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Im aktuellen Bundestag sind 37 Prozent der Abgeordneten Frauen. Deutschland steht somit im internationalen Vergleich auf Platz 24. Saßen im Bundestag im Jahr 1949 nur sieben Prozent weibliche Abgeordnete, so ist dieser Anteil seit den 1980er Jahren stetig gestiegen. „Die Grünen, die von Anfang an auf Parität gesetzt haben und seit 1983 im Parlament vertreten sind, haben bei der Verbesserung der weiblichen Repräsentation eine maßgebliche Rolle gespielt, und die anderen Parteien sind mit Selbstverpflichtungen und Quoten nachgezogen“, so Studienautor Ronny Freier. „Allerdings hat sich der Zuwachs des Frauenanteils in den letzten 20 Jahren verlangsamt."


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Wed, 13 Sep 2017 02:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564597.de
Mila Staneva, Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) besucht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564551.de Mila Staneva, Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris im Rahmen eines viermonatigen Praktikums besucht. Dort war sie am Direktorat “Education and Skills“ tätig. Zusammen mit dem Team von Jean Yip hat sie an dem Projekt Education GPS gearbeitet, das empirische Daten und Indikatoren zu Bildung und Informationen über Bildungssysteme und Bildungspolitik sammelt und veröffentlicht.

Hier geht es zum Bericht von Mila Staneva im LIFE-Newsletter


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Wed, 13 Sep 2017 10:31:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564551.de
Auch Kleinstbetriebe sind innovativ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564378.de Setzen Kleinstbetriebe Innovationen um, erhöht sich ihre Produktivität ähnlich wie bei größeren Betrieben – Kleinstbetriebe sind aber seltener innovativ als kleine und mittlere Betriebe – Politik muss untersuchen, welche Maßnahmen sich positiv auf Innovationstätigkeit von Kleinstbetrieben auswirken

Die Innovationskraft von Betrieben im verarbeitenden Gewerbe und in den wissensintensiven Dienstleistungen steigt einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge mit der Zahl ihrer Beschäftigten. „Dennoch wagt sich in diesen beiden Sektoren immerhin die Hälfte der Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten, sogenannte Kleinstbetriebe, an die Einführung von Innovationen“, sagt DIW-Forschungsdirektor Alexander Kritikos. Unter den kleinen Betrieben (mit zehn bis 49 Beschäftigten) sind es 63 Prozent, unter den mittleren Betrieben (mit 50 bis 249 Beschäftigten) 78 Prozent. Meist entwickeln Kleinstbetriebe – ähnlich wie kleine und mittlere Betriebe – neue oder bessere Produkte und Dienstleistungen, seltener werden bessere Produktionsprozesse angestoßen.


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Wed, 13 Sep 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564378.de
Innovationen bringen auch Kleinstbetriebe voran: Interview mit Alexander S. Kritikos http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564392.de Herr Kritikos, das DIW Berlin hat das Innovationsverhalten von kleinsten, kleinen und mittleren Betrieben untersucht. In welchen Größenordnungen bewegen sich solche Betriebe und welche Rolle spielen sie für die Wirtschaft?

Wenn wir von kleinsten Betrieben sprechen, dann sind das Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten. Kleine Betriebe haben zehn bis 49 Beschäftigte, und von mittleren Betrieben sprechen wir, wenn sie 50 bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Im verarbeitenden Gewerbe sind rund zwei Drittel aller Betriebe Kleinstbetriebe. Im zweiten Sektor, den wir uns angeschaut haben, die wissensintensiven Dienstleistungen, sind es sogar 90 Prozent. Die Kleinstbetriebe haben dabei durchaus Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. Im verarbeitenden Gewerbe sind knapp 20 Prozent der Beschäftigten in Kleinstbetrieben aktiv, in den wissensintensiven Dienstleistungen sind es sogar 30 Prozent. [...]

Das Interview mit Alexander S. Kritikos ist aus dem DIW Wochenbericht 37/2017. Hier gibt es das komplette Interview als PDF-Dokument und als Podcast.


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Wed, 13 Sep 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564392.de
DIW Doktoranden sehr erfolgreich bei internationalen Tagung der Energieökonomen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564168.de Großer Erfolg für das DIW Berlin bei der 15. Jahrestagung der europäischen Energieökonomen (International Association for Energy Economics, IAEE), welche vom 3.-6. September 2017 in Wien stattfand: Zum einen stellte das DIW Berlin die größte Gruppe der Vortragenden (inkl. fortgeschrittener Forscher waren neun Vorträge angenommen worden), zum anderen konnten drei Doktoranden Preise gewinnen:

  • Julia Rechlitz, GC im 2. Jahr und Mitglied der Abteilung EVU, gewann den „Best Poster Award“ in einem kompetitiven Umfeld mit 35 Einreichungen. Das Paper “Quantifying external effects of biomass plants“ analysiert die Auswirkungen von Biomasseanlagen auf Anrainer; es ist eine Gemeinschaftsarbeit mit Christian Krekel (SOEP), Alexander Zerrahn (EVU) sowie Johannes Rode (TU Darmstadt).
  • In der Kategerie „PhD students best paper award“ kam Dawud Ansari, Doktorand im GC und ebenfalls EVU, bis in das Finale und musste sich erst dort der Konkurrenz beugen; er wurde mit einem 2. Preis als auch einem Preisgeld ausgezeichnet. Sein paper “OPEC , Saudi Arabia, and the Shale Revolution“ analysiert die Ölpreisbildung im Konflikt zwischen der OPEC und den USA mit ihren jüngst entdeckten Ölschieferressourcen;
  • Darüber hinaus gewann Hannah Brauers, Research Associate am DIW Berlin und bis vor kurzem studentische Mitarbeitern bei EVU, eine Anerkennung für die didaktisch beste Präsentation von Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen des „PhD-Days“. Die vorgestellte Masterarbeit “Transition pathways towards a future without coal consumption“ beschäftigt sich mit unterschiedlichen Strategien des Kohleausstiegs im Rahmen der europäischen Energietransformation.


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Fri, 08 Sep 2017 09:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564168.de
Tim Kaiser erhält Ruf der Universität Koblenz-Landau http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564102.de Tim Kaiser hat einen Ruf auf eine W1-Juniorprofessur mit tenure-track-Option für Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsdidaktik an der Universität Koblenz-Landau erhalten. Die Abteilung Weltwirtschaft gratuliert ganz herzlich!

zur Mitarbeiterseite von Tim Kaiser


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Thu, 07 Sep 2017 01:17:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564102.de
DIW-Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft macht weiter Tempo, Überhitzung droht aber nicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564097.de Bruttoinlandsprodukt in Deutschland steigt 2017 und 2018 um jeweils 1,9 Prozent, 2019 um 1,6 Prozent – Verhaltene Lohn- und Inflationsentwicklung spricht nicht dafür, dass Wirtschaft überhitzt – Globales Wachstum ist intakt – Unsicherheiten bestehen weiterhin

Die deutsche Wirtschaft bleibt auf klarem Wachstumskurs: Aufgrund des unerwartet kräftigen ersten Halbjahres 2017 hebt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Juni um 0,4 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent an. Auch für das kommende Jahr ist mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung in dieser Größenordnung zu rechnen. Die Zahl der Beschäftigten steigt weiter, die exportorientierten Industrieunternehmen profitieren von einer derzeit sehr dynamischen Auslandsnachfrage und das Geld in den Portemonnaies der privaten Haushalte sitzt nach wie vor vergleichsweise locker. Die gesamtwirtschaftliche Produktion wird in diesem Jahr und wohl auch in den kommenden beiden Jahren das Produktionspotential etwas übertreffen.


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Thu, 07 Sep 2017 12:49:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564097.de
„Inflation wird die Zwei-Prozent-Marke auch in den nächsten Jahren nicht knacken“: Interview mit Ferdinand Fichtner http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564172.de Herr Fichtner, der deutschen Wirtschaft ging es in den letzten Quartalen ausgesprochen gut. Gilt das auch für die Zukunft?

Nach unserer Einschätzung wird die deutsche Wirtschaft ihr hohes Wachstumstempo zunächst einmal beibehalten können. Die zweite Jahreshälfte wird nicht mehr ganz so kräftig ausfallen wie die erste Jahreshälfte 2017, aber alles in allem sehen wir eine durchaus erfreuliche Aufwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft. [...]

Das vollständige Interview mit Ferdinand Fichtner wurde im DIW Wochenbericht 36/2017 veröffentlicht. Hier gibt es das Interview zum Lesen und als Podcast.


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Thu, 07 Sep 2017 10:12:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564172.de
Kindertagesbetreuung: Mehr finanzielles Engagement des Bundes gefragt. Kommentar von C. Katharina Spieß http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564170.de Es ist Wahlkampf – und die Parteien streiten auch um die Kindertagesbetreuung. Das ist erfreulich, denn früher spielte das Thema im Vorfeld von Bundestagswahlen keine große Rolle, da für die Kindertagesbetreuung primär die Länder und Kommunen zuständig sind. Doch es ist an der Zeit, dem Thema noch viel mehr Bedeutung beizumessen. Derzeit unterscheiden sich Kinderbetreuungsangebote und auch deren Qualität regional extrem stark. Das verwundert nicht, denn nach wie vor schultern Städte, Gemeinden und Länder trotz Bundeszuschüssen, etwa für den Kita-Ausbau, die Hauptlast der Kosten. Und um die Finanzkraft dieser Kommunen und Länder ist es unterschiedlich gut (beziehungsweise schlecht) bestellt.
 

Der vollständige Kommentar im DIW Wochenbericht 36/2017

 


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Thu, 07 Sep 2017 10:10:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564170.de
“Germany must go back to its low-carbon future”: Nature publishes comment by Claudia Kemfert http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564043.de Once a world leader in renewables, the nation will miss all of its environmental goals unless the next government realigns its energy policies, warns Claudia Kemfert in a comment publishes by the multidisciplinary scientific journal Nature. Claudia Kemfert is head of the Energy, Transportation, Environment Department at DIW Berlin and professor of energy economics and sustainability at the Hertie School of Governance in Berlin, Germany.

The comment is available for free at www.nature.com

Nature 549, 26–27 (07 September 2017), DOI: https://doi:10.1038/549026a


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Thu, 07 Sep 2017 09:12:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564043.de
Hochschulen: Weniger aussagekräftige Prüfungsnoten können Vorteile haben http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564174.de Prüfungsleistungen in vielen Hochschulfächern werden heutzutage fast ausschließlich mit den Noten „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Die Verbesserung der Prüfungsnoten wird als Noteninflation bezeichnet – ein Begriff, der in der Regel negativ konnotiert ist. Er kann aber auch als eine Entwicklung hin zu weniger ausdifferenzierten Benotungssystemen betrachtet werden. Die Ausgestaltung eines Benotungssystems beeinflusst Lernanreize von AbsolventInnen und legt fest, wie viele Informationen an Dritte, wie zum Beispiel ArbeitgeberInnen oder Hochschulen, weitergegeben werden. In der vorliegenden Modellstudie des DIW Berlin wird der Einfluss von Noten auf Lernanreize untersucht. Ein sehr fein ausgestaltetes Benotungssystem kann zu einem ineffizient hohen Lerneinsatz und in der Folge zu Frust und Krankheit führen, wenn Studierende bei ihrer Entscheidung, wie viel Lernaufwand zu leisten ist, einer weit verbreiteten Wahrnehmungsverzerrung, entsprechend der Theorie der auffälligen Auszahlungen, unterliegen. Obwohl die Weitergabe von Informationen wichtig ist, sollte bei der Ausgestaltung eines Benotungssystems auch das Wohlergehen der AbsolventInnen in Betracht gezogen werden, welches letztlich auch ArbeitgeberInnen zugutekommt. In diesem Sinne ist eine Noteninflation nicht notwendigerweise negativ zu bewerten.

Der vollständige Bericht von Lilo Wagner im: DIW Wochenbericht 36/2017 


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Thu, 07 Sep 2017 08:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564174.de
Erwerb von Wohneigentum: Eigenkapitalschwelle für immer mehr Haushalte zu hoch http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564039.de Die zweite Ausgabe von DIW aktuell, der neuen Publikationsreihe des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ist erschienen: Claus Michelsen, wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Abteilungen Konjunkturpolitik und Klimapolitik des DIW Berlin, geht der Frage nach, warum vor allem so viele junge Familien damit hadern, sich eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim zu kaufen - und das in Zeiten niedriger Zinsen, ordentlicher Einkommenssteigerungen und immer höherer Mieten.


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Wed, 06 Sep 2017 03:19:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564039.de
Erwerb von Wohneigentum: Eigenkapitalschwelle für immer mehr Haushalte zu hoch http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564029.de Niedrige Zinsen, ordentliche Einkommenssteigerungen und immer höhere Mieten, trotz Mietpreisbremse: Selten zuvor, könnte man meinen, hat es sich mehr gelohnt, eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim zu kaufen. Zahlreiche Berechnungen zeigen, dass es unter dem Strich günstiger wäre, als ein Leben lang zur Miete zu wohnen. Andere Studien ergeben, dass HauseigentümerInnen im Alter deutlich vermögender sind. Doch richtige Euphorie scheint nicht aufzukommen: Noch immer ist Deutschland ein Land der MieterInnen. Der Anteil derer, die Wohneigentum besitzen, ist nach wie vor vergleichsweise niedrig, vor allem in jüngeren Generationen. Was spricht dagegen, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen und damit auch für das Alter vorzusorgen? Wo liegen die Hürden, die scheinbar nicht allzu leicht zu überwinden sind? Die vorliegende Analyse zeigt auch, dass die Vorschläge der Parteien in den Bundestagswahlprogrammen zu unkonkret und wenig zielgenau sind, um deutlich mehr Familien den Weg ins Eigenheim zu ebnen. Eine praktikablere und kostengünstigere Alternative wären sogenannte Nachrangdarlehen, die der Staat über die KfW Bankengruppe vergeben könnte.


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Wed, 06 Sep 2017 02:09:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564029.de
Georg Weizsäcker erhält Hermann-Heinrich-Gossen-Preis 2017 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563956.de Georg Weizsäcker hat den Hermann-Heinrich-Gossen-Preis 2017 erhalten. Der Ökonom und Dean des DIW Graduate Centers wurde damit vom Verein für Socialpolitik  für seine wichtigen Beiträge zum Forschungsgebiet der Verhaltensökonomie gewürdigt. „Seine innovativen experimentellen und umfragebasierten Forschungsarbeiten zur Erwartungsbildung und zu Entscheidungen bei Unsicherheit haben zu einem besseren Verständnis ökonomischen Verhaltens wie etwa bei finanziellen Entscheidungen von Haushalten beigetragen“, heißt es in der Begründung.

Mit dem Hermann-Heinrich-Gossen-Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, zeichnet der Verein für Socialpolitik einmal jährlich einen Wirtschaftswissenschaftler oder eine Wirtschaftswissenschaftlerin aus dem deutschen Sprachraum aus, der/die mit seinen/ihren Arbeiten internationales Ansehen gewonnen hat. Der Preis wurde am Montag im Rahmen der Jahrestagung des Vereins an der Universität Wien an Georg Weizsäcker verliehen.

zur Mitarbeiterseite von Georg Weizsäcker


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Tue, 05 Sep 2017 11:20:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563956.de
Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie im Austausch mit Nobelpreisträgern http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563949.de Felix Weinhardt und Mathias Huebener, Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie, haben an der 6. Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften  teilgenommen. Zusammen mit etwa 400 weiteren internationalen Nachwuchswissenschaftlern wurden Sie ausgewählt, vom 22. bis zum 26. August mit fast 20 Nobelpreisträgern aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Themen zu diskutieren. Dabei hatten Sie auch die Gelegenheit, ihre eigenen Forschungsprojekte vor den Nobelpreisträgern vorzustellen und sich im Anschluss intensiv darüber auszutauschen.


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Tue, 05 Sep 2017 10:50:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563949.de
Neuer Zeitschriftenaufsatz zu PISA-Kompetenzen und der G8-Schulreform veröffentlicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563948.de Mathias Huebener (DIW Berlin), Susanne Kuger (DIPF) und Jan Marcus (Universität Hamburg und DIW Berlin) haben Ihren Aufsatz "Increased instruction hours and the widening gap in student performance" in der Fachzeitschrift "Labour Economics" veröffentlicht. Die Autoren der Studie haben auf Basis aller deutscher PISA-Daten der Jahre 2000, 2003, 2006, 2009 und 2012 gezeigt, dass sich durch die G8-Schulzeitverkürzung an deutschen Gymnasien die PISA-Ergebnisse von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in der neunten Klasse im Durchschnitt verbessert haben. Denn: G8-Schüler haben von der 5. Klasse bis zum PISA-Test in der 9. Klasse nun pro Woche mehr Unterrichtsstunden, in denen mehr Inhalte vermittelt werden. Allerdings profitieren insbesondere die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler von G8, während sich die PISA-Werte von Leistungsschwächeren kaum oder gar nicht verbessert haben. Die G8-Reform hat allerdings nicht zu größeren sozialen Unterschieden in Bezug auf PISA-Kompetenzen im Bereich Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften geführt.

Hier geht es zum Artikel


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Tue, 05 Sep 2017 10:35:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563948.de
Die Lebenssituation von Lesben, Schwulen und Bisexuellen: Bevölkerungsrepräsentative Befunde zur Vielfalt in Deutschland http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563725.de Homo- und Bisexuelle in Deutschland unterscheiden sich bei ausgeübten Berufen von Heterosexuellen, homosexuelle Männer verdienen weniger – Auch bei sozialen Beziehungen, den politischen Präferenzen und hinsichtlich der Lebenszufriedenheit gibt es Unterschiede, bei der Persönlichkeit dagegen kaum

Die Lebenslagen von Homo- und Bisexuellen (Lesbians, Gays und Bisexuals, zusammenfassend als LGBs bezeichnet) hat erstmalig das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet, das als eine der wenigen repräsentativen Befragungen in Deutschland die sexuelle Orientierung der Befragten erhebt.

Homo- und Bisexuelle in Deutschland unterscheiden sich demnach von Heterosexuellen hinsichtlich ihres Bildungsgrades und ihres Berufes. Sie haben seltener eine mittlere Reife/Hauptschule mit Berufsausbildung und dafür häufiger ein Abitur (auch Fachabitur) als Heterosexuelle, sind seltener als Arbeiterinnen und Arbeiter und häufiger als Angestellte beschäftigt.


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Thu, 31 Aug 2017 09:39:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563725.de
Demografischer Wandel und Erwerbsbeteiligung: Deutschland braucht künftig Zuwanderung http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563838.de Neue DIW-Studie: Insbesondere mehr Frauen und ältere Menschen nehmen am Arbeitsmarkt teil – Zugewanderte aus der EU haben eine höhere Erwerbsbeteiligung als Deutsche

Deutschland konnte bislang den demografischen Wandel, das heißt die Alterung der Gesellschaft, durch eine höhere Erwerbsbeteiligung kompensieren. Doch in Zukunft wird das schwierig. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, in der die Ökonomen Karl Brenke und Marius Clemens die Erwerbsbeteiligung in Deutschland nach Geschlecht, Nationalität und Altersgruppen auf Basis amtlicher Daten näher untersucht haben. Demnach ist die Zahl der in Deutschland verfügbaren Arbeitskräfte im vergangenen Jahrzehnt gestiegen – obwohl die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im erwerbsfähigen Alter (15 bis 74 Jahre) abnimmt.


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Thu, 31 Aug 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563838.de
„In Zukunft Zuwanderung von Qualifizierten erforderlich“: Interview mit Karl Brenke http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563819.de Wie viele Menschen im erwerbsfähigen Alter gibt es in Deutschland?

Wenn ich die internationale Konvention für das erwerbsfähige Alter nehme, also 15 bis 74 Jahre, dann haben wir 62 Millionen. Diese Zahl ist aufgrund der demografischen Entwicklung geringer geworden. Gleichwohl ist die Zahl der Erwerbspersonen gestiegen. Das hängt damit zusammen, dass immer mehr Personen im erwerbsfähigen Alter auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind. [...]

Das ganze Interview mit Karl Brenke wurde im DIW Wochenbericht 35/2017 veröffentlicht. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und als Podcast


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Thu, 31 Aug 2017 09:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563819.de
Dieselprämie – Neuauflage eines Betrugs: Kommentar von Claudia Kemfert http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563821.de Die sogenannte Umweltprämie der Autohersteller wäre ein guter Witz, wenn sie nicht ernst wäre. Da hat man den Kunden jahrelang vorgegaukelt, sie würden ein umweltschonendes Fahrzeug kaufen – und jetzt, wo herauskommt, dass das deutsche Öko-Wunder Clean Diesel nichts als Betrug war, wird den Leuten zum Supersonderpreis das allerneueste Wunder verkauft: Clean Diesel reloaded. [...]

Der vollständige Kommentar von Claudia Kemfert im DIW Wochenbericht 35/2017


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Thu, 31 Aug 2017 08:55:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.563821.de