Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_02.c.288763.de Nachrichten und Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Investitionen in die Integration von Geflüchteten lohnen sich http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550520.de Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Mehr staatliche Unterstützung beim Deutschlernen und weitere Investitionen in die Bildung von Geflüchteten verbessern nicht nur deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt, sondern lohnen sich langfristig auch für die öffentlichen Haushalte. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zusätzliche Investitionen von 3,3 Milliarden Euro in Sprachkenntnisse und Bildung der 2015 zugewanderten Flüchtlinge können die fiskalischen Kosten bis zum Jahr 2030 um elf Milliarden Euro reduzieren.


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Wed, 18 Jan 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550520.de
Rente mit 67: Beitragssatz wird stabilisiert, auch wenn nicht tatsächlich bis 67 gearbeitet wird http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550544.de DIW-Studie zeigt: Die Erhöhung des Renteneintrittsalters stabilisiert den Rentenbeitragssatz –Das bewirken vor allem die Abschläge, die bei Versicherten anfallen, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen – Diese Abschläge stellen auf individueller Ebene ein Altersarmutsrisiko dar  –  Gezielte Erhöhung der Erwerbsminderungsrente  ist wünschenswert.

Dank der 2007 beschlossenen Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird der Rentenbeitragssatz stabilisiert. Das gilt unabhängig davon, ob tatsächlich bis zum Regelrenteneintrittsalter gearbeitet wird, zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).  Das bewirken vor allem die Abschläge, die bei Versicherten anfallen, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen; diese Abschläge stellen auf individueller Ebene ein Altersarmutsrisiko  dar.


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Wed, 18 Jan 2017 09:55:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550544.de
"Bildung ist der Motor für die Arbeitsmarktintegration": Interview mit Stefan Bach http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550539.de Herr Bach, das DIW Berlin und das IAB Nürnberg haben gemeinsam untersucht, wie sich Investitionen in die Arbeitsmarktintegration der 2015 zugewanderten Flüchtlinge gesamtwirtschaftlich auswirken können. Ihre Analysen basieren auf einem Simulationsmodell. Welche Annahmen liegen diesem Modell zugrunde?

Wir betrachten die Flüchtlingszuwanderung im Jahr 2015 und analysieren diese Kohorte bis zum Jahr 2030. Wahrscheinlich werden nur etwa 80 Prozent dieser Zuwanderer einen Asylantrag stellen. Viele werden vorher bereits wieder abwandern, und auch von den Asylbewerbern werden schätzungsweise nur gut 60 Prozent anerkannt. Letztlich geht es dann um etwa 500000 Zuwanderer, die erst einmal im Land bleiben, wobei natürlich auch der Familiennachzug und weitere Geburten dieser Migranten zu berücksichtigen sind. Für diese Population stellt sich dann die Frage, wie sie sich in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integriert. [...]

Das vollständige Interview mit Stefan Bach ist aus dem DIW Wochenbericht Nr. 3/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast


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Wed, 18 Jan 2017 09:44:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550539.de
Deutschland muss entschieden hinter dem erweiterten Junckerplan stehen. Kommentar von Martin Gornig http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550541.de

Die Krise in Europa ist längst nicht vorbei, und es spricht wenig dafür, dass sie 2017 von der Bildfläche verschwindet – die Unsicherheit über Italien, die anhaltenden Schwierigkeiten Griechenlands und die Folgen der Brexit-Entscheidung sind nur einige der Probleme, die Europa plagen. Das eine Allheilmittel für die europäische Wirtschaft gibt es nicht. Eine ziemlich wirksame Arznei hat sich die EU aber selbst schon verordnet: den sogenannten Junckerplan, der Investitionen in Milliardenhöhe anstoßen soll. Jetzt kommt es darauf an, dass die EU-Länder die Medizin auch richtig einnehmen, und da steht Deutschland besonders in der Pflicht. Gerade hierzulande ist gegen den jüngst erweiterten Plan viel Kritisches zu hören – aber gerade hier muss man sich beherzt zu ihm bekennen. Die Investitionen von heute in den Krisenländern Europas sind nämlich die Wachstumsimpulse von morgen für die ganze EU.

Der vollständige Kommentar im Wochenbericht 3/2017

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Wed, 18 Jan 2017 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550541.de
DIW Managerinnen-Barometer 2017: Geschlechterquote zeigt erste Wirkung in Aufsichtsräten, Vorstände bleiben Männerdomänen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550268.de DIW Berlin untersucht insgesamt mehr als 500 Unternehmen – Frauen sind in Spitzengremien großer Unternehmen noch immer deutlich in der Minderheit – Gesetzliche Quotenregelung allein reicht nicht aus

Frauen sind in den Spitzengremien großer Unternehmen in Deutschland nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Allerdings hat ihr Anteil in Vorständen und Aufsichtsräten der 200 umsatzstärksten Unternehmen im vergangenen Jahr etwas stärker zugenommen als im Jahr zuvor. Das geht aus dem aktuellen Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. Demzufolge waren Frauen in den Vorständen der Top-200-Unternehmen Ende des Jahres 2016 zu gut acht Prozent und in den Aufsichtsräten zu knapp 23 Prozent vertreten – das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von rund zwei beziehungsweise drei Prozentpunkten. Etwas stärker voran ging es in den Aufsichtsräten jener Unternehmen, die unter die seit Januar 2016 verbindliche Geschlechterquote fallen: Sie konnten den Frauenanteil sogar um gut vier Prozentpunkte auf mehr als 27 Prozent steigern. Vorreiter bleiben die im DAX-30 notierten Unternehmen, die die 30-Prozent-Marke im Durchschnitt bereits überschritten haben. „Die Geschlechterquote für Aufsichtsräte zeigt eine erste Wirkung“, sagt Elke Holst, Forschungsdirektorin für Gender Studies am DIW Berlin. „Dass Frauen und Männer gleich stark in Spitzengremien vertreten sind, ist aber nach wie vor in weiter Ferne. Vor allem die Vorstände bleiben eine Männerdomäne“, so Holst.


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Wed, 11 Jan 2017 11:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550268.de
Finanzsektor: Banken fallen zurück – Frauenanteil jetzt auch in Aufsichtsräten geringer als bei Versicherungen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550254.de Nach wie vor sind Frauen in Spitzengremien des Finanzsektors deutlich in der Minderheit. Dem Managerinnen-Barometer des DIW Berlin zufolge waren die Aufsichts- und Verwaltungsräte der 100 größten Banken Ende des Jahres 2016 zu gut 21 Prozent mit Frauen besetzt. Damit stagnierte der Anteil gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Auffallend ist die geringere Dynamik nach dem Jahr 2010 im Vergleich zu den Top-100-Unternehmen außerhalb der Finanzbranche – damals nahm die Diskussion um die Frauenquote in Aufsichtsräten Fahrt auf. Bei den Versicherungen betrug der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien gut 22 Prozent – ein Anstieg um rund drei Prozentpunkte. Erstmals seit Beginn der Erhebung des DIW Berlin im Jahr 2006 lagen die Versicherungen damit vor den Banken. Auffallend ist, dass sich Unternehmen, deren Aufsichtsräte bereits zuvor zu einem Drittel mit Frauen besetzt waren, diesbezüglich im Jahr 2016 tendenziell nicht mehr steigern konnten. Schreibt man die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre linear fort, würde es in den Aufsichtsräten der Banken noch ein halbes Jahrhundert dauern, bis Frauen und Männer gleichermaßen vertreten sind. In den Vorständen wäre das sogar erst in über 80 Jahren der Fall. Der Frauenanteil blieb mit fast zehn Prozent bei den Versicherungen und gut acht Prozent bei den Banken insgesamt sehr niedrig.

Der Bericht von Elke Holst und Katharina Wrohlich in: DIW Wochenbericht 1+2/2017.


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Wed, 11 Jan 2017 11:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550254.de
Bauwirtschaft bleibt wichtige Stütze der Konjunktur in Deutschland http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550272.de Vor allem der Wohnungsneubau boomt – Öffentliche Infrastruktur fährt nach wie vor auf Verschleiß – Prognose im Rahmen der Bauvolumenrechnung des DIW Berlin lässt sich erstmals in Neubau- und Bestandsmaßnahmen aufschlüsseln

Die Bauwirtschaft bleibt eine wichtige Stütze der Konjunktur in Deutschland: Der neuesten Bauvolumenrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge, die im Auftrag des Bundesbauministeriums (BMUB) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) entsteht, ist die Summe der Bauinvestitionen und nicht werterhöhenden Reparaturen im vergangenen Jahr real – also unter Berücksichtigung der Preissteigerungen – um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das war das höchste Wachstum seit 2011. Auch für dieses und das kommende Jahr erwartet das DIW Berlin jeweils ein kräftiges Plus in Höhe von 1,6 beziehungsweise 2,4 Prozent. Die zwischenzeitlich etwas geringere Dynamik ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass in diesem Jahr mehr Feiertage auf Werktage fallen. „Das Fundament der Baukonjunktur in Deutschland wird auch künftig der Wohnungsbau sein“, sagt Martin Gornig, Studienautor und stellvertretender Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte am DIW Berlin. Das liege vor allem an drei Faktoren: Die Konjunktur in Deutschland läuft gut, die Zinsen für Wohnungsbaukredite befinden sich bei gleichzeitig geringen Renditen auf alternative Anlagen auf einem historisch niedrigen Niveau und in den Ballungsräumen ist Wohnraum knapp.


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Wed, 11 Jan 2017 11:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550272.de
"Unternehmen sollten alle Hierarchieebenen stärker mit Frauen besetzen": Interview mit Elke Holst http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550260.de Seit dem 1. Januar 2016 gilt in Deutschland eine feste Geschlechterquote für Aufsichtsräte. Frei werdende Posten müssen so lange mit Frauen besetzt werden, bis ein Anteil von 30 Prozent erreicht ist. Frau Holst, lässt sich nach ziemlich genau einem Jahr schon eine erste Bilanz ziehen?

Die Regelung zeigt erste Auswirkungen. So legten die Unternehmen mit fester Geschlechterquote auf gut 27 Prozent Frauen im Aufsichtsrat zu, das sind über vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Die 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland erreichten fast 23 Prozent, ein Anstieg um knapp drei Prozentpunkte. Nur in den TecDAX-Unternehmen war dieser Anteil rückläufig. [...]

Das Interview mit Elke Holst ist dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 1-2/2017 entnommen. Es steht sowohl als pdf-Dokument zur Verfügung als auch als Podcast.

Weitere O-Töne (www.diw.de/interview)

Weitere Wochenberichte


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Wed, 11 Jan 2017 11:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550260.de
Elterngeld und Geburtenrate – ein vielfach überstrapazierter Zusammenhang! http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550256.de Das Elterngeld hat jüngst seinen zehnten Geburtstag gefeiert – und wie das bei runden Geburtstagen so ist, wurde Bilanz gezogen. Dabei hieß es auch, das Elterngeld sei gescheitert, oder, wie jüngst in der FAZ zu lesen war, „entzaubert“, da es nicht zu einem bedeutenden Anstieg der Geburtenrate geführt habe. Trotz Elterngeld habe Deutschland das „bestanderhaltende“ Niveau von zwei Geburten pro Frau nicht erreicht. Fast könnte man meinen, es sei die einzige Frage, von deren Antwort es abhängt, ob das Elterngeld ein Erfolg oder Misserfolg ist: Hat es die Geburten erhöht? Mit Blick auf unsere alternde Gesellschaft und höhere Geburtenraten in manchen Nachbarländern mag das verständlich sein. Mit Blick auf die eigentlichen Ziele des Elterngeldes ist es das aber nicht. 

Der vollständige Kommentar von C. Katharina Spieß und Katharina Wrohlich in: DIW Wochenbericht 1+2/2017


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Wed, 11 Jan 2017 11:26:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550256.de
The Inflation Targeting Debate http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549678.de Inflation targeting has become one of the most prominent monetary regimes around the globe. Proponents argue that it reduces the dynamic inconsistency problem of monetary policy and thereby stabilises prices, which in turn promotes growth. Opponents, on the other hand, say that by focusing on price stability inflation targeting neglects other important policy objectives, such as financial stability, and thereby contributed to the built up of the global financial crisis. This roundup summarises the arguments made in the debate. It concludes that no consensus has emerged in the empirical literature about whether inflation targeting improves macroeconomic performance.


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Mon, 09 Jan 2017 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549678.de
GC welcomes Georg Weizsäcker as new dean http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550034.de In January 2017, the DIW Graduate Center is happy to welcome its new dean, Prof. Georg Weizsäcker, Ph.D.. He is professor at Humboldt-University of Berlin with research interests on experimental economics, financial decision-making, game theory, decision theory, and microeconomics. He's currently teaching as visiting professor at Stanford University in the winter term 2016/17 and will return to Berlin in the middle of March.

Georg worked as the dean of DIW Graduate Center in 2011, and has been acting as the faculty member of GC since 2009 and of BDPEMS since 2012. Besides that, he is the deputy spokesperson of the Collaborative Research Center Transregio SFB-TRR 190, the program director of the Berlin Economics Research Associates (BERA) and works on numerous editorial boards of peer reviewed journals. We wish him a good start!


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Fri, 06 Jan 2017 02:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550034.de
Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten: eine Black Box? http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549541.de Wie viel Zeit Menschen in ihre Erwerbsarbeit investieren wollen, können und müssen ist nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für eine Ökonomie als Ganzes von zentraler Bedeutung. Doch je nach Studie und zugrundeliegendem Datensatz ergibt sich ein heterogenes Bild über Arbeitszeitwünsche und -realitäten in Deutschland. Diesem Phänomen und seinen Ursachen geht der nachfolgende Bericht nach.


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Tue, 03 Jan 2017 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549541.de
Stabübergabe im DIW Berlin: Angelica E. Röhr ist neue Geschäftsführerin des Instituts http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549699.de Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat eine neue Geschäftsführerin: Angelica E. Röhr, die vom Kuratorium des DIW Berlin für fünf Jahre bestellt wurde, nimmt heute ihre Arbeit auf. Röhr war in leitenden Positionen in mehreren öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen tätig, unter anderem beim TRM – Translationszentrum für Regenerative Medizin in Leipzig, bei der European Synchrotron Radiation Facility in Grenoble sowie in der Max-Planck-Gesellschaft in München. Zuletzt hat sie als Direktorin die Verwaltung des Wiener Universitätskrankenhauses / AKH Wien geleitet.


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Mon, 02 Jan 2017 09:35:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549699.de
Graduate Center Dean Helmut Lütkepohl retires http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549432.de Graduate Center Dean Helmut Lütkepohl retires after five very successful years as of January 1st. We would like to express our gratitude to Helmut in this for always being a great boss, supervisor, advisor and dean, and wish him a wonderful retirement time!

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Sun, 01 Jan 2017 08:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549432.de
DIW Konjunkturbarometer Dezember 2016: Deutsche Wirtschaft mit robustem Jahresabschluss http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549513.de Im Dezember signalisiert das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ein robustes Wachstum im Schlussquartal. Der Stand des Barometers steigt auf 103 Punkte und liegt damit klar über der Marke von 100 Punkten, die einen durchschnittlichen Zuwachs der Wirtschaftsleistung anzeigt. „Die deutsche Wirtschaft legt zum Jahresende noch mal einen Zahn zu“, fasst DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner zusammen. Zuletzt hat sich vor allem die Auftragslage der Unternehmen deutlich verbessert und auch die Stimmung in den Unternehmen hat sich nochmals aufgehellt. Die Industrie dürfte wieder etwas Fahrt aufnehmen und insgesamt dürfte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des DIW Berlin im vierten Quartal um 0,4 Prozent wachsen.


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Wed, 21 Dec 2016 10:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549513.de
Steuerbelastung ist in Deutschland relativ gleichmäßig über die Einkommensgruppen verteilt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549487.de Geringverdienende sind relativ stark mit indirekten Steuern belastet

Die prozentuale Belastung mit Steuern und Sozialbeiträgen in Deutschland ist erstaunlich gleichmäßig über alle Einkommensgruppen verteilt und wirkt nur wenig progressiv. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Lediglich die Einkommen- und Unternehmensteuern sind stark progressiv und belasten vorwiegend Haushalte mit höheren Einkommen“, sagt DIW-Steuerexperte Stefan Bach. „Knapp die Hälfte des Steueraufkommens entfällt aber auf indirekte Steuern wie Mehrwertsteuer, Energiesteuern oder Genussmittelsteuern, die Haushalte mit niedrigen Einkommen deutlich stärker belasten als Haushalte mit hohen Einkommen.“ Berücksichtige man auch die Sozialbeiträge, so falle die gesamte relative Belastung der mittleren Einkommen nicht viel geringer als die der sehr hohen Einkommen aus.


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Wed, 21 Dec 2016 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549487.de
"Die Steuerbelastung ist insgesamt erstaunlich gleichmäßig": Interview mit Stefan Bach http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549417.de Herr Bach, das DIW Berlin hat in Zusammenarbeit mit der FU Berlin die Verteilungswirkungen des deutschen Steuerund Abgabensystems analysiert. Welche Einkommensgruppe in Deutschland trägt am meisten zum Einkommensteueraufkommen bei?

Die Einkommensteuer entfällt sehr stark auf die Haushalte mit den hohen Einkommen. Die reichsten zehn Prozent zahlen knapp 60 Prozent des gesamten Steueraufkommens. Hingegen zahlt die untere Hälfte der Bevölkerung mit den niedrigen Einkommen nur fünf Prozent des Einkommensteueraufkommens. Daran sieht man, dass diese Steuer sehr progressiv ist. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass die Einkommensteuer nur knapp die Hälfte des Steueraufkommens ausmacht, die andere Hälfte entfällt auf die indirekten Steuern.

Das vollständige Interview mit Stefan Bach ist aus dem DIW Wochenbericht Nr. 51+52/2016. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast


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Wed, 21 Dec 2016 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549417.de
"Keine zusätzlichen gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit nötig": Kommentar von Karl Brenke http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549422.de Phrasen haben derzeit Konjunktur. So wird seit geraumer Zeit mit „Industrie 4.0“ hausieren gegangen. Und weil dieses „4.0“ so herrlich bedeutungsschwer klingt, hat man sich auch noch „Arbeit 4.0“ ausgedacht. Gemeint sein kann nur ein qualitativer Sprung – und zwar von einer Arbeit 3.X. Offen bleibt, was diese war und was denn der qualitative Sprung weg von ihr sein soll.

Der vollständige Kommentar von Karl Brenke ist aus dem DIW Wochenbericht 51+52/2016. Eine längere Fassung des Berichts ist am 16. Dezember 2016 auf der Debattenplattform Causa der Zeitung Der Tagesspiegel erschienen.


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Wed, 21 Dec 2016 08:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549422.de
Wie beeinflusst der Besuch einer Kindertageseinrichtung nicht-kognitive Fähigkeiten? http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549285.de Kindertageseinrichtungen sollen als Ort der frühkindlichen Bildung die Entwicklung und Fähigkeiten von Kindern fördern. Die frühe Bildung ist besonders wichtig, da sich viele Fähigkeiten früh im Lebensverlauf herausbilden. Außerdem erleichtern früh erworbene Fähigkeiten den weiteren Erwerb von Fähigkeiten und beeinflussen somit die gesamte Bildungsbiografie. Die ökonomische Forschung unterscheidet zwischen kognitiven und nicht-kognitiven Fähigkeiten. Kindertageseinrichtungen können beide Aspekte der kindlichen Entwicklung fördern. Dieser Roundup fasst die ökonomische Evidenz zu den Effekten frühkindlicher Bildung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen auf nicht-kognitive Fähigkeiten zusammen.


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Tue, 20 Dec 2016 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549285.de
Graduation Ceremony 2016 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549388.de Last week, 16 PhD graduates received their certificates. With a festive ceremony, the new PhDs were honored by DIW Berlin President Marcel Fratzscher and outgoing Graduate Center Dean Helmut Lütkepohl.

We wish each and every one much success with their future careers!

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Tue, 20 Dec 2016 10:33:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549388.de