Pressemitteilung/Press Release

Pressemitteilung vom 29.05.2009

Qualitätsstandards für Obst und Gemüse: Zu unserer Pressemitteilung vom 20.05.2009

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Der DIW-Wochenbericht „Qualitätsstandards für Obst und Gemüse: Treiber oder Hemmschuh ländlicher Entwicklung“ vom 20.05.2009 und eine parallel veröffentlichte Pressemitteilung haben kontroverse Reaktionen ausgelöst. Insbesondere haben sie zu einer Debatte über sinnvolle Strategien im Umgang mit der Pestizidproblematik geführt. Die öffentliche Diskussion über den DIW-Wochenbericht begrüßt das DIW Berlin. Allerdings ist es im Zuge der Debatte zu Missverständnissen gekommen.

Der DIW-Wochenbericht vom 20.05.2009 enthält keine Aussagen über die Problematik des Pestizideinsatzes bei der Produktion von Obst und Gemüse. Der Bericht befasst sich auch nicht mit dem Greenpeace-Pestizidprojekt. Der Bericht untersucht vielmehr, inwiefern individuell vom Einzelhandel gesetzte Standards dessen Nachfragemacht gegenüber den Zulieferern erhöhen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die von den Einzelhändlern gesetzten Standards unterscheiden und es so zu Abhängigkeiten der Zulieferer von bestimmten Abnehmern kommt. Dem kann durch die Harmonisierung von Standards entgegengewirkt werden, da sich hierdurch die alternativen Handlungsmöglichkeiten der Zulieferer verbessern. Der Wochenbericht stellt weiter fest, dass eine freiwillige Harmonisierung der Standards auf Seiten des Einzelhandels nicht zu erwarten ist. Eine Harmonisierung von Qualitätsstandards lässt sich eher durch ausreichend hohe staatliche Standards erreichen.

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Pressemitteilung vom 20. Mai 2009: „Qualitätsstandards für Obst und Gemüse: Risiko für Kleinbauern?“

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