Pressemitteilungen

Aktuelle und ältere Presseinformationen des DIW Berlin

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04.04.2001

Ökologische Steuerreform weiterentwickeln

DIW Berlin zieht Zwischenbilanz der ökologischen Steuerreform in Deutschland

Rückläufige CO2-Emissionen, gekoppelt mit Beschäftigungsgewinnen und geringen Wirkungen auf das Wirtschaftswachstum - so lautet die Zwischenbilanz des DIW Berlin für die ökologische Steuerreform in Deutschland. Im aktuellen Wochenbericht betont das Institut, dass die ökologische Steuerreform eine größere Rolle im Klimaschutz spielen könnte. Dazu müssten allerdings Schwächen des bisherigen Konzepts schrittweise beseitigt werden.

28.03.2001

Privathaushalte als Arbeitgeber: Beschäftigungseffekte gering

DIW Berlin fordert Abschaffung des Dienstmädchenprivilegs

Mehr als 4 Millionen private Haushalte in Deutschland beschäftigen regelmäßig oder gelegentlich Haushaltshilfen, doch dominiert dabei die vollständig sozialversicherungsfreie Beschäftigung, insbesondere die Honorartätigkeit und Schwarzarbeit. In seinem aktuellen Wochenbericht berichtet das DIW Berlin, dass nur 38.000 Erwerbstätige bei Privathaushalten uneingeschränkt sozialver-sicherungspflichtig sind. Erhoffte Beschäftigungseffekte politischer Reform-vorhaben, wie das Haushaltsscheck-Verfahrens, sind ausgeblieben.

28.03.2001

Kein kräftiger Aufschwung in Sicht

DIW Berlin stellt die Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung in Berlin 2000/2001 vor

Im letzten Jahr konnte die Berliner Wirtschaft seit längerer Zeit ihre Leistung wieder ausweiten. Der Anstieg war aber deutlich geringer als in der gesamten deutschen Wirtschaft. Für 2001 ist mit einer Fortsetzung des nur verhaltenen Wirtschafts-wachstums zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht. Die allgemeine Abschwächung der Konjunktur macht sich auch in der Hauptstadt bemerkbar. Zusätzlich wird Berlin durch die wegen der Haushaltsmisere unvermeidlichen Sparmaßnahmen des Landes belastet.

14.03.2001

Die Einwohnerwertung der Stadtstaaten im Länderfinanzausgleich: mehr als gerechtfertigt

DIW Berlin: Bestehende Regelung kann nur Untergrenze sein

In der Diskussion um die Neuregelung des Länderfinanzausgleichs hat das DIW Berlin die höhere Einwohnerwertung der Stadtstaaten bestätigt. Im aktuellen Wochenbericht kommt es zu dem Ergebnis, dass die bestehende Regelung - die Gewichtung der Einwohner der Stadtstaaten mit dem Faktor 1,35 - lediglich als Untergrenze zu interpretieren sei. Gerechtfertigt wäre vielmehr eine Gewichtung von 1,4 oder auch mehr.

14.03.2001

Privater Konsum in Deutschland: Dämpfung durch Ölverteuerung nach der Jahresmitte 2000

DIW Berlin: Trotz Steuerreform Belebung
im Jahre 2001 gefährdet

Der private Konsum in Deutschland hat im vergangenen Jahr verlangsamt zugenommen. Besonders in der zweiten Jahreshälfte 2000 war die Kauftätigkeit der Deutschen gebremst - das Jahresergebnis weist deshalb nur einen realen Anstieg um 1,6 % aus. Die Gründe: schwächere Einkommensimpulse aufgrund der zurückhaltenden Lohnabschlüsse und die Belastung der privaten Haushaltsbudgets durch die enormen Ölpreissteigerungen.

13.03.2001

Trennung von Netz und Betrieb bei der
Deutschen Bahn AG

Das DIW Berlin begrüßt die Ankündigung von Verkehrsminister Bodewig, das Netz der Deutschen Bahn AG vom Betrieb zu trennen und in eine eigenständige Gesellschaft zu überführen. Sie entspricht einer erst kürzlich vom DIW Berlin durchgeführten Studie zum Wettbewerb auf dem Schienennetz.

07.03.2001

Schulbesuch und Ausbildung junger Ausländer:
Kaum noch Fortschritte

DIW Berlin: Talente werden vergeudet

Die Bildungsbeteiligung der in Deutschland lebenden jungen Ausländer im Alter von 15 bis unter 20 Jahren lag 1999 bei 65%. Zum Vergleich: 92% der gleichaltrigen Deutschen besuchten eine Schule oder Hochschule bzw. nahmen an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teil. Bei den Ausländern ist der Anteil der Frauen geringer als der der Männer, besonders bei der Berufsausbildung sind die ausländischen Frauen unterrepräsentiert.

07.03.2001

Rohölpreise bleiben zunächst hoch

DIW Berlin rechnet mit einem Preis
von 22 bis 28 Dollar je Barrel

Der OPEC wird es gelingen, die Rohölpreise in dem angestrebten Korridor von 22 bis 28 Dollar je Barrel zu halten. Zu diesem Schluss kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht.

28.02.2001

Unbefristete Vollzeitbeschäftigung:
Häufigste Erwerbsform in Europa

DIW Berlin: Dänischer Arbeitsmarkt kann Vorbild
für Deutschland sein

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt es keine Erosion des Normalarbeitsverhältnisses. Zu diesem Schluss kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht.

28.02.2001

Erfolgreiche Hilfe bei internationalen FuE-Aktivitäten

Internationale Kontaktbüros Forschungskooperation: wichtige Impulsgeber für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland

In seinem aktuellen Wochenbericht zieht das DIW Berlin eine positive Bilanz der 1995 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestarteten Initiative Internationale Kontaktbüros Forschungskooperation, die seit 1999 vom Bundeswirtschaftsministerium fortgeführt wird.

21.02.2001

JAPAN: Zinssenkung allein reicht nicht aus
DIW: Politik des leichten Geldes für Japan keine Sünde

Japans Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden. Bei einer schwachen Binnennachfrage verschärft die Abkühlung der Weltkonjunktur die Lage. Als Reaktion senkte die japanische Zentralbank den Diskontsatz von 0,5 auf 0,35 %. Das DIW Berlin hält diese Maßnahme für unzureichend.

05.02.2001

Erstmals wieder höhere CO2-Emissionen in Deutschland

DIW fordert Verstärkung der Klimaschutzpolitik

Die CO2-Emissionen in Deutschland sind im vergangenen Jahr nach ersten Schätzungen temperaturbereinigt um 1,0% gestiegen. Das belegt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in seinem aktuellen Wochenbericht (6/2001). Dies entspricht einer Zunahme von 9 Millionen Tonnen CO2 im Vergleich zum Vorjahr. Damit sind die Treibhausgasemissionen erstmals wieder gestiegen, nachdem sie in den neunziger Jahren kontinuierlich gesenkt werden konnten.

22.01.2001

Führungsmannschaft komplett:
Vizepräsident und neue Abteilungsleiter am DIW Berlin

Die Mitglieder des Kuratoriums des DIW Berlin haben auf ihrer heutigen außerordentlichen Sitzung einmütig zwei neue Abteilungsleiter bestimmt. Künftig leitet Prof. Dr. Ulrich Kamecke, Humboldt-Universität zu Berlin, den Forschungsbereich Industrieökonomie und Prof. Dr. Hans-Georg Petersen, Universität Potsdam, den Forschungsbereich Staat. Vizepräsident wird Prof. Dr. Bengt-Arne Wickström, Humboldt-Universität zu Berlin. Die Geschäfte führt seit dem 1. Dezember 2000 Rechtsanwalt Michael Herzog.

02.01.2001

Eine Chance wird vertan

Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung 2001
Veröffentlichung des DIW-Wochenberichts Nr. 1-2/2001

Das kräftige Wachstum im vergangenen Jahr hat die Bürde der Arbeitslosigkeit in Deutschland etwas leichter werden lassen. Wünschenswert wäre, dass dieser Weg weiter beschritten würde, ohne im Tempo nachzulassen. Die Voraussetzungen schienen zunächst günstig; doch zeigt sich inzwischen, dass die vorhandenen Chancen nicht hinreichend genutzt werden.

Bei der hier prognostizierten wirtschaftlichen Entwicklung bleibt Ostdeutschland weiter zurück. Die unbestreitbaren Erfolge im industriellen Sektor werden auch in diesem und im kommenden Jahr von der rezessiven Entwicklung im Bau überlagert. Dringlich bleibt in Ostdeutschland der weitere Ausbau der öffentlichen Infrastruktur. Die Investitionsförderung sollte dagegen von 2004 an lediglich im Rahmen der Regionalförderung erfolgen, um der heterogenen Entwicklung in den einzelnen Regionen Rechnung zu tragen.

All dies zeigt: Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich der Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland unvermindert fortsetzt. Die Bürde einer hohen Arbeitslosigkeit muss also weiter getragen werden.

14.12.2000

Einladung zur Pressekonferenz
Grundlinien der Wirtschaftsentwicklung 2001

Am Mittwoch, 3. Januar 2001, stellt das DIW Berlin von 10.00 bis 11.00 Uhr im Bundespresseamt, Reichstagufer 14, 10117 Berlin, seinen aktuellen Wochenbericht vor.

Der Wochenbericht steht der Presse ab 8.30 Uhr im Bundespresseamt zur Verfügung und ist ab 10.00 Uhr (Sendesperrvermerk) im Internet abrufbar.

28.11.2000

DIW Berlin hat neuen Geschäftsführer
Michael Herzog führt künftig die Geschäfte

Das Kuratorium des DIW Berlin hat auf seiner gestrigen Sitzung Michael Herzog einstimmig zum neuen Geschäftsführer gewählt. Er tritt sein neues Amt als Vorstandsmitglied bereits zum 1. Dezember 2000 an. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

24.11.2000

DIW Berlin wird 75 Jahre alt
Traditionsreiches Berliner Institut im Strukturwandel

Das DIW Berlin begeht am Montag, 27. November 2000, seinen 75sten Geburtstag mit einem Festakt. Das Berliner Institut, das 1925 als Institut für Konjunkturforschung gegründet und einige Jahre später in Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung umbenannt wurde, betreibt Grundlagenforschung und wirtschaftspolitische Beratung. Es zählt als unabhängige Forschungseinrichtung zu den führenden Wirt-schaftsforschungsinstituten in Deutschland. Künftig verwendet das Institut die Kurzform DIW Berlin und nutzt damit den Standort Berlin als Wettbewerbsvorteil.

29.09.2000

Reiner Stäglin neuer Chef der Deutschen Statistischen Gesellschaft

Zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft (DStatG) haben die Mitglieder Prof. Dr. Reiner Stäglin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), gewählt. Er tritt am 1. Oktober 2000 seine vierjährige Amtszeit an und löst Prof. Dr. Theodor Wilrich von der Freien Universität Berlin in dieser Funktion ab.

19.04.2000

Prof. Dr. Bengt-Arne Wickström designierter Vizepräsident

Das Kuratorium des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat Prof. Dr. Bengt-Arne Wickström (52) zum Vizepräsidenten nominiert.

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