Piraterie und maritimer Terrorismus als Herausforderungen für die Seehandelssicherheit: Indikatoren, Perzeptionen und Handlungsoptionen (PiraT)

Abteilung(en)/ Infrastruktureinrichtung
Forschungsgruppe Nachhaltige Entwicklung
Projektstatus
Abgeschlossenes Projekt
Projektlaufzeit
seit/von 2010 bis 2012
Auftraggeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
In Kooperation mit
Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) (Projektleitung- und Koordination)
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH)
Bucerius Law School (BLS)
Institut für strategische Zukunftsanalysen (ISZA) (Unterauftragnehmer des IFSH)
Ansprechpartner im DIW Berlin

Projekt

Das DIW Berlin ist Projektpartner eines neuen Forschungsprojekts zur Erforschung von Piraterie und maritimem Terrorismus. Der Hintergrund: Die Gefährdung des Seehandels hat angesichts der Piraterie vor Somalia an Brisanz gewonnen. Deutschland als Exportnation ist davon in besonderer Weise betroffen. So betreiben deutsche Reedereien die größte Containerflotte weltweit - und beklagen die höchste Anzahl von Angriffen durch Piraten.

Das Projekt hat auch einen klingenden Namen: PiraT. Das Kürzel steht dabei für „Piraterie und maritimer Terrorismus als Herausforderungen für die Seehandelssicherheit: Indikatoren, Perzeptionen und Handlungsoptionen".  Im Rahmen des PiraT Projektes werden politikwissenschaftliche Risikoanalysen und technologische Sicherheitslösungen mit rechtlichen und wirtschaftlichen Lösungsvorschlägen verknüpft. Ziel ist, staatliche Handlungsoptionen zur zivilen Stärkung der Seehandelssicherheit zu erarbeiten. Entsprechend dem interdisziplinären Ansatz werden deshalb Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Sicherheitspolitik, Wirtschaftswissenschaft, Sicherheitstechnik und Rechtswissenschaft zusammenarbeiten.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Projektleitung übernimmt das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH). Beteiligt sind außerdem die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) sowie die Bucerius Law School (BLS).

Weitere Informationen: http://www.maritimesicherheit.eu