Foschungsprojekt

Verbraucherpolitische Bewertungs- und Folgeabschätzungsmethodik - Konzept für eine Studie: „Empirisch fundierte Entscheidungshilfen für die Verbraucherpolitik“

Abteilung(en)/ Infrastruktureinrichtung
Wettbewerb und Verbraucher
Projektstatus
Abgeschlossenes Projekt
Projektlaufzeit
seit/von 2011 bis 2011
Auftraggeber
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
In Kooperation mit
Hans-W. Micklitz
E-mail: Hans.Micklitz@EUI.eu

Andreas Oehler
E-mail: andreas.oehler@uni-bamberg.de

Lucia A. Reisch
E-mail: Lr.ikl@cbs.dk

Christoph Strünck (Projektleitung)
E-mail: christoph.struenck@uni-siegen.de
Ansprechpartner im DIW Berlin

Kurzbeschreibung

Die Studie soll ein Konzept entwickeln, dass als Modell für empirisch fundierte Entscheidungshilfen zur Abschätzung von Folgen und Wirkungen verbraucherpolitischer Maßnahmen genutzt werden kann.

Probleme für die Verbraucher lassen sich daher nur dann richtig einschätzen, wenn neben den Marktstrukturen und Produkttypen die jeweiligen Verhaltensmuster und Verbraucherrollen mit ihren Konsequenzen in den Blick genommen werden. In dem Projekt wird am Beispiel von vier Märkten geprüft, welcher Schaden für Verbraucher dort entstehen kann bzw. entstanden ist und welcher Nutzen bzw. welche Kosten für wen mit ausgewählten verbraucherpolitischen Instrumenten verbunden ist. Unsere Fallstudien beziehen sich etwa auf die Vorgaben zu Information und Beratung bei Finanzdienstleistungen, die Zertifizierung von privaten Altersvorsorgeprodukten, den Pflege-TÜV im Gesundheitsmarkt und Tarifrechner im Energiemarkt.

Untersucht werden dazu auch die existierenden Konzepte zur Folgenabschätzung, die Gesetzesfolgenabschätzung des Bundes, das Impact Assessment der europäischen Kommission und der Consumer Policy Toolkit, eine von der OECD herausgegebene Handlungsanleitung für verbraucherpolitische Akteure. Geprüft wird, ob diese Konzepte ausreichend sind oder ob eine empirisch fundierte Entscheidungshilfe für eine problem- und situationsorientierte Verbraucherpolitik alternative Kriterien erfordert. Das praktische Ergebnis der Studie soll eine problemorientierte Entscheidungshilfe sein, die auch politisch möglichst einfach dargestellt werden kann.

nach oben