Forschungsprojekt

Innovation and Coordination - "Are Product Preannouncements Anticompetitive?"

Abteilung(en)/ Infrastruktureinrichtung
Wettbewerb und Verbraucher
Projektstatus
Abgeschlossenes Projekt
Projektlaufzeit
seit/von 2006 bis 2009
Auftraggeber
VolkswagenStiftung
In Kooperation mit
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Entrepreneurship / Innovationsmanagement, Christian Schade; Columbia University, Department of Psychology, David Krantz; University of Pennsylvania, Wharton School, Risk Management and Decision Processes Center, Howard Kunreuther
Projektleitung
Christian Wey
Ansprechpartner im DIW Berlin

Kurzbeschreibung

Das internationale Projekt, das in Zusammenarbeit von Managementforschern, Ökonomen, Psychologen und Statistikern durchgeführt wird, hat die Entwicklung eines theoretischen Rahmenkonzeptes für die Phasen der Genese von technologiebasierten Innovationen (Forschung und Entwicklung) und des Markteintritts mit derartigen Innovationen zum Gegenstand. Es sind drei Forschungsmodule vorgesehen, die sich auf Koordinierungsprobleme der Marktteilnehmer konzentrieren. Dabei soll das mithilfe von Modellen abgeleitete rationale Verhalten jeweils verglichen werden mit dem in Laborexperimenten ermittelten tatsächlichen Verhalten. Dazu ist eine normative spieltheoretische Analyse geplant, die ergänzt werden soll durch die "behavioral game theory", die der begrenzten Rationalität menschlichen Verhaltens Rechnung trägt. Damit soll ein zur bisherigen Innovationsforschung komplementärer Ansatz entwickelt werden.

Modul 3 hat die Analyse der Koordinationsprobleme zwischen Konsumenten, wenn mehr als ein Standard auf den Markt verfügbar ist, zum Gegenstand. Analysiert wird auch der Einfluss von ’product-preannouncement’ auf die Koordination.