Berlin Lunchtime Meetings

Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse der angewandten Wirtschaftswissenschaft.

Die Berlin Lunchtime Meetings sind eine gemeinsame Seminarreihe des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des OECD Berlin Centre und des Centre for Economic Policy Research (CEPR) in London.

Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist die Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse der angewandten Wirtschaftswissenschaft.

Seit ihrer Einführung im November 2001 haben sich die Berlin Lunchtime Meetings als Diskussionsforum zwischen Politikberatern, Politikern, Unternehmen und Vertretern von Interessenverbänden in der Berliner Wissenschaftslandschaft fest etabliert.


Zur Zukunft der Produktivität - Innovation und Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft

Mittwoch, 09. Dezember 2015 | 12.00 bis 13.15 Uhr
mit anschließendem Mittagsimbiss

DIW Berlin, Mohrenstr. 58, 10117 Berlin
Schumpeter Saal, 1. OG

Referent: Christian Kastrop | Director Policy Studies, OECD Economics Department
Kommentar: Klaus Günther Deutsch | Abteilungsleiter, Research, Industrie- und Wirtschaftspolitik, BDI
Moderation: Heino von Meyer | OECD Berlin Centre

Die seit Jahrzehnten schwindende Dynamik der Produktivitätsentwicklung wirft kritische Fragen auf - für die wissenschaftliche Analyse ebenso wie für die politische Gestaltung.  Sie gefährdet nicht nur das langfristige Wirtschaftswachstum.  Sie verschärft auch Diskrepanzen zwischen verschiedenen Wirtschaftssektoren und Unternehmen und damit letztlich regionale Disparitäten und soziale Verteilungskonflikte.  Die mangelnde Produktivitätsdynamik erschwert zudem die Lösung von Klima- und Umweltkrisen.  Globalisierung und Digitalisierung bilden den Hintergrund für neue OECD-Studien, die nach der Zukunft der Produktivität fragen.  Was treibt Innovationen an?  Welche Sektoren und Unternehmenstypen sind betroffen - und wie?  Was befördert, was behindert ihre Ausbreitung?  Wie können Produktivitätsgewinne nicht nur zum Wirtschaftswachstum beitragen, sondern auch zur Steigerung von Lebensqualität und zur Stärkung von Nachhaltigkeit?  Welche Konsequenzen ergeben sich für den Wandel der Arbeitswelt und damit für die Aus- und Weiterbildung von Kompetenzen?  Wer gewinnt, wer verliert und was bedeutet dies für die politische Gestaltung der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft?