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Das Sozio-oekonomische Panel

     

SOEP Newsletter 28, April 1995


 

Inhalt

 
       
 

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  Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir moechten auch in diesem Jahr wieder unseren Service verbessern. So koennen Sie bereits jetzt die SOEP-Daten des Jahres 1994 (integrierter Datensatz) bestellen. Sie werden dann auch bemerken, dass die Implementation vereinfacht wurde und die Datenschutzvorschriften nutzungsfreundlicher gehandhabt werden.

Unsere Bemuehungen werden sich dieses Jahr auch auf Verbesserungen im Zusammenhang mit der Weitergabe der Daten bzw. der Datenimplementation konzentrieren. Teilen Sie uns bitte mit, auf welche Schwierigkeiten Sie gegebenenfalls stossen! Ihre Anfragen bezueglich Implementation etc. richten Sie bitte an Rainer Pischner (Tel.: -319) oder Sabine Kallwitz (-251). Sie werden Ihnen entsprechende Hilfestellung leisten. In der Vergangenheit konnten manche Wuensche bereits mit ausfuehrlicheren Informationen z.B. ueber die Leistungsfaehigkeit der SOEP-Info Datenbank erfuellt werden (so ist z.B. die Erstellung der Item-Korrespondenz-liste mit diesem Datensatz auf einfachem Weg moeglich).

NutzerInnen, die noch nicht so lange mit dem SOEP arbeiten, muessen beachten, dass die jeweils neueste Welle aus datenschutzrechtlichen Gruenden nicht automatisch an Sie verschickt wird, sondern jede Welle per Bestellschein angefordert werden muss. über einige wichtige Neuerungen der Datenweitergabe und den Nutzungsmoeglichkeiten der SOEP-Daten informieren wir alle NutzerInnen auf der Seite drei bis sechs dieses NEWSLETTERs.

UEbrigens: Diese Ausgabe des NEWSLETTERs, wie auch die letzten beiden Nummern, koennen Sie via Internet erreichen (http://www.diw-berlin.de/soep/soephome.html).

Mit freundlichen Gruessen

Elke Holst

       
 

Impressum:

  SOEP-NEWSLETTER Redaktion: Dipl-Volksw. Elke Holst, Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW), Koenigin-Luise-Str. 5, D-14195 Berlin, Tel.: 030/89789-281, Telefax: 030/89789-200, E-Mail (X.400): < Holst@DIW-BERLIN.D400.DE> , Internet: < DIW660EH@DB0DIW11.DIW-BERLIN.DE> SOEP- NEWSLETTER VIA INTERNET: < http://www.diw-berlin.de/soep/soephome.html>
       
 

Integrierten Datensatz "SOEP 1994" (WELLE 11 WEST/WELLE 5 OST) jetzt bestellen

  Die SOEP-Daten fuer das Erhebungsjahr 1994 werden im Mai zur Weitergabe fertiggestellt. Es handelt sich dabei um den integrierten Datenbestand der Stichproben A (Deutsche, West), B (Auslaender, West) und C (Deutsche, Ost).

Fuer die Bestellung der Daten kann der allgemeine Bestellschein im Anhang genutzt werden.

Ansprechpartner fuer inhaltliche Fragen zur Datenweitergabe ist Rainer Pischner (Tel.: 030/897 89-319). Der Vertrieb der Daten liegt nach wie vor in den Haenden von Sabine Kallwitz und Ingrid Wernicke (Tel.: 030/897 89- 251).

       
 

Hilfe fuer Datenbank- Implementation

  Die SOEP-Daten werden weltweit auf PC und Mainframe-Computern gehalten und mit verschiedenen Softwaresystemen verwaltet und analysiert. In Anbetracht dieser Heterogenitaet stand die SOEP-Gruppe vor der Alternative, sich bei der Datenweitergabe entweder auf eine bestimmte Standardsoftware festzulegen und alle Daten ausschliesslich in einer fuer dieses Produkt optimierten Form zu distribuieren oder eine offenere Form der Datenweitergabe zu waehlen. Wir haben uns in Anbetracht der trotz hoher Verbreitung der Standardsoftware doch selektiv wirkenden Festlegung auf ein bestimmtes Produkt fuer die offene Loesung entschieden.

Wir werden die Daten also wie bisher in erster Linie als Rohdaten herausgeben, allerdings mit verbesserten Zusatzprogrammen, die die Installation auf Ihren Rechnern erleichtert. Als einzige zusaetzliche Form der Datenweitergabe werden aus unserem Datenbanksystem SIR Export-Versionen bereitgestellt.

Fuer die Datenweitergabe gelten nun folgende Standards:

  1. Es wird ab sofort nur der jeweils aktuellste Gesamtdatensatz weitergebeben. Updates bzw. ausgewaehlte Wellen werden nicht mehr vertrieben. Die SIR-Exportdateien koennen erstmals komplett auf DAT-Baendern ausgeliefert werden.
  2. JedeR Rohdaten-NutzerIn erhaelt den gleichen Datensatz mit gleicher Zusatz-Software.
  3. Die zu den Rohdaten mitgelieferte Zusatz-Software ermoeglicht es, den spezifischen Anforderungen der AnwenderInnen weitgehend gerecht zu werden.
  4. Kernstueck der Zusatzsoftware ist ein SETUP-Programm (DOS), das die speziellen Anforderungen steuert. Im wesentlichen laeuft es folgendermassen ab.
  • Eingabe des fuer die aktuelle Version gueltigen Passworts.

Wird dieses nicht oder falsch eingegeben, stoppt das Programm sofort.

  • Einmalig werden saemtliche Disketten auf die Festplatte kopiert.

Dort stehen die Daten dann in komprimierter Form (ZOO-Archiv) fuer die Weiterverarbeitung bereit. Dies geschieht interaktiv innerhalb des Programms. Das Verzeichnis fuer diese Daten ist frei waehlbar. (Voreingestellt: C:\GSOEP11\DISKS). Dies erfordert einen Mindestspeicherplatz von ueber 30 Mbyte. Bei weiteren Aufrufen des SETUP-Programms ist dieser Schritt nicht erforderlich.

  • Anschliessend bestehen folgende Optionen, auf die Daten zuzugreifen, die dabei dekomprimiert werden:
  • Auswahl der Datenfiles:

Es koennen saemtliche oder auch nur ausgewaehlte Datensaetze angesprochen werden. Fuer die Ablage der Daten kann ein beliebiges Verzeichnis gewaehlt werden. (Voreingestellt: C:\GSOEP11 )

  • Auswahl der geplanten Anwendung
       
 

Rohdaten

  Bereitgestellt werden die unveraenderten Datensaetze einschliesslich ihrer Dictionary-Files (*.DAT und *.DIC)
       
 

RZOO-Datensatz

  In diesem Fall wird das gesamte RZOO-System in einem zu waehlenden Verzeichnis eingerichtet.
       
 

SPSS fuer Windows

  Fuer die gewaehlten Files wird ein SPSS-Batchfile-File SOEP.INC erstellt, das spaeter mit einmaligem Aufruf die gewaehlten Datensaetze *.DAT und *.DIC in SPSS-DATA-Files *.SAV umwandelt. (Diese Prozedur kann einige Zeit in Anspruch nehmen.)
       
 

SPSS fuer DOS oder Mainframe

  Fuer die gewaehlten Files werden - wie bisher - *.SPS Files erstellt.
       
 

SAS fuer DOS/Windows oder Mainframe

  Fuer die gewaehlten Files werden - wie bisher - *.SAS Files erstellt.

Die komprimierten Rohdatenfiles koennen in jedes Verwaltungs- oder Auswertungsprogramm in derselben Struktur eingelesen werden. Auf diese Weise ist gewaehrleistet, dass NutzerInnen, die auf unterschiedlichen Plattformen arbeiten, bequem kommunizieren koennen. Dadurch werden nationale und internationale Forschungsaufenthalte auf Grundlage der SOEP-Daten wesentlich erleichtert.

Die Komplexitaet des Datenbestandes setzt eine gewisse Einarbeitungszeit voraus. Ohne grundlegende Kenntnisse der Datenstruktur und der Analysesoftware sind die selbst fuer einfache Auswertungen erforderlichen Verknuepfungen von Daten unterschiedlicher Struktur nicht zu bewaeltigen. Beispielsweise erfordert allein das Hinzuziehen von Gewichtungsfaktoren die Verknuepfung mehrerer Files. Insofern eignet sich das gesamte SOEP nicht als Einstieg fuer Anfaenger der empirischen Sozial- und Wirtschaftsforschung. Gleichwohl koennen Auszuege aus den Daten in der Lehre benutzt werden.

Wir arbeiten gegenwaertig an einer neuen und verbesserten Dokumentation und an einem SPSS-Tutorial. Ferner werden wir aufgrund der Erfahrungen zurueckliegender Workshops kuenftig zusaetzlich einen SOEP-Workshop am DIW anbieten, der sich vor allem an SPSS-AnwenderInnen richtet und speziell auch fuer AnfaengerInnen geeignet ist.

Wir freuen uns, wenn Sie uns mitteilen, wie Sie mit den Daten zurechtgekommen sind, damit wir die Herausgabe und die Bearbeitung der Daten weiter verbessern koennen. Wir sind fuer Anregungen und Kritik dankbar.

       
 

Neuerungen bei Datenschutzregelungen

  Datenschutz muss bei einer Wiederholungsbefragung wie dem SOEP besonders ernst genommen werden. Deswegen werden die SOEP-Daten nur weitergegeben, wenn ein Datenweitergabevertrag abgeschlossen wurde, der u.a. detaillierte Verarbeitungsvorschriften enthaelt.

Durch die weite Verbreitung von PCs sind die detaillierten Verarbeitungsvorschriften, wie sie bislang im SOEP- Datenweitergabevertrag vorgesehen sind, in der Praxis nicht besonders benutzerInnenfreundlich. Zusammen mit dem DIW-Datenschutzbeauftragten haben wir deswegen darueber nachgedacht, wie benutzerInnenfreundlichere Regelungen fuer die Verarbeitung der SOEP-Daten gefunden werden koennen. Daraus resultieren drei Neuerungen.

Weniger restriktive Verarbeitungsvorschriften sind nur moeglich, wenn der Grad der "faktischen Anonymisierung" der SOEP-Daten gesteigert wird. Das von Walter Mueller (Mannheim) in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt durchgefuehrte "De-Anonymisierungsexperiment" hat ergeben, dass sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Umfragedaten von der Natur ihrer Sache her nur extrem schwer deanonymisierbar sind - solange keine guten Regionalinformationen im Datensatz enthalten sind.

Diese Erkenntnis hat fuer uns zur Konsequenz, den Grad der faktischen Anonymitaet der SOEP-Daten dadurch zu steigern, dass Regionalinformationen aus dem Standard-Datensatz geloescht werden. Kuenftig wird im Standard-Datensatz nur noch das Bundesland als Regionalinformation enthalten sein (geloescht werden also die Gemeindegroessenklasse und die sogenannte Boustedt- bzw. BIK-Regionalinformation). Damit hat der SOEP- Datensatz das gleiche Ausmass an faktischer Anonymitaet wie beispielsweise der ALLBUS. Deswegen kann das DIW auf detaillierte Verarbeitungsvorschriften verzichten; wir verweisen kuenftig nur noch auf die allgemeinen Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes. JedeR VertragspartnerIn erhaelt in diesen Tagen einen Brief, der dies ausfuehrlich erlaeutert, sowie eine Vertragsergaenzung. Da die von den InterviewerInnen abgegebene Datenschutzerklaerung auch weiterhin nur eine beschraenkte Nutzung im Bereich der Wissenschaft erlaubt, wird das DIW nach wie vor explizite NutzerInnenvertraege abschliessen.

Dies ist jedoch nicht die einzige Neuerung, die wir mit der naechsten Datenauslieferung etablieren werden. Vielmehr werden wir auch die Moeglichkeit schaffen, die bisherigen Regionalinformationen (Gemeindegroessenklasse, Boustedt) weiterhin nutzen zu koennen, und darueber hinaus werden - fuer erfahrene NutzerInnen - auch Regionalindikatoren, die die Bundesanstalt fuer Landeskunde und Raumordnung fuer die sogenannten "Raumordnungsregionen" zur Verfuegung stellt (97 Regionen), nutzbar gemacht.

Allerdings gelten dann erhoehte Sicherheitsvorschriften. Das DIW wird die Regionalindikatoren erst dann ausliefern, wenn dem DIW ein schriftlicher Sicherungs- und Auswertungsplan vorliegt, der vom betrieblichen oder oertlichen Datenschutzbeauftragten der empfangenden Institution abgezeichnet sein muss, der darueber hinaus garantiert, regelmaessige Kontrollen durchzufuehren. Wie gesagt: diese erhoehten Sicherheitsvorschriften gelten aber nur, wenn ueber den Standard-Datensatz hinaus gehende Regionalinformationen verarbeitet werden sollen.

Aufgrund der Neuformulierung der Datenschutzerklaerung ist nun auch die Nutzung des SOEP-Standard- Datensatzes in der universitaeren Lehre verantwortbar. Allerdings darf es sich nur um einen Teildatensatz handeln, d.h. konkret um maximal 50 % aller Faelle des Standard-Datensatzes. Wer die Daten in der Lehre nutzen moechte, kann dies einfach dadurch realisieren, indem er nur die Cases der Random-Groups 11 bis 20 benutzt (Random-Group-Variable RGROUP20). Ausserdem ist sicherzustellen, dass nach Abschluss jeder Lehrveranstaltung keine SOEP-Daten bei den Studierenden verbleiben. Dies wuerde eine unzulaessige Datenweitergabe darstellen und haette den Entzug des Nutzungsrechts durch das DIW zur Folge.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Konzept den berechtigten Wuenschen unserer NutzerInnen entgegenkommen. Die kleine Einschraenkung, die der Standard-Datensatz bezueglich der Regionalinformationen erfaehrt, wird unseres Erachtens durch eine flexiblere Nutzungsmoeglichkeit aufgewogen. Darueber hinaus besteht die Moeglichkeit, mehr Regionalinformationen fuer Analysen heranzuziehen als dies bislang der Fall sein konnte. Daneben kann das SOEP unter den genannten Voraussetzungen auch in der Lehre genutzt werden.

       
 

USA : GSOEP Summer School

 
       
 

Summer Workshop on Using the GSOEP

 
       
 

and PSID-GSOEP Equivalent Data File

 
       
 

August 1-6, 1995

 
       
 

Syracuse University

  With funding from the National Institute on Aging, the Center for Demography and Economics of Aging at Syracuse University, in coordination with the Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, will hold a workshop for those interested in using the German Socio-Economic Panel (GSOEP) either by itself or in coordination with the Panel Study of Income Dynamics (PSID). Ten waves of the GSOEP have been made available to scholars outside of Germany. Syracuse University has linked a subset of GSOEP variables with PSID data. This workshop is intended to help English speaking researchers to use these data sets for cross-national research in aging as well as more generally.

The workshop runs from Tuesday, August 1st to Sunday, August 6th, 1995.

       
 

Instructional Facilities

  The workshop will take place in the Center for Policy Research in the Maxwell School of Syracuse University. Each student will have access to a PC linked to the Center`s unix-based network.
       
 

Instructors

  The workshop will be run by Joachim Frick, Peter Krause, and Gert Wagner of the DIW and by Richard Burkhauser, Mary Daly, and Barbara Butrica of Syracuse University. A special guest lecture will be given by Greg Duncan of Northwestern University.
       
 

Curriculum

  The German Socio-Economic Panel is an ongoing, long-term long-range longitudinal study of German families and individuals tracked since 1984 in the western states of Germany and since 1990 in the eastern states of Germany. The initial sample consists of individuals living in about 5,500 families in the western states and 2,000 families in the eastern states. These individuals have been followed over the years, with information collected annually about them and the persons with whom they live. The study has data on about 25,000 individuals and spans as much as ten years of their lives. Much of the content of the study is similar from year to year but each year includes a special supplement including information on kinship, wealth and health, etc.

In 1994, researchers at Syracuse University matched a subset of the socio-economic data contained in the GSOEP with equivalent data from the PSID, including information on family income, net-of-tax income, labor force participation, education, and health. This one-week workshop on the GSOEP will cover the basic structure of the GSOEP and will pay special attention to the use of the recently merged PSID-GSOEP data for cross-national studies of aging.

The general format of the workshop will be a combination of informal lectures on the background, contents, and file organization of the GSOEP data, coupled with hands-on exercises using the data. There will also be a series of presentations of research findings that illustrate concrete applications with the data.

       
 

Costs

  The fee is $250. This will include all instructional materials and the initial dinner and final dinner. It will also include payment for a copy of the Public Use Version of the GSOEP and the merged PSID-GSOEP Equivalent data file subject to approval of a written contract for their use by the DIW.

Hotel accomodations are available at the reduced rate of $49 per night for a single room and $59 for a double room for workshop participants. This includes a full breakfast and a $5.00 discount on evening meals purchased at the hotel. Other meals are available on campus or within walking distance of the campus. Costs range from about $4.00 to $8.00 per lunch meal and somewhat higher for dinner meals.

       
 

Scholarships

  Funds provided by the National Institute on Aging through the Center for Demography and Economics of Aging and by the DIW allow us to offer up to ten scholarships of up to $1,000 per student on a competitive basis, to offset transportation, hotels, and registration fees.

Application Dates

Applications for the workshop should arrive at Syracuse no later than June 30, 1995. Applications for scholarships should arrive by June 15, 1995. Applications will be considered in the order in which they arrive. The workshop will be limited to 20 people.

       
 

Scholarship Application

  To be considered for a scholarship applicants should first demonstrate that funds are not available for the workshop from their university or research institute. Applicants should then write a letter stating why they are interested in coming to the workshop and how it will further their research career. Graduate students or research associates should also send a letter from their senior advisor. Junior faculty members should send a letter from a senior faculty member.
       
 

Further Information

  For Information call, write, or e-mail:

Martha Bonney

Center for Policy Research

426 Eggers Hall

Syracuse, NY 13244-1090 USA

Tel.: (315) 443-2703

Fax: (315) 443-1081

e-mail: mbonney @maxwell.syr.edu

Interested parties can also consult the CPR's Worldwide Web home page (http://gerosun.syr.edu) Syracuse-Link

for additional information (including this announcement, which will be periodically updated).

       
 

Application Address

  Applications for the workshop as well as for scholarships should be sent to the address above.
       
 

Personalia

  Wir freuen uns, dass Peter Krause aus der SOEP-Projektgruppe im WS 1994/95 seine Promotion an der Fakultaet fuer Sozialwissenschaften der Ruhr Universitaet Bochum erfolgreich abschliessen konnte. Peter Krause befasste sich in seiner Dissertation mit dem Thema "Zur Messung von Einkommensarmut am Beispiel des vereinigten Deutschlands - Theoretische Ansaetze und empirische Analysen auf Grundlage der Daten des Sozio- oekonomischen Panels (SOEP)". Von April bis einschliesslich September 1995 wird er bei unseren Partnern an der Syracuse University taetig sein, wo er auch zum "Visiting Assistant Professor" berufen wurde.

       
 

NEUE DATENNUTZERiNNEN

 
       
 

DatenempfaengerInnen, Institution, Name des Projekts

 
  • Prof. Clair Brown, Department of Economics University of California Berkeley, CA, 94720, USA, Lohnpolitik und ihre Auswirkungen in den neuen Bundeslaendern
  • Dr. Tim Callan, The Economic and Social Research Institute (ESRI) Dublin 4, IRL, Comparative labour supply
  • Prof. F.A. Cowell Suntory-Toyota International Centre f. Economics and Related Disciplines London School of Economics and Pol. Science, University of London, London WC2A 2AE, UK, Income inequality and social security
  • Dr. Werner Friedrich, ISG Institut fuer Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH Koeln, D, Analysen des Transfersystems in Deutschland
  • Prof. Dr. Juergen Gerhards Universitaet Leipzig Institut fuer Kulturwissenschaft Leipzig, D, Freizeitverhalten in Deutschland
  • Prof. Dr. Karl-Dieter Grueske Friedrich-Alexander-Universitaet Erlangen-Nuernberg Lehrstuhl fuer Volkswirtschaftslehre insb. Finanzwissenschaft, Nuernberg, D, Vermoegensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland
  • Prof. Peter Kooreman Wageningen University 6700 DA Wageningen, NL, Income Inequality and Mobility
  • Prof. Dr. E. Lehmann, Bundesanstalt fuer Arbeitsschutz Dortmund, D, Gestaltung und Konsequenz von Arbeitszeitregelungen
  • Prof. Dr. Wolfgang Lipp Universitaet Wuerzburg Lehrstuhl fuer Soziologie II Wuerzburg, D, Familiensoziologie im internationalen Vergleich
  • Gerald Makepeace University of Hull Dept. of Economics Hull HU6 7RX, UK, Dynamics & Macroeconomic Implications for Employment & Labor Market
  • Prof. Wilbur Scott, The University of Oklahoma Dept. of Sociology, Norman, Oklahoma 73019-0250, USA, Mobility Patterns in East and West Germany
  • Dr. Klaus Waelde, Universitaet Kiel Institut fuer Theoretische Volkswirtschaftslehre Kiel, D, Divergenz von Arbeitsloehnen und Arbeitslosigkeit
       
 

LITERATUR -NEUERSCHEINUNGEN

 
  • Andorka, Rudolf; Headey, Bruce und Krause, Peter (1994): A Gazdasági és a politikai koevetelmények szerepe a rendszerváltozásban: Magyarország és Kelet-Németország 1990-1994. In: Szociológiai Szemle, Heft 4, S. 61-82.
  • Arminger, Gerhard (1995): Specification and Estimation of Mean Structures: Regression Models. In: Arminger, Gerhard; Clogg, Clifford C. and Sobel, Michael E. (Hrsg.): Handbook of Statistical Modeling for the Social and Behavioral Sciences, New York - London: Plenum Press, S. 77-183.
  • Berger, Horst (1994): In den Einstellungen zur Erwerbsarbeit gibt es Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West. In: Dathe, Dietmar (Hrsg.): Wege aus der Krise der Arbeitsgesellschaft. Beitraege und Ergebnisse der 4.Tagung "Sozialunion in Deutschland", Berlin- Brandenburg: Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum (SFZ), S. 43-47.
  • Berger, Horst; Hinrichs, Wilhelm; Priller, Eckhard und Schultz, Annett (1995): Ostdeutsche Haushalte und ihre Aktivitaeten im Transformationsprozess. In: Glatzer, Wolfgang und Noll, Heinz-Herbert (Hrsg.): Getrennt vereint. Lebensverhaeltnisse in Deutschland seit der Wiedervereinigung, Frankfurt/M. - New York: Campus, S. 205-228.
  • Burkhauser , Richard V., Frick, Joachim und Schwarze, Johannes (1994): Alternative Perspectives on Economic Welle-Being: A Cross-National Comparison of Single-Year Income, Permanent Income and Wealth as Measures of Economic Well-Being. Cross-National Studies in Aging. Program Project Paper No. 17. Syracuse University. Syracuse, USA.
  • DiPrete, Thomas A. und McManus, Patricia A. (1995): Institutions, Technical Change, and Diverging Life Chances: Earnings Mobility in the U.S. and Germany (Manuskript), Durham: Duke University.
  • Frick, Joachim (1995): Zur Messung der Wohnflaechenversorgung privater Haushalte mit Hilfe von AEquivalenzskalen. Diskussionspapier Nr. 95-1, Bochum: Ruhr-Universitaet Bochum, Fakultaet fuer Sozialwissenschaft.
  • Frick, Joachim und Lahmann, Herbert (1995): Neue Bundeslaender: Wohnungsmieten 1994 und Stand der Modernisierungsmassnahmen. Ergebnisse des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). In: Wochenbericht, Berlin: Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW), Jg. 62, Heft 8, S. 181-187.
  • Frick, Joachim; Hauser, Richard; Mueller, Klaus und Wagner, Gert (1994): Veraenderung der Einkommenssituation der ostdeutschen Privathaushalte vom Juni 1990 bis Fruehjahr 1992. Berger, Horst und Habich, Roland (Hrsg.): Lebenslagen im Umbruch. Zur sozialen Lage privater Haushalte in der ostdeutschen Transformation. Diskussionspapier Nr. P 93-101, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin fuer Sozialforschung (WZB), S. 61-68.
  • Goeddecke-Stellmann, Juergen (1994): Versorgungsstrategien privater Haushalte im unteren Einkommensbereich. Methodischer Ansatz und erste Ergebnisse. Berger, Horst und Habich, Roland (Hrsg.): Lebenslagen im Umbruch. Zur sozialen Lage privater Haushalte in der ostdeutschen Transformation. Diskussionspapier Nr. P 93-101, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin fuer Sozialforschung (WZB), S. 94- 101.
  • Hamerle, Alfred und Ronning, Gerd (1995): Panel Analysis for Qualitative Variables. In: Arminger, Gerhard; Clogg, Clifford C. und Sobel, Michael E. (Hrsg.): Handbook of Statistical Modeling for the Social and Behavioral Sciences, New York - London: Plenum Press, S. 401-451.
  • Hanesch, Walter (1995): Armut im vereinten Deutschland - Konturen einer Armut im Umbruch. In: Glatzer, Wolfgang und Noll, Heinz-Herbert (Hrsg.): Getrennt vereint. Lebensverhaeltnisse in Deutschland seit der Wiedervereinigung, Frankfurt/M. - New York: Campus, S. 109-132.
  • Hauser, Richard; Frick, Joachim; Mueller, Klaus und Wagner, Gert G. (1994): Inequality in Income: A Comparison of East and West Germans before Reunification and during Transition. In: Journal of European Social Policy, Jg. 4, Heft 4, S. 277-295.
  • Holst, Elke und Schupp, Juergen (1995): Erwerbsbeteiligung von Frauen in West- und Ostdeutschland. Zwischen Entmutigung und beruflichen Veraenderungen? In: Glatzer, Wolfgang und Noll, Heinz-Herbert (Hrsg.): Getrennt vereint. Lebensverhaeltnisse in Deutschland seit der Wiedervereinigung, Frankfurt/M. - New York: Campus, S. 51-70.
  • Infratest Sozialforschung (1995): SOEP '94. Methodenbericht zu Welle 11/West und Welle 5/Ost des Sozio-oekonomischen Panels. Muenchen: Infratest.
  • Kalter, Frank (1994): Pendeln statt Migration? Die Wahl und Stabilitaet von Wohnort- Arbeitsort-Kombinationen. In: Zeitschrift fuer Soziologie, Jg. 23, Heft 6, S. 460-476.
  • Kalter, Frank (1994): Sequentielle Wanderungsentscheidungen. Die Bedeutung und Erklaerung von Wanderungserwaegungen. In: Muenz, Rainer; Korte, Hermann und Wagner, Gert (Hrsg.): Internationale Wanderungen. 28.Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft fuer Bevoelkerungswissenschaft, 16.-18.2.1994 in Bochum, Berlin: Lehrstuhl Bevoelkerungswissenschaft der Humboldt-Universitaet zu Berlin, S. 75-95.
  • Klein, Thomas und Salaske, Ingeborg (1994): Determinanten des Heimeintritts im Alter und Chancen seiner Vermeidung. Eine Laengschnittuntersuchung fuer die Bundesrepublik Deutschland. In: Zeitschrift fuer Gerontologie, Jg. 27, Heft 6, S. 442-455.
  • Klein, Thomas und Salaske, Ingeborg (1994): Die Bedeutung des Gesundheitszustands fuer den Heimeintritt alter Menschen. In: Gesundheitswissenschaft., Heft 56, S. 235-240.
  • Klein, Thomas und Salaske, Ingeborg (1994): Die Bedeutung sozialer Beziehungen fuer den Heimeintritt im Alter. Theoretische UEberlegungen und empirische Befunde. In: Zeitschrift fuer Sozialreform, Jg. 40, Heft 10, S. 641-661.
  • Klein, Thomas und Schilling, Johannes-Georg (1994): Die Akzeptanz des Wohlfahrtsstaats. Eine empirische Analyse. In: Politische Vierteljahresschrift, Jg. 35, Heft 4, S. 607-630.
  • Krause, Peter (1994): Die Einkommen in Ostdeutschland steigen weiter - auch die Einkommensarmut nimmt wieder zu. In: Wochenbericht, Berlin: Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW), Jg. 61, Heft 51-52, S. 867-872.
  • Krause, Peter (1995): East German Incomes Continue to Rise - But Renewed Increase in Poverty. In: Economic Bulletin, Jg. 32, Heft 3, S. 19-24.
  • Kuenemund, Harald (1994): Die Lebenslage aelterer Gewerkschaftsmitglieder. In: Wolf, Juergen; Kohli, Martin und Kuenemund, Harald (Hrsg.): Alter und gewerkschaftliche Politik. Auf dem Weg zur Rentnergewerkschaft?, Koeln: Bund, S. 125-139.
  • Kuenemund, Harald (1994): Politisches Interesse und politisches Verhalten. In: Wolf, Juergen; Kohli, Martin und Kuenemund, Harald (Hrsg.): Alter und gewerkschaftliche Politik. Auf dem Weg zur Rentnergewerkschaft?, Koeln: Bund, S. 140-152.
  • Lauterbach, Wolfgang (1995): Die gemeinsame Lebenszeit von Familiengenerationen. In: Zeitschrift fuer Soziologie, Jg. 24.
  • Merz, Joachim (1994): Microdata Adjustment by the Minimum Information Loss Principle. Discussion Paper No. 10, Lueneburg: Universitaet Lueneburg, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
  • Meyer, Sybille und Schulze, Eva (1994): Die Auswirkungen der Wende auf Frauen und Familien in den neuen Bundeslaendern. In: Meyer, Sybille und Schulze, Eva (Hrsg.): Soziale Lage und soziale Beziehungen. Beitraege aud der Soziologie der Bevoelkerung und angrenzender Disziplinen. Festschrift fuer Rainer Mackensen, Wiesbaden: Boldt, S. 229-248.
  • Muehleisen, M. und Zimmermann, Klaus F. (1994): Monte Carlo integration: an application to labour market states and transitions. In: Statistical Papers, Jg. 35, S. 243-253.
  • Mueller, Klaus; Hauser, Richard; Frick, Joachim und Wagner, Gert (1995): Zur Entwicklung der Einkommensverteilung und der Einkommenszufriedenheit in den neuen und alten Bundeslaendern 1990 bis 1993. In: Glatzer, Wolfgang und Noll, Heinz-Herbert (Hrsg.): Getrennt vereint. Lebensverhaeltnisse in Deutschland seit der Wiedervereinigung, Frankfurt/M. - New York: Campus, S. 73-108.
  • Priller, Eckhard (1994): Armut in den neuen Bundeslaendern? Berger, Horst und Habich, Roland (Hrsg.): Lebenslagen im Umbruch. Zur sozialen Lage privater Haushalte in der ostdeutschen Transformation. Diskussionspapier Nr. P 93-101, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin fuer Sozialforschung (WZB), S. 102-111.
  • Priller, Eckhard (1994): Vorzeitiger Ausstieg aus dem Erwerbsleben in den neuen Bundeslaendern - Gesellschaftliche Dimensionen und subjektive Auswirkungen. In: Kondratowitz, Hans- Joachim von (Hrsg.): Die gesellschaftliche Gestaltbarkeit von Altersverlaeufen. Beitraege zur Gerontologie und Altenarbeit Bd. 92, Berlin: DZA, S. 53-72.
  • Riebschlaeger, Marlis (1995): A Review of Weighting Methods Employed by Panel Studies Included in the PACO Project. Document No. 7, Walferdange: CEPS/INSTEAD.
  • Riebschlaeger, Marlis (1995): Zur Bedeutung von Interviewereffekten im Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) - Eine Analyse mit Hilfe kumulierter Logits. Diskussionspapier Nr. 105, Berlin: Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW).
  • Sandbrink, Stefan; Schupp, Juergen und Wagner, Gert (1994): Ost-West-Pendeln gehoert zur Normalitaet des gesamtdeutschen Arbeitsmarktes. In: Wochenbericht, Berlin: Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW), Jg. 61, Heft 51-52, S. 861-866.
  • Schmid, Friedrich (1994): Zur Messung der interdistributionellen Einkommensungleichheit. Theoretische Begruendung und deskriptive Verfahren. In: Allg. Statistisches Archiv, Heft 78, S. 401-420.
  • Schultz, Annett (1994): Ostdeutsche Berufsanfaenger in der Transformation. Berger, Horst und Habich, Roland (Hrsg.): Lebenslagen im Umbruch. Zur sozialen Lage privater Haushalte in der ostdeutschen Transformation. Diskussionspapier Nr. P 93-101, Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin fuer Sozialforschung (WZB), S. 56-60.
  • Schulz, Erika und Seiring, Kerstin (1994): Analyse der beruflichen Eingliederung deutscher Zuwanderer - Ein Beispiel fuer die logistische Regressionsanalyse mit SPSS. Diskussionspapier Nr. 102, Berlin: Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW).
  • Schwarze, Johannes (1995): How Income Inequality Changed in Germany Following Reunification: An Empirical Analysis Using Decomposable Inequality Measures. Cross-National Studies in Aging. Program Project Paper No. 20. Syracuse University. Syracuse, USA.
  • Schwarze, Johannes (1995): Simulating German Income and Social Security Tax Payments Using the GSOEP. Cross-National Studies in Aging. Program Project Paper No. 19. Syracuse University. Syracuse, USA.
  • Seifert, Wolfgang (1994): Berufliche und oekonomische Mobilitaet auslaendischer Arbeitnehmer. Laengsschnittanalysen mit dem Sozio-OEkonomischen Panel. In: Werner, Heinz und Seifert, Wolfgang (Hrsg.): Die Integration auslaendischer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt. BeitrAB 178, Nuernberg: IAB, S. 7-84.
  • Seifert, Wolfgang (1995): Die Mobilitaet der Migranten. Die berufliche, oekonomische und soziale Stellung auslaendischer Arbeitnehmer in der Bundesrepublik. Berlin: edition sigma.
  • Siddiqui, Sikandar (1994): Early Retirement in West Germany: A Hazard Rate Model in Discrete Time. Diskussionspapier Nr. 18, Konstanz: Universitaet Konstanz, Fakultaet fuer Wirtschaftswissenschaften und Statistik.
  • Spéder, Zsolt (1995): Some Aspects of the Social Transition Processes in Hungary and East Germany - Income Inequality and Poverty. Discussion Paper No. 104, Berlin: Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung (DIW).
  • Steiner, Victor (19> it. Erfahrungen in Westdeutschland seit den achtziger Jahren. In: ZEW Newsletter, Heft 2, S. 4-9.
  • Steiner, Victor und Kraus, Florian (1994): Aufsteiger und Absteiger in der ostdeutschen Einkommensverteilung: 1989-1993. In: ZEW Newsletter, Heft 2, S. 21-25.
  • Strengmann-Kuhn, Wolfgang (1994): Sozialhilfe-Simulation mit Daten des Sozio- OEkonomischen Panels. Arbeitspapier Nr. 18, Bielefeld: Universitaet Bielefeld, Fakultaet fuer Soziologie.
  • Szydlik, Marc (1994): Incomes in a Planned and a Market Economy: The Case of the German Democratic Republic and the 'Former' Federal Republic of Germany. In: European Sociological Review, Jg. 10, Heft 3, S. 199-217.
  • Trede, Mark M. (1995): The Age-Profile of Earnings Mobility: Stastical Inference for Conditional Kernel Density Estimates. Discussion Paper No. 1, Koeln: Universitaet zu Koeln, Seminar fuer Wirtschafts- und Sozialstatistik.
  • Witte, James C. und Wagner, Gert G. (1994): Declining Fertility in East Germany after Unification: A Demographic Response to Socioeconomic Change. Working Paper No. 94-21, Evanston, Il.: Northwestern University, Center for Urban Affairs and Policy Research.
       
 

AK - Bevoelkerungsoekonomie

 
       
 

Herbsttagung 1995 - Call for Papers

 
       
 

Die diesjaehrige Herbsttagung des Arbeitskreises Bevoelkerungsoekonomie soll

 
       
 

am 5. und 6. Oktober 1995 in Berlin stattfinden.

  Als Thema der Arbeitstagung haben wir vorgesehen:

"Probleme und Unterschiede von Zuwanderergruppen

am Arbeitsmarkt"

Der Schwerpunkt der Arbeitstagung soll auf dem Vergleich verschiedener Zuwanderergruppen im Hinblick auf Probleme am Arbeitsmarkt und in der Ausbildung sowie deren Auswirkungen auf die soziale Sicherung und die Einkommensverteilung liegen. Wir denken dabei insbesondere an:

  • Auslaendische Arbeitnehmer aus suedeuropaeischen Anwerbelaendern der ersten, zweiten und dritten Generation
  • Ehemalige Übersiedler aus der DDR
  • Aussiedler aus Osteuropa, Asylbewerber und sonstige auslaendische Zuwanderer

Beitraege, die einen Vergleich verschiedener Zuwanderergruppen explizit bearbeiten, sind besonders willkommen. Gleichwohl sind wir natuerlich auch an Beitraegen interessiert, in denen Probleme einer spezifischen Zuwanderergruppe analysiert werden. Gemeinsamkeiten und Unterschiede waeren dann Gegenstand der Diskussion.

Wie in den letzten Jahren sollen auch diesmal vor allem Arbeiten aus der laufenden Forschung vorgestellt und diskutiert werden.

Die Beitraege der Arbeitstagung sollen in einem Sammelband publiziert werden.

Wenn Sie interessiert sind, an der Arbeitstagung mitzuwirken, dann schicken Sie Ihr Referatsangebot (Titel und ein einseitiges Abstract) bis zum 15. Juni 1995 an Johannes Schwarze.

       
 

ZUMA - Workshop

  ZUMA-Workshop "Die Beschaeftigtenstatistik als Datenbasis fuer Arbeitsmarktanalysen"

- Neue Laengsschnittdatenbasis -

am 28. und 29. September 1995 bei ZUMA, B 2,1, 68159 Mannheim

Die seit Mitte der siebziger Jahre aufgebaute Beschaeftigtenstatistik resultiert aus den Versicherungskonten, die die Bundesanstalt fuer Arbeit auf der Basis der betrieblichen Meldungen sozialversicherungspflichtig Beschaeftigter an die Traeger des Sozialversicherungs-systems fuehrt. Die Gesamtdaten (Historikdatei) enthalten im Prinzip das gesamte bisherige sozialversicherungspflichtige Erwerbsleben aller entsprechend Beschaeftigten. Bislang konnten aus Datenschutzgruenden nur wenige Wissenschaftler ausserhalb der amtlichen Statistik mit diesen Daten arbeiten. Als Ergebnis eines gemeinsamen Projekts des Instituts fuer Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Wissenschaftszentrum Berlin fuer Sozial-forschung (WZB) und ZUMA ist in Kuerze eine anonymisierte 1-Prozent-Stichprobe aus der Historikdatei, die IAB-Beschaeftigtenstichprobe, interessierten Forschern ueber das Zentralarchiv in Koeln zugaenglich. Diese Stichprobe enthaelt fuer den Zeitraum 1975-1990 aktualisierte Verlaufsinformationen und Charakteristika der Betriebe sowie Daten der Leistungsempfaenger (z. B. Bezug von Arbeitslosengeld).

Der erste Teil des Workshops informiert ueber die Beschaeftigtenstatistik hinsichtlich der in ihr enthaltenen Variablen und Erhebungskonzepte. Expertenvortraege ueber damit durchgefuehrte Arbeitsmarktanalysen dokumentieren Forschungspotentiale und Grenzen dieser Daten. Im zweiten Teil wird die anonymisierte IAB- Beschaeftigtenstichprobe mit Analysebeispielen vorgestellt. Die Referenten sind: Lutz Bellmann, Stefan Bender, Uwe Blien, Hans Dietrich, Juergen Hilzendegen, Helmut Rudolph (IAB) und Goetz Rohwer (Universitaet Bremen). Die Organisation des Workshops liegt in den Haenden von Bernhard Schimpl-Neimanns.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Interessenten werden gebeten, sich spaetestens bis zum 31.7. beim Tagungssekretariat von ZUMA (Jolantha Muellner, Tel.: 0621-1246-1749 oder schriftlich: B 2, 1, 68159 Mannheim) anzumelden. Fuer die Teilnahme wird ein Beitrag von 60 DM erhoben.

Zu weiteren Informationen über ZUMA

       
 

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