Die Lange Nacht der Wissenschaften im DIW Berlin

Die Lange Nacht der Wissenschaften lockt von Jahr zu Jahr ein immer größeres Publikum an die Orte von Wissenschaft und Forschung. Das DIW Berlin hat sich nach dem ersten großen Erfolg mit mehr als 500 Besuchern 2011 zum zweiten Main an der Langen Nacht der Wissenschaften beteiligt - wieder mit großem Erfolg.Bei dem größtenteils jungen Publikum stießen besonders die Vorträge auf Interesse. Einige der Präsentationen finden Sie auf dieser Seite.  

Unser Programm vom 28. Mai 2011

Das SOEP stellt sich vor

Forschen am sozialen Leben

Die Zahl der Armen ist gewachsen. Frauen verdienen weniger als Männer. Wer sich sozial engagiert, ist glücklicher. Diese Ergebnisse basieren auf Daten des SOEP - der größten und am längsten laufenden sozial-wissenschaftlichen Erhebung in Deutschland. Wie entsteht so eine Studie? Wer denkt sich die Fragen aus? Was wird damit erforscht?

Interaktives

Für die SOEP Studie beantworten jährlich etwa 20 000 Menschen Fragen zu ihrer Arbeit und Gesundheit, zu ihrem Einkommen, ihrer Familie und ihrer Lebenszufriedenheit. Wir zeigen Ihnen wie die Studie entsteht, wer sich die Fragen ausdenkt und was mit den Antworten erforscht werden kann. Wer möchte, kann den Fragebogen beantworten, an einem Verhaltensexperiment oder einem Fitnesstest teilnehmen.

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„Raucherentwöhnung“ - wie können Klimaschutzprogramme zu einer gesunden Wirtschaft beitragen?

Die Treibhausgasemissionen sollen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. So lautet das Ziel der Bundesregierung. Eine Forderung, der die Unternehmen im Alleingang kaum gerecht werden. Hilfe versprechen Klimaschutzprogramme. Wie kann die Politik Unternehmen dabei unterstützen „gemeinsam rauchfrei" zu werden?

Präsentation | PDF, 310.99 KB


Referent: Karsten Neuhoff, Ph.D.


Karsten Neuhoff, Ph.D. ist Forschungsdirektor der Climate Policy Initiative am DIW Berlin. Er arbeitet insbesondere in den Bereichen Klimapolitik und Energiewirtschaft.

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Vermögensungleichheit: Im Alter sind Beamte am reichsten

Die Deutschen verfügen über ein Vermögen von mehr als 6 Billionen Euro. Das Geld ist aber sehr ungleich verteilt. Vor allem Selbständige, Beamte und Pensionäre sind finanziell besser gestellt. Wie haben sich die Vermögen entwickelt? Und wie kann die Schere zwischen Arm und Reich verringert werden?


Referent: Dr. Markus M. Grabka


Dr. Markus M. Grabka arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIW Berlin. Sein Schwerpunkt ist die personelle Einkommens- und Vermögensverteilung.

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Gefahren im Konsumdschungel – Wie kann der Verbraucher geschützt werden?

Nährwertkennzeichnungen, Neuerungen im Kommunikationsgesetz und Produktinformationsblätter. Die Verbraucherpolitik will die wirtschaftliche Situation der Menschen verbessern. Hat sie dafür die richtigen Analysewerkzeuge? Und reichen die bisherigen Maßnahmen aus, um die Rechte der Verbraucher nachhaltig zu stärken?

Präsentation | PDF, 1.22 MB


Referentinnen: Kornelia Hagen und Cornelia Tausch



Kornelia Hagen ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Informationsgesellschaft und Wettbewerb. Ihre Forschungsinteressen liegen beim Thema Verbraucher und Information.

Cornelia Tausch ist Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft und Internationales beim Verbraucherzentrale Bundesverband, sie vertritt Deutschland im Verbraucherbeirat der EU Kommission.  

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Aufschwung, Boom und Depression. Die Entwicklung einer Konjunkturprognose.

Von der schwersten Rezession der Nachkriegszeit hat sich die deutsche Wirtschaft gut erholt. Nun bewegt sie sich in ruhigem Fahrwasser. Die Konjunkturforscher sagen eine stabile Binnennachfrage und wachsende Exporte voraus. Wie entsteht eine Konjunkturprognose? Und warum ist es so schwierig, die wirtschaftliche Entwicklung voraus zu sagen?

Präsentation | PDF, 0.74 MB


Referent: Dr. Ferdinand Fichtner


Dr. Ferdinand Fichtner ist Leiter des Querschnittsbereichs Konjunkturpolitik am DIW Berlin. Er beschäftigt sich mit weltwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklungen und Prognosewerkzeugen und -methoden.

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Das Dilemma der Verluste. Wie vermeidbar sind Fehlinvestitionen?

Ohne Skrupel nehmen wir teure Konsumentenkredite auf. Beim Aktienkauf verlassen wir uns auf unser Bauchgefühl. Und wir scheuen uns davor, Aktien zu verkaufen, die uns nur Verluste eingebracht haben. Mitmach-Experimente aus der Verhaltensforschung zeigen, warum Menschen oft die falschen Finanzentscheidungen treffen.


Referent: Prof. Georg Weizsäcker, Ph.D.


Prof. Georg Weizsäcker, Ph.D. unterstützt als Forschungsdirektor im Vorstandsbereich das DIW Berlin beim Aufbau eines Forschungsumfeldes in den Arbeitsbereichen Experimental Economics, Spieltheorie, Behavioral Economics, Entscheidungstheorie, Finanzierungstheorie, Mikrooekonomische Theorie und Empirie der Mikrooekonomie.

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Wann kommt Frau Ackermann?

Nur 2,2 Prozent der Vorstandsposten in den TOP-100-Unternehmen sind in Frauenhand. Wie hat sich die Zahl der weiblichen Führungskräfte bis heute entwickelt? Was sind die Ursachen dafür, dass Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert sind? Brauchen wir eine Frauenquote?

Präsentation | PDF, 0.68 MB


Referentin: PD Dr. Elke Holst


PD Dr. Elke Holst ist Forschungsdirektorin des DIW Querschnittsbereichs Gender Studies. Sie arbeitet seit 1987 als Volkswirtin am DIW Berlin, seit 1990 in der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP). Ihre Forschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktökonomik und der Gender Economics, aktueller Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Thema Frauen in Führungspositionen.

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Piraterie am Horn von Afrika - ein unlösbares Problem?

Zum Schutz des Welthandels ist auch die Bundesmarine ist vor den Küsten Somalias präsent. Aber die internationalen Marineeinsätze stabilisieren die Piraterie nur. Die grundlegenden Probleme in Somalia lösen sie nicht. Mittlerweile hat sich die Piraterie sogar als wichtigster Wirtschaftszweig ganzer Regionen etabliert, von dem viele Menschen leben - auch weit im Inneren des Landes.

Präsentation | PDF, 1.32 MB


Referentin: Dr. Anja Shortland


Dr. Anja Shortland ist Senior Lecturer in Economics an der Londoner Brunel Universitaet und hat sich auf Terrorismusforschung und Piraterie spezialisiert. Sie unterstuetzt das DIW seit 2010 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Weltwirtschaft.

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Die Glücksformel. Wie ein Indikator die Zufriedenheit der Bürger messen soll.

Die Lebenszufriedenheit der Deutschen hat wenig mit dem Einkommen zu tun, aber viel mit guter Bildung. Wer viel Zeit mit Freunden oder in Vereinen verbringt, der ist glücklicher. Arbeitslosigkeit hingegen wirkt verheerend. Politiker wünschen sich zufriedene Bürger. Aber taugen die Befunde der Zufriedenheitsforscher für politische Entscheidungen?


Referent: Prof. Dr. Gert G. Wagner


Prof. Dr. Gert G. Wagner ist Vorsitzender des Vorstands des DIW Berlin. Zuvor hat er das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) am DIW Berlin geleitet. Gert G. Wagner ist Lehrstuhlinhaber für Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin, sowie Max Planck Fellow am MPI für Bildungsforschung (Berlin).

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