DIW Glossar

Das DIW Glossar ist eine Sammlung von Begriffen, die in der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts häufig verwendet werden. Die hier gelieferten Definitionen sollen dem besseren Verständnis der DIW-Publikationen dienen und wichtige Begriffe aus der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung so prägnant wie möglich erklären. Das Glossar hat keinen Anspruch auf lexikalische Vollständigkeit.

Bauvolumen

Das Bauvolumen beziffert die gesamte inländische Bauleistung in nominaler und realer Entwicklung. Produktionsseitig bezieht sich die Darstellung auf Beiträge des Bauhaupt- und Ausbaugewerbes, des verarbeitenden Gewerbes (Metallbau, Fertigbauten, elektrotechnische Anlagen und Einrichtungen etc.), der Baunebenleistungen (Planer, Architekten etc.) sowie Eigenleistungen der Investoren. Nachfrageseitig werden Wohnungsbau, Hoch- und Tiefbau im Unternehmensbereich sowie öffentlicher Hochbau, Straßenbau und sonstiger Tiefbau ausgewiesen. Unterschieden wird zwischen Neubauleistungen und Baumaßnahmen im Bestand.

Die Arbeiten werden durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Angaben zum Bauvolumen werden regelmäßig aktualisiert. Der Tabellenband mit ausführlichen Erläuterungen zu Quellen und Berechnungsgrundlagen enthält die Ergebnisse für Deutschland, die alten und neuen Bundesländer. Sie werden in nominaler und realer Rechnung dargestellt. Der Tabellenband sowie eine deutsch- und englischsprachige Kurzfassung können über das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bezogen werden.

Lesen Sie mehr zum Thema:
DIW Wochenbericht 49/2015 | PDF, 1.29 MB "Bauwirtschaft: Sanierungsmaßnahmen ohne Schwung, Wohnungsneubau mit zweiter Luft"
DIW Wochenbericht 48/2014 | PDF, 0.68 MB "Bauwirtschaft: Wohnungsneubau auf konjunkturellem Höhepunkt - öffentlicher Bau gewinnt an Bedeutung"
DIW Wochenbericht 47/2013 | PDF, 365.06 KB "Bauwirtschaft: Zusätzliche Infrastrukturinvestitionen bringen zunächst keinen neuen Schwung"
Bauwirtschaftsdaten auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)