DIW Roundup

Politik im Fokus

Herausforderungen bei der Messung von Kriminalitätsfurcht

4. Dezember 2014, Mathias Bug , Eric van Um

Furcht vor Kriminalität ist ein entscheidender gesellschaftlicher Faktor, der sowohl die individuelle Selbstentfaltung als auch das gesamtgesellschaftliche Klima stark beeinflusst. Kriminalitätsfurcht ist zudem wirtschaftlich relevant: Einerseits kann Kriminalitätsfurcht einen negativen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ausüben. Sie kann andererseits – über eine veränderte Ausgabenstruktur von Firmen und Privatpersonen – auch zu überdurchschnittlichem Wachstum in einzelnen Wirtschaftsbereichen, etwa der Sicherheitsindustrie, führen (Gruchmann et al., 2014: 15). Die Messung der Furcht vor Kriminalität an sich und ihre Erklärung sind seit den 1970er Jahren ein zentrales Forschungsthema. Dabei reichen die Ansätze in der Furchtmessung von unidimensionalen, auf Kriminalität im Allgemeinen bezogenen Einschätzungen, hin zu mehrdimensionalen Erklärungsansätzen.

Dieser Roundup steht in enger Verbindung zum Roundup zur Messung des Kriminalitätsaufkommens (siehe Bug und Meier 2014). Der vorliegende Beitrag entstand im Rahmen des Forschungsprojektes WISIND. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Förderlinie „Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung“ ermöglicht.

Während objektive Kriminalitätsbelastung üblicherweise mit Hilfe der Anzahl amtlich registrierter Kriminalitätsdelikte abgebildet wird (Bug und Meier, 2014; Birkel, 2014, 23-27; 2015), erfasst Kriminalitätsfurcht das „Empfinden von Bedrohung durch Kriminalität“ (Ziegleder et al., 2011: 21). Die Frage, wie Kriminalitätsbelastung und Kriminalitätsfurcht zusammenhängen, ist allerdings schwierig zu beantworten (Hummelsheim und Oberwittler, 2014: 58). Unstrittig ist, dass Kriminalitätsfurcht in den meisten Befragungen nicht in einem proportionalen Verhältnis zur registrierten Kriminalität steht (Ziegleder et al., 2011: 23). Die konkrete Form der Beziehung bleibt jedoch unklar: Eine stark ausgeprägte Kriminalitätsfurcht kann sowohl bei einem hohen als auch einem niedrigen registrierten Kriminalitätsaufkommen auftreten (Windzio et al., 2007: 11; Köhn und Bornewasser, 2012b: 47; Kury und Obergfell-Fuchs, 2003: 13).

Erste Studien zur Kriminalitätsfurcht wurden in den 1960er Jahren durchgeführt (Ziegleder et al., 2011: 9; Liska und Baccaglini, 1990: 360). In den 1970er Jahren erschienen auch in Deutschland erste Arbeiten zu dem Thema (Dittmann, 2005: 3; Gabriel und Greve, 2003: 600; Streng, 2014, V-VI). Inzwischen liegt eine große Zahl an Studien vor, die in der deutschen Forschungslandschaft häufig auf kommunaler und regionaler Ebene ansetzen (eine hilfreiche Übersicht findet sich in Ziegleder et al., 2011: 14 ff.). So führt das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) seit 1994 eine Untersuchung zur „Kriminalitätsfurcht älterer Menschen“ durch. Im Jahr 1998 folgte eine Studie der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), die unter anderem das subjektive Sicherheitsempfinden erfasste. Auf lokaler Ebene fanden Untersuchungen in Sachsen, Baden-Württemberg und einzelnen Städten (Bonn, Rostock, Magdeburg) in den 1990er und frühen 2000er Jahren statt (Dost, 2003: 25).

Die Bestimmung des Ausmaßes dieser Furcht ist nicht nur aus akademischer Perspektive von Interesse; vielmehr haben Sicherheitsgefühl und Kriminalitätsfurcht direkte Auswirkungen auf Einstellungen und Verhalten von Bürgern und können ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen (LKA NRW, 2006: 2; Hummelsheim et al., 2011: 327).


Der „Standardindikator“ als umstrittenes Messinstrument

Kriminalitätsfurcht wurde besonders in frühen Studien häufig über eine einzige Frage erfasst, in der das Sicherheitsempfinden von Bürgern erfragt wurde. Konkret wurde dabei die (im Wortlaut teilweise leicht variierende) Frage gestellt: „Wie sicher fühlen Sie sich, wenn Sie nachts alleine in Ihrem Stadtteil spazieren gehen“ (Baier et al., 2011: 46; Reuband, 1998: 136; Ziegleder et al., 2011: 22). Dieser Standardindikator erleichtert den Vergleich von Forschungsergebnissen. So wird der Indikator unter anderem durch das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC – siehe Baliki, 2014), ebenso wie durch weitere Wissenschaftler  (z.B. Hummelsheim et al., 2011: 333; Bornewasser und Köhn 2014: 10-19) bis heute in internationalen Untersuchungen eingesetzt.                                

Inzwischen wird die Verwendung dieses Standardindikators jedoch kritisch bewertet (eine umfassende Analyse des Standardindikators bei Noack, 2015). Zu den Kritikpunkten zählt der Vorwurf, die eindimensionale Abfrage von Kriminalitätsfurcht reduziere ein komplexes Phänomen unverhältnismäßig (Kury und Obergfell-Fuchs, 2003: 10). So messe der Standardindikator nicht Kriminalitätsfurcht umfassend, „sondern einschränkend mit sehr engem Bezug zu Gewaltdelikten in einer spezifischen Situation“ (LKA NRW, 2006: 4). Auch im Hinblick auf die empirischen Resultate wurde Kritik geäußert. Durch die Reduzierung auf eine Frage wird Kriminalitätsfurcht nach Köhn und Bornewasser (2012a) und Ziegleder et al. (2011: 22) überschätzt.

Gegenüber der im engeren Sinne verstandenen Kriminalitätsfurcht, deren Abbildung auf einen Standardindikator beschränkt bleibt, setzen jüngere Forschungsarbeiten  häufig auf umfangreiche Fragenkataloge. Diese erfassen Kriminalitätsfurcht mehrdimensional (Kury und Obergfell-Fuchs, 2003: 10). In der Literatur wird dabei oftmals zwischen zwei Hauptkategorien unterschieden (Baier et al., 2011: 46; LKA NRW, 2006: 3; Ziegleder et al., 2011: 21): Sozialer und personaler Kriminalitätsfurcht.


Soziale und personale Kriminalitätsfurcht als alternative Messinstrumente

Soziale (auch als gesellschaftliche oder gesellschaftsbezogene bezeichnete) Kriminalitätsfurcht bezieht sich auf die Einschätzung zur gesamtgesellschaftlichen Kriminalitätsentwicklung. „Sie erfasst, in welchem Ausmaß sich die Bürgerinnen und Bürger Sorgen über die Entwicklung der inneren Sicherheit und der Kriminalität im Allgemeinen machen“ (Köhn und Bornewasser, 2012a). Manche Autoren ordnen diese Einschätzung der Kriminalitätsentwicklung allerdings nicht als Teil von Kriminalitätsfurcht ein (z.B. Windzio et al., 2007: 10).

Methodisch wird soziale Kriminalitätsfurcht meist mit anderen Ängsten und Sorgen der Bevölkerung abgeglichen (LKA NRW, 2006: 3). Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) fragt beispielsweise die Sorgen zu einer ganzen Reihe von Themen ab, darunter zur Entwicklung der Kriminalität (SOEP, 2013: 29). Die Bewertungen, inwiefern Kriminalität als Problem wahrgenommen wird, variieren in den Studien zum Teil erheblich. Nach Ziegleder et al. (2011) zeigen Erhebungen, „dass das Thema Kriminalität […] seit Jahren eine eher geringe Rolle in den Ängsten der deutschen Bevölkerung einnimmt. Soziale Probleme, wie Arbeitslosigkeit, Rente oder Gesundheit sind für das allgemeine Sicherheitsgefühl der Bürger deutlich entscheidender“ (Ziegleder et al., 2011: 11). Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (2006: 3) ordnet soziale Kriminalitätsfurcht demgegenüber als deutlich wahrgenommenes Phänomen ein, so dass „Kriminalität als soziales Problem gegenüber anderen sozialen Problemen in der Gesellschaft als viel gravierender eingeschätzt wird“ (LKA NRW, 2006: 3).

Umfragen zur relativen Bedeutung von Kriminalitätsfurcht wurden auch im Ausland durchgeführt. Das Center for Security Studies und die Militärakademie an der ETH Zürich veröffentlichen beispielsweise jährlich gemeinsam eine Studie mit dem Titel „Sicherheit“ (Szvircsev Tresch et al., 2014). Darin werden die Haltungen der schweizerischen Bevölkerung zu außen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen erfasst. In der jüngsten Umfrage stuften die Befragten Verbrechen und Kriminalität als zentrale Bedrohungen für die Schweizer Bevölkerung ein.

Gegenüber der sozialen Kriminalitätsfurcht rückt das Konzept der personalen Kriminalitätsfurcht persönliche Gefährdungswahrnehmungen in den Vordergrund (Baier et al., 2011: 46; LKA NRW, 2006: 3). Konkret bezeichnet personale Kriminalitätsfurcht „die individuellen Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger, selbst Opfer einer Straftat zu werden“ (Köhn und Bornewasser, 2012a). Auch diese Art der Kriminalitätsfurcht liegt einer Reihe von Untersuchungen zugrunde. So befragt die R+V Versicherung seit 1991 jährlich 2.000 bis 2.400 Menschen zu den „Ängsten der Deutschen“ (R+V, 2014). Unter anderem wird dabei auch Kriminalitätsfurcht mit der „Angst davor, Opfer einer Straftat zu werden“ abgefragt. Diese Angst vor persönlicher Opferwerdung wird von den Befragten (in der jüngsten Umfrage) nur als relativ gering eingestuft und rangiert im Vergleich mit anderen Themen, etwa Naturkatastrophen und der Angst eines Pflegerisikos im Alter, an vorletzter von 16 Stellen. In Österreich wurden das Sicherheitsgefühl und zentrale Ängste der Bevölkerung durch das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) erfasst. Die Angst, Opfer von Kriminalität zu werden, nimmt in dieser Studie den ersten Platz ein (Raml, 2009: 43).

Personale Kriminalitätsfurcht lässt sich nach gängiger Einschätzung in der Kriminologie (in Anlehnung an sozialpsychologische Einstellungsforschung) in drei Dimensionen  unterscheiden (Köhn und Bornewasser, 2012b: 2; LKA NRW, 2006: 4; Ziegleder et al., 2011: 12, 28):

  1. Affektive (emotional geprägte) Kriminalitätsfurcht: Gefühle der Angst und Unsicherheit als Reaktion auf kriminelle Ereignisse.
  2. Kognitive Kriminalitätsfurcht: Die persönliche Risikoeinschätzung, Opfer einer Straftat zu werden.
  3. Konative Kriminalitätsfurcht: Schutz- bzw. Vermeidungsverhalten, um sich vor Kriminalität zu schützen.


Dieses Kategoriensystem von Kriminalitätsfurcht ist allerdings nicht fest etabliert. Dittmann (2005: 6), beispielsweise, beschränkt Kriminalitätsfurcht auf eine affektive Komponente.

Ein mehrdimensionales Kategoriensystem bildet Kriminalitätsfurcht differenzierter ab als der zuvor verwendete Standardindikator. Kritisch zu bewerten ist jedoch die fehlende Vergleichbarkeit von Studienergebnissen, da diese oftmals auf unterschiedlichen Theorien und Verständnissen von Kriminalitätsfurcht aufbauen (Kury und Obergfell-Fuchs, 2003: 10; Farrall et al., 1997: 676). Kriminalitätsfurcht wird damit „unterschiedlich interpretiert und mit unterschiedlichen Inhalten gefüllt“ (Ziegleder et al., 2011: 17).


Perspektiven für weitere Forschung

Im internationalen Vergleich liegt die Kriminalitätsfurcht in Deutschland auf einem niedrigen Niveau (Köhn und Bornewasser, 2012a; Dittmann, 2013b) und nimmt zudem seit Mitte der 1990er Jahre kontinuierlich ab (Windzio et al., 2007: 10; Dittmann, 2013a). Eine Studie des LKA Niedersachsen (LKA NDS; 2013: 13) stellte beispielsweise fest, dass die persönliche Risikoeinschätzung, Opfer einer Straftat zu werden, von 88 Prozent der Befragten für (eher) gering gehalten wird.

Die Forschungsergebnisse variieren dennoch erheblich und hängen grundlegend davon ab, welche Komponenten von Kriminalitätsfurcht abgefragt werden. Eine starke Ausprägung personaler Kriminalitätsfurcht beispielsweise impliziert nicht unbedingt ein ähnlich hohes Level sozialer Kriminalitätsfurcht. Personale und soziale Kriminalitätsfurcht „korrelieren zwar, gehen aber im Zeitverlauf nicht notwendigerweise parallel“ (Reuband, 1998: 136). Ein ähnliches Bild ergibt sich für die einzelnen Komponenten personaler Kriminalitätsfurcht: Die affektive und kognitive Dimension werden als eng zusammenhängend und in kausalem Zusammenhang stehend betrachtet (Baier et al., 2011: 65). Weniger eindeutig ist der Bezug zur konativen Dimension: So ist umstritten, ob Schutz- bzw. Vermeidungsverhalten Ursache oder Folge von kognitiver bzw. affektiver Furcht ist (ebd.: 46). Neue Forschungen in dem Bereich deuten zudem darauf hin, dass sich die personale Kriminalitätsfurcht auch sozialräumlich (Bug und Münch, 2012) beziehungsweise deliktspezifisch (Raml, 2009: 44) unterscheidet.

Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Datenbasis, um Kriminalitätsfurcht erfassen und plausibilisieren zu können. Zum einen muss personale Kriminalitätsfurcht breit abgefragt werden, um sowohl die aus der Sozialpsychologie bekannten Einstellungsdimensionen zu Kriminalität als auch verschiedene Kontexte bzw. Arten von Kriminalität berücksichtigen zu können. Zum anderen trägt ein bundesweites und gleichzeitig regionalisierbares Bild von Kriminalitätsfurcht dazu bei, regionale Bedrohungsmuster innerhalb der Bevölkerung Deutschlands vergleichend zu analysieren. Dies setzt allerdings umfangreiche Erhebungen mit einer großen Zahl an Befragten voraus.


Quellen

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