Gender Studies Rückblick 2014

"Top-Frauen und ihre Erfolgsgeschichten - Die Selbstständigkeitsfalle der Frauen" von Elke Holst

Beitrag von Elke Holst im manager magazin online (auch erschienen bei Spiegel Online am 11.12.2014)

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Politics and Work Family Policies in the United States: Stalemate, Gender, Race and Class? - Lecture held by Ariane Hegewisch | Study Director at the Institute for Women´s Policy Research (IWPR), Washington D.C. - Monday, November 17, 2014

Monday, November 17, 2014    |    3.00 to 5.00 pm | including reception and networking
DIW Berlin, Mohrenstraße 58, 10117 Berlin
Schumpeter Hall, First floor

Chair: PD Dr. Elke Holst | Research Director Gender Studies, DIW Berlin

Introduction: Prof. Anette Fasang | WZB Berlin Social Science Center and Humboldt-University Berlin

In the spectrum of work family policies, the United States presents a puzzle. High rates of fertility, fairly high rates of paid employment, high shares of managerial jobs, no paid maternity leave, hardly any public investment in childcare, comparatively low rates of part-time employment, long working hours, and an absence of many of the protections that are taken for granted in European Union countries. While policies such as paid family leave poll well among both Democratic and Republican voters in the United States, it is over forty years since Congress came close to passing universal childcare, and over twenty years since Congress passed the last major improvement in benefits for working families, of unpaid job protected maternity leave. Drawing on a review of women's labor market attainment in the United States over the last fifty years, Ariane Hegewisch will ask which factors may explain the underdevelopment of the work family infrastructure in the United States, and whether the current political climate presents any likelihood of change. She will discuss prospects for change against the background of current advocacy on women's economic security and the U.S. midterm elections.  

Ariane Hegewisch is a Visiting Scholar at the Project group Demography and Inequality at the WZB Berlin Social Science Center. She has been a Study Director at IWPR since 2008. She is responsible for IWPR's research on workplace discrimination and is a specialist in comparative human resource management, with a focus on policies and legislative approaches to facilitate greater work life reconciliation and gender equality, in the US and internationally. Prior to coming to the USA she taught comparative European human resource management at Cranfield School of Management in the UK where she was a founding researcher of the Cranet Survey of International HRM, the largest independent survey of human resource management policies and practices, covering 25 countries worldwide. She has published many papers and articles and co-edited several books, including ‘Women, work and inequality: The challenge of equal pay in a deregulated labour market".

 

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Frauenanteil in DAX-30-Vorständen steigt wieder

DIW Berlin wertet aktuelle Entwicklung aus – Ein Drittel der Unternehmen erfüllt die von der Bundesregierung geplante Frauenquote für Aufsichtsräte – Drei neue Vorständinnen erhöhen Frauenanteil auf sieben Prozent.

Pressemitteilung

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Rückblick auf die 2. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25.9.2014

Wie wollen wir künftig arbeiten und wirtschaften? Mit dieser Frage beschäftigte sich die 2. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25. September 2014 in Berlin.

Den Bericht über die Tagung und die Vorträge der Referent_innen zum Download finden Sie hier.

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25 Jahre Mauerfall - Bei der Erwerbstätigkeit der Frauen liegt Ostdeutschland vorn

Nach der deutschen Wiedervereinigung hat die Erwerbstätigkeit von Frauen - vor allem von Müttern - stetig und stark zugenommen. Begleitet wurde die Entwicklung von einem Ausbau der Teilzeitarbeit und Minijobs. Das gilt vor allem für Westdeutschland. In Ostdeutschland verblieb die Erwerbsbeteiligung von Frauen auf hohem Niveau. Unterschiede im Umfang der Erwerbsbeteiligung zwischen Ost und West zeigen sich ein Viertel Jahrhundert nach dem Mauerfall vor allem bei den Müttern. Ihre Wochenarbeitszeiten lagen in Ostdeutschland 1991 bis 2013 auf einem wesentlich höheren Stundenniveau als in Westdeutschland. Zudem arbeiten vollzeitbeschäftigte Frauen und Männer häufig weit länger als vereinbart. Viele von ihnen möchten ihre Arbeitszeit gerne reduzieren. Lesen Sie weiter in der Studie von Elke Holst und Anna Wieber hier

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Frauen erzielen im Durchschnitt nur halb so hohe Einkommen wie Männer

Erstmals wurde für Deutschland eine geschlechtsspezifische Analyse der Einkommensverteilung und der Steuerlastverteilung auf Grundlage der zuletzt verfügbaren Daten aus der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007 durchgeführt. Danach erzielen Frauen im Durchschnitt nur die Hälfte des Einkommens der Männer. Dieser Rückstand ist bei den Kapital- und Vermietungseinkommen weniger ausgeprägt als bei den Arbeits- und Gewinneinkommen. Die durchschnittlichen Einkommensteuerbelastungen von Frauen liegen zwar insgesamt unter denen der Männer. In den unteren und mittleren Einkommensgruppen sind die Durchschnittsbelastungen der Ehefrauen aber mehr als doppelt so hoch wie die der Ehemänner mit gleichen Einkommen. Dieser Effekt entsteht durch das Ehegattensplitting.

Stefan Bach ist Wissenschaftler am DIW Berlin in der Abteilung Staat.  Den vollständigen Bericht zum Thema Gender Income Gap und Gender Tax Gap im DIW Wochenbericht 35/14 gibt es auch als download | PDF, 0.53 MB .

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Elke Holst über Gleichstellung und Karrierehindernisse für Frauen

Interview im ARD-Mittagsmagazin, 30.7.2014

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Pressemitteilung vom 17.07.2014: Frauenanteil in DAX-30-Vorständen weiter gesunken

Der Abwärtstrend setzt sich fort: Derzeit haben Frauen nur noch 5,5 Prozent der Vorstandsposten in den DAX-30-Unternehmen inne. Das entspricht zehn Vorständinnen bei insgesamt 183 Vorstandsmitgliedern. Ende des vergangenen Jahres waren noch zwölf von 191 Posten des Führungsgremiums mit Frauen besetzt (6,3 Prozent). Das ergibt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). „Erneut bestätigt sich, dass eine nachhaltige Veränderung hin zu mehr Frauen in Vorständen der großen börsennotierten Unternehmen kein Selbstläufer ist", sagt Elke Holst, Forschungsdirektorin Gender Studies am DIW Berlin.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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"Women Helping Women? Gender Spillovers in Career Progression" | Applied Micro Seminar with Astrid Kunze

Astrid Kunze, Associate Professor Norwegian School of Economics, presented her paper "Women Helping Women? Gender Spillovers in Career Progression". She was invited by Elke Holst to give a talk at the DIW Berlin Applied Micro Seminar on Friday, June 13th.

Please find the abstract of her paper here | PDF, 80.99 KB .

Women Helping Women? Gender Spillovers in Career Progression | Discussion Paper by Astrid Kunze and Amalia R. Miller.

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DIW Gender Studies in Tokyo - Deutsch-Japanisches Symposium zu Frauen in Führungspositionen am 20.5.2014


Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin (JDZB), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) und das Keizai Koho Center (KKC; Japan Institute for Social and Economic Affairs) veranstalteten gemeinsam eine Tagung, in der Spezialistinnen beider Länder die Herausforderungen für einen größeren Anteil von Frauen in Führungspositionen diskutierten, insbesondere aus Sicht der Unternehmen. Die Tagung fand am 20. Mai 2014 in Tokyo statt.

Einen ausführlichen  Bericht über die Tagung finden Sie in unseren Nachrichten aus dem Institut.

Interview mit PD Dr. Elke Holst im jdzb echo - Mitteilungen des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin (JDZB) Nr. 106, März 2014

Programm der Tagung | PDF, 14.8 KB

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Wall Street Women: Saviors of the Global Economy? Guest Lecture by Melissa Fisher (New York University) at DIW Berlin, May 16th 2014


Prof. Melissa S. Fisher held a lecture at DIW Berlin 


Please find more information on the event  here. 

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Kommentar - Zeitsouveränität: Qualifizierte Arbeitskräfte binden

Überlange Arbeitszeiten gelten gewöhnlich als Schlüssel für beruflichen Erfolg. Dahinter steht die Erwartung, dass harte Arbeit zu einer beruflichen Karriere, einem guten Verdienst und schließlich zu gesellschaftlicher Anerkennung führt. Das ist die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite steht der Verlust an Zeit für Familie, Beziehung und Entspannung. Da mag sich so mancher die Frage stellen, ist es das alles wert? Dies scheint zunehmend auch eine Frage von jungen Männern - insbesondere Vätern - zu sein, die sich mehr Zeitsouveränität wünschen. Insgesamt arbeiten knapp 40% der Männer 45 oder mehr Stunden in der Woche. Auf die Frage, welche Arbeitszeit (bei entsprechender Anpassung des Einkommens) gewünscht wird, sind allerdings nur 13% an derart langen Arbeitszeiten interessiert. Im Unterschied zu den Männern geben nur 15% der Frauen derartig lange tatsächliche Arbeitszeiten an; gewollt werden sie von weniger als 3%. Derartige Differenzen zwischen tatsächlicher und gewünschter Arbeitszeit sind durchaus längerfristig beobachtbar. Dies kann künftig zu Wettbewerbsnachteilen führen.... Lesen Sie weiter hier.

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Pressemitteilung zum Equal Pay Day 2014


In Führungspositionen verdienen Frauen knapp ein Viertel weniger als Männer  

Der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied Vollerwerbstätiger in Führungspositionen und hochqualifizierten Tätigkeiten in der Privatwirtschaft lag im Jahr 2012 bei fast einem Viertel (23 Prozent). Das zeigen Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Frauen verdienten im Mittel fast 4.000 Euro monatlich, Männer hingegen rund 5.200 Euro. Die entsprechende tatsächliche Wochenarbeitszeit lag im Schnitt bei Männern bei 47 Stunden pro Woche und bei Frauen 45 Stunden....

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

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Pressemitteilung zum Internationalen Frauentag 2014


Lange Arbeitszeiten sind weder bei Frauen noch bei Männern beliebt 

Für einen großen Teil der abhängig beschäftigten Frauen und Männer in Deutschland klaffen Wunsch und Wirklichkeit bei der Arbeitszeit erheblich auseinander. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2014. Auf die Frage, wie viele Stunden sie - ohne Lohnausgleich - gerne arbeiten würden, wenn sie den Umfang ihrer Wochenarbeitszeit selbst wählen könnten, gaben Frauen im Jahr 2012 eine gewünschte durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 30,3 Stunden an. Damit lag ihre Wunscharbeitszeit durchschnittlich 2,2 Stunden unter ihrer tatsächlichen Arbeitszeit; bei den Männern betrug die Differenz sogar 4,1 Stunden bei einer gewünschten durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 38,3 Stunden. ...

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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Managerinnenbarometer 2014

Im Rahmen der DIW Wochenberichte untersucht das DIW Berlin jährlich die Repräsentation von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten deutscher Unternehmen und Banken. Die Erhebung umfasst insgesamt über 500 Unternehmen. Der Trend zu mehr Frauen in Spitzengremien hat sich 2013 insgesamt fortgesetzt, allerdings in äußerst geringem Ausmaß: In den Aufsichtsräten der gemessen am Umsatz 200 größten Unternehmen des Landes stieg der Frauenanteil gegenüber 2012 um etwa zwei Prozentpunkte auf gut 15 Prozent, in den Vorständen stagnierte er hingegen nahezu bei gut vier Prozent. Das geht aus dem neuesten Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. „Vor allem in den Vorständen sind Frauen noch immer eklatant unterrepräsentiert", sagt Elke Holst, Forschungsdirektorin Gender Studies im Vorstandsbereich des DIW Berlin. Bei den 30 im Deutschen Aktienindex (DAX) notierten Unternehmen war der Anteil von Frauen in Vorständen sogar rückläufig, um anderthalb Prozentpunkte auf gut sechs Prozent. „Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Frauen in Spitzenpositionen kein Selbstläufer sind", so Holst. „Für eine möglichst egalitäre Postenbesetzung sind deutlich größere Anstrengungen nötig, auch über eine Geschlechterquote hinaus."

Der vollständige Wochenbericht steht als kostenloser Download in Deutsch und Englisch zur Verfügung. 

 Managerinnenbarometer 2014, DIW Wochenbericht | PDF, 436.56 KB

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Female Executive Barometer 2014

Female Executive Barometer 2014, Economic Bulletin
| PDF, 0.9 MB

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