Gender Studies Rückblick 2015

  • Führungskräfte-Monitor 2015 | DIW Politik kompakt 100/2015 von Elke Holst, Anne Busch-Heizmann und Anna Wieber
  • Gender Identity and Womens' Supply of Labor and Non-Market Work: Panel Data Evidence for Germany | DIW Discussion Paper 1517/2015 by Anna Wieber und Elke Holst
  • Zum Potential einer festen Geschlechterquote | DIW Wochenbericht 40/2015 von Norma Schmitt
  • Positive Effects of a Gender Quota | Economic Bulletin 40/2015 by Norma Schmitt
  • DIW Wochenbericht: Kürzere Elternzeit von Müttern: gleichmäßigere Aufteilung der Familienarbeit?
  • DIW Wochenbericht: Ausweitung der in der Rentenversicherung anrechenbaren Kindererziehungszeiten: Mütter pausieren nicht länger vom Job
  • DIW Wochenbericht: Wachsende Bedeutung der Frauen auf dem Arbeitsmarkt
  • DIW-Ökonomin Norma Schmitt mit dem efas-Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet
  • Interview: "Von den staatlichen Rahmenbedingungen gehen im Moment eine ganze Reihe widersprüchlicher Anreize aus"
  • Frauenanteil in DAX-30-Vorständen: Entwicklung weiterhin verhalten
  • New Publication: Gender Identity and Womens' Supply of Labor and Non-Market Work: Panel Data Evidence for Germany. DIW Discussion Paper 1517
  • DIW Wochenbericht: Familienarbeitszeit "reloaded"
  • Rückblick: 2. Symposium Wissenschaft und Unternehmen im Dialog: "Frauen auf dem Weg nach oben - Schneller mit der Quote?"
  • "Immigrant Occupational Composition and the Earnings of Immigrants and Natives in Germany: Sorting or Devaluation?" by Boris Heizmann, Anne Busch-Heizmann and Elke Holst (2015)
  • Elke Holst auf Platz 54 des F.A.Z.-Ökonomenrankings "Deutschlands einflussreichste Ökonomen"
  • Interview: "Einen Plan B in der Tasche zu haben, kann nie schaden"
  • Interview: "Es geht um Macht und Geld"
  • Review of BEgender@DIW - Symposium on Behavioral Economics with an Emphasis on Gender at DIW Berlin | July 4, 2015
  • Reihe SOEP People: Elke Holst
  • Weitere Hinweise
  • Führungskräfte-Monitor 2015 | DIW Politik kompakt 100/2015 von Elke Holst, Anne Busch-Heizmann und Anna Wieber

    Der Führungskräfte-Monitor 2015 informiert nicht nur über die Entwicklung in Führungspositionen, sondern gibt auch einen Einblick in die beruflichen und privaten Lebenswirklichkeiten von Führungskräften in der Privatwirtschaft in Deutschland. Anhand von 9 Kerngrößen und 51 Einzelindikatoren werden umfangreiche Informationen zu Frauen und Männern in Führungspositionen bereitgestellt, in erster Linie für die Jahre 2001 bis 2013. Schwerpunktthemen sind … Lesen Sie hier weiter.


    Gender Identity and Womens' Supply of Labor and Non-Market Work: Panel Data Evidence for Germany | DIW Discussion Paper 1517/2015 by Anna Wieber und Elke Holst

    Abstract
    This paper aims to verify results of the innovative study on gender identity for the USA by Bertrand et al. (2015) for Germany. They found that women who would earn more than their husbands distort their labor market outcome in order not to violate traditional gender identity norms. Using data from the German Socio-economic Panel Study (SOEP) we also find that the distribution of the share of income earned by the wife exhibits a sharp drop to the right of the half, where the wife’s income exceeds the husband’s income. The results of the fixed effects regression confirm that gender identity has an impact on the labor supply of full time working women, but only in Western Germany. We also show that gender identity affects the supply of housework but in contrast to the US where women increase their contribution to non-market work when they actually have a higher income than their husbands, we find for Germany that women only barely reduce their weekly hours of non-market work once their income exceeds that of their husbands.
    Publication | PDF, 1.58 MB


    Zum Potential einer festen Geschlechterquote | DIW Wochenbericht 40/2015 von Norma Schmitt

    Gesetzliche Quote könnte Geschlechterstereotype reduzieren – Qualität des Talentpools dürfte sich insgesamt verbessern – keine Benachteiligung von Männern zu erwarten. Am 1. Januar 2016 tritt in Deutschland eine feste Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent für Aufsichtsräte in Kraft. Diese gilt verpflichtend für alle Unternehmen, die paritätisch mitbestimmungspflichtig und börsennotiert sind. Lesen Sie hier weiter.


    Positive Effects of a Gender Quota | Economic Bulletin 40/2015 by Norma Schmitt

    In 2016, a fixed gender quota will come into force in Germany, affecting the supervisory boards of listed companies that also have employee representation (full codetermination). By as early as September 30, 2015, however, all companies will be obliged to set a self-imposed target quota – even companies that meet just one of these criteria; i.e., either listed or subject to codetermination. A variety of concerns have been expressed about the implementation
    of this law, including fears that the quota will impair company performance and the quality of the talent pool, or the belief that it discriminates against men and stigmatizes women. The present article examines these key criticisms on the basis of research findings to date. In conclusion, the advantages of a gender quota should allay these concerns since, in the long term, it contributes to dismantling gender stereotypes and consequently also mitigates the negative impact these stereotypes have on the selection of the best candidates for senior management positions.


    Publication


    DIW Wochenbericht: Kürzere Elternzeit von Müttern: gleichmäßigere Aufteilung der Familienarbeit?

    Abstract-Auszug
    Durch die Elterngeldreform 2007 und den Ausbau der Kindertageseinrichtungen der letzten Jahre sind in Deutschland Rahmenbedingungen geschaffen worden, die eine gleichmäßigere Aufteilung der Erwerbs- und Familienarbeit erleichtern sollen. Dieser Beitrag untersucht, ob die Länge der Elternzeit beider Elternteile die Aufteilung der Familienarbeit mittelfristig beeinflusst, wenn beide Partner wieder erwerbstätig sind, und wodurch sich die Veränderungen erklären lassen.

    Publikation | PDF, 178.99 KB


    DIW Wochenbericht: Ausweitung der in der Rentenversicherung anrechenbaren Kindererziehungszeiten: Mütter pausieren nicht länger vom Job

    Peter Haan, Andreas Thiemann

    Abstract
    Einer der Gründe, weshalb Frauen meist geringere Rentenansprüche haben als Männer, sind familienbedingte Auszeiten vom Beruf. Um dies abzumildern, rechnet die Gesetzliche Rentenversicherung Kindererziehungszeiten an, während derer Frauen Rentenanwartschaften erwerben, obwohl sie nicht in die Rentenversicherung einzahlen. Dies soll den Müttern eine weitgehend eigenständige Alterssicherung garantieren. Die zusätzlichen Entgeltpunkte aufgrund der Kindererziehungszeiten könnten Mütter jedoch auch dazu veranlassen, längere Erwerbsunterbrechungen nach der Geburt einzulegen oder früher in Rente zu gehen. Auf diese Weise würden die Rentenansprüche für Mütter dann wieder reduziert. Wie genau wirkt sich eine großzügigere Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten also auf die Erwerbsunterbrechung von Frauen nach der Geburt aus? Das DIW Berlin hat dies in der vorliegenden Studie anhand der Rentenreform des Jahres 1992 auf Basis kombinierter Daten der Deutschen Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit untersucht. Damals wurde die Kindererziehungszeit von einem Jahr auf drei Jahre ausgeweitet. Das zentrale Ergebnis: Die Reform hat nicht dazu geführt, dass Frauen die Dauer ihrer Erwerbsunterbrechung nennenswert verändert haben.

    Publikation


    DIW Wochenbericht: Wachsende Bedeutung der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

    Karl Brenke

    Abstract
    Ein immer größerer Teil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ist auf dem Arbeitsmarkt. Vor allem bei den Frauen hat die Erwerbsbeteiligung zugenommen. Je besser die Qualifikation ist, desto höher ist auch die Beteiligung am Erwerbsleben – und bei den Frauen ist das Qualifikationsniveau deutlich gestiegen und hat sich dem der Männer angenähert. Aber auch unabhängig von der Qualifikation hat die Bereitschaft der Frauen zur Teilnahme am Erwerbsleben in allen Altersgruppen erheblich zugenommen. Bei den Männern war das im Wesentlichen nur bei den Älteren der Fall. Die Zahl der weiblichen Beschäftigten ist nahezu stetig gestiegen und hat immer neue Höchststände erreicht. Bei den Männern war der Verlauf wechselhafter, und die Zahl der Erwerbstätigen ist trotz deutlicher Zuwächse seit Mitte der letzten Dekade nur wenig höher als Anfang der 90er Jahre. Dennoch liegen die Frauen zurück: Im Jahr 2013 stellten sie 46 Prozent aller Erwerbstätigen; noch kleiner ist mit 40 Prozent ihr Anteil am Arbeitsvolumen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass fast die Hälfte der Frauen einer Teilzeittätigkeit nachgeht. Begünstigt wurde der kräftige Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit in erheblichem Maße durch den sektoralen Wandel. Denn die Beschäftigung in Deutschland hat gerade in denjenigen Wirtschaftsbereichen stark zugenommen, in denen vergleichsweise viele Frauen tätig sind. In Sektoren wie dem produzierenden Gewerbe, in denen vor allem Männer zu finden sind, entwickelte sich dagegen die Zahl der Arbeitsplätze weniger günstig.

    Publikation


    DIW-Ökonomin Norma Schmitt mit dem efas-Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet

    Die Genderforscherin Norma Schmitt, Post-Doc am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ist für ihre Doktorarbeit mit dem efas-Nachwuchsförderpreis (economic feminism and science – efas) ausgezeichnet worden. Es handelt sich dabei um eine jährliche Ehrung im Bereich Wirtschaft und Gender-Forschung. Lesen Sie hier weiter.

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    Interview: "Von den staatlichen Rahmenbedingungen gehen im Moment eine ganze Reihe widersprüchlicher Anreize aus"

    Interview mit Elke Holst: Von den staatlichen Rahmenbedingungen gehen im Moment eine ganze Reihe widersprüchlicher Anreize aus | PDF, 1.01 MB

    Über Frauen in Führungspositionen und die kulturellen und politischen Rahmenbedingungen

    Hinweis: Dieses Interview ist aus urheberrechtlichen Gründen passwortgeschützt. Das Passwort kann aber jederzeit bei uns unter der E-Mail-Adresse kostenfrei erfragt werden.


    Frauenanteil in DAX-30-Vorständen: Entwicklung weiterhin verhalten

    Update des DIW Managerinnen-Barometers: Frauenanteil ist in Vorständen in diesem Jahr von 7,4 auf 8,4 Prozent gestiegen und in Aufsichtsräten von 24,7 auf 26,5 Prozent – Fast die Hälfte der DAX-30-Unternehmen erfüllt die 2016 in Kraft tretende Frauenquote in Aufsichtsräten schon jetzt ... Lesen Sie hier weiter.


    New Publication: Gender Identity and Womens' Supply of Labor and Non-Market Work: Panel Data Evidence for Germany. DIW Discussion Paper 1517

    Anna Wieber, Elke Holst

    Abstract
    This paper aims to verify results of the innovative study on gender identity for the USA by Bertrand et al. (2015) for Germany. They found that women who would earn more than their husbands distort their labor market outcome in order not to violate traditional gender identity norms. Using data from the German Socio-economic Panel Study (SOEP) we also find that the distribution of the share of income earned by the wife exhibits a sharp drop to the right of the half, where the wife’s income exceeds the husband’s income. The results of the fixed effects regression confirm that gender identity has an impact on the labor supply of full time working women, but only in Western Germany. We also show that gender identity affects the supply of housework but in contrast to the US where women increase their contribution to non-market work when they actually have a higher income than their husbands, we find for Germany that women only barely reduce their weekly hours of non-market work once their income exceeds that of their husbands.
    Publication | PDF, 1.58 MB


    DIW Wochenbericht: Familienarbeitszeit "reloaded"

    Vor zwei Jahren hat das DIW Berlin das Modell der Familienarbeitszeit vorgestellt. Es sieht eine Lohnersatzleistung für Familien vor, in denen sich beide Partner für eine reduzierte Vollzeittätigkeit (etwa 80 Prozent einer Vollzeitstelle) entscheiden. Die vorliegende Studie entwickelt dieses Modell weiter. Neben einer großzügiger gestalteten Lohnersatzleistung wird eine vereinfachte Variante mit Pauschalleistung untersucht, die wegen ihres geringeren Verwaltungsaufwands und niedrigerer Kosten eine sinnvolle Alternative wäre. Auch die Anspruchsvoraussetzung wird flexibilisiert: Anstelle einer starren Arbeitszeitvorgabe wird ein Korridor von 28 bis 32 Stunden gewährt. Lesen Sie hier weiter. | PDF, 210.3 KB


    Rückblick: 2. Symposium Wissenschaft und Unternehmen im Dialog: "Frauen auf dem Weg nach oben - Schneller mit der Quote?"

    Die Veranstaltung fand am 4.11.2015 in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und dem Deutschen Juristinnenbund statt. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie in Kürze hier.


    "Immigrant Occupational Composition and the Earnings of Immigrants and Natives in Germany: Sorting or Devaluation?" by Boris Heizmann, Anne Busch-Heizmann and Elke Holst (2015)

    This article, published in the fall 2015 edition of imr (International Migration Review), examines the influence of immigrant occupational composition on the earnings of immigrants and natives in Germany. Using data from the German Socio-Economic Panel Study and the German Microcensus, several relevant concepts are tested. The notion of quality sorting states that the differences in wages that are associated with the immigrant share within occupations are due only to differences in qualification requirements. Cultural devaluation assumes a negative influence over and above that of quality sorting. The findings indicate that both processes are at work. Additional analyses reveal that the impact of immigrant occupational composition is largely restricted to white-collar occupations, which underlines the importance of considering historical differences between occupation types in classic migration destinations such as Germany. Click here to read the entire article.


    Elke Holst auf Platz 54 des F.A.Z.-Ökonomenrankings "Deutschlands einflussreichste Ökonomen"

    Elke Holst auf Platz 54 des F.A.Z-Ökonomenrankings "Deutschlands einflussreichste Ökonomen". Insgesamt vier von neun Wissenschaftlerinnen kommen aus dem  DIW Berlin.


    Interview: "Einen Plan B in der Tasche zu haben, kann nie schaden"

    Interview mit Elke Holst: Einen Plan B in der Tasche zu haben, kann nie schaden

    Über Karierre-Hürden und Lösungsstrategien


    Interview: "Es geht um Macht und Geld"

    Interview mit Elke Holst: Es geht um Macht und Geld

    "Dr. Elke Holst vom DIW Berlin über männliche Monokulturen in Vorständen, tradierte Gender Substructures und das Weiten des Flaschenhalses"


    Review of BEgender@DIW - Symposium on Behavioral Economics with an Emphasis on Gender at DIW Berlin | July 4, 2015

    Gender Studies at DIW Berlin was hosting a symposium with Julie A. Nelson (University of Massachusetts Boston, USA) as the plenary speaker on July 4, 2015. You find more information here.


    Reihe SOEP People: Elke Holst

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    Weitere Hinweise

    DIW Publikationen zum Schwerpunktthema "Frauen im Erwerbsleben"

    "Vorstände großer Unternehmen bleiben männliche Monokulturen" - Sieben Fragen an Elke Holst

    Pressemitteilung zum Equal Pay Day am 20. März: Gender Pay Gap in Führungspositionen der Privatwirtschaft

     Interview mit Elke Holst über Lohnungleichheiten und das Entgeltgleichheitsgesetz am 12. März 2015 in der taz