Gender Studies am DIW Berlin -Aktuelles-

  • Veranstaltung "Still a man’s world? Der lange Weg zur Geschlechtergerechtigkeit in den OECD-Ländern" mit Monika Queisser am 13. November 2017 im DIW Berlin - AUSGEBUCHT
  • Ursache für Frauenmangel in MINT-Berufen? Mädchen unterschätzen schon in der fünften Klasse ihre Fähigkeiten in Mathematik | DIW Wochenbericht 84/2017 von Felix Weinhardt
  • Why are fewer women working in STEM fields? Girls underestimate their math abilities in school | DIW Wochenbericht 84/2017 von Felix Weinhardt
  • Gender Pay Gap innerhalb von Berufen variiert erheblich | DIW Wochenbericht 84/2017 von Katharina Wrohlich und Aline Zucco
  • Große Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern: Interview mit Katharina Wrohlich im DIW Wochenbericht 84/2017
  • Frauen bekommen nur ein Drittel aller Einkommen | DIW Wochenbericht 84/2017 von Stefan Bach
  • Veranstaltung "What works - Perspektiven auf eine moderne Chancengerechtigkeit in der Arbeitswelt" mit Iris Bohnet und Johanna Mollerstrom am 12. Oktober 2017 im DIW Berlin
  • Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche: Unterschiede zwischen Mikrozensus und SOEP | Martina Rengers, Julia Bringmann und Elke Holst in WISTA-Ausgabe 4/2017
  • Führungskräfte-Monitor 2017 | Politikberatung kompakt Nr. 121 von Elke Holst und Martin Friedrich
  • Elterngeld hat soziale Normen verändert | DIW Wochenbericht 34/2017 von Katharina Wrohlich
  • Rollenverständnis von Vätern und Müttern ist durch Elterngeld ein Stück weit egalitärer geworden | Interview mit Katharina Wrohlich im DIW Wochenbericht 34/2017
  • Frauen messen sich weniger an anderen als Männer, aber kein Unterschied beim Wettbewerb gegen sich selbst | DIW Wochenbericht 22/2017 von Johanna Mollerstrom und Katharina Wrohlich
  • DIW Women's Finance Summit 2017: Structural Change in the Financial Sector – Women’s Perspectives, May 23rd 2017 in Berlin
  • Vortrag von Katharina Wrohlich zur Paneldiskussion: Von der kalten Progression bis zum Ehegattensplitting – Steuerpolitische Perspektiven im Wahljahr, 17. Mai 2017 im DIW Berlin
  • Hohe Führungspositionen: In der Finanzbranche haben Frauen im Vergleich zu Männern besonders geringe Chancen | DIW Wochenbericht 37/2016 von Elke Holst und Martin Friedrich
  • Bessere Aufstiegschancen von Frauen tragen zur Reduzierung des Gender Pay Gap bei | Interview mit Elke Holst im DIW Wochenbericht 37/2016
  • Do Women in Highly Qualified Positions Face Higher Work-To-Family Conflicts in Germany than Men? | Discussion Paper No. 1658 by Elke Holst and Anne Busch-Heizmann
  • Fathers, Parental Leave and Gender Norms | DIW Discussion Paper No. 1657 by Katharina Wrohlich and Ulrike Unterhofer
  • Why Do Women Favor Same-Gender Competition? Evidence from a Choice Experiment | Discussion Paper No. 1662 by Norma Burow, Miriam Beblo, Denis Beninger and Melanie Schröder
  • First DIW Internal Gender Economics Workshop on April 6th 2017 in Berlin.
  • Ehegattenbesteuerung: Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag schafft fiskalische Spielräume | DIW Wochenbericht 13/2017 von Stefan Bach, Björn Fischer, Peter Haan und Katharina Wrohlich
  • Reform des Ehegattensplittings würde Arbeitsanreize für Zweitverdiener verbessern | Interview mit Katharina Wrohlich im DIW Wochenbericht 13/2017
  • Veränderung der Erwerbs- und Familienbiografien lässt einen Rückgang des Gender-Pension-Gap erwarten | DIW Wochenbericht 12/2017 von Markus M. Grabka, Björn Jotzo, Anika Rasner und Christian Westermeier
  • Der Gender Pension Gap verstärkt die Einkommensungleichheit von Männern und Frauen im Rentenalter | DIW Wochenbericht 5/2017 von Markus M. Grabka, Björn Jotzo, Anika Rasner und Christian Westermeier
  • Women Board Members in Germany 2017 | DIW Economic Bulletin 1/2017 by Elke Holst and Katharina Wrohlich
  • Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten: Eine Black Box?: Zu Unschärfen der Ermittlung von Unter- und Überbeschäftigung | DIW Roundup von Elke Holst und Julia Bringmann
  • Managerinnen-Barometer 2017 | DIW Wochenbericht 1+2/2017 von Elke Holst und Katharina Wrohlich
  • Rückblick auf die 3. Gender Studies Tagung am 22. September 2016: "Arbeit 4.0 - Blindspot Gender"
  • Veranstaltung "Still a man’s world? Der lange Weg zur Geschlechtergerechtigkeit in den OECD-Ländern" mit Monika Queisser am 13. November 2017 im DIW Berlin - AUSGEBUCHT

    Bis zur Gleichstellung von Mann und Frau im OECD-Raum ist es noch ein weiter Weg. Junge Frauen sind im Schnitt besser gebildet als gleichaltrige Männer und auch die Erwerbsquote unter Frauen nähert sich immer mehr der von Männern an. Trotzdem verdienen sie nach wie vor durchschnittlich 15 Prozent weniger als Männer, sind seltener in Führungspositionen vertreten und erfahren häufiger Diskriminierung.
    Welchen gläsernen Decken erschweren Frauen ihren beruflichen und wirtschaftlichen Werdegang? Wie können Regierungen sie dabei unterstützen, diese zu durchbrechen? Welche Auswirkung haben Familie und unbezahlte Arbeit auf das Einkommen und die Absicherung von Frauen?

    Monika Queisser geht diesen und vielen anderen Fragen in ihrer Präsentation nach und stellt dabei die neuesten Zahlen aus der OECD-Studie „The Pursuit of Gender Equality – An Uphill Battle“ vor.

    Kommentar: Katharina Wrohlich

    Moderation: Elke Holst

    Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier



    Ursache für Frauenmangel in MINT-Berufen? Mädchen unterschätzen schon in der fünften Klasse ihre Fähigkeiten in Mathematik | DIW Wochenbericht 84/2017 von Felix Weinhardt

    Frauen sind an Universitäten und Fachhochschulen in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) stark unterrepräsentiert. Der vorliegende Bericht geht der Frage nach, inwiefern eine der Ursachen schon im Grundschulalter zu suchen ist. Auf Basis eines für Deutschland repräsentativen Datensatzes des Nationalen Bildungspanels wird untersucht, wie Jungen und Mädchen ihre Fähigkeiten in Mathematik – und im Vergleich dazu im Fach Deutsch – einschätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Schüler bereits in der fünften Klasse höhere Kompetenzen in Mathematik zuschreiben als Schülerinnen – in einem Maße, das durch bessere Schulnoten nicht gedeckt ist. Die Unterschiede bestehen über die gesamte Schulzeit bis zur zwölften Klasse fort. Mit Blick auf den bereits heute vielfach beklagten Fachkräftemangel im MINT-Bereich ist das insofern bedeutend, als dass Frauen diese Fächer möglicherweise auch deshalb deutlich seltener studieren als Männer, weil sie ihre mathematischen Fähigkeiten in der frühen Schulzeit zu pessimistisch eingeschätzt und deshalb Präferenzen für andere Fächer, meist Sprachen, entwickelt haben. Um dem entgegenzuwirken, sollten Mädchen bereits in der Grundschule in ihrem Selbstvertrauen mit Blick auf mathematische Fähigkeiten bestärkt werden, beispielsweise durch LehrerInnen und Eltern.

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    Hier | PDF, 0.78 MB finden Sie das Interview mit Felix Weinhardt.


    Why are fewer women working in STEM fields? Girls underestimate their math abilities in school | DIW Wochenbericht 84/2017 von Felix Weinhardt

    Boys consider themselves to be more gifted in mathematics than their grades indicate, whereas girls think their language skills are stronger. Differences in students’ self-evaluation of their skills are evident by the fifth grade and remain present throughout higher grades.

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    Gender Pay Gap innerhalb von Berufen variiert erheblich | DIW Wochenbericht 84/2017 von Katharina Wrohlich und Aline Zucco

    In Deutschland ist der Arbeitsmarkt von starker beruflicher Segregation zwischen Frauen und Männern geprägt. In typischen Frauenberufen wird dabei im Mittel weniger verdient als in typischen Männerberufen. Das ist einer der Gründe für den Gender Pay Gap. Zudem gibt es jedoch auch innerhalb eines Berufes zwischen Männern und Frauen zum Teil große Unterschiede in den Verdiensten. Diese berufsspezifischen Gender Pay Gaps sind in jenen Berufen geringer, die einen hohen Anteil von Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben. Dies ist ein Hinweis darauf, dass mehr Transparenz bei den Verdiensten den Gender Pay Gap in der Privatwirtschaft verringern könnte.

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    Das Editorial von Katharina Wrohlich finden Sie hier | PDF, 50.1 KB .


    Große Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern: Interview mit Katharina Wrohlich im DIW Wochenbericht 84/2017

    Hier | PDF, 0.95 MB geht's zum Interview mit Katharina Wrohlich.


    Frauen bekommen nur ein Drittel aller Einkommen | DIW Wochenbericht 84/2017 von Stefan Bach

    Frauen haben im Durchschnitt nur die Hälfte des Einkommens der Männer. Damit bekommen sie nur ein Drittel des gesamten Einkommens. Dies ergibt eine Analyse der Einkommensverteilung nach Geschlechtern auf Grundlage der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2010, die das Einkommen der privaten Haushalte breit erfasst. Die durchschnittlichen Einkommensteuerbelastungen der Frauen liegen unter denen der Männer. Durch das Ehegattensplitting haben Ehefrauen mit niedrigeren Einkommen aber höhere Steuerbelastungen als Ledige mit gleichen Einkommen.

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    Veranstaltung "What works - Perspektiven auf eine moderne Chancengerechtigkeit in der Arbeitswelt" mit Iris Bohnet und Johanna Mollerstrom am 12. Oktober 2017 im DIW Berlin

    Die fünf besten amerikanischen Orchester hatten jahrzehntelang einen Frauenanteil von insgesamt 5 Prozent. Beim Vorspielen vor den männlichen Jurys fielen die Kandidatinnen regelmäßig durch. Offenbar sind Frauen die schlechteren Musiker. Oder doch nicht? Als eine der Jurys nicht mehr sehen konnte, ob ein Mann oder eine Frau spielte, stieg die Quote plötzlich dramatisch an. Alles, was es dazu brauchte, war ein Vorhang.

    Bei der Einstellung, bei der Beförderung, beim Gehalt – überall werden Frauen massiv benachteiligt. Die Harvard-Professorin Iris Bohnet zeigt in ihrem Buch "What works", dass die Ursache dafür oft verzerrte Wahrnehmungen sind, die unsere Entscheidungen auch dann beeinflussen, wenn wir fest glauben, dass wir ganz objektiv sind. So wie die Jury überzeugt war, dass sie lediglich die musikalische Leistung bewertet. Die Antwort auf dieses Dilemma liegt nicht in der Anpassung der Frauen an männliche Verhaltensmuster oder im Appell an unsere Objektivität. Wir können unsere Wahrnehmung nicht überlisten. Aber wir können mehr Vorhänge aufhängen und die Spielregeln ändern.

    Im Gespräch mit DIW-Wissenschaftlerin Johanna Mollerstrom beleuchtete Iris Bohnet, wie jenseits von Quoten und Gesetzen Frauen gefördert und Perspektiven moderner Gleichstellung in der Arbeitswelt entwickelt werden können.

    • Iris Bohnet, Verhaltensökonomin und Professorin für Public Policy an der Harvard Kennedy School in Cambridge, Massachusetts

      Johanna Mollerstrom, Leiterin der Abteilung Wettbewerb und Verbraucher am DIW Berlin und Professorin für Angewandte Mikroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin


    Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünsche: Unterschiede zwischen Mikrozensus und SOEP | Martina Rengers, Julia Bringmann und Elke Holst in WISTA-Ausgabe 4/2017

    Nach Ergebnissen des Mikrozensus hatten im Jahr 2015 gut 2,7 Millionen Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren den Wunsch nach zusätzlichen Arbeitsstunden, während 1 Million Erwerbstätige weniger arbeiten wollten. Für dasselbe Berichtsjahr ermittelte das DIW Berlin auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels knapp 5,3 Millionen Erwerbstätige im Alter von 18 bis 64 Jahren mit Wunsch nach einer Erhöhung und 18,0 Millionen Erwerbstätige mit Wunsch nach einer Reduzierung der Arbeitszeit. In beiden Befragungen wird darauf hingewiesen, dass eine Erhöhung der Arbeitszeit mit einem entsprechenden Verdienstanstieg und eine Reduzierung der Arbeitszeit mit einem entsprechend verringerten Einkommen verbunden sind. Was sind die Gründe für diese vollkommen unterschiedlichen Ergebnisse? Sind relevante Schlüsselfaktoren zur Messung von Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen zu identifizieren? Die Auswertungen zu Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen aus dem Mikrozensus und dem SOEP kommen trotz ähnlicher Fragestellung zu unterschiedlichen Ergebnissen. Der Beitrag zeigt die Gründe für die erheblich unterschiedlichen Ergebnisse auf und identifiziert relevante Schlüsselfaktoren zur Messung von Arbeitszeiten und Arbeitszeitwünschen. Dabei werden systematisch mögliche Ursachen, Konzepte und Abgrenzungen beider Erhebungen überprüft sowie Auswirkungen der Fragenformulierung.

    Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier


    Führungskräfte-Monitor 2017 | Politikberatung kompakt Nr. 121 von Elke Holst und Martin Friedrich

    Der neue DIW Führungskräfte-Monitor 2017 von Elke Holst und Martin Friedrich  informiert auf Basis von neun Kerngrößen mit 52 Einzelindikatoren auf 168 Seiten nicht nur über die Entwicklung des Anteils von Frauen in Führungspositionen und den Verdienstunterschieden, sondern gibt auch einen Einblick in die beruflichen und privaten Lebenswirklichkeiten von angestellten Führungskräften in der Privatwirtschaft.
    Der Frauenanteil ist in dieser Gruppe in 20 Jahren (1995 bis 2015) um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Vor dem Hintergrund des rasanten Qualifikationszuwachses von Frauen in Vergangenheit bleibt die Entwicklung hinter den Erwartungen zurück. Offenbar spielen auch  kulturelle Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle: In Ostdeutschland lag der Frauenanteil 2015 bei 44 Prozent und war innerhalb von 20 Jahren um 19 Prozentpunkte gestiegen; in Westdeutschland lag er hingen zuletzt bei 27 Prozent und nahm in 20 Jahren mit 8 Prozentpunkten deutlich schwächer zu. Damit  sind in Ostdeutschland sowohl das Niveau des Frauenanteils sowie die Entwicklungsdynamik höher als in Westdeutschland.
    Der Gender Pay Gap bei Führungskräften hat sich in den vergangenen Jahren im Mittel leicht verringert, die Verdienstlücke blieb mit durchschnittlich 23 Prozent aber erheblich. Vergleicht man statt des Durchschnittswertes den häufig als robustere Größe geltenden Medianwert, der von extrem hohen und niedrigen Werten kaum beeinflusst wird, hat sich der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen mit 26 Prozent nicht verändert. Er lag 2015 auf dem Niveau von vor 20 Jahren (1995). Die Verdienste und der Gender Pay Gap waren in Ostdeutschland deutlich geringer als in Westdeutschland...

    Lesen Sie den vollständigen Bericht.

    Hier kommen Sie zur Pressemitteilung.


    Elterngeld hat soziale Normen verändert | DIW Wochenbericht 34/2017 von Katharina Wrohlich

    Das im Jahr 2007 eingeführte Elterngeld hat soziale Normen verändert. Wie dieser Bericht zeigt, gehen die meisten Frauen nach der Geburt ihres Kindes ein Jahr in Elternzeit – vor allem Mütter mit mittleren und höheren Einkommen, die von den früheren Erziehungsgeldregelungen nicht hätten profitieren können, pausieren also länger von ihrem Beruf. Weitgehend gesellschaftlich akzeptiert ist, dass auch Väter Elternzeit nehmen, meist zwei Monate. Die Analysen verdeutlichen, dass nicht nur die finanziellen Anreize selbst, sondern auch das Verhalten von Arbeitskolleginnen Eltern in diese Richtung gelenkt haben. Darüber hinaus wirkt das Elterngeld auch auf Personen, die gar nicht selbst Elterngeld beziehen: So haben viele Großeltern, deren Söhne nach Einführung des Elterngeldes Kinder bekommen haben, ihre Vorstellungen von Geschlechterrollen verändert. Um eine egalitäre Aufgabenverteilung bei der Erwerbs- und Familienarbeit zu forcieren, sind Erweiterungen des Elterngeldes, beispielsweise das vom DIW Berlin untersuchte Modell einer Familienarbeitszeit, geeignet. Auch Geldleistungen, die beispielsweise an eine stärkere Beteiligung der Väter bei der Kinderbetreuung geknüpft sind, könnten soziale Normen weiter verändern.

    Lesen Sie hier | PDF, 2.05 MB den gesamten Bericht.


    Rollenverständnis von Vätern und Müttern ist durch Elterngeld ein Stück weit egalitärer geworden | Interview mit Katharina Wrohlich im DIW Wochenbericht 34/2017

    Lesen Sie hier | PDF, 164.35 KB das ganze Interview.


    Frauen messen sich weniger an anderen als Männer, aber kein Unterschied beim Wettbewerb gegen sich selbst | DIW Wochenbericht 22/2017 von Johanna Mollerstrom und Katharina Wrohlich

    Frauen sind im Durchschnitt seltener bereit, in Wettbewerb mit anderen Personen zu treten als Männer. Dieser Gender Gap in der Neigung zu konkurrieren ist einer von vielen Gründen für Unterschiede in den Bildungs- und Karriereentscheidungen von Frauen und Männern und für weitere Gender Gaps am Arbeitsmarkt. Neue ökonomische Experimente zeigen jedoch, dass Frauen in gleichem Ausmaß wie Männer geneigt sind, sich selbst zu verbessern und gegen sich selbst, das heißt gegen eigene frühere Leistungen, in Wettbewerb zu treten. Dieses Ergebnis eröffnet Organisationen oder Unternehmen, die Chancengleichheit anstreben, Möglichkeiten, ihre Anreizsysteme zu verändern, indem sie stärker auf Wettbewerb gegen die eigene frühere Leistung setzen als auf Konkurrenz gegen andere. 

    Lesen Sie hier weiter. | PDF, 100.23 KB


    DIW Women's Finance Summit 2017: Structural Change in the Financial Sector – Women’s Perspectives, May 23rd 2017 in Berlin

    Almost ten years after the crisis, the financial sector is still in the midst of a far-reaching transformational process. The macroeconomic environment and regulatory frameworks are changing quickly and profoundly, whereas new technologies are challenging established players – both from the public and private sector – like never before. These developments and their implications for the financial services industry and economies at large will be discussed primarily by leading female exponents. The ways in which organizations benefit from a sound gender balance in management and supervisory boards, among other topics, will also be addressed in the discussions.

    The program is available here


    Vortrag von Katharina Wrohlich zur Paneldiskussion: Von der kalten Progression bis zum Ehegattensplitting – Steuerpolitische Perspektiven im Wahljahr, 17. Mai 2017 im DIW Berlin

    Kalte Progression, Mittelstandsbauch, Vermögensteuern oder Ehegattensplitting – die Steuerpolitik ist wieder Wahlkampfthema. Sind spürbare Steuerentlastungen möglich, vor allem für die arbeitende Mittelschicht? Brauchen wir mehr Progression und Umverteilung, vor allem bei hohen Einkommen und Vermögen? Wie können Familien mit Kindern steuerlich besser gefördert werden? Diese und weitere Themen wollen wir mit Steuerpolitikerinnen und -politikern der Bundestagsfraktionen diskutieren. Katharina Wrohlich und Stefan Bach vom DIW Berlin leiten mit einem Impuls die Veranstaltung ein.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


    Hohe Führungspositionen: In der Finanzbranche haben Frauen im Vergleich zu Männern besonders geringe Chancen | DIW Wochenbericht 37/2016 von Elke Holst und Martin Friedrich

    Frauen sind in Führungspositionen insgesamt noch immer deutlich unterrepräsentiert. Der sogenannte Gender Leadership Gap, also die Differenz zwischen dem Anteil von Frauen an allen abhängig Beschäftigten und dem Anteil von Frauen in hohen Führungspositionen, variiert zwischen einzelnen Branchen allerdings erheblich. Der vorliegende Bericht zeigt, dass die Chancen von Frauen in der Finanzbranche am geringsten sind, obwohl es dort – gemessen an allen Beschäftigten in der Branche – besonders viele hohe Führungspositionen gibt... Lesen Sie weiter


    Bessere Aufstiegschancen von Frauen tragen zur Reduzierung des Gender Pay Gap bei | Interview mit Elke Holst im DIW Wochenbericht 37/2016

    Lesen Sie hier das ganze Interview hier | PDF, 101.74 KB


    Do Women in Highly Qualified Positions Face Higher Work-To-Family Conflicts in Germany than Men? | Discussion Paper No. 1658 by Elke Holst and Anne Busch-Heizmann

    Changing employment conditions lead to new chances, but also new risks for employees. In the literature, increasing permeability between occupational and private life is discussed as one special outcome of this development that employees must face, especially those in highly qualified positions. Drawing on existing research, we investigate in how far women and men in those positions differ in their perceived work-to-family conflicts (WFC), considering the mediating role of gender specific job opportunities. Referring conflicting theoretical arguments, we hypothesize that in Germany - as a conservative welfare state - women, especially those with family responsibilities, will perceive higher WFC than men in those positions. Our analysis is based on data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP). Using the Siegrist instrument on effort-reward imbalance we find that women in highly qualified positions indeed perceive higher WFC than men. This association is explained by women’s lower willingness to take risks, and also partly explained by lower job rewards women receive. It gets visible even more strongly if women’s lower time-based burdens in the job are controlled for. Mixed results are observed concerning associations between family responsibilities and WFC, which is in line with ambivalent results in the literature.

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    Fathers, Parental Leave and Gender Norms | DIW Discussion Paper No. 1657 by Katharina Wrohlich and Ulrike Unterhofer

    Social norms and attitudes towards gender roles have been shown to have a large effect on economic outcomes of men and women. Many countries have introduced policies that aim at changing gender stereotypes, for example fathers’ quota in parental leave schemes. In this paper, we analyze whether the introduction of the fathers’ quota in Germany in 2007, that caused a sharp increase in the take-up of parental leave by fathers, has changed the attitudes towards gender roles in the grandparents’ generation. To this end, we exploit the quasi-experimental setting of the 2007 reform and compare grandparents whose son had a child born before the 2007 reform to grandparents whose son had a child born after it. Our results suggest that such policy programs not only induce direct behavioral responses by the target group but also have indirect effects on non-treated individuals through social interaction and can thus change attitudes towards gender roles in a society as a whole.

    Read more here. | PDF, 0.61 MB


    Why Do Women Favor Same-Gender Competition? Evidence from a Choice Experiment | Discussion Paper No. 1662 by Norma Burow, Miriam Beblo, Denis Beninger and Melanie Schröder

    This paper addresses the behavioral puzzle of women’s preference for competition when competitors are also women. Using a framed field experiment with 883 non-standard subjects, we show that none of the determinants of competitive behavior in general, including ability, self-confidence and risk aversion, provide a satisfying explanation for women’s substantive gender-related selection into competition. Nonetheless, women who are overconfident, i.e. over-estimate own abilities in performing a task, enter competition regardless of the gender-mix. Hence, the gender-pairing phenomenon is driven by women who correctly estimate or under-estimate own ability. We concluded that this is due to stereotypes about women’s underperformance compared to men.

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    First DIW Internal Gender Economics Workshop on April 6th 2017 in Berlin.

    Katharina Wrohlich from DIW's Gender Studies Research Group was organizing an DIW-internal workshop on Gender Economics on April 6th 2017. The speakers presented current research on this issue which was commented by a discussant and other attendees thereafter.


    The program is available here | PDF, 65.63 KB .


    Ehegattenbesteuerung: Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag schafft fiskalische Spielräume | DIW Wochenbericht 13/2017 von Stefan Bach, Björn Fischer, Peter Haan und Katharina Wrohlich

    Die Abschaffung des Ehegattensplittings zugunsten einer Individualbesteuerung mit übertragbarem Grundfreibetrag könnte gut 15 Milliarden Euro Mehreinnahmen erzielen. Das Arbeitsangebot von verheirateten Frauen würde spürbar steigen. Belastet würden vor allem besserverdienende Ehepaare mit ungleichen Einkommen. Übergangregelungen zum Vertrauensschutz für bestehende Ehen, Ehepaare mit kleineren Kindern oder ältere Ehepaare würden diese Mehrbelastungen mindern, allerdings auch Steuermehreinnahmen und das zusätzliche Arbeitsangebot zunächst reduzieren. Die Steuermehreinnahmen können verwendet werden, um private Haushalte zu entlasten. Eine aufkommensneutrale Senkung des Einkommensteuertarifs würde vor allem ledige Steuerpflichtige entlasten. Eine aufkommensneutrale Verwendung für Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen würde vor allem Familien mit Kindern zugutekommen. Belastet würden nur noch Ehepaare mit hohen Einkommen und hohem Splittingvorteil.

    Den gesamten Bericht finden Sie hier | PDF, 171.93 KB .


    Reform des Ehegattensplittings würde Arbeitsanreize für Zweitverdiener verbessern | Interview mit Katharina Wrohlich im DIW Wochenbericht 13/2017

    Das Interview mit Katharina Wrohlich finden Sie hier Print | PDF, 104.36 KB und Podcast | MP3, 4.96 MB | MP3, 4.96 MB

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    Video-Blog: "Nachgeforscht" bei Katharina Wrohlich

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    Veränderung der Erwerbs- und Familienbiografien lässt einen Rückgang des Gender-Pension-Gap erwarten | DIW Wochenbericht 12/2017 von Markus M. Grabka, Björn Jotzo, Anika Rasner und Christian Westermeier

    Die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Rentenzahlbetrag der Gesetzlichen Rentenversicherung werden sich im Kohortenvergleich verringern. Während in der Kriegskohorte der 1936 bis 1945 Geborenen der so genannte Gender-Pension-Gap noch 56 Prozent in West- und 34 Prozent in Ostdeutschland beträgt, wird er sich basierend auf einem vom DIW Berlin entwickelten Fortschreibungsmodell zur Simulation von Erwerbs- und Familienbiografien bei der Kohorte der 1966 bis 1970 Geborenen auf 43 beziehungsweise 18 Prozent reduzieren. Mitverantwortlich für diesen Trend ist, dass Männer im Kohortenvergleich kürzere Phasen ihres Erwerbslebens in Vollzeit arbeiten werden. Bei westdeutschen Frauen dagegen ist eine starke Zunahme von Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Rückgang von Phasen der Hausfrauentätigkeit zu beobachten. Aber auch ostdeutsche Frauen werden in zunehmenden Maße Teilzeittätigkeiten aufnehmen. Allerdings weisen sie längere Phasen von Vollzeiterwerbstätigkeit auf und weichen damit weiterhin von westdeutschen Frauen ab.

    Der vollständige Bericht von Christian Westermeier, Markus M. Grabka, Björn Jotzo und Anika Rasner im DIW Wochenbericht 12/2017 | PDF, 226.06 KB | PDF, 226.06 KB       


    Der Gender Pension Gap verstärkt die Einkommensungleichheit von Männern und Frauen im Rentenalter | DIW Wochenbericht 5/2017 von Markus M. Grabka, Björn Jotzo, Anika Rasner und Christian Westermeier

    Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gesetzlichen Rentenversicherung werden kleiner, aber vor allem aufgrund sinkender Rentenanwartschaften von Männern.

    Vergleich der Geburtsjahrgänge zeigt, dass Veränderungen der Erwerbs- und Familienbiografien die Ungleichheit der Anwartschaften zwar reduziert haben, diese jedoch weiterhin groß ist – „Gender Pension Gap“ in Westdeutschland deutlich größer als in Ostdeutschland

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    Women Board Members in Germany 2017 | DIW Economic Bulletin 1/2017 by Elke Holst and Katharina Wrohlich

    The gender quota for supervisory boards that has been mandatory since January 2016 has shown an initial impact. According to DIW Berlin’s Women Executives Barometer, at the end of 2016, there were more women on the supervisory boards of the 106 companies subject to the statutory quota than one year before. Their proportion increased by a solid four percentage points to more than 27 percent. Executive boards remain a man's domain.

    Women Board Members in Germany 2017 | PDF, 0.75 MB


    Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten: Eine Black Box?: Zu Unschärfen der Ermittlung von Unter- und Überbeschäftigung | DIW Roundup von Elke Holst und Julia Bringmann

    Wie viel Zeit Menschen in ihre Erwerbsarbeit investieren wollen, können und müssen ist nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für eine Ökonomie als Ganzes von zentraler Bedeutung. Doch je nach Studie und zugrundeliegendem Datensatz ergibt sich ein heterogenes Bild zur Über- und Unterbeschäftigung in Deutschland. Diesem Phänomen und seinen Ursachen geht der Bericht nach.

    Den gesamten Bericht finden Sie zum Download hier | PDF, 0.57 MB


    Managerinnen-Barometer 2017 | DIW Wochenbericht 1+2/2017 von Elke Holst und Katharina Wrohlich

    Frauen sind in den Spitzengremien großer Unternehmen in Deutschland nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Die seit Januar 2016 verbindliche Geschlechterquote für Aufsichtsräte in Deutschland zeigt jedoch eine erste Wirkung: Demnach waren in den unter die Quotenregelung fallenden 106 Unternehmen Ende 2016 deutlich mehr Frauen in den Kontrollgremien vertreten als ein Jahr zuvor. Ihr Anteil stieg um gut vier Prozentpunkte auf mehr als 27 Prozent. Vorstände hingegen bleiben Männerdomänen.

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    Rückblick auf die 3. Gender Studies Tagung am 22. September 2016: "Arbeit 4.0 - Blindspot Gender"

    Am 22. September 2016 fand unter dem Titel "Arbeit 4.0 – Blind Spot Gender" die 3. Gender Studies Tagung statt. Thema dieses Jahr waren die geschlechterpolitischen Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt. Die Tagung wurde gemeinsam vom DIW Berlin und der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet.

    Den Bericht zur Tagung und die Folien der Referent*innen zum Download finden Sie hier.