Verkehrsökonomie

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Abteilung
Energie, Verkehr, Umwelt

Forschungsbereich

Verkehrsökonomie


Kurzportrait

Der Forschungsbereich „Verkehrsökonomie“ beschäftigt sich mit der Analyse von Verkehrsmärkten und den entsprechenden Infrastrukturen. Dabei werden methodische und empirische Grundlagen erarbeitet, die zur Umsetzung von preis- und investitionspolitischen Maßnahmen im Verkehrsbereich erforderlich sind. Dazu gehört die Analyse von Kostenstrukturen der Verkehrsinfrastruktur als quantitative Grundlage für die Ableitung von Grenzkostenpreisen für die Infrastrukturbenutzung. Außerdem werden die Wirkungen von vernachlässigter Infrastruktur (unter anderem aufgrund unzureichender Ersatzinvestitionen) auf Wirtschaftswachstum und Produktivität analysiert. Für preis- und investitionspolitische Maßnahmen ist zudem die Bewertung nicht-marktfähiger Güter (Lärm, Unfälle, Staus, Zuverlässigkeit des Verkehrsablaufs und Schadstoff-Emissionen) von Bedeutung. Der Fokus liegt hierbei auf der Ableitung von Kostensätzen für Verkehrslärm und Verkehrsunfälle. Ein Schwerpunkt im Bereich des Schienenpersonennahverkehrs ist die Analyse des Wettbewerbs und insbesondere der Effizienz der Verwendung der Regionalisierungsmittel des Bundes. Die Entwicklung der Verkehrsnachfrage wird auf Basis von Erhebungsdaten und Statistiken analysiert. Darauf aufbauend werden Technologien, Energieeinsatz und Umweltwirkungen der Mobilität untersucht. Mit dem jährlichen Kompendium „Verkehr in Zahlen“ werden außerdem empirische Grundlagen für die eigene Forschung und Politikberatung und für die Öffentlichkeit erarbeitet. Ein Alleinstellungsmerkmal ist hier die nach Verkehrsbereichen differenzierte Erhebung der Investitionen und die Modellierung des Kapitalstocks.