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Statement vom 29.03.2017

„Wir sollten uns von den bisher geringen Auswirkungen der Brexit-Entscheidung nicht einlullen lassen“

DIW Berlin (Copyright) Ferdinand Fichtner
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Zum unmittelbar bevorstehenden offiziellen Austrittsantrag des Vereinigten Königreichs aus der EU äußert sich Ferdinand Fichtner, Leiter der Abteilung Konjunkturpolitik am DIW Berlin, wie folgt:

Mit der Brexit-Entscheidung steuert die britische Wirtschaft auf eine extrem ungewisse Zukunft zu. Vieles spricht dafür, dass die Briten in den Verhandlungen in den nächsten zwei Jahren mit harten Bandagen kämpfen werden. In einem so unsicheren Umfeld werden es sich die Unternehmen in Großbritannien, aber auch im übrigen Europa, sehr genau überlegen, ob sie Geld für teure Maschinen ausgeben. Für die deutsche Wirtschaft, deren Exporte zur Hälfte aus Investitionsgütern bestehen, kann das richtig schmerzhaft werden. Wir sollten uns von den bisher recht geringen Auswirkungen der Brexit-Entscheidung nicht einlullen lassen. Die ist vor allem kurzfristiger Euphorie und massivem wirtschaftspolitischem Gegensteuern zu verdanken.

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