Die Lange Nacht der Wissenschaften

Am 24. Juni 2017 nimmt das DIW Berlin zum siebten Mal an der Langen Nacht der Wissenschaften teil. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu unserem Programm und unseren Referentinnen und Referenten.

Das DIW Berlin bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2017

Gemeinsam mit fünf anderen Leibniz-Instituten nimmt das DIW Berlin in diesem Jahr erneut »außer Haus« in den Räumen der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte an der Langen Nacht der Wissenschaften teil.

Zusammen mit dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS), dem Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion & gesunde Ernährung", der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF/DIPF), sowie dem Leibniz-Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft Berlin (ZAS) und dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wird ein abwechslungsreiches Programm aus Mitmach-Experimenten, Informationsständen und Vorträgen angeboten.




Unser Programm am 24. Juni 2017


Arm oder reich – wie sind die Einkommen verteilt?

VORTRAG | 18.00 Uhr | Raum 1.15

Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in Deutschland sind von 1991 bis 2014 real um zwölf Prozent gestiegen, die Entwicklung verlief jedoch – je nach Einkommensgruppe – sehr unterschiedlich. Wie hoch ist das Risiko, arm zu sein? Schützt Erwerbstätigkeit vor Einkommensarmut und welche Personengruppen sind überdurchschnittlich oft von Armut betroffen? Verteilungsforscher Markus M. Grabka präsentiert unterschiedliche Einkommenskonzepte und Kennziffern zur Beschreibung der Einkommensverteilung. Zudem wird ein Instrument vorgestellt, um materielle Benachteiligung zu analysieren.

Referent: Dr. Markus M. Grabka 

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    Shopping for a better world

    VORTRAG | 19.30 Uhr | Raum 1.04

    Einkaufen und dabei Gutes tun. Das klingt verlockend. Nicht verwunderlich also, dass eine wachsende Gruppe von Verbrauchern versucht bewusster einzukaufen. Das wird scheinbar immer einfacher, da biologisch hergestellte und fair gehandelte Waren mittlerweile selbst im Sortiment großer Supermärkte und Discounter zu finden sind. Aber können wir durch unsere Kaufentscheidungen wirklich die Welt verbessern? Oder ist das Geschäft mit dem guten Gewissen nur für die Firmen profitabel? Dieser Vortrag geht diesen Fragen vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen und empirischen Studien nach.

    Referentin: Dr. Jana Friedrichsen

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      Die Mietpreisbremse – Papiertiger oder scharfes Schwert?

      VORTRAG | 21.00 Uhr | Raum 1.04

      Die Mietpreisbremse – das zentrale wohnungsmarktpolitische Vorhaben der großen Koalition und wahrscheinlich erneut ein zentrales Wahlkampfthema in diesem Jahr – ist nun seit knapp zwei Jahren Gesetz. Kaum beschlossen wurden aber Zweifel an der Wirksamkeit der Mietregulierung laut und einerseits ein Nachbessern, andererseits die ersatzlose Abschaffung gefordert. Der Vortrag stellt empirische Befunde zur Wirkung des Gesetzes vor, diskutiert die Nebeneffekte für den Wohnungsmarkt und bezieht Stellung zu der Frage, welche Politik geeignet wäre, um der Wohnungsknappheit zu wirksam zu begegnen.    

      Referent: Dr. Claus Michelsen


        Mittelstandsbauch, kalte Progression: Kommen Steuerentlastungen für die Mittelschicht?

        VORTRAG | 21.45 Uhr | Raum 1.04

        Mittelstandsbauch, kalte Progression: Kommen Steuerentlastungen für die Mittelschicht?

        Mittelstandsbauch, kalte Progression, Vermögensteuern oder Familienbesteuerung – die Steuerpolitik ist wieder Wahlkampfthema. Sind die Steuer- und Abgabenlasten zu hoch, vor allem für die Mittelschichten? Können hohe Einkommen und Vermögen stärker besteuert werden, um die unteren und mittleren Einkommen zu entlasten? Wie können Familien und Kinder im Steuerrecht besser berücksichtigt werden? Stefan Bach, Steuerexperte des DIW und Autor des Buches „Unsere Steuern: Wer zahlt? Wie viel? Wofür?“ gibt einen Überblick zu Steuerbelastungen und Steuerreformperspektiven.

        Referent: Dr. Stefan Bach

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