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Statement vom 15.08.2017

„Trotz anhaltend hohem Tempo droht der deutschen Wirtschaft keine Überhitzung“

DIW Berlin (Copyright) Ferdinand Fichtner
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Das Statistische Bundesamt hat heute Morgen bekanntgegeben, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2017 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist. Ferdinand Fichtner, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), kommentiert die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wie folgt:

Die deutsche Wirtschaft ist auch im zweiten Quartal deutlich gewachsen. Dafür haben vor allem ein weiterhin lebhafter privater Verbrauch, aber auch gestiegene Exporte gesorgt. Die Gefahr einer Überhitzung besteht jedoch nicht. Die jüngsten Indikatoren, etwa die zuletzt rückläufige Industrieproduktion, weisen darauf hin, dass die Wirtschaft wohl bereits im laufenden Quartal etwas an Schwung verlieren wird. Die Unternehmen stellen zwar nach wie vor viele Arbeitskräfte ein, der Beschäftigungsaufbau vollzieht sich aber etwas verhaltener als im Winterhalbjahr. Die Kapazitäten bleiben auf absehbare Zeit gut, aber nicht übermäßig stark ausgelastet - dies dürfte sich in allenfalls etwas schneller steigenden Preisen widerspiegeln.

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