Klaus-Dieter Arndt

Präsident des DIW Berlin von 1968 bis 1974


Dr. rer.pol. Klaus Dieter Arndt war von 1968 bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1974 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin. Nachdem er 1950 als wissenschaftlicher Mitarbeiter begonnen hatte, übernahm er 1959 die Leitung des Bereichs "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung" und war mit 32 Jahren der damals jüngste Abteilungsleiter. In den 60er Jahren war er drei Wahlperioden lang für Berlin Abgeordneter der SPD im Bundestag und von 1971 an Mitglied des Europäischen Parlaments. Von 1967 bis 1970 arbeite Klaus-Dieter Arndt als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft.


Zitate

„Den trivialen politischen, in konventionellen Bahnen dahinplätschernden Gedankengang unterbrach er oftmals ganz plötzlich durch außergewöhnliche Vorschläge, die alle verdutzt aufhorchen ließen.“
(Karl Schiller)

„Der Mann, der Brücken schlug“
(Titel der Gedenkschrift zum 50. Geburtstag)


Biografie


9. März 1927

Geburt in Berlin


1946

Klaus-Dieter Arndt wird Mitglied der SPD.


1947-1949

Studium der Volkswirtschaft an der Humboldt-Universität und an der Freien Universität Berlin.


1950

Hilfswissenschaftler und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.


1954

Promotion an der Freien Universität Berlin


1959-1967

Abteilungsleiter „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung" am DIW Berlin


1963-1965

Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin


1965-1972

Mitglied des Bundestags


1967-1970

Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium


1968-1973

Präsident des DIW Berlin


ab 1971

Angehöriger des Europäischen Parlaments


1973

Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag


29. Januar 1974

Klaus-Dieter Arndt stirbt 46-jährig an schwerer Krankheit.