Hans-Jürgen Krupp

Präsident des DIW Berlin von 1979 bis 1988


Prof. Dr. rer.pol. Hans-Jürgen Krupp war von 1979 bis 1988 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin. Von 1975 bis 1979 hatte er das Amt des Präsidenten der Universität Frankfurt inne. Nachdem er 1982 bis 1984 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, "Fünf Weise" gewesen war, wurde Hans-Jürgen Krupp 1988 Finanzsenator der Hansestadt Hamburg, 1991 Senator für Wirtschaft und Zweiter Bürgermeister der Hansestadt Hamburg. Danach war er Präsident der Landeszentralbank in Hamburg und Mitglied des Zentralbankrats der deutschen Bundesbank.


Zitat

"Auf seinem wissenschaftlichen Weg [...] suchte er schon früh die Tuchfühlung zur realen Umwelt und ihrer sozialen Probleme."


Biografie


15. April 1933

Geburt in Elbing, Ostpreußen


1952-1957

Studium an der Technischen Hochschule Darmstadt. Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur.


1958

Hans-Jürgen Krupp wird wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Hochschule Darmstadt


1961

Promotion (Dr. rer.pol.) an der TH Darmstadt


1967

Habilitation für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie


1967-1969

Dozent an der Technischen Hochschule Darmstadt


1969-1975

Ordentlicher Professor für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt


1972-1978

Federführung des DFG-geförderten mikroanalytischen Forschungsprojekts "Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indikatorensystem für die Bundesrepublik Deutschland" (SPES).


1973-1975

Vizepräsident der Frankfurter Universität


1975-1979

Präsident der Frankfurter Universität


1979-1988

Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)


1982-1984

Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Fünf Weise“)


1987-1993

Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Wirtschaftsforschung an der Technischen Universität Berlin


1988

Senator der Finanzen der Freien und Hansestadt Hamburg


1991

Senator für Wirtschaft und Zweiter Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg


1993-2001

Präsident der Landeszentralbank in der Freien und Hansestadt Hamburg, in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein und Mitglied des Zentralbankrates der Deutschen Bundesbank


1998-2004

Vorsitzender der Sozialkammer der Evangelischen Kirche (EKD)


1999-2001

Vorsitzender der Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik