Archiv der VdF-Mitgliederversammlungen
2010
Im Rahmen der VdF-Mitgliedersammlung 2010 wurden die Preisträger für den besten Artikel im DIW Wochenbericht und den besten wissenschaftlichen Aufsatz in einer referierten Fachzeitschrift (Preisträger im Archiv der VdF-Preise) gewählt.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt auf der Tagesordnung der VdF-Mitgliederversammlung 2010 waren die VDF-Vorstandswahlen. Tobias Weber von der Firma City Clean übernahm das Amt des Vorstandsvorsitzenden von Dr. Holger Hatje, Alexander Romanski von der Berliner Volksbank wurde Nachfolger von Andreas Mertke im Amt des Schatzmeisters. Arne Brekenfeld und Ralf Welt bleiben für drei weitere Jahre im Vorstand.
2006
Mitgliederversammlung
"Wir freuen uns sehr über den sehr positiven Weg, den das DIW Berlin nimmt", betonte Alexander von Tippelskirch, Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung der Freunde des DIW Berlin (VdF), auf der Mitgliederversammlung am 10. Mai 2006 in den Räumen der Zentrale der Berliner Volksbank. Zuvor hatte der Präsident des DIW Berlin, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, in seinem Bericht zur Entwicklung des Instituts auf den Spitzenplatz hingewiesen, den das DIW Berlin beim wissenschaftlichen Output und bei der Beratungstätigkeit unter den Wirtschaftsforschungsinstituten belegt.
Neue VdF-Vorstandsmitglieder
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung war die Wahl neuer Vorstandsmitglieder. Drei Herren wurden einstimmig in den Vorstand der VdF gewählt: Andreas Mertke, Generalbevollmächtigter der Berliner Volksbank eG, ist der neue Schatzmeister der Vereinigung. Außerdem unterstützen Arne Brekenfeld, Vorstandsmitglied der MetaDesign AG und Ralf Welt, Geschäftsführer der dimap communications Beratungsgesellschaft für Kommunikation und Politik mbH, ab sofort den Vorstand der VdF. „Dass wir diese Herren für unseren Vorstand gewinnen konnten, ist für die VdF ein großer Gewinn", so Dr. Susanne Maria Schmidt, Geschäftsführerin der VdF. „Sie vertreten exzellente und sehr renommierte Unternehmen, welche die Basis der VdF stärken, neue Impulse und Anregungen geben werden."
Schwerpunkte des Fördervereins
Als einen der Schwerpunkte des Fördervereins für dieses und nächstes Jahr nannte Susanne Maria Schmidt die Weiterentwicklung der im vergangenen Jahr eingeführten Veranstaltungsformate, dem Friedensburger Gespräch und dem President's Dinner. Letzteres soll ausgebaut werden zu einem Event, dass die Mitgliedsunternehmen auch für Ihre Kunden nutzen können.
Verleihung der VdF-Preis
Ein Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Verleihung der VdF-Preise für den besten Wochenbericht des DIW Berlin und den besten wissenschaftlichen Aufsatz in einer referierten Fachzeitschrift. Alexander von Tippelskirch überreichte Dr. habil C. Katharina Spieß und Katharina Wrohlich den Preis für den besten Wochenbericht für ihre gemeinsame Studie „Wie viele Kinderbetreuungsplätze fehlen in Deutschland?" (Wochenbericht 14/2005). Konstantin A. Kholodilin und Vincent W. Yao erhielten den Preis für den besten Aufsatz für ihren Beitrag „Measuring and predicting turning points using a dynamic bi-factor model", der in der Zeitschrift International Journal of Forecasting erschienen ist.
Die Mitgliederversammlung endete mit einem Vortrag von Klaus F. Zimmermann zum Thema „Ethnische Identität von Migranten", der Ende Mai 2006 als Wochenbericht des DIW Berlin veröffentlicht wird. Klaus F. Zimmermann zeigte, dass vor allem Frauen schlecht in Deutschland integriert sind. Auch die Religion spielt eine große Rolle bei der Integration: Moslems sind viel schlechter integriert als Angehörige anderer Religionen.
2005
Mitgliederversammlung VdF 2005
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 11. Mai 2005 im dbb Forum in der Berliner Friedrichstraße gab es für die Freunde und Förderer des DIW Berlin eine Premiere: Fester Bestandteil des jährlichen Treffens ist von nun an eine wirtschaftspolitische Grundsatzrede des Präsidenten des DIW Berlin, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann. Er eröffnete die neue Reihe mit seinen Überlegungen zum Thema „Demografischer Wandel erfordert Bildungsreformen und lebenslanges Lernen". Der Vortrag erschien am gleichen Tag auch als Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 19/2005.
Bildungsreformen und lebenslanges Lernen
Die Analyse von Klaus F. Zimmermann machte zwei Tendenzen deutlich: Aufgrund der demographischen Entwicklung konzentriert sich die Erwerbsbeteiligung schon heute zunehmend auf die mittleren Altersjahrgänge. Daneben ist zu beobachten, dass Deutschland im OECD-Vergleich in der Bildung zurückzufallen droht. Damit Deutschland seine Position als Hochlohnland im internationalen Wettbewerb halten kann, ist es zwingend erforderlich, sowohl das Erwerbspotential besser zu erschließen als auch das Bildungsniveau zu steigern. Konkret bedeutet das, die Zeit bis zum Berufseinstieg zu verkürzen. Dieses Ziel kann zum Beispiel durch die Reduzierung der Studiendauer sowie durch die Einführung des Abiturs nach 12 Jahren erreicht werden.
Um dem demografischen Wandel zu begegnen, kommt dem Konzept des lebenslangen Lernens eine Schlüsselrolle zu. Daneben ist auch der Prozess der Frühverrentung zu stoppen. Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen dem Arbeitsmarkt, begleitet durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen, weiterhin zur Verfügung stehen.
Positives Bild von der Entwicklung des Instituts
Zu Beginn der Mitgliederversammlung der VdF stand jedoch die allgemeine Entwicklung des Freundeskreises und des Instituts auf der Agenda. Klaus F. Zimmermann berichtete den Mitgliedern über die Entwicklung des DIW Berlin im Jahr 2004. Nach der Evaluierung durch die Leibniz - Gemeinschaft im Oktober 2004 zeichnet der Bericht ein positives Bild von der Entwicklung des Instituts. Besonders erfreulich ist, dass sowohl der Aufholprozess im wissenschaftlichen Bereich als auch die Reformanstrengungen des Institutes im Evaluierungsbericht anerkannt werden. Die Entwicklung in den letzten Jahren kann daher zweifelsfrei als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden, die unbedingt fortgesetzt werden muss. Neben dem Ausbau der Publikationsaktivitäten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler komme es in Zukunft vor allem darauf an, sich auch international als renommiertes Forschungsinstitut zu positionieren.
Neue VdF-Homepage
Dr. Susanne Maria Schmidt, die Geschäftsführerin der VdF, stellte der Mitgliederversammlung das neue Corporate Design der Vereinigung vor. Die inhaltlich stark ausgebaute VdF - Homepage ist inzwischen optisch deutlich aufgewertet. Neben der Professionalisierung des Außenauftritts stand die Ausweitung des Nutzens für die VdF-Mitglieder im Vordergrund der Aktivitäten des vergangenen Jahres.
President's Dinner
Das erste President's Dinner mit Klaus F. Zimmermann, das am Vortag der Mitgliederversammlung Premiere hatte, wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als anregender Gesprächskreis aufgenommen, aus dem auch gemeinsame Aktivitäten zwischen dem DIW Berlin und VdF-Mitgliedern hervorgehen werden.
Dr. Alexander von Tippelskirch unterstrich für die VdF, dass die Entwicklung des DIW Berlin und des Fördervereins die volle Unterstützung fände und damit eine langfristig positive Perspektive geschaffen wurde.
2004
Mitgliederversammlung VdF 2004
Die Mitgliederversammlung der VdF 2004 fand am 12. Mai 2004 in Berlin statt und zeichnete sich durch grundlegende strategische und personelle Veränderungen aus. Insbesondere die teilweise Neubesetzung des Vorstandes läutete einen freundschaftlichen und harmonischen Generationenwechsel ein.
Wahl des VdF-Vorstandes
Während Dr. Alexander von Tippelskirch, Sprecher des Vorstandes der IKB Deutsche Industriebank AG in Düsseldorf, einstimmig in seiner langjährigen Arbeit als Vorstandsvorsitzender bestätigt wurde, konnte mit Dr. Eric Schweitzer nicht nur ein neues Vereinsmitglied gewonnen werden: Der Präsident der IHK Berlin und Geschäftsführende Vorstand der Alba AG wurde zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt.
Dr. Thomas Hertz, der diesem Gremium bereits seit vielen Jahren mit seinem Engagement und seiner Unterstützung verbunden ist, bleibt Schatzmeister der VdF. Zum zweiten Mal stellte sich der Unternehmer Peter Dussmann für den Vorstand des Fördervereins zur Verfügung und wird die Arbeit des Instituts weiterhin aktiv unterstützen. Mit der Amtsübernahme als Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in diesem Jahr wird Prof. Dr. Michael Hüther die wissenschaftliche Kompetenz des Vorstandes verstärken.
Als weiterer Berliner Wirtschaftsvertreter vervollständigt Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstandes der Landesbank Berlin, das Führungsgremium der Vereinigung. Bereits in der vorangegangenen Vorstandssitzung hatte Alexander von Tippelskirch persönlich Edzard Reuter für sein Engagement im Vorstand der VdF gedankt. Edzard Reuter, der das Institut auch in schwierigen Situationen stets unterstützt hat, verließ den Vorstand auf eigenen Wunsch. Auch Prof. Dr. Gerhard Fels beendet auf eigenen Wunsch seine Arbeit für dieses Gremium. Der Vorstandsvorsitzende der VdF dankte ihm in einem Schreiben für seine kontinuierliche und wertvolle Mitarbeit.
VdF mit eigener Geschäftsführung
Durch die von der Mitgliederversammlung beschlossene Satzungsänderung erhält die VdF erstmalig eine eigene Geschäftsführung. Die operative Umsetzung der verstärkten Aktivitäten bedurfte einer im DIW Berlin verorteten Verantwortung. Ab 2004 wird die Geschäftsführerin des Instituts, Dr. Susanne Maria Schmidt, erstmalig auch gleichzeitig die Geschäftsführerin der VdF sein und damit den Vorstand bei seiner Amtsausübung entlasten und unterstützen.
Veränderungen ab 2005
Ab 2005 wird die Mitgliederversammlung noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der VdF-Mitglieder ausgerichtet. Neben den wichtigen Informationen zur Entwicklung des Vereins wird der Präsident des DIW Berlin dort eine wirtschaftspolitische Grundsatzrede halten, die erst am folgenden Tag im Wochenbericht des DIW Berlin und in den Medien veröffentlicht wird. Zukünftig wird der Präsident diese grundsätzlichen Aussagen immer im Rahmen der VdF-Mitgliederversammlung einmal im Jahr vorstellen, um die Bedeutung des Fördervereins für den wirtschaftspolitischen Diskurs zu unterstreichen.

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