Bildung

Querschnittsbereich am DIW Berlin

Kurzportrait des Querschnittsbereichs "Bildung"

Koordination: Prof. Dr. C. Katharina Spieß

Bildung ist mehr den je zu einem zentralen Zukunftsfaktor für moderne Volkswirtschaften geworden. Effektive und effiziente Investitionen in das Humanvermögen einer Volkswirtschaft tragen erheblich zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit bei.

Die Forschergruppe Bildung am DIW Berlin beschäftigt sich insbesondere aus mikroökonomischer Perspektive mit bildungsrelevanten Fragestellungen. Zum einen wird der Erwerb von Fähigkeiten („skill formation") über den Lebenszyklus von Wirtschaftssubjekten untersucht. Dabei setzt die Analyse bereits im frühkindlichen Alter an, einem Lebensabschnitt, dem für den Erwerb von Fähigkeiten eine besondere Bedeutung zukommt. Es werden sowohl kognitive als auch nicht-kognitive Fähigkeiten in unterschiedlichen Lebensphasen betrachtet. Intergenerationale Aspekte werden ebenso untersucht, wie die Frage von Bildungsungleichheiten und ihren Hintergründen.

Zum anderen liegt ein Schwerpunkt bildungsbezogener Forschung am DIW Berlin auf Wirkungsanalysen. Dabei werden primär die Wirkungen institutioneller Rahmenbedingungen des deutschen Bildungssystems erforscht. So werden beispielsweise die finanziellen Anreizwirkungen auf Bildungsentscheidungen, insbesondere im Übergang zum tertiären Bildungssystem analysiert.

Die entsprechenden Forschungsarbeiten nutzen intensiv das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) und andere Mikrodaten aus dem Bereich der Bildungsforschung. Die an der Forschergruppe beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in unterschiedliche nationale und internationale Forschungsverbünde eingebunden, dazu zählt das Leibniznetzwerk zu nicht-kognitive Fähigkeiten.

Die Forschungsgruppe ist eine Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen im Bereich bildungsbezogener Analysen.