Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_02.c.288763.de Nachrichten und Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Einkommensverteilung in Deutschland: Spreizung der Bruttoeinkommen hat seit der Wiedervereinigung zugenommen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575256.de Die zehn Prozent mit dem höchsten Einkommen erwirtschaften in Deutschland fast genauso viel wie die mittleren 40 Prozent – Oberstes Ein-Prozent steigert Anteil am Volkseinkommen seit 1995 von acht auf 13 Prozent.

Der Anteil der Spitzeneinkommen am Volkseinkommen ist in Deutschland seit Mitte der neunziger Jahre stark gewachsen. Dagegen hat sich der Anteil, den die Hälfte mit den geringsten Bruttoeinkommen erwirtschaftet, seitdem deutlich reduziert. Das sind wesentliche Ergebnisse einer Untersuchung, die die DIW-Ökonomin Charlotte Bartels im Rahmen des World Inequality Reports für Deutschland auf Basis von Einkommensteuerdaten erstellt hat.


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Tue, 16 Jan 2018 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575256.de
"Spitzenverdiener in Deutschland hatten nach dem Zweiten Weltkrieg keine Stunde null": Interview mit Charlotte Bartels http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575322.de Frau Bartels, Sie haben die Einkommensverteilung in Deutschland von 1871 bis 2013 untersucht. Auf welche Daten konnten Sie dabei zurückgreifen?

Die einzige Möglichkeit, einen so langen Zeitraum zu untersuchen, ist die Auswertung von Einkommensteuerdaten, die seit dem 19. Jahrhundert mit der Einführung der Einkommensteuer in den deutschen Ländern zur Verfügung stehen.

Wie sieht das für die Zeit der beiden Weltkriege aus?
Für den Ersten Weltkrieg haben wir über den gesamten Kriegszeitraum Daten. Sie zeigen einen enormen Zuwachs der Einkommen von Spitzenverdienern bis 1918. [...]

Das Interview mit Charlotte Bartels wurde im DIW Wochenbericht Nr. 3/2018 veröffentlicht. Hier gibt es das Interview als pdf-Dokument und als Podcast.

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Tue, 16 Jan 2018 08:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575322.de
Eine Koalition auf Kosten des Klimas: Kommentar von Claudia Kemfert http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575324.de Für das Klima in Deutschland war es eine turbulente Woche. Zuerst sickerte bei den Sondierungsgesprächen durch, man werde sich vom Klimaziel 2020 verabschieden. Nun haben sich die Parteien für eine etwas vage Formulierung entschieden. Die Lücke zum Klimaziel für 2020 solle soweit wie möglich geschlossen werden. Damit räumen sie indirekt ein, dass eine Reduzierung der Emissionen um 40 Prozent bis dahin nicht mehr zu erreichen ist. Was für ein Desaster und vor allem ein Armutszeugnis für die neue alte große Koalition, die viele Jahre Gelegenheit hatte, alles in die Wege zu leiten, um langfristig die Emissionen zu senken. Es gab Zeit genug, den Kohleausstieg vorzubereiten, die Gebäude dämmung stärker zu fördern und die Verkehrswende einzuführen, indem der Elektromobilität vor dem Diesel der Vorzug gegeben wird. [...]

Der vollständige Kommentar von Claudia Kemfert im DIW Wochenbericht 3/2018
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Tue, 16 Jan 2018 07:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575324.de
Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie bei Jahrestagung der American Economic Association http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575202.de Vaishali Zambre und Mathias Huebener, wissenschaftliche Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie, haben an der Jahrestagung der American Economic Association in Philadelphia/USA vom 5.-7. Januar teilgenommen. Vaishali Zambre hat ihre Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in Lohnerwartungen und der Rolle von erwarteten Lohnrisiko vorgestellt. Mathias Huebener hat seine Forschung zum Einfluss elterlicher Bildung auf die langfristige Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Kindern präsentiert.


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Mon, 15 Jan 2018 12:04:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.575202.de
DIW Managerinnen-Barometer 2018: Geschlechterquote für Aufsichtsräte greift, in Vorständen herrscht nahezu Stillstand http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574761.de DIW Berlin analysiert Entwicklung des Frauenanteils in mehr als 500 Unternehmen – Keine Signalwirkung der Geschlechterquote auf Vorstände – Besonderer Aufholbedarf bei Banken und Versicherungen – Gemeinsame Anstrengungen von Politik und Unternehmen nötig

Die Geschlechterquote für Aufsichtsräte in Höhe von 30 Prozent greift: In den Kontrollgremien der gut 100 Unternehmen in Deutschland, die seit 2016 an die Quote gebunden sind, ist der Frauenanteil bis Ende des Jahres 2017 auf durchschnittlich gut 30 Prozent gestiegen. Das sind fast drei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Erstmals zeigt das Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), dass zahlreiche Unternehmen den Frauenanteil in ihrem Aufsichtsrat auch über das vorgegebene Minimum hinaus erhöhen.


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Wed, 10 Jan 2018 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574761.de
„Unternehmen müssen sich ambitionierte Ziele für mehr Frauen in Führungspositionen setzen“: Interview mit Elke Holst http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574748.de Frau Holst, wie hat sich der Frauenanteil in den deutschen Vorstandsetagen entwickelt?

In den Vorständen der nach dem Umsatz größten 200 Unternehmen stagnierte der Frauenteil Ende 2017 bei rund acht Prozent. Die DAX-30-Unternehmen konnten leicht zulegen auf 13 Prozent. Es gab auch rückläufige Entwicklungen, zum Beispiel bei den Versicherungen und den SDAX-Unternehmen. [...]

Das vollständige Interview mit Elke Holst wurde im DIW Wochenbericht 1+2/2018 veröffentlicht. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast


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Wed, 10 Jan 2018 10:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574748.de
Prognose des Bauvolumens: Der Boom im Wohnungsneubau geht zu Ende http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574722.de Bauwirtschaft entwickelt sich weiter sehr positiv – mehr Raum für Modernisierung und Sanierung bestehender Gebäude – Baupreise ziehen kräftig an

Die Baukonjunktur bleibt auch in den kommenden beiden Jahren deutlich aufwärtsgerichtet, so die Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die im Rahmen seiner jährlichen Prognose des Bauvolumens im Auftrag des Bundesbauministeriums (BMUB) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erarbeitet wird. Allerdings werden die Investitionen stärker in Sanierungen und Modernisierungen und weniger in den Neubau fließen. Die Bautätigkeit der gewerblichen Wirtschaft und die der öffentlichen Hand werden voraussichtlich weiterhin nur moderat steigen.

Deutlich zulegen werden allerdings die Preise für Bauleistungen, weil die Kapazitäten der Branche insgesamt stark ausgelastet sind. Kostensteigerungen bei Löhnen, Energie, Rohstoffen und Grundstücken dürften dementsprechend stark durchschlagen. Den nominalen Steigerungen des Bauvolumens von 373 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 392 Milliarden Euro im Jahr 2018 und 414 Milliarden Euro im Jahr 2019 dürften daher deutlich schwächere reale Zuwächse gegenüberstehen. Die Steigerungsraten dürften 2018 bei 1,8 Prozent und 2019 bei 2,4 Prozent liegen. Weiterhin bildet der Wohnungsbau dabei das Fundament mit Wachstumsraten von real 3,5 Prozent in diesem Jahr und weiteren drei Prozent im Jahr 2019. Der öffentliche Bau wird in realer Rechnung in diesem Jahr deutlich verlieren (-1,6 Prozent) und im darauffolgenden Jahr das Niveau mit 0,6 Prozent nur leicht ausweiten. Der gewerbliche Bau wird im laufenden Jahr stagnieren (0,2 Prozent), im Jahr 2019 allerdings mit einer Ausweitung von zwei Prozent einen spürbaren Beitrag zum Wachstum der Branche leisten.


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Wed, 10 Jan 2018 10:58:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574722.de
Einige Urlaubstage könnten in Feiertage umgewandelt werden: Kommentar von Gert G. Wagner http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574751.de Niedersachens Ministerpräsident Weil plant, in seinem Bundesland ab 2018 einen zusätzlichen Feiertag gesetzlich einzuführen. Im Gespräch ist der Reformationstag am 31. Oktober, der im vergangenen Jahr 2017 wegen des Luther-Jubiläums bundesweit als zusätzlicher Feiertag galt. Sicher ist, dass nördliche Bundesländer wie Niedersachsen mit zum Teil nur neun gesetzlichen Feiertagen im Vergleich zu 14 in Bayern auf jeden Fall Luft nach oben haben. [...]

Der vollständige Kommentar von Gert G. Wagner in: DIW Wochenbericht 1+2/2018


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Wed, 10 Jan 2018 10:57:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574751.de
Gert G. Wagner feiert seinen 65. Geburtstag und beendet seine Tätigkeit im DIW-Vorstand http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574462.de Gert G. Wagner, von 2011 bis 2017 Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), feiert am 5. Januar seinen 65. Geburtstag. Der Ökonom und Sozialwissenschaftler leitete von 1989 bis 2011 die Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin und entwickelte das SOEP zur größten und am längsten laufenden Langzeitstudie zur sozialen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Zum Jahreswechsel verabschiedete sich Wagner aus dem Vorstand des DIW Berlin, bleibt dem Institut aber auch über seinen offiziellen Ruhestand als Professor an der Technischen Universität Berlin im April 2018 hinaus in der Funktion eines „Visiting Senior Research Fellow“ als Wissenschaftler verbunden. Den Schwerpunkt seiner künftigen Forschungstätigkeit verlagert er zum Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, an dem er bereits seit 2008 als Max Planck Fellow aktiv ist.

„Gert G. Wagner hat dem SOEP und dem DIW Berlin große Dienste erwiesen“, sagt Axel A. Weber, Vorsitzender des Kuratoriums des DIW Berlin. „Das SOEP hat er zusammen mit vielen herausragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu der exzellenten und weltweit anerkannten forschenden Infrastruktureinrichtung gemacht, die es jetzt ist. Im Vorstand des DIW Berlin hat er ebenso erfolgreich ein hohes Maß an Verantwortung für das gesamte Institut übernommen.“

Gert G. Wagner wechselte von der SOEP-Leitung Anfang 2011 in den Vorstand des DIW Berlin. Zusammen mit Cornelius Richter und Georg Weizsäcker führte Wagner als Vorsitzender des Vorstands („Präsident“) das Institut erfolgreich durch die Evaluierung der Leibniz-Gemeinschaft. Nach Amtsantritt als Präsident von Marcel Fratzscher im Februar 2013 blieb Wagner Mitglied im Vorstand des DIW Berlin. Wagners Vorstandsposition hat zum 1. Januar Stefan Liebig übernommen, der gleichzeitig zum Direktor des SOEP ernannt wurde.


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Thu, 04 Jan 2018 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574462.de
Alle Jahre wieder ... http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574120.de Das DIW Berlin wünscht Ihnen frohe Festtage und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2018!


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Fri, 22 Dec 2017 10:01:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574120.de
DIW Konjunkturbarometer Dezember 2017: Boom hält an – trotz eines Dämpfers zum Jahresausklang http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574069.de Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im Dezember um vier Zähler auf nunmehr 109 Punkte nachgegeben. Der Wert über 100 zeigt aber immer noch ein überdurchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal von gut einem halben Prozent gegenüber dem dritten Quartal an. „Im Schlussquartal wird das Plus bei der Wirtschaftsleistung zwar etwas schwächer ausfallen als zuvor. Die prall gefüllten Auftragsbücher sprechen aber dafür, dass der kräftige Aufschwung anhält“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.


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Thu, 21 Dec 2017 10:25:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574069.de
IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter in Deutschland: Revision des Datensatzes http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574021.de Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) führen gemeinsam eine repräsentative Längsschnittbefragung von Geflüchteten in Deutschland durch. Beauftragt mit der Durchführung der Interviews ist das Erhebungsinstitut Kantar Public (früher: TNS Infratest Sozialforschung). Kantar Public überprüft routinemäßig die Qualität der Befragung. Dabei wurde im Zuge der Vorbereitung der Wiederholungsbefragung festgestellt, dass ein Interviewer / eine Interviewerin die Befragungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt hat. Betroffen sind sechs Prozent der realisierten Haushaltsinterviews.

Die an der Untersuchung beteiligten Forschungseinrichtungen haben daraufhin einen nicht am Projekt beteiligten Wissenschaftler, Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler von der Ruhr Universität Bochum, gebeten, den Datensatz auf statistische Auffälligkeiten zu überprüfen. In weiteren Fällen, in denen statistische Anomalien beobachtet wurden, wurde von den nochmalig kontaktierten Befragten die ordnungsgemäße Durchführung der Interviews bestätigt. Damit haben sich auch nach sorgfältiger Überprüfung keine Anhaltspunkte ergeben, dass es zu weiteren Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung der Befragung gekommen ist.

Kantar Public überprüft seine Verfahren der Qualitätssicherung und wird entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Qualitätskontrolle in der Feldbearbeitung und -organisation einleiten. Die Nutzerinnen und Nutzer der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten sind informiert. Eine revidierte Version des Datensatzes wird in Kürze an sie ausgeliefert.

Eine Überprüfung der bisher der Öffentlichkeit vorgestellten Analysen auf Grundlage der Befragung zeigt, dass die grundlegenden Aussagen der bisher veröffentlichten Studien auch nach Revision der Daten bestehen bleiben. Die Abweichungen des revidierten Datensatzes bewegen sich entweder im Rahmen der statistischen Fehlertoleranz, oder es ergeben sich nur geringfügige Abweichungen um einige Prozentpunkte im Vergleich zur vorgehenden Datenversion. Details zu den revidierten Ergebnissen finden Sie auf der IAB-Webseite unter diesem Link.

Die betroffenen DIW-Publikationen werden Anfang 2018 durch ihre jeweils korrigierte Version ersetzt.

Kontakt: presse@diw.de


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Wed, 20 Dec 2017 11:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.574021.de
Depressionen, Diabetes mellitus, Herzprobleme: Unfaire Löhne gefährden die Gesundheit von Frauen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573742.de Bei Frauen, die ihr Einkommen über einen längeren Zeitraum als ungerecht empfinden, besteht ein stark erhöhtes Risiko, dass sie an Stresserkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Diabetes mellitus oder Herzproblemen erkranken. Bei Männern, die sich unfair entlohnt fühlen, ist dieses Risiko geringer. Das belegt nun eine Studie auf Basis der Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“ veröffentlicht.


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Tue, 19 Dec 2017 11:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573742.de
Neue DIW-Studien unterstreichen die Bedeutung der Kita-Qualität für die Entwicklung von Kindern http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573947.de Kinder mit nichtdeutscher Familiensprache sind häufig mit anderen solchen Kindern in einer Kita – Politik sollte Anreize für Mindestanteile von Kindern mit Migrationshintergrund abschaffen – Andere Studie zeigt, dass Kita-Qualität das soziale Verhalten von Kindern stark beeinflusst – Bei Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien ist der Effekt am stärksten

Mehr und mehr Kinder besuchen in Deutschland eine Kindertageseinrichtung – im Jahr 2016 waren es fast 33 Prozent der Kinder unter drei Jahren und mit rund 94 Prozent bereits nahezu alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Qualität der Kitas und die Zusammensetzung der Kita-Gruppen spielen eine bedeutende Rolle für die Entwicklung des Verhaltens und der Sprachkompetenzen der Kinder. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt aber, dass Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, häufig eine Kita besuchen, in der das auch auf viele andere Kinder zutrifft.


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Tue, 19 Dec 2017 10:38:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573947.de
„Vor allem Kinder von Müttern mit niedrigerem Bildungsabschluss profitieren von einer hohen Kita-Qualität“: Interview mit Georg Camehl http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573950.de Herr Camehl, was die Bedeutung von Kitas angeht, wurden schon verschiedenste Aspekte untersucht. Worum ging es Ihnen in Ihrem aktuellen Bericht?

Wir haben untersucht, inwiefern die Kita-Qualität mit dem prosozialen Verhalten von Kindern zusammenhängt. Prosoziales Verhalten heißt, inwiefern sich Kinder rücksichtsvoll verhalten, mit anderen teilen können und auch zum Beispiel lieb zu jüngeren Kindern sind. Dabei stand die Frage im Fokus, ob die Qualität der Kita je nach elterlichem Hintergrund der Kinder unterschiedliche Effekte hat. [...]

Das vollständige Interview mit Georg Camehl wurde im DIW Wochenbericht 51+52/2017 veröffentlicht. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast


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Tue, 19 Dec 2017 10:25:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573950.de
Steuerfinanzierte Rentensysteme sind nicht automatisch großzügig und berechenbar: Kommentar von Gert G. Wagner http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573952.de Kürzlich wurde von einem internationalen OECD-Vergleich berichtet, der – keineswegs überraschend – zeigt, dass Geringverdiener in Deutschland im Alter von der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rente bekommen, die etwa 55 Prozent ihres früheren Nettogehalts entspricht. Das ist im Vergleich der OECD-Länder unterdurchschnittlich, wobei aber nicht nur Großbritannien und die USA niedrig liegen, sondern auch Sozialstaaten wie Frankreich und Schweden. Gleichwohl stellt sich die Frage, ob das deutsche System nachhaltig sein kann. Und manche fragen sich, ob nicht ein Abschied von der beitragsfinanzierten Versicherung hin zu einer steuerfinanzierten Altersversorgung sinnvoll wäre. [...]

Der vollständige Kommentar von Gert G. Wagner in: DIW Wochenbericht 51+52/2017


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Tue, 19 Dec 2017 10:24:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573952.de
C. Katharina Spieß in Kuratorium des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe berufen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573874.de C. Katharina Spieß, Leiterin der Abteilung Bildung und Familie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professorin für Bildungs- und Familienökonomie an der Freien Universität Berlin, ist als neues Mitglied in das Kuratorium des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) berufen worden. Ihre dreijährige Amtszeit beginnt im März kommenden Jahres. Das Kuratorium kontrolliert das Direktorium des LIfBi an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Das Institut betreut unter anderem das Nationale Bildungspanel (NEPS), in dessen Rahmen Daten zu Bildungsprozessen und Kompetenzentwicklungen in Deutschland erhoben und aufbereitet werden.


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Mon, 18 Dec 2017 04:12:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573874.de
Graduation Ceremony 2017 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573878.de Last week, 10 new Ph.D. graduates received their certificates. In a festive ceremony with classical music, the new Ph.D.s were honored by the DIW Berlin president Prof. Marcel Fratzscher Ph.D., the Graduate Center dean Prof. Georg Weizsäcker Ph.D. and the former federal minister of education Dr. h. c. Edelgard Bulmahn who held the commencement speech.

We wish each and every one much success in their future careers!


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Mon, 18 Dec 2017 02:54:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573878.de
Nils May wins the VfS Conference Subsidy http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573768.de Nils May, a DIW PhD candidate and Research Associate at the Climate Policy Department, has received a Subsidy from Verein für Socialpolitik (VfS). The prize was awarded for his presentation "Cost-Efficient investments? Policy Impacts on Financing Costs" at this year's  European Assocation of Environmental and Resource Economists (EAERE) Conference in Athens.


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Fri, 15 Dec 2017 11:31:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573768.de
Steuerpolitik zwischen Jamaika und GroKo 3.0: Untere und mittlere Einkommen gezielt entlasten http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573556.de Haushalte mit unteren und mittleren Einkommen profitieren kaum von Senkungen des Einkommensteuertarifs oder vom Abbau des Solidaritätszuschlags. Wenn die Steuerpolitik untere und mittlere Einkommen bei den Steuer- und Abgabenbelastungen wirksam entlasten will, muss sie die indirekten Steuern oder die Sozialbeiträge senken. Bei der Mehrwertsteuer könnte der ermäßigte Steuersatz für Nahrungsmittel und öffentlichen Nahverkehr auf fünf Prozent reduziert werden. Ferner könnten Haushalte mit unteren und mittleren Einkommen bei den Sozialbeiträgen entlastet werden, entweder direkt durch einen Freibetrag oder indirekt durch einen teilweisen Abzug von der Einkommensteuer.


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Wed, 13 Dec 2017 12:39:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.573556.de