Nachrichten und Pressemitteilungen des DIW Berlin http://www.diw.de/de/diw_02.c.288763.de Nachrichten und Pressemitteilungen de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/diw_logo_farbe_mini.jpg DIW Berlin http://diw.de/ Spotlight: Bundestagswahl 2017, wie gehts weiter? http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.565152.de Video

Statement von Marcel Fratzscher zur Bundestagswahl 2017:

Die CDU/CSU bleibt stärkste Kraft im Bundestag und Angela Merkel wird alle Voraussicht nach ein viertes Mal Bundeskanzlerin. Der Bundestag hat noch nie so viele Parteien gehabt, was eine Koalitionsfindung vielfältiger aber auch schwieriger macht.

Das Ergebnis der AfD macht mir große Sorge. Es ist ein Ausdruck der Spaltung der deutschen Gesellschaft und unterstreicht, dass die Politik sich viel mehr als bisher auf Chancengleichheit und eine größere Teilhabe für mehr Menschen konzentrieren muss - im Bildungssystem, im Berufsleben, in den gesellschaftlichen Strukturen. Die Präsenz der AfD im Bundestag könnte die Polarisierung der Politik und der Gesellschaft weiter vorantreiben und von den wichtigen Zukunftsreformen ablenken.

Die drei Prioritäten der neuen Bundesregierung müssen sein: die Umsetzung einer Investitionsoffensive, eine Politik der stärkeren Inklusion und Teilhabe und die Reformen Europas.

Sobald eine Koalition gefunden wurde und ein Koalitionsvertrag geschlossen ist, muss die neue Bundesregierung die goldenen Wirtschaftsjahre und die hohen Staatsüberschüsse für Zukunftsinvestitionen in Bildung, Innovation, Infrastruktur und nachhaltigere Sozialsysteme nutzen, nicht durch Steuersenkungen und andere Wahlgeschenke künftige Generationen belasten.

Die Stärke der AfD sollte ein Weckruf an die Politik sein, die Ungleichheit und soziale Polarisierung der deutschen Gesellschaft endlich ernster zu nehmen. Bessere Bildung und Qualifizierung, gezieltere Leistungen des Sozialstaats für Menschen, die diese Hilfe benötigen, und eine stärker auf die Zukunft ausgerichtete Wirtschaftspolitik sind die richtige Antwort auf das Erstarken des Populismus.

Die neue Bundesregierung sollte schnell ein klares Signal an Europa senden, dass Deutschland in Zukunft mehr Verantwortung für die Reformen Europas übernehmen und die europäische Integration vertiefen will.


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Mon, 25 Sep 2017 01:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.565152.de
Erfolgsmodell FAMS im SOEP – im September hat der siebte Ausbildungsjahrgang begonnen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.565061.de Auf dem Bild zu sehen sind von links (Vergrößern durch Anklicken): Knut Wenzig (Ausbildungsleiter im SOEP), Stefan Zimmermann, Omar Alshafai, Selin Kara, Martin Gerike und Jürgen Schupp (SOEP-Direktor)

Seit Herbst 2011 werden in der Infrastruktureinrichtung Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung (FAMS) betrieblich ausgebildet, die in der Regel eine dreijährige duale Ausbildung durchlaufen. Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung übernehmen organisatorische und operative Aufgaben in vielen Anwendungsfeldern der empirischen Sozialforschung, wie zum Beispiel der Durchführung von Befragungen und anderen Formen der Datenerhebung. Im September diesen Jahres hat der siebte Jahrgang begonnen: Martin Gerike aus Berlin und Omar Alshafai, der aus Damaskus in Syrien nach Deutschland gekommen ist, sind die neuen.

Die beiden AbsolventInnen der ersten Kohorte, Janine Napieraj und Florian Griese, sind nach Abschluss ihrer Ausbildung im Sommer 2014 als Fachangestellte übernommen worden. Sie unterstützen nun die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des SOEP-Teams im Survey Management sowie in einem Drittmittelprojekt. Die beiden Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung (FAMS) des zweiten und dritten Jahrgangs, Marius Pahl und Carolin Stolpe, haben nach ihrer Ausbildung im Bereich Datendokumentation und Datengenerierung des SOEP gearbeitet. Nun studieren beide Wirtschafts- bzw. Medieninformatik in Berlin und unterstützen das SOEP als studentische Hilfskräfte. Marvin Petrenz aus dem vierten Jahrgang arbeitet heute im Bereich Datenaufbereitung, Dokumentation und Prüfung der Rohdaten für das SOEP. Selin Kara und Stefan Zimmermann, die 2015 im fünften Ausbildungsjahrgang ihre Ausbildung begonnen haben, sind derzeit in ihrem dritten Ausbildungsjahr. Philipp Kaminsky, der seit letztem Jahr die Ausbildung im sechsten Jahrgang durchläuft, hat gerade sein zweites Ausbildungsjahr begonnen.

„Die FAMS beherrschen am Ende ihrer Ausbildung das gesamte Aufgabenspektrum einer Infrastruktureinrichtung für Forschungsdaten – von der Fragebogenentwicklung über die Datenaufbereitung und -dokumentation bis hin zur Unterstützung der Datennutzerinnen und -nutzer aus der ganzen Welt“, sagt Ausbilder Knut Wenzig. „Das SOEP profitiert sehr von ihrem Können und ihrer Verlässlichkeit. Und die Auszubildenden profitieren von einem exzellenten wissenschaftlichen Umfeld.“

„Wir haben bereits sehr früh als Forschungsinfrastruktur innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft begonnen nicht nur den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, sondern auch die berufliche Ausbildung auszubauen“ sagt SOEP-Leiter Jürgen Schupp. Er ist überzeugt, dass eine exzellente Forschungsinfrastruktureinrichtung auch top-qualifizierte Fachangestellte braucht, die auf hohem Niveau wisssenschaftsorientiert arbeiten. „Die beiden neuen Auszubildenden ergänzen in idealer Weise unser Team. Unsere Nutzerinnen und Nutzer schätzen sie immer mehr als kompetente und verlässliche AnsprechpartnerInnen für Dienstleistungen im SOEP“, sagt er.


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Thu, 21 Sep 2017 03:07:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.565061.de
Wärmemonitor 2016: „Zweite Miete“ gesunken, obwohl mehr geheizt wird http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564933.de DIW Berlin berechnet Raumwärmebedarf 2016 auf Basis von Daten des Energiedienstleisters ista Deutschland GmbH: Die „zweite Miete“ sinkt wegen niedriger Energiepreise – Spürbare Entlastung für Haushalte – Heizenergieverbrauch steigt aber um zwei Prozent – Investitionen in Gebäudeeffizienz umso wichtiger

Die deutschen Privathaushalte haben im Jahr 2016 sechs Prozent weniger für Heizkosten ausgegeben als im Vorjahr. Dies ermittelte der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Grundlage von Daten des Energiedienstleisters ista Deutschland GmbH berechnete Wärmemonitor 2016. Die Berechnungen basieren auf zahlreichen Heizenergieabrechnungen von Mehrfamilienhäusern in Deutschland und erfolgten klima- und witterungsbereinigt.

Die Ersparnisse bei der Raumwärme kommen aber erstmals nicht durch einen geringeren Verbrauch zustande. Tatsächlich hatten die privaten Haushalte trotz der bisherigen Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand im vergangenen Jahr einen um zwei Prozent höheren Heizenergiebedarf als im  Vorjahr. Da gleichzeitig aber die Preise für Heizöl und Gas im Schnitt um acht Prozent zurückgingen, hat dies insgesamt zu einer spürbaren Entlastung der Haushaltskassen geführt.


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Wed, 20 Sep 2017 11:17:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564933.de
"Die niedrigen Energiekosten senken Sparanreize": Interview mit Claus Michelsen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564848.de Herr Michelsen, der Wärmemonitor des DIW Berlin erfasst den Energieverbrauch in Mehrfamilienhäusern über die Heizenergieabrechnungen. Wie groß ist der Anteil, der auf das Heizen von Wohnungen entfällt, am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland?

Das sind grob über den Daumen betrachtet rund 20 Prozent, die an Energie für die Beheizung in Wohnräumen aufgewendet werden, also ein recht erheblicher Teil. 

Wie hat sich der Energieverbrauch in der zurückliegenden Heizperiode entwickelt?[...]

Das Interview mit Claus Michelsen ist aus dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 38/2017. Hier gibt es das komplette Interview als Dokument und als Podcast.


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Wed, 20 Sep 2017 10:58:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564848.de
Energieeffizienz: Regulierung für Wohngebäude wirkt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564926.de In Deutschland wird seit 1978 durch staatliche Energieeffizienzmindeststandards versucht, den Heizenergieverbrauch in Wohngebäuden zu reduzieren. So sollen Kosten verringert, die Abhängigkeit von Energieimporten reduziert und, im Rahmen der nationalen Klimaschutzbemühungen, die CO2-Emissionen gesenkt werden. Diese im Lauf der Jahre mehrfach verschärfte Regulierung erweist sich als wirksam: Sie vermeidet unter anderem, dass ineffiziente Gebäude gebaut werden. Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen, berücksichtigen wichtige Faktoren wie Renovierungen oder Rebound-Effekte nicht und unterschätzen somit systematisch die Wirkung der Regulierung. Die Regulierung, für deren Lockerung einige plädieren, sollte aufrechterhalten werden.

Der vollständige Bericht von Claus Michelsen und Nolan Ritter im: DIW Wochenbericht 38/2017 


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Wed, 20 Sep 2017 10:57:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564926.de
Vom richtigen Umgang mit Wahlprognosen: Kommentar von Gert G. Wagner http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564850.de Es ist skurril und erstaunlich, wie Politik und Öffentlichkeit vor einem wichtigen Wahltag eifrig über prognostizierte Stimmenanteile der einzelnen Parteien diskutieren. Skurril deshalb, weil die Prognosen meist auf der Befragung von etwa 1000 Wahlberechtigten beruhen. Man muss nicht mathematische Statistik studiert haben, um sich ausrechnen zu können, dass hinter einem Prozentpunkt nur zehn Befragte stehen und derart kleine Veränderungen nicht besonders aussagekräftig sein können [...]

Der vollständige Kommentar von Gert G. Wagner in: DIW Wochenbericht 38/2017


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Wed, 20 Sep 2017 09:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564850.de
Artikel "Neighbourhood Turnover and Teenange Attainment" im Journal of the European Economic Association erschienen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564868.de Teenager verschlechtern sich in der Schule, wenn sie in einer unstabilen Nachbarschaft mit viel Zu- und Wegzug wohnen. Bisherige Forschung über den Einfluss von der Wohngegend und Nachbarschaft auf den Schulerfolg hat sich primär mit Fragen von Rollenmodellen und Gruppeneffekten auseinandergesetzt. Es wurde beispielsweise beachtet, ob Nachbarn als Vorbilder dienen und so zu besserem Verhalten führen können. Empirisch ließen sich solche Effekte schwer nachweisen. Nun zeigt sich, dass unabhängig von der "Qualität" der Nachbarn, Stabilität in der Gruppe der gleichaltrigen Nachbarn für Jugendliche ein wichtiger Faktor ist, der den schulischen Erfolg beeinflusst.

Der Artikel "Neighbourhood Turnover and Teenange Attainment" von Steve Gibbons, Olmo Silva, (beide London School of Economics) und Felix Weinhardt ist im Journal of the European Economic Association erschienen.

Link zum Artikel


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Tue, 19 Sep 2017 12:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564868.de
Genderparität in der deutschen Politik bedarf noch weiterer Anstrengungen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564597.de Frauenanteil in deutscher Politik noch ziemlich weit entfernt von der Parität – Anteil der Kandidatinnen der aussichtsreichsten Parteien für die kommende Bundestagswahl bei 36 Prozent – Weibliche Repräsentation auf Landes- und vor allem Kommunalebene sehr heterogen – Parteien, aber auch Wählerinnen und Wähler, sind gefragt, um Situation zu ändern

Deutschland hat zwar seit vielen Jahren eine Kanzlerin und aktuell eine im Hinblick auf Genderparität fast ausgewogene Bundesregierung, die politischen Institutionen sind aber insgesamt noch ziemlich weit entfernt von Parität. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Im aktuellen Bundestag sind 37 Prozent der Abgeordneten Frauen. Deutschland steht somit im internationalen Vergleich auf Platz 24. Saßen im Bundestag im Jahr 1949 nur sieben Prozent weibliche Abgeordnete, so ist dieser Anteil seit den 1980er Jahren stetig gestiegen. „Die Grünen, die von Anfang an auf Parität gesetzt haben und seit 1983 im Parlament vertreten sind, haben bei der Verbesserung der weiblichen Repräsentation eine maßgebliche Rolle gespielt, und die anderen Parteien sind mit Selbstverpflichtungen und Quoten nachgezogen“, so Studienautor Ronny Freier. „Allerdings hat sich der Zuwachs des Frauenanteils in den letzten 20 Jahren verlangsamt."


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Wed, 13 Sep 2017 02:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564597.de
Mila Staneva, Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) besucht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564551.de Mila Staneva, Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Familie, hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris im Rahmen eines viermonatigen Praktikums besucht. Dort war sie am Direktorat “Education and Skills“ tätig. Zusammen mit dem Team von Jean Yip hat sie an dem Projekt Education GPS gearbeitet, das empirische Daten und Indikatoren zu Bildung und Informationen über Bildungssysteme und Bildungspolitik sammelt und veröffentlicht.

Hier geht es zum Bericht von Mila Staneva im LIFE-Newsletter


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Wed, 13 Sep 2017 10:31:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564551.de
Auch Kleinstbetriebe sind innovativ http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564378.de Setzen Kleinstbetriebe Innovationen um, erhöht sich ihre Produktivität ähnlich wie bei größeren Betrieben – Kleinstbetriebe sind aber seltener innovativ als kleine und mittlere Betriebe – Politik muss untersuchen, welche Maßnahmen sich positiv auf Innovationstätigkeit von Kleinstbetrieben auswirken

Die Innovationskraft von Betrieben im verarbeitenden Gewerbe und in den wissensintensiven Dienstleistungen steigt einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge mit der Zahl ihrer Beschäftigten. „Dennoch wagt sich in diesen beiden Sektoren immerhin die Hälfte der Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten, sogenannte Kleinstbetriebe, an die Einführung von Innovationen“, sagt DIW-Forschungsdirektor Alexander Kritikos. Unter den kleinen Betrieben (mit zehn bis 49 Beschäftigten) sind es 63 Prozent, unter den mittleren Betrieben (mit 50 bis 249 Beschäftigten) 78 Prozent. Meist entwickeln Kleinstbetriebe – ähnlich wie kleine und mittlere Betriebe – neue oder bessere Produkte und Dienstleistungen, seltener werden bessere Produktionsprozesse angestoßen.


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Wed, 13 Sep 2017 10:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564378.de
Innovationen bringen auch Kleinstbetriebe voran: Interview mit Alexander S. Kritikos http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564392.de Herr Kritikos, das DIW Berlin hat das Innovationsverhalten von kleinsten, kleinen und mittleren Betrieben untersucht. In welchen Größenordnungen bewegen sich solche Betriebe und welche Rolle spielen sie für die Wirtschaft?

Wenn wir von kleinsten Betrieben sprechen, dann sind das Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten. Kleine Betriebe haben zehn bis 49 Beschäftigte, und von mittleren Betrieben sprechen wir, wenn sie 50 bis 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Im verarbeitenden Gewerbe sind rund zwei Drittel aller Betriebe Kleinstbetriebe. Im zweiten Sektor, den wir uns angeschaut haben, die wissensintensiven Dienstleistungen, sind es sogar 90 Prozent. Die Kleinstbetriebe haben dabei durchaus Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. Im verarbeitenden Gewerbe sind knapp 20 Prozent der Beschäftigten in Kleinstbetrieben aktiv, in den wissensintensiven Dienstleistungen sind es sogar 30 Prozent. [...]

Das Interview mit Alexander S. Kritikos ist aus dem DIW Wochenbericht 37/2017. Hier gibt es das komplette Interview als PDF-Dokument und als Podcast.


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Wed, 13 Sep 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564392.de
DIW Doktoranden sehr erfolgreich bei internationalen Tagung der Energieökonomen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564168.de Großer Erfolg für das DIW Berlin bei der 15. Jahrestagung der europäischen Energieökonomen (International Association for Energy Economics, IAEE), welche vom 3.-6. September 2017 in Wien stattfand: Zum einen stellte das DIW Berlin die größte Gruppe der Vortragenden (inkl. fortgeschrittener Forscher waren neun Vorträge angenommen worden), zum anderen konnten drei Doktoranden Preise gewinnen:

  • Julia Rechlitz, GC im 2. Jahr und Mitglied der Abteilung EVU, gewann den „Best Poster Award“ in einem kompetitiven Umfeld mit 35 Einreichungen. Das Paper “Quantifying external effects of biomass plants“ analysiert die Auswirkungen von Biomasseanlagen auf Anrainer; es ist eine Gemeinschaftsarbeit mit Christian Krekel (SOEP), Alexander Zerrahn (EVU) sowie Johannes Rode (TU Darmstadt).
  • In der Kategerie „PhD students best paper award“ kam Dawud Ansari, Doktorand im GC und ebenfalls EVU, bis in das Finale und musste sich erst dort der Konkurrenz beugen; er wurde mit einem 2. Preis als auch einem Preisgeld ausgezeichnet. Sein paper “OPEC , Saudi Arabia, and the Shale Revolution“ analysiert die Ölpreisbildung im Konflikt zwischen der OPEC und den USA mit ihren jüngst entdeckten Ölschieferressourcen;
  • Darüber hinaus gewann Hannah Brauers, Research Associate am DIW Berlin und bis vor kurzem studentische Mitarbeitern bei EVU, eine Anerkennung für die didaktisch beste Präsentation von Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen des „PhD-Days“. Die vorgestellte Masterarbeit “Transition pathways towards a future without coal consumption“ beschäftigt sich mit unterschiedlichen Strategien des Kohleausstiegs im Rahmen der europäischen Energietransformation.


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Fri, 08 Sep 2017 09:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564168.de
Tim Kaiser erhält Ruf der Universität Koblenz-Landau http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564102.de Tim Kaiser hat einen Ruf auf eine W1-Juniorprofessur mit tenure-track-Option für Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsdidaktik an der Universität Koblenz-Landau erhalten. Die Abteilung Weltwirtschaft gratuliert ganz herzlich!

zur Mitarbeiterseite von Tim Kaiser


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Thu, 07 Sep 2017 01:17:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564102.de
DIW-Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft macht weiter Tempo, Überhitzung droht aber nicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564097.de Bruttoinlandsprodukt in Deutschland steigt 2017 und 2018 um jeweils 1,9 Prozent, 2019 um 1,6 Prozent – Verhaltene Lohn- und Inflationsentwicklung spricht nicht dafür, dass Wirtschaft überhitzt – Globales Wachstum ist intakt – Unsicherheiten bestehen weiterhin

Die deutsche Wirtschaft bleibt auf klarem Wachstumskurs: Aufgrund des unerwartet kräftigen ersten Halbjahres 2017 hebt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Juni um 0,4 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent an. Auch für das kommende Jahr ist mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung in dieser Größenordnung zu rechnen. Die Zahl der Beschäftigten steigt weiter, die exportorientierten Industrieunternehmen profitieren von einer derzeit sehr dynamischen Auslandsnachfrage und das Geld in den Portemonnaies der privaten Haushalte sitzt nach wie vor vergleichsweise locker. Die gesamtwirtschaftliche Produktion wird in diesem Jahr und wohl auch in den kommenden beiden Jahren das Produktionspotential etwas übertreffen.


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Thu, 07 Sep 2017 12:49:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564097.de
„Inflation wird die Zwei-Prozent-Marke auch in den nächsten Jahren nicht knacken“: Interview mit Ferdinand Fichtner http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564172.de Herr Fichtner, der deutschen Wirtschaft ging es in den letzten Quartalen ausgesprochen gut. Gilt das auch für die Zukunft?

Nach unserer Einschätzung wird die deutsche Wirtschaft ihr hohes Wachstumstempo zunächst einmal beibehalten können. Die zweite Jahreshälfte wird nicht mehr ganz so kräftig ausfallen wie die erste Jahreshälfte 2017, aber alles in allem sehen wir eine durchaus erfreuliche Aufwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft. [...]

Das vollständige Interview mit Ferdinand Fichtner wurde im DIW Wochenbericht 36/2017 veröffentlicht. Hier gibt es das Interview zum Lesen und als Podcast.


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Thu, 07 Sep 2017 10:12:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564172.de
Kindertagesbetreuung: Mehr finanzielles Engagement des Bundes gefragt. Kommentar von C. Katharina Spieß http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564170.de Es ist Wahlkampf – und die Parteien streiten auch um die Kindertagesbetreuung. Das ist erfreulich, denn früher spielte das Thema im Vorfeld von Bundestagswahlen keine große Rolle, da für die Kindertagesbetreuung primär die Länder und Kommunen zuständig sind. Doch es ist an der Zeit, dem Thema noch viel mehr Bedeutung beizumessen. Derzeit unterscheiden sich Kinderbetreuungsangebote und auch deren Qualität regional extrem stark. Das verwundert nicht, denn nach wie vor schultern Städte, Gemeinden und Länder trotz Bundeszuschüssen, etwa für den Kita-Ausbau, die Hauptlast der Kosten. Und um die Finanzkraft dieser Kommunen und Länder ist es unterschiedlich gut (beziehungsweise schlecht) bestellt.
 

Der vollständige Kommentar im DIW Wochenbericht 36/2017

 


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Thu, 07 Sep 2017 10:10:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564170.de
“Germany must go back to its low-carbon future”: Nature publishes comment by Claudia Kemfert http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564043.de Once a world leader in renewables, the nation will miss all of its environmental goals unless the next government realigns its energy policies, warns Claudia Kemfert in a comment publishes by the multidisciplinary scientific journal Nature. Claudia Kemfert is head of the Energy, Transportation, Environment Department at DIW Berlin and professor of energy economics and sustainability at the Hertie School of Governance in Berlin, Germany.

The comment is available for free at www.nature.com

Nature 549, 26–27 (07 September 2017), DOI: https://doi:10.1038/549026a


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Thu, 07 Sep 2017 09:12:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564043.de
Hochschulen: Weniger aussagekräftige Prüfungsnoten können Vorteile haben http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564174.de Prüfungsleistungen in vielen Hochschulfächern werden heutzutage fast ausschließlich mit den Noten „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Die Verbesserung der Prüfungsnoten wird als Noteninflation bezeichnet – ein Begriff, der in der Regel negativ konnotiert ist. Er kann aber auch als eine Entwicklung hin zu weniger ausdifferenzierten Benotungssystemen betrachtet werden. Die Ausgestaltung eines Benotungssystems beeinflusst Lernanreize von AbsolventInnen und legt fest, wie viele Informationen an Dritte, wie zum Beispiel ArbeitgeberInnen oder Hochschulen, weitergegeben werden. In der vorliegenden Modellstudie des DIW Berlin wird der Einfluss von Noten auf Lernanreize untersucht. Ein sehr fein ausgestaltetes Benotungssystem kann zu einem ineffizient hohen Lerneinsatz und in der Folge zu Frust und Krankheit führen, wenn Studierende bei ihrer Entscheidung, wie viel Lernaufwand zu leisten ist, einer weit verbreiteten Wahrnehmungsverzerrung, entsprechend der Theorie der auffälligen Auszahlungen, unterliegen. Obwohl die Weitergabe von Informationen wichtig ist, sollte bei der Ausgestaltung eines Benotungssystems auch das Wohlergehen der AbsolventInnen in Betracht gezogen werden, welches letztlich auch ArbeitgeberInnen zugutekommt. In diesem Sinne ist eine Noteninflation nicht notwendigerweise negativ zu bewerten.

Der vollständige Bericht von Lilo Wagner im: DIW Wochenbericht 36/2017 


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Thu, 07 Sep 2017 08:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564174.de
Erwerb von Wohneigentum: Eigenkapitalschwelle für immer mehr Haushalte zu hoch http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564039.de Die zweite Ausgabe von DIW aktuell, der neuen Publikationsreihe des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ist erschienen: Claus Michelsen, wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Abteilungen Konjunkturpolitik und Klimapolitik des DIW Berlin, geht der Frage nach, warum vor allem so viele junge Familien damit hadern, sich eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim zu kaufen - und das in Zeiten niedriger Zinsen, ordentlicher Einkommenssteigerungen und immer höherer Mieten.


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Wed, 06 Sep 2017 03:19:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564039.de
Erwerb von Wohneigentum: Eigenkapitalschwelle für immer mehr Haushalte zu hoch http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564029.de Niedrige Zinsen, ordentliche Einkommenssteigerungen und immer höhere Mieten, trotz Mietpreisbremse: Selten zuvor, könnte man meinen, hat es sich mehr gelohnt, eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim zu kaufen. Zahlreiche Berechnungen zeigen, dass es unter dem Strich günstiger wäre, als ein Leben lang zur Miete zu wohnen. Andere Studien ergeben, dass HauseigentümerInnen im Alter deutlich vermögender sind. Doch richtige Euphorie scheint nicht aufzukommen: Noch immer ist Deutschland ein Land der MieterInnen. Der Anteil derer, die Wohneigentum besitzen, ist nach wie vor vergleichsweise niedrig, vor allem in jüngeren Generationen. Was spricht dagegen, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen und damit auch für das Alter vorzusorgen? Wo liegen die Hürden, die scheinbar nicht allzu leicht zu überwinden sind? Die vorliegende Analyse zeigt auch, dass die Vorschläge der Parteien in den Bundestagswahlprogrammen zu unkonkret und wenig zielgenau sind, um deutlich mehr Familien den Weg ins Eigenheim zu ebnen. Eine praktikablere und kostengünstigere Alternative wären sogenannte Nachrangdarlehen, die der Staat über die KfW Bankengruppe vergeben könnte.


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Wed, 06 Sep 2017 02:09:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.564029.de