Nachrichten des SOEP http://www.diw.de/de/diw_02.c.221179.de/news_and_events.html Nachrichten, Pressemitteilungen und Stellenangebote des SOEP de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/thumbnails/soep-logo_kl.jpeg.458933.jpeg SOEP (DIW Berlin) http://www.diw.de/de/soep Nutzen Sie die IAB-BAMF-SOEP-Befragung Geflüchteter für eigene Forschungsfragen - Deadline 30. September 2017 für die Erhebung 2018 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.559134.de Wir bieten Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Forschungsinstituten weltweit die Möglichkeit, die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten für ihre Forschungsvorhaben zu nutzen.

Wir bieten für externe, grundlagenorientierte Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit, Einfluss auf die Befragung zu nehmen. Im Rahmen des Projektes möchten wir Sie, die Forschenden, ermuntern diese Möglichkeit zu nutzen. Wenn Sie z.B. Informationen auf Haushaltsebene bzw. Informationen von Geflüchteten und/ oder ihren Familien benötigen, die für Ihre Forschung relevant sind, bieten wir Ihnen die Möglichkeit diese zu erhalten.

Das Forschungsvorhaben eignet sich für Kurzzeitexperimente, aber vor allem auch für Langzeit-Erhebungen, die bisher nicht in der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten erhoben worden sind. Sie haben die Möglichkeit eigene Forschungsinteressen in die Erhebung einzubringen.

Nähere Informationen


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Wed, 24 May 2017 02:59:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.559134.de
Viele Kinder von Geflüchteten gehen in die Kita oder zur Schule – bei unter Dreijährigen und der Sprachförderung von Schulkindern gibt es aber Nachholbedarf http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.558012.de Repräsentative Befragung von IAB, BAMF und SOEP unter Geflüchteten: Vier von fünf Kindern im Alter von drei oder mehr Jahren gehen in eine Kita, aber nur jedes sechste im Alter unter drei Jahren – In der Schule bekommt etwa die Hälfte der Kinder eine Sprachförderung

Kinder von nach Deutschland geflüchteten Menschen gehen im Alter von drei oder mehr Jahren kaum seltener in eine Kindertageseinrichtung als andere in Deutschland lebende Kinder. Deutlichen Nachholbedarf gibt es jedoch im frühkindlichen Alter unter drei Jahren: In dieser Altersgruppe besucht nur jedes sechste Kind von Geflüchteten eine Kita – etwa halb so viele wie unter allen in Deutschland lebenden Kindern, die jünger als drei Jahre sind. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, die erstmals repräsentativ für Deutschland Auskunft gibt über die Bildungsbeteiligung von Kindern mit Fluchthintergrund. Die Daten basieren auf der IAB-BAMF-SOEP Befragung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter mehr als 4.500 erwachsenen Geflüchteten, die in den Jahren 2013 bis 2016 nach Deutschland kamen. Demzufolge nutzen Geflüchtete für ihre unter drei Jahre alten Kinder zu einem Anteil von gut 15 Prozent eine Kita, während die Nutzungsquote unter allen Kindern in Deutschland bei über 28 Prozent liegt.


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Wed, 10 May 2017 09:05:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.558012.de
SOEP-IS: Datenweitergabe 2015 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556878.de Die Daten der Befragung 2015 der SOEP-Innovationsstichprobe wurden veröffentlicht und können von SOEP-NutzerInnen bestellt werden. Die aktuelle Datenweitergabe enthält die Daten der Innovationsmodule, die von 2011 bis 2014 durchgeführt wurden.

Nähere Informationen


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Wed, 26 Apr 2017 01:45:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556878.de
Hilfsbereitschaft für Geflüchtete trotz steigender Sorgen auf hohem Niveau http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556830.de Stimmungsbarometer zu Geflüchteten: Ungeachtet geäußerter Sorgen ist ein nicht unerheblicher Teil der Gesellschaft bereit, Geflüchtete zu unterstützen – 30 Prozent spendeten 2016 für Geflüchtete, zehn Prozent halfen vor Ort – Sorge über Zuwanderung nimmt zu

Nach wie vor ist ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland bereit, sich für Geflüchtete zu engagieren – obwohl die Zahl der Hilfsbereiten im vergangenen Jahr leicht gesunken ist und immer mehr mit Blick auf die Zuwanderung Sorgen äußern. Das geht aus dem neuesten Stimmungsbarometer für Geflüchtete und den aktuellsten verfügbaren Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. Demnach hat sich im Durchschnitt des vergangenen Jahres rund ein Drittel der Menschen in Deutschland in Form von Geld- und Sachspenden engagiert. Zehn Prozent halfen vor Ort, etwa indem sie Geflüchtete bei Behördengängen oder beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützten. Im Jahresverlauf ist die Hilfsbereitschaft jedoch leicht gesunken: Immer weniger der befragten Personen äußerten die Absicht, sich künftig engagieren zu wollen. Gaben im Februar und März 2016 noch rund 40 Prozent der Befragten an, in Zukunft spenden zu wollen, waren es am Jahresende 2016 noch 32 Prozent. Die Bereitschaft, sich künftig vor Ort zu engagieren, sank im selben Zeitraum von rund 20 auf elf Prozent. „Möglicherweise geht dieser Rückgang auf die Wahrnehmung zurück, dass Hilfe angesichts der vor allem im Vergleich zum Jahr 2015 stark gesunkenen Zuwanderungszahlen derzeit weniger dringend ist“, sagt SOEP-Direktor Jürgen Schupp.


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Wed, 26 Apr 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556830.de
„Ostdeutsche schätzen die Folgen von Fluchtzuwanderung negativer ein als Westdeutsche“: Interview mit Philipp Eisnecker http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556732.de Herr Eisnecker, haben die Sorgen der Bevölkerung bezüglich der Flüchtlingszuwanderung zu- oder abgenommen?

Wir können klar sagen, dass in den Jahren 2015 und 2016 die Sorgen der Bevölkerung zu den Themenfeldern Zuwanderung und Migration, aber auch zu Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass deutlich zugenommen haben. Das sehen wir anhand der Zahlen der Langzeiterhebung Sozio-oekonomisches Panel, die zu verschiedenen Themen die Sorgen der Bevölkerung schon seit Jahren erhebt. [...]

Das Interview mit Philipp Eisnecker ist aus dem Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 17/2017. Hier gibt es das Interview als pdf-Dokument und Podcast

Weitere Podcasts

Weitere Wochenberichte


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Wed, 26 Apr 2017 09:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556732.de
Am 25. April feiert Wolfgang Zapf in Berlin seinen 80. Geburtstag http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556658.de Wolfgang Zapf, Professor für Soziologie, organisierte an der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt am Main in den frühen 1970er Jahren zusammen mit dem SOEP-Gründer Hans-Jürgen Krupp das SPES Projekt („Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indikatorensystem“, gefördert von der DFG), das dann 1979 in den Sonderforschungsbereich 3 "Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik" Frankfurt/Mannheim mündete. Im Sfb 3 startete dann 1983 das Teilprojekt "Das Sozio-ökonomische Panel" mit den Vorbereitungen der Studie, die seit Anfang der 90er Jahre  „Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel" (SOEP) genannt wird. Zu Wolfgang Zapfs Verdiensten für das SOEP zählt neben seiner Beteiligung an der konzeptionellen Vorbereitung des Panels vor allem die Integration und Einbeziehung der Indikatoren zum subjektiven Wohlbefinden. 1988 übernahm Wolfgang Zapf, inzwischen war er Präsident des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung  Berlin (WZB) geworden, zudem für ein knappes Jahr die interimistische wissenschaftliche Leitung des SOEP, nach dem der damalige SOEP-Leiter und Präsident des DIW Berlin Hans-Jürgen Krupp das Amt des Wirtschaftssenators der Freien und Hansestadt Hamburg angetreten hatte.

Das gesamte SOEP-Team wünscht Wolfgang Zapf zu seinem runden Geburtstag alles Liebe, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

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Tue, 25 Apr 2017 09:36:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556658.de
Daniel Schnitzlein ist in den Beirat des Thailand Vietnam Socio-Economic Panel berufen worden http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556601.de Daniel Schnitzlein ist in den Beirat des Thailand Vietnam Socio-Economic Panel (www.tvsep.de) berufen worden.
Das TVSEP ist eine längsschnittliche Haushaltsbefragung in Thailand und Vietnam (teilweise angelehnt ans SOEP) und wird aus Hannover und Göttingen geleitet. Das Projekt ist für 10 Jahre (2015-2024) von der DFG als Langzeitvorhaben finanziert.

Er wurde außerdem in den Bildungsökonomischen Ausschuss des Vereins für Socialpolitik (VfS) aufgenommen.


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Mon, 24 Apr 2017 09:44:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556601.de
Andreas Franken unterstützt das SOEP-Team http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556593.de Andreas Franken unterstützt das SOEP-Team seit Anfang April in der Datenaufbereitung. Insbesondere soll die Erstellung und Dokumentation von SOEPlong in seine Hände übergeben werden. Andreas hat zuletzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Hannover gearbeitet und zuvor am Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Bamberg, wo er auch ein Studium der Soziologie abgeschlossen hat.


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Mon, 24 Apr 2017 09:39:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556593.de
SOEPnewsletter 115 veröffentlicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556475.de Wir freuen uns, dass der neue SOEPnewsletter 115, April 2017 erschienen ist.

Er informiert über

  • die Datenweitergabe der SOEP-IS-Daten 2015,
  • Neuigkeiten zu SOEPinfo 2.0,
  • die Ergebnisse des SOEP User Surveys,
  • brandaktuelle SOEP-Core-Dokumentationen

und einiges mehr.


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Thu, 20 Apr 2017 08:43:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.556475.de
Gibt es auch eine „Rendite“ kultureller Bildung? Kommentar von Jürgen Schupp http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.555154.de Die Bildungsdebatten der letzten Jahre waren durch eine Verengung des Bildungsbegriffs auf den Erwerb kognitiver Fähigkeiten geprägt, die sich anhand von Tests quantifizieren lassen, wie etwa das Lösen von Rechenaufgaben. Dagegen fanden der Erwerb von ästhetischen Erfahrungen, Kenntnissen und Fähigkeiten sowie die Aneignung kultureller, aber auch physischer Bildung weniger Beachtung, obwohl diese für die Entwicklung der Persönlichkeit von zentraler Bedeutung sein können. Diese Einstellung hat dann vielfach auch darin ihre Entsprechung gefunden, dass der musisch geprägte Schulunterricht zu einem Schattendasein in einem übervollen Stundenplan zu verkommen droht und oftmals von einem Lehrermangel in den musischen Fächern und überdurchschnittlichem Unterrichtsausfall begleitet wird. [...]

Der vollständige Kommentar von Jürgen Schupp im Wochenbericht 13/2017


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Wed, 29 Mar 2017 09:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.555154.de
Veränderung der Erwerbs- und Familienbiografien lässt einen Rückgang des Gender-Pension-Gap erwarten http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554871.de Die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Rentenzahlbetrag der Gesetzlichen Rentenversicherung werden sich im Kohortenvergleich verringern. Während in der Kriegskohorte der 1936 bis 1945 Geborenen der so genannte Gender-Pension-Gap noch 56 Prozent in West- und 34 Prozent in Ostdeutschland beträgt, wird er sich basierend auf einem vom DIW Berlin entwickelten Fortschreibungsmodell zur Simulation von Erwerbs- und Familienbiografien bei der Kohorte der 1966 bis 1970 Geborenen auf 43 beziehungsweise 18 Prozent reduzieren. Mitverantwortlich für diesen Trend ist, dass Männer im Kohortenvergleich kürzere Phasen ihres Erwerbslebens in Vollzeit arbeiten werden. Bei westdeutschen Frauen dagegen ist eine starke Zunahme von Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Rückgang von Phasen der Hausfrauentätigkeit zu beobachten. Aber auch ostdeutsche Frauen werden in zunehmenden Maße Teilzeittätigkeiten aufnehmen. Allerdings weisen sie längere Phasen von Vollzeiterwerbstätigkeit auf und weichen damit weiterhin von westdeutschen Frauen ab.

Der vollständige Bericht von Christian Westermeier, Markus M. Grabka, Björn Jotzo und Anika Rasner im DIW Wochenbericht 12/2017       


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Wed, 22 Mar 2017 09:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554871.de
SOEP-Analyse des DIW Berlin zum Weltglückstag am 20. März: Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland holt auf http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554636.de Die Menschen in ganz Deutschland sind heute zufriedener als zum Tiefpunkt 2004

Die Menschen in West- und Ostdeutschland sind seit 2015 im Durchschnitt zufriedener als zu jedem anderen Zeitpunkt nach der Wiedervereinigung (Abbildung 1). Dass die Zufriedenheit in Deutschland im Vergleich zu 1990 deutlich angestiegen ist, geht im Wesentlichen auf den Aufholprozess in Ostdeutschland zurück. Das in Ostdeutschland gemessene Niveau der Zufriedenheit liegt jedoch auch mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung noch unter dem westdeutschen Niveau (Abbildung 2). Das zeigt eine neue Auswertung von Daten der für Deutschland repräsentativen Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) am DIW Berlin

„So ernüchternd es ist, dass es ihn immer noch gibt: Der Abstand zwischen Ost und West hat sich über die Jahre maßgeblich verringert und ist so niedrig wie noch nie“, sagt SOEP-Direktor Jürgen Schupp, der die Analyse durchgeführt hat.


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Fri, 17 Mar 2017 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554636.de
Neue Dokumentationen für SOEP v32.1 erschienen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554041.de Neben den üblichen Dokumentationen über die generierten Variablen stellen wir für das Befragungsjahr 2015 erstmals den Personen- und den Jugendfragebogen aus Metadaten generiert zur Verfügung.

Die Dokumente enthalten damit sowohl die in SOEP-Core und SOEPlong genutzten Variablennamen und -labels als auch die Namen der Datensätze, in denen die Daten zu finden sind. Diese Fragebögen haben wir getrennt in deutscher und englischer Sprachfassung erstellt.

Alle versionsspezifischen Dokumente finden Sie auf den Seiten der Versionsbeschreibung unter https://doi.org/10.5684/soep.v32.1.


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Mon, 06 Mar 2017 06:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554041.de
SOEP People: Fünf Fragen an Rainer Winkelmann http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554038.de Rainer Winkelmanns Forschungen über den Zusammenhang von Erwerbslosigkeit und Zufriedenheit mit den SOEP-Daten führten 1998 zu seinem bahnbrechenden Aufsatz “Why are the unemployed so unhappy?” (zusammen mit Liliana Winkelmann), der - zum ersten Mal - überzeugend darlegte, dass Erwerbslosigkeit große Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Betroffenen hat. Es ist der meistzitierte Aufsatz in der Geschichte des SOEP.

Rainer Winkelmann studierte Volkswirtschaftslehre an den Universitäten von Konstanz, Paris IX-Dauphine und Washington in St. Louis. Er promovierte an der Universität München (1993). Es folgten Lehrtätigkeiten am Dartmouth College, USA, und der University of Canterbury, Neuseeland, und er war Visiting Professor an der Harvard University, der Syracuse University, und der University of California at Los Angeles (UCLA). Seit 2001 ist er Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Sein Forschungsfeld ist die Mikro-Ökonometrie, die er auf sozialpolitische Themen in den Bereichen Arbeit, Gesundheit und Zufriedenheit anwendet. Er gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des DIW Berlin an und war bis Ende 2016 Vorsitzender des SOEP Survey Rats.

Das Interview mit ihm gibt es in der DIW Mediathek (auf englisch).


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Mon, 06 Mar 2017 05:40:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554038.de
Den Deutschen ist in der gegenwärtigen Situation vieles wichtiger als wirtschaftliche Ziele http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553719.de DIW-Studie: Erhalt der Demokratie, Verbesserung der Pflege und Bekämpfung der Kriminalität waren den Wahlberechtigten in Deutschland im Januar 2017 wichtiger als wirtschaftliche Ziele – Über die Bedeutung dieser Politikziele herrscht breiter Konsens – Wertungen verglichen mit 2013 nur mit leichten Veränderungen

Noch mehr als auf wirtschaftliche Ziele wie die Erhöhung des Pro-Kopf-Einkommens legen die deutschen Wahlberechtigten zur Zeit Wert auf den Erhalt der Demokratie, die Verbesserung der Pflegequalität und die Bekämpfung der Kriminalität. Diese drei Ziele wurden in einer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Umfrageinstitut Kantar Public jüngst durchgeführten repräsentativen Umfrage über die Relevanz von Politikbereichen an oberster Stelle genannt. „Arbeit schaffen“ kommt an vierter Stelle.

Über diese vier Ziele herrscht ein breiter Konsens: Über alle Bevölkerungsschichten hinweg ernten sie hohe Zustimmungsquoten von über 90 Prozent wenn es darum geht, welche Bereiche für die Politik wichtig sein sollten. „Dieses Ergebnis zeigt, dass Volksparteien in Deutschland im demokratischen Wettbewerb nur dann eine starke Position erreichen werden, wenn sie diese Werte und Zielsetzungen hochhalten,“ so DIW-Vorstandsmitglied und Studienautor Gert G. Wagner. „Mehrheiten bekommen nur die politischen Programme, die offensiv für den Erhalt der Demokratie einstehen, auf den zunehmenden Bedarf an Pflege in der alternden Gesellschaft Bezug nehmen und ein klares Profil in der Sicherheits- und Beschäftigungspolitik aufweisen.“

„Es ist nicht so, dass der wirtschaftliche Wohlstand den Menschen egal ist“, fügt Hauptautor Marco Giesselmann hinzu. „Aber er scheint in der guten wirtschaftlichen Situation weniger dringend zu sein und mag sich in anderen Zielsetzungen ausdrücken als im Pro-Kopf-Einkommen.“


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Wed, 01 Mar 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553719.de
"Die Verbesserung der Pflegequalität ist für alle Altersgruppen von hoher Relevanz": Interview mit Marco Giesselmann http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553740.de Herr Giesselmann, Sie haben untersucht, wie die  Wahlberechtigten in Deutschland die Bedeutung verschiedener Politikziele im Jahr 2013 und Anfang dieses  Jahres einschätzten. Nach welchen Politikzielen wurde  gefragt?

Wir haben zum einen nach direkten wirtschaftlichen Aspekten gefragt. Dazu gehören zum Beispiel  das Pro-Kopf-Einkommen, aber auch Einkommens- und  Vermögensindikatoren. Und wir haben soziale Aspekte  abgefragt; dazu gehören beispielsweise die Erwerbstätigenquote, die Bildungsquote, die Lebenserwartung,  aber auch der Erhalt von Demokratie. Ein dritter Bereich,  der in der Befragung adressiert wurde, sind ökologische  Aspekte, wie die Reduktion von Treibhausgasen und  Stickstoffemissionen, sowie der Erhalt der Artenvielfalt. [...]

Das Interview mit Marco Giesselmann ist aus dem DIW Wochenbericht 9/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast.


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Wed, 01 Mar 2017 09:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553740.de
Neue Version der SOEP-Core-Daten 1984-2015 (v32.1) und SOEPlong-Daten verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554040.de Seit kurzem ist ein Update der SOEP-Daten 1984-2015 (v32.1) verfügbar.

Es war nötig geworden, weil Fehler in den Datensätzen BIOCOUPLY, BIOMARSY, BFP und BFPGEN gefunden wurden.

Gleichzeitig ist diese Version auch als long-Datensatz erschienen, der die längsschnittliche Analyse der Daten erheblich vereinfacht.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite mit der Versionsbeschreibung unter https://doi.org/10.5684/soep.v32.1.


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Tue, 28 Feb 2017 05:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554040.de
SOEPnewsletter 114 veröffentlicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554036.de Wir weisen gern auf die Veröffentlichung des aktuellen SOEPnewsletter 114, Februar 2017 hin.

Wir informieren Sie über:

  • die Änderungen in den SOEP-Versionen 32 and 32.1 (Daten 1984-2015),
  • die erste Datenweitergabe bei der SOEP Related Study TwinLife
  • erste Ergebnisse der SOEP NutzerInnenumfrage
  • neue Mitglieder im SOEP-Team und im SOEP Survey Rat 

und vieles mehr.

Außerdem hat Jürgen Schupp einen Kommentar über das 'Postfaktische' beigetragen (auf deutsch auch im DIW Wochenbericht)

Viel Spaß beim Lesen!


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Mon, 27 Feb 2017 04:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554036.de
"Wissenschaftliche Qualitätskriterien und die Relevanz des »Postfaktischen«": Kommentar von Jürgen Schupp http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553185.de Die Wahl des Begriffs postfaktisch zum „Wort des Jahres“ durch die Gesellschaft für deutsche Sprache führt bei empirisch wissenschaftlich Forschenden zu großer Nachdenklichkeit. Welche Rolle wird der evidenzbasierten Forschung heute noch beigemessen? Bedroht das postfaktische Zeitalter die Wissenschaft? Haben Gefühle oder Stimmungen mehr Einfluss auf die politische Wirklichkeit als Fakten? In einer ausschließlich auf Empfindungen aufgebauten Wirklichkeit werden seriöse Daten und Statistiken entbehrlich. Eine solche Entwicklung stellt in der Tat die Rolle der empirisch forschenden Wissenschaft grundsätzlich in Frage. [...]

Der vollständige Kommentar von Jürgen Schupp in: DIW Wochenbericht 8/2017


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Wed, 22 Feb 2017 09:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553185.de
Leben in Deutschland - Die neue SOEP-Broschüre zum Online-Lesen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552469.de Wer in kompakter Form wissen möchte, zu welchen Themen mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) geforscht wird und welche Erkenntnisse sich mit den Daten gewinnen lassen, für den ist unsere neue Broschüre "Leben in Deutschland" gedacht. Darin präsentiert das SOEP eine Auswahl der für Gesellschaft und Politik wichtigsten Ergebnisse aus den mehr als 7.000 Publikationen auf Basis der SOEP-Daten. Die Broschüre stellt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt vor, die mit den SOEP-Daten forschen. Auch die wichtigsten Etappen der Geschichte des Sozio-oekonomischen Panels sind Thema des Heftes.

Die Broschüre löst die vor knapp zehn Jahren aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des SOEP erstellte ab und ist jetzt in pdf- und epub-Format online verfügbar, gern können Sie auch ein gedrucktes Exemplar erhalten (Anfragen an soepmail@diw.de).


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Mon, 13 Feb 2017 01:41:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552469.de