Nachrichten des SOEP http://www.diw.de/de/diw_02.c.221179.de/news_and_events.html Nachrichten, Pressemitteilungen und Stellenangebote des SOEP de-de http://diw.de/sixcms/media.php/37/thumbnails/soep-logo_kl.jpeg.458933.jpeg SOEP (DIW Berlin) http://www.diw.de/de/soep Veränderung der Erwerbs- und Familienbiografien lässt einen Rückgang des Gender-Pension-Gap erwarten http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554871.de Die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Rentenzahlbetrag der Gesetzlichen Rentenversicherung werden sich im Kohortenvergleich verringern. Während in der Kriegskohorte der 1936 bis 1945 Geborenen der so genannte Gender-Pension-Gap noch 56 Prozent in West- und 34 Prozent in Ostdeutschland beträgt, wird er sich basierend auf einem vom DIW Berlin entwickelten Fortschreibungsmodell zur Simulation von Erwerbs- und Familienbiografien bei der Kohorte der 1966 bis 1970 Geborenen auf 43 beziehungsweise 18 Prozent reduzieren. Mitverantwortlich für diesen Trend ist, dass Männer im Kohortenvergleich kürzere Phasen ihres Erwerbslebens in Vollzeit arbeiten werden. Bei westdeutschen Frauen dagegen ist eine starke Zunahme von Teilzeitbeschäftigung bei gleichzeitigem Rückgang von Phasen der Hausfrauentätigkeit zu beobachten. Aber auch ostdeutsche Frauen werden in zunehmenden Maße Teilzeittätigkeiten aufnehmen. Allerdings weisen sie längere Phasen von Vollzeiterwerbstätigkeit auf und weichen damit weiterhin von westdeutschen Frauen ab.

Der vollständige Bericht von Christian Westermeier, Markus M. Grabka, Björn Jotzo und Anika Rasner im DIW Wochenbericht 12/2017       


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Wed, 22 Mar 2017 09:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554871.de
Neue Dokumentationen für SOEP v32.1 erschienen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554041.de Neben den üblichen Dokumentationen über die generierten Variablen stellen wir für das Befragungsjahr 2015 erstmals den Personen- und den Jugendfragebogen aus Metadaten generiert zur Verfügung.

Die Dokumente enthalten damit sowohl die in SOEP-Core und SOEPlong genutzten Variablennamen und -labels als auch die Namen der Datensätze, in denen die Daten zu finden sind. Diese Fragebögen haben wir getrennt in deutscher und englischer Sprachfassung erstellt.

Alle versionsspezifischen Dokumente finden Sie auf den Seiten der Versionsbeschreibung unter https://doi.org/10.5684/soep.v32.1.


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Mon, 06 Mar 2017 06:03:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554041.de
SOEP People: Fünf Fragen an Rainer Winkelmann http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554038.de Rainer Winkelmanns Forschungen über den Zusammenhang von Erwerbslosigkeit und Zufriedenheit mit den SOEP-Daten führten 1998 zu seinem bahnbrechenden Aufsatz “Why are the unemployed so unhappy?” (zusammen mit Liliana Winkelmann), der - zum ersten Mal - überzeugend darlegte, dass Erwerbslosigkeit große Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Betroffenen hat. Es ist der meistzitierte Aufsatz in der Geschichte des SOEP.

Rainer Winkelmann studierte Volkswirtschaftslehre an den Universitäten von Konstanz, Paris IX-Dauphine und Washington in St. Louis. Er promovierte an der Universität München (1993). Es folgten Lehrtätigkeiten am Dartmouth College, USA, und der University of Canterbury, Neuseeland, und er war Visiting Professor an der Harvard University, der Syracuse University, und der University of California at Los Angeles (UCLA). Seit 2001 ist er Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Sein Forschungsfeld ist die Mikro-Ökonometrie, die er auf sozialpolitische Themen in den Bereichen Arbeit, Gesundheit und Zufriedenheit anwendet. Er gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des DIW Berlin an und war bis Ende 2016 Vorsitzender des SOEP Survey Rats.

Das Interview mit ihm gibt es in der DIW Mediathek (auf englisch).


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Mon, 06 Mar 2017 05:40:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554038.de
Den Deutschen ist in der gegenwärtigen Situation vieles wichtiger als wirtschaftliche Ziele http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553719.de DIW-Studie: Erhalt der Demokratie, Verbesserung der Pflege und Bekämpfung der Kriminalität waren den Wahlberechtigten in Deutschland im Januar 2017 wichtiger als wirtschaftliche Ziele – Über die Bedeutung dieser Politikziele herrscht breiter Konsens – Wertungen verglichen mit 2013 nur mit leichten Veränderungen

Noch mehr als auf wirtschaftliche Ziele wie die Erhöhung des Pro-Kopf-Einkommens legen die deutschen Wahlberechtigten zur Zeit Wert auf den Erhalt der Demokratie, die Verbesserung der Pflegequalität und die Bekämpfung der Kriminalität. Diese drei Ziele wurden in einer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Umfrageinstitut Kantar Public jüngst durchgeführten repräsentativen Umfrage über die Relevanz von Politikbereichen an oberster Stelle genannt. „Arbeit schaffen“ kommt an vierter Stelle.

Über diese vier Ziele herrscht ein breiter Konsens: Über alle Bevölkerungsschichten hinweg ernten sie hohe Zustimmungsquoten von über 90 Prozent wenn es darum geht, welche Bereiche für die Politik wichtig sein sollten. „Dieses Ergebnis zeigt, dass Volksparteien in Deutschland im demokratischen Wettbewerb nur dann eine starke Position erreichen werden, wenn sie diese Werte und Zielsetzungen hochhalten,“ so DIW-Vorstandsmitglied und Studienautor Gert G. Wagner. „Mehrheiten bekommen nur die politischen Programme, die offensiv für den Erhalt der Demokratie einstehen, auf den zunehmenden Bedarf an Pflege in der alternden Gesellschaft Bezug nehmen und ein klares Profil in der Sicherheits- und Beschäftigungspolitik aufweisen.“

„Es ist nicht so, dass der wirtschaftliche Wohlstand den Menschen egal ist“, fügt Hauptautor Marco Giesselmann hinzu. „Aber er scheint in der guten wirtschaftlichen Situation weniger dringend zu sein und mag sich in anderen Zielsetzungen ausdrücken als im Pro-Kopf-Einkommen.“


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Wed, 01 Mar 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553719.de
"Die Verbesserung der Pflegequalität ist für alle Altersgruppen von hoher Relevanz": Interview mit Marco Giesselmann http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553740.de Herr Giesselmann, Sie haben untersucht, wie die  Wahlberechtigten in Deutschland die Bedeutung verschiedener Politikziele im Jahr 2013 und Anfang dieses  Jahres einschätzten. Nach welchen Politikzielen wurde  gefragt?

Wir haben zum einen nach direkten wirtschaftlichen Aspekten gefragt. Dazu gehören zum Beispiel  das Pro-Kopf-Einkommen, aber auch Einkommens- und  Vermögensindikatoren. Und wir haben soziale Aspekte  abgefragt; dazu gehören beispielsweise die Erwerbstätigenquote, die Bildungsquote, die Lebenserwartung,  aber auch der Erhalt von Demokratie. Ein dritter Bereich,  der in der Befragung adressiert wurde, sind ökologische  Aspekte, wie die Reduktion von Treibhausgasen und  Stickstoffemissionen, sowie der Erhalt der Artenvielfalt. [...]

Das Interview mit Marco Giesselmann ist aus dem DIW Wochenbericht 9/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast.


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Wed, 01 Mar 2017 09:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553740.de
Neue Version der SOEP-Core-Daten 1984-2015 (v32.1) und SOEPlong-Daten verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554040.de Seit kurzem ist ein Update der SOEP-Daten 1984-2015 (v32.1) verfügbar.

Es war nötig geworden, weil Fehler in den Datensätzen BIOCOUPLY, BIOMARSY, BFP und BFPGEN gefunden wurden.

Gleichzeitig ist diese Version auch als long-Datensatz erschienen, der die längsschnittliche Analyse der Daten erheblich vereinfacht.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite mit der Versionsbeschreibung unter https://doi.org/10.5684/soep.v32.1.


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Tue, 28 Feb 2017 05:48:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554040.de
SOEPnewsletter 114 veröffentlicht http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554036.de Wir weisen gern auf die Veröffentlichung des aktuellen SOEPnewsletter 114, Februar 2017 hin.

Wir informieren Sie über:

  • die Änderungen in den SOEP-Versionen 32 and 32.1 (Daten 1984-2015),
  • die erste Datenweitergabe bei der SOEP Related Study TwinLife
  • erste Ergebnisse der SOEP NutzerInnenumfrage
  • neue Mitglieder im SOEP-Team und im SOEP Survey Rat 

und vieles mehr.

Außerdem hat Jürgen Schupp einen Kommentar über das 'Postfaktische' beigetragen (auf deutsch auch im DIW Wochenbericht)

Viel Spaß beim Lesen!


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Mon, 27 Feb 2017 04:29:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.554036.de
"Wissenschaftliche Qualitätskriterien und die Relevanz des »Postfaktischen«": Kommentar von Jürgen Schupp http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553185.de Die Wahl des Begriffs postfaktisch zum „Wort des Jahres“ durch die Gesellschaft für deutsche Sprache führt bei empirisch wissenschaftlich Forschenden zu großer Nachdenklichkeit. Welche Rolle wird der evidenzbasierten Forschung heute noch beigemessen? Bedroht das postfaktische Zeitalter die Wissenschaft? Haben Gefühle oder Stimmungen mehr Einfluss auf die politische Wirklichkeit als Fakten? In einer ausschließlich auf Empfindungen aufgebauten Wirklichkeit werden seriöse Daten und Statistiken entbehrlich. Eine solche Entwicklung stellt in der Tat die Rolle der empirisch forschenden Wissenschaft grundsätzlich in Frage. [...]

Der vollständige Kommentar von Jürgen Schupp in: DIW Wochenbericht 8/2017


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Wed, 22 Feb 2017 09:28:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.553185.de
Leben in Deutschland - Die neue SOEP-Broschüre zum Online-Lesen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552469.de Wer in kompakter Form wissen möchte, zu welchen Themen mit dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) geforscht wird und welche Erkenntnisse sich mit den Daten gewinnen lassen, für den ist unsere neue Broschüre "Leben in Deutschland" gedacht. Darin präsentiert das SOEP eine Auswahl der für Gesellschaft und Politik wichtigsten Ergebnisse aus den mehr als 7.000 Publikationen auf Basis der SOEP-Daten. Die Broschüre stellt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt vor, die mit den SOEP-Daten forschen. Auch die wichtigsten Etappen der Geschichte des Sozio-oekonomischen Panels sind Thema des Heftes.

Die Broschüre löst die vor knapp zehn Jahren aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des SOEP erstellte ab und ist jetzt in pdf- und epub-Format online verfügbar, gern können Sie auch ein gedrucktes Exemplar erhalten (Anfragen an soepmail@diw.de).


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Mon, 13 Feb 2017 01:41:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552469.de
Leben in Deutschland - Die neue SOEP-Imagebroschüre zum Online-Lesen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550239.de Wer in kompakter Form wissen möchte, zu welchen Themen mit dem SOEP geforscht wird und welche Erkenntnisse sich mit den Daten gewinnen lassen, für den ist unsere neue Broschüre "Leben in Deutschland" gedacht. Darin präsentieren wir eine Auswahl der für Gesellschaft und Politik wichtigsten Ergebnisse aus den mehr als 7.000 Publikationen auf Basis der SOEP-Daten. Und wir stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt vor, die mit den SOEP-Daten forschen. Auch die wichtigsten Etappen der Geschichte des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) sind Thema des Heftes.

Die Broschüre löst die vor knapp zehn Jahren aus Anlass unseres 25-jährigen Jubiläums erstellte ab und ist jetzt in pdf- und epub-Format online verfügbar, gern senden wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar zu (Anfragen an soepmail@diw.de).

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!


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Thu, 09 Feb 2017 01:34:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550239.de
Die Analyse spezieller Bevölkerungs- oder Berufsgruppen http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552254.de Der DIW-Wochenbericht Nr. 43 “Berufsgruppe ‘Erzieherin’: Zufrieden mit der Arbeit, aber nicht mit der Entlohnung” von C. Katharina Spieß und Franz G. Westermaier zeigt ein weiteres Mal, dass die Stichprobengröße des SOEP inzwischen so groß ist, dass auch relativ kleine Gruppen in der Bevölkerung valide untersucht werden koennen. Wir ermuntern unsere NutzerInnen zu mehr solcher Analysen.

Erzieherinnen und Erzieher haben mit dem Ausbau der Kindertagesbetreuung in Deutschland in den vergangenen Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Wie zufrieden ist diese Berufsgruppe mit ihrer Arbeit? Wie stark fühlt sie sich belastet? Und wie unterscheidet sie sich diesbezüglich von vergleichbaren Berufsgruppen? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) nach. Es zeigt sich, dass Erzieherinnen mit ihrer Arbeit durchaus zufrieden sind – sie erreichen ähnlich hohe Zufriedenheitswerte wie Grundschullehrerinnen. Mit ihrem Einkommen sind sie allerdings unzufriedener als die meisten Vergleichsgruppen. Obwohl sie sich in ihrem Beruf in vielen Bereichen nicht überdurchschnittlich belastet fühlen, ist ihre Balance zwischen beruflicher Belohnung und Verausgabung schlechter als in den meisten anderen Berufsgruppen. Mehr Investitionen in den Bereich der frühen Bildung könnten sich lohnen, wenn dadurch Erzieherinnen beispielsweise ihre Entlohnung als angemessener und die Arbeitsintensität als weniger belastend empfinden und so die Qualität der frühen Bildung steigt. Letztlich würde es sich dabei um Investitionen in das heutige und künftige Humanpotential handeln.

Weitere Beispiele für kleine Berufsgruppen, die auf Basis des SOEP analysierbar sind, zitieren Spiess und Westermaier in ihrem Wochenbericht (z.B. KünstlerInnen und LehrerInnen).

Steiner, Lasse und Lucian Schneider. 2013. “The happy artist? An empirical application of the work-preference model” Journal of Cultural Economics 37,Nr. 2, 225-246. (doi: 10.1007/s10824-012-9179-1)

Schult, Johannes, Manuela Münzer-Schrobildgen und Jörn R. Sparfeldt. 2014. “Belastet, aber hochzufrieden? – Arbeitsbelastung von Lehrkräften im Quer- und Längsschnitt”, Zeitschrift für Gesundheitspsychologie 22, Nr. 2, 67-67. (doi: 10.1026/0943-8149/a000114)

Dohmen, Thomas, und Armin Falk. 2010. “You get what you pay for: Incentives and selection in the education system” The Economic Journal, 120, Nr. 546, F256-F271. (doi: 10.1111/j.1468-0297.2010.02376.x)


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Wed, 08 Feb 2017 10:43:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552254.de
Sarah Dahmann hat erfolgreich ihre Dissertation verteidigt http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552243.de Sarah Dahmann hat im Dezember erfolgreich ihre Dissertation zum Thema "Human Capital Returns to Education - Three Essays on the Causal Effects of Schooling on Skills and Health" an der Freien Universität Berlin verteidigt. Am selben Tag erhielt sie -  zusammen mit 15 anderen Graduierten des  DIW Graduate Center, darunter drei ehemalige SOEP-Mitgliedern (Elisabeth Church (nee Bügelmayer), Adrian Hille und Nina Vogel) - ihr Zertifikat Rahmen der DIW Graduation Ceremony.

Sarah beginnt in Kürze ihre Tätigkeit als Forscherin an der University of Sydney. Wir wünschen ihr alles Gute und einen erfolgreichen Start in Down Under.


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Wed, 08 Feb 2017 09:34:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552243.de
Neue Mitglieder im SOEP Survey Rat http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552240.de Auf seiner Sitzung im November 2016 hat das Kuratorium des DIW Berlin zwei neue Mitglieder zunächst für die Dauer von 3 Jahren in den SOEP Survey Rat berufen. Arthur van Soest, Professor an der Tilburg School of Economics and Management, Netherlands, und Urs Fischbacher, Professor für Applied Economics an der Universität Konstanz, beraten das SOEP ab 2017 zusammen mit den anderen 7 Mitgliedern des SOEP Survey Rats zu Erhebung und Service. Jutta Heckhausen und Dalton Conley wurden auf der gleichen Sitzung für weitere 3 Jahre bestätigt.

Arthur van Soest ist ein ausgewiesener Experte in Mikroökonometrie, insbesondere in Paneldatenanalyse. Er forscht sehr erfolgreich auf dem Feld der economics of decision making und hat in diesem Zusammenhang große Erfahrungen mit Befragungen und Experimenten gemacht.
Urs Fischbacher befasst sich in seiner Forschung insbesondere mit Altruismus, Motivation, Kooperation, sozialen Normen und Fairness.

Laut Satzung beraten die neun Mitglieder die SOEP-Leitung zur Stichprobenentwicklung sowie zum Service des SOEP. Die Neuberufungen waren nötig geworden, weil der ehemalige Vorsitzende des Gremiums, Rainer Winkelmann, sowie Simon Gächter satzungsgemäß nach zwei Berufungsperioden aus dem Survey Rat ausgeschieden sind. Beiden dankt die SOEP-Gruppe für ihren außerordentlichen Einsatz für das SOEP. Insbesondere Rainer Winkelmann hat durch seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des SOEP Survey Rats einen großen Anteil an den Erfolgen, die das SOEP erringen konnte. Seit Januar vertritt Uwe Sunde als gewählter Vorsitzender das Gremium.

SOEP Survey Rat


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Wed, 08 Feb 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552240.de
Auszeichnungen für SOEP-Forscher http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552239.de Auch in diesem Jahr ist unter den Leibniz-Preisträgerinnen und -trägern wieder ein Wissenschaftler, der die SOEP-Daten nutzt: Ralph Hertwig, Kognitionspsychologie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, wird für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Psychologie des menschlichen Urteilens und Entscheidens ausgezeichnet. Bereits zum vierten Mal nach Ulman Lindenberger, Armin Falk und Lutz Raphael wird damit ein SOEP-Nutzer mit diesem von der DFG vergebene wichtigsten Forschungspreis Deutschlands ausgezeichnet.

Die SOEP-Gruppe wird mit Hertwig an dem von der MPG finanzierten Projekt "Origins and Determinants of Risk Preferences" (Laufzeit 2017 bis 2021) zusammenarbeiten, zu diesem Thema ist auch bereits eine gemeinsame Veröffentlichung auf der Grundlage von SOEP-Daten erschienen:

Josef, Anika K., David Richter, Gregory R. Samanez-Larkin, Gert G. Wagner, Ralph Hertwig and Rui Mata. 2016. Stability and Change in Risk-Taking Propensity Across the Adult Life Span. Journal of Personality and Social Psychology 111, No. 3, 430-450. (doi: 10.1037/pspp0000090).

Den erstmals im letzten Jahr ausgelobten und mit 50.000 Euro dotierten Joachim Hertz Wirtschaftspreis 2016 erhielt in der Kategorie "bestes Forschungswerk eines etablierten Wissenschaftlers" ebenfalls ein SOEP-Nutzer. Urs Fischbacher, gerade erst in den SOEP Survey Rat berufen, wurde für besondere Leistungen in der Experimentellen Wirtschaftsforschung geehrt, dem letztjährigen Thema des Wirtschaftspreises. Der Preis wurde ins Leben gerufen, um Forschung, die mit interdisziplinären Ansätzen und Methoden die Perspektiven der Wirtschaftswissenschaften erweitert und neue Lösungsansätze entwickelt, zu fördern.


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Wed, 08 Feb 2017 09:27:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.552239.de
"Rentenpunkte auf die Erziehungszeiten verringern den Gender Pension Gap nur leicht": Interview mit Christian Westermeier http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.551642.de Herr Westermeier, Männer verdienen im Durchschnitt mehr als Frauen und bekommen dementsprechend im Alter auch mehr Rente. Welche Gründe gibt es noch, die diesen sogenannten Gender Pension Gap erklären?

Neben dem Gender Pay Gap, also der Tatsache, dass Frauen weniger verdienen als Männer, wenn sie im selben Beruf tätig sind, arbeiten Frauen auch häufiger in Berufen, die niedriger bezahlt sind, zum Beispiel im Dienstleistungssektor. Zwar ist die Erwerbsquote für Frauen in den letzten Jahren gestiegen, aber dennoch arbeiten sie auch häufiger in Teilzeit als Männer, die über 90 Prozent in Vollzeit arbeiten. Zusätzlich schlagen sich familienbedingte Erwerbsunterbrechungen und die Kindererziehung in den späteren Rentenzahlungen nieder, auch wenn diese durch die Rentenversicherungen angerechnet werden. [...]

Das Interview mit Christian Westermeier ist aus dem DIW Wochenbericht 5/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast.


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Wed, 01 Feb 2017 09:30:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.551642.de
Realeinkommen nehmen seit 1991 weniger zu als die Wirtschaftskraft – erste Anzeichen für wieder steigende Einkommensungleichheit http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550957.de DIW Berlin untersucht Einkommensverteilung und Entwicklung des Armutsrisikos in Deutschland – Realeinkommen steigen im Durchschnitt, untere Einkommensgruppen haben heute aber weniger als vor 25 Jahren – 12,7 Millionen Menschen sind von Armut bedroht

Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in Deutschland sind von 1991 bis 2014 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um zwölf Prozent gestiegen. Das war jedoch deutlich weniger als der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in diesem Zeitraum, das real um 22 Prozent zulegte. Gleichzeitig hat die Einkommensungleichheit zugenommen: Während die mittleren verfügbaren Einkommen um mehr als acht Prozent stiegen und die höchsten Einkommen sogar um etwa 27 Prozent, mussten die zehn Prozent der Haushalte mit den geringsten Einkommen nach Abzug der Inflation sogar Verluste hinnehmen. Insgesamt blieben die unteren 40 Prozent der Einkommensskala deutlich hinter den Einkommenszuwächsen der oberen 60 Prozent zurück. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), für die die DIW-Verteilungsforscher Markus Grabka und Jan Goebel frühere Studien um die aktuellsten verfügbaren Zahlen für das Jahr 2014 ergänzt haben. Dabei ergaben sich auch erste Anzeichen für eine wieder steigende Einkommensungleichheit. Diese war zunächst zwischen 1991 und 2005 gestiegen und stagnierte in den Jahren 2005 bis 2013 auf diesem Niveau. Auch das Armutsrisiko nimmt der Untersuchung zufolge wieder zu, wenngleich der Anstieg zumindest im Vorjahresvergleich zwischen 2013 und 2014 nicht im statistischen Sinne signifikant ist.


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Wed, 25 Jan 2017 09:12:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550957.de
"Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander": Interview mit Markus M. Grabka http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550926.de Herr Grabka, die deutsche Wirtschaft ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen. Inwieweit spiegelt sich dieses Wirtschaftswachstum in der Entwicklung der Einkommen wieder?

Im Durchschnitt über die gesamte Bevölkerung sind die verfügbaren Haushaltseinkommen nach Inflation angestiegen, aber von dieser Entwicklung haben die Bevölkerungsgruppen je nach Einkommenshöhe unterschiedlich partizipiert. [...]

Das Interview mit Markus M. Grabka ist aus dem DIW Wochenbericht 4/2017. Hier gibt es das Interview als PDF-Dokument und Podcast.


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Wed, 25 Jan 2017 09:00:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.550926.de
Verknüpfte IAB-SOEP-Migrationsstichprobe verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549660.de Bei der Befragung der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe, die als Sample M auch in der Datenweitergabe von SOEP-Core integriert ist, wurden die Befragten um ihr Einverständnis zur Verknüpfung ihrer Angaben mit adminstrativen Daten gebeten.

Dieser Datensatz mit den verknüpften administrativen Daten (IAB-SOEP-MIG-ADIAB) steht jetzt im FDZ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (FDZ IAB) zur Nutzung bereit. Der Datenzugang erfolgt über Gastaufenthalte im FDZ IAB und anschließende Datenfernverarbeitung.

Nähere Informationen auf der Webseite des FDZ IAB.

Das FDZ IAB ist ab 9.1.2017 wieder erreichbar.


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Fri, 23 Dec 2016 02:49:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549660.de
SOEP-Core v32 (1984-2015) verfügbar http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549656.de Die Daten der Haupterhebung SOEP-Core für die Jahre 1984-2015 stehen zur Nutzung bereit.

Falls Sie sie noch nicht bestellt haben: Hier geht es zum Online-Bestellformular.

Voraussetzung zur Nutzung (ausschließlich für wissenschaftliche Forschung) ist das Vorliegen eines Datenweitergabevertrages mit dem DIW Berlin.Informationen dazu auf dieser Seite oder über die SOEP-Hotline.


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Fri, 23 Dec 2016 01:56:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.549656.de
SOEP Nutzerumfrage 2016 gestartet - Bitte teilnehmen! http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.547744.de Bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Service-Angebots möchten wir Sie als Datennutzerinnen und -nutzer miteinbeziehen, um aus Ihren Erfahrungen und mit Ihrer Hilfe die Nutzung unserer Daten so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Dieses Jahr legen wir einen Schwerpunkt auf die Studienvielfalt, die wir inzwischen im Forschungsdatenzentrum SOEP anbieten, um mehr über das Zusammenspiel der unterschiedlichen SOEP-Daten herauszufinden.

Feedback und Anregungen der Datennutzenden sind uns besonders wichtig, da nur sie uns auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam machen können, die wir sonst nicht vermuten würden. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn Sie sich ungefähr 10 Minuten für die Beantwortung unserer Fragen Zeit nehmen würden (bis 23. 12.2016).
Vielen Dank!

Nur falls Sie nicht schon teilgenommen oder eine Einladung erhalten haben, können Sie sich gerne über diesen Link für die Onlinebefragung registrieren.


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Thu, 24 Nov 2016 05:13:00 +0200 http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.547744.de