Andreas Pollok (Copyright)  Kursverlauf Aktienkurse B
Roundup, 24.05.2016

Unter Sovereign Wealth Funds (SWF) oder Staatsfonds werden Fonds verstanden, die im Auftrag eines Staates Geld anlegen und verwalten. Die Fonds speisen sich häufig aus Ressourcen, insbesondere aus Einnahmen von Öl- und Gasexporten. Sie sollen in rohstoffexportierenden Ländern dazu ... mehr

puje (Copyright)  Energie Silhouette Kontur
Pressemitteilung, 19.05.2016

DIW Berlin untersucht in drei Studien Entwicklungen der Energie- und Wasserversorgung ­– Private Versorger arbeiten nicht effizienter als öffentliche – Konsolidierung der Trinkwasserbranche bringt kaum Vorteile Immer mehr Städte und Gemeinden in Deutschland erzeugen und ... mehr

Robby Böhme (Copyright)  Braunkohlekraftwerk Kraftwerk Braunkohlekraftwerke
Interview, 19.05.2016

Frau Cullmann, in den letzten Jahren erwarben viele Kommunen zuvor privatisierte Anteile an Energieversorgungsunternehmen zurück. Gibt es einen Trend zur Rekommunalisierung von Energieversorgungsunternehmen? Wir haben einen neuen Mikrodatensatz von deutschen Energieversorgungsunternehmen ... mehr

lianem (Copyright)  Tagebau Bergbau Tagbau
Kommentar, 19.05.2016

Der Kampf um die Klimapolitik in Deutschland ist zurzeit ein Kampf um die Braunkohle. Dabei geht es inzwischen nur noch um eine Frage: Wann ist Schluss? Den Klimaaktivisten, die sich letztes Wochenende in der Lausitz versammelten, um für einen schnellen Braunkohleausstieg zu werben, stehen die ... mehr

WildEarth Guardians/Flickr.com (Copyright)  Fracking Shale Oil
Pressemitteilung, 11.05.2016

DIW-Analyse: Flexibles Schieferölangebot setzt die Organisation erdölexportierender Länder unter Druck – Ölpreise könnten längere Zeit niedrig bleiben Die Schieferölproduktion in den USA schränkt die Marktmacht der in der OPEC organisierten Ölf ... mehr

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von Karsten Neuhoff, Roland Ismer, William Acworth, Andrzej Ancygier, Carolyn Fischer, Manuel Haussner, Hanna-Liisa Kangas, Yong-Gun Kim, Clayton Munnings, Anne Owen, Stephan Pauliuk, Oliver Sartor, Misato Sato, Jan Stede, Thomas Sterner, Micharl Tervooren, Ruud Tusveld, Richard Wood, Zhang Xiliang, Lars Zetterberg, Vera Zipperer, in DIW Berlin - Politikberatung kompakt

von Astrid Cullmann, Maria Nieswand, Caroline Stiel, Michael Zschille, in DIW Wochenbericht

Eine moderne Infrastruktur ist die Grundlage für Deutschlands Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit. Die öffentlichen und privaten Unternehmen in der Energie- und Trinkwasserversorgung tragen dazu entscheidend bei. Ihr Auftrag, eine flächendeckende, qualitativ hochwertige und bezahlbare Versorgung mit Energie und Wasser sicherzustellen, berührt zentrale Lebensbereiche der BürgerInnen genauso wie die Produktionsbedingungen der Wirtschaft. Daher sind die Versorger ein wesentlicher Bestandteil des Gemeinwesens und der wirtschaftlichen Infrastruktur. In den 90er Jahren haben viele öffentliche Eigentümer, in der Regel Kommunen, versucht, durch Privatisierungen den veränderten Anforderungen an die kommunale Versorgung mit Energie und Wasser – wie einem erhöhten Kostensenkungsdruck und verschärften Wettbewerbsund Regulierungsvorschriften – gerecht zu werden. Die erwarteten Effizienzsteigerungen sowie Kosten- und Preissenkungen sind jedoch vielfach ausgeblieben. Hinzu kam zuletzt, dass BürgerInnen die lokale Politik offensichtlich wieder intensiver mitgestalten und Infrastrukturleistungen aus kommunaler Hand beziehen wollen. Sie trauen öffentlichen Unternehmen offenbar eher als privaten zu, langfristig richtige Entscheidungen zu treffen, die sich am Gemeinwohl orientieren. Vor dem Hintergrund auslaufender Konzessionsverträge sind in diesem Zusammenhang in jüngerer Zeit vermehrt (Re-)Kommunalisierungen zu beobachten; oft ist mittlerweile von einem Paradigmenwechsel die Rede. Städte und Gemeinden ziehen demnach in Betracht, die Energieversorgung wieder in die Hände öffentlicher Unternehmen zu legen. Die Städte Berlin und Hamburg sind zwei prominente Beispiele dafür. Doch gibt es einen bundesweiten Trend, oder handelt es sich um Einzelfälle? Und wie sollte man (Re-)Kommunalisierungen grundsätzlich beurteilen? Diesen Fragen geht die vorliegende Ausgabe des DIW Wochenberichts nach. Im Vergleich zum Energiesektor sind in der Wasserversorgung bislang nur wenige private Unternehmen tätig, daher ist die (Re-)Kommunalisierungsdebatte in diesem Bereich – abgesehen von einzelnen Beispielen wie Berlin – weniger stark ausgeprägt. Hier stellt sich vor allem die Frage nach Konsolidierungen des gesamten Sektors und speziell nach Kosteneinsparungen durch Fusionen von Wasserversorgungsunternehmen.

von Astrid Cullmann, Maria Nieswand, Stefan Seifert, Caroline Stiel, in DIW Wochenbericht

Nachdem in den 90er Jahren viele Kommunen ihre Energieversorgungsunternehmen privatisiert hatten, ist mittlerweile oft von einem Paradigmenwechsel die Rede. Städte und Gemeinden ziehen demnach in Betracht, die Versorgung mit Strom, Wasser, Gas und Wärme wieder in die Hände öffentlicher Unternehmen zu legen. Die Städte Berlin und Hamburg sind zwei prominente Beispiele dafür. Doch gibt es einen allgemeinen (Re-)Kommunalisierungstrend? Die vorliegende Studie wertet erstmalig verfügbare Mikrodaten der amtlichen Statistik aus und kommt zu dem Schluss: Anhaltspunkte für einen umfassenden (Re-)Kommunalisierungstrend gibt es nicht. Die Zunahme öffentlicher Unternehmen scheint vielmehr auf generelle Umstrukturierungen im Energiesektor zurückzugehen und fällt relativ zum Zuwachs der Privaten geringer aus.

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