Florian Mühlbauer (Copyright)  Afrika Farbbild Farbfoto
Roundup, 13.10.2017

Microenterprises account for a large fraction of employment in developing countries and they are likely to increase in importance in the future. In Sub-Saharan Africa, for example, around 8 million additional jobs need to be created annually in order to cope with the increasing number of new ... mehr

danstar (Copyright)  Mathematik Mathe Unterricht
Pressemitteilung, 11.10.2017

StudentInnen ohne Akademikereltern gehen häufiger einfachen Nebenjobs nach, StudentInnen mit Akademikereltern sind häufiger nicht erwerbstätig – Bei qualifizierten und studienbezogenen Tätigkeiten sind die herkunftsbedingten Unterschiede allerdings gering   Ob ... mehr

Giovanni Vitani (Copyright)  Lernen Vorschule Bilderbuch
Pressemitteilung, 11.10.2017

DIW-Forscherinnen untersuchen erstmals für einen längeren Zeitraum, wie sich die Kita-Ausgaben in Deutschland entwickelt haben – Starke Ausgabenanstiege vor allem für Kita-Nutzung unter drei Jahre alter Kinder – Verbesserung der Qualität sollte Priorität vor ... mehr

Giovanni Vitani (Copyright)  Junge Kind Kinder
Interview, 11.10.2017

Frau Spieß, welche Bedeutung haben Kindertageseinrichtungen in Deutschland und wie häufig werden sie überhaupt in Anspruch genommen? Kindertageseinrichtungen in Deutschland sind extrem wichtig für die Bildung und Betreuung von Kindern, die noch nicht zur Schule gehen. Wir k ... mehr

Irina Drazowa-Fischer (Copyright)  Senior plus plus
Kommentar, 11.10.2017

Obwohl die teils dramatisch schlechte Versorgung von Pflegebedürftigen keineswegs ein Geheimnis ist, war die Pflege lange kein Wahlkampfthema. Manchmal sind Fernseh-Talkshows aber auch zu etwas gut. Nachdem in Talk-Runden Pflegekräfte die Qualität der Pflege massiv in Frage gestellt ... mehr

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von Sophia Schmitz, C. Katharina Spieß, Juliane F. Stahl, in DIW Wochenbericht

Die Ausgaben der privaten Haushalte für die Betreuung in Kindertageseinrichtungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: für ein Kind unter drei Jahren von durchschnittlich 98 Euro monatlich im Jahr 2005 auf knapp 171 Euro im Jahr 2015 und für ein Kind im Kindergartenalter (ab drei Jahre) in den Jahren 1996 bis 2015 von 71 auf 97 Euro. Gleichzeitig wurde der Kita-Besuch von immer mehr Kindern vollständig von Beitragszahlungen befreit. Dennoch zahlen armutsgefährdete Haushalte, die Kita-Ausgaben tätigen, relativ zu ihrem Einkommen noch immer nahezu genau so viel wie andere Haushalte. Der vorliegende Bericht zeigt erstmals auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Spezialstudie Familien in Deutschland (FiD), wie sich die Ausgaben in den vergangenen Jahren entwickelt haben und wer durch sie wie stark belastet ist. Auch wenn einkommensschwächere Haushalte und alleinerziehende Eltern über die Jahre in geringerem Ausmaß oder überhaupt nicht vom Anstieg der Kita-Ausgaben im sogenannten Kindergartenbereich betroffen waren, sollte künftig noch stärker und vor allem in allen Bundesländern einheitlich eine progressive Beitragsstaffelung durchgesetzt werden. Nicht empfehlenswert ist, Kitas grundsätzlich beitragsfrei zu machen, denn Haushalte aus oberen Einkommensgruppen äußern hohe Zahlungsbereitschaften. Diese sind teilweise noch nicht ausgeschöpft und könnten sogar noch gesteigert werden, wenn öffentliche Gelder dafür genutzt würden, die Qualität der Kitas zu erhöhen.

von Mila Staneva, in DIW Wochenbericht

Studentinnen und Studenten, die nebenbei erwerbstätig sind, haben häufig nicht nur finanzielle Motive. Studienorientierte und qualifizierte Tätigkeiten bieten die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und frühzeitig Kontakt zum Wunscharbeitgeber zu knüpfen. Das könnte beim späteren Eintritt in den Arbeitsmarkt vorteilhaft sein. Umso wichtiger erscheint die Frage, ob die Art des Studentenjobs mit dem sozioökonomischen Hintergrund der Studierenden zusammenhängt. Die vorliegende Studie zeigt, dass es solche herkunftsbedingten Unterschiede zwar gibt, diese aber moderat sind. So haben Studierende mit Akademikereltern im Vergleich zu KommilitonInnen mit Eltern ohne Hochschulabschluss einen um fünf bis sechs Prozentpunkte geringeren Anteil an einfachen Studentenjobs. Diese Unterschiede lassen im Studienverlauf nicht nach und sind in Fächern, in denen die Studierenden konkreter auf einen Beruf zusteuern, dazu zählen etwa Medizin, Jura oder Lehramt, insgesamt stärker ausgeprägt. Mit Blick auf besser qualifizierte und studienorientierte Studentenjobs sind die Unterschiede nach Bildungsherkunft allerdings sehr klein. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Studierende aus nichtakademischen Familien häufiger eine berufliche Ausbildung absolviert haben und schon vor dem Start des Studiums eher Erwerbserfahrung gesammelt haben. Diese Faktoren hängen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für einen „guten“ Studentenjob zusammen und wirken dementsprechend sozialen Unterschieden entgegen.

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