puje (Copyright)  Lernen Studentin Studentinnen
Pressemitteilung, 30.06.2016

Mit einer Langzeit-Befragung von mehr als 1.500 Berliner SchülerInnen untersuchen DIW Berlin und WZB erstmals kausale Zusammenhänge zwischen Informationen über Nutzen und Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums, Studienabsichten und Uni-Bewerbungen Wer in der Schule ... mehr

sunshine (Copyright)  Studentin Studentinnen Student
Interview, 30.06.2016

Frau Peter, Sie haben untersucht, inwieweit Informationen über Kosten und Nutzen eines Studiums die Studienwahrscheinlichkeit von Abiturientinnen und Abiturienten beeinflussen. Zu welchem Ergebnis sind Sie gekommen? Wir können mit unserer Studie zeigen, dass die Bereitstellung von ... mehr

Renate Krafft (Copyright)  Union Jack Union
Kommentar, 30.06.2016

Eine Woche nach der Entscheidung der britischen Bevölkerung für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union bleibt das Schlachtengeheul der Brexit-BefürworterInnen erstaunlich gedämpft. Schien es ihnen vor dem Referendum nicht schnell genug ... mehr

Sebastian Niehoff (Copyright)  Anwalt Rechtsanwalt Jurist
Bericht, 30.06.2016

Höhere Bildung wird gemeinhin mit einem höheren Einkommen assoziiert. Während sich dieser Effekt für zusätzliche Schul- und Ausbildungsjahre leicht nachweisen lässt, ist die Frage, ob auch bessere Studienleistungen mit einem höheren Verdienst verbunden sind, nicht ... mehr

Uwe Moser (Copyright)  Bilanz Entwicklung Farbbild
Pressemitteilung, 29.06.2016

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt weiterhin ein stabiles Wachstum für die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal an. Der Wert für Juni hält sich mit knapp 100 Punkten auf dem Niveau vom Mai und signalisiert damit ein ... mehr

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von Frauke H. Peter, Alessandra Rusconi, Heike Solga, C. Katharina Spieß, Vaishali Zambre, in DIW Wochenbericht

AbiturientInnen, deren Eltern keinen Hochschulabschluss haben, studieren seltener als MitschülerInnen, bei denen mindestens ein Elternteil einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss hat. Erste Ergebnisse des Berliner-Studienberechtigten-Panels (Best Up) des DIW Berlin und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigen, dass bereitgestellte Informationen zum Nutzen und zur Finanzierung eines Studiums insbesondere bei Jugendlichen ohne akademischen Bildungshintergrund der Eltern dafür sorgen, dass sie eher ein Studium anstreben. Und nicht nur das: Die Informationen führen dazu, dass sie dieses Vorhaben auch tatsächlich umsetzen wollen und sich nach dem Abitur auf Studienplätze bewerben. Um die soziale Ungleichheit bei der Studienabsicht von AbiturientInnen zu verringern, können kurze Schulworkshops mit wissenschaftlichen Informationen zu Nutzen und Finanzierung eines Studiums eine effektive Maßnahme sein.

von Ronny Freier, Moritz Schubert, Mathias Schumann, Thomas Siedler, in DIW Wochenbericht

Höhere Bildung wird gemeinhin mit einem höheren Einkommen assoziiert. Während sich dieser Effekt für zusätzliche Schul- und Ausbildungsjahre leicht nachweisen lässt, ist die Frage, ob auch bessere Studienleistungen mit einem höheren Verdienst verbunden sind, nicht so einfach zu beantworten. Dieser Wochenbericht untersucht den Effekt des Prädikats im ersten Staatsexamen, das Studierende der Rechtswissenschaften erlangen können, auf das Einkommen. Die Analyse zeigt einen deutlichen, statistisch nachweisbaren positiven Effekt schon relativ früh in der Erwerbsbiografie der Juristinnen und Juristen. Interessanterweise bleibt der Effekt auch dann bedeutsam, wenn in die statistische Analyse Kontrollvariablen wie die Abiturnote und die elterlichen Berufe einfließen. Sechs Jahre nach dem ersten Staatsexamen beträgt der Einkommenszuwachs allein durch das Prädikat 13 bis 14 Prozent. Hier zeigt sich die besondere Signalwirkung des Prädikatsexamens. Dies wird insbesondere dadurch deutlich, dass sich bei anderen Berufsgruppen für gute Studienleistungen keine besonderen Einkommenseffekte nachweisen lassen. Grundsätzlich ist ein Zusammenhang zwischen einem Prädikat und einem höheren Einkommen zu erwarten. Überraschend ist aber die Größenordnung des Effekts.

von Xeni Dassiou, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

Seit 2010 befindet sich die griechische Wirtschaft in einer tiefen Krise. Dazu haben verschiedene Probleme beigetragen, wie etwa die steigenden staatlichen Ausgaben und der Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Letzteres hat unter anderem zu hohen Haushalts- und Handelsdefiziten geführt. Seit Ausbruch der Krise ist die Wirtschaft um rund 30 Prozent geschrumpft. Die Arbeitslosigkeit ist auf 25 Prozent gestiegen. Die beiden Entwicklungen sind auch eine Folge der Sparmaßnahmen, die für den Erhalt der Rettungspakete von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) notwendig waren. Auch der Gesundheits- und der Bildungssektor sind von der Kürzung der staatlichen Ausgaben betroffen, diese sind um mehr als ein Drittel gesunken. Der Artikel untersucht die Entwicklung in den beiden Sektoren seit Anfang der 2000er Jahre. Eine Kombination aus Verzögerungen, mangelnder Durchsetzung und Rücknahme von dringenden Reformen haben die Beseitigung von strukturellen Schwächen verhindert. Qualität und Bezahlbarkeit der Versorgung sind schlechter geworden, und der Zugang zu den Systemen ist schwerer geworden. Sowohl dem Gesundheits- als auch dem Bildungssektor fehlen die notwendigen Aufsichts- und Bewertungsmechanismen, um die Qualität der Dienstleistungen für die Nutzer zu gewährleisten. Auf der Angebotsseite fehlen Mechanismen zur Kostendämpfung und zur Effizienzsteigerung, die eine Verschwendung von Steuergeldern verhindern könnten. Insgesamt hat Griechenland ein Bildungs- und Gesundheitssystem mit hohen Kosten und geringer Leistungskraft. Mit der Wirtschaftskrise ist die Situation noch schlechter geworden, da sinkende Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung, Gesundheit und soziale Absicherung zu einer Absenkung der Ansprüche geführt haben und gleichzeitig die Belastung für Auslagen, Nutzergebühren und andere Ausgaben gestiegen sind. Um eine umfassende Reform zu erreichen, ist die Einführung unabhängiger Regulierungsinstanzen erforderlich, die nur dem Parlament verantwortlich sind und in effektiver Weise die Aufsicht über Qualität und Kosten im Gesundheits- und Bildungssektor ausüben können.

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Zügige Verhandlungen um wären auch ökonomisch sinnvoll, meint F. Fichtner
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Was bringt die Zukunft? 10 Forscher heute in der ZEIT: , PIK,...
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Das neue Vierteljahrsheft des ist da! Thema: – Reformen & Optionen
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"Schulen sollten Infos über Vorteile eines so früh wie möglich bereitstellen" Nachgeforscht bei C.K. Spieß
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, ja/nein? Frühe Infos v.a. für SchülerInnen von NichtakademikerInnen wichtig
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