Krüttgen Matthias (Copyright)  Containerhafen Containerterminal Containerterminals
Medienbeitrag, 30.08.2016

Der Gastbeitrag von Marcel Fratzscher ist am 30. August 2016 im Handelsblatt erschienen. Missbraucht Deutschland die Globalisierung zu seinem Vorteil und auf Kosten anderer? Viele Regierungen, Unternehmen und Ökonomen weltweit sind fest davon überzeugt. Christine Lagarde, die heutige ... mehr

Sandro Götze (Copyright)  Berlin Deutschlandfahne Deutschlandfahnen
Pressemitteilung, 24.08.2016

Studie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels: Die Alternative für Deutschland (AfD) findet zunehmend Zuspruch im rechten politischen Lager und bei NichtwählerInnen – AnhängerInnen geben an, unzufrieden mit der Demokratie zu sein und sich um Zuwanderung zu sorgen Die ... mehr

Tim Reckmann  / pixelio.de (Copyright)  Wahlen election Wahlzettel
Interview, 24.08.2016

Herr Kroh, die Alternative für Deutschland (AfD) ist eine junge Partei, die zu Beginn vorwiegend als eine Protestpartei wahrgenommen wurde, die sich gegen den Euro positioniert. Inwiefern hat sich das Bild der AfD seit ihrer Gründung gewandelt? Die AfD hat sich in den letzten eineinhalb ... mehr

sunshine (Copyright)  Teamarbeit Arbeitsgruppe Arbeitsgruppen
Kommentar, 24.08.2016

Das geplante Entgeltgleichheitsgesetz hat zum Ziel, mehr Transparenz bei der Entlohnung herzustellen. Laut Koalitionsvertrag soll es aber nur für Unternehmen gelten, die mindestens 500 Beschäftigte haben. Die meisten beschäftigten Frauen würden von dem Gesetz also gar nicht ... mehr

John Stevens (Copyright)  Lagerwirtschaft Lageristen Lagerarbeiter
Video, 17.08.2016

Über eine Anhebung des Renteneintrittsalters wird immer wieder diskutiert. Kürzlich hat die Bundesbank empfohlen, das Renteneintrittsalter bis 2060 auf 69 Jahre anzuheben. DIW-Rentenexperte Johannes Geyer erklärt, warum bei einer solchen Reform die Bedingungen für gesundheitlich ... mehr

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von Martin Kroh, Karolina Fetz, in DIW Wochenbericht

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist drei Jahre nach ihrer Gründung in acht deutschen Landtagen vertreten. Die mit europakritischem und national-konservativem Profil gegründete Partei hat sich sowohl programmatisch als auch personell stark verändert und ähnelt zunehmend anderen rechtspopulistischen Parteien in Europa. Die vorliegende Untersuchung auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) der Jahre 2014 bis 2016 deutet darauf hin, dass die Bindung der AnhängerInnen an die AfD verhältnismäßig schnell erfolgt ist. Drei Jahre nach Gründung geben mehr Menschen an, sich mit der AfD verbunden zu fühlen, als jemals mit den Republikanern, der DVU oder der NPD. Der Anteil der Parteibindungen ist im Falle der AfD damit ungefähr so hoch wie das langfristige Mittel der FDP und etwas unter dem Niveau der Grünen in den 1980er Jahren. Die AfD-AnhängerInnenschaft ist im Umfang gewachsen und hat sich in ihrer Zusammensetzung deutlich verändert: Die Partei findet ihre AnhängerInnen mehr und mehr unter NichtwählerInnen und im Lager rechtsextremer Parteien sowie unter BürgerInnen, die angaben, unzufrieden mit der Demokratie zu sein und solchen, die erklärten, sich vor Zuwanderung zu fürchten.

von Malte Rieth, Claus Michelsen, Michele Piffer, in DIW Wochenbericht

Die Entscheidung für einen Brexit hat die Konjunkturängste innerhalb und außerhalb Europas verstärkt. Die Auswirkungen der mit dieser Entscheidung verbundenen ökonomischen Unsicherheit auf den Euroraum und die deutsche Wirtschaft lassen sich mit ökonometrischen Methoden abschätzen. Einer kontrafaktischen Analyse zufolge wird der exogene Anstieg der Unsicherheit das Bruttoinlandsprodukt in der Modellökonomie für den Euroraum für über zwei Jahre reduzieren und dabei einen Rückgang um etwa 0,2 Prozent nach acht Monaten bewirken. Die Arbeitslosenquote wird deshalb vermutlich steigen und Verbraucherpreise sinken. Die Investitionstätigkeit wird schätzungsweise innerhalb eines Jahres um etwa 0,7 Prozent sinken. In Deutschland kommt es qualitativ und quantitativ zu vergleichbaren Auswirkungen. Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, die Investitionstätigkeit im Euroraum und in Deutschland anzukurbeln und die Unsicherheit im weiteren politischen Prozess zu minimieren.

von Ferdinand Fichtner, Christoph Große Steffen, Michael Hachula, Simon Junker, Simon Kirby, Claus Michelsen, Malte Rieth, Thore Schlaak, James Warren, in DIW Wochenbericht

Durch die Brexit-Entscheidung dürfte die Wirtschaftsleistung weltweit mit etwas geringerem Tempo als erwartet zulegen. Vor allem im Vereinigten Königreich und im Euroraum macht sich die Entscheidung bemerkbar; dies bilden auch Simulationen mit dem NiGEM-Modell ab. So führen die erwartete Verschlechterung der wirtschaftlichen Beziehungen insbesondere zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union und die damit verbundene erhöhte Unsicherheit zu Investitionszurückhaltung. Damit einher geht eine Abwertung der britischen Währung. Beides hemmt die Entwicklung der deutschen Wirtschaft mit ihrer starken Ausrichtung auf den Außenhandel. Dies dämpft auch die Investitionstätigkeit im Inland und führt wegen einer etwas schwächeren Einkommensentwicklung zu geringerer Konsumdynamik. Alles in allem dürfte die deutsche Wirtschaft infolge der Brexit-Entscheidung um 0,1 Prozentpunkte in diesem und um 0,3 Prozentpunkte im kommenden Jahr schwächer als bisher erwartet wachsen.

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