puje (Copyright)  Diagramm Statistik Aufschwung
Pressemitteilung, 29.07.2015

Die deutsche Wirtschaft dürfte ihrem Aufwärtstrend weiter folgen: Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt für das abgelaufene zweite Quartal ein Wachstum von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal an. Auch im laufenden... mehr

Diana Kosaric (Copyright)  Greifarm Greifarme Greifer
Pressemitteilung, 29.07.2015

Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes erhöhten ihre Ausgaben von 2010 bis 2013 um mehr als ein Fünftel – Verantwortlich dafür sind in erster Linie forschungsintensive und große Unternehmen – Entwicklung in Deutschland dynamischer als in anderen europäischen L... mehr

danstar (Copyright)  Mikroskop rztin rzte
Interview, 29.07.2015

Herr Eickelpasch, die deutsche Industrieproduktion hat sich nach der Krise 2008/2009 relativ schnell wieder erholt. Gilt das auch für die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland?Seit 2010 haben sich die FuE-Ausgaben der deutschen Industrie deutlich gesteigert. Sie lagen... mehr

HaBe (Copyright)  Arbeit Beruf Arbeit
Kommentar, 29.07.2015

Lange war es ruhig, nun ist die Diskussion um die Arbeitszeit in Deutschland neu entbrannt. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) ist vorgeprescht und fordert eine stärke Flexibilisierung der Arbeitszeit, um der Digitalisierung der Arbeitswelt und der... mehr

DIW Berlin (Copyright)  DIW Roundup Logo
Debatte, 28.07.2015

Before the 2007 crisis, the trade-off between output and inflation played a leading role in the discussion of monetary policy. Instead, issues relating to financial stability played a less pronounced role in shaping the stance of monetary policy and were limited to asset price dynamics. This Roundup... mehr

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von Alexander Eickelpasch, in DIW Wochenbericht

Die Industrieunternehmen in Deutschland haben während der Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 deutlich weniger in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. In den Jahren 2010 bis 2013 sind diese Ausgaben aber wieder deutlich gestiegen, um jahresdurchschnittlich 6,8 Prozent. Ein Teil davon ging jedoch auf den Aufholprozess nach dem krisenbedingten Einbruch zurück. Betrachtet man die Jahre 2008 bis 2013, nahmen die FuE-Ausgaben jedes Jahr um durchschnittlich 3,2 Prozent zu. Auch die FuE-Intensität, also die Aufwendungen bezogen auf die Wertschöpfung, stieg. Für den Zuwachs verantwortlich waren in erster Linie die forschungsintensiven Branchen. Die größeren Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten haben ihre FuE-Ausgaben deutlich ausgeweitet, kleine und mittlere Unternehmen (20 bis 249 Beschäftigte) hingegen leicht reduziert – möglicherweise auch deshalb, weil die während der Krise höhere staatliche FuE-Förderung nach 2012 zurückgefahren wurde. Damit hat die Entwicklung zwar an Breite verloren. Alles in allem befindet sich die deutsche Industrie mit dem kräftigen FuE-Aufwuchs jedoch auf einem guten Weg und schneidet – zumindest im europäischen Vergleich – besser ab als andere Länder.

von Karsten Neuhoff, Andrzej Ancygier, Jean-Pierre Ponssard, Philippe Quirion, Nagore Sabio, Oliver Sartor, Misato Sato, Anne Schopp, in DIW Wochenbericht

Seit 2007 ist die europäische Zement- und Stahlindustrie mit einer starken Nachfragereduktion konfrontiert, die zu Überkapazitäten führte. Aus diesem Grund kommt es nur in begrenztem Maße zu Reinvestitionen bei Produktionsanlagen. Dies gefährdet jedoch die längerfristige Wirtschaftlichkeit und den Erhalt vieler Anlagen. Neue Perspektiven für diese Branchen könnten sich aus Innovations-und Modernisierungsoptionen ergeben, die im Zusammenhang stehen mit neuen Anforderungen an effizientere und CO2-ärmere Produktionsprozesse, mit einer steigenden Nachfrage nach höher¬wertigen Materialien mit geringerem Gewicht und mit neuen Anwendungen in den Bau-, Transport- und Energiesektoren. Allerdings wurden bisher nur wenige dieser Möglichkeiten genutzt, was auf die bisherigen politischen Maßnahmen zurückgeführt werden kann. In Zukunft können solche Innovations- und Modernisierungsmöglichkeiten verstärkt wahrgenommen werden, wenn eine langfristige Perspektive geschaffen wird: Dazu gehört erstens ein effektiver CO2-Preis, der aus dem EU-Emissionshandelssystem hervorgeht. Er gibt Produzenten einen Anreiz zur Umstellung auf eine CO2-ärmere Produktion und Zwischen- und Endverbrauchern Anreize für die Nutzung CO2-ärmerer Materialien sowie eine effizientere Verwendung des jeweiligen Materials. Zweitens ist die öffentliche Förderung von Innovationen einschließlich Demonstrationsprojekten zur Kommerzialisierung neuer Prozesse und Materialien erforderlich. Drittens sollte eine Anpassung institutioneller Rahmenbedingungen wie Normen und Standards sowie die Ausbildung von Hand¬werkern erfolgen, um die Nutzung von neuen Produktionsprozessen und Materialien zu ermöglichen.

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"Noch keine Alarmglocken": -Konjunkturchef Fichtner über den Absturz der Börsen in und mögliche Folgen
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Study: Childhood experiences shape financial behavior in adulthood
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Studie: Deutsche gibt mehr Geld für Forschung und Entwicklung aus als je zuvor
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"Kehrtwende vergangener Positionen": DIW-Präsident zum d. Sachverständigenrats
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28.07.
Monetary Policy and the Risk-Taking Channel: new
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