DIW Berlin (Copyright)  Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr
Pressemitteilung, 12.04.2017

Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, Institut für ... mehr

Gerd Wolpert (Copyright)  Lupe Vergrößerungsglas Vergrößerungsgläser
Interview, 11.04.2017

Herr Fichtner, wie beurteilt die Gemeinschaftsdiagnose die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft? Wir prognostizieren für dieses Jahr eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent. Das hört sich nach 1.9 Prozent im Jahr 2016 zunächst nach einer ... mehr

Monika Dietsch (Copyright)  Telefonzelle Fernsprecher Telefonzellen
Bericht, 11.04.2017

Die meisten, die derzeit nach Großbritannien schauen, denken nicht unbedingt: „Das sollten wir auch machen!“ Zu sehr dominieren der Brexit und zuvor die Finanzkrise die öffentliche Debatte. Dabei tut sich dort Bemerkenswertes in der Vernetzung von Politik und Wissenschaft. ... mehr

Jürgen Wiesler (Copyright)  Mathematik Mathe Tafel
Bericht, 11.04.2017

„Falsche“ Vorsorge- und Anlageentscheidungen können zu hohen individuellen sowie volkswirtschaftlichen Schäden und Verlusten führen. Davor sollen nicht nur Finanzmarktregulierung und Verbraucherpolitik schützen, sondern auch persönliches Finanzwissen und ... mehr

Werner Nick (Copyright)  Kraftwerk Kraftwerke Raps
Bericht, 06.04.2017

Die Energiewende in Deutschland stellt zentralisierte Strukturen der Gewinnung, Bereitstellung, Verteilung und Vermarktung von Energie zunehmend in Frage. Im Spannungsfeld von zentralisierten und dezentralisierten Energiesystemen stellen sich vielfältige Forschungsfragen, die sich kaum aus ... mehr

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von Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, in DIW Wochenbericht

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nun schon im fünften Jahr eines moderaten Aufschwungs. Die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung nimmt allmählich zu, und die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten dürften mittlerweile die Normalauslastung leicht überschritten haben. Dabei bleibt die konjunkturelle Dynamik im Vergleich zu früheren Aufschwungphasen gering, auch weil der wenig schwankungsanfällige Konsum die Hauptantriebskraft ist. Einer stärkeren Kapazitätsanspannung wirkt zudem entgegen, dass die Nettozuwanderung das Produktionspotenzial erhöht. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,5 Prozent (kalenderbereinigt 1,8 Prozent) und im kommenden Jahr um 1,8 Prozent zulegen. Die Arbeitslosenquote dürfte nach 6,1 Prozent im Jahr 2016 auf 5,7 Prozent im Jahr 2017 und 5,4 Prozent im Jahr 2018 sinken. Nach einem Anstieg der Verbraucherpreise von nur 0,5 Prozent im Jahr 2016 werden im Prognosezeitraum mit 1,8 Prozent im Jahr 2017 und 1,7 Prozent im Jahr 2018 wohl wieder merklich höhere Raten erreicht. Die öffentlichen Haushaltsüberschüsse gehen etwas zurück; das Finanzgebaren der öffentlichen Hand ist im laufenden Jahr leicht stimulierend und im kommenden Jahr konjunkturneutral ausgerichtet. Im Frühjahr 2017 expandiert die Weltwirtschaft recht kräftig. Die Konjunktur in den USA hat seit dem Sommer vergangenen Jahres an Schwung gewonnen, und sowohl der Euroraum als auch Japan sind schon länger in einem moderaten Aufschwung. Auch in China hat die wirtschaftliche Dynamik ab dem Frühjahr 2016 Fahrt aufgenommen, nicht zuletzt als Folge staatlicher Stimulierungsmaßnahmen.

von Claudia Kemfert, Weert Canzler, in Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung

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