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Pressemitteilung, 03.02.2016

Jeder dritte Arbeitnehmer würde gerne von zu Hause aus arbeiten, aber nur gut jeder Zehnte tut es – Deutschland hinkt im europäischen Vergleich hinterher – Heimarbeiter sind mit ihrer Arbeit zufriedener – Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht das... mehr

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Interview, 03.02.2016

Herr Brenke, Sie haben die Heimarbeit in Deutschland untersucht. Eine ähnliche Studie wurde vom DIW vor zwei Jahren erstellt. Was unterscheidet die aktuelle von der damaligen Studie? Vor allen Dingen haben wir jetzt Daten darüber, wie viele Leute überhaupt von den Arbeitsbedingungen... mehr

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Kommentar, 03.02.2016

Auf den Börsen der Welt jagt ein Absturz den nächsten – nur kurz sind die Erholungsphasen. Der deutsche Aktienindex DAX hat im noch jungen Jahr 2016 bereits mehr als zehn Prozent eingebüßt. Zu viele Anleger wollen bei komfortablen Kursständen Kasse machen,... mehr

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Interview, 02.02.2016

‪Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin, hält eine Kaufprämie für Elektorautos für kurzsichtig. Im ‪Spotlight erklärt sie, was zu einer nachhaltigen Mobilitätsstrategie gehört. Video mehr

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Pressemitteilung, 02.02.2016

Sieben Berliner Wissenschaftseinrichtungen starten mit Unterstützung der Leibniz-Gemeinschaft ein Nachwuchsprogramm für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Wie geht es nach der Promotion weiter? Diese Frage stellen sich nicht wenige Postdoktorandinnen und -doktoranden an... mehr

Alle Nachrichten
von Karl Brenke, in DIW Wochenbericht

Deutschland liegt beim Anteil der Personen mit Home Office (Heimarbeit) unter dem EU-Durchschnitt und deutlich hinter anderen Ländern wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich oder den skandinavischen Ländern zurück. Nur zwölf Prozent aller abhängig Beschäftigten hierzulande arbeiten überwiegend oder gelegentlich von zu Hause aus, obwohl dies bei 40 Prozent der Arbeitsplätze theoretisch möglich wäre. In den meisten Fällen scheitert der Wunsch nach Heimarbeit an den Arbeitgebern. Würden sie umdenken, könnte der Anteil der Heimarbeiter auf über 30 Prozent steigen. Im Finanzsektor und in der öffentlichen Verwaltung klaffen die Wünsche der Arbeitnehmer nach Heimarbeit und die von den Arbeitgebern angebotenen Möglichkeiten am weitesten auseinander. Vor allem gut qualifizierte, vollzeitbeschäftige Arbeitskräfte sind an Heimarbeit interessiert. Grundlegendes Motiv ist offenbar der Wunsch nach mehr zeitlicher Autonomie und nicht allein die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, denn Singles möchten ähnlich häufig zu Hause arbeiten wie Alleinerziehende. Heimarbeiter kommen oft auf weit überdurchschnittlich lange Arbeitszeiten, und nicht selten leisten sie unbezahlte Mehrarbeit. Gleichwohl sind sie mit ihrer Arbeit zufriedener als andere Arbeitskräfte – insbesondere als jene, die sich Heimarbeit wünschen, aber nicht die Möglichkeit dazu erhalten.

von Stefan Bach, Andreas Thiemann, in DIW Wochenbericht

Die Vermögenskonzentration in Deutschland ist im internationalen Vergleich besonders hoch. Daher könnte eine Vermögensteuer auch bei hohen Freibeträgen ein Aufkommen von schätzungsweise zehn bis 20 Milliarden Euro im Jahr erzielen. Das zeigen die vorliegenden Schätzungen auf der Basis eines Mikrosimulationsmodells.Die Ungleichheit der Einkommensverteilung würde durch die Wiedererhebung einer Vermögensteuer leicht reduziert. Die Erhebungskosten lägen in Relation zum Steueraufkommen zwischen vier und acht Prozent und würden sich damit auf dem Niveau der Einkommensteuer und der Unternehmensteuern bewegen. Anpassungsreaktionen der Steuerpflichtigen könnten das Steueraufkommen allerdings spürbar mindern.

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verursacht in D ca. 3,4 Mrd.€ Schaden pro Jahr: mit J.Rieckmann
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aktuelle DIW-Studie zu in Dtl; der Begriff erklärt im DIW
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: "Für die Arbeitgeber entstehen eigentlich keine Nachteile."
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Schuld an Kursrutschen? Nein, sagt DIW-Expertin D.Schäfer
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wissenschaftliche darf nicht parteiisch sein: Gastkommentar von G. Wagner
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