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Pressemitteilung, 10.02.2016

Anteil der Nachhilfeschülerinnen und -schüler fast doppelt so hoch wie vor rund 15 Jahren – Haushaltseinkommen verliert an Bedeutung – Migrationshintergrund der Eltern spielt keine Rolle mehr – Bildungsungleichheiten bleiben dennoch bestehen Immer mehr Schülerinnen... mehr

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Kommentar, 10.02.2016

Die Automobilbranche ist nicht nur Deutschlands Aushängeschild, die gesamte Volkswirtschaft baut auf eine gesunde und starke Branche. Über 700000 Menschen arbeiten in diesem Sektor. Durch alternative Antriebstechnologien und -kraftstoffe lassen sich neue Märkte erschließen... mehr

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Interview, 10.02.2016

Frau Spieß, wie viel Nachhilfe nehmen Schüler in Deutschland in Anspruch? Die Inanspruchnahme der Nachhilfe in Deutschland ist bemerkenswert. Unter Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I haben um die 18 Prozent angegeben, dass sie im letzten halben Jahr Nachhilfe... mehr

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Interview, 09.02.2016

"Der Rekordüberschuss ist einerseits ein Erfolg für Deutschland, denn er zeigt die hohe Wettbewerbsfähigkeit. Andererseits spiegelt er aber auch ein hohes Risiko und eine große Schwäche wider. Das Risiko ist unsere große Abhängigkeit von den Exporten. Fast 40... mehr

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Pressemitteilung, 03.02.2016

Jeder dritte Arbeitnehmer würde gerne von zu Hause aus arbeiten, aber nur gut jeder Zehnte tut es – Deutschland hinkt im europäischen Vergleich hinterher – Heimarbeiter sind mit ihrer Arbeit zufriedener – Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht das... mehr

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von Adrian Hille, C. Katharina Spieß, Mila Staneva, in DIW Wochenbericht

Bezahlte Nachhilfe ist inzwischen für viele Kinder und Jugendliche ein wichtiges zusätzliches Lernangebot. In der Sekundarstufe I nutzten im Jahr 2013 insgesamt 18 Prozent aller Schülerinnen und Schüler bezahlte Nachhilfeangebote, in der Grundschule waren es sechs Prozent. Im Zeitraum von 2009 bis 2013 gaben im Mittel 47 Prozent der jeweils 17-jährigen Befragten an, zumindest einmal im Laufe ihrer Schulzeit Nachhilfe bekommen zu haben – rund 20 Prozentpunkte mehr als etwa fünfzehn Jahre zuvor, wie die vorliegenden Berechnungen zeigen. Haushalte mit überdurchschnittlichem Einkommen nutzten Nachhilfeangebote am häufigsten, allerdings haben sich diese sozioökonomischen Unterschiede zuletzt verringert: Auch Schülerinnen und Schüler aus Haushalten mit unterdurchschnittlichem Einkommen nehmen verstärkt Nachhilfe – wenngleich ihr Anteil immer noch geringer ist als bei den anderen Gruppen.

von Karl Brenke, in DIW Wochenbericht

Deutschland liegt beim Anteil der Personen mit Home Office (Heimarbeit) unter dem EU-Durchschnitt und deutlich hinter anderen Ländern wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich oder den skandinavischen Ländern zurück. Nur zwölf Prozent aller abhängig Beschäftigten hierzulande arbeiten überwiegend oder gelegentlich von zu Hause aus, obwohl dies bei 40 Prozent der Arbeitsplätze theoretisch möglich wäre. In den meisten Fällen scheitert der Wunsch nach Heimarbeit an den Arbeitgebern. Würden sie umdenken, könnte der Anteil der Heimarbeiter auf über 30 Prozent steigen. Im Finanzsektor und in der öffentlichen Verwaltung klaffen die Wünsche der Arbeitnehmer nach Heimarbeit und die von den Arbeitgebern angebotenen Möglichkeiten am weitesten auseinander. Vor allem gut qualifizierte, vollzeitbeschäftige Arbeitskräfte sind an Heimarbeit interessiert. Grundlegendes Motiv ist offenbar der Wunsch nach mehr zeitlicher Autonomie und nicht allein die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, denn Singles möchten ähnlich häufig zu Hause arbeiten wie Alleinerziehende. Heimarbeiter kommen oft auf weit überdurchschnittlich lange Arbeitszeiten, und nicht selten leisten sie unbezahlte Mehrarbeit. Gleichwohl sind sie mit ihrer Arbeit zufriedener als andere Arbeitskräfte – insbesondere als jene, die sich Heimarbeit wünschen, aber nicht die Möglichkeit dazu erhalten.

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