Sabine Braun (Copyright)  Claudia Kemfert
Pressemitteilung, 29.09.2016

Die Energieökonomin Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance (HSoG), wird in diesen Tagen gleich zweimal f ... mehr

puje (Copyright)  Diagramm Statistik Aufschwung
Pressemitteilung, 29.09.2016

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung, der von einem stabilen Arbeitsmarkt und kräftigen Konsum gestützt wird. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute aus. Das Bruttoinlandsprodukt wird demnach im nächsten ... mehr

Andreas Weber (Copyright)  Finanzmarkt Geldmarkt Kapitalmarkt
Pressemitteilung, 28.09.2016

DIW-Studie zeigt: Fast die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland findet Hilfe für EU-Krisenländer richtig – Rund 30 Prozent  lehnen sie ab – Kürzungen von Sozialausgaben in den Krisenländern werden auch hierzulande kritisch bewertet ... mehr

Dieter Suhr (Copyright)  Deutschlandfahne Deutschlandfahnen Deutschlandflagge
Interview, 28.09.2016

Herr Lengfeld, Sie haben eine repräsentative Befragung der Bevölkerung in Deutschland zum Thema fiskalische Solidarität in Europa durchgeführt. Was war die Fragestellung? Zum einen haben wir danach gefragt, inwiefern die Befragten es richtig finden, dass das Land, in dem sie ... mehr

Falk Kienas (Copyright)  Regler Heizung Heizungsthermostat
Pressemitteilung, 28.09.2016

Weiter sinkender Energiebedarf – Wohnungswirtschaft nimmt Vorreiterrolle ein – Kleinere Unternehmen und Private brauchen mehr Unterstützung Der Trend zum sinkenden Energiebedarf in Deutschland setzt sich fort. Dies bestätigt der vom Deutschen Institut für ... mehr

Alle Nachrichten
von Holger Lengfeld, Martin Kroh, in DIW Wochenbericht

Als Reaktion auf die europäische Staatsschulden- und Währungskrise hat die EU zumindest für die Eurozone den Weg in Richtung einer fiskalischen Solidargemeinschaft eingeschlagen. Befragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen, dass knapp die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland Hilfeleistungen für in Finanzierungsschwierigkeiten geratene Länder der EU generell unterstützt. Knapp jede dritte befragte Person befürwortet darüber hinaus einen individuellen hypothetischen "Solidaritätsbeitrag" für Krisenländer. Im Gegenzug erwartet die Mehrheit der Menschen in Deutschland, dass Krisenländer Ausgaben im öffentlichen Sektor senken und Privatisierungen vorantreiben. Lediglich eine Minderheit fordert die Kürzung von Sozialausgaben im Krisenland.

von Claus Michelsen, in DIW Wochenbericht

Um die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen im Bereich der Raumwärme mittel- und langfristig große Energieeinsparungen erzielt werden. Vor diesem Hintergrund erhebt das DIW Berlin gemeinsam mit der ista Deutschland GmbH jährlich den Wärmemonitor, der auf einem umfangreichen Datenbestand jährlicher Heizenergieabrechnungen von Mehrfamilienhäusern in Deutschland basiert. Wie bereits im Vorjahr ist der Heizenergiebedarf auch im Jahr 2015 zurückgegangen: gegenüber 2014 sank er um gut 1,4 Prozent. Erneut kam es durch die weiter gesunkenen Energiepreise zu einer Entlastung der privaten Haushalte bei den Heizkosten. Eine Analyse von Energieausweisen zeigt darüber hinaus, dass die Wohnungswirtschaft insgesamt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende einnimmt. Große Wohnungsunternehmen tragen bereits heute maßgeblich zur energetischen Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland bei. Für den Erfolg der Energiewende ist es aber ebenso wichtig, auch kleine Unternehmen und private Einzeleigentümer verstärkt in die Sanierungsaktivitäten einzubinden und ihre Vorhaben zu unterstützen. Der Sanierungserfolg indiesen Segmenten könnte beispielsweise durch eine Bündelung von Sanierungsvorhaben und Contractingmodelle ermöglicht werden. Der Ansatz des Quartierskonzepts beziehungsweise des Sanierungsmanagements wären an dieser Stelle vorteilhaft. Dies würde auch größeren Wohnungsanbietern zugutekommen, die eine Führungsrolle in solchen Gemeinschaftsprojekten übernehmen und von den Größenvorteilen der Sanierungsprojekte profitieren könnten.

von Jana Friedrichsen, in DIW Wochenbericht

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher greifen zu ökologischen und fair gehandelten Produkten, mehr und mehr Läden erweitern ihr Sortiment um entsprechende Produktalternativen. Doch nicht immer steht dahinter ein echtes Interesse an alternativen Produktionsprozessen. Ein Teil der Kundschaft will durch ein umweltfreundliches oder fair gehandeltes Produkt auch sein soziales Ansehen verbessern und ist bereit, für diesen Imagegewinn einen Preisaufschlag zu zahlen. Dies wiederum kann es für den Anbieter profitabler machen, mehr "imageträchtige" als wirklich nachhaltig produzierte Produkte anzubieten. Mit einem neuentwickelten Modell wird es möglich, die optimale Preis- und Produktgestaltung eines Anbieters zu untersuchen, wenn die Merkmale "Image" und "Nachhaltigkeit" zur Kaufentscheidung der Konsumentinnen und Konsumenten beitragen. Die Modellanalyse zeigt: Diejenigen, die vor allem auf ihr "grünes" Image Wert legen und nicht an den dahinterliegenden Prozessen interessiert sind, setzen für den Anbieter Anreize, ihnen ein Produkt zu verkaufen, das ein entsprechendes Image hat, ohne das Nachhaltigkeitspotenzial voll auszuschöpfen. Im schlechtesten Fall tragen sie dazu bei, dass die Produktpalette weniger nachhaltig wird. Maßnahmen zur Förderung nachhaltigen Konsums – wie etwa das im Februar 2016 vom Bundeskabinett beschlossene nationale Programm zur Förderung nachhaltigen Konsums in Deutschland – sollten deshalb die Motive von Anbietern und Kundschaft berücksichtigen. Um den Marktanteil wirklich nachhaltiger Produkte optimal zu fördern, ist aber ein Wertewandel in Bezug auf die Produktionsbedingungen entscheidend. Solche Kampagnen sollten deshalb stark auf die Information über nachhaltige Produktionsweisen zugeschnitten sein.

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Aktuelle Tweets des DIW Berlin:

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29.09.
Meine Kritik an FAZ Leitartikel, der als Produkt der “Wohlfahrtsindustrie” leugnet, Fakten ignoriert.
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29.09.
im Herbst 2016: stabiler Arbeitsmarkt und kräftiger Konsum, 2017: +1,4%, 2018: +1,6%
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28.09.
Wo der Energiebedarf von Mehrfamilienhäusern am höchsten ist, zeigt der 2015 von ista und DIW:
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28.09.
DIW-: Heizenergiebedarf von Mehrfamilienhäusern in D. ist seit 2003 um 18% gesunken…
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