Bernd Leitner (Copyright)  Treffpunkt Meetingpoint Gruppe
Medienbeitrag, 26.09.2017

Große Koalitionen tun den beiden Volksparteien offensichtlich nicht gut. Das war schon 2009 so, als sie nach der Wahl zusammen nur noch auf knapp 57 Prozent kamen, dieses Mal sind es sogar nochmals über 3 Prozent weniger. Gleichzeitig hat sich der Bundestag, der vor vier Jahren noch ohne ... mehr

DIW Berlin (Copyright)  Marcel Fratzscher
Video, 25.09.2017

Video Statement von Marcel Fratzscher zur Bundestagswahl 2017: Die CDU/CSU bleibt stärkste Kraft im Bundestag und Angela Merkel wird alle Voraussicht nach ein viertes Mal Bundeskanzlerin. Der Bundestag hat noch nie so viele Parteien gehabt, was eine Koalitionsfindung vielfältiger aber ... mehr

Daniel Bleyenberg  / pixelio.de (Copyright)  Wärmedämmung Energetische Sanierung
Pressemitteilung, 20.09.2017

DIW Berlin berechnet Raumwärmebedarf 2016 auf Basis von Daten des Energiedienstleisters ista Deutschland GmbH: Die „zweite Miete“ sinkt wegen niedriger Energiepreise – Spürbare Entlastung für Haushalte – Heizenergieverbrauch steigt aber um zwei Prozent – ... mehr

Falk Kienas (Copyright)  Regler Heizung Heizungsthermostat
Interview, 20.09.2017

Herr Michelsen, der Wärmemonitor des DIW Berlin erfasst den Energieverbrauch in Mehrfamilienhäusern über die Heizenergieabrechnungen. Wie groß ist der Anteil, der auf das Heizen von Wohnungen entfällt, am Gesamtenergieverbrauch in Deutschland? Das sind grob über den ... mehr

Monika Dietsch (Copyright)  Kran Baukran Lastkran
Bericht, 20.09.2017

In Deutschland wird seit 1978 durch staatliche Energieeffizienzmindeststandards versucht, den Heizenergieverbrauch in Wohngebäuden zu reduzieren. So sollen Kosten verringert, die Abhängigkeit von Energieimporten reduziert und, im Rahmen der nationalen Klimaschutzbemühungen, die CO2 ... mehr

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von Claus Michelsen, Nolan Ritter, in DIW Wochenbericht

Gut ein Fünftel des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf den Raumwärmebedarf der privaten Haushalte. Die Kosten hierfür beliefen sich in einer durchschnittlichen Mietwohnung im Jahr 2016 auf etwa 562 Euro jährlich, was mehr als einer 13. Monatskaltmiete entspricht. Dies zeigen die Auswertungen des Wärmemonitors 2016, der vom DIW Berlin gemeinsam mit dem Energiedienstleister ista Deutschland GmbH jährlich auf Grundlage eines umfangreichen Datenbestands von Heizenergieabrechnungen von Mehrfamilienhäusern in Deutschland ermittelt wird. Mehrfamilienhäuser machen etwa die Hälfte des gesamten Wohnungsbestandes aus. Im Jahr 2016 ist deren Heizenergiebedarf gegenüber dem Vorjahr klima- und witterungsbereinigt um etwa zwei Prozent gestiegen, dennoch entlasteten aber die weiter gesunkenen Energiepreise erneut die privaten Haushalte bei den Heizkosten. Deutschlandweit sanken diese um rund sechs Prozent gegenüber dem Jahr 2015. Dies dürfte sich aber bei konstanten oder leicht steigenden Energiepreisen in den kommenden Heizperioden nicht weiter fortsetzen. Angesichts dieser Entwicklungen wäre es daher – neben den klimapolitischen Überlegungen – kurzsichtig, das Engagement in der Gebäudesanierung zu reduzieren, wird doch die „zweite Miete“ wesentlich durch die Energiekosten bestimmt.

von Claus Michelsen, Nolan Ritter, in DIW Wochenbericht

In Deutschland wird seit 1978 durch staatliche Energieeffizienzmindeststandards versucht, den Heizenergieverbrauch in Wohngebäuden zu reduzieren. So sollen Kosten verringert, die Abhängigkeit von Energieimporten reduziert und, im Rahmen der nationalen Klimaschutzbemühungen, die CO2-Emissionen gesenkt werden. Diese im Lauf der Jahre mehrfach verschärfte Regulierung erweist sich als wirksam: Sie vermeidet unter anderem, dass ineffiziente Gebäude gebaut werden. Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen, berücksichtigen wichtige Faktoren wie Renovierungen oder Rebound-Effekte nicht und unterschätzen somit systematisch die Wirkung der Regulierung. Die Regulierung, für deren Lockerung einige plädieren, sollte aufrechterhalten werden.

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25.09.
-Koalition vor großen Herausforderungen zur : da oben gegen euch da unten?
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25.09.
Übernahme: Wettbewerbsbehörden müssen Lufthansa-Offerte sehr genau prüfen, sagt DIW-Experte
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25.09.
Nur mit Kohleausstieg sind die Klimaziele zu erreichen Capital...
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25.09.
: Frauenanteil im BT sinkt von 37% auf 31%; (12%), (58%) dazu DIW-Analyse & Prognose vom 13.9.
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25.09.
Was kommt nach dem politischen Beben? über die pol. &ökonomischen Auswirkungen der Wahlen
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