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Debatte, 28.07.2015

Before the 2007 crisis, the trade-off between output and inflation played a leading role in the discussion of monetary policy. Instead, issues relating to financial stability played a less pronounced role in shaping the stance of monetary policy and were limited to asset price dynamics. This Roundup... mehr

Konstantin Gastmann (Copyright)  Baby - Monate
Pressemitteilung, 27.07.2015

Mehr Mütter stillen ihre Kinder für die empfohlene Mindestdauer von vier Monaten – eine kürzlich veröffentlichte Studie von Forscherinnen des DIW Berlin führt das auf die Einführung des Elterngeldes zurück Stillen ist für die Gesundheit Neugeborener... mehr

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Debatte, 23.07.2015

Der kürzlich vorgelegte Bericht einer unabhängigen Expertenkommission zur Stärkung der Investitionen in Deutschland hat der Debatte um die öffentliche Investitionsquote neue Impulse gegeben. Die öffentliche Investitionsquote, die den Anteil der öffentlichen... mehr

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Debatte, 22.07.2015

Die öffentlich finanzierte Kindertagesbetreuung hat in Deutschland in letzter Zeit sowohl politisch und medial als auch wissenschaftlich erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Die Schaffung von Betreuungsplätzen stand dabei im Vordergrund. Eher vernachlässigt wurde die Verbesserung der... mehr

Giovanni Vitani (Copyright)  Vater Eltern Kinder
Kommentar, 21.07.2015

Stellungnahme von C. Katharina Spieß und anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Anlass des Urteils des Bundesverfassungsgerichts am 21. Juli 2015 Im September 2012 haben wir Bundesregierung und Bundestag von der Einführung des Betreuungsgeldes dringend abgeraten. Die ZEIT... mehr

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von Karsten Neuhoff, Andrzej Ancygier, Jean-Pierre Ponssard, Philippe Quirion, Nagore Sabio, Oliver Sartor, Misato Sato, Anne Schopp, in DIW Wochenbericht

Seit 2007 ist die europäische Zement- und Stahlindustrie mit einer starken Nachfragereduktion konfrontiert, die zu Überkapazitäten führte. Aus diesem Grund kommt es nur in begrenztem Maße zu Reinvestitionen bei Produktionsanlagen. Dies gefährdet jedoch die längerfristige Wirtschaftlichkeit und den Erhalt vieler Anlagen. Neue Perspektiven für diese Branchen könnten sich aus Innovations-und Modernisierungsoptionen ergeben, die im Zusammenhang stehen mit neuen Anforderungen an effizientere und CO2-ärmere Produktionsprozesse, mit einer steigenden Nachfrage nach höher¬wertigen Materialien mit geringerem Gewicht und mit neuen Anwendungen in den Bau-, Transport- und Energiesektoren. Allerdings wurden bisher nur wenige dieser Möglichkeiten genutzt, was auf die bisherigen politischen Maßnahmen zurückgeführt werden kann. In Zukunft können solche Innovations- und Modernisierungsmöglichkeiten verstärkt wahrgenommen werden, wenn eine langfristige Perspektive geschaffen wird: Dazu gehört erstens ein effektiver CO2-Preis, der aus dem EU-Emissionshandelssystem hervorgeht. Er gibt Produzenten einen Anreiz zur Umstellung auf eine CO2-ärmere Produktion und Zwischen- und Endverbrauchern Anreize für die Nutzung CO2-ärmerer Materialien sowie eine effizientere Verwendung des jeweiligen Materials. Zweitens ist die öffentliche Förderung von Innovationen einschließlich Demonstrationsprojekten zur Kommerzialisierung neuer Prozesse und Materialien erforderlich. Drittens sollte eine Anpassung institutioneller Rahmenbedingungen wie Normen und Standards sowie die Ausbildung von Hand¬werkern erfolgen, um die Nutzung von neuen Produktionsprozessen und Materialien zu ermöglichen.

von Karsten Neuhoff, William Acworth, Roland Ismer, Oliver Sartor, Lars Zetterberg, in DIW Wochenbericht

Klimaschutz ist eine globale Herausforderung, für deren Bewältigung alle Länder eine gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung tragen. Einzelne Länder setzen in ihrem Politikmix jedoch unterschiedlich stark auf die Bepreisung von CO2, so dass sich die CO2-Preise in verschiedenen Ländern und Weltregionen noch auf längere Sicht unterscheiden können. Dann wären Maßnahmen zum Schutz vor der Verlagerung von CO2-Emissionen (Carbon Leakage) bei CO2-intensiven Materialien nicht nur für eine Übergangszeit, sondern auch für längere Zeiträume notwendig. Mögliche Fehlanreize, die sich durch Carbon-Leakage-Schutzmaßnahmen ergeben, hätten dann größere Auswirkungen. Wenn Emissionszertifikate als Carbon-Leakage-Schutz kostenlos zugeteilt werden, sei es „ex ante“ auf Basis historischer Daten, oder „dynamisch“ auf Basis des aktuellen Produktionsniveaus, dann werden CO2-Preisanreize für Zwischen- und Endverbraucher von CO2-intensiven Materialien unterdrückt. Es verbleiben lediglich Anreize für Effizienzverbesserungen und Brennstoffwechsel bei der Materialproduktion. Wenn es dagegen gelingt, das CO2-Preissignal entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu bewahren, so werden auch Anreize geschaffen für die Nutzung innovativer Produktionstechnologien wie CO2-Abtrennung und -Speicherung (CCS), höherwertige Materialien, die leichter und weniger CO2-intensiv sind, klimafreundlichere Materialien und eine effizientere Nutzung von Materialien. Grenzausgleichsmaßnahmen könnten die freie Zuteilung ersetzen und das CO2-Preissignal entlang der gesamten Wertschöpfungskette bewahren. Sie sind allerdings politisch umstritten. Eine ähnliche Anreizwirkung könnte mit einer Kombination von dynamischer Zuteilung von Emissionszertifikaten und der Einbeziehung des Konsums in den Emissionshandel erreicht werden. Diese Einbeziehung des Konsums könnte als Verbrauchsabgabe gestaltet werden, so dass sie handelsrechtlich und politisch unkritisch wäre.

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