Sabine Braun (Copyright)  Claudia Kemfert
Pressemitteilung, 28.04.2016

Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ist von der Bundesregierung in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berufen worden. Der Sachverständigenrat berät die Politik seit 1971 in... mehr

puje (Copyright)  Diagramm Statistik Aufschwung
Pressemitteilung, 27.04.2016

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte im laufenden zweiten Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal steigen. Darauf deutet das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hin. Damit fällt das Wachstum noch einmal robust aus, nachdem... mehr

Burghard Kripke (Copyright)  Gold Golden Goldfarben
Pressemitteilung, 27.04.2016

DIW-Studie: Bis 2010 hatten 27 bis 40 Prozent aller Haushalte in vielen Euroländern geerbt oder eine Schenkung erhalten – Steuern auf Erbschaften und Schenkungen in Deutschland durch Ausnahmeregelungen geprägt Einkommensstarke Personen erben öfter und erhalten deutlich hö... mehr

Bankenverband, Flickr.com (Copyright)  Erbschaft Schenkung Erbe
Interview, 27.04.2016

Herr Westermeier, in welchen europäischen Ländern  wird häufiger und in welchen weniger häufig vererbt?   Grundsätzlich wird in allen europäischen Ländern ähnlich häufig geerbt. Zwischen 30 und 40 Prozent der Haushalte durften sich über... mehr

Elena (Copyright)  Baustelle Baustellen Bau
Kommentar, 27.04.2016

Wohnungssuchende in Deutschlands Metropolen sind nicht zu beneiden. Zu viele Interessenten drängen sich um raren Wohn­raum, für den man sich mittlerweile mit Anschreiben, nettem Familienfoto, tadelloser Schufa und möglichst üppigem Gehaltszettel beim Vermieter bewerben muss.... mehr

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von Christian Westermeier, Anita Tiefensee, Markus M. Grabka, in DIW Wochenbericht

Bis 2010 hatten 27 bis 40 Prozent aller Haushalte in den Euroländern geerbt oder eine Schenkung erhalten. Darunter fallen nur Transfers, die von außerhalb des eigenen Haushalts kamen. Der Gegenwartswert dieser Transfers lag durchschnittlich zwischen 85 000 Euro und 274 000 Euro je nach Land. Die Summe aller Erbschaften und Schenkungen entspricht in Westdeutschland einem Drittel der aktuellen Haushaltsnettovermögen – und ist im Vergleich zu allen anderen Euroländern dieser Studie am höchsten. Nur auf die Empfängerhaushalte bezogen liegt der Anteil in Westdeutschland bei 52 Prozent. In Österreich, Belgien, Frankreich und Westdeutschland erben Personen aus einkommensstarken Haushalten häufiger und erhalten deutlich höhere Beträge als Personen aus einkommensschwachen Haushalten. Da die intergenerationale Einkommensmobilität niedrig ist, können einkommensstarke Haushalte Vermögen sowohl aus den regelmäßigen Einkommen als auch durch substantielle Vermögenstransfers aufbauen.

von Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, in DIW Wochenbericht

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,6 Prozent und im kommenden Jahr um 1,5 Prozent zulegen. Getragen wird der Aufschwung vom privaten Konsum, der vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, den spürbaren Steigerungen der Lohn- und Transfereinkommen und den Kaufkraftgewinnen infolge der gesunkenen Energiepreise profitiert. Zudem ist die Finanzpolitik, auch wegen der zunehmenden Aufwendungen zur Bewältigung der Flüchtlingsmigration, expansiv ausgerichtet. Während die Bauinvestitionen ebenfalls merklich ausgeweitet werden, bleibt die Investitionstätigkeit der Unternehmen verhalten. Aufgrund der nur allmählichen weltwirtschaftlichen Erholung und der starken Binnennachfrage ist vom Außenhandel kein positiver konjunktureller Impuls zu erwarten. Die öffentlichen Haushalte dürften im Prognosezeitraum deutliche Überschüsse erzielen. Würden diese Handlungsspielräume wie bereits in den vergangenen Jahren wenig wachstumsorientiert genutzt, wäre das nicht nachhaltig.

von Marcel Fratzscher, Martin Gornig, Alexander Schiersch, in DIW Wochenbericht

Obwohl die Bundesregierung erste Maßnahmen auf den Weg gebracht hat, besteht in Deutschland weiterhin eine signifikante Investitionsschwäche. Die vorliegende Studie des DIW Berlin untermauert dies anhand der Entwicklung der Unternehmensinvestitionen. Demnach investieren die hiesigen Firmen heute kaum mehr als im Jahr 2007, also vor der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. In den USA beispielsweise liegt das Investitionsniveau hingegen um fast 14 Prozent höher. Die Expertenkommission zur "Stärkung von Investitionen in Deutschland" hat vor einem Jahr konkrete Empfehlungen ausgesprochen, wie die Investitionsschwäche in Deutschland abgemildert oder sogar behoben werden könnte. Neben den Vorschlägen für höhere öffentliche Investitionen wurden auch Maßnahmen für eine Stärkung der privaten Investitionen vorgeschlagen. Betrachtet man die vier von der Expertenkommission identifizierten zentralen Handlungsfelder (digitale Netze, Energieinfrastruktur, Innovationen und junge Unternehmen), ist bislang allerdings noch zu wenig geschehen. Der Handlungsbedarf bleibt hoch – unter anderem steuerliche Investitionsanreize könnten helfen.

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28.04.
Panel discussion about Britain’s role in with & J.Fischer
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Next up: Joschka Fischer at and event on Britain in Europe.
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Starting now: David Lidington and Joschka Fischer at joint event on .
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Höhe der unterscheidet sich deutlich in : Podcast mit C.Westermeier
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Heute Abend spricht der britische -Minister bei Veranstaltung von + über Britain’s Role in Europe
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28.04.
Herzlichen Glückwunsch an , die vom in den für berufen wurde:
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