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| 5. Dienstleistungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) | |||
| „Erfolg mit Dienstleistungen“ | „Erfolg mit Dienstleistungen“ war das Motto der 5. Dienstleistungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Etwa 500 Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung nahmen am 10. und 11. Dezember in Berlin an der Tagung teil. | ||
![]() Dr. Kurt Hornschild |
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| DIW Berlin mit Referaten präsent | Die Abteilung Innovation, Industrie und Dienstleistung (ID) des DIW Berlin war an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt und mit zwei Referaten präsent: Dr. Kurt Hornschild, Leiter der Abteilung ID, war Mitglied des wissenschaftlichen Beirats dieser Konferenz. Zusammen mit Dr. Gunther Lay vom Fraunhoferinstitut für System- und Innovationsforschung (ISI) moderierte er das Forum „Produktion und Dienstleistungen wachsen zusammen – innovative Konzepte zur Geschäftsentwicklung“. Es wurden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die den strukturellen Wandel von Industrieunternehmen zu Anbietern von Problemlösern deutlich machten. | ||
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| Internationale Handel mit Dienstleistungen | Dr. Frank Stille, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung ID, hielt im Forum „Dienstleistungen international vermarkten Perspektiven für die unternehmerische Praxis“ ein Referat zum Thema „Statistische Aspekte des internationalen Dienstleistungshandels“. In diesem Forum stand der internationale Handel mit Dienstleistungen im Vordergrund. Frank Stille kam zu dem Resümee, dass internationaler Dienstleistungshandel mehr ist als grenzüberschreitender Dienstleistungshandel. | ||
| Welche Bedeutung Dienstleistungen für die wirtschaftliche Entwicklung von Volkswirtschaften und Unternehmen haben zeigte Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft in seinem Eröffnungsreferat. Dieses sehr aktuelle Thema hatte das DIW Berlin bereits in dem Wochenbericht 49/2003 aufgegriffen und geschrieben: „Lange Zeit war für Industrieunternehmen die Fähigkeit ausreichend, ein qualitativ hochwertiges Produkt herzustellen, um sich im Wettbewerb zu behaup-ten. Heute – und zukünftig wohl noch mehr – ist es die Fähigkeit, eine Leistung anzubieten, die umfassender den Wünschen der Kunden entspricht und Problemlösungen bietet (...) Darauf müssen sich die Unternehmen einstellen und ihre angestrebte Marktposition neu überdenken.“ | |||
| Dienstleistungsbereich statistisch unzureichend erfasst | Obwohl der Anteil von Dienstleistungen an der gesamtwirtschaftlichen Leistungserstellung mehr oder weniger kontinuierlich zunimmt und annähernd 70% der Gesamtproduktion Dienstleistungen sind, ist der Dienstleistungsbereich statistisch nur unzureichend erfasst. Dies erschwert nicht nur Analysen wirtschaftlicher Entwicklungen, sondern hat auch Konsequenzen für die Wirtschaftspolitik, da aktuelle sowie detaillierte Informationen fehlen. | ||
| Bleibt als Fazit: Der Strukturwandel zu mehr Dienstleistungen ist eine Herausforderung für Wirtschaft, Politik und Wissenschaft; das DIW Berlin wird sich in diesem Feld weiter positionieren. | |||



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