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| Wochenbericht des DIW Berlin 9/03 Zunehmende Außenhandelsverflechtung: | |||
| Bearbeiter | Joachim Schintke Jörg-Peter Weiß | ||
| Bei funktionierendem Wettbewerb profitieren Volkswirtschaften grundsätzlich vom Außenhandel. Dessen Strukturen sind Spiegelbild ihrer Spezialisierung. Deutschland ist eine offene Volkswirtschaft; in Relation zum Bruttoinlandsprodukt belief sich im Jahre 2002 die Ausfuhr auf 35,4 % und die Einfuhr auf 31,5 %. Der Außenbeitrag hat im vergangenen Jahr mit 83,6 Mrd. Euro einen Rekordwert erreicht. Die Entwicklung war durch eine starke Dynamik sowohl der Ausfuhr als auch der Einfuhr geprägt. Die Beschäftigungseffekte aus der internationalen Arbeitsteilung hängen maßgeblich davon ab, wie arbeits-, kapital- und wissensintensiv die Export- und Importgüter erzeugt werden. Dabei werden in hochentwickelten Volkswirtschaften mehr und mehr nicht nur einfache arbeitsintensive Produkte importiert, sondern auch kapital- und wissensintensive Güter, auf deren Produktion die heimische Wirtschaft den Schwerpunkt legt. Bei zunehmender Verflechtung entgeht einer Volkswirtschaft im Zusammenhang mit den Importen Beschäftigung, die durch die Exporttätigkeit wieder wettgemacht werden kann. Zieht man vereinfachend für den (negativen) Beschäftigungseffekt von Importen die Produktionsfunktion der entsprechenden heimischen Produktion heran, dann ergibt sich für Deutschland aus dem positiven Außenhandelssaldo ein Beschäftigungsgewinn. Mit Hilfe von Modellrechnungen kann gezeigt werden, dass die Beschäftigungseffekte einer Exportsteigerung die gleiche Größenordnung haben wie die einer entsprechenden Importsubstitution. | |||
| Einfuhr und Güteraufkommen |
In der ersten Hälfte der 90er Jahre war die Importentwicklung rezessionsbedingt verhalten. Die Einfuhr übertraf nach Angaben der Input-Output-Rechnung (siehe Kasten) im Jahre 1995 das durch den Vereinigungsboom sehr hohe Niveau von 1991 nur wenig. Die zurückliegende Dekade war durch eine bemerkenswerte Preisstabilität im Außenhandel gekennzeichnet; infolge des kräftig steigenden Ölpreises und der Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar öffnete sich in den Jahren 1999 und 2000 eine Schere in der Entwicklung von Werten und Volumina (Abbildung). Gegenüber den Warenimporten wiesen die Importe von Dienstleistungen - gemessen an den durchschnittlichen jährlichen Zuwachsraten - eine große Dynamik auf. Bezogen auf den absoluten Zuwachs hatten Bereiche des verarbeitenden Gewerbes eine größere Bedeutung. An der Spitze stehen hier Güter aus dem Grundstoff- und vor allem aus dem Investitionsgüterbereich, die auch beim Export ein starkes Gewicht haben. Dies zeigt, dass die deutsche Wirtschaft in hohem Maße durch einen intraindustriellen Leistungsaustausch geprägt ist. Der Anteil von Gütern wie Erdöl, Erdgas, Mineralien oder auch speziellen landwirtschaftlichen Rohstoffen, die in Deutschland nicht hergestellt werden können, beträgt weniger als 10 %. Die Struktur der Importe macht deutlich, dass diese weniger auf bestimmte Gütergruppen konzentriert sind als die Exporte. Die acht größten Güterbereiche vereinten im Jahre 2001 knapp 50 % der Einfuhr auf sich. Importquoten, die die Einfuhr im Verhältnis zum Güteraufkommen - der Summe von inländischer Produktion und Importen - darstellen, geben weiteren Aufschluss über die Bedeutung der Einfuhr in den einzelnen Güterbereichen. Die höchsten Quoten finden sich bei Gütern, die im interindustriellen Handel, also komplementär zur heimischen Produktion, bezogen werden. In dieser Gruppe befinden sich aber auch die Güter aus dem verarbeitenden Gewerbe, in denen Deutschland komparative Nachteile hat, und zwar sowohl in Hightech-Bereichen wie Nachrichtentechnik, elektronischen Bauelementen und Datenverarbeitungsgeräten als auch bei Konsumgütern wie Textilien, Bekleidung, Leder und Lederwaren. | ||
| Handelssalden |
Die aus der Gegenüberstellung von Ausfuhr und Einfuhr errechneten Handelssalden lassen erkennen, welche Richtung bei den Handelsströmen dominiert. Exportüberschüsse deuten auf komparative Vorteile eines Landes im Handel mit diesen Gütern hin, Importüberschüsse signalisieren Vorteile für das Ausland. [1] Zum gesamten Exportüberschuss trugen die einzelnen Produktionsbereiche in unterschiedlichem Maße bei. Im Jahre 2001 hatten unter den 56 Gütergruppen 22 Exportüberschüsse, die sich auf rund 210 Mrd. Euro summierten. Deutschland erzielte solche Überschüsse vor allem im Handel mit Gütern, deren Produktion humankapitalintensiv ist, bei denen also im Zusammenwirken von Forschung und Entwicklung sowie von Systemfirmen und Zulieferern eine spezifische technologische Kompetenz erforderlich ist. Hierzu zählen Kraftwagen und Kraftwagenteile, Maschinen, chemische Erzeugnisse, medizin-, mess- und regelungstechnische Erzeugnisse, Uhren sowie Metallerzeugnisse. In den diese Güter produzierenden Bereichen - ihr Anteil am Gesamtexport Deutschlands beträgt die Hälfte - summierten sich die Exportüberschüsse auf 140 Mrd. Euro. In 29 der 56 Gütergruppen ergaben sich im Jahre 2001 Importüberschüsse in Höhe von insgesamt 142 Mrd. Euro; zwei Drittel davon entfielen auf nur sieben Produktionsbereiche, an der Spitze Erdöl und Erdgas sowie Büromaschinen und elektronische Datenverarbeitungsgeräte. Importüberschüsse sind also bei Gütern zu verzeichnen, bei denen Deutschland komparative Nachteile aufweist: Güter aus dem Bereich der Primärproduktion, ferner aus Produktionsbereichen, bei denen die Fertigung kein Spezialistenwissen voraussetzt und Arbeits- und Umweltkosten eine große Rolle spielen, aber auch aus dem Hightech-Bereich (Tabelle 2). Diese Bereiche zeichnen sich häufig auch durch besonders hohe Importquoten aus. Insgesamt dominieren im Außenhandel Deutschlands trotz beachtlicher Steigerungen bei den Dienstleistungen die Gütergruppen des verarbeitenden Gewerbes, auf die 82 % der Exporte und 74 % der Importe entfallen. In einer Reihe von Bereichen, die als "klassische" Exportbereiche angesehen werden können - in dem Sinne, dass hier die Exporte die Importe deutlich übertreffen -, sind allerdings Schwächetendenzen nicht zu übersehen. Im Maschinenbau haben die Einfuhren stärker zugenommen als die Ausfuhren, wenngleich der Exportüberschuss noch ausgeweitet werden konnte. Bei chemischen Erzeugnissen hat sich der Exportsaldo seit 1998 zurückgebildet. | ||
| Direkte Beschäftigungseffekte im Außenhandel |
Von der Hypothese ausgehend, dass die eingeführten Güter mit der gleichen Technik und Produktivität hergestellt werden wie inländische Güter aus den entsprechenden Produktionsbereichen, hätten im Jahre 2001 für die Erzeugung dieser Güter im Inland direkt 3,5 Mill. Personen eingesetzt werden müssen (Tabelle 3). Sektorale Schwerpunkte der Beschäftigung wären die Landwirtschaft, die Chemieproduktion, der Maschinenbau, die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln und Getränken gewesen. Mit Ausnahme der Landwirtschaft und der Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken sind die Schwerpunkte der Beschäftigung nicht in typischen Importbereichen, sondern eher in klassischen Exportbereichen zu finden. Mehr als ein Viertel der Erwerbstätigen - also 935 000 Personen -, die für die Produktion zur Substitution der Importe benötigt würden, müssten zur Herstellung derjenigen Vorleistungsgüter eingesetzt werden, die Deutschland importiert, um seine Exportgüter herstellen zu können. Auch hier sind wieder die Investitionsgüterbereiche Schwerpunkte des Arbeitseinsatzes. Bei chemischen Erzeugnissen wäre es nahezu die Hälfte der für die Importsubstitution Beschäftigten. Noch höher, nämlich 68 %, wäre dieser Anteil bei der Herstellung von Metallen und Halbzeug daraus. Insgesamt wäre im Jahre 2001 die Zahl der direkt für die Importsubstitution benötigten Erwerbstätigen um 461 000 Personen geringer gewesen als die Zahl der direkt für die Ausfuhr beschäftigten. 1991 war es noch umgekehrt: Es wären geringfügig mehr Personen für die Importsubstitution beschäftigt gewesen als direkt für den Export. Die Zahl der direkt für die Ausfuhr beschäftigten Erwerbstätigen ist von 3,8 Mill. Personen im Jahre 1991 bis 1995 ständig zurückgegangen. Danach stieg die direkte Beschäftigung wieder und übertraf schließlich im Jahre 2001 das Ausgangsniveau. Noch ausgeprägter wäre der Rückgang der direkt zur Importsubstitution erforderlichen Beschäftigten gewesen (Tabelle 4 und Abbildung); die Zahl der Erwerbstätigen hätte bis 2001 das Ausgangsniveau noch nicht wieder erreicht. Die im Vergleich zur Ausfuhrseite geringere Zahl der Beschäftigten, die zur Produktion der Importe erforderlich gewesen wären, ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Handelsbilanz insgesamt einen Exportüberschuss aufweist.
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| Beschäftigungseffekte einer gleich starken Ausweitung von Ausfuhr und Einfuhr |
Mit einer Modellrechnung (siehe Kasten) kann gezeigt werden, wie sich eine Veränderung in gleicher Stärke - etwa eine Erhöhung von Ausfuhr und Einfuhr um jeweils 1 Mrd. Euro - auf die Beschäftigtenzahl in Deutschland auswirken würde. Eine Ausfuhrsteigerung führt zu einer Erhöhung von Produktion und Beschäftigung; die Belieferung der Nachfrage durch Importe hätte dagegen negative Wirkungen. Ausmaß und sektorale Verteilung hängen davon ab, welche Güter verstärkt exportiert und importiert werden. In der vorliegenden Modellrechnung wurden die Export- und Importstrukturen des jeweiligen Berichtsjahres unterstellt. Wie bei der Ermittlung der ausfuhrinduzierten Beschäftigung im voranstehenden Bericht werden hier auch die indirekten Effekte mit erfasst, die sich daraus ergeben, dass bei der Produktion einzelner Güter für die unmittelbare Ausfuhr andere Güter als Vorleistungsinput benötigt werden, die ihrerseits Vorlieferungen und den entsprechenden Einsatz von Arbeitskräften erfordern. Bei einer Erhöhung der Einfuhr läuft der gleiche Prozess mit negativem Vorzeichen ab. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich die positiven und negativen Effekte der Erhöhung von Aus- und Einfuhr um den gleichen Betrag insgesamt etwa die Waage halten (Tabelle 5). Durch zusätzliche Exporte in Höhe von 1 Mrd. Euro wäre die Beschäftigung im Jahre 1991 um 20 162 Personen gestiegen, während eine Zunahme der Importe in gleicher Höhe zu einem Verlust von 20 965 Arbeitsplätzen geführt hätte. Im Jahre 2001 hätte der exportinduzierten Beschäftigung von zusätzlich 12 986 Personen ein durch die Importsteigerung ausgelöster Beschäftigungsrückgang um 12 762 Personen gegenübergestanden - anders als in den Jahren 1991 und 1995 also per saldo ein kleiner Zuwachs an Beschäftigung. Es zeigen sich jedoch Verschiebungen in der sektoralen Beschäftigungsstruktur, die allerdings 2001 wesentlich geringer waren als 1991: Beschäftigungszuwächse gäbe es in den drei betrachteten Jahren jeweils in zehn Bereichen des verarbeitenden Gewerbes sowie im Handels- und Verkehrsbereich. Die höchsten Beschäftigungsgewinne wären bei der Produktion von Maschinen und Kraftwagen zu erwarten, die größten Einbußen in der Landwirtschaft und bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln und Bekleidung. | ||
| Fazit |
Unter Beschäftigungsaspekten zeigt sich, dass Importsubstitutionen durch inländische Produktion ähnliche Wirkungen haben wie entsprechende Exportsteigerungen. Der hohe und im Zeitverlauf gestiegene positive Außenhandelssaldo wird generell als ein Zeichen hoher Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gewertet. Vor dem Hintergrund eines überwiegend intrasektoralen Leistungsaustausches sowie eines Anteils von annähernd 10 % des Imports von Waren, die in Deutschland nicht hergestellt werden können, erscheint dieses Ergebnis sogar in einem noch besseren Licht. Eine genauere Betrachtung der Außenhandelsströme ergibt allerdings ein differenziertes Bild. Hohe Nettoexportüberschüsse werden nur in wenigen Bereichen erzielt, und hier vor allem von der Automobilindustrie. Während der Maschinenbau seine Position noch weitgehend halten konnte, hatte die chemische Industrie Einbußen zu verzeichnen. Vielleicht noch wichtiger ist, dass Deutschland im Warenaustausch von Hightech-Produkten deutliche Importüberschüsse aufweist. Zu beachten ist auch, dass die hohen Exportüberschüsse für sich genommen nur bedingt etwas über die Wettbewerbsstärke der deutschen Unternehmen aussagen. Sie können auch Folge einer ausgeprägten inländischen Nachfrageschwäche sein, die sich negativ auf die Entwicklung der Einfuhr auswirkt. Nach den vorläufigen Ergebnissen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung waren die Importe im vergangenen Jahr um 3,4 % niedriger als 2001. Somit hat zwar der Exportüberschuss zur Stützung der Beschäftigung beigetragen; eine nachhaltige Erhöhung des Beschäftigungsgrades ist auf dem Wege zunehmender Exportüberschüsse jedoch nicht zu erreichen. Dies wird nur durch eine kräftige Ausweitung der binnenwirtschaftlichen Aktivität gelingen. Ein Anziehen der Inlandsnachfrage würde ceteris paribus sowohl zunehmende Produktion und Beschäftigung im Inland als auch steigende Importe zur Folge haben. | ||
| Kasten Datenbasis und methodische Grundlagen der Untersuchung |
Datenbasis der Untersuchung ist die Zeitreihe jährlicher Input-Output-Tabellen des Statistischen Bundesamtes. In den Exporten und Importen nach Gütergruppen, die das Statistische Bundesamt in den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen ausweist, sind jeweils auch Importe enthalten, die ohne Be- oder Verarbeitung wieder ausgeführt werden. Sie haben von 26,6 Mrd. Euro im Jahre 1991 (7 % des Exportwertes) auf 99,8 Mrd. Euro im Jahre 2000 (15 %) zugenommen. Diese Importwerte sind in den zur Input-Output-Rechnung gehörenden Importmatrizen, die für jede in der Vorspalte bezeichnete Gütergruppe zeilenweise die Verwendung in den einzelnen Produktionsbereichen und den Bereichen der letzten Verwendung darstellen, in der Spalte der Endverwendung "Ausfuhr" verbucht. Damit bietet die Input-Output-Datenbasis die Voraussetzung dafür, "bereinigte" Werte der Exporte, Importe und des Güteraufkommens in den Produktionsbereichen - also ohne die wieder ausgeführten Einfuhren - für Analysen von Beschäftigungseffekten des Außenhandels nach dem Input-Output-Modellansatz zu verwenden. Analog zum Vorgehen bei der Analyse der Beschäftigungseffekte der Ausfuhr lassen sich direkte Beschäftigungseffekte ermitteln, indem die Importe der einzelnen Gütergruppen mit den Arbeitskoeffizienten der zugehörigen (inländischen) Produktionsbereiche multipliziert werden. Das Vorgehen entspricht der Hypothese einer Importsubstitution durch Inlandsproduktion. Dies wird hier nicht als realistische Alternative betrachtet, sondern dient vielmehr zur Abschätzung der Größenordnung des Arbeitseinsatzes, der erforderlich wäre, wenn die Importe durch inländische Produktion substituiert würden. Mit dem in der Analyse der Beschäftigungseffekte der Ausfuhr verwendeten Modell zur Bestimmung der gesamten - also der direkten und indirekten - Beschäftigungseffekte lässt sich auch die Frage beantworten, wie die Zahl der Beschäftigten mit einer Veränderung der Ausfuhr oder der Einfuhr variiert [1]: Hier steht Delta 1yt für die Veränderung der Beschäftigung - gemessen an der Zahl der Erwerbstätigen -, Delta yt für die Variation der Nachfrage (Exporte oder Importe); LDt bezeichnet die Diagonalmatrix der Arbeitskoeffizienten, (I - At)-1 die inverse Leontief-Matrix und t das jeweilige Berichtsjahr. Den Berechnungen für das Jahr 2001 wird die inverse Matrix 2000 zugrunde gelegt; das bedeutet, dass die Verflechtungsbeziehungen des Jahres 2000 auch für das nachfolgende Jahr als zutreffend angesehen werden. Das Input-Output-Modell kann schließlich eingesetzt werden, um zu ermitteln, in welchem Umfang Vorleistungsimporte in der Produktion der exportierten Güter eingesetzt worden sind. Die entsprechende Gleichung lautet: Darin ist met der Vektor der Vorleistungsimporte - gegliedert nach Gütergruppen -, die zur Produktion der Exporte et eingesetzt worden sind. Bt ist die Matrix der Input-Koeffizienten für die Vorleistungsimporte bij der Gütergruppen i im Produktionsbereich j. Die Multiplikation der Importe mit mit den Arbeitskoeffizienten 1it ergibt die Zahl der Erwerbstätigen, die direkt im Produktionsbereich i eingesetzt werden müssten, wenn für die gesamten Exporte im Berichtsjahr in der gegebenen Güterstruktur die importierten Vorleistungen mit im Inland produziert worden wären.
Für die gesamte Ausfuhr und Einfuhr können mit dem hier verwendeten Modell lediglich die direkten Beschäftigungseffekte ermittelt werden. Sie ergeben sich durch Multiplikation der Ausfuhr- und Einfuhrwerte der Produktionsbereiche mit den jeweiligen Arbeitskoeffizienten. Diese direkten Beschäftigungseffekte der Einfuhr sind rein hypothetische Größen, da der Berechnung die Annahme zugrunde liegt, dass die importierten Güter mit der in Deutschland gegebenen Technik und Produktivität erzeugt werden. [1] Der komparative Vorteil eines Landes im Außenhandel mit bestimmten Produkten kann auch durch einen Index, den Index des Revealed Comparative Advantage (RCA), gemessen werden. Dieser Index setzt die Relation von Ausfuhr zur Einfuhr eines Landes in einer bestimmten Gütergruppe in Beziehung zur Relation von Ausfuhr zur Einfuhr dieses Landes insgesamt. Der Index wird üblicherweise als Logarithmus berechnet. Ein Wert größer als null bedeutet, dass das Exportland gegenüber dem Ausland in dieser Gütergruppe einen komparativen Vorteil aufweist.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Einfuhr Deutschlands
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Einfuhr
Lfd. Produktionsbereiche 1991 1995 2001 1991 2001 91/95 95/01
Nr.
Mill. Euro in Struktur Jährliche
jeweiligen Preisen in % Veränderung
in %
1 Erzeugnisse der
Landwirtschaft und Jagd 16 497 14 516 14 171 4,9 2,7 -3,0 -0,5
2 Forstwirtschaftliche Erzeug-
nisse und Dienstleistungen 266 362 459 0,1 0,1 7,4 5,7
3 Fische und
Fischereierzeugnisse 988 426 466 0,3 0,1 -14,1 2,1
Erzeugnisse des
produzierenden Gewerbes
4 Kohle und Torf 798 731 1 596 0,2 0,3 -2,5 11,1
5 Erdöl, Erdgas, Dienstlei-
stungen für Erdöl-,
Erdgasgewinnung 17 302 14 516 33 102 5,2 6,3 -3,4 14,5
6 Steine und Erden, sonstige
Bergbauerzeugnisse 3 539 3 089 4 128 1,1 0,8 -2,9 6,1
Erzeugnisse des
verarbeitenden Gewerbes
7 Nahrungs- und Futter-
mittel, Getränke 19 343 21 107 24 693 5,8 4,7 1,4 2,4
8 Tabakerzeugnisse 210 418 633 0,1 0,1 21,7 8,5
9 Textilien 12 677 9 685 10 375 3,8 2,0 -6,6 1,5
10 Bekleidung 12 180 12 926 14 717 3,6 2,8 0,9 2,2
11 Leder und Lederwaren 5 349 4 680 5 659 1,6 1,1 -2,9 3,0
12 Holz, Holz-, Korb- und
Flechtwaren (ohne Möbel) 3 788 4 703 4 205 1,1 0,8 6,2 -0,3
13 Papier, Karton, Pappe
und Waren daraus 8 852 9 420 12 128 2,6 2,3 0,7 6,1
14 Verlags- und Druckerzeug-
nisse, bespielte Ton-
und Datenträger 2 950 2 883 4 143 0,9 0,8 -0,6 7,7
15 Kokerei-, Mineralöl-
erzeugnisse, Spalt-
und Brutstoffe 9 826 6 774 14 128 2,9 2,7 -9,0 11,9
16 Chemische Erzeugnisse 29 081 32 432 57 821 8,7 10,9 2,5 11,3
17 Gummi- und
Kunststoffwaren 8 024 8 915 11 826 2,4 2,2 1,6 5,6
18 Glas, Keramik, bearbei-
tete Steine und Erden 5 513 5 989 6 288 1,6 1,2 1,5 1,7
19 Metalle und Halbzeug
daraus 19 438 23 792 27 069 5,8 5,1 4,1 3,6
20 Metallerzeugnisse 7 786 8 623 11 678 2,3 2,2 1,7 5,7
21 Maschinen 25 529 21 015 30 680 7,6 5,8 -5,7 7,2
22 Büromaschinen, Datenver-
arbeitungsgeräte und
-einrichtungen 9 939 12 297 21 917 3,0 4,1 4,2 11,8
23 Geräte der Elektrizitäts-
erzeugung und
-verteilung u. Ä. 10 413 10 775 18 304 3,1 3,5 1,4 10,4
24 Nachrichtentechnik,
Rundfunk-, Fernsehgeräte,
elektronische Teile 11 626 13 688 24 246 3,5 4,6 5,0 11,3
25 Medizin-, mess-,
regelungstechnische,
optische Erzeugnisse 7 640 7 010 12 546 2,3 2,4 -2,3 10,2
26 Kraftwagen und
Kraftwagenteile 30 182 31 223 48 209 9,0 9,1 -0,3 7,7
27 Sonstige Fahrzeuge
(Schiffe, Luft- und
Raumfahrzeuge) 8 385 6 662 18 022 2,5 3,4 -7,9 18,9
28 Möbel, Schmuck, Musik-
instrumente, Sport-
geräte, Spielwaren 9 520 8 881 11 478 2,8 2,2 -1,7 4,8
29 Rückgewinnung
(Sekundärrohstoffe) - - - - - - -
30 Energie (Strom, Gas),
Dienstleistungen der
Energieversorgung 713 661 727 0,2 0,1 -1,0 -1,5
31 Wasser und Dienstleistgen.
der Wasserversorgung - - - - - - -
32 Bauleistungen 1 846 2 876 3 975 0,6 0,8 11,1 6,2
Dienstleistungen
33 Handel mit Kfz,
Kfz-Reparatur,
Kraftstoffe - - - - - - -
34 Großhandelsleistungen und
Handelsvermittlungen 3 612 3 720 6 455 1,1 1,2 1,1 12,7
35 Einzelhandelsleistungen,
Reparatur von
Gebrauchsgütern 221 73 92 0,1 0,0 -22,5 1,3
36 Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen 1 413 1 971 2 571 0,4 0,5 10,8 4,9
37 Landverkehrs- und Trans-
portlstgen. in Rohrltgen. 2 991 4 442 7 829 0,9 1,5 9,4 9,8
38 Schifffahrtsleistungen 870 799 1 596 0,3 0,3 -0,2 13,0
39 Luftfahrtleistungen 2 407 2 157 2 808 0,7 0,5 -2,7 5,7
40 Hilfs- und Nebentätig-
keiten für den Verkehr 3 715 3 541 6 317 1,1 1,2 -0,9 9,5
41 Nachrichtenübermittlung 2 901 3 357 5 781 0,9 1,1 -0,2 10,2
42 Kreditinstitute 310 408 1 022 0,1 0,2 7,5 16,8
43 Versicherungen
(ohne Sozialversicherung) 591 1 127 2 113 0,2 0,4 26,4 6,9
44 Kredit- und
Versicherungshilfsgewerbe 3 882 3 702 6 612 1,2 1,3 -0,7 10,8
45 Grundstücks- und
Wohnungswesen 2 070 2 275 6 326 0,6 1,2 3,6 18,8
46 Vermietung beweglicher
Sachen 910 1 108 1 421 0,3 0,3 4,4 4,4
47 Datenverarbeitung
und Datenbanken 376 1 088 5 699 0,1 1,1 29,6 31,8
48 Forschung und Entwicklung 1 665 2 229 5 188 0,5 1,0 5,6 13,9
49 Unternehmensbezogene
Dienstleistungen 3 289 4 169 8 542 1,0 1,6 5,1 12,2
50 Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung,
Sozialversicherung 696 967 1 006 0,2 0,2 7,2 2,7
51 Erziehungs- und
Unterrichtsleistungen - - - - - - -
52 Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialleistungen - - - - - - -
53 Abwasser-, Abfallbesei-
tigg. u. andere Entsorgg. 1 832 2 239 3 008 0,5 0,6 4,5 5,2
54 Interessenvertretungen,
Kirchen - - - - - - -
55 Kultur-, Sport- und
Unterhaltungsleistungen 1 350 1 899 4 684 0,4 0,9 10,8 16,6
56 Sonstige persönliche
Dienstleistungen 107 157 458 0,0 0,1 10,7 19,8
Alle Produktionsbereiche 335434 342503 528916 100,0 100,0 0,1 8,1
-------------------------------------------------------------------------------
Anteil am Güteraufkommen
Lfd. Produktionsbereiche 1991 1995 2001
Nr.
%
1 Erzeugnisse der
Landwirtschaft und Jagd 28,8 25,9 23,6
2 Forstwirtschaftliche Erzeug-
nisse und Dienstleistungen 14,8 15,3 17,8
3 Fische und
Fischereierzeugnisse 73,7 57,1 50,5
Erzeugnisse des
produzierenden Gewerbes
4 Kohle und Torf 5,1 6,9 28,1
5 Erdöl, Erdgas, Dienstlei-
stungen für Erdöl-,
Erdgasgewinnung 87,2 84,7 91,5
6 Steine und Erden, sonstige
Bergbauerzeugnisse 41,2 32,8 42,6
Erzeugnisse des
verarbeitenden Gewerbes
7 Nahrungs- und Futter-
mittel, Getränke 14,3 15,2 15,9
8 Tabakerzeugnisse 4,7 7,7 11,4
9 Textilien 35,6 36,6 40,5
10 Bekleidung 45,7 53,3 59,8
11 Leder und Lederwaren 55,5 57,3 61,5
12 Holz, Holz-, Korb- und
Flechtwaren (ohne Möbel) 18,8 17,0 16,4
13 Papier, Karton, Pappe
und Waren daraus 25,0 28,2 29,2
14 Verlags- und Druckerzeug-
nisse, bespielte Ton-
und Datenträger 6,6 6,0 7,4
15 Kokerei-, Mineralöl-
erzeugnisse, Spalt-
und Brutstoffe 29,2 24,7 36,0
16 Chemische Erzeugnisse 25,4 25,7 35,0
17 Gummi- und
Kunststoffwaren 16,7 17,1 18,6
18 Glas, Keramik, bearbei-
tete Steine und Erden 14,3 12,8 14,9
19 Metalle und Halbzeug
daraus 27,8 32,0 32,2
20 Metallerzeugnisse 9,3 9,7 11,5
21 Maschinen 16,1 13,9 16,4
22 Büromaschinen, Datenver-
arbeitungsgeräte und
-einrichtungen 41,2 53,7 66,8
23 Geräte der Elektrizitäts-
erzeugung und
-verteilung u. Ä. 14,5 14,8 18,3
24 Nachrichtentechnik,
Rundfunk-, Fernsehgeräte,
elektronische Teile 32,7 36,8 40,6
25 Medizin-, mess-,
regelungstechnische,
optische Erzeugnisse 21,2 20,5 24,1
26 Kraftwagen und
Kraftwagenteile 20,9 20,3 18,3
27 Sonstige Fahrzeuge
(Schiffe, Luft- und
Raumfahrzeuge) 31,5 29,7 39,0
28 Möbel, Schmuck, Musik-
instrumente, Sport-
geräte, Spielwaren 25,6 23,9 27,6
29 Rückgewinnung
(Sekundärrohstoffe) - - -
30 Energie (Strom, Gas),
Dienstleistungen der
Energieversorgung 1,3 1,2 1,3
31 Wasser und Dienstleistgen.
der Wasserversorgung - - -
32 Bauleistungen 1,0 1,2 1,8
Dienstleistungen
33 Handel mit Kfz,
Kfz-Reparatur,
Kraftstoffe - - -
34 Großhandelsleistungen und
Handelsvermittlungen 2,8 2,6 3,9
35 Einzelhandelsleistungen,
Reparatur von
Gebrauchsgütern 0,2 0,1 0,1
36 Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen 2,8 3,4 4,1
37 Landverkehrs- und Trans-
portlstgen. in Rohrltgen. 5,3 7,8 11,4
38 Schifffahrtsleistungen 12,4 10,4 11,3
39 Luftfahrtleistungen 18,7 13,9 13,8
40 Hilfs- und Nebentätig-
keiten für den Verkehr 8,3 6,5 9,0
41 Nachrichtenübermittlung 7,0 6,3 7,1
42 Kreditinstitute 0,5 0,5 1,0
43 Versicherungen
(ohne Sozialversicherung) 1,6 2,4 3,7
44 Kredit- und
Versicherungshilfsgewerbe 23,4 20,5 23,0
45 Grundstücks- und
Wohnungswesen 1,1 0,8 1,9
46 Vermietung beweglicher
Sachen 2,8 2,7 2,5
47 Datenverarbeitung
und Datenbanken 1,7 3,6 9,0
48 Forschung und Entwicklung 13,6 14,1 22,1
49 Unternehmensbezogene
Dienstleistungen 2,1 2,0 3,2
50 Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung,
Sozialversicherung 0,5 0,6 0,6
51 Erziehungs- und
Unterrichtsleistungen - - -
52 Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialleistungen - - -
53 Abwasser-, Abfallbesei-
tigg. u. andere Entsorgg. 8,7 8,2 9,4
54 Interessenvertretungen,
Kirchen - - -
55 Kultur-, Sport- und
Unterhaltungsleistungen 3,4 3,9 6,3
56 Sonstige persönliche
Dienstleistungen 0,4 0,5 1,3
Alle Produktionsbereiche 11,2 9,9 12,5
-------------------------------------------------------------------------------
Quellen: Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen,
Input-Output-Tabellen 1991 bis 2000. Wiesbaden, Juli 2002;
Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2003
===============================================================================
|
-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2
Handelssalden Deutschlands
In Mill. Euro zu jeweiligen Preisen
-------------------------------------------------------------------------------
Lfd. Produktionsbereiche 1991 1995 2001
Nr.
1 Erzeugnisse der Landwirtschaft und Jagd -11 181 -11 118 -10 945
2 Forstwirtschafliche Erzeugnisse
und Dienstleistungen 88 -164 -216
3 Fische und Fischereierzeugnisse -816 -288 -281
Erzeugnisse des produzierenden Gewerbes
4 Kohle und Torf -278 -417 -1 419
5 Erdöl, Erdgas, Dienstleistungen
für Erdöl-, Erdgasgewinnung -17 137 -14 394 -32 795
6 Steine und Erden, sonstige Bergbauerzeugnisse -2 610 -2 460 -3 494
Erzeugnisse des verarbeitenden Gewerbes
7 Nahrungs- und Futtermittel, Getränke -5 897 -6 819 -5 935
8 Tabakerzeugnisse 657 397 1 265
9 Textilien -5 599 -2 617 -2 424
10 Bekleidung -8 620 -10 869 -12 287
11 Leder und Lederwaren -3 848 -3 553 -4 217
12 Holz, Holz-, Korb- und Flechtwaren
(ohne Möbel) -2 243 -3 141 -1 278
13 Papier, Karton, Pappe und Waren daraus -2 311 -809 -168
14 Verlags- und Druckerzeugnisse,
bespielte Ton- und Datenträger 1 406 1 631 2 490
15 Kokerei-, Mineralölerzeugnisse,
Spalt- und Brutstoffe -7 497 -4 613 -9 281
16 Chemische Erzeugnisse 11 393 13 670 12 516
17 Gummi- und Kunststoffwaren 1 430 2 687 5 658
18 Glas, Keramik, bearbeitete Steine und Erden -425 -1 015 729
19 Metalle und Halbzeug daraus -1 771 -1 962 738
20 Metallerzeugnisse 3 695 3 622 5 803
21 Maschinen 32 472 35 888 49 326
22 Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräte
und -einrichtungen -6 653 -9 047 -17 800
23 Geräte der Elektrizitätserzeugung
und -verteilung u. Ä. 5 633 6 376 5 350
24 Nachrichtentechnik, Rundfunk-,
Fernsehgeräte, elektronische Teile -4 123 -3 887 -5 943
25 Medizin-, mess-, regelungstechnische,
optische Erzeugnisse 2 190 3 610 5 927
26 Kraftwagen und Kraftwagenteile 19 655 28 509 66 675
27 Sonstige Fahrzeuge
(Schiffe, Luft- und Raumfahrzeuge) 2 114 3 662 2 843
28 Möbel, Schmuck, Musikinstrumente,
Sportgeräte, Spielwaren -2 252 -3 344 -3 849
29 Rückgewinnung (Sekundärrohstoffe) - - -
30 Energie (Strom, Gas),
Dienstleistungen der Energieversorgung 22 -289 -195
31 Wasser und
Dienstleistungen der Wasserversorgung 14 - -
32 Bauleistungen -1 525 -2 727 -3 871
Dienstleistungen
33 Handel mit Kfz, Kfz-Reparatur, Kraftstoffe 824 964 1 608
34 Großhandelsleistungen und Handelsvermittlungen 15 982 16 818 28 333
35 Einzelhandelsleistungen,
Reparatur von Gebrauchsgütern -83 70 12
36 Beherbergungs- und Gaststättenleistungen -846 331 555
37 Landverkehrs- und Transportleistungen
in Rohrleitungen 3 997 4 023 5 022
38 Schifffahrtsleistungen 3 552 4 332 8 961
39 Luftfahrtleistungen 1 970 1 062 958
40 Hilfs- und Nebentätigkeiten für den Verkehr -648 183 -720
41 Nachrichtenübermittlung -1 832 -1 798 -3 918
42 Kreditinstitute -214 -305 -866
43 Versicherungen (ohne Sozialversicherung) -748 -99 3 802
44 Kredit- und Versicherungshilfsgewerbe -3 582 -3 163 -5 469
45 Grundstücks- und Wohnungswesen -1 537 -1 840 -5 660
46 Vermietung beweglicher Sachen -504 -525 -551
47 Datenverarbeitung und Datenbanken -65 455 214
48 Forschung und Entwicklung 466 531 -1 700
49 Unternehmensbezogene Dienstleistungen 1 382 2 452 880
50 Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung, Sozialversicherung -263 -553 -657
51 Erziehungs- und Unterrichtsleistungen - - -
52 Gesundheits-, Veterinär- und Sozialleistungen - - -
53 Abwasser-, Abfallbeseitigung
und andere Entsorgung -1 026 -1 103 -1 320
54 Interessenvertretungen, Kirchen - - -
55 Kultur-, Sport- und Unterhaltungsleistungen -622 -1 427 -4 065
56 Sonstige persönliche Dienstleistungen -60 -137 -425
Alle Produktionsbereiche 12 100 36 790 67 916
-------------------------------------------------------------------------------
Quellen: Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen,
Input-Output-Tabellen 1991 bis 2000. Wiesbaden, Juli 2002;
Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2003
===============================================================================
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 3
Erwerbstätigenäquivalente der Einfuhr sowie Vergleich zur Ausfuhr
-------------------------------------------------------------------------------
Erwerbstätigenäquivalente
der Waren- und
Dienstleistungseinfuhr
Lfd. Produktionsbereiche 1991 1995 2001 1991 2001
Nr.
1 000 Personen Struktur
in %
1 Erzeugnisse der
Landwirtschaft und Jagd 603,3 371,0 282,8 15,6 8,2
2 Forstwirtschaftliche Erzeugnisse
und Dienstleistungen 9,7 8,5 7,8 0,3 0,2
3 Fische und Fischereierzeugnisse 19,6 9,3 6,1 0,5 0,2
Erzeugnisse des
produzierenden Gewerbes
4 Kohle und Torf 12,3 9,7 29,6 0,3 0,9
5 Erdöl, Erdgas, Dienstleistungen
für Erdöl-, Erdgasgewinnung 41,0 27,7 42,9 1,1 1,2
6 Steine und Erden,
sonstige Bergbauerzeugnisse 44,8 21,0 21,6 1,2 0,6
Erzeugnisse des
verarbeitenden Gewerbes
7 Nahrungs- und Futtermittel,
Getränke 167,1 165,8 175,9 4,3 5,1
8 Tabakerzeugnisse 0,9 1,2 1,8 0,0 0,1
9 Textilien 170,0 105,8 96,4 4,4 2,8
10 Bekleidung 186,3 143,6 103,7 4,8 3,0
11 Leder und Lederwaren 93,7 52,4 44,5 2,4 1,3
12 Holz, Holz-, Korb- und
Flechtwaren (ohne Möbel) 51,5 44,6 33,3 1,3 1,0
13 Papier, Karton, Pappe
und Waren daraus 62,5 64,4 65,0 1,6 1,9
14 Verlags- und Druckerzeugnisse,
bespielte Ton- und Datenträger 40,3 31,5 32,8 1,0 0,9
15 Kokerei-, Mineralölerzeugnisse,
Spalt- und Brutstoffe 16,1 7,9 13,0 0,4 0,4
16 Chemische Erzeugnisse 217,0 173,1 231,5 5,6 6,7
17 Gummi- und Kunststoffwaren 87,5 82,1 93,0 2,3 2,7
18 Glas, Keramik, bearbeitete
Steine und Erden 64,4 49,9 50,7 1,7 1,5
19 Metalle und Halbzeug daraus 180,5 149,5 135,0 4,7 3,9
20 Metallerzeugnisse 95,0 89,2 107,8 2,5 3,1
21 Maschinen 310,8 190,0 226,5 8,0 6,5
22 Büromaschinen, Datenverarbei-
tungsgeräte und -einrichtungen 75,7 70,7 91,6 2,0 2,6
23 Geräte der Elektrizitätser-
zeugg. u. -verteilung u. Ä. 110,9 89,9 110,3 2,9 3,2
24 Nachrichtentechnik, Rundfunk-,
Fernsehgeräte, elektron. Teile 151,8 121,4 147,9 3,9 4,3
25 Medizin-, mess-, regelungs-
techn., optische Erzeugnisse 122,6 91,2 108,6 3,2 3,1
26 Kraftwagen und Kraftwagenteile 200,6 157,7 176,8 5,2 5,1
27 Sonstige Fahrzeuge (Schiffe,
Luft- und Raumfahrzeuge) 89,9 61,2 89,4 2,3 2,6
28 Möbel, Schmuck, Musikinstru-
mente, Sportgeräte, Spielwaren 137,1 105,4 104,5 3,5 3,0
29 Rückgewinnung
(Sekundärrohstoffe) - - - - -
30 Energie (Strom, Gas), Dienst-
lstgen. der Energieversorgung 4,3 3,3 2,7 0,1 0,1
31 Wasser und Dienstleistungen
der Wasserversorgung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
32 Bauleistungen 30,2 38,2 49,6 0,8 1,4
Dienstleistungen
33 Handel mit Kfz, Kfz-Reparatur,
Kraftstoffe - - - - -
34 Großhandelsleistungen und
Handelsvermittlungen 52,2 46,1 68,5 1,4 2,0
35 Einzelhandelsleistungen,
Reparatur von Gebrauchsgütern 7,1 2,1 2,4 0,2 0,1
36 Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen 38,2 50,8 75,3 1,0 2,2
37 Landverkehrs- und Transport-
leistungen in Rohrleitungen 65,4 86,9 129,2 1,7 3,7
38 Schifffahrtsleistungen 4,7 2,9 2,7 0,1 0,1
39 Luftfahrtleistungen 11,7 7,3 8,0 0,3 0,2
40 Hilfs- und Nebentätigkeiten
für den Verkehr 40,3 30,1 51,9 1,0 1,5
41 Nachrichtenübermittlung 53,2 40,8 38,5 1,4 1,1
42 Kreditinstitute 3,4 3,8 7,6 0,1 0,2
43 Versicherungen
(ohne Sozialversicherung) 3,9 6,0 9,0 0,1 0,3
44 Kredit- und
Versicherungshilfsgewerbe 64,3 56,5 75,8 1,7 2,2
45 Grundstücks- und Wohnungswesen 2,8 2,7 8,1 0,1 0,2
46 Vermietung beweglicher Sachen 1,6 1,6 2,1 0,0 0,1
47 Datenverarbeitung
und Datenbanken 4,1 10,6 51,1 0,1 1,5
48 Forschung und Entwicklung 20,3 22,4 46,2 0,5 1,3
49 Unternehmensbezogene
Dienstleistungen 42,4 51,0 116,2 1,1 3,4
50 Öffentliche Verwaltung,
Verteidigg., Sozialversicherg. 16,8 18,9 16,7 0,4 0,5
51 Erziehungs- und
Unterrichtsleistungen - - - - -
52 Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialleistungen - - - - -
53 Abwasser-, Abfallbeseitigung
und andere Entsorgung 16,0 15,0 15,4 0,4 0,4
54 Interessenvertretungen, Kirchen - - - - -
55 Kultur-, Sport- und
Unterhaltungsleistungen 17,3 21,5 44,6 0,4 1,3
56 Sonstige persönliche
Dienstleistungen 2,3 2,9 8,8 0,1 0,3
Alle Produktionsbereiche 3865,4 3017,2 3461,3 100,0 100,0
-------------------------------------------------------------------------------
Differenz zur Zahl Erwerbstätigen-
der Erwerbstätigen äquivalente der
für die Ausfuhr Vorleistgs.einfuhren
für den Export
Lfd. Produktionsbereiche 1991 1995 2001 1991 1995 2001
Nr.
1 000 Personen 1 000 Personen
1 Erzeugnisse der
Landwirtschaft und Jagd -408,9 -284,2 -218,5 71,2 44,1 44,8
2 Forstwirtschaftliche Erzeugnisse
und Dienstleistungen 3,2 -3,9 -3,7 2,5 1,7 2,3
3 Fische und Fischereierzeugnisse -16,2 -6,3 -3,7 2,9 1,3 1,0
Erzeugnisse des
produzierenden Gewerbes
4 Kohle und Torf -4,3 -5,6 -26,3 2,7 2,0 5,1
5 Erdöl, Erdgas, Dienstleistungen
für Erdöl-, Erdgasgewinnung -40,6 -27,5 -42,5 10,4 7,0 15,9
6 Steine und Erden,
sonstige Bergbauerzeugnisse -33,1 -16,7 -18,3 20,8 11,1 13,5
Erzeugnisse des
verarbeitenden Gewerbes
7 Nahrungs- und Futtermittel,
Getränke -50,9 -53,6 -42,3 11,1 12,1 13,5
8 Tabakerzeugnisse 2,9 1,2 3,6 0,0 0,0 0,0
9 Textilien -75,1 -28,6 -22,5 31,3 17,3 21,6
10 Bekleidung -131,8 -120,8 -86,6 5,9 3,9 4,7
11 Leder und Lederwaren -67,4 -39,8 -33,2 6,6 3,7 4,7
12 Holz, Holz-, Korb- und
Flechtwaren (ohne Möbel) -30,5 -29,8 -10,1 10,0 7,5 9,6
13 Papier, Karton, Pappe
und Waren daraus -16,3 -5,5 -0,9 20,7 23,8 27,1
14 Verlags- und Druckerzeugnisse,
bespielte Ton- und Datenträger 19,2 17,8 19,7 4,6 3,3 4,0
15 Kokerei-, Mineralölerzeugnisse,
Spalt- und Brutstoffe -12,3 -5,4 -8,6 3,5 2,0 3,2
16 Chemische Erzeugnisse 85,0 73,0 50,1 85,4 68,8 106,1
17 Gummi- und Kunststoffwaren 15,6 24,8 44,5 22,3 22,7 36,0
18 Glas, Keramik, bearbeitete
Steine und Erden -5,0 -8,5 5,9 12,8 9,6 13,6
19 Metalle und Halbzeug daraus -16,4 -12,3 3,7 90,1 81,2 91,9
20 Metallerzeugnisse 45,1 37,5 53,6 23,8 23,7 34,5
21 Maschinen 395,3 324,5 364,1 61,2 45,9 63,0
22 Büromaschinen, Datenverarbei-
tungsgeräte und -einrichtungen -50,7 -52,0 -74,4 4,4 7,2 11,2
23 Geräte der Elektrizitätser-
zeugg. u. -verteilung u. Ä. 60,0 53,2 32,2 32,1 26,8 45,3
24 Nachrichtentechnik, Rundfunk-,
Fernsehgeräte, elektron. Teile -53,8 -34,5 -36,3 34,6 32,2 48,6
25 Medizin-, mess-, regelungs-
techn., optische Erzeugnisse 35,1 47,0 51,3 15,7 9,7 13,9
26 Kraftwagen und Kraftwagenteile 130,6 144,0 244,5 29,3 31,3 53,4
27 Sonstige Fahrzeuge (Schiffe,
Luft- und Raumfahrzeuge) 22,7 33,6 14,1 27,0 25,8 42,5
28 Möbel, Schmuck, Musikinstru-
mente, Sportgeräte, Spielwaren -32,4 -39,7 -35,1 8,5 5,2 9,2
29 Rückgewinnung
(Sekundärrohstoffe) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
30 Energie (Strom, Gas), Dienst-
lstgen. der Energieversorgung 0,1 -1,4 -0,7 0,9 0,7 0,4
31 Wasser und Dienstleistungen
der Wasserversorgung 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
32 Bauleistungen -24,9 -36,3 -48,3 1,8 2,4 2,5
Dienstleistungen
33 Handel mit Kfz, Kfz-Reparatur,
Kraftstoffe 16,5 16,8 26,8 0,0 0,0 0,0
34 Großhandelsleistungen und
Handelsvermittlungen 231,0 208,5 300,6 15,6 13,8 29,1
35 Einzelhandelsleistungen,
Reparatur von Gebrauchsgütern -2,7 2,0 0,3 0,0 0,0 0,0
36 Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen -22,9 8,5 16,2 2,1 4,3 8,5
37 Landverkehrs- und Transport-
leistungen in Rohrleitungen 87,4 78,7 82,9 11,9 16,4 28,8
38 Schifffahrtsleistungen 19,1 15,7 15,0 1,9 1,2 1,3
39 Luftfahrtleistungen 9,6 3,6 2,7 1,4 0,8 1,4
40 Hilfs- und Nebentätigkeiten
für den Verkehr -7,0 1,6 -5,9 23,5 18,4 34,6
41 Nachrichtenübermittlung -33,6 -21,8 -26,1 7,2 5,4 5,6
42 Kreditinstitute -2,3 -2,8 -6,4 0,3 0,4 0,9
43 Versicherungen
(ohne Sozialversicherung) -4,9 -0,5 16,2 0,5 0,8 1,6
44 Kredit- und
Versicherungshilfsgewerbe -59,4 -48,3 -62,7 6,6 6,1 10,0
45 Grundstücks- und Wohnungswesen -2,1 -2,2 -7,2 0,3 0,2 1,0
46 Vermietung beweglicher Sachen -0,9 -0,8 -0,8 0,5 1,1 1,9
47 Datenverarbeitung
und Datenbanken -0,7 4,5 1,9 0,6 2,0 9,5
48 Forschung und Entwicklung 5,7 5,3 -15,1 6,8 7,8 18,4
49 Unternehmensbezogene
Dienstleistungen 17,8 30,0 12,0 7,4 12,1 31,2
50 Öffentliche Verwaltung,
Verteidigg., Sozialversicherg. -6,4 -10,8 -10,9 1,8 0,3 0,3
51 Erziehungs- und
Unterrichtsleistungen - - - 0,0 0,0 0,0
52 Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialleistungen - - - 0,0 0,0 0,0
53 Abwasser-, Abfallbeseitigung
und andere Entsorgung -9,0 -7,4 -6,7 2,9 2,9 3,9
54 Interessenvertretungen, Kirchen - - - 0,0 0,0 0,0
55 Kultur-, Sport- und
Unterhaltungsleistungen -8,0 -16,2 -38,7 1,6 1,1 3,2
56 Sonstige persönliche
Dienstleistungen -1,3 -2,5 -8,2 0,4 0,2 0,6
Alle Produktionsbereiche -29,4 206,3 461,3 747,6 629,5 935,0
-------------------------------------------------------------------------------
Quellen: Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen,
Input-Output-Tabellen 1991 bis 2000. Wiesbaden, Juli 2002;
Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2003
===============================================================================
|
-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 4
Dem Außenhandel direkt zugerechnete Erwerbstätigkeit
In 1 000 Personen
-------------------------------------------------------------------------------
Zahl der Erwerbstätigen Veränderg. d. Erwerbstätigenzahl
gegenüber dem Vorjahr
für die Ausfuhr für die Einfuhr Saldo für die Ausfuhr für die Einfuhr
1991 3 836 3 865 -29 - -
1992 3 523 3 529 -6 -313 -336
1993 3 313 3 152 161 -210 -377
1994 3 230 3 136 94 -83 -16
1995 3 223 3 017 206 -7 -119
1996 3 314 3 002 312 91 -15
1997 3 451 3 102 349 137 100
1998 3 480 3 168 312 29 66
1999 3 557 3 294 263 77 126
2000 3 754 3 476 278 197 182
2001 3 923 3 461 462 169 -15
-------------------------------------------------------------------------------
Quellen: Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamt-
rechnungen, Input-Output-Tabellen 1991 bis 2000. Wiesbaden,
Juli 2002; Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2003
===============================================================================
|
-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 5
Beschäftigungseffekte des Außenhandels nach Produktionsbereichen
In Personen
-------------------------------------------------------------------------------
Direkte und indirekte Effekte
einer Erhöhung der einer Erhöhung der
Lfd. Produktionsbereiche Exporte um insgesamt Importe um insgesamt
Nr. 1 Mrd. Euro (1) 1 Mrd. Euro (1)
1991 1995 2001 1991 1995 2001
1 Erzeugnisse der
Landwirtschaft und Jagd 1 016 520 288 -2 502 -1 558 -803
2 Forstwirtschaftliche
Erzeugnisse und
Dienstleistungen 57 35 19 -62 -65 -32
3 Fische und
Fischereierzeugnisse 11 9 5 -61 -30 -13
Erzeugnisse des
produzierenden Gewerbes
4 Kohle und Torf 167 84 43 -217 -120 -104
5 Erdöl, Erdgas, Dienst-
lstgen. für Erdöl-,
Erdgasgewinnung 5 3 2 -129 -85 -83
6 Steine und Erden, sonst.
Bergbauerzeugnisse 62 28 14 -166 -83 -51
Erzeugnisse des
verarbeitenden Gewerbes
7 Nahrungs- und Futter-
mittel, Getränke 458 398 297 -685 -637 -435
8 Tabakerzeugnisse 12 8 9 -3 -4 -4
9 Textilien 444 261 157 -844 -455 -261
10 Bekleidung 168 63 30 -590 -430 -200
11 Leder und Lederwaren 99 40 23 -331 -175 -96
12 Holz, Holz-, Korb- und
Flechtwaren (ohne Möbel) 142 104 85 -265 -231 -119
13 Papier, Karton, Pappe
und Waren daraus 259 237 155 -313 -276 -172
14 Verlags- und Druckerzeug-
nisse, bespielte Ton-
und Datenträger 374 281 182 -313 -237 -150
15 Kokerei-, Mineralöl-
erzeugnisse, Spalt-
und Brutstoffe 30 18 14 -71 -37 -31
16 Chemische Erzeugnisse 1 166 858 591 -950 -709 -551
17 Gummi- und
Kunststoffwaren 587 501 411 -484 -412 -303
18 Glas, Keramik, bearbei-
tete Steine und Erden 293 206 165 -320 -253 -166
19 Metalle und
Halbzeug daraus 898 607 377 -877 -635 -365
20 Metallerzeugnisse 1 068 861 696 -801 -662 -515
21 Maschinen 2 540 1 742 1 258 -1 298 -818 -610
22 Büromaschinen, Datenver-
arbeitungsgeräte und
-einrichtungen 100 66 39 -274 -233 -189
23 Geräte der Elektrizitäts-
erzeugung und
-verteilung u. Ä. 908 668 458 -617 -462 -364
24 Nachrichtentechnik,
Rundfunk-, Fernsehgeräte,
elektronische Teile 340 283 230 -530 -426 -336
25 Medizin-, mess-, regelgs.-
techn., opt. Erzeugnisse 571 423 304 -460 -312 -233
26 Kraftwagen und
Kraftwagenteile 1 105 953 893 -695 -553 -425
27 Sonstige Fahrzeuge
(Schiffe, Luft- und
Raumfahrzeuge) 338 255 179 -278 -183 -174
28 Möbel, Schmuck, Musikins-
trumente, Sportgeräte,
Spielwaren 338 211 153 -444 -345 -222
29 Rückgewinnung
(Sekundärrohstoffe) 11 11 13 -11 -12 -13
30 Energie (Strom, Gas),
Dienstleistungen der
Energieversorgung 185 136 75 -194 -147 -75
31 Wasser und Dienstleistgen.
der Wasserversorgung 23 16 8 -24 -18 -8
32 Bauleistungen 184 210 147 -273 -336 -251
Dienstleistungen
33 Handel mit Kfz,
Kfz-Reparatur,
Kraftstoffe 207 179 196 -143 -118 -122
34 Großhandelsleistungen und
Handelsvermittlungen 1 625 1 400 1 161 -953 -908 -662
35 Einzelhandelsleistungen,
Reparatur von
Gebrauchsgütern 151 149 112 -169 -160 -114
36 Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen 156 270 273 -235 -253 -250
37 Landverkehrs- und Trans-
portleistungen in
Rohrleitungen 809 678 544 -561 -502 -419
38 Schifffahrtsleistungen 78 55 32 -21 -13 -7
39 Luftfahrtleistungen 70 37 28 -48 -33 -29
40 Hilfs- und Nebentätig-
keiten für den Verkehr 427 373 368 -390 -318 -328
41 Nachrichtenübermittlung 259 206 130 -364 -278 -187
42 Kreditinstitute 238 231 167 -285 -280 -213
43 Versicherungen
(ohne Sozialversicherung) 37 47 74 -72 -62 -55
44 Kredit- und
Versicherungshilfsgewerbe 67 79 87 -300 -259 -231
45 Grundstücks- und
Wohnungswesen 37 42 42 -41 -47 -53
46 Vermietung
beweglicher Sachen 38 33 36 -55 -48 -48
47 Datenverarbeitung und
Datenbanken 78 121 210 -87 -117 -229
48 Forschung und Entwicklung 90 88 64 -73 -78 -100
49 Unternehmensbezogene
Dienstleistungen 1 305 1 463 1 756 -1 366 -1 465 -1 768
50 Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung,
Sozialversicherung 159 141 101 -192 -186 -129
51 Erziehungs- und
Unterrichtsleistungen 36 26 14 -30 -23 -21
52 Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialleistungen 17 12 8 -39 -35 -22
53 Abwasser-, Abfallbeseitigg.
und andere Entsorgung 78 62 39 -109 -89 -56
54 Interessenvertretungen,
Kirchen 62 58 47 -64 -62 -49
55 Kultur-, Sport- und
Unterhaltungsleistungen 77 76 76 -105 -130 -159
56 Sonstige persönliche
Dienstleistungen 103 103 96 -178 -164 -156
Alle Produktionsbereiche 20 162 16 026 12 986 -20 965 -16 570 -12 762
-------------------------------------------------------------------------------
Direkte und indirekte Effekte
einer gleichzeitigen Erhöhung
Lfd. Produktionsbereiche der Exporte und Importe
Nr. um jeweils 1 Mrd. Euro (1)
1991 1995 2001
1 Erzeugnisse der
Landwirtschaft und Jagd -1 486 -1 038 -515
2 Forstwirtschaftliche
Erzeugnisse und
Dienstleistungen -4 -31 -13
3 Fische und
Fischereierzeugnisse -50 -21 -8
Erzeugnisse des
produzierenden Gewerbes
4 Kohle und Torf -50 -36 -61
5 Erdöl, Erdgas, Dienst-
lstgen. für Erdöl-,
Erdgasgewinnung -124 -82 -81
6 Steine und Erden, sonst.
Bergbauerzeugnisse -104 -55 -37
Erzeugnisse des
verarbeitenden Gewerbes
7 Nahrungs- und Futter-
mittel, Getränke -227 -239 -138
8 Tabakerzeugnisse 9 3 6
9 Textilien -400 -194 -104
10 Bekleidung -422 -367 -170
11 Leder und Lederwaren -232 -135 -73
12 Holz, Holz-, Korb- und
Flechtwaren (ohne Möbel) -123 -126 -34
13 Papier, Karton, Pappe
und Waren daraus -54 -39 -17
14 Verlags- und Druckerzeug-
nisse, bespielte Ton-
und Datenträger 60 44 32
15 Kokerei-, Mineralöl-
erzeugnisse, Spalt-
und Brutstoffe -41 -19 -17
16 Chemische Erzeugnisse 216 149 40
17 Gummi- und
Kunststoffwaren 103 89 108
18 Glas, Keramik, bearbei-
tete Steine und Erden -27 -47 -1
19 Metalle und
Halbzeug daraus 20 -28 13
20 Metallerzeugnisse 267 199 181
21 Maschinen 1 242 924 648
22 Büromaschinen, Datenver-
arbeitungsgeräte und
-einrichtungen -173 -168 -150
23 Geräte der Elektrizitäts-
erzeugung und
-verteilung u. Ä. 291 207 94
24 Nachrichtentechnik,
Rundfunk-, Fernsehgeräte,
elektronische Teile -190 -143 -106
25 Medizin-, mess-, regelgs.-
techn., opt. Erzeugnisse 112 111 71
26 Kraftwagen und
Kraftwagenteile 410 400 469
27 Sonstige Fahrzeuge
(Schiffe, Luft- und
Raumfahrzeuge) 60 72 5
28 Möbel, Schmuck, Musikins-
trumente, Sportgeräte,
Spielwaren -106 -133 -69
29 Rückgewinnung
(Sekundärrohstoffe) -1 -1 0
30 Energie (Strom, Gas),
Dienstleistungen der
Energieversorgung -10 -11 -1
31 Wasser und Dienstleistgen.
der Wasserversorgung -2 -2 -1
32 Bauleistungen -89 -126 -105
Dienstleistungen
33 Handel mit Kfz,
Kfz-Reparatur,
Kraftstoffe 64 61 73
34 Großhandelsleistungen und
Handelsvermittlungen 672 491 500
35 Einzelhandelsleistungen,
Reparatur von
Gebrauchsgütern -18 -11 -2
36 Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen -79 17 24
37 Landverkehrs- und Trans-
portleistungen in
Rohrleitungen 249 176 125
38 Schifffahrtsleistungen 57 42 26
39 Luftfahrtleistungen 22 4 0
40 Hilfs- und Nebentätig-
keiten für den Verkehr 37 55 40
41 Nachrichtenübermittlung -105 -72 -57
42 Kreditinstitute -47 -48 -45
43 Versicherungen
(ohne Sozialversicherung) -36 -15 19
44 Kredit- und
Versicherungshilfsgewerbe -233 -180 -143
45 Grundstücks- und
Wohnungswesen -4 -6 -11
46 Vermietung
beweglicher Sachen -17 -15 -12
47 Datenverarbeitung und
Datenbanken -8 4 -19
48 Forschung und Entwicklung 16 9 -36
49 Unternehmensbezogene
Dienstleistungen -62 -2 -12
50 Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung,
Sozialversicherung -33 -45 -28
51 Erziehungs- und
Unterrichtsleistungen 6 2 -7
52 Gesundheits-, Veterinär-
und Sozialleistungen -23 -23 -14
53 Abwasser-, Abfallbeseitigg.
und andere Entsorgung -31 -27 -16
54 Interessenvertretungen,
Kirchen -3 -3 -2
55 Kultur-, Sport- und
Unterhaltungsleistungen -28 -54 -83
56 Sonstige persönliche
Dienstleistungen -75 -61 -60
Alle Produktionsbereiche -803 -544 224
-------------------------------------------------------------------------------
(1) In der Güterstruktur des Berichtsjahres.
Quellen: Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen,
Input-Output-Tabellen 1991 bis 2000. Wiesbaden, Juli 2002;
Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2003
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