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Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) |
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Inhalt |
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1 Datenweitergabe 1984-2000 |
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1.1 Fehler bei der Datenweitergabe 1984-2000 |
Nähere Informationen finden Sie hier. | |||||||||||
1.2 SETUP-Probleme unter Windows 95/98/ME |
Nähere Informationen finden Sie hier. | |||||||||||
1.3 Was ist bei der Variable PSAMPLE in dem File PPFAD zu beachten? |
Die neue Stichprobe (F) erhält den Code 6. Es wurde versucht, dass jede
Befragungsperson an der SOEP-Erstbefragung dieser Stichprobe teilnimmt;
dies ist auch in annähernd 95% aller neuen Stichprobenhaushalte gelungen.
Ähnlich wie bereits bei der neuen Stichprobe E, die 1998 erstmals befragt
wurde, wird in der ersten Welle bei neuen Stichproben auf die Erhebung
biographischer Zusatzinformationen verzichtet. Für diese Stichprobe wurden
die Biographie-Variablen also erst in der zweiten Welle, d.h. im Jahre 2001,
erhoben. Weitere ausführliche Informationen zum Start der neuen SOEP-Stichprobe finden sich im Methodenbericht von Infratest Sozialforschung ( |
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1.4 Was ist bei der neuen Datenlieferung zu beachten? |
Mit der neuen Datenlieferung der Daten bis zum Jahr 2000 sind folgende
Überarbeitungen/Neuerungen zu berücksichtigen:
***Neue Rectypes 1) VARIANZ 2) HBRUTT00 3) QJUGEND *** Überarbeitung der Labels *** Neu in $PGEN Ansprechpartner: $PEQUIV-Files
Ansprechpartner: Dokumentation |
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1.5 Was ist aufgrund der zusätzlichen Erhebungsmethode im SOEP, nämlich CAPI, zu beachten? |
In rund der Hälfte der Fälle in Stichprobe E wurde - im Rahmen eines
zufälligen Splittings der Stichprobe - auch erstmals die für das SOEP neue
Erhebungsmethode CAPI (=Computer Assisted Personal Interview) angewandt. Sie
identifizieren diese Interviews in der Variablen $PFORM* in $PBRUTTO bzw.
$HFORM* in $HBRUTTO.
Erste erhebungsmethodische Analysen zeigten keine signifikanten Methodeneffekte. D.h., für die inhaltlichen Ergebnisse scheint die Form der Datenerhebung keinerlei eigenständige Einflüsse auszuüben. Weitere Analysen zur Erhebungsmethode durch Nutzer/innen sind natürlich sinnvoll. |
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1.6 Was ist bei der Fortschreibung der Querschnitt- Gewichtung/ Hochrechnung im Zusammenhang mit den neuen Stichproben E und F zu beachten? |
Grundsätzlich wird empfohlen, alle Teilstichproben A-F zu nutzen, da sie eine
große Fallzahl aufweisen. In diesem Fall sind die Hochrechnungsfaktoren $PHRF
bzw. $HHRF zu verwenden. Für eine Fortschreibung einer auf den Stichproben
A-D basierenden Trendreihe für die Jahre 1998 bis 1999, die somit NICHT die
Daten von Stichprobe E berücksichtigt, ist der jeweilige
Querschnittshochrechnungsfaktor OPHRF (bzw. OHHRF) und PPHRF (bzw. PHHREF) mit
dem Faktor 1,25 zu multiplizieren. Wird nur die Teilstichprobe E verwendet,
sind die entsprechenden Querschnittshochrechnungsfaktoren mit dem Faktor 5
zu multiplizieren. Werden ab dem Jahr 2000 nur die Teilstichproben A-D
verwendet, sind die Hochrechnungsfaktoren $PHRF bzw. $HHRF mit 2,27 zu
multiplizieren. Sollen von 2000 an nur die Teilstichproben A-E verwendet werden, dann sind die vorbereiteten Hochrechnungsfaktoren $PHRFAE bzw. $HHRFAE, soll nur die Teilstichprobe F verwendet werden, dann sind die Hochrechnungsfaktoren $PHRFF bzw. $HHRFF zu verwenden (vgl. DIW-Diskussionspapier Nr. 198 ( |
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1.7 Was ist bei dem Designgewicht (DESIGN in VARIANZ, vormals: DESIGN in HHRF) zu beachten? |
Dieses Gewicht ist als Approximation an die 'wahre' inverse
Inklusionswahrscheinlichkeit des jeweiligen Haushaltes in der jeweils ersten
Welle des jeweiligen Subsamples (A-F) aufzufassen. Da bei der Herleitung weder
erfolglose Kontaktversuche noch Verweigerungsmechanismen etc. berücksichtigt
wurden, sollte dieses Gewicht im allgemeinen nicht ohne weitere Überlegungen
verwendet werden. Stattdessen kann es als Ausgangsbasis zur Konstruktion
eigener Quer- bzw. Längsschnittgewichte genutzt werden
(vgl.
Martin Spiess, 2001,
DIW Materialien/Research Notes, Research Note No. 5 ( Ansprechpartner: |
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1.8 Wie erfolgte die Revision der Querschnitts- Hochrechnungsfaktoren seit 1990 und was hat dies für Auswirkungen auf die hochgerechneten Befragungspersonen? |
1998 wurde eine Revision der Querschnitts-Hochrechnungsfaktoren für die Jahre
ab 1990 vorgenommen. (Vor 1990 blieben die alten Hochrechnungsfaktoren
unverändert.) Ziel war es, nicht nur in der jeweiligen Startwelle, sondern
auch in allen Folgewellen Querschnittsgewichte bereitzustellen, die eine
moderate Anpassung an Strukturen des Mikrozensus widerspiegeln. Ausführliche Informationen zur Hochrechnung finden Sie auf der aktuellen CD (CD 2) in der Datei: »\DOCS\HRF\Querhoch.doc« unter dem Titel »Neue Querschnittshochrechnung der Wellen G-N des Sozio-oekonomischen Panels unter Einbeziehung der Ergänzungsstichprobe E« von Rainer Pischner. |
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1.9 Wie wurde die neue Stichprobe F hochgerechnet? |
Während die alten Stichproben (A-E) wie bisher hochgerechnet wurden, musste
die neue Stichprobe F- wie alle ersten Wellen der verschiedenen
SOEP-Teilstichproben - etwas detaillierter behandelt werden.
Gleich eine Vorbemerkung: Der hier vorgelegte Hochrechnungsrahmen sollte als vorläufig betrachtet werden. Wir bitten alle AnwenderInnen uns Auffälligkeiten mitzuteilen. Haushalte:
Die Quartierbeschreibungsvariablen geben Auskunft über das Wohnumfeld der Haushalte. Sie liegt sowohl für die Netto- als auch für die Bruttostichprobe vor. Eine Anpassung an diese Variable gleicht somit indirekt unterschiedliche Ausschöpfungen der einzelnen Sample-Points aus, erzeugen aber weniger Varianz. Personen: Anstalten: Personen mit 2. Wohnsitz: Ausführliche Informationen zur vorläufigen Hochrechnung der Stichprobe F finden Sie auf der aktuellen CD (CD 2) in der Datei: »\DOCS\HRF\Querhoch_F.doc« unter dem Titel »Die vorläufige Hochrechnung der ersten Welle der Stichprobe F des SOEP« von Rainer Pischner. |
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1.10 Warum enthält das neue Sample F keine Biographie- Informationen in den BIO-Files? |
Diese Biographie-Informationen werden erst in Welle 2 der Stichprobe F (2001) erhoben und stehen aller Voraussicht nach mit der nächsten Datenweitergabe zur Verfügung. | |||||||||||
1.11 Warum gibt es kein Update von BIOPAREN? |
BIOPAREN wurde diesmal nicht aktualisiert, da im kommenden Jahr ein sehr umfangreiches Update im Zusammenhang mit der Integration von Sample F und den Information zu sozialen Netzwerken (Befragungsschwerpunkt 2001) notwendig wird. Zudem werden derzeit die Berufsangaben der Eltern neu kodiert und entsprechend rückwirkend im File BIOPAREN angepasst. Diese Arbeiten sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Bei Bedarf liefern wir Ihnen jedoch ein "kleines" Update für das Jahr 2000 nach, das den gegenwärtigen Zwischenstand der Arbeiten enthält. Bitte richten Sie Ihre diesbezüglichen Anfragen an soepmail@diw.de. | |||||||||||
1.12 Ich erhalte falsche Value-Labels, wenn ich die SAS-Version der SOEP-Daten verwende. Warum? |
Vermutlich haben Sie nur einige Files aus der aktuellen Datenlieferung
(SAS-Version) installiert. Dieses Problem dürfte nicht entstehen, wenn Sie
die SAS-Version des aktuellen Datensatz vollständig auf Ihren Rechner
implementieren. Wir empfehlen, so bei jeder neuen Datenlieferung zu verfahren.
Das Problem liegt in der Art und Weise wie SAS die Value-Labels verarbeitet. So werden alle Value-Labels für alle Files in einer SAS Library (einem Directory) in einem einzigen File »FORMATS.SC2« (oder UNIX »formats.sct01«) gespeichert. Die setzt voraus, dass alle Value-Labels durchweg einzigartig in der Library sind. Tatsächlich werden die Value-Labels aber neu definiert. Es entstehen nun fast zwangsläufig Probleme, wenn Daten-Files von unterschiedlichen Datenlieferungen in einem Directory kombiniert werden. Die Lösung ist einfach: Installieren Sie bei jeder neuen Datenlieferung immer alle Files. Dieses »Problem« hängt mit SAS zusammen und kann von uns nicht gelöst werden. |
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2 Allgemeines |
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2.1 Wer kann die SOEP-Daten nutzen? Wie bekomme ich die SOEP-Daten? |
Die Nutzung der SOEP-Daten unterliegt den hohen Anforderungen des gesetzlichen
Datenschutzes in der Bundesrepublik Deutschland. Für die Arbeit mit den
SOEP-Daten ist daher der Abschluss eines Datenweitergabevertrages notwendig.
Falls Sie diesen noch nicht mit uns abgeschlossen haben, können Sie ihn hier beantragen. Verfügen Sie bereits über einen Datenweitergabevertrag, bestellen Sie bitte die SOEP-Daten mit dem Bestellformular auf unserer Homepage. Die Daten werden aus Sicherheitsgründen per »Wert-Brief« verschickt (und sind auf keinen Fall via Internet zu erhalten). Zur Bearbeitung Ihres Antrags benötigen wir 1.die vollständige berufliche Adresse (inkl. Tel.- und Fax.-Nr.)
desjenigen bzw. derjenigen, der/die für das Forschungsprojekt verantwortlich
ist (bei Dissertationen und Diplomarbeiten der/die jeweils zuständige
ProfessorIn); Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne unter soepmail@diw.de an Anna Plitt oder Floriane Weber wenden. |
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2.2 Wir nutzen die SOEP-Daten und haben neue Mitarbeiter/innen. Was ist im Zusammenhang mit dem DATENSCHUTZ zu beachten? |
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, die/der in Ihrer Forschungsgruppe
mit den SOEP-Daten arbeitet, muss auf die Einhaltung des Datenschutzes
verpflichtet werden. Sie erhalten entsprechende Kopiervorlagen zusammen mit
dem Datenweitergabevertrag. Falls Ihnen diese Unterlagen ausgegangen sind,
finden Sie hier ein Merkblatt zum Datenschutz sowie das
Muster einer Verpflichtungserklärung ( |
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2.3 Neues Projekt - alter Datennutzungsvertrag. Was ist zu tun? |
Bitte schicken Sie uns einfach eine kurze Nachricht mit dem Titel Ihres neuen Forschungsschwerpunktes (soepmail@diw.de). Wenn Sie ein Gutachten bearbeiten oder Auftragsforschung betreiben, informieren Sie uns bitte auch hierüber, da dann eine Nutzungsgebühr vereinbart werden muß. | |||||||||||
2.4 Wie soll ich das SOEP in meinen Publikationen zitieren? |
Zur Verbesserung der Dokumentation der Datennutzung bitten wir Sie, Ihren
Beiträgen künftig (am besten eingangs in einer Fußnote bzw. im Vorwort von
Büchern) einen Hinweis auf den verwendeten Datensatz und die ihn
bereitstellende Institution beizufügen. Der Hinweis sollte folgendermaßen
lauten:
Die in dieser [Publikation, Veröffentlichung etc.] verwendeten Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wurden vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin, bereitgestellt. Wenn Sie einen Beitrag zitieren möchten, der das SOEP beschreibt, verwenden Sie bitte: SOEP Group (2001): The German Socio-Economic Panel (GSOEP) after more than 15 years - Overview. In: Elke Holst, Dr. Dean R. Lillard und Thomas A. DiPrete (Hg.): Proceedings of the 2000 Fourth International Conference of German Socio-Economic Panel Study Users (GSOEP2000), Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 70, Nr. 1, S. 7-14. Wenn Sie einen Beitrag zitieren möchten, der das GSOEP - also das scientific use file mit der 95% Version des SOEP - beschreibt, verwenden Sie bitte: Burkhauser, Richard V.; Butrica, Barbara A.; Daly, Mary C. and Lillard, Dean R. (2001): The Cross-National Equivalent File: A product of cross-national research. In: Becker, Irene; Ott, Notburga und Rolf, Gabriele (Hrsg.): Soziale Sicherung in einer dynamischen Gesellschaft. Festschrift für Richard Hauser zum 65. Geburtstag, Frankfurt/New York: Campus, S. 354-376 Die Dokumentation der auf Basis des SOEP erstellten Publikationen hat eine
große Bedeutung für die erfolgreiche Weiterführung des Projektes. Wie Sie
wissen, ist die Übersendung Ihrer Publikationen auch Teil des
Datennutzungsvertrages. Leider ist unsere Datenbank
SOEPlit bei weitem nicht
vollständig. Bitte senden Sie uns daher Ihre auf dem SOEP basierenden
Publikationen.
Vielen Dank! Ansprechpartner: |
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2.5 Kann ich das SOEP IN DER LEHRE verwenden? Was muss ich beachten? |
Wir unterstützen den Einsatz von SOEP-Daten in der Lehre. Hier sind jedoch
einige wichtige Regeln ( |
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2.6 Wie kann ich mich in den SOEP-Listserver ein- bzw. austragen? |
Um aus der Liste ein- oder ausgetragen zu werden, eine Mail an reglin@diw.de schicken, mit dem Text zum Eintragen: subscribe soep-l username@server.domain: | |||||||||||
2.7 Gibt die SOEP-Gruppe Zahlenreihen auf SOEP-Basis heraus wie z.B. das Statistische Bundesamt? |
Nein. Einen Überblick über Stand und Entwicklung zentraler Lebensbereiche in Deutschland können Sie aber dem vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Datenreport entnehmen (z.B. Statistisches Bundesamt (Hg.) (1997): Datenreport 1997. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung. Band 340). Der Datenreport 1999 enthält Beiträge zu Einkommensverteilung und Armut sowie zu AusländerInnen in Deutschland auf Grundlage der SOEP Daten (Statistisches Bundesamt (Hg.) (1999): Datenreport 1999. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung. Band 365). Es ist beabsichtigt, zur Jahresmitte 2002 einen neuen Datenreport vorzulegen. | |||||||||||
2.8 Können mit den SOEP-Daten kommerzielle Gutachten für Dritte erstellt werden? |
Ja, aber es ist eine Nutzungsgebühr fällig. Bitte wenden Sie sich mit Ihrem konkreten Anliegen direkt an den Projektleiter Prof. Dr. Gert G. Wagner. | |||||||||||
2.9 Wertet die SOEP-Gruppe den Datensatz für mich aus? |
Generell nicht. Für den Fall, daß Sie Sonderauswertungen und Gutachten durch das DIW in Auftrag geben möchten, wenden Sie sich bitte an die SOEP-Projektleitung: Prof. Dr. Gert G. Wagner. SOEPinfo gibt einen Überblick über den Inhalt der Datenbank mit Häufigkeitsauszählungen der Variablen. | |||||||||||
2.10 Finden Kurse zur Einführung in die SOEP-Daten statt? |
Gewöhnlich veranstaltet die SOEP-Gruppe in jedem Frühjahr
SOEP-Einführungskurse am DIW in Berlin. Darüber hinaus werden alle zwei Jahre
Kurse für internationale Datennutzer/innen angeboten, die in der Regel in den
USA stattfinden. Beide Kurse werden zeitig im
NEWSLETTER
angeküdingt; dort finden sie auch Anmeldeformulare.
Das DTC gibt zudem eine Einführung in die Analyse der SOEP-Daten. Dieses Kernstück der SOEP Dokumentation ist über DTC abrufbar. Ein intensives Durcharbeiten des DTC ist ebenso zentrale Vorraussetzung für die erfolgfreiche Teilnahme an einem SOEP-Workshop wie die Kenntnis eines SOEP-Projektgruppe unterstützten Statistik Software Paketes (überwiegend SAS, SPSS, STATA, TDA). |
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2.11 Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen zwischen dem im Inland weitergegebenen SOEP-Datensatz (100%-File) und dem im Ausland zu verwendenden Scientific-Use-File (GSOEP)? |
Um ausländischen Forscher/innen die SOEP-Daten zugänglich zu machen, musste aufgrund deutscher Datenschutzbestimmungen der SOEP-Datensatz leicht reduziert werden. Der Scientific-Use-File des SOEP ist eine 95%-Zufallsstichprobe, das heißt, 5% der befragten Haushalte der jeweils ersten Welle einer Stichprobe wurden nachträglich zufällig aus dem Datensatz entfernt. Längsschnittanalysen können somit unproblematisch durchgeführt werden. Das Verfahren verzerrt die Ergebnisse nicht; selbstverständlich ist der Stichprobenfehler aufgrund der geringeren Fallzahl etwas größer als im 100%-Datensatz. Weiterhin wird im Scientific-Use-File bei der Staatsbürgerschaft der Befragten nur zwischen deutsch und "EU-Ausländer" und "Nicht-EU-Ausländer" unterschieden. Das heißt, die in der Stichprobe B erfassten Personen lassen sich nicht nach ihrer unterschiedlichen Herkunft ermitteln (siehe auch Frage 2.18). Zudem wird die in der 5. Welle erhobene Vermögensbilanz (Datei EV) nicht weitergegeben. | |||||||||||
2.12 Sind die von mir gesuchten Variablen im SOEP enthalten? |
Mit dem interaktiven Programm SOEPinfo können Sie gezielt nach Themenbereichen und Schlagworten suchen und einen Überblick über alle erhobenen Variablen (inkl. Häufigkeitsauszählungen) und Fragebögen erhalten. | |||||||||||
2.13 Werden zusätzlich tiefer gegliederte Regionaldaten zur Verfügung gestellt? |
Im Standarddatensatz ist die Variable $BULA (= Bundesland) enthalten. Sollten
Sie tiefer gegliederte Regionalinformationen für Ihre Forschungsarbeit
brauchen, z.B. Gemeindegrößenklassen, benötigen Sie einen erweiterten
Datennutzungsvertrag. Dieser Arbeitsbereich wird inhaltlich von
Katharina Spieß
betreut. Um die »Raumordnungsregionen« (ROR) nutzen zu können, müssen Sie ein
spezielles Datenschutzkonzept vorlegen (und erhalten dann einen
Sonder-Datenweitergabevertrag).
Im Rahmen von Forschungsaufenthalten am DIW besteht die Möglichkeit, auch die - datenschutzrechtlich besonders sensitiven - kleinräumigen »Kreiskennziffern« (KKZ) auszuwerten; Analysen auf der Ebene von Postleitzahlen sind in Vorbereitung. Setzen Sie sich bitte gegebenenfalls mit Anna Plitt oder Floriane Weber unter soepmail@diw.de in Verbindung. |
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2.14 Sind Bundesländer repräsentativ auswertbar? |
Als einzelnes Bundesland ist aufgrund seiner Größe bis zu Welle P (1999) im
Grunde nur Nordrhein-Westfalen (NRW) sinnvoll auswertbar. Prinzipiell besteht
die Gefahr, dass bei tiefer gegliederten Strukturanalysen die
bundesländerspezifischen Fallzahlen einzelner Zellen für statistisch
signifikante Aussagen zu klein werden. Auswertbar sind die Daten jedoch für
»Pools« einzelner kleiner Bundesländer (z.B. Ländertypen). Ab dem Jahr 2000 verbessern sich die Analysemöglichkeiten aufgrund deutlich größerer Fallzahlen (Samples A-F). |
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2.15 Was sind generierte Variablen und wann greife ich am besten auf sie zurück? |
Generierte Variablen dienen ebenso wie Status-Variablen der Vereinfachung der Arbeit mit den SOEP-Daten. Bei ihrer Generierung fließen jeweils spezifische Annahmen ein, die Sie der Dokumentation entnehmen können. Schauen Sie die Dokumentation für die Files $PGEN und $HGEN an (Joachim Frick). Zu den Neuerungen vgl. Frage 1.1. | |||||||||||
2.16 Kann sich die Stichproben- zugehörigkeit im Laufe der Zeit verändern? Bleibt eine Befragungsperson der Ausländer-Stichprobe auch dann in diesem Sample, wenn die Staatsbürgerschaft gewechselt wurde? |
Die Stichprobenzugehörigkeit (Variablen PSAMPLE in PPFAD bzw. HSAMPLE in HPFAD) verändert sich grundsätzlich nicht. Weder durch den Wechsel der Staatsbürgerschaft noch durch den Umzug in eine andere Sample-Region (von West- nach Ostdeutschland oder umgekehrt). Die Person bleibt trotzdem in der Ausländer-, bzw. West- oder Oststichprobe. Die aktuelle Nationalität (NATION$$) bzw. Regionalzugehörigkeit ($SAMPREG) ist leicht erkennbar. | |||||||||||
2.17 Welche Variable enthält eine korrekte regionale Zuordnung der Befragten ($SAMPREG vs. PSAMPLE bzw. HSAMPLE)? |
Mittlerweile sind zahlreiche Befragte von Ost- nach Westdeutschland und - in geringerem Umfang von West- nach Ostdeutschland - umgezogen. Analysen, die auf regionale Bezüge abstellen, werden durch Verwendung der Variablen PSAMPLE, die die Stichprobenzugehörigkeit angibt, zum Teil erheblich verzerrt (PSAMPLE befindet sich in PPFAD: 1 = Subsample A, 2 = Subsample B, 3 = Subsample C, 4= Subsample D (Zuwanderer), 5 = Subsample E (Ergänzungsstichprobe ab 1998), 6 = Subsample F (Innovationsstichprobe ab 2000)). Eine korrekte regionale Zuordnung der Stichprobenmitglieder wird nur über die zeitabhängigen Variablen $SAMPREG in PPFAD und HPFAD erreicht (1 = Westdeutschland, 2 = Ostdeutschland). In $SAMPREG wird seit 1990 für jedes Jahr die west- bzw. ostdeutsche Population unabhängig von der Sample-Zugehörigkeit ermittelt. Wir empfehlen, immer diese Variable für regionale Analysen zu verwenden! Die nachfolgende Tabelle, bei der eine Kreuztabellierung von $SAMPREG und PSAMPLE vorgenommen wurde, gibt einen Einblick über das Ausmaß der regionalen Mobilität seit 1990 (Basis: alle Personen mit $NETTO=1 (Personen-Interviews) oder $NETTO=2 (Kinder bis 16 Jahren) in befragten Haushalten).
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2.18 Welche Variable enthält eine korrekte Zuordnung von deutschen und nicht-deutschen Befragten in den einzelnen Stichproben A-F (NATION$$ vs. PSAMPLE)? |
Analog zum o.g. Phänomen ($SAMPREG vs.P SAMPLE) wird häufig auch eine
Identität des Samples B mit der Population der im SOEP interviewten Gruppe
der "Ausländer" unterstellt, während Sample A mit "Deutschen" gleichgesetzt
wird. Dies trifft zwar im großen und ganzen zu, ist jedoch nicht exakt und
wird im Zeitverlauf immer weniger genau. Zu Beginn des SOEP im Jahre 1984 war es die Nationalität des Haushaltsvorstands, die eine Zugehörigkeit in die beiden Samples A und B festlegte. Nichtdestotrotz konnten weitere Haushaltsmitglieder mit einer anderen Nationalität als derjenigen des Vorstandes in diesen Haushalten leben. Zudem enthielt auch Sample A AusländerInnen, sofern sie nicht einer der durch Sample B repräsentierten Nationalitäten angehörten. Deutlich verstärkt wird das Auseinanderklaffen von SAMPLE-Zugehörigkeit und (zeitpunktbezogener) Nationalitätsinformation insbesondere durch das Einbürgerungsverhalten von Personen im Sample B. Während Sample C auch bis zum Jahr 2000 fast ausnahmslos aus Personen mit deutscher Nationalität besteht, enthält Sample D aufgrund des hohen Anteils an Aussiedlern verhältnismäßig viele Deutsche. In den neueren Samples E und F ist eine ex-ante Zuordnung der entsprechenden Personen zu "Deutschen" oder "Nicht-Deutschen" aufgrund des Stichproben-Ziehungsdesigns schlichtweg nicht möglich. Die nachfolgende Tabelle, bei der eine Kreuztabellierung der recodierten
Information von NATION$$ (1=Deutsche, 2=Nicht-Deutsche incl.
Item-Non-Response) und PSAMPLE vorgenommen wurde, gibt einen Einblick über
die Heterogenität der SOEP-Samples bezüglich der Nationalitäts-Zusammensetzung
seit 1984 (Basis: alle Personen mit $NETTO=1 (Personen-Interviews).
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