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DIW Berlin
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DIW-Newsletter Nr. 23
30 . März 2007

 

 

   
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Herbst dieses Jahres wird die Gemeinschaftsdiagnose erstmals europaweit ausgeschrieben. Dies teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Februar mit. Die Zahl der beteiligten Institute wird von derzeit sechs auf weniger als fünf reduziert, und der Auftrag für die Gemeinschaftsdiagnose wird zukünftig für drei Jahre vergeben. Das DIW Berlin begrüßt die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums ausdrücklich, mehr Wettbewerb zuzulassen. Die Konjunkturabteilung des DIW Berlin verfügt über eine wissenschaftlich sehr starke Mannschaft, die hervorragend auf den nationalen wie internationalen Wettbewerb vorbereitet ist. Sie besitzt sehr große Erfolgschancen, auch zukünftig an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt zu sein.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft war unser Institut bereits erfolgreich: Das DIW Berlin ist in die zweite Runde gekommen und beteiligt sich an Exzellenzclusteranträgen von drei Berliner Universitäten.

Diese und weitere Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Der DIW-Newsletter informiert Sie alle drei Monate über die neuesten Ereignisse rund um das DIW Berlin sowie über aktuelle Personalien, Veranstaltungen, Stellenangebote, Presseartikel und vieles mehr. Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie ihn an mögliche Interessenten weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Alexander Fisher
Geschäftsführer des DIW Berlin

Themenüberblick:

Nachrichten aus dem DIW Berlin

  • Reform der Gemeinschaftsdiagnose
  • DIW Berlin beteiligt sich an Exzellenzclusteranträgen
  • Ausschuss für Industrieökonomik des Vereins für Socialpolitik tagte im DIW Berlin
  • Nachruf auf Professor Riccardo Faini
  • Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann
  • Prof. Dr. Claudia Kemfert
  • Prof. Dr. Gert G. Wagner
  • Prof. Dr. Tilman Brück
  • PD Dr. Joachim Frick
  • Jan Goebel
  • Olaf Groh-Samberg
  • Dörte Höppner
  • Prof. Dr. Heike Trappe
  • Dr. Phillip Köllinger
  • Prof. Dr. Stefan Liebig
  • Eva Sierminska, Ph.D.
  • Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 13/2007:
    Zunehmende Ungleichheit der Markteinkommen
    Rating beeinflusst die Laufzeit von Unternehmenskrediten
  • Weekly Report des DIW Berlin Nr. 1/2007:
    OSS Adoption: Who is Leading and Why?
  • Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 4/2006:
    Zukunft des deutschen Bankensektors
  • Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 1/2007:
    Die Energiepolitik zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit
  • Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission
  • Aktuelle Buchvorstellungen:
    Effiziente Regulierung in dynamischen Märkten
    The Economic Analysis of Terrorism
  • DIW Berlin: Politikberatung kompakt Nr. 26:
    Auswirkungen des demographischen Wandels auf die private Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in Deutschland bis 2050
  • Data Documentation 17:
    Regional Data in the German Socio-Economic Panel Study (SOEP).
  • Neue Diskussionspapiere
  • Aufsätze von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DIW Berlin in referierten Fachzeitschriften

Veranstaltungen

  • Joint Debate: Renewables will never solve the World's Energy Problems
  • Konferenz: Neighbourhood Effects Studies on the Basis of European Micro-data
  • CESSA Konferenz: Natural Gas, Nuclear Energy, and Security of Supply

Veranstaltungsrückblick

  • Berlin Lunchtime Meeting: Gesundheitsreform: die eigenen Ziele klar verfehlt!
  • Berlin Lunchtime Meeting: Chancen zur Gestaltung der Zukunftsfähigkeit Europas nutzen - Die energiepolitische Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Presse

  • Fünf Fragen an ...
    Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann über die Verwendung der Steuermehreinnahmen
    Prof. Dr. Georg Meran über die Qualitätskontrolle am DIW Berlin
  • Das DIW Berlin in der Presse

Karriere

  • Aktuelle Stellenangebote

Kurzprofil des DIW Berlin

Impressum

Technische Hinweise

Nachrichten aus dem DIW Berlin

Reform der Gemeinschaftsdiagnose

Die Gemeinschaftsdiagnose wird ab Herbst 2007 europaweit ausgeschrieben, teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nach einer Sitzung mit den Präsidenten der Wirtschaftsforschungsinstitute im Februar mit. Als Kriterien für die Teilnahme an der Ausschreibung wurden Unabhängigkeit und ausgewiesene wissenschaftliche Exzellenz in der Konjunkturforschung vereinbart. Weitere Ausschreibungsbedingung ist die Abgabe eines Komplettangebotes für die gesamte Bandbreite der Gemeinschaftsdiagnose. Die Gutachten sind weiterhin in deutscher Sprache vorzulegen.

Insgesamt wird die Zahl der beteiligten Institute von momentan sechs auf weniger als fünf reduziert. Der Auftrag für die Gemeinschaftsdiagnose wird zukünftig für drei Jahre vergeben. Jeweils im Frühjahr wird zusätzlich eine Mittelfristprojektion erstellt. Darüber hinaus nimmt zukünftig auch ein Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie als stiller Beobachter teil.

Das DIW Berlin begrüßt die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums ausdrücklich, mehr Wettbewerb zuzulassen. Dennoch wird der Bewerberkreis auch zukünftig klein sein, da alle Kriterien in Deutschland nur von den Leibniz - Instituten erfüllt werden. Allerdings könnten auch mehrere ausländische Institute, beispielsweise aus Holland, Österreich oder der Schweiz, ein Angebot abgeben.

Die Konjunkturabteilung des DIW Berlin besitzt sehr große Erfolgschancen, auch zukünftig an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt zu sein, da sie vor allem mit dem Einsatz fortgeschrittener quantitativer Methoden und der Betonung neukeynesianischer Erklärungsmuster ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Konkurrenten besitzt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Abteilung sind darüber hinaus überwiegend promoviert oder sogar habilitiert. Ihre langjährigen Erfahrungen mit der Konjunkturanalyse und ihren Methoden sind durch zahlreiche wissenschaftliche Publikationen belegt. Damit verfügt die Konjunkturabteilung des DIW Berlin über eine wissenschaftlich sehr starke Mannschaft, die hervorragend auf den nationalen wie internationalen Wettbewerb vorbereitet ist.

DIW Berlin beteiligt sich an Exzellenzclusteranträgen

Der Exzellenzclusterantrag der Freien Universität Berlin "Successful learning in modern knowledge societies: Individual and institutional prerequisites" unter Mitwirkung von Prof. Dr. Jürgen Schupp, stellvertretender Abteilungsleiter der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) des DIW Berlin, ist bei der Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in die zweite Runde gekommen. Ebenfalls in die zweite Runde kam der Cluster-Antrag der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema „Risk and Security“. Das DIW Berlin ist mit Prof. Dr. Tilman Brück, Abteilungsleiter Weltwirtschaft, Prof. Dr. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt, Prof. Dr. Gert G. Wagner, Leiter der Abteilung Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) und PD Dr. Dorothea Schäfer, Abteilung Innovation, Industrie, Dienstleistung, an dem Antrag beteiligt. Die Technische Universität Berlin schaffte es mit dem Cluster "Human Centric Communication Cluster (H-C3)" unter Mitwirkung von Prof. Dr. Christian Wey, Leiter der Abteilung Informationsgesellschaft und Wettbewerb, in die Endrunde des Exzellenzwettbewerbs.

Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative hat am 12. Januar 2007 über 305 Projektvorschläge entschieden. Die ausgewählten Universitäten können nun bis zum 13. April die ausformulierten Anträge einreichen, über deren Förderung im Oktober entschieden wird.

Mehr über die Exzellenzinitiative erfahren Sie unter:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/
20070115_exzellenzcluster.html

Ausschuss für Industrieökonomik des Vereins für Socialpolitik tagte im DIW Berlin

Rundum zufrieden waren die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausschusses für Industrieökonomik des Vereins für Socialpolitik am 12. und 13. März 2007 mit ihrer turnusmäßigen Sitzung im DIW Berlin. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Harhoff, Vorsitzender des Ausschusses, wurde ein umfangreiches und spannendes Programm abgearbeitet. Präsident und Vizepräsident des DIW Berlin, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann und Prof. Dr. Georg Meran, hatten die Mitglieder des Ausschusses begrüßt und betont, dass sich das DIW Berlin sehr freut, dass die Tagung bei sich im Hause stattfindet. Die Themen der Sitzung reichten vom Wettbewerb im Bahnverkehr über effiziente Elektrizitätsportfolios bis hin zur Preisfindung in Medienmärkten.


Prof. Dr. Georg Meran, Vizepräsident des DIW Berlin, begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausschusses (Foto: DIW Berlin)

Nachruf auf Professor Riccardo Faini

Am 20. Januar 2007 verstarb völlig unerwartet Prof. Riccardo Faini, Ph.D., im Alter von 55 Jahren. Er unterstützte von 2001 bis 2005 die Arbeit des DIW Berlin als Mitglied seines Wissenschaftlichen Beirats und gab dem Institut dabei wichtige und wertvolle Impulse. Riccardo Faini war Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Rom Tor Vergata. Seine Forschungsschwerpunkte waren regionale Entwicklung, Migration und Welthandel. Zuvor war Riccardo Faini bei der Weltbank sowie als Executive Director Italiens beim International Monetary Fund tätig und hatte zwischen 2001 und 2003 das Amt des Generaldirektors beim italienischen Finanzministerium inne. Die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DIW Berlin bedauern den frühen und plötzlichen Tod von Riccardo Faini zutiefst und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Ihr Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen.

Personalien

Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin, wurde im Dezember 2006 für seine Verdienste um die Entwicklung der Arbeitsökonomie zum Honorarprofessor der Renmin University of China, Peking, ernannt. Die Überreichung der Urkunde erfolgte durch Prof. Tianquan Cheng, Vorsitzender des Fakultätsrates der Renmin University, im Beisein bedeutender chinesischer Arbeitsmarktökonomen, Regierungsvertreter und Doktoranden. Die Laudatio hielt Prof. Xiangquan Zeng, Dekan der School of Labor Relations und Human Resources der Renmin University und Direktor des China Institute for Employment Research.


Tianquan Cheng, Renmin University und Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin

Weitere Informationen: http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/
20070105_kzimmermann_renmin_univ.html

Die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin und Professorin für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Claudia Kemfert, ist in die „High Level Group on Energy“ der EU-Kommission berufen worden. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso konnte für diese Gruppe Europas ausgewiesene Experten im Bereich des Energie- und Klimaschutzes gewinnen. Die Spitzenforscher sollen eine wegweisende Strategie einer einheitlichen EU-Energie- und Klimaschutzpolitik erarbeiten.


In der Mitte: Prof. Dr. Claudia Kemfert und José Manuel Barroso

Weitere Informationen:
http://www.diw.de/programme/jsp/presse.jsp?pcode=566&language=de





Prof. Dr. Gert G. Wagner, Leiter der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel am DIW Berlin, wurde in das Scientific Advisory Committee des "International Data Forum" berufen. Das Gremium wird im Juni 2007 in Peking von den folgenden Organisationen gegründet: International Scocial Science Council (ISSC), Chinese Academy of Social Sciences (CASS), Deutsche Forschungs-Gemeinschaft (Germany) (DFG), Economic and Social Research Council of the UK (ESRC), National Science Foundation of the USA (NSF), Netherlands Research Organisation (NWO), Social Sciences and Humanities Research Council of Canada (SSHRC), and Social Science Research Council (SSRC, New York).


Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin, und Prof. Dr. Gert G. Wagner, Leiter der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel am DIW Berlin, sind seit Januar 2007 Mitglieder im Wissenschaftlichen Beirat der Wirtschaftspolitischen Monatsschrift „Wirtschaftsdienst“ der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW).


Auf dem Fachgespräch des DIW Berlin und der Friedrich-Ebert-Stiftung am 9. Februar 2007 in Berlin mit dem Thema „Deutschland und Syrien: Potentiale und Anforderungen vermehrter wirtschaftlicher Zusammenarbeit“ haben der stellvertretende syrische Premierminister für Wirtschaft, Abdallah Al-Dardari, sowie der Leiter der Abteilung Weltwirtschaft des DIW Berlin, Prof. Dr. Tilman Brück, die aktuelle wirtschaftliche Lage in Syrien mit deutschen und syrischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik diskutiert. Der vollständige Bericht ist zu finden unter: http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/20070209_syrien_brueck.html


PD Dr. Joachim Frick, stellvertretender Abteilungsleiter der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel am DIW Berlin, wurde in den Wissenschaftlichen Beirat des Schweizerischen Haushalts-Panels (SHP) gewählt.

Jan Goebel, Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), hat "mit Auszeichnung" zum Dr. rer. oec. am Institut für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht an der Technischen Universität Berlin promoviert.


Olaf Groh-Samberg, Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), hat mit "summa cum laude" in Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster promoviert.


Dörte Höppner, Leiterin der Stabsabteilung Information und Organisation des DIW Berlin, verlässt auf eigenen Wunsch das DIW Berlin zum 30. April 2007, um in die private Wirtschaft zu gehen.

Neue Forschungskooperationen des DIW Berlin

Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin, hat folgende Forschungsprofessoren und Research Affiliates ernannt:


Prof. Dr. Heike Trappe, Universität Rostock und Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten, wurde auf Vorschlag von Prof. Dr. Gert G. Wagner, Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), rückwirkend zum 1. Januar 2007 zur Forschungsprofessorin ernannt.


Dr. Philipp Köllinger, Erasmus Universität Rotterdam, wurde auf Vorschlag von Prof. Dr. Christian Wey, Abteilung Informationsgesellschaft und Wettbewerb, mit Wirkung zum 1. April 2007 zum Research Affiliate ernannt.


Prof. Dr. Stefan Liebig, Universität Duisburg-Essen wurde ebenfalls auf Vorschlag von Prof. Dr. Gert Wagner, Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), mit Wirkung zum 1. April 2007 zum Forschungsprofessor ernannt.


Eva Sierminska, Ph.D., Luxembourg Wealth Study (LWS), wurde auf Vorschlag von Prof. Dr. Gert G. Wagner, Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), zum Research Affiliate ab dem 1. Januar 2007 ernannt.

Publikationen

Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 13/2007

Zunehmende Ungleichheit der Markteinkommen: Reale Zuwächse nur für Reiche
Von Stefan Bach und Viktor Steiner

Nennenswerte Einkommenszuwächse gab es in Deutschland während der 90er Jahre nur für die Reichen, während das Durchschnittseinkommen konstant blieb. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 13/2007 auf einer integrierten Datenbasis aus Einkommensteuerstatistik und Sozio-oekonomischem Panel (SOEP), die erstmalig auch die sehr hohen Einkommen vollständig erfasst. Die Daten des SOEP deuten darauf hin, dass sich diese Entwicklung seit 2001 weiter verstärkt hat. Über die 90er Jahre hat die Ungleichheit der am Markt erzielten Bruttoeinkommen - Löhne und Gehälter, Unternehmer- und Vermögenseinkommen - in Deutschland moderat zugenommen: Das durchschnittliche reale Markteinkommen blieb konstant, die 10 % der Bevölkerung mit den höchsten Einkommen konnten dagegen ihren Anteil am Gesamteinkommen in den Jahren 1992 bis 2001 um gut 7 % erhöhen. Die "ökonomische Elite", die oberen 0,001% der Einkommensbezieher erzielten sogar einen realen Einkommensanstieg um 35 %. In dieser Gruppe von 650 Personen lag das durchschnittliche Markteinkommen 2001 bei 15 Millionen Euro. Die kleine Gruppe der 65 Superreichen konnte ihr Einkommen sogar um über 50 % steigern, ihr Durchschnittseinkommen belief sich im Jahr 2001 auf knapp 50 Millionen Euro. Die Gruppe der Topverdiener erzielte nur rund 5% ihres gesamten Markteinkommens aus Löhnen und Gehältern, während im Durchschnitt der Bevölkerung dieser Anteil bei mehr als 80 % liegt. Fast 70 % des Markteinkommens der ökonomischen Elite entfällt auf Einkommen aus unternehmerischer Tätigkeit, knapp 27 % auf Vermögenseinkommen. Zu den Beziehern sehr hoher Einkommen gehören in Deutschland zu einem weit höheren Anteil Unternehmer, als dies in den USA oder in Frankreich der Fall ist. Allerdings hat der Anteil der Manager an den Beziehern von Top-Einkommen von 1992 bis 2001 zugenommen.

Rating beeinflusst die Laufzeit von Unternehmenskrediten
Von Nataliya Fedorenko, Dorothea Schäfer und Oleksandr Talavera

Deutsche Banken orientieren sich bei der Kreditvergabe bereits stark an internen Rating-Noten, wenn es um die Laufzeit ihrer Firmenkunden geht. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 13/2007. Gesellschaften und Einzelunternehmen werden dabei unterschiedlich behandelt. Die Dauer der Bank-Kunden-Beziehung spielt dagegen für die Laufzeit kaum eine Rolle. Im Zuge der Umsetzung der Basel II-Richtlinien ringen deutsche Banken darum, ein möglichst effizientes Rating-System aufzubauen. Das Ziel ist, in Zukunft Kreditvergabe und Konditionen vor allem auf der Basis von Rating-Kennziffern zu treffen. Zur Einschätzung der Risiken werden drei Rating-Arten vergeben: Risikorating (Maß der Ausfallrate), Bonitäts-Rating (Maß der Kreditwürdigkeit) und Immobilien-Rating (Maß der Deckung durch Immobilien). Die Laufzeit gehört zu den zentralen Bestandteilen eines Kreditvertrages, da diese Entscheidung für Bank und Kunde mit erheblichen Risiken verbunden ist. Die Analyse ergibt unterschiedliche Auswirkungen des Ratings, je nachdem, ob der Kunde eine Gesellschaft (GmbH, GbR, AG, KG) oder ein Einzelunternehmen ist. Für Einzelunternehmer gilt generell: Je besser das Rating, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen langfristigen Kredit zu erhalten. Bei den Gesellschaften werden eher Unternehmen mit mittlerem Rating langfristig finanziert. Für beide Unternehmenstypen hat die Note im Bonitäts-Rating die größte Bedeutung. Kredite für Unternehmen mit dem besten Bonitäts-Rating sind tendenziell eher kurzfristig, unabhängig davon, welches Risiko-Rating dieser Kredit aufweist. Diese Tatsache deutet auch darauf hin, dass es keine gegenseitige Kompensierung verschiedener Rating-Arten gibt. Die höchste Wahrscheinlichkeit, einen langfristigen Kredit zu bekommen, haben diejenigen Kreditnehmer, die eine mittlere Kreditwürdigkeit und ein mittleres Ausfallrisiko aufweisen.

Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 13/2007:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/wochenberichte/aktuell/index.jsp

Weekly Report des DIW Berlin Nr. 1/2007
OSS Adoption: Who is Leading and Why?
Von Daniel Nepelski und Sushmita Swaminathan

It is no secret that open source software (OSS) is gaining ground, yet the drivers for OSS adoption still seem rather unclear. This report aims to compare various industries within select countries in the EU and tries to explain their OSS adoption patterns. The results indicate that companies in Poland, the Czech Republic and Hungary are leading OSS adopters. Further, it was found that company adoption of OSS is largely dependent on in-house IT development and expertise. The focus on internal development and capacities is often characteristic of larger firms, which is corroborated by our findings. Finally, the analysis showed that companies tend to OSS, the higher their requirements for open standards and interoperability.

Zum Weekly Report:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/weeklyreport/aktuell/index.jsp

Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 4/2006
Zukunft des deutschen Bankensektors

Das Vierteljahrsheft des DIW Berlin greift in die langwierige Diskussion um die zukünftige Gestaltung des deutschen Bankensektors ein. Es zieht eine erste Bilanz der Reform des deutschen Dreisäulensystems, analysiert die aktuellen Entwicklungen im europäischen Vergleich sowie Investitionsfinanzierung und Sparverhalten und ermöglicht einen geschärften Blick auf die Praxis. Aus den teilweise kontroversen Beiträgen lassen sich fünf zentrale Punkte ableiten: Zeit nutzen, Partikularinteressen überwinden – gesamtwirtschaftlich denken, innovative Finanzierungsinstrumente entwickeln, Verunsicherung der Sparer durch Stabilität entgegentreten, die Rolle des Staates in der Finanzintermediation neu begründen.

Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 1/2007
Die Energiepolitik zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit

Das Vierteljahresheft zur Wirtschaftsforschung spiegelt mit insgesamt zwölf Beiträgen die kontroversen Meinungen zur Energiepolitik wieder. Einig sind sich alle Autoren über die Dringlichkeit und Wichtigkeit des Klimaschutzes. Die Beiträge kommen zu dem folgenden Schluss: Der Klimaschutz ist bedeutend und muss schneller Lösungen hervorbringen. Der Emissionsrechtehandel sollte verbessert werden, insbesondere sollten einheitliche Regeln in Europa gelten. Ein Großteil der Autoren bewertet die Versteigerung der Emissionsrechte als positiv. Energieeffizienzverbesserungen können einen substantiellen Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit leisten. Erneuerbare Energien spielen eine bedeutsame Rolle und können Europa- und weltweit zur Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz beitragen. Allerdings müssen die erneuerbaren Energien weiterhin stark gefördert werden und können in den kommenden 20 Jahren wettbewerbsfähig werden. Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt muss verbessert werden. Vor allem muss die Netzregulierung verbessert werden. Ohne eine effektive Netzregulierung wird es keinen ausreichenden Wettbewerb geben. Russland wird auch weiterhin eine bedeutende Rolle für die Energieversorgung in Europa spielen. Da Russland über weltweit bedeutsame Energiereserven verfügt, besitzt es eine strategische Dominanz gegenüber Europa.



Zum Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/vierteljahrshefte/index.html

Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission

Das DIW Berlin, das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA), Bonn, und das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas), Bonn, haben im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein Gutachten über die Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission erstellt. Evaluiert wurden die Korrekturen bei der Förderung beruflicher Weiterbildung und die Reform im Bereich der Transferleistungen.

Nähere Informationen und die Dokumente zum Download finden Sie unter:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/20070109_evaluation_hartz.html

Aktuelle Buchvorstellungen

Effiziente Regulierung in dynamischen Märkten
Ökonomische Studie mit integriertem Rechtsgutachten

Von PD Dr. Pio Baake, Prof. Dr. Justus Haucap, Prof. Dr. Jürgen Kühling, Sascha Loetz und Prof. Dr. Christian Wey.

Wie kann ein effizienter institutioneller Rahmen für dynamische Telekommunikationsmärkte aussehen? Diese Frage ist in jüngster Zeit intensiv und kontrovers diskutiert worden. Die vorliegende Studie widmet sich der Beantwortung dieser Frage sowohl aus ökonomischer als auch aus juristischer Sicht.

Zur Buchvorstellung:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/20070321_bvst_effiziente_regulierung.html

The Economic Analysis of Terrorism
Herausgegeben von Tilman Brück

This book answers two important questions arising from the events of 9/11. First, how does the new global terrorism affect the economy? And second, what contribution can economics make to the analysis of terrorism? The answers to both questions are comprehensive and intriguing, suggesting that the short-term economic costs of 9/11 are more limited than often feared. However, careful economic analysis suggests that the fight against terrorism may impose economic costs as well, thus requiring a careful, three-way balancing act between security, freedom and economic growth.

Zur Buchvorstellung:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/20070103_bvst_economicanalysis.html

DIW Berlin: Politikberatung kompakt 26
Auswirkungen des demographischen Wandels auf die private Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in Deutschland bis 2050.

Von Hermann Buslei, Erika Schulz und Viktor Steiner.



Zu DIW Berlin: Politikberatung kompakt:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/diwkompakt/index.html

Data Documentation 17
Regional Data in the German Socio-Economic Panel Study (SOEP).
Von Gundi Knies und C. Katharina Spieß



Zur Data Documentation:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/datadoc/aktuell/index.jsp



Neue Diskussionspapiere

Is the Regional Perspective Useful? Rural and Urban Quality of Life; an Assessment.
Diskussionspapier Nr. 650
Annette Spellerberg, Denis Huschka, Roland Habich

A Cartel Analysis of the German Labor Institutions and Its Implications for Labor Market Reforms.
Diskussionspapier Nr. 651
Justus Haucap, Uwe Pauly, Christian Wey

Parties Matter in Allocating Expenditures: Evidence from Germany.
Diskussionspapier Nr. 652
Niklas Potrafke

Political Effects on the Allocation of Public Expenditures: Empirical Evidence from OECD Countries.
Diskussionspapier Nr. 653
Niklas Potrafke

Biases in Estimates of the Smoking Wage Penalty.
Diskussionspapier Nr. 654
Silke Anger, Michael Kvasnicka

Cognitive Abilities and Labour Market Outcomes.
Diskussionspapier Nr. 655
Silke Anger, Guido Heineck

The Russian-Ukrainian Political Divide.
Diskussionspapier Nr. 656
Amelie Constant, Martin Kahanec, Klaus F. Zimmermann

Ethnic Self-Identification of First-Generation Immigrants.
Diskussionspapier Nr. 657
Laura Zimmermann, Klaus F. Zimmermann, Amelie Constant

Ethnic Persistence, Assimilation and Risk Proclivity.
Diskussionspapier Nr. 658
Holger Bonin, Amelie Constant, Konstantinos Tatsiramos, Klaus F. Zimmermann

mhbounds - Sensitivity Analysis for Average Treatment Effects.
Diskussionspapier Nr. 659
Sascha O. Becker, Marco Caliendo
Published in: The Stata Journal 7(2007) Iss.1, 71-83

The Store-of-Value-Function of Money as a Component of Household Risk Management.
Diskussionspapier Nr. 660
Ingrid Größl, Ulrich Fritsche

Self-employment - a Way to End Unemployment? Empirical Evidence from German Pseudo-Panel Data.
Diskussionspapier Nr. 661
Daniela Glocker, Viktor Steiner

'Marginal Employment' and the Demand for Heterogenous Labour: Empirical Evidence from a Multi-Factor Labour Demand Model for Germany.
Diskussionspapier Nr. 662
Ronny Freier, Viktor Steiner

GEE Estimation of a Two-Equation Panel Data Model: An Analysis of Wage Dynamics and the Incidence of Profit-Sharing in West Germany.
Diskussionspapier Nr. 663
Markus Pannenberg, Martin Spiess

Dynamic Panel Data Approach to the Forecasting of the GDP of German Länder.
Diskussionspapier Nr. 664
Konstantin A. Kholodilin, Boriss Siliverstovs, Stefan Kooths

Schooling and Citizenship: Evidence from Compulsory Schooling Reforms.
Diskussionspapier Nr. 665
Thomas Siedler

Does Parental Unemployment Cause Right-Wing Extremism?
Diskussionspapier Nr. 666
Thomas Siedler

Unit Labor Cost Growth Differentials in the Euro Area, Germany, and the US: Lessons from PANIC and Cluster Analysis.
Diskussionspapier Nr. 667
Ulrich Fritsche, Vladimir Kuzin

GTAP-E: An Energy-Environmental Version of the GTAP Model with Emission Trading.
Diskussionspapier Nr. 668
Truong P. Truong, Claudia Kemfert, Jean-Marc Burniaux

Intertemporal Labor Supply Effects of Tax Reforms.
Diskussionspapier Nr. 669
Peter Haan

The Impact of Income Taxation on the Ratio between Reservation and Market Wages and the Incentives for Labour Supply.
Diskussionspapier Nr. 670
Marco Caliendo, Ludovica Gambaro, Peter Haan

Turning Unemployment into Self-Employment: Effectiveness and Efficiency of Two Start-Up Programmes.
Diskussionspapier Nr. 671
Hans J. Baumgartner, Marco Caliendo

Representative Wealth Data for Germany from the German SOEP: The Impact of Methodological Decisions around Imputation and the Choice of the Aggregation Unit.
Diskussionspapier Nr. 672
Joachim R. Frick, Markus M. Grabka, Eva M. Sierminska

Individual Well-Being in a Dynamic Perspective.
Diskussionspapier Nr. 673
Conchita D'Ambrosio, Joachim R. Frick

Does the Dispersion of Unit Labor Cost Dynamics in the EMU Imply Long-run Divergence?: Results from a Comparison with the United States of America and Germany.
Diskussionspapier Nr. 674
Sebastian Dullien, Ulrich Fritsche

Money Demand in Estonia.
Diskussionspapier Nr. 675
Boriss Siliverstovs

Social Expenditures as a Political Cue Ball?: OECD Countries under Examination.
Diskussionspapier Nr. 676
Niklas Potrafke

Social Security in Germany: A Prey of Political Opportunism?
Diskussionspapier Nr. 677
Niklas Potrafke

Benefit-Entitlement Effects and the Duration of Unemployment: An Ex-ante Evaluation of Recent Labour Market Reforms in Germany.
Diskussionspapier Nr. 678
Hendrik Schmitz, Viktor Steiner

Outward FDI and Domestic Investment.
Diskussionspapier Nr. 679
Dierk Herzer, Mechthild Schrooten

Dual Class Stock in Russia: What Explains the Price Differential between Common and Preferred Shares?
Diskussionspapier Nr. 680
Alexander Muravyev

Firm Size, Wages and Unobserved Skills: Evidence from Dual Job Holdings in the UK.
Diskussionspapier Nr. 681
Alexander Muravyev

Short-Run and Long-Term Effects of Childbirth on Mothers' Employment and Working Hours across Institutional regimes: An Empirical Analysis Based on the European Community Household Panel.
Diskussionspapier Nr. 682
Johannes Geyer, Viktor Steiner

From Bottom to Top: The Entire Distribution of Market Income in Germany, 1992 - 2001.
Diskussionspapier Nr. 683
Stefan Bach und Viktor Steiner




Diese und weitere neue Diskussionspapiere finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/diskussionspapiere/aktuell/index.jsp


Aufsätze von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DIW Berlin in referierten Fachzeitschriften (19. Dezember 2006 bis 23. März 2007)

Explaining Income Nonresponse: A Case Study by Means of the British Household Panel Study (BHPS).
Jörg-Peter Schräpler
In: Quality & Quantity 40 (2006), 6, S. 1013-1036

Bundling of Social and Private Goods and the Soft Budget Constraint Problem.
Lars-Hendrik Röller, Zhentang Zhang
In: Journal of Comparative Economics 33 (2005), 1, S. 47-58

Dynamic Measures of Individual Deprivation.
Walter Bossert, Conchita D'Ambrosio
In: Social Choice and Welfare 28 (2007), 1, S. 77-88

Endogenous Costs and Price-Cost Margins: An Application to the European Airline Industry.
Damien J. Neven, Lars-Hendrik Röller, Zhentang Zhang
In: The Journal of Industrial Economics 54 (2006), 3, S. 351-368

A Schumpeter-inspired Approach to the Construction of R&D Capital Stock.
Jürgen Bitzer, Andreas Stephan
In: Applied Economics 39 (2007), 2, S. 179-189

Polen im EU-Binnenmarkt: eine Bilanz nach zwei Jahren.
Mechthild Schrooten
In: Osteuropa 56 (2006), 11-12, S. 127-131

Agglomeration and Tax Competition.
Rainald Borck, Michael Pflüger
In: European Economic Review 50 (2007), 3, S. 647-668

Efficiency Analysis of German Electricity Distribution Utilities: Non-Parametric and Parametric Tests.
Christian von Hirschhausen, Astrid Cullmann, Andreas Kappeler
In: Applied Economics 38 (2006), 21, S. 2553-2566

A Macroeconomic Model for the Euro Economy.
Massimiliano Marcellino, Christian Dreger
In: Journal of Policy Modeling 29 (2007), S. 1-13

Export-Led Growth Hypothesis: Evidence for Chile.
Boriss Siliverstovs, Dierk Herzer
In: Applied Economics Letters 13 (2006), 5, S. 319-324

Sensitivity Analysis for Average Treatment Effects.
Sascha O. Becker, Marco Caliendo
In: The Stata Journal 7 (2007), 1, S. 71-83

German Exports to the Euro Area.
Sabine Stephan
In: Empirical Economics 31 (2006), 4, S. 871-882

Testing the Effectiveness of French Work-sharing Reform: A Forecasting Approach. Camille Logeay, Sven Schreiber
In: Applied Economics 38 (2006), 17, S. 2053-2068

On the Estimation and Forecasting of International Migration: How Relevant is Heterogeneity across Countries?
Boriss Siliverstovs, Herbert Brücker
In: Empirical Economics 31 (2006), 3, S. 735-754

The European Electricity and Climate Policy: Complement or Substitute?
Claudia Kemfert
In: Environment and Planning / C 25 (2007), 1, S. 115-130

Ein Zehn-Punkte-Plan für eine nachhaltige Energiepolitik in Deutschland. Claudia Kemfert
In: Gaia 16 (2007), 1, S. 16-21

Apply with Caution : Introducing UK-Style In-Work Support in Germany.
Peter Haan, Michal Myck
In: Fiscal Studies 28 (2007), 1, S. 43-72

The Environmental and Economic Effects of European Emissions Trading.
Claudia Kemfert, Michael Kohlhaas, Truong P. Truong, Artem Protsenko
In: Climate Policy 6 (2006), 4, S. 441-455

Veranstaltungen

Konferenz
"Neighbourhood Effects Studies on the Basis of European Micro-data"
Konferenz in Kooperation mit dem CMPO, Bristol, und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Finanziert von der Volkswagen Stiftung.
Termin: 29. bis 30. März 2007
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin
Konferenz-Homepage: http://www.bris.ac.uk/Depts/CMPO/events/
workshops/effects/main.htm

CESSA Konferenz
Das DIW Berlin veranstaltet die 1. CESSA Konferenz "Natural
Gas, Nuclear Energy, and Security of Supply", in Kooperation
mit dem Lehrstuhl für Energiewirtschaft der Technischen Universität
Dresden und der Technischen Universität Berlin.
Termin: 31. Mai bis 1. Juni 2007
Konferenz-Homepage: http://www.diw.de/cessa/

Weitere Veranstaltungen:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/veranstaltungen/index.html

Veranstaltungsrückblick

"Gesundheitsreform: die eigenen Ziele klar verfehlt!"
Berlin Lunchtime Meeting, 28. Februar 2007

„Gesundheitsreform: die eigenen Ziele klar verfehlt!“ - mit diesem deutlichen Statement begann Prof. Dr. Friedrich Breyer, ein national und international anerkannter Gesundheitsökonom, seinen kritischen Vortrag über die Gesundheitsreform der Bundesregierung. Die Mängel sieht er vor allem im Gesundheitsfond, aber auch im fehlenden Wettbewerb innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherungen sowie zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Jens Spahn, Mitglied des Deutschen Bundestages und Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, verwies auf die Leitlinien des Wissenschaftlichen Beirats, die den Wettbewerb innerhalb des Systems der gesetzlichen Krankenkassen stärken. Die Gesundheitsreform löse zwar nicht alle Probleme im Gesundheitswesen auf einmal, sei aber ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allem die Finanzierung - über Beiträge, Steuern, Prämien oder die Ausgrenzung von Leistungen - müsse längerfristig geklärt werden. Jens Spahn sieht dabei nicht die Demografie, wie Friedrich Breyer, sondern den medizinisch-technischen Fortschritt als besonderen Kostenfaktor.


V.l.n.r.: Prof. Dr. Georg Meran, Vize-Präsident des DIW Berlin, Jens Spahn und Prof. Dr. Friedrich Breyer
(Foto: DIW Berlin)

Ausführlicher Bericht und Fotos:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/20070228_blm_bericht.html

Chancen zur Gestaltung der Zukunftsfähigkeit Europas nutzen - Die energiepolitische Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.
Berlin Lunchtime Meeting, 31. Januar 2007

Wie kann Deutschland im Rahmen seiner EU-Ratspräsidentschaft die europäische Energiepolitik beeinflussen? Schafft es die Politik, das Wirtschaftswachstum zu fördern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen? Joachim Pfeiffer, MdB und Koordinator in Energiefragen der CDU/CSU Fraktion, gab beim Berlin Lunchtime Meeting am 31. Januar erste Einblicke in die energiepolitische Agenda der deutschen Ratspräsidentschaft. Etwa 80 hochrangige Gäste waren zu seinem Vortrag ins dbb forum in der Berliner Friedrichstraße gekommen. Joachim Pfeiffer skizzierte eine Zwei-Wege-Strategie: Zum einen soll die EU ihre Energieaußenbeziehungen intensivieren. Zum anderen ist ein Energiebinnenmarkt mit gemeinsamen Zielen für Wettbewerb, Umweltschutz und Versorgungssicherheit geplant. Er sprach sich darüber hinaus für ein deutsches Energieministerium aus, um die Verhandlungsposition Deutschlands zu stärken. Eine einheitliche Energiepolitik sei dringend notwendig, damit Deutschland gegenüber Dritten geschlossen auftreten und mit einer Stimme sprechen könne. Diesen Standpunkt teilte Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt“ im DIW Berlin und Professorin für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin, in ihrem Kommentar zum Vortrag.


V.l.n.r.: Dr. Joachim Pfeiffer, MdB und Koordinator in Energiefragen der CDU/CSU Fraktion, Dr. Regina Vogel, stellvertretende Direktorin der Deutsch-Britischen Stiftung und Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt“ im DIW Berlin und Professorin für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. (Foto: Uwe Hetzner)

Ausführlicher Bericht und Fotos:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2007/20070131_blm_bericht.html

Das Berlin Lunchtime Meeting ist eine gemeinsame Veranstaltung von DIW Berlin, IZA und CEPR, mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Britischen Stiftung.

Presse

Fünf Fragen an...

Fünf Fragen an Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann über die Verwendung der Steuermehreinnahmen
Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann ist Präsident des DIW Berlin und Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit in Bonn.
Zum Interview:
http://www.diw.de/deutsch/presse/interview_fuenffragen/
kfz_steuereinnahmen/index.html

Fünf Fragen an Prof. Dr. Georg Meran über die Qualitätskontrolle am DIW Berlin.
Prof. Dr. Georg Meran ist Vizepräsident des DIW Berlin und Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin.
Zum Interview:
http://www.diw.de/deutsch/presse/interview_fuenffragen/
20070326_meran_qualitaetskontrolle.html

Das DIW Berlin in der Presse

"L'Allemagne est plus ouverte aux réformes"
Interview mit Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann in Le Monde, 23. März 2007.
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/
docs/2007 /diwip_KFZ_LeMonde_20070323.pdf

"Der Druck zur Kostensenkung wird noch steigen"
Interview mit Prof. Dr. Christian Wey zu den Telekom-Plänen in Tagesschau online, 2. März 2007
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/
docs/2007/diwip_Wey_tagesschaude_20070302.pdf

"Kombi- und Mindestlöhne sind Unfug"
Interview mit Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann in Die Welt, 26. Februar 2007
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/
docs/2007/diwip_KFZ_Welt_Unfug_20070226.pdf

"Die Schäden besser managen"
Gastkommentar von Prof. Dr. Reimund Schwarze und Prof. Dr. Gert G. Wagner über die finanziellen Folgen von Katastrophen in Der Tagesspiegel, 25. Februar 2007
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/
docs/2007/diwip_Wagner_Schwarze_TSP_20070225.pdf

"Nicht um jeden Preis"
Gastbeitrag von Prof. Dr. Claudia Kemfert über den EU-Energiemarkt in Financial Times Deutschland, 5. Februar 2007
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/docs/
2007/diwip_Kemfert_FTD_Nicht_um_jeden_Preis_20070205.pdf

"Die Arbeitslosen sind nicht produktiv genug"
Interview mit Prof. Dr. Viktor Steiner über die Gründe, warum der konjunkturelle Aufschwung an den Arbeitslosen vorbeizieht, in der Stuttgarter Zeitung, 4. Januar 2007
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/
docs/2007/diwip_Steiner_StuttgarterZ_Arbeitslose_20070104.pdf

Weitere Presseartikel:
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/index.html


Karriere

Aktuelle Stellenangebote

Die Abteilung Informationsgesellschaft und Wettbewerb (Leitung: Prof. Dr. Christian Wey) sucht
eine/einen wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Senior Researcher).
http://www.diw.de/deutsch/karriere/stellenangebote/
archiv_stellenangebote/20070228_iuw_wissMA.html

The Department of International Economics at the German Institute for Economic Research (DIW Berlin) is hiring a Student Research Assistant / Studentische Hilfskraft (part-time).
http://www.diw.de/deutsch/karriere/stellenangebote/
archiv_stellenangebote/20070309_welt_studhk.html

Kurzprofil des DIW Berlin

Das DIW Berlin ist das größte Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland. Es ist als unabhängiges Institut ausschließlich gemeinnützigen Zwecken verpflichtet und betreibt Grundlagenforschung und wirtschaftspolitische Beratung. 1925 wurde das DIW Berlin als Institut für Konjunkturforschung gegründet und erhielt einige Jahre später seinen heutigen Namen. Den Sitz hat es seit seiner Gründung in Berlin.

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