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Sehr geehrte Damen und Herren,
das DIW Berlin feiert in diesem Jahr sein 80jähriges Jubiläum. Mit den Webseiten "80 Jahre DIW Berlin“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich ausführlich über die Historie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu informieren. Auf der Seite "Persönlichkeiten" stellen wir Ihnen die ehemaligen Präsidenten des Instituts vor. Unter der Rubrik "80 Jahre Konjunktur " erfahren Sie alle wichtigen Einzelheiten über die internationale Fachtagung im Dezember. Der DIW-Newsletter informiert Sie alle drei Monate über die neuesten Ereignisse rund um das DIW Berlin sowie über aktuelle Personalien, Veranstaltungen, Call for Papers, Stellenangebote, Presseartikel und vieles mehr. Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie ihn an mögliche Interessenten weiterleiten. Mit freundlichen Grüßen Sabrina Ortmann (sortmann@diw.de)
Themenüberblick: Nachrichten aus dem DIW Berlin
Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Nachrichten aus dem DIW Berlin 80 Jahre DIW Berlin Das DIW Berlin feiert in diesem Jahr sein 80jähriges Bestehen. Gegründet wurde es 1925 von dem ersten Präsidenten Dr. phil. Ernst Wagemann. Bei der Ausgründung des Instituts aus dem Statistischen Reichsamt im Jahre 1925 lag die Absicht zugrunde, Datenanalysen mit wirtschaftstheoretischer Perspektive zu verbinden. Als "Institut für Konjunkturforschung" stand die Wirtschaftsdynamik von Anfang an im Mittelpunkt der Arbeit.
Die Umbenennung in "Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung" erfolgte in den vierziger Jahren. Über die Jahrzehnte war das DIW Berlin gut in der Politikberatung präsent. Während der Berlin-Blockade untersuchte es den Mindesttransportbedarf für die Westsektoren. Das Zukunftsinvestitionsprogramm 1977-1980 der Bundesregierung beruhte maßgeblich auf seiner Analyse. In den neunziger Jahren wurde die ukrainische Regierung bei ihren Wirtschaftsreformen beraten, und das DIW Berlin schlug für Deutschland erstmals ein konkretes Modell für eine Ökosteuer vor. In der aktuellen Reformdiskussion zur Modernisierung Deutschlands trat das Institut immer wieder mit weithin beachteten Analysen - etwa zur Steuerreform - hervor. Für die öffentliche Sichtbarkeit sorgt der schon legendäre "Wochenbericht", der erstmals 1928 erschien. Er ist weiter Flaggschiff für die wirtschaftspolitische Umsetzung der Forschungsergebnisse des Instituts.
Mit den Webseiten "80 Jahre DIW Berlin“ bieten wir Ihnen jetzt die Möglichkeit, sich ausführlich über die Historie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu informieren. Auf der Seite "Persönlichkeiten" stellen wir Ihnen die ehemaligen Präsidenten des Instituts vor. Unter der Rubrik "80 Jahre Konjunktur " erfahren Sie alle wichtigen Einzelheiten über die internationale Fachtagung im Dezember. Zu den Jubiläums-Sonderseiten "80 Jahre DIW Berlin":
Hohe Vortragsbeteiligung des DIW Berlin auf den Jahrestagungen der EEA und des VfS An der zwanzigsten Jahrestagung der European Economic Association (EEA) vom 24. bis 27. August 2005 an der Universität Amsterdam war das DIW Berlin mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Vorträgen beteiligt. Das Institut präsentierte sich neben anderen renommierten und international bekannten Forschungseinrichtungen und Institutionen. Die EEA ist eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft, in der alle Personen Mitglied werden können, die auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften arbeiten und daran interessiert sind. Weitere Informationen: Das DIW Berlin nimmt außerdem mit zahlreichen Mitarbeitern/-innen und über 20 angenommenen Vorträgen an der Jahrestagung 2005 des Vereins für Socialpolitik teil. Damit liegt es mit seiner Präsenz wie bereits im letzten Jahr an der Spitze der Wirtschaftsforschungsinstitute. Schwerpunktthema der diesjährigen Tagung vom 27. bis 30. September 2005 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist "Perspektiven für das Gesundheitswesen". Das DIW Berlin lädt auch in diesem Jahr die Teilnehmer/-innen der Tagung zu einem Mittagsempfang ein. Weitere Informationen:
Ist das europäische Sozialstaatsmodell in Deutschland gescheitert? Nach einem Jahrzehnt, geprägt von geringem Wirtschaftswachstum und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland und Frankreich, hat Tony Blair die ökonomischen Reformen in Europa in Frage gestellt. Wird es nun Zeit, in Deutschland verstärkt nach einer freien Marktwirtschaft nach dem Vorbild der USA und Großbritanniens zu streben? Die Bewertung des Sozialstaatsmodells und seiner Rolle in Deutschland war Thema der zweiten Joint Debate der britischen Wirtschaftszeitschrift "The Economist", der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft und des DIW Berlin. Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten mit über 180 interessierten Gästen am 7. September 2005 über Vergangenheit, Zukunft und Potenziale des Modells. Auf dem Podium saßen Lord David Lipsey von der Social Market Foundation, Alain Madelin, Mitglied des französischen Parlaments und früherer Wirtschafts- und Finanzminister, Prof. Dr. Horst Siebert vom Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) und Professor an der John Hopkins Universität Bologna, sowie Prof. Dr. Karl Wilhelm Lauterbach, Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie der Universität Köln.
Weitere Informationen:
DIW Berlin Seminar in Kooperation mit der Kanadischen Botschaft Berlin Kanada zeichnet sich mit einer der höchsten Erwerbsquoten innerhalb der OECD Länder aus. Auch die Erwerbsquoten von unterbeschäftigten Gruppen, wie zum Beispiel älteren Arbeitnehmern und Frauen, liegen über dem Durchschnitt der OECD Länder. Das nächste DIW Berlin Seminar setzt sich mit der erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik Kanadas auseinander. Alan Nymak, Deputy Minister des Department of Human Resources and Skills Development Canada (HRSDC) und Vorsitzender der Canadian Employment Insurance Commission, spricht zum Thema „Bringing Underemployed People into the Workforce: A Canadian Success Story“ und referiert über die Erfolge Kanadas bei der Eingliederung von unterbeschäftigten Personen in den Arbeitsmarkt. Der Vortrag gibt auch einen Überblick über die zukünftigen Herausforderungen der demografischen Entwicklung und des Arbeitsmarkts und über die Maßnahmen, mit denen die Kanadische Regierungen diesen Probleme entgegen treten will. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Die Veranstaltung endet mit einem Empfang. Datum: Donnerstag, 13. Oktober 2005, Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17.30
Uhr Aus Sicherheitsgründen erfolgt eine Einlasskontrolle. Bitte bringen Sie dafür einen Personalausweis oder ein entsprechendes Dokument mit.
Anlässlich des Second IZA Annual Migration Meetings, das vom 11. bis 12. September 2005 in Chicago stattgefunden hat, hielt Klaus F. Zimmermann einen Vortrag zum Thema "Fortress Europe: The Price of Being Closed" im Rahmen der Julian Simon Lecture.
Aktueller Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 39/2005 Ein messbarer Erfolg der internationalen Klimaschutzpolitik steht nach wie vor aus: Statt der angestrebten Reduktion sind die energiebedingten Emissionen von Kohlendioxid (CO2) nach Schätzungen des DIW Berlin im Jahr 2004 gegenüber dem Vorjahr weltweit um etwa 4,5 Prozent gestiegen. Das ist gut ein Viertel mehr als im Jahr 1990. Das DIW Berlin fordert eine drastische Trendumkehr. Der Emissionshandel kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Da er jedoch nur auf die Sektoren Energiewirtschaft und Industrie beschränkt ist, müssen zugleich wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um die Emissionen in den übrigen Sektoren, vor allem beim Verkehr und den privaten Haushalten, zu senken.
Aktueller Weekly Report Weekly Report Nr. 25/2005 The Russian foreign exchange and financial market crisis of summer 1998 was caused by international movements of capital following the Asian crisis, and it plunged the Russian commercial banks into major difficulties. Practically the entire banking sector was hit by acute liquidity shortage. The main cause of the banking crisis must be seen in the banking sector regulation, which was defective if not lacking altogether. This encouraged the banks to take big exchange rate risks on liabilities in foreign currencies, and to lend with little risk diversification, which proved fatal in the crisis. The method used by the Russian authorities to deal with the crisis was also unorthodox by western standards. The crisis was overcome without major restructuring in the banking sector and accomplished at astonishingly little cost to the economy as a whole. However, the success in the form of good growth rates in every year since 1998 only seemingly justifies this neglect, for the relatively weak constitution of the banking sector in Russia - compared with other transition economies - has certainly hampered even better economic development. Although some more recent legislative initiatives do give reason to hope for improvement here, powerful interests are still preventing the optimal restructuring of the banking scene that is necessary for the economy as a whole.
Zum Weekly Report:
Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 2/2005 Die ökonomischen Schäden durch extreme Wetterereignisse haben in den letzten drei Jahrzehnten enorm zugenommen – eine Folge des globalen Klimawandels. Ohne eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration auf dem heutigen Niveau sind deshalb zunehmend irreversible und gefährliche Klimaschäden zu befürchten. Eine schnell aktiv werdende Klimaschutzpolitik hingegen könnte gesamtwirtschaftliche Schäden von bis zu 200 Billionen US-Dollar bis zum Jahre 2050 abwenden. Im aktuellen Vierteljahrsheft 2/2005 des DIW Berlin analysieren renommierte Forscher/-innen und Praktiker/-innen die ökonomischen Kosten des Klimawandels und der Klimapolitik, die damit verbundenen Finanzrisiken sowie den Aufwand und Nutzen nationaler und internationaler Klimaschutzstrategien.
Research Notes 5/2005 Gemäß der klassischen ökonomischen Theorie der
Kriminalität sollte ein Anstieg der erwarteten Strafe (also
des Produktes aus Strafwahrscheinlichkeit und Strafmaß)
Zu den Research Notes:
Politikberatung kompakt Nr. 9 Forschungsprojekt im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung Gegenstand der Kurzexpertise ist die empirische Analyse der Umverteilungswirkungen
Zu Politikberatung kompakt Nr. 9:
Neue Diskussionspapiere Nr. 514: Transitional Dynamics in a Growth Model with Distributive
Politics. Diese und weitere neue Diskussionspapiere finden Sie auf unserer
Homepage:
Tätigkeitsbericht 2004 Zum Tätigkeitsbericht:
Wahlprogramme unter der Lupe: Analyse des DIW
Berlin für das ZDF und Der Tagesspiegel Weitere Informationen sowie das Gutachten finden Sie unter: http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/20050830_gutachten_zdf.html Neue Ausgabe von DIW@school
Sie finden die aktuelle Ausgabe im Internet unter:
Aufsätze von Mitarbeitern/-innen des DIW
Berlin in referierten Fachzeitschriften Can EU Conditionality Remedy Soft Budget Constraints in Transition
Countries? Freizeitverhalten als Ausdruck sozialer Ungleichheiten oder Ergebnis
individualisierter Lebensführung? Zur Bedeutung von Einkommen
und Bildung im Zeitverlauf. Induced Technological Change in a Multi-Regional, Multi-Sectoral,
Integrated Asessment Model (WIAGEM): Impact Assessment of Climate
Policy Strategies. The Role of Technological Change for a Sustainable Development:
Editorial. Transactions That Did Not Happen and Their Influence on Prices.
International Market Integration for Natural Gas? A Cointegration
Analysis of Prices in Europe, North America and Japan.
Veranstaltungsvorschau Die Mitarbeiter/-innen des DIW Berlin präsentieren und diskutieren ihre Forschungsergebnisse im Rahmen institutseigener Veranstaltungen oder auf Veranstaltungen in Kooperation mit dem DIW Berlin. 4th Conference on Applied Infrastructure Research DIW Berlin Seminar in Kooperation mit der Kanadischen
Botschaft Berlin Berlin Lunchtime Meeting "Arbeitsmarkt" Industrietagung Fachkonferenz Weitere Veranstaltungen des DIW Berlin:
Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)
Das SOEP ist eine seit 1984 laufende jährliche Wiederholungsbefragung von Deutschen, Ausländern und Zuwanderern in den alten und neuen Bundesländern. Die Stichprobe umfasste im Erhebungsjahr 2004 fast 12.000 Haushalte mit ungefähr 22.000 Personen. Themenschwerpunkte sind unter anderem Haushaltszusammensetzung, Erwerbs- und Familienbiographie, Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität, Einkommensverläufe, Gesundheit, Lebenszufriedenheit und soziale Sicherung.
SOEP-Daten bis 2004 erhältlich Konferenz SOEP 2006 Berichterstattung zur sozio-ökonomischen
Entwicklung in Deutschland
Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Reichtum
und Armut" Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung
"Zukunft des deutschen Finanzsektors" First Annual Workshop Households in Conflict
Network (HiCN) Weitere Call for Papers finden Sie auf unserer Homepage:
"Große
Koalition oder italienische Verhältnisse". "Die wahre Last der Schulden". Gastbeitrag von Prof. Dr. Alfred Steinherr in: Der Tagesspiegel, 18. September 2005. "Zoff an der Zapfpistole". Gastbeitrag von Prof. Dr. Claudia Kemfert über die steigenden Ölpreise in: Frankfurter Rundschau, 12. September 2005. "Eine
Lehre aus ´Katrina´". "Arbeiten
bis siebzig". Weitere Presseartikel:
20. Oktober 2005
Das DIW Berlin sucht ab dem 1. Februar 2006 oder früher eine/n Vorstandssekretär/in. Zum Stellenangebot: Das DIW Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Praktikanten/-in für die Öffentlichkeitsarbeit. Zum Stellenangebot:
Das DIW Berlin ist das größte Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland. Es ist als unabhängiges Institut ausschließlich gemeinnützigen Zwecken verpflichtet und betreibt Grundlagenforschung und wirtschaftspolitische Beratung. 1925 wurde das DIW Berlin als Institut für Konjunkturforschung gegründet und erhielt einige Jahre später seinen heutigen Namen. Den Sitz hat es seit seiner Gründung in Berlin.
Ausgabe Nr. 17/2005 vom 28. September 2005 (3. Jahrgang),
ISSN 1612-362X. Redaktion:
Sabrina
Ortmann
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PDF: http://www.diw.de/deutsch/newsletter/archiv/newsletter_20050929.pdf Newsletter abonnieren: newsletter@diw.de
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