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DIW Berlin
www.diw-berlin.de

DIW-Newsletter Nr. 17
28. September 2005
ISSN 1612-362X

 

 

   
  Sehr geehrte Damen und Herren,

das DIW Berlin feiert in diesem Jahr sein 80jähriges Jubiläum. Mit den Webseiten "80 Jahre DIW Berlin“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich ausführlich über die Historie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu informieren. Auf der Seite "Persönlichkeiten" stellen wir Ihnen die ehemaligen Präsidenten des Instituts vor. Unter der Rubrik "80 Jahre Konjunktur " erfahren Sie alle wichtigen Einzelheiten über die internationale Fachtagung im Dezember.

Der DIW-Newsletter informiert Sie alle drei Monate über die neuesten Ereignisse rund um das DIW Berlin sowie über aktuelle Personalien, Veranstaltungen, Call for Papers, Stellenangebote, Presseartikel und vieles mehr. Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie ihn an mögliche Interessenten weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Sabrina Ortmann (sortmann@diw.de)
Stabsabteilung Information und Organisation

Themenüberblick:

Nachrichten aus dem DIW Berlin

  • 80 Jahre DIW Berlin
  • Hohe Vortragsbeteiligung des DIW Berlin auf den Jahrestagungen der EEA und des VfS
  • Joint Debate: Ist das europäische Sozialstaatsmodell in Deutschland gescheitert?
  • DIW Berlin Seminar in Kooperation mit der Kanadischen Botschaft Berlin
  • Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann
  • Dr. Alexander von Tippelskirch
  • Prof. Dr. Gert G. Wagner
  • Prof. Dr. Claudia Kemfert
  • Prof. Dr. Reimund Schwarze und Prof. Dr. Dieter Schumacher
  • Dr. Ulrich Hange
  • Matthias Reichel
  • Stephen P. Jenkins
  • Wochenbericht des DIW Berlin
  • Weekly Report
  • Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung
  • Research Notes
  • Politikberatung kompakt
  • Diskussionspapiere
  • Tätigkeitsbericht 2004
  • Gutachten: Wahlprogramme unter der Lupe
  • DIW@school
  • Aufsätze von Mitarbeitern/-innen des DIW Berlin in referierten Fachzeitschriften

Veranstaltungen

  • Veranstaltungsvorschau

Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

  • SOEP-Daten bis 2004 erhältlich
  • Konferenz SOEP 2006
  • Berichterstattung zur sozio-ökonomischen Entwicklung in Deutschland

Call for Papers

  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Reichtum und Arbeit"
  • Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Zukunft des deutschen Finanzsektors"
  • First Annual Workshop "Households in Conflict Network (HiCN)"

Das DIW Berlin in der Presse

  • "Große Koalition oder italienische Verhältnisse"
  • "Die wahre Last der Schulden"
  • "Zoff an der Zapfpistole"
  • "Eine Lehre aus ´Katrina´"
  • "Arbeiten bis siebzig"

Pressetermine

  • Pressekonferenz zur Vorstellung des "Herbstgutachtens"

Karriere

  • Das DIW Berlin sucht eine/n Vorstandssekretär/in
  • Praktikumsplatz in der Öffentlichkeitsarbeit

Kurzprofil des DIW Berlin

Impressum

Technische Hinweise

Nachrichten aus dem DIW Berlin

80 Jahre DIW Berlin

Das DIW Berlin feiert in diesem Jahr sein 80jähriges Bestehen. Gegründet wurde es 1925 von dem ersten Präsidenten Dr. phil. Ernst Wagemann. Bei der Ausgründung des Instituts aus dem Statistischen Reichsamt im Jahre 1925 lag die Absicht zugrunde, Datenanalysen mit wirtschaftstheoretischer Perspektive zu verbinden. Als "Institut für Konjunkturforschung" stand die Wirtschaftsdynamik von Anfang an im Mittelpunkt der Arbeit.


Ernst Wagemann war von 1925 bis 1945 der erste Präsident des DIW Berlin

Die Umbenennung in "Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung" erfolgte in den vierziger Jahren. Über die Jahrzehnte war das DIW Berlin gut in der Politikberatung präsent. Während der Berlin-Blockade untersuchte es den Mindesttransportbedarf für die Westsektoren. Das Zukunftsinvestitionsprogramm 1977-1980 der Bundesregierung beruhte maßgeblich auf seiner Analyse. In den neunziger Jahren wurde die ukrainische Regierung bei ihren Wirtschaftsreformen beraten, und das DIW Berlin schlug für Deutschland erstmals ein konkretes Modell für eine Ökosteuer vor. In der aktuellen Reformdiskussion zur Modernisierung Deutschlands trat das Institut immer wieder mit weithin beachteten Analysen - etwa zur Steuerreform - hervor. Für die öffentliche Sichtbarkeit sorgt der schon legendäre "Wochenbericht", der erstmals 1928 erschien. Er ist weiter Flaggschiff für die wirtschaftspolitische Umsetzung der Forschungsergebnisse des Instituts.


Das Gebäude des DIW Berlin in der Königin-Luise-Straße 5 in Berlin

Mit den Webseiten "80 Jahre DIW Berlin“ bieten wir Ihnen jetzt die Möglichkeit, sich ausführlich über die Historie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu informieren. Auf der Seite "Persönlichkeiten" stellen wir Ihnen die ehemaligen Präsidenten des Instituts vor. Unter der Rubrik "80 Jahre Konjunktur " erfahren Sie alle wichtigen Einzelheiten über die internationale Fachtagung im Dezember.

Zu den Jubiläums-Sonderseiten "80 Jahre DIW Berlin":
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/jubilaeum/index.html

Hohe Vortragsbeteiligung des DIW Berlin auf den Jahrestagungen der EEA und des VfS

An der zwanzigsten Jahrestagung der European Economic Association (EEA) vom 24. bis 27. August 2005 an der Universität Amsterdam war das DIW Berlin mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Vorträgen beteiligt. Das Institut präsentierte sich neben anderen renommierten und international bekannten Forschungseinrichtungen und Institutionen. Die EEA ist eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft, in der alle Personen Mitglied werden können, die auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften arbeiten und daran interessiert sind.

Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/eea_2005/index.html

Das DIW Berlin nimmt außerdem mit zahlreichen Mitarbeitern/-innen und über 20 angenommenen Vorträgen an der Jahrestagung 2005 des Vereins für Socialpolitik teil. Damit liegt es mit seiner Präsenz wie bereits im letzten Jahr an der Spitze der Wirtschaftsforschungsinstitute. Schwerpunktthema der diesjährigen Tagung vom 27. bis 30. September 2005 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist "Perspektiven für das Gesundheitswesen". Das DIW Berlin lädt auch in diesem Jahr die Teilnehmer/-innen der Tagung zu einem Mittagsempfang ein.

Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/vfs_2005.html

Ist das europäische Sozialstaatsmodell in Deutschland gescheitert?

Nach einem Jahrzehnt, geprägt von geringem Wirtschaftswachstum und Massenarbeitslosigkeit in Deutschland und Frankreich, hat Tony Blair die ökonomischen Reformen in Europa in Frage gestellt. Wird es nun Zeit, in Deutschland verstärkt nach einer freien Marktwirtschaft nach dem Vorbild der USA und Großbritanniens zu streben? Die Bewertung des Sozialstaatsmodells und seiner Rolle in Deutschland war Thema der zweiten Joint Debate der britischen Wirtschaftszeitschrift "The Economist", der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft und des DIW Berlin. Namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten mit über 180 interessierten Gästen am 7. September 2005 über Vergangenheit, Zukunft und Potenziale des Modells. Auf dem Podium saßen Lord David Lipsey von der Social Market Foundation, Alain Madelin, Mitglied des französischen Parlaments und früherer Wirtschafts- und Finanzminister, Prof. Dr. Horst Siebert vom Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) und Professor an der John Hopkins Universität Bologna, sowie Prof. Dr. Karl Wilhelm Lauterbach, Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie der Universität Köln.


Prof. Dr. Horst Siebert, Alain Madelin, John Peet, Prof. Dr. Karl Wilhelm Lauterbach, Lord David Lipsey (Foto: Marc Darchinger)

Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/20050914_bericht_joint_debate.html

DIW Berlin Seminar in Kooperation mit der Kanadischen Botschaft Berlin

Kanada zeichnet sich mit einer der höchsten Erwerbsquoten innerhalb der OECD Länder aus. Auch die Erwerbsquoten von unterbeschäftigten Gruppen, wie zum Beispiel älteren Arbeitnehmern und Frauen, liegen über dem Durchschnitt der OECD Länder. Das nächste DIW Berlin Seminar setzt sich mit der erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik Kanadas auseinander. Alan Nymak, Deputy Minister des Department of Human Resources and Skills Development Canada (HRSDC) und Vorsitzender der Canadian Employment Insurance Commission, spricht zum Thema „Bringing Underemployed People into the Workforce: A Canadian Success Story“ und referiert über die Erfolge Kanadas bei der Eingliederung von unterbeschäftigten Personen in den Arbeitsmarkt. Der Vortrag gibt auch einen Überblick über die zukünftigen Herausforderungen der demografischen Entwicklung und des Arbeitsmarkts und über die Maßnahmen, mit denen die Kanadische Regierungen diesen Probleme entgegen treten will. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Die Veranstaltung endet mit einem Empfang.

Datum: Donnerstag, 13. Oktober 2005, Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Ort: Kanadische Botschaft Berlin, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin
Teilnahme: Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 8. Oktober 2005 an. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres eingangs berücksichtigt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Per Fax: +49 30 897 89 119 oder per E-Mail: events@diw.de

Aus Sicherheitsgründen erfolgt eine Einlasskontrolle. Bitte bringen Sie dafür einen Personalausweis oder ein entsprechendes Dokument mit.

Personalien


Der Präsident des DIW Berlin, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, ist in die Beratergruppe Group of Societal Policy Analysis (GSPA) des Bureau of European Policy Advisors (BEPA) berufen worden. Am 6. Oktober 2005 wird sich die GSPA erstmalig in Brüssel versammeln, um unter dem Vorsitz des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso über die Nachhaltigkeit der europäischen Sozialmodelle zu diskutieren.
Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/20050919_kfz_eu.html

Anlässlich des Second IZA Annual Migration Meetings, das vom 11. bis 12. September 2005 in Chicago stattgefunden hat, hielt Klaus F. Zimmermann einen Vortrag zum Thema "Fortress Europe: The Price of Being Closed" im Rahmen der Julian Simon Lecture.


Der Bundespräsident hat in Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen Verdienste Dr. Alexander von Tippelskirch das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Alexander von Tippelskirch ist Mitglied des Aufsichtsrats der IKB Deutsche Industriebank AG und Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Freunde des DIW Berlin (VdF). Das Bundesverdienstkreuz am Bande wurde ihm am 8. September 2005 ausgehändigt.


Mit starker Beteiligung des DIW Berlin wurde am 22. Juli 2005 eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft zur Erforschung der ökonomischen Ungleichheit gegründet. In das vierköpfige Executive Commitee der Society for the Study of Economic Inequality, kurz ECINEQ, wurde Prof. Dr. Gert G. Wagner, Leiter des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und Forschungsdirektor am DIW Berlin, gewählt.
Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/20050802_wagner.html


Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin, ist im Juli 2005 in den Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift GAIA - Ecological Perspectives in Science, Humanities, and Economics berufen worden.
Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/20050713_kemfert_gaia.html


Prof. Dr. Reimund Schwarze, Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt des DIW Berlin, wurde zum 1. Januar 2006 in den Herausgeberrat der Geneva Papers on Risk and Insurance - Issues and Practices berufen. Die Geneva Papers sind ein SSCI-gelistetes Journal von Palgrave Macmillan. Reimund Schwarze wurde darüber hinaus, wie auch Prof. Dr. Dieter Schumacher aus der Abteilung Weltwirtschaft des DIW Berlin, zum Honorarprofessor an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina bestellt.
Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/20050801_schwarze_reimund.html


Seit dem 1. September 2005 ist im DIW Berlin die Funktion des Fundraisers besetzt. Dr. Ulrich Hange hat diese Stelle angetreten, um die wissenschaftlichen Abteilungen bei der strategischen Akquise von Drittmitteln und Forschungsförderungen kompetent und professionell zu unterstützen.


Seit dem 1. August 2005 ist Matthias Reichel neuer Controller am DIW Berlin. Matthias Reichel hat damit die Nachfolge von Barbara Siemons angetreten. Die letzten sieben Jahre ist Matthias Reichel bei der Mologen AG in Berlin-Dahlem für Finanzen verantwortlich gewesen.


Stephen P. Jenkins, Beiratsmitglied und Forschungsprofessor des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), wird ab Anfang Oktober vier Monate zu Gast im SOEP sein.

Publikationen

Aktueller Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 39/2005
Weltweite CO2-Emissionen auf neuem Höchststand

Ein messbarer Erfolg der internationalen Klimaschutzpolitik steht nach wie vor aus: Statt der angestrebten Reduktion sind die energiebedingten Emissionen von Kohlendioxid (CO2) nach Schätzungen des DIW Berlin im Jahr 2004 gegenüber dem Vorjahr weltweit um etwa 4,5 Prozent gestiegen. Das ist gut ein Viertel mehr als im Jahr 1990. Das DIW Berlin fordert eine drastische Trendumkehr. Der Emissionshandel kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Da er jedoch nur auf die Sektoren Energiewirtschaft und Industrie beschränkt ist, müssen zugleich wirksame Maßnahmen ergriffen werden, um die Emissionen in den übrigen Sektoren, vor allem beim Verkehr und den privaten Haushalten, zu senken.

Aktueller Weekly Report
Der Weekly Report ist die neue Online-Publikation des DIW Berlin. Seit Anfang 2005 erscheinen jeden Monat vier Berichte des Wochenberichts in englischer Sprache.

Weekly Report Nr. 25/2005
The Russian Banking Sector: Unsolved Problems Seven Years after the Crisis.
Von Alfred Steinherr und Erik Klär

The Russian foreign exchange and financial market crisis of summer 1998 was caused by international movements of capital following the Asian crisis, and it plunged the Russian commercial banks into major difficulties. Practically the entire banking sector was hit by acute liquidity shortage. The main cause of the banking crisis must be seen in the banking sector regulation, which was defective if not lacking altogether. This encouraged the banks to take big exchange rate risks on liabilities in foreign currencies, and to lend with little risk diversification, which proved fatal in the crisis. The method used by the Russian authorities to deal with the crisis was also unorthodox by western standards. The crisis was overcome without major restructuring in the banking sector and accomplished at astonishingly little cost to the economy as a whole. However, the success in the form of good growth rates in every year since 1998 only seemingly justifies this neglect, for the relatively weak constitution of the banking sector in Russia - compared with other transition economies - has certainly hampered even better economic development. Although some more recent legislative initiatives do give reason to hope for improvement here, powerful interests are still preventing the optimal restructuring of the banking scene that is necessary for the economy as a whole.

Zum Weekly Report:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/weeklyreport/aktuell/

Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung 2/2005
Die ökonomischen Kosten des Klimawandels und der Klimapolitik.
Von Claudia Kemfert und Barbara Praetorius

Die ökonomischen Schäden durch extreme Wetterereignisse haben in den letzten drei Jahrzehnten enorm zugenommen – eine Folge des globalen Klimawandels. Ohne eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration auf dem heutigen Niveau sind deshalb zunehmend irreversible und gefährliche Klimaschäden zu befürchten. Eine schnell aktiv werdende Klimaschutzpolitik hingegen könnte gesamtwirtschaftliche Schäden von bis zu 200 Billionen US-Dollar bis zum Jahre 2050 abwenden.

Im aktuellen Vierteljahrsheft 2/2005 des DIW Berlin analysieren renommierte Forscher/-innen und Praktiker/-innen die ökonomischen Kosten des Klimawandels und der Klimapolitik, die damit verbundenen Finanzrisiken sowie den Aufwand und Nutzen nationaler und internationaler Klimaschutzstrategien.

Research Notes 5/2005
Eine ökonometrische Analyse der Wirkung des deutschen Strafverfolgungssystems auf das Kriminalitätsaufkommen.
Von Horst Entorf und Hannes Spengler

Gemäß der klassischen ökonomischen Theorie der Kriminalität sollte ein Anstieg der erwarteten Strafe (also des Produktes aus Strafwahrscheinlichkeit und Strafmaß)
eine Reduktion der Kriminalität bewirken. In der empirischen Analyse gestaltet sich ein
Test dieser überschaubar anmutenden Hypothese als äußerst komplex. Üblicherweise wird in der empirischen Kriminalitätsforschung nur ein Bruchteil der Zusammenhänge gleichzeitig berücksichtigt. Den Autoren der Studie ist es gelungen, dieses Defizit zu überwinden und eine entsprechend umfassende, mit Bundesländerdaten des Zeitraums 1977 bis 2001 der Polizeilichen Kriminalstatistik und der Strafverfolgungsstatistik aufgebaute Datenbank (RegKrimDA) zu erstellen.

Zu den Research Notes:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/
researchnotes/docs/papers/rn5.pdf

Politikberatung kompakt Nr. 9
Verteilungseffekte der staatlichen Familienförderung –
Ein empirischer Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich
August 2005

Forschungsprojekt im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung
Forschungsschwerpunkt "Zukunft des Sozialstaats“
Von Katharina Wrohlich, Viktor Steiner, Fabien Dell und Alexandre Baclet

Gegenstand der Kurzexpertise ist die empirische Analyse der Umverteilungswirkungen
der Einkommensteuer und ihrer familienpolitischen Komponenten in Deutschland
und Frankreich. Ein Vergleich der Steuertarife in Deutschland und Frankreich zeigt, dass
sowohl die Grenz- als auch die Durchschnittsbelastung in beiden Ländern ähnlich verläuft,
wobei die durchschnittliche Belastung im französischen Tarif im oberen Einkommensbereich höher ist als im deutschen Tarif.

Zu Politikberatung kompakt Nr. 9:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/diwkompakt/docs/diwkompakt_2005-009.pdf

Neue Diskussionspapiere

Nr. 514: Transitional Dynamics in a Growth Model with Distributive Politics.
Ghate, Chetan
Nr. 513: Economic Growth of Agglomerations and Geographic Concentration of Industries - Evidence for Germany.
Geppert, Kurt; Gornig, Martin; Werwatz, Axel
Nr. 512: Convergence of Electricity Wholesale Prices in Europe? A Kalman Filter Approach.
Zachmann, Georg
Nr. 511: Individual Risk Attitudes: New Evidence from a Large, Representative, Experimentally-Validated Survey.
Dohmen, Thomas; Falk, Armin; Huffman, David; Sunde, Uwe; Schupp, Jürgen; Wagner, Gert G.
Nr. 510: Spatial Proximity and Contacts between Elderly Parents and Their Adult Children: A European Comparison.
Hank, Karsten
Nr. 509: Innovative Energy Technologies and Climate Policy in Germany.
Schumacher, Katja; Sands, Ronald D.
Nr. 508 : Do Eurozone Countries Cheat with Their Budget Deficit Forecasts?
Brück, Tilman; Stephan, Andreas
Nr. 507: The Spatial Econometrics of Elephant Population Change: A Note.
Frank, Björn; Maurseth, Per Botolf
Nr. 506: Die Einführung der Praxisgebühr und ihre Wirkung auf die Zahl der Arztkontakte und die Kontaktfrequenz: eine empirische Analyse.
Grabka, Markus M.; Schreyögg, Jonas; Busse, Reinhard
Nr. 505: Social Agglomeration Externalities.
Borck, Rainald
Nr. 504: Fiscal Competition, Capital-Skill Complementarity, and the Composition of Public Spending.
Borck, Rainald
Nr. 503: Voting, Inequality, and Redistribution.
Borck, Rainald

Diese und weitere neue Diskussionspapiere finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/
diskussionspapiere/jahrgang05/

Tätigkeitsbericht 2004
Der Tätigkeitsbericht 2004 liegt als PDF-Dokument im Internet bereit. Er gibt einen vollständigen Überblick über die wissenschaftlichen Forschungsaktivitäten, die Organisationsform und die Kooperationspartner des DIW Berlin.

Zum Tätigkeitsbericht:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/taetigkeitsbericht/index.html


Wahlprogramme unter der Lupe: Analyse des DIW Berlin für das ZDF und Der Tagesspiegel
Vor dem Hintergrund der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 haben das DIW Berlin und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag des ZDF-Morgenmagazins und des Tagesspiegels die Wahlprogramme der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei.PDS wissenschaftlich beurteilt. Die Analyse umfasste die Politikfelder Arbeitsmarkt, Steuern, Rentenversicherung und Krankenversicherung.

Weitere Informationen sowie das Gutachten finden Sie unter: http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/2005/20050830_gutachten_zdf.html

Neue Ausgabe von DIW@school
Das DIW Berlin hat eine neue Ausgabe von DIW@school veröffentlicht. Die aktuelle Ausgabe erklärt unter anderem was Armut ist, informiert über Jugendarbeitslosigkeit sowie über die Kosten des Klimawandels und die Sorgen der Bevölkerung über die Folgen der EU Erweiterung. DIW@school erscheint seit Beginn des Jahres 2004 zweimal jährlich als Online-Ausgabe, die von der Homepage des DIW Berlin herunter geladen werden kann und Schulen kostenlos zur Verfügung steht. Die Veröffentlichung umfasst praxisrelevantes, aktuelles Unterrichtsmaterial über die Wirtschaft und über wirtschaftspolitische Themen. Alle Beiträge stammen von Wissenschaftlern/-innen des DIW Berlin und sind leicht verständlich geschrieben.

Sie finden die aktuelle Ausgabe im Internet unter:
http://www.diw.de/atschool/

Aufsätze von Mitarbeitern/-innen des DIW Berlin in referierten Fachzeitschriften
(15. Juni 2005 bis 15. September)

Can EU Conditionality Remedy Soft Budget Constraints in Transition Countries?
Herbert Brücker, Philipp J. H. Schröder, Christian Weise
In: Journal of Comparative Economics 33 (2005), 2, S. 371-386

Freizeitverhalten als Ausdruck sozialer Ungleichheiten oder Ergebnis individualisierter Lebensführung? Zur Bedeutung von Einkommen und Bildung im Zeitverlauf.
Bettina Isengard
In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 57 (2005), 2, S. 254-277

Induced Technological Change in a Multi-Regional, Multi-Sectoral, Integrated Asessment Model (WIAGEM): Impact Assessment of Climate Policy Strategies.
Claudia Kemfert
In: Ecological Economics 54 (2005), 2-3, S. 293-305

The Role of Technological Change for a Sustainable Development: Editorial.
Herman R.J. Vollebergh, Claudia Kemfert
In: Ecological Economics 54 (2005), 2-3, S. 133-147

Transactions That Did Not Happen and Their Influence on Prices.
Alan Kirman, Rainer Schulz, Wolfgang Härdle, Axel Werwatz
In: Journal of Economic Behavior & Organization 56 (2005), 4, S. 567-591

International Market Integration for Natural Gas? A Cointegration Analysis of Prices in Europe, North America and Japan.
Boriss Siliverstovs, Guillaume L'Hégaret, Anne Neumann, Christian von Hirschhausen
In: Energy Economics 27 (2005), 4, S. 603-615

  • Weitere Publikationen von Mitarbeitern/-innen des DIW Berlin:
    http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/nl_publikationen_20030822.html

Veranstaltungen

Veranstaltungsvorschau

Die Mitarbeiter/-innen des DIW Berlin präsentieren und diskutieren ihre Forschungsergebnisse im Rahmen institutseigener Veranstaltungen oder auf Veranstaltungen in Kooperation mit dem DIW Berlin.

4th Conference on Applied Infrastructure Research
Termin: 8. Oktober 2005
Ort: Technische Universität Berlin (TU Berlin), Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin 
Kontakt: TU Berlin, Workgroup for Infrastructure Policy (WIP), E-Mail: conference@wip.tu-berlin.de, Tel. (030) 314 236-49
Weitere Informationen unter wip.tu-berlin.de/workshop/

DIW Berlin Seminar in Kooperation mit der Kanadischen Botschaft Berlin
Termin: Donnerstag, 13. Oktober 2005, Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Alan Nymak, Deputy Minister des Department of Human Resources and Skills Development Canada (HRSDC) und Vorsitzender der Canadian Employment Insurance Commission, spricht zum Thema „Bringing Underemployed People into the Workforce: A Canadian Success Story“
Ort: Kanadische Botschaft Berlin, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin
Teilnahme: Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 8. Oktober 2005 an. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres eingangs berücksichtigt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Per Fax: (030) 897 89-119 oder per E-Mail: events@diw.de
Aus Sicherheitsgründen erfolgt eine Einlasskontrolle. Bitte bringen Sie dafür einen Personalausweis oder ein entsprechendes Dokument mit.

Berlin Lunchtime Meeting "Arbeitsmarkt"
Termin: 26. Oktober 2005 Berlin
Mit Prof. Dr. Johann Eekhoff und einem Korreferat von Alexander von Gersdorff, Rheinische Post
Ort: dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin
Kontakt: Ralf Messer, Telefon: (030) 897 89-569, E-Mail: rmesser@diw.de

Industrietagung
Herbsttagung
Termin: 14. und 15. November 2005
Die nächste Industrietagung wird in den Konferenzräumen des Manzini Mitte stattfinden. Schwerpunktthema wird die Frage sein, inwieweit Forschung und Entwicklung zum Wachstum beitragen können.
Ort: Manzini Mitte, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin-Mitte
Kontakt: Ralf Messer, Telefon: (030) 897 89-569, E-Mail: rmesser@diw.de
http://www.diw.de/deutsch/produkte/veranstaltungen/industrietagung/

Fachkonferenz
Termin: 8. und 9. Dezember 2005
Anlässlich des achtzigjährigen Bestehens des DIW Berlin findet die internationale Fachkonferenz "80 Jahre Konjunkturforschung" statt.
Ort: Quartier 110, Friedrichstr. 180-184, 10117 Berlin
Kontakt: Ralf Messer, Telefon: (030) 897 89-569, E-Mail: rmesser@diw.de

Weitere Veranstaltungen des DIW Berlin:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/veranstaltungen/index.html

Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Das SOEP ist eine seit 1984 laufende jährliche Wiederholungsbefragung von Deutschen, Ausländern und Zuwanderern in den alten und neuen Bundesländern. Die Stichprobe umfasste im Erhebungsjahr 2004 fast 12.000 Haushalte mit ungefähr 22.000 Personen. Themenschwerpunkte sind unter anderem Haushaltszusammensetzung, Erwerbs- und Familienbiographie, Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität, Einkommensverläufe, Gesundheit, Lebenszufriedenheit und soziale Sicherung.

SOEP-Daten bis 2004 erhältlich
Die CD-ROMs mit den Daten der Jahre 1984-2004 stehen der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zur Auswertung zur Verfügung. Nach Abschluss eines Datennutzungsvertrages kann das CD-Paket zum Preis von 30 € (plus Versandkosten) bestellt werden. Bei Fragen und Bestellwünschen wenden Sie sich bitte an das SOEP-Team unter der zentralen E-Mailadresse soepmail@diw.de. Wichtige Indikatoren zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Wohnen, Einkommen und Bildung bis zum Jahr 2004 finden Sie im SOEP-Monitor auf unserer Homepage:
http://www.diw.de/deutsch/sop/service/soepmonitor

Konferenz SOEP 2006
Die 7th International German Socio-Economic Panel User Conference SOEP 2006 findet vom 3. bis 5. Juli 2006 im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des DIW Berlin unter:
http://www.diw.de/soep2006/

Berichterstattung zur sozio-ökonomischen Entwicklung in Deutschland
Mit der jetzt erschienenen umfangreichen "Berichterstattung zur sozio-ökonomischen Entwicklung in Deutschland - Arbeit und Lebensweisen“ ist eine allgemeinverständliche und politikrelevante Publikation auf Basis des SOEP erschienen. Der Buchband sieht sich in der Art seiner Sozialberichterstattung in weiten Teilen der gleichen Theorie-Tradition wie das SOEP verpflichtet. Gründungsväter dieser Tradition sind der Soziologe und frühere Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin Wolfgang Zapf (Konzeption der Wohlfahrtsproduktion) sowie der ehemalige Präsident des DIW Berlin und frühere Leiter des SOEP, Hans-Jürgen Krupp. Die in Mannheim, Frankfurt am Main und schließlich Berlin entwickelte Form der Sozialberichterstattung hat an Aktualität nicht eingebüßt und wird auch heute noch beispielsweise im alle zwei Jahre erscheinenden und gemeinsam vom Statistischen Bundesamt sowie Sozialforscher/-innen herausgegebenen Datenreports erstellt. Das Buch ist 2005 im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen und hat einen Umfang von 625 Seiten (inklusive CD-ROM). ISBN 3-531-14316-6, Euro 45,90.

Call for Papers

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Reichtum und Armut"
Call for Papers für die Ausgabe Nr. 1/2006
Die Abstracts sollen bitte bis zum 15. Oktober 2005 eingehen.
Der Abgabetermin für das vollständige Manuskript ist der 10. Januar 2006.
Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/
vierteljahrshefte/callforpapers/call_2006_1.html

Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung "Zukunft des deutschen Finanzsektors"
Call for Papers für die Ausgabe Nr. 4/2006
Abstracts werden bis zum 15. Januar 2006 erwartet.
Abgabetermin für das vollständige Manuskript ist der 15. Juli 2006.
Weitere Informationen:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/
vierteljahrshefte/callforpapers/call_2006_4.html

First Annual Workshop Households in Conflict Network (HiCN)
15. und 16. Januar 2006 in Berlin
Bewerbungsfrist: 30. September 2005
Weitere Informationen:
http://www.hicn.org/papers/callforpapersJan06.pdf

Weitere Call for Papers finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.diw.de/deutsch/produkte/service/callforpapers/

Das DIW Berlin in der Presse

"Große Koalition oder italienische Verhältnisse".
Interview mit Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann in: Manager-Magazin, 20. September 2005.

"Die wahre Last der Schulden". Gastbeitrag von Prof. Dr. Alfred Steinherr in: Der Tagesspiegel, 18. September 2005.

"Zoff an der Zapfpistole". Gastbeitrag von Prof. Dr. Claudia Kemfert über die steigenden Ölpreise in: Frankfurter Rundschau, 12. September 2005.

"Eine Lehre aus ´Katrina´".
Gastbeitrag von Prof. Dr. Gert G. Wagner und Prof. Dr. Reimund Schwarze über die Naturkatastrophe und die Notwendigkeit einer Versicherungspflicht in: Die Tageszeitung, 3. September 2005.

"Arbeiten bis siebzig".
Gastbeitrag von Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann und Holger Bonin in: Süddeutsche Zeitung, 18. August 2005.

Weitere Presseartikel:
http://www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse/

Pressetermine (nur für Journalistinnen und Journalisten)

20. Oktober 2005
Pressekonferenz zur Vorstellung des "Herbstgutachtens"
11.00 Uhr, Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Karriere

Das DIW Berlin sucht ab dem 1. Februar 2006 oder früher eine/n Vorstandssekretär/in.

Zum Stellenangebot:
http://www.diw.de/deutsch/karriere/stellenangebote/
archiv_stellenangebote/20050923_vst_sekretaer.html

Das DIW Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Praktikanten/-in für die Öffentlichkeitsarbeit.

Zum Stellenangebot:
http://www.diw.de/deutsch/karriere/stellenangebote/
archiv_stellenangebote/20050706_praktikum_pr.html

Kurzprofil des DIW Berlin

Das DIW Berlin ist das größte Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland. Es ist als unabhängiges Institut ausschließlich gemeinnützigen Zwecken verpflichtet und betreibt Grundlagenforschung und wirtschaftspolitische Beratung. 1925 wurde das DIW Berlin als Institut für Konjunkturforschung gegründet und erhielt einige Jahre später seinen heutigen Namen. Den Sitz hat es seit seiner Gründung in Berlin.

  • Mehr über das DIW Berlin:
    http://www.diw.de/deutsch/dasinstitut/



Impressum

Ausgabe Nr. 17/2005 vom 28. September 2005 (3. Jahrgang), ISSN 1612-362X.
Copyright 2005, DIW Berlin, http://www.diw.de
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Redaktion: Sabrina Ortmann
V.i.S.d.L.P.: Dörte Höppner

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