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Sehr geehrte Damen und Herren,
in der neuen Ausgabe des DIW-Newsletters berichten wir
unter anderem über folgende Themen:
Die Vereinigung der Freunde des DIW Berlin (VdF) hat
bei ihrem Jahrestreffen im Mai einen neuen Vorstand gewählt:
Dr. Alexander von Tippelskirch wurde einstimmig in seiner langjährigen
Arbeit als Vorstandsvorsitzender bestätigt. Neuer stellvertretender
Vorstandsvorsitzender ist Dr. Eric Schweitzer, Präsident der
IHK Berlin und Geschäftsführender Vorstand der Alba AG.
Außerdem war im Juni Prof. Dr. Kai Konrad zu Gast im DIW Berlin.
Im Rahmen eines Institutsseminars stellte der Direktor der Abteilung
„Marktprozesse und Steuerung" am Wissenschaftszentrum Berlin
für Sozialforschung in einem Vortrag zum Thema „Union Strategy
and Optimal Direct Taxation“ Überlegungen zu einem Einkommensmodell
vor.
Darüber hinaus möchten wir Sie auf zwei Veranstaltungen
aufmerksam machen: Am 2. Juli veranstaltet das DIW Berlin gemeinsam
mit der Humboldt-Universität zu Berlin das 4. Berlin Electronic
Business Forum „IT Productivity and Value Chains". Prof.
Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin, hält
am 14. Juli 2004 einen Vortrag zum Thema „Arbeit für alle!
Perspektiven einer neuen Wirtschaftspolitik“ im Rahmen der Ringvorlesung
„Arbeitslosigkeit“ an der Freien Universität Berlin.
Der DIW-Newsletter informiert Sie monatlich über aktuelle
Ereignisse rund um das DIW Berlin sowie über aktuelle Personalien,
Veranstaltungen, Call for Papers, Stellenangebote, Presseartikel und
vieles mehr. Er wird Ihnen kostenlos per E-Mail geschickt. Sie können
den DIW-Newsletter jederzeit unkompliziert wieder abbestellen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Sabrina
Ortmann (sortmann@diw.de)
Stabsabteilung Information und Organisation

Themenüberblick:
Nachrichten
aus dem DIW Berlin
Publikationen
-
„The Economic Consequences
of Terror"
-
Kurzportrait: Applied Economics Quarterly (AEQ)
-
Aktueller Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 26/2004
-
Wochenberichte zum Thema Banken- und Sparkassenwesen
-
Schmollers Jahrbuch, Heft 1/2004
-
Diskussionspapiere des DIW Berlin
-
Aufsätze von Mitarbeiter/-innen des DIW Berlin
in referierten Fachzeitschriften
-
DIW-Konjunkturbarometer
Veranstaltungen
-
Veranstaltungsvorschau
-
Veranstaltungsrückblick
Sozio-oekonomisches
Panel (SOEP)
Call for
Papers
Karriere im DIW Berlin
Das DIW
Berlin in der Presse
-
„Eine Riesenchance
wurde vertan"
-
„Sicherheiten"
-
„Erneuerbare Energien
im Aufwind"
-
„Ein trügerisches
Klischee"
Pressetermine
Kurzprofil des DIW Berlin
Impressum
Technische Hinweise

Nachrichten aus dem DIW
Berlin
Jahrestreffen der VdF 2004 in Berlin
Die jährliche Mitgliederversammlung der Vereinigung
der Freunde des DIW Berlin (VdF) am 12. Mai 2004 in Berlin zeichnete
sich durch grundlegende strategische und personelle Veränderungen
aus. Insbesondere die teilweise Neubesetzung des Vorstands
läutete einen freundschaftlichen und harmonischen Generationenwechsel
ein.
Während Dr. Alexander von Tippelskirch, Sprecher
des Vorstands der IKB Deutsche Industriebank AG in Düsseldorf,
einstimmig in seiner langjährigen Arbeit als Vorstandsvorsitzender
bestätigt wurde, konnte mit Dr. Eric Schweitzer nicht nur ein
neues Vereinsmitglied gewonnen werden: Der Präsident der IHK
Berlin und Geschäftsführende Vorstand der Alba AG wurde
zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dr. Thomas
Hertz, der diesem Gremium bereits seit vielen Jahren mit seinem Engagement
und seiner Unterstützung verbunden ist, bleibt Schatzmeister
der VdF. Zum zweiten Mal stellte sich der Unternehmer Peter Dussmann
für den Vorstand des Fördervereins zur Verfügung und
wird die Arbeit des Instituts weiterhin aktiv unterstützen. Mit
der Amtsübernahme als Präsident des Instituts
der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in diesem Jahr wird Prof.
Dr. Michael Hüther die wissenschaftliche Kompetenz des Vorstands
verstärken. Als weiterer Berliner Wirtschaftsvertreter vervollständigt
Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstands der Landesbank Berlin,
das Führungsgremium der Vereinigung.
Bereits in der vorangegangenen Vorstandssitzung hatte Alexander von
Tippelskirch persönlich Edzard Reuter für sein Engagement
im Vorstand der VdF gedankt. Edzard Reuter, der das Institut auch
in schwierigen Situationen stets unterstützt hat, verließ
den Vorstand auf eigenen Wunsch. Auch Prof. Dr. Gerhard Fels beendete
auf eigenen Wunsch seine Arbeit für dieses Gremium. Der Vorstandsvorsitzende
der VdF dankte ihm in einem Schreiben für seine kontinuierliche
und wertvolle Mitarbeit.
Der alte und der neue Vorstand der VdF mit dem Vorstand des DIW Berlin
(von links):
Dr. Eric Schweitzer, Dr. Susanne Maria Schmidt, Edzard Reuter, Dr.
Alexander von Tippelskirch, Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Peter Dussmann
und Dr. Thomas Hertz
(Foto: Jan Hillnhütter)
Die positive Entwicklung des größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts
im Jahr 2003 verdeutlichte der Bericht des Präsidenten des DIW
Berlin, Prof.
Dr. Klaus F. Zimmermann. „Im Hinblick auf seine Medienpräsenz
liegt das DIW Berlin zusammen mit dem ifo München unangefochten
an der Spitze der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute“,
sagte Klaus F. Zimmermann. „Dieser Erfolg ist nur möglich,
weil sich die wissenschaftliche Exzellenz des Instituts im Jahr 2003
weiterhin gesteigert hat.“ Der Präsident skizzierte die
personellen Veränderungen des Jahres 2003, die bereits in den
Newslettern
des DIW Berlin dargestellt wurden. Er betonte, dass mit dem Generationenwechsel
auf der wissenschaftlichen Führungsebene die Empfehlungen des
Wissenschaftlichen Beirats zur Anbindung von Mitarbeiter/-innen an
Universitäten nahezu vollständig umgesetzt werden konnten.
Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann und Dr. Alexander von Tippelskirch
(Foto: Jan Hillnhütter)

„Union Strategy and Optimal Direct Taxation“
Prof. Dr. Kai Konrad hielt ein Institutsseminar am DIW Berlin
„Union Strategy and Optimal Direct Taxation“
lautete der Titel eines Vortrags von Prof. Dr. Kai Konrad, mit dem
er im DIW Berlin seine Überlegungen zu einem Einkommensmodell
darstellte. Im Rahmen eines Institutsseminars begrüßte
der Vizepräsident des DIW Berlin, Prof.
Dr. Georg Meran, am 17. Juni 2004 den renommierten Direktor der
Abteilung Marktprozesse und Steuerung am Wissenschaftszentrum Berlin
für Sozialforschung. Kai Konrad geht in seinem Modell von zwei
Einkommenstypen - dem Niedrig- und dem hohen Einkommen - aus. „Auf
Basis dieses Modells kann in einem Wohlstandsstaat unter bestimmten
Bedingungen eine mehr oder minder umfangreiche Umverteilung des realen
Einkommens stattfinden“, erklärte Kai Konrad. Im letzten
Teil des Institutsseminars diskutierten die Teilnehmer/-innen zusammen
mit Kai Konrad und Georg Meran die Thesen des 2-Typen-Modells.

Prof. Dr. Kai Konrad im DIW Berlin

Neugestaltung der Abteilungswebseiten des DIW Berlin
haben ihre Internetseiten
komplett überarbeitet. Alle Abteilungen präsentieren
sich nun mit einer einheitlichen visuellen Gestaltung der Seiten
und werden mit ihren Forschungsbereichen knapp und verständlich
porträtiert.

Die neuen Webseiten informieren unter anderem über die Forschungsbereiche
der Abteilungen.

Personalien
Prof. Paul Gregory,
Forschungsprofessor am DIW Berlin, ist vom 17. Mai bis 15.
Juli 2004 Gast in der Abteilung Weltwirtschaft. Paul Gregory kommt
von der University of Houston, Texas/USA.
-
„The Economic Consequences
of Terror"
Dr.
Tilman Brück, Leiter der Abteilung Weltwirtschaft am
DIW Berlin, und Prof. Dr. Bengt-Arne Wickström, Humboldt-Universität
zu Berlin, untersuchen in einem gemeinsamen Beitrag die wirtschaftlichen
Folgen des Terrors. Der im „European Journal of Political
Economy“ publizierte Aufsatz befasst sich mit den Finanz-
und Wachstumseffekten in Entwicklungs- und Industrieländern
nach Terrorattacken. Tilman Brück und Bengt-Arne Wickström
erläutern mit Hilfe von Referaten, die auf der Konferenz
„Wirtschaftliche Folgen des neuen globalen Terrorismus“
im DIW Berlin gehalten wurden, die wirtschaftlichen Effekte des
Terrors auf die nationalen Volkswirtschaften, auf die Finanzmärkte
und den internationalen Handel.
European Journal of Political Economy
ISSN: 0176-2680
The Economic Consequences of Terror
T. Brueck, B.-A. Wickström
Berlin, Germany
20020615/16
Volume: 20
Homepage des European Journal of Political Economy:
www.sciencedirect.com/science/journal/01762680
Informationen zu einem Workshop des DIW Berlin zum Thema „The
Economic Consequences of Global Terrorism" am 14. und 15.
Juni 2004:
www.diw.de/deutsch/produkte/veranstaltungen/ws_consequences/
-
Kurzportraits von Publikationen
des DIW Berlin
In dieser Reihe stellen wir Ihnen
vor.
Applied Economics Quarterly (AEQ)
Die Fachzeitschrift „Applied Economics Quarterly“
(AEQ) erscheint vierteljährlich in englischer Sprache und
leistet einen wichtigen Beitrag zu aktuellen politischen Diskussionen
aus Sicht der empirischen Wirtschaftsforschung.
Renommierte internationale Wissenschaftler/-innen befassen sich
im AEQ mit Themen aus allen Wirtschaftsbereichen, so zum Beispiel
aus der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und der internationalen
Finanzwirtschaft. Die Forschungsgemeinschaft diskutiert aber auch
aktuelle Fragen aus den Bereichen Handel, Stabilität und
Wachstum.
Prof. Dr. Rainer Winkelmann von der Universität Zürich
leitet das im Jahr 2003 neu berufene internationale Herausgeber-Team.
Mit Holger Görg (University of Nottingham, Großbritannien),
Kurt Bännäs (Universität von Umeå, Schweden)
und Beatrice Weder (Universität Mainz) konnten außerdem
weitere hochkarätige Wissenschaftler/-innen als Mitherausgeber
gewonnen werden.
Das vollständige Portrait finden Sie auf unserer Homepage:
www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/portraits/portrait_aeq.html
-
Aktueller Wochenbericht des
DIW Berlin Nr. 26/2004
Massiver Rückgang der öffentlichen Investitionen in
Ostdeutschland
Allen Konsolidierungsbemühungen zum Trotz hat sich in den
letzten beiden Jahren die Finanzlage der ostdeutschen Länder
und Gemeinden rapide verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt
das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht Nr. 26/2004.
Neben
konjunkturellen Gründen waren Auswirkungen der Steuerreform
ausschlaggebend. Bedenklich ist vor allem die Tatsache, dass der
Rotstift primär bei den Investitionsausgaben angesetzt wurde,
die von 1996 bis zum Jahre 2001 um 30 % zurückgefahren wurden.
Ein solches Vorgehen steht im Kontrast zu wachstumsorientierten
Überlegungen. Bei der Umsetzung des Solidarpakts II sollte
geprüft werden, ob der Zeitraum der Mittelvergabe nicht verkürzt
werden kann, um den Finanztransfer zu beschleunigen.
Weitere Informationen:
www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/wochenberichte/docs/04-26-1.html
-
Diskussionspapiere des DIW
Berlin
Nr. 428
The Transition into Work - Specialties for the hidden Labour Force
in Comparison to other economically inactive Persons
Elke
Holst, C.
Katharina Spieß
Nr. 427
Fiscal Policy Rules for Stabilisation and Growth: A Simulation
Analysis of Deficit and Expenditure Targets in a Monetary Union
Tilman
Brück, Rudolf
Zwiener
Nr. 425
How much Market do market-based Instruments create? An Analysis
for the Case of „white" certificates
Ole Langniss, Barbara
Praetorius
Nr. 423
The Incentives for Takeover in Oligopoly
Roman Inderst, Christian
Wey
Alle Diskussionspapiere des DIW Berlin finden Sie unter:
www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/diskussionspapiere/
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Aufsätze von Mitarbeiter/-innen
des DIW Berlin in referierten Fachzeitschriften
(16. April bis 6. Mai)
Vertical Foreclosure versus Downstream Competition with Capital
Precommitment
Pio
Baake, Ulrich Kamecke, Hans-Theo Normann
In: International Journal of Industrial Organization
22(2004) Heft 2; S. 185-192
Games of Climate Change with International Trade
Claudia
Kemfert, Wietze Lise, Richard S.J. Tol
In: Environmental & Resource Economics
2004 Heft 28; S. 209-232
Terrorism and International Trade: An Empirical Investigation
Volker Nitsch, Dieter Schumacher
In: European Journal of Political Economy
20(2004) Heft 2; S. 423-433
Weitere Publikationen von Mitarbeiter/-innen des DIW Berlin:
www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/nl_publikationen_20030822.html
-
DIW-Konjunkturbarometer
Im zweiten Halbjahr 2004 werden die Ergebnisse des DIW-Konjunkturbarometers
an folgenden Terminen auf der Homepage des Instituts veröffentlicht:
10. August, 9. September, 8. Oktober, 10. November, 9. Dezember:
www.diw.de/deutsch/produkte/konjunkturbarometer/

-
Institutsseminar
Termin: 1. Juli 2004, 14.00 Uhr
Jaideep Roy, Indian Statistical Institute
Price Followship.
Veranstaltungsort: DIW Berlin, Englerallee 40, 14195 Berlin, Raum
E 05
Kontakt: Renate Bogdanovic, DIW Berlin, Telefon: (030) 897 89-259,
E-Mail: rbogdanovic@diw.de
-
Vortrag „Arbeit für alle!
Perspektiven einer neuen Wirtschaftspolitik“
Termin: 14. Juli 2004, 18.00 bis 20.00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann, Präsident des DIW Berlin,
zu diesem Thema. Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung
„Arbeitslosigkeit“ an der Freien Universität Berlin
statt.
Veranstaltungsort: Freie Universität Berlin, FB Wirtschaftswissenschaft,
Garystraße 21, Hörsaal 103.
Kontakt: Evelin Stege, DIW Berlin, Telefon: (030) 897 89-211,
E-Mail: estege@diw.de
Weitere Informationen (PDF):
www.diw.de/deutsch/produkte/veranstaltungen/docs/
fu_arbeitslosigkeit_rv_20040714.pdf
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31. Tagung der European Association
for Research in Industrial Economics
Termin: 2. September, 13.00 Uhr, bis 5. September 2004, 13.30
Uhr
Im Auftrag der European Association for Research in Industrial
Economics wird unter der Federführung des DIW Berlin zusammen
mit dem Wissenschaftszentrum Berlin, der Humboldt-Universität
zu Berlin und der Freien Universität Berlin die 31. Tagung der
EARIE vorbereitet.
Veranstaltungsort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften,
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin.
Kontakt: Heike König, DIW Berlin, Telefon: (030) 897 89-660, E-Mail:
earie2004@diw.de
Weitere Informationen:
www.diw.de/english/produkte/veranstaltungen/earie2004/
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Internationale Konferenz der
International Telecommunications Society
Termin: 5. bis 9. September 2004
Gemeinsam mit der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin führt
das DIW Berlin in diesem Jahr die internationale Konferenz der
International Telecommunications Society durch, die an der Humboldt-Universität
zu Berlin stattfinden wird. Auf dieser Veranstaltung werden vor
allem wissenschaftliche Beiträge zu den Themen „Telekommunikationsregulierung“,
„Internet“, „Mobilfunk“, „innovative
Telekommunikationsdienste“ und „gesellschaftliche
Dimensionen der Telekommunikation“ vorgetragen. Die Konferenz
stellt ein wichtiges Forum für den Austausch zwischen Wissenschaft,
Politik und Wirtschaft dar.
Ansprechpartnerin im DIW Berlin: Dr. Brigitte Preissl, Telefon:
(030) 8 97 89-2 37, E-Mail: bpreissl@diw.de
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Erste Euroframe – Konferenz
in Paris: „ Finanzpolitik in der
Europäischen Union“
„Finanzpolitik in der Europäischen Union“ war
das Thema der ersten Euroframe-Konferenz am 4. Juni 2004 an der
Université Paris Dauphine. Organisiert wurde sie von den
internationalen Forschungsinstituten der EUROFRAME-Gruppe. PD
Dr. Gustav A. Horn, Leiter der Abteilung Konjunktur am DIW
Berlin und Vorsitzender der EUROFRAME, eröffnete die Veranstaltung
gemeinsam mit Bernard de Montmorillon, dem Präsidenten der
Université Paris Dauphine, und Catherine Mathieu vom französischen
Wirtschaftsforschungsinstitut OFCE. Thema war die Fiskalpolitik
im Euroraum, wobei die Analyse des Stabilitäts- und Wachstumspakts
einen breiten Raum einnahm. Das DIW Berlin beteiligte sich mit
einem Beitrag: Dr.
Tilman Brück, Leiter der Abteilung Weltwirtschaft, und
Dr.
Rudolf Zwiener, wissenschaftlicher Referent der Abteilung
Konjunktur, stellten ihre Forschungsergebnisse zum Thema „Fiscal
policy rules for stabilisation and growth: a simulation analysis
of deficit and expenditure targets in a monetary Union“
vor.
Weitere Informationen:
www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/20040616_euroframe_konferenz.html
-
Konferenz „Regionalization
of Innovation Policy – Options and Experiences“
Namhafte Wissenschaftler/-innen, unter anderem aus den USA, Großbritannien
und Frankreich, diskutierten am 4. und 5. Juni 2004 über
die Regionaleffekte von Innovationspolitik. Die vom DIW Berlin
veranstaltete Konferenz „Regionalization of Innovation Policy
– Options and Experiences“ fand in den Räumen
des Japanisch-Deutschen-Zentrums in Berlin statt. Die Teilnehmer/-innen
tauschten Erfahrungen zur regionalen Innovationspolitik aus. Die
Wirtschaftsexpert/-innen betonten, dass die Bildung von „Clustern“,
also von fachlichen und räumlichen Netzwerken, mehr Arbeitsplätze
schaffe. Damit trage die Clusterbildung wesentlich mehr zur Erhöhung
der regionalen Wirtschaftskraft bei als „eine Verteilung
von Fördermitteln mit der Gießkanne“. Um solche
Cluster effektiv bilden zu können, müssten Unternehmen,
Hochschulen und Politik eng zusammenarbeiten. Die Wissenschaftler/-innen
empfahlen der Politik, bürokratische Hemmnisse, insbesondere
für Unternehmen, aber auch in der Verwaltung, abzubauen.
Die Hochschulen müssten ihre Absolventen schnell und praxisnah
ausbilden. Unternehmen wurden aufgefordert, stärker untereinander
und mit forschenden sowie wirtschaftsnahen Einrichtungen zu kooperieren.
Weitere Informationen:
www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/20040615_regionalization_konferenz.html
Längsschnittstudie
Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)

Das
SOEP ist eine seit 1984 laufende jährliche Wiederholungsbefragung
in den alten und neuen Bundesländern. Die Stichprobe umfasste im Erhebungsjahr
2002 mehr als 12.000 Haushalte mit weit über 23.000 Personen. Themenschwerpunkte
sind unter anderem Haushaltszusammensetzung, Erwerbs- und Familienbiographie,
Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität, Einkommensverläufe, Gesundheit,
Lebenszufriedenheit und soziale Sicherung.
-
Beste Präsentationen
der internationalen Paneldaten-Konferenz SOEP2004 ausgezeichnet
Wissenschaftler/-innen aus Europa, Amerika und Australien präsentierten
vom 24. bis 26. Juni 2004 im Rahmen der 6. Nutzerkonferenz SOEP2004
in Berlin Ergebnisse ihrer Forschung, die auf Daten des Sozio-oekonomischen
Panels beruhen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Tagung lag in
diesem Jahr auf den Themen Arbeitsmarkt und ökonomische Ungleichheit
sowie der Erforschung methodischer Effekte. Zum Abschluss der
Konferenz wählte das Programm-Komitee die drei besten Präsentationen
der SOEP2004-Konferenz aus.
„Wir vergeben heute drei Preise, die alle die gleiche Gewichtung
haben. Das Preisgeld wurde von der Vereinigung der Freunde des
DIW Berlin (VdF) gestiftet. Hierfür bedanken wir uns ganz
herzlich“, sagte Dr.
Joachim Frick in seiner Laudatio. Dr.
Susanne Maria Schmidt, Geschäftsführerin der VdF
und des DIW Berlin, übergab die Preise zum Abschluss der
Konferenz an die Gewinner. Die folgenden Wissenschaftler erhielten
einen Preis (in alphabetischer Reihenfolge):
Paul Frijters, Ph.D., Economics Program, RSSS, Australian National
University, Australien,
Dr. John P. Haisken-DeNew, RWI Essen, Michael Shields, Ph.D.,
Department of Economics, University of Melbourne, Australien für
ihr gemeinsames Paper „How
Well Do Individuals Predict Their Future Life Satisfaction? Evidence
from Panel Data Following a Nationwide Exogenous Shock".
Ingo Geishecker, DIW Berlin, und Holger Görg, Ph. D., University
of Nottingham und Forschungsdriektor der Abteilung Weltwirtschaft
am DIW Berlin für ihr gemeinsames Paper
„International
Outsourcing and Wages: Winners and Losers".
Thomas Siedler, ISER, University of Essex und DIW Berlin für
sein Paper „Is
the receipt of social assistance transmitted from parents to children?
Evidence from German panel data".
Das Programm bietet direkte Links zu Abstracts und Papers (PDF):
www.diw.de/deutsch/dasinstitut/abteilungen/ldm/archiv/ar2004/soep2004/program.pdf
Weitere Informationen:
www.diw.de/deutsch/dasinstitut/info/20040628_soep_prize.html
-
SOEP-Daten bis 2003 stehen zur
Auswertung bereit
Die CD-ROMs mit den Daten der Jahre 1984-2003 stehen ab sofort
der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zur Auswertung zur
Verfügung. Nach Abschluss eines Datennutzungsvertrages kann
das CD-Paket zum Preis von 30 € (plus Versandkosten) bestellt
werden. Bei Fragen und Bestellwünschen wenden Sie sich bitte
an das SOEP-Team unter der zentralen E-Mailadresse soepmail@diw.de.
Wichtige Indikatoren zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Wohnen,
Einkommen und Bildung bis zum Jahr 2003 finden Sie bereits jetzt
im aktualisierten SOEP-Monitor im Internet:
www.diw.de/deutsch/sop/service/soepmonitor

Call for Papers
-
Bank Relationships, Credit Extension,
and the Macroeconomy
Bewerbungsfrist: 15. Dezember 2004
The German Institute for Economic Research (DIW Berlin), the Journal
of Financial Intermediation (JFI), and the Federal Reserve Bank
of Philadelphia are pleased to announce that they will host a
conference on Bank Relationships, Credit Extension, and the Macroeconomy
on June 3-4, 2005 in Berlin, Germany.
Weitere Informationen (PDF):
www.diw.de/deutsch/produkte/service/callforpapers/docs/cfp_banking_conf2005.pdf
Weitere Call for Papers finden Sie auf unserer Homepage:
www.diw.de/deutsch/produkte/service/callforpapers/

Karriere im DIW Berlin
Aktuelle Stellenangebote
Unsere Karriereseiten:
www.diw.de/deutsch/karriere/

Das DIW
Berlin in der Presse
Weitere Presseartikel:
www.diw.de/deutsch/presse/diwinpresse
Unsere Presseseiten:
www.diw.de/deutsch/presse

Pressetermine
(nur für Journalist/-innen)
-
6. Juli 2004 Pressekonferenz
Vorstellung der Sommer-Grundlinien der wirtschaftlichen Entwicklung
2004/2005 im Bundespresseamt, Reichstagufer 14, 10117 Berlin,
11.00 Uhr.
Weitere Pressetermine:
www.diw.de/deutsch/presse/termine/
Kurzprofil
des DIW Berlin
Das DIW Berlin ist das größte Wirtschaftsforschungsinstitut
in Deutschland. Es ist als unabhängiges Institut ausschließlich gemeinnützigen
Zwecken verpflichtet und betreibt Grundlagenforschung und wirtschaftspolitische
Beratung. 1925 wurde das DIW Berlin als Institut für Konjunkturforschung
gegründet und erhielt einige Jahre später seinen heutigen Namen. Den
Sitz hat es seit seiner Gründung in Berlin.
Mehr über das DIW Berlin:
www.diw.de/deutsch/dasinstitut/

Impressum
Ausgabe Nr. 9/2004 vom 30. Juni 2004 (2. Jahrgang),
ISSN 1612-362X.
Der DIW-Newsletter erscheint monatlich.
Copyright 2004, DIW Berlin,
www.diw.de
Der DIW-Newsletter ist ein kostenloser Service
des DIW Berlin, Königin-Luise-Straße 5, 14195 Berlin, Telefon 030-89789-0,
Telefax 030-89789-200, E-Mail newsletter@diw.de
Der Abdruck ist nur mit Quellenangabe gestattet. Beispiel: Quelle:
DIW-Newsletter.
Redaktion und Gestaltung:
Sabrina
Ortmann
Mitarbeit: Marlen Albrecht
Der nächste DIW-Newsletter erscheint Ende August 2004.
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