Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb

Archiv bisheriger Veranstaltungen

1. Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb: Wettbewerbspolitik und geistige Eigentumsrechte: Konfliktfelder und Chancen

14. Mai 2007

1. Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW Berlin mit freundlicher Unterstützung der Microsoft Deutschland GmbH


Programm
Papers zum Download


Veranstaltungsort

Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin Dahlem


2. Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb: Praxistauglichkeit des More Economic Approach

26. Oktober 2007

2. Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW Berlin mit freundlicher Unterstützung der Microsoft Deutschland GmbH 


Tagesablauf

Themenschwerpunkt 1

Der More Economic Approach – Theoretisches Modell oder Verbesserung der Rechtspraxis?

Inhalt: Ist der More Economic Approach zur Beurteilung wettbewerbspolitischer Verfahren besser geeignet als die bisherige Vorgehensweise? Wie sieht es mit der Umsetzbarkeit des Ansatzes aus ökonomischer Perspektive aus? Wie neu ist der More Economic Approach tatsächlich? Ist die Verschiebung vom abstrakten Schutzbegriff des Wettbewerbsprozesses hin zu einer stärkeren Betonung der (Konsumenten-) Wohlfahrt gut begründet?
Impulsreferate:

  • Dr. Rainer Nitsche, European School of Management and Technology Berlin, 
  • Prof. em. Dr. Ingo Schmidt, Senatsrat a. D.


Themenschwerpunkt 2

Potenzielle Ansätze für die Integration des More Economic Approach in der Gesetzgebung, Rechtsauslegung und Rechtsprechung
Inhalt: Welche Möglichkeiten existieren für die Einbindung des More Economic Approach in Gesetzgebung, Rechtsauslegung und Rechtsprechung? Sollte eine allgemein verbindliche Grundlage geschaffen werden, oder ist eine individuelle Fallentscheidung vorzuziehen? Wie könnte diese Grundlage aussehen?
Impulsreferate:

  • Prof. Dr. Daniel Zimmer, Universität Bonn
  • Prof. Dr. iur. Dr. rer. pol. Christian Kirchner, LL.M., Humboldt Universität Berlin


Themenschwerpunkt 3

Themenschwerpunkt 3
Rechtliche Umsetzbarkeit des More Economic Approachs in der Praxis: Das Microsoft EU-Wettbewerbsverfahren
Inhalt: Darstellung des Urteils, der Urteilsbegründung und der Argumentationslinien im Microsoft EU-Wettbewerbsverfahren. Inwieweit folgt die Urteilsbegründung dem More Economic Approach?
Impulsreferate:

  • Prof. Dr. Torsten Körber LL.M., Universität Jena
  • Dr. Carel Maske, Director Competition Law, Microsoft EMEA


Materialien

Impulsreferate

  • Der “More Economic Approach” in der EU Wettbewerbspolitik: 5 Thesen | Dr. Hans W. Friederiszick und Dr. Rainer Nitsche  | PDF | PDF, 244.92 KB
  • Kernpunkte des Referates zum More Economic Approach: Theoretisches Modell oder Verbesserung der Rechtspraxis? | Prof. Dr. Ingo Schmidt | PDF | PDF, 25.62 KB
  • Thesen zur Praxistauglichkeit des More Economic Approach | Prof. Dr. Daniel Zimmer | PDF | PDF, 117.87 KB
  • Potentielle Ansätze für die Integration des More Economic Approach in der Gesetzgebung, Rechtsauslegung und Rechtsprechung | Prof. Dr. Dr. Christian Kirchner | PDF | PDF, 202.63 KB
  • Rechtliche Umsetzbarkeit des More Economic Approach in der Praxis: Das Microsoft EU-Wettbewerbsverfahren | Prof. Dr. Torsten Körber | PDF | PDF, 164.4 KB
Programm der Veranstaltung als PDF | PDF, 62.43 KB

Wochenbericht des DIW Berlin | PDF, 427.21 KB Nr. 47/2007:
Zur Praxistauglichkeit des More Economic Approach für die Wettbewerbspolitik.
Stefan Kooths, Vanessa von Schlippenbach, Christian Wey


3. Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb: Bundling und Wettbewerb: Marktmachtmissbrauch oder Kundeninteresse?

11. April 2008

3. Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW Berlin mit freundlicher Unterstützung der Microsoft Deutschland GmbH

Programm
Materialien zum Download


4. Wissenschaftlicher Roundtable Informationsgesellschaft und Wettbewerb: Interoperabilität: Innovationsschutz versus Wettbewerb?

Materialien


Themenschwerpunkt 1: Standards, Schnittstellen und Wettbewerb

Inhalt: Welche Rolle spielen Standards in der ökonomischen Theorie? Welche ordnungs- und wettbewerbspolitischen Aspekte sind bei der Ausgestaltung von Standards zu beachten? Gibt es einen Markt für Standards und ist der Standardisierungswettbewerb grundsätzlich funktional? Lassen sich Indizien für Über- und Unterstandardisierung identifizieren? Worin liegen die Vor- und Nachteile von proprietären bzw. offenen Standards? Welche Rolle spielen Standards speziell für Netzgütermärkte? Welche Anreize
haben Plattformanbieter zur Offenlegung von Systemschnittstellen? Welche Standardisierungsprozesse haben sich für bestimmte Gütergruppen etabliert?

Prof. Dr. Dirk Heckmann: Rechtliche Grenzen staatlicher Regulierung bzw. Setzung von IT-Standards

Prof. Paul Belleflamme, PhD: Economics of Interoperability: Innovation vs Competition


Themenschwerpunkt 2: Zwangslizensierung: Königsweg für Innovationsanreize und Wissensdiffusion?

Inhalt: Welche Preismodelle gibt es, um den Wert von Innovationen (und speziell Schnittstellen) zu bestimmen? Wie sind erzwungene Lizenzvergaben juristisch zu beurteilen? Welche einschlägigen Fälle hat es dazu in der Vergangenheit gegeben? Welche Alternativen bestehen zur Zwangslizensierung? Wie unterscheidet sich die amerikanische von der europäischen Wettbewerbsauffassung in Bezug auf Zwangslizenzen?

PD Dr. Indra Spiecker genannt Döhmann, LL.M.: Zwangslizensierung – Königsweg für Innovationsanreize und Wissensdiffusion?

Matthias Otte: Netzwirtschaften im Spannungsfeld von Innovationsschutz und Wettbewerb


Themenschwerpunkt 3: Die EU-Kommissionsentscheidung im Microsoft-Fall

Die EU-Kommissionsentscheidung im Microsoft-Fall

Inhalt: Warum muss Software interoperabel sein? Was verraten Schnittstellen und Protokolle über Produkt- und Verfahrensinnovationen? Wie sieht Interoperabilität auf Softwaremärkten aus? Wie lassen sich auf dem Softwaremarkt Rechte an geistigem Eigentum schützen und gleichzeitig Innovationen fördern? Wie versteht Microsoft Interoperabilität?

Dorothee Belz: INTEROPERABILITÄT @ MICROSOFT

Prof. Dr. Knut Blind: Interoperability: Empirical Evidence, Policy Initiatives and Research Challenges