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Vom Hörsaal in die Forschung - Studentinnen und Studenten am DIW Berlin

Forschung und Beratung

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
in Berlin ist eine interessante Adresse für Studentinnen und Studenten.
1925 wurde das DIW Berlin als Institut für Konjunkturforschung gegründet
und erhielt einige Jahre später seinen heutigen Namen. Den Sitz hat
es seit seiner Gründung in Berlin. Das Institut hat die Aufgabe, wirtschaftliche
Vorgänge im In- und Ausland zu erforschen und Politik, Wirtschaft und
Verwaltung bei ihren Entscheidungen zu beraten. Seit der Gründung beschäftigt
sich das DIW Berlin mit der konjunkturellen Analyse und Prognose.


Seminare und Vorlesungen

Viele der 100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen
bieten regelmäßig Seminare und Vorlesungen an den Fakultäten
deutscher Universitäten an. Über die Veranstaltungen von der „Einführung
in die Empirische Wirtschaftsforschung“ und die „Probleme des
Niedriglohnsektors“ bis hin zur „Einführung in die VWL
für Nichtökonomen“ informiert die Homepage des DIW Berlin
unter www.diw.de/deutsch/dasinstitut/lehre.


 

Was sie im Hörsaal gelernt haben,
können angehende Wisssenschaftler im DIW Berlin auch praktisch anwenden:
Über 70 Studenten und Studentinnen sind hier ständig als Praktikant/innen,
studentische Aushilfskräfte, Diplomand/innen oder Stipendiat/innen
beschäftigt und unterstützen die Arbeit des größten
deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts.


Stipendien für Doktoranden

Studenten und Studentinnen mit abgeschlossenem
Vordiplom werden zum Beispiel als studentische Mitarbeiter/innen von den
Forschungsabteilungen beschäftigt und arbeiten unter anderem projektbezogen
in der Grundlagenforschung oder bei der Erstellung von Gutachten mit. Erstmals
vergibt das Institut im Zuge seiner Nachwuchsförderung in diesem Jahr
auch Doktorandenstipendien
zur Durchführung eines Promotionsvorhabens.


Praktika nur mit Vordipom

Praktika im DIW Berlin dauern in der
Regel zwischen sechs Wochen und drei Monaten. Die Bescheinigung über
ein abgeschlossenes Vordiplom sollte in der Bewerbung nicht fehlen. „Wir
bekommen sehr viele Bewerbungen. Daher empfehle ich Interessenten, drei
unterschiedliche Abteilungen anzugeben, in denen sie ein Praktikum absolvieren
möchten. Auch drei alternative Zeiträume erhöhen die Chancen“,
rät Sabine Schwarz, die als Sachbearbeiterin für Personal und
Finanzen auch für die Betreuung der studentischen Mitarbeiter/innen
zuständig ist.


Sieben Forschungsabteilungen

Im DIW Berlin gibt es sieben
Forschungsabteilungen
: „Konjunktur“ , „Weltwirtschaft“,
„Staat“, „Informationsgesellschaft und Wettbewerb“,
„Innovation, Industrie, Dienstleistung“, „Energie, Verkehr,
Umwelt“ und „Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel“.
Die Arbeitsergebnisse werden in hauseigenen
und externen Publikationen veröffentlicht. Die Homepage
des DIW Berlin
bietet ausführliche Informationen über die
genauen Forschungsinhalte der einzelnen Abteilungen. Darüber hinaus
liegen hier viele der Veröffentlichungen zum kostenlosen Download bereit.


Vielfältige Aufgaben

In der Abteilung Weltwirtschaft beispielsweise
gehören Internet- und Literaturrecherchen, die Dokumentation und Erläuterung
von Forschungsergebnissen, aber auch die eigene Erstellung wissenschaftlicher
Arbeiten zu den Aufgaben der Praktikanten. „Studentische Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen sind bei uns mit der Datenbeschaffung über diverse
Länder betraut, führen empirische Schätzungen durch oder
verfassen auch mal einen Aufsatz über ökonometrische Schätzungen“,
berichtet Gisela Tietke.


 

Die Abteilung Staat beschäftigt
Praktikantinnen und Praktikanten vor allem im Rahmen ihrer Forschungsprojekte.
„Erforderlich sind gute Kenntnisse in Statistik und Ökonometrie
sowie im jeweiligen Fachgebiet, zum Beispiel Finanz- und Sozialpolitik oder
Bildungs- und Gesundheitsökonomie“, sagt Dr. Stefan Bach, Wissenschaftlicher
Mitarbeiter im DIW Berlin.


Auch Nicht-Ökonomen

Das DIW Berlin beschäftigt neben
Ökonomen auch Demografen, Politikwissenschaftler, Soziologen und Verkehrsingenieure.
Im Institut beheimatet ist zum Beispiel die Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches
Panel (kurz: SOEP). Das SOEP ist eine seit 1984 laufende jährliche
Wiederholungsbefragung privater Haushalte in den alten und neuen Bundesländern.
Themenschwerpunkte sind unter anderem Erwerbs- und Familienbiographie, Einkommensverläufe,
Gesundheit und Lebenszufriedenheit.


Praktikum in einem interdisziplinären Umfeld

.„Das SOEP bietet Studierenden
aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen wie Sozialwissenschaften,
VWL, Sozialpsychologie, Geografie, Public Health, Politikwissenschaften,
aber auch Verwaltungswissenschaften Möglichkeiten für ein mehrmonatiges
Praktikum in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld“,
sagt Gert Wagner, Professor an der TU Berlin und Leiter des SOEP. Arbeitsfelder
sind unter anderem die Aufbereitung und Fehlerüberprüfung der
Rohdaten sowie deren statistische Auswertung. Darüber hinaus wird der
SOEP-Datensatz bereits an vielen Universitäten in der Forschung eingesetzt
und kann z.B. für empirisch angelegte Diplomarbeiten in den unterschiedlichsten
Disziplinen genutzt werden. Jährlich im Frühjahr findet in Berlin
ein 2-tägiger Workshop zur Einführung in die Nutzung der SOEP-Daten
statt. Das interaktive Informationssystem SOEPinfo und die Bibliografie
SOEP-basierter Veröffentlichungen in SOEPlit sowie viele weitere Hinweise
bietet die Homepage unter www.diw.de/soep.


 

Natürlich gibt es für Student/innen
auch außerhalb der Forschungsabteilungen in der Verwaltung, der Abteilung Kommunikation oder der Abteilung Informationstechnik
viel zu tun. So unterstützen studentische Hilfskräfte der Fachrichtung
Informatik den Bereich der Arbeitsplatzsysteme / PC-Betreuung mit circa
300 PC-Arbeitsplätzen. Zu ihren Aufgaben gehören das Einrichten
von Rechnern, die Installation von Programmen sowie die Betreuung der User
bei Fragen zu E-Mail, Betriebssystemproblematik und Anwendungsprogrammen.


 

(Text: Sabrina
Ortmann
, Stabsabteilung Kommunikation, DIW Berlin)


   
Vom Hörsaal in die Forschung -
Studentinnen und Studenten am DIW Berlin

 
 

 
 

Forschung und Beratung
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin ist eine interessante Adresse für Studentinnen und Studenten. 1925 wurde das DIW Berlin als Institut für Konjunkturforschung gegründet und erhielt einige Jahre später seinen heutigen Namen. Den Sitz hat es seit seiner Gründung in Berlin. Das Institut hat die Aufgabe, wirtschaftliche Vorgänge im In- und Ausland zu erforschen und Politik, Wirtschaft und Verwaltung bei ihren Entscheidungen zu beraten. Seit der Gründung beschäftigt sich das DIW Berlin mit der konjunkturellen Analyse und Prognose.

 
 

Seminare und Vorlesungen
Viele der 100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bieten regelmäßig Seminare und Vorlesungen an den Fakultäten deutscher Universitäten an. Über die Veranstaltungen von der „Einführung in die Empirische Wirtschaftsforschung“ und die „Probleme des Niedriglohnsektors“ bis hin zur „Einführung in die VWL für Nichtökonomen“ informiert die Homepage des DIW Berlin unter www.diw.de/deutsch/dasinstitut/lehre.

 
 

 
Was sie im Hörsaal gelernt haben, können angehende Wisssenschaftler im DIW Berlin auch praktisch anwenden: Über 70 Studenten und Studentinnen sind hier ständig als Praktikant/innen, studentische Aushilfskräfte, Diplomand/innen oder Stipendiat/innen beschäftigt und unterstützen die Arbeit des größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts.

 
 

Stipendien für Doktoranden
Studenten und Studentinnen mit abgeschlossenem Vordiplom werden zum Beispiel als studentische Mitarbeiter/innen von den Forschungsabteilungen beschäftigt und arbeiten unter anderem projektbezogen in der Grundlagenforschung oder bei der Erstellung von Gutachten mit. Erstmals vergibt das Institut im Zuge seiner Nachwuchsförderung in diesem Jahr auch Doktorandenstipendien zur Durchführung eines Promotionsvorhabens.

 
 

Praktika nur mit Vordipom
Praktika im DIW Berlin dauern in der Regel zwischen sechs Wochen und drei Monaten. Die Bescheinigung über ein abgeschlossenes Vordiplom sollte in der Bewerbung nicht fehlen. „Wir bekommen sehr viele Bewerbungen. Daher empfehle ich Interessenten, drei unterschiedliche Abteilungen anzugeben, in denen sie ein Praktikum absolvieren möchten. Auch drei alternative Zeiträume erhöhen die Chancen“, rät Sabine Schwarz, die als Sachbearbeiterin für Personal und Finanzen auch für die Betreuung der studentischen Mitarbeiter/innen zuständig ist.

 
 

Sieben Forschungsabteilungen
Im DIW Berlin gibt es sieben Forschungsabteilungen: „Konjunktur“ , „Weltwirtschaft“, „Staat“, „Informationsgesellschaft und Wettbewerb“, „Innovation, Industrie, Dienstleistung“, „Energie, Verkehr, Umwelt“ und „Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel“. Die Arbeitsergebnisse werden in hauseigenen und externen Publikationen veröffentlicht. Die Homepage des DIW Berlin bietet ausführliche Informationen über die genauen Forschungsinhalte der einzelnen Abteilungen. Darüber hinaus liegen hier viele der Veröffentlichungen zum kostenlosen Download bereit.

 
 

Vielfältige Aufgaben
In der Abteilung Weltwirtschaft beispielsweise gehören Internet- und Literaturrecherchen, die Dokumentation und Erläuterung von Forschungsergebnissen, aber auch die eigene Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten zu den Aufgaben der Praktikanten. „Studentische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind bei uns mit der Datenbeschaffung über diverse Länder betraut, führen empirische Schätzungen durch oder verfassen auch mal einen Aufsatz über ökonometrische Schätzungen“, berichtet Gisela Tietke.

 
 

 
Die Abteilung Staat beschäftigt Praktikantinnen und Praktikanten vor allem im Rahmen ihrer Forschungsprojekte. „Erforderlich sind gute Kenntnisse in Statistik und Ökonometrie sowie im jeweiligen Fachgebiet, zum Beispiel Finanz- und Sozialpolitik oder Bildungs- und Gesundheitsökonomie“, sagt Dr. Stefan Bach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DIW Berlin.

 
 

Auch Nicht-Ökonomen


Das DIW Berlin beschäftigt neben Ökonomen auch Demografen, Politikwissenschaftler, Soziologen und Verkehrsingenieure. Im Institut beheimatet ist zum Beispiel die Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (kurz: SOEP). Das SOEP ist eine seit 1984 laufende jährliche Wiederholungsbefragung privater Haushalte in den alten und neuen Bundesländern. Themenschwerpunkte sind unter anderem Erwerbs- und Familienbiographie, Einkommensverläufe, Gesundheit und Lebenszufriedenheit.

 
 

Praktikum in einem interdisziplinären Umfeld
.„Das SOEP bietet Studierenden aus den unterschiedlichsten Studienrichtungen wie Sozialwissenschaften, VWL, Sozialpsychologie, Geografie, Public Health, Politikwissenschaften, aber auch Verwaltungswissenschaften Möglichkeiten für ein mehrmonatiges Praktikum in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld“, sagt Gert Wagner, Professor an der TU Berlin und Leiter des SOEP. Arbeitsfelder sind unter anderem die Aufbereitung und Fehlerüberprüfung der Rohdaten sowie deren statistische Auswertung. Darüber hinaus wird der SOEP-Datensatz bereits an vielen Universitäten in der Forschung eingesetzt und kann z.B. für empirisch angelegte Diplomarbeiten in den unterschiedlichsten Disziplinen genutzt werden. Jährlich im Frühjahr findet in Berlin ein 2-tägiger Workshop zur Einführung in die Nutzung der SOEP-Daten statt. Das interaktive Informationssystem SOEPinfo und die Bibliografie SOEP-basierter Veröffentlichungen in SOEPlit sowie viele weitere Hinweise bietet die Homepage unter www.diw.de/soep.

 
 

 
Natürlich gibt es für Student/innen auch außerhalb der Forschungsabteilungen in der Verwaltung, der PR-Abteilung „Information und Organisation“ oder der Abteilung Informationstechnik viel zu tun. So unterstützen studentische Hilfskräfte der Fachrichtung Informatik den Bereich der Arbeitsplatzsysteme / PC-Betreuung mit circa 300 PC-Arbeitsplätzen. Zu ihren Aufgaben gehören das Einrichten von Rechnern, die Installation von Programmen sowie die Betreuung der User bei Fragen zu E-Mail, Betriebssystemproblematik und Anwendungsprogrammen.

 
 

 
(Text: Sabrina Ortmann, Abteilung "Information und Organisation", DIW Berlin)