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| Wochenbericht des DIW Berlin 13/00 EWU-Konjunktur im Aufwind | |||
| Bearbeiter | Katja Rietzler | ||
| Die spürbare Belebung der Konjunktur in der Europäischen Währungsunion (EWU) im dritten Quartal 1999 setzte sich zum Jahresende fort (Abbildung 1). Nach Berechnungen des DIW stieg das reale Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal - ebenso wie schon im dritten - saisonbereinigt um 0,9 %, was einer laufenden Jahresrate von 3,6 % entspricht. Für den Jahresdurchschnitt errechnet sich ein Zuwachs von 2,3 %. Im Zuge der kräftigen wirtschaftlichen Expansion entspannte sich auch die Lage am Arbeitsmarkt weiter. Im vierten Quartal 1999 sank die Arbeitslosenquote erstmals seit 1992 wieder unter 10 %, und die Zahl der Erwerbstätigen nahm weiter zu. | |||
| Steiler Anstieg der Exporte | Die Exporte, die im Frühjahr 1999 die konjunkturelle Trendwende herbeigeführt hatten, waren auch im weiteren Jahresverlauf die treibende Kraft des Aufschwungs. Im vierten Quartal legten sie - unter Einschluss des EWU-Binnenhandels - um 3,3 % gegenüber dem Vorquartal zu und erreichten somit wieder ein ähnlich hohes Wachstumstempo wie vor den weltweiten Finanzkrisen. Zwei Faktoren begünstigen derzeit die Exporte. Die weltwirtschaftlichen Aussichten haben sich durch die Erholung in den asiatischen und lateinamerikanischen Ländern, die anhaltende Hochkonjunktur in den USA - dem nach Großbritannien zweitwichtigsten Handelspartner der Eurozone - und die Beschleunigung des Wachstumstempos in Mittel- und Osteuropa weiter verbessert. Infolge der starken Abwertung des Euro bei hoher Preisstabilität hat die Eurozone zudem deutlich an preislicher Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Der reale effektive Außenwert des Euro gegenüber den wichtigsten Handelspartnern sank vom dritten zum vierten Quartal 1999 um 2,1 %; im Vergleich zum Vorjahr resultierte daraus ein Minus von 10 %. Dies hat dazu geführt, dass sich der reale Außenbeitrag trotz weiterhin hoher Importzuwächse seit Mitte letzten Jahres wieder beschleunigt ausgeweitet hat (Abbildung 2); übers Jahr gesehen war er allerdings wegen der gedämpften Entwicklung in der ersten Jahreshälfte deutlich niedriger als 1998. Im vierten Quartal 1999 belief sich der Exportüberschuss auf 2,2 % des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber 1,8 % im gleichen Zeitraum 1998. | ||
| Inlandsnachfrage stabilisiert sich | Die Inlandsnachfrage hat sich im zweiten Halbjahr bei laufenden Quartalsraten von etwa 0,7 % stabilisiert. Dabei wurden die Konsumausgaben der privaten Haushalte etwas stärker ausgeweitet als noch zu Jahresbeginn. Die Konsumausgaben der öffentlichen Hand haben sich geringfügig erhöht, nachdem zuvor drastisch gespart worden war, um die Kriterien des Maastricht-Vertrages und des Stabilitäts- und Wachstumspaktes zu erfüllen. Mit 1,3 % blieb der Zuwachs aber auch im vergangenen Jahr deutlich unter dem der übrigen Aggregate. Die Bruttoanlageinvestitionen nahmen im vierten Quartal um 1,6 % gegenüber dem Vorquartal zu. Während die Ausrüstungsinvestitionen mit dem Exportboom und der Kräftigung der Konsumnachfrage weiter an Dynamik gewannen, belebte sich die Bautätigkeit nur allmählich. Die Schwankungen in den Zuwachsraten bei den Bauinvestitionen (Tabelle 1) sind auch auf merkliche Unterschiede bei der Baukonjunktur in den einzelnen Ländern zurückzuführen. [1] | ||
| Deutlicher Anstieg der Importpreise | Der Deflator des Bruttoinlandsprodukts blieb im vierten Quartal 1999 konstant; das Niveau vom Vorjahr übertraf er um 1,1 % (Tabelle 2). Der Rückgang der Zuwachsraten im Vorjahresvergleich beim BIP-Deflator seit Anfang 1999 sagt allerdings wenig über die Inflationsentwicklung aus. Da sich der BIP-Deflator aus dem Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts in jeweiligen Preisen zum Bruttoinlandsprodukt in konstanten Preisen errechnet, schlagen sich starke Importpreiserhöhungen in einem geringeren Anstieg des BIP-Deflators nieder, weil höhere Importpreise über höhere nominale Importe zu einem geringeren nominalen Bruttoinlandsprodukt führen. Bei den Aggregaten der Inlandsnachfrage schwächte sich der Preisanstieg auf Quartalsbasis zuletzt sogar leicht ab. Dagegen stiegen neben den Importpreisen auch die Exportpreise deutlich. Die anhaltende Euroschwäche sowie die drastische Ölverteuerung seit dem Frühjahr 1999 schlugen sich in einem spürbaren Anstieg des HVPI nieder, der im vierten Quartal um 1,6 % über dem Vorjahrsniveau lag. Diese Entwicklung setzte sich zu Beginn dieses Jahres fort. Im Februar 2000 verzeichnete der HVPI erstmals seit Oktober 1996 wieder eine Jahresrate von 2 %. Gleichzeitig beschleunigte sich auch der Anstieg der industriellen Produzentenpreise infolge kräftiger Preiserhöhungen bei den Vorleistungsgütern, primär bei Energie und Rohstoffen. Aufgrund dieser Entwicklung sah die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Inflationsziel eines HVPI unter 2 % gefährdet. Am 16. März erhöhte sie deshalb zum zweiten Mal in diesem Jahr die Leitzinsen um 25 Basispunkte. Von den Lohnstückkosten geht dagegen bislang kein Inflationsdruck aus. Nach einem leichten Rückgang im dritten Quartal sind sie zuletzt zwar geringfügig gestiegen, waren damit aber um lediglich 0,8 % höher als im Vorjahr (Abbildung 3). [2] Damit besteht bislang anders als in früheren Phasen starker Ölpreiserhöhungen nicht die Gefahr eines sich verfestigenden Inflationsprozesses. Dies wäre nur dann der Fall, wenn sich die Lohnzuwächse in der näheren Zukunft erheblich beschleunigen würden. Hierfür gibt es derzeit keine Anzeichen. | ||
| Kräftige Expansion auch im ersten Halbjahr 2000 | Da die jüngsten Zinsschritte der EZB erst mit einer zeitlichen Verzögerung wirken werden und die starke Wettbewerbsfähigkeit des Euroraumes infolge des gesunkenen Außenwertes des Euro vorerst anhält, dürfte sich die gute konjunkturelle Entwicklung zunächst mit ähnlichem Tempo fortsetzen, zumal auch das weltwirtschaftliche Klima günstig bleibt. In die gleiche Richtung weist auch der vom DIW in Zusammenarbeit mit sieben führenden europäischen Wirtschaftsforschungsinstituten berechnete Euro- Wachstumsindikator (Abbildung 4). [3] Die Unternehmens- und Konsumentenumfragen der Europäischen Kommission deuten ebenfalls auf einen kräftigen Aufschwung hin. Vor allem in der Bauwirtschaft und in der Industrie ist wieder größerer Optimismus zu spüren. Die Auftragseingänge und die Exporterwartungen zeigten zuletzt deutlich aufwärts. Auch der Indikator des Verbrauchervertrauens hat sich im Februar leicht verbessert. Lediglich die Einschätzungen des Einzelhandels haben sich wieder etwas verschlechtert. Vor allem die Exporte der EWU dürften weiterhin kräftig expandieren. Da bei den Importen aufgrund der relativen Verteuerung nicht mit einem ähnlich starken Anstieg zu rechnen ist, wird der Außenbeitrag der EWU weiter steigen. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte dürften angesichts einer zuletzt etwas abgeschwächten Beschäftigungsdynamik nicht ganz so stark zunehmen wie im zweiten Halbjahr 1999, während bei den staatlichen Konsumausgaben eine unverändert mäßige Entwicklung zu erwarten ist. Infolge der dynamischen Exportkonjunktur und einer stabilen Konsumnachfrage werden auch die Ausrüstungsinvestitionen vorerst noch kräftig ausgeweitet. Bei den Bauinvestitionen zeichnet sich eine Fortsetzung der allmählichen Erholung ab. Starker Preisauftrieb nur temporär? Für den weiteren geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank wird entscheidend sein, inwieweit die drastische Ölpreiserhöhung in den letzten Monaten zu weiteren inflationären Tendenzen führt. Der kräftige Anstieg der industriellen Vorleistungspreise sowie höhere Preissteigerungsraten bei industriell gefertigten Gütern werden bereits als erste Anzeichen für das Übergreifen der importierten Inflation angesehen. Wenn es jedoch nicht zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt, bleiben die Preissteigerungen ein temporäres Phänomen. Versuchen die Gewerkschaften aber, entsprechend höhere Lohnforderungen durchzusetzen, und kommt es am Ende zu einem verstärkten Anstieg der Lohnstückkosten, dann wären deutliche Zinsschritte der Europäischen Zentralbank unvermeidlich. Zur Berechnung der vierteljährlichen VGR für die Europäische Währungsunion Die volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für die Länder der Europäischen Währungsunion befinden sich im Zuge der Einführung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 1995 (ESVG95) noch immer im Umbruch. Es stehen noch nicht für alle Länder Vierteljahreswerte zur Verfügung. Auch bei den Jahreswerten gibt es noch Lücken. Für das DIW, das am Aufbau einer konsistenten vierteljährlichen Gesamtrechnung für die EWU arbeitet, bedeutet dies, dass bei deren Berechnung Schätzungen vorgenommen werden müssen. Dies gilt vor allem für die drei kleinsten Volkswirtschaften des Währungsraumes (Portugal, Irland und Luxemburg). So wurden die saisonbereinigten Reihen für die EWU auf der Basis der mit BV4 saisonbereinigten Ursprungswerte der nationalen Statistiken für die acht größten Länder, die knapp 97 % der Wirtschaftsleistung der EWU repräsentieren, sowie der Jahresdaten für die gesamte EWU geschätzt. Dazu wurde das Programm ECOTRIM eingesetzt - eine ökonometrisch fundierte Anwendung zur temporalen Disaggregation von Zeitreihen, die Eurostat entwickelt hat und ebenfalls bei der Schätzung der VGR-Reihen für die EWU verwendet. [4] Da nur für Deutschland, Frankreich, Spanien und die Niederlande die Aggregate der Verwendungsseite bis zum vierten Quartal vorlagen, wurde das vierte Quartal 1999 für Italien, Belgien, Österreich und Finnland auf der Basis von aktuellen Indikatoren geschätzt. Für Portugal, Irland und Luxemburg (zusammen rund 3 % der Wirtschaftsleistung in der Eurozone) wurden mangels geeigneter Daten Prognosewerte für 1999 eingesetzt. Gegenüber der jüngsten Veröffentlichung von Eurostat haben die Zeitreihen des DIW folgende Vorteile: Sie wurden mit einem einheitlichen Verfahren saisonbereinigt, und sie weisen eine Untergliederung der Bruttoanlageinvestitionen nach Bauten und Ausrüstungen aus. Zudem wurde die jüngste Entwicklung in Belgien, Österreich und Finnland durch Schätzungen, für die aktuelle Konjunkturindikatoren herangezogen wurden, berücksichtigt. Die Lohnstückkosten wurden aufgrund der unzureichenden Datenlage auf der Basis der Arbeitnehmerentgelte und des realen Bruttoinlandsprodukts der acht größten EWU-Länder geschätzt. Da nicht für alle Länder die entsprechenden Arbeitsmarktdaten vorliegen, konnten Strukturverschiebungen zwischen abhängig Beschäftigten und Selbständigen nicht berücksichtigt werden; dies ist für kurzfristige Betrachtungen jedoch unerheblich. Dadurch sowie durch die unterschiedlichen Saisonbereinigungsverfahren unterscheiden sich die Ergebnisse des DIW geringfügig von den Berechnungen der EZB, die zurzeit nur bis zum dritten Quartal 1999 vorliegen und auch auf der Basis der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der acht größten EWU-Länder hochgerechnet werden.
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------------------------------------------------------------------------------- Tabelle 1 Vierteljährliche volkswirtschaftliche Gesamtrechnung für die EWU-Länder ------------------------------------------------------------------------------- 1998 1999 1997 1998 III IV I II Verwendung des Inlandsprodukts zu Preisen von 1995 in Mrd. Euro Privater Verbrauch 3 172,17 3 251,45 771,22 777,34 784,48 789,43 Staatsverbrauch 1 132,63 1 147,40 280,03 280,49 282,17 282,87 Anlageinvestitionen 1 176,74 1 231,89 282,67 286,49 292,31 289,97 Bauten 610,84 631,67 151,95 152,88 154,46 150,47 Ausrüstungen 565,91 600,22 130,72 133,61 137,86 139,50 Vorratsveränderung 44,87 46,91 5,56 9,81 9,74 11,46 Inlandsnachfrage 6 703,16 6 909,54 1 622,14 1 640,62 1 661,01 1 663,71 Außenbeitrag 124,54 100,93 40,79 38,10 36,76 33,57 Ausfuhr 1 915,01 1 997,94 459,53 468,30 479,01 478,19 Einfuhr 1 790,47 1 897,01 418,74 430,20 442,25 444,62 Bruttoinlandsprodukt 5 650,95 5 778,58 1 380,26 1 392,23 1 405,46 1 407,30 Veränderung gegenüber der Vorperiode in % Privater Verbrauch 2,9 2,5 0,2 0,8 0,9 0,6 Staatsverbrauch 1,2 1,3 0,2 0,2 0,6 0,2 Anlageinvestitionen 4,4 4,7 0,1 1,4 2,0 -0,8 Bauten 0,3 3,4 -0,8 0,6 1,0 -2,6 Ausrüstungen 9,1 6,1 1,1 2,2 3,2 1,2 Inlandsnachfrage 3,5 3,1 0,3 1,1 1,2 0,2 Ausfuhr 6,5 4,3 2,9 1,9 2,3 -0,2 Einfuhr 8,7 6,0 2,6 2,7 2,8 0,5 Bruttoinlandsprodukt 2,8 2,3 0,5 0,9 0,9 0,1 Veränderung gegenüber der Vorjahresperiode in % Privater Verbrauch 2,9 2,5 1,2 1,9 2,8 2,5 Staatsverbrauch 1,2 1,3 0,4 0,5 1,2 1,2 Anlageinvestitionen 4,4 4,7 1,5 3,3 5,9 2,7 Bauten 0,3 3,4 -1,7 0,0 2,2 -1,7 Ausrüstungen 9,1 6,1 5,4 7,3 10,3 7,9 Inlandsnachfrage 3,5 3,1 1,6 2,8 4,1 2,8 Ausfuhr 6,5 4,3 11,9 11,3 12,9 7,1 Einfuhr 8,7 6,0 10,2 11,2 13,3 8,9 Bruttoinlandsprodukt 2,8 2,3 2,3 3,0 3,9 2,4 ------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------- 1998 1999 III IV I II III IV Verwendung des Inlandsprodukts zu Preisen von 1995 in Mrd. Euro Privater Verbrauch 796,45 801,81 805,07 809,25 815,70 821,43 Staatsverbrauch 283,28 284,31 285,83 286,13 287,49 287,94 Anlageinvestitionen 295,66 298,80 301,01 306,37 309,79 314,72 Bauten 152,44 153,47 154,83 157,80 158,81 160,23 Ausrüstungen 143,22 145,33 146,18 148,57 150,98 154,49 Vorratsveränderung 11,55 12,12 14,10 13,71 11,50 7,60 Inlandsnachfrage 1 682,59 1 695,85 1 707,02 1 721,83 1 734,27 1 746,41 Außenbeitrag 29,10 25,11 21,61 21,83 25,88 31,62 Ausfuhr 478,77 479,03 480,14 491,26 504,98 521,56 Einfuhr 449,67 453,92 458,53 469,43 479,10 489,95 Bruttoinlandsprodukt 1 416,04 1 422,16 1 427,62 1 437,30 1 450,36 1 463,31 Veränderung gegenüber der Vorperiode in % Privater Verbrauch 0,9 0,7 0,4 0,5 0,8 0,7 Staatsverbrauch 0,1 0,4 0,5 0,1 0,5 0,2 Anlageinvestitionen 2,0 1,1 0,7 1,8 1,1 1,6 Bauten 1,3 0,7 0,9 1,9 0,6 0,9 Ausrüstungen 2,7 1,5 0,6 1,6 1,6 2,3 Inlandsnachfrage 1,1 0,8 0,7 0,9 0,7 0,7 Ausfuhr 0,1 0,1 0,2 2,3 2,8 3,3 Einfuhr 1,1 0,9 1,0 2,4 2,1 2,3 Bruttoinlandsprodukt 0,6 0,4 0,4 0,7 0,9 0,9 Veränderung gegenüber der Vorjahresperiode in % Privater Verbrauch 3,3 3,1 2,6 2,5 2,4 2,4 Staatsverbrauch 1,2 1,4 1,3 1,2 1,5 1,3 Anlageinvestitionen 4,6 4,3 3,0 5,7 4,8 5,3 Bauten 0,3 0,4 0,2 4,9 4,2 4,4 Ausrüstungen 9,6 8,8 6,0 6,5 5,4 6,3 Inlandsnachfrage 3,7 3,4 2,8 3,5 3,1 3,0 Ausfuhr 4,2 2,3 0,2 2,7 5,5 8,9 Einfuhr 7,4 5,5 3,7 5,6 6,5 7,9 Bruttoinlandsprodukt 2,6 2,1 1,6 2,1 2,4 2,9 ------------------------------------------------------------------------------ Quelle: Berechnungen des DIW auf der Basis von Daten von Eurostat, der OECD, der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank sowie nationaler Statistiken. =============================================================================== ------------------------------------------------------------------------------- Tabelle 2 Vierteljährliche volkswirtschaftliche Gesamtrechnung für die EWU-Länder ------------------------------------------------------------------------------- 1998 1999 1997 1998 III IV I II Preisniveau der Verwendungsseite des Inlandsprodukts 1995 = 100 Privater Verbrauch 104,5 106,5 103,5 103,7 103,8 104,2 Staatsverbrauch 103,7 106,5 102,4 102,7 102,7 103,2 Anlageinvestitionen 101,0 102,4 100,4 100,6 100,5 100,9 Bauten 101,6 103,7 100,3 100,7 100,9 101,2 Ausrüstungen 100,4 101,0 100,5 100,5 100,1 100,5 Inlandsnachfrage 103,0 104,9 102,3 102,4 102,5 102,8 Ausfuhr 101,0 100,9 101,5 101,9 101,5 101,3 Einfuhr 99,8 100,2 102,1 102,0 101,5 100,4 Bruttoinlandsprodukt 103,8 105,6 102,4 102,7 102,9 103,5 Veränderung gegenüber der Vorperiode in % Privater Verbrauch 0,9 2,0 0,1 0,2 0,1 0,4 Staatsverbrauch 1,1 2,7 -0,3 0,3 0,1 0,5 Anlageinvestitionen 0,4 1,4 -0,2 0,2 -0,1 0,4 Bauten 1,0 2,1 -0,2 0,3 0,3 0,3 Ausrüstungen -0,3 0,6 -0,2 0,0 -0,4 0,4 Inlandsnachfrage 0,7 1,8 0,0 0,2 0,1 0,3 Ausfuhr -0,6 -0,1 0,1 0,3 -0,3 -0,2 Einfuhr -1,9 0,4 0,5 -0,1 -0,5 -1,1 Bruttoinlandsprodukt 1,2 1,8 -0,1 0,3 0,2 0,5 Veränderung gegenüber der Vorjahresperiode in % Privater Verbrauch 0,9 2,0 -0,1 0,1 0,3 0,8 Staatsverbrauch 1,1 2,7 -0,5 -0,3 0,1 0,6 Anlageinvestitionen 0,4 1,4 -1,1 -0,7 -0,4 0,3 Bauten 1,0 2,1 -1,2 -0,5 0,0 0,7 Ausrüstungen -0,3 0,6 -1,0 -0,9 -0,9 -0,1 Inlandsnachfrage 0,7 1,8 -0,4 -0,2 0,2 0,5 Ausfuhr -0,6 -0,1 0,3 0,9 0,1 -0,1 Einfuhr -1,9 0,4 1,3 1,1 0,2 -1,2 Bruttoinlandsprodukt 1,2 1,8 -0,5 -0,2 0,3 0,9 ------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------- 1998 1999 III IV I II III IV Preisniveau der Verwendungsseite des Inlandsprodukts 1995 = 100 Privater Verbrauch 104,6 105,2 105,8 106,4 106,8 107,2 Staatsverbrauch 104,0 104,9 105,6 106,3 106,9 107,3 Anlageinvestitionen 101,1 101,4 101,9 102,1 102,6 102,8 Bauten 101,7 102,4 102,9 103,5 104,1 104,3 Ausrüstungen 100,4 100,5 100,9 100,7 101,1 101,3 Inlandsnachfrage 103,1 103,6 104,1 104,7 105,3 105,6 Ausfuhr 100,9 100,2 100,1 100,5 101,1 101,8 Einfuhr 99,2 98,3 97,7 99,0 101,1 102,8 Bruttoinlandsprodukt 104,0 104,7 105,3 105,6 105,8 105,8 Veränderung gegenüber der Vorperiode in % Privater Verbrauch 0,4 0,5 0,6 0,6 0,4 0,4 Staatsverbrauch 0,8 0,8 0,7 0,7 0,5 0,4 Anlageinvestitionen 0,2 0,3 0,5 0,2 0,5 0,2 Bauten 0,5 0,6 0,5 0,6 0,6 0,3 Ausrüstungen -0,1 0,0 0,5 -0,2 0,4 0,2 Inlandsnachfrage 0,3 0,5 0,5 0,5 0,6 0,3 Ausfuhr -0,4 -0,6 -0,1 0,4 0,6 0,7 Einfuhr -1,2 -1,0 -0,5 1,3 2,1 1,6 Bruttoinlandsprodukt 0,6 0,6 0,6 0,3 0,2 0,0 Veränderung gegenüber der Vorjahresperiode in % Privater Verbrauch 1,1 1,4 1,9 2,1 2,1 1,9 Staatsverbrauch 1,6 2,1 2,8 3,0 2,7 2,4 Anlageinvestitionen 0,7 0,8 1,4 1,2 1,5 1,4 Bauten 1,4 1,7 1,9 2,2 2,3 1,9 Ausrüstungen -0,1 -0,1 0,8 0,2 0,7 0,8 Inlandsnachfrage 0,9 1,2 1,6 1,8 2,1 1,9 Ausfuhr -0,6 -1,6 -1,4 -0,8 0,3 1,6 Einfuhr -2,8 -3,7 -3,7 -1,4 1,9 4,6 Bruttoinlandsprodukt 1,6 1,9 2,3 2,1 1,7 1,1 ------------------------------------------------------------------------------- Quelle: Berechnungen des DIW auf der Basis von Daten von Eurostat, der OECD, der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank sowie nationaler Statistiken. =============================================================================== © DIW Berlin Wochenbericht 13/00 |

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