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| Wochenbericht des DIW Berlin 22/01 Wohnungsmarkt in Russland: Enttäuschende Bilanz_ | |||
| Bearbeiter | Maria Lodahl | ||
| Die Probleme des Übergangs zur Marktwirtschaft in Russland lassen sich besonders ausgeprägt am Beispiel der Wohnungswirtschaft erkennen. Zu sowjetischen Zeiten war diese eng mit staatlichem Paternalismus verwoben. So gab es keinen Markt für Wohnungen; vielmehr wurden sie vom Staat zugewiesen. Die Mieten reichten bei weitem nicht aus, um die Bewirtschaftungskosten zu decken. Vor diesem Hintergrund sind die eingeleiteten Veränderungen beachtlich. Dennoch stehen weiterhin große Aufgaben an: Immer noch sind die Mieten nicht kostendeckend und die erforderlichen öffentlichen Zuschüsse zu den Bewirtschaftungskosten des Wohnungsbestandes zählen zu den schwersten Lasten für die öffentlichen Haushalte, und immer noch kann der Arbeitsmarkt wegen des unzulänglichen Wohnungsmarktes nicht die nötige Flexibilität und Mobilität entwickeln. Zwar hat die - weitgehend unentgeltliche - Privatisierung von Wohnraum die Eigentumsstruktur deutlich in Richtung des privaten Sektors verschoben, die Verantwortung für den Besitz übernehmen Private aber nur zögernd. Mängel in den rechtlichen Rahmenbedingungen behindern die Investitionstätigkeit. Auch der Finanzmarkt ist noch zu schwach entwickelt, als dass er die Investitionstätigkeit stützen könnte. Die äußerst ungleiche neue Vermögens- und Einkommensverteilung ebenso wie alte Privilegien aus sowjetischen Zeiten schlagen sich in einer asymmetrischen Wohnungsversorgung zu Gunsten der wohlhabenden Bevölkerungsteile nieder. Bis 1991 hatte Russland eine straff regulierte Wohnungswirtschaft. Der Bau, die Verwaltung und die Finanzierung von Wohnraum waren in staatlichen Händen konzentriert. Das Wohnen wurde subventioniert, und die Mieten waren symbolisch niedrig. Die Wohnungen wurden nach Wartelisten zugewiesen. Das System war ineffizient, und es herrschte permanente Wohnungsnot. Mit der Transformation hat sich die Wohnungsversorgung bisher jedoch nur marginal verbessert. Der Wohnraumbestand [1] stieg von 1990 bis 1999 - bei einem Rückgang der Bevölkerungszahl um 1 % - um 13,8 % auf 2 761 Mill. m² (Tabelle 1). Gleichzeitig nahm die Zahl der Haushalte aus politischen Gründen (Migranten aus der GUS und aus Mitteleuropa heimkehrende Soldaten) wie aus gesellschaftlichen Gründen (Zerfall von Großfamilien und steigende Scheidungsraten) zu. Ende 1999 gab es 55 Mill. Wohnungseinheiten, darunter allerdings 0,8 Mill. Gemeinschaftswohnungen, bei denen sich die Parteien die Nebenräume (Küche, Bad, Diele) teilen müssen. [2] In der Warteliste für Wohnungssuchende sind zwar 40 % weniger Haushalte vermerkt als noch 1990; absolut sind dies aber immer noch 6 Mill. Hinzu kommt, dass die Statistik die Zahl der Wohnungssuchenden unterzeichnet. Denn die Eintragung hat kaum noch Sinn, da die Wohnungszuteilung in vielen Regionen praktisch eingestellt worden ist (Moskau zählt zu den Ausnahmen). Ein Drittel der Antragsteller wartet inzwischen bereits mehr als zehn Jahre. [3] Ein neu entstandener Wohnungsmarkt und äußerst intransparente, auch korrupte Praktiken bestimmen die Wohnungszuteilung. Für die Fortdauer des Wohnraummangel sind auch Unzulänglichkeiten bei der Bauausführung und Versäumnisse bei der Instandhaltung mitverantwortlich. Obwohl fast 90 % aller Wohnhäuser erst in den letzten 40 Jahren entstanden sind, der Wohnungsbestand also relativ jung ist, ist ein großer Teil davon bereits verwahrlost. Die Wohnfläche je Person lag 1999 bei 19 m². Sie entsprach damit in etwa der Wohnungsversorgung in Polen. Allerdings sind die polnischen Wohnungen mit durchschnittlich rund 62 m² größer als die russischen mit 50 m². Auch die Ausstattung der Wohnungen ist unterschiedlich: Während in polnischen Stadtwohnungen ein Wasseranschluss zur Standardausstattung zählt, verfügen in Russland nur 86 % darüber (Tabelle 2); auf dem Land ist der Unterschied noch ausgeprägter (39 % in Russland, 80 % in Polen). Obwohl in Russland also noch ein großer Bedarf an Wasseranschlüssen auf dem Lande besteht, hat die Fertigstellung von Wasserleitungen seit den frühen 90er Jahren stark abgenommen (Tabelle 3). | |||
| Miete kontra Eigentum |
Die anhaltend schlechte Versorgungslage hängt damit zusammen, dass die Wohnungswirtschaft, obwohl oder vielleicht gerade weil sie ein politisch wie sozial höchst sensibler Bereich ist, nur sehr zögerlich einer graduellen Reform unterzogen wurde. Den Anfang bildeten die Gesetze "Über das Eigentum in der RSFSR" von 1990 und "Über die Privatisierung des Wohnungsfonds in der RSFSR" von 1991. Das staatliche Eigentum am Wohnungsbestand wie auch die angegliederte Dienstleistungsinfrastruktur übernahmen die untersten Verwaltungsebenen, die Kommunen. Auch Unternehmen und Organisationen, insbesondere diejenigen, die privatisiert werden sollten, wurden angehalten, ihren gesellschaftlichen Wohnungsbestand den Kommunen zu übergeben. Die Privatisierung erfolgte dann auf freiwilliger Basis, d. h. ein Mieter konnte seine Wohnung erwerben, musste dies aber nicht. Anfangs wurde ein geringes Entgelt verlangt, später war der Wohnungstransfer unentgeltlich. [4] Die Belastung durch die Vermögensteuer fiel kaum ins Gewicht. [5] Die Möglichkeiten zum Weiterverkauf und zur Vermietung sollten zusätzliche Anreize zum Wohnungserwerb schaffen. Der Privatisierungsprozess ging von 1992 bis 1994 sehr rasch vonstatten (Tabelle 4), allerdings wegen fehlender Aufsichtsmaßnahmen eher auf undurchsichtige Weise. Insbesondere die Nomenklatura und - überraschenderweise - Rentner erwarben bzw. übernahmen Wohnungseigentum. Objekte in gut erschlossenen Gegenden und in guter Bauweise (Ziegel) wurden bevorzugt. Dagegen nahmen Mieter in Standardplattenhäusern das Privatisierungsangebot nur wenig wahr. Gegen den Erwerb sprach aus ihrer Sicht vor allem, dass sie in Russland bis heute einen hohen Mieterschutz genießen und auch bei Mietrückständen kaum eine Räumungsklage befürchten müssen. Zudem können die Belegungsrechte den Kindern übertragen werden. Auch gab es berechtigte Befürchtungen, als neue Eigentümer für die wegen unterlassener Instandhaltung beträchtlichen Renovierungskosten aufkommen zu müssen. Von großer Bedeutung ist auch, dass die Privatisierung keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Kostendeckung hatte, da die privatisierten Wohnungen den Mietwohnungen bei der Subventionierung gleichgestellt wurden. Dennoch hat die Privatisierung die Eigentumsstruktur in der Wohnungswirtschaft grundlegend verändert. [6] Bis Ende 1999 wurden insgesamt rund 800 Mill. m² privatisiert, bezogen auf den Gesamtbestand von 1999 sind dies etwa 30 % (Tabelle 4). Der Anteil von privatem Wohneigentum verdoppelte sich auf knapp 63 %; Privatpersonen besaßen 56 % der Wohnfläche (Tabelle 5 und Abbildung 1). Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung in den Städten, wo sich der Eigentumsanteil der Bürger verdreifachte (1999: 35 %). Die Entwicklung auf dem Lande verlief langsamer, zumal die Häuser dort auch in der Zeit der Sowjetunion vielfach in Privateigentum gelegen hatten. Jetzt befinden sich gut 23 % des ländlichen Gesamtbestandes in privatem Besitz, darunter 21 % in Eigentum von Privatpersonen. Die Privatisierung hat zur Entwicklung eines aktiven Immobilienmarktes beigetragen. Bisher hat aber der Gesetzgeber das Wohnungseigentum nicht mit der Verantwortung des Eigentümers für seinen Besitz gekoppelt. Private Ressourcen für den Erhalt und die Bewirtschaftung der Wohnungen werden daher kaum mobilisiert. Es ist zwar seit einiger Zeit vorgesehen, dass sich individuelle Eigentümer zu Eigentümergemeinschaften ("Kondominien") zusammenschließen und gemeinsam das Gesamtobjekt verwalten. [7] Doch ist Letzteres bisher wegen juristischer Unklarheiten in Bezug auf das Grundstückseigentum nur selten gelungen. [8] | ||
| Reform der Mieten |
Bei der Preisliberalisierung zum 1. Januar 1992 blieben die Mieten ausgespart und verharrten damit zunächst auf dem Niveau von 1928. [9] Im Zuge der Hyperinflation tendierte die Kostendeckung in der Wohnungswirtschaft in den Jahren 1992/93 sogar gegen null. [10] Bald jedoch setzte sich die Wohnungspolitik das Ziel einer kostendeckenden Miete (Grundmiete und sämtliche Nebenkosten). [11] Die Mietanhebungen erfolgten stufenweise unter Einhaltung von gewissen "Normativen" [12] und seit 1994 sozial abgefedert durch Wohngeld. Im Jahre 1999 erhielten 6,5 % der russischen Familien ein Wohngeld, im Durchschnitt monatlich 62 Rubel (durchschnittlicher Monatslohn: 1 523 Rubel). Dennoch wird in vielen Fällen eine Kostendeckung nicht erreicht. Zu den wichtigen Besonderheiten der russischen Wohnungswirtschaft zählt nämlich, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen Anspruch auf 50 % Mietermäßigung haben. Hierzu zählen Staatsbedienstete, Sicherheitskräfte, Invaliden und Umsiedler aus dem Norden des Landes, die insgesamt 40 % der Bevölkerung ausmachen. Diese Ansprüche wurden aber in den Jahren 1993 bis 1995 gesetzlich verbrieft, ohne dass festgelegt wurde, wer die Kosten tragen soll. Bemühungen, diese Privilegien zu beschneiden, war bisher kein Erfolg beschieden. Im vergangenen Jahr hätten die Mieten bereits 70 % der nach den Normen vorgesehen Kosten decken sollen, wobei die Mietsumme auf 20 % des Familienbudgets beschränkt bleiben sollte. Die tatsächlichen Mieten machten allerdings nur gut 40 % der Kosten aus. Mehr als ein Drittel der Kosten übernahmen der föderale Haushalt und die kommunalen Haushalte; die Finanzierungslücke (Zahlungsrückstände und Schulden) betrug also etwa ein Fünftel. [13] Das Kostenbewusstsein ist sowohl bei den Verwaltungen als auch bei den Verbrauchern wenig ausgeprägt, was zur Verschwendung von Ressourcen beiträgt. Besonders gilt dies für die kommunalen Dienstleistungen, allem voran für die Versorgung mit Wasser [14], Warmwasser und Fernwärme. In der Sowjetzeit wurden Gebäude ohne Zähler, Thermostate oder Abstellventile gebaut. Eine nachträgliche Installation ist meist kostenintensiv; bei Renovierungen unterbleibt sie oftmals auch heute noch. Die verbrauchsunabhängigen Pauschalzahlungen für Energie und Wasser führen zu Vergeudung. Ein Beispiel für die hohe Subventionierung des Energieverbrauchs seitens der Kommunen gibt der Haushalt des Moskauer Magistrats: Für die Subventionen an die Wohnungswirtschaft ist ein Sechstel aller Ausgaben vorgesehen; davon sind für die Heizkosten 25 % (4 % des Gesamthaushalts) bestimmt. So werden die Unterschiede zwischen dem Lieferpreis und den Zahlungen der Haushalte ausgeglichen. [15] Die finanzielle Lage der Kommunen ist von sinkenden Anteilen an den Einnahmen des konsolidierten Haushalts Russlands bei gleichbleibenden Ausgabenanteilen gekennzeichnet. Die Steuerreform vom 1. Januar 2001 verschärfte diese Tendenz noch. [16] Davon geht ein verstärkter Druck in Richtung auf Miet- und Tarifanhebungen in der Wohnungswirtschaft aus. Insbesondere sollen nun die normativen Kosten überprüft und an die realen Kosten der entsprechenden Dienstleistungen angepasst werden. Noch für 1999 werden im Durchschnitt aller privaten Haushalte - einschließlich der Haushalte mit Wohneigentum - die Ausgaben für Wohnen nur auf knapp 5 % beziffert (Tabelle 6). Im vergangenen Jahr erhöhte sich dieser Ausgabenanteil immerhin auf 7 %. Die Preissteigerung in der Wohnungswirtschaft lag mit 43 % bei mehr als dem Doppelten des durchschnittlichen Anstiegs der Verbraucherpreise. [17] Dennoch ist der Weg bis zur vollen Kostendeckung noch weit. | ||
| Rückgang der Bauleistung |
Die gesamtwirtschaftlichen Investitionen in Russland schrumpften im Zeitraum 1990 bis 2000 um real etwa 80 %. Der Rückgang im Wohnungsbau fiel noch stärker aus. Der Anteil des Wohnungsbaus an den Gesamtinvestitionen betrug 1990 knapp 17 % und sank nach einem zwischenzeitlichen Anstieg bis 2000 auf unter 11 %. An der Erholung der Gesamtinvestitionen in den letzten zwei Jahren konnte der Wohnungsbau nicht partizipieren (Tabelle 7). Das Bauvolumen (in m² Wohnfläche) stieg zwar 1999 um 4,2 %, doch im letzten Jahr gab es wieder einen Rückgang um 6,3 % (Tabelle 8). Der Rückgang der Bauleistung betraf vor allem den staatlichen und kommunalen Wohnungsbau, der 1999 nur mit knapp einem Fünftel zum Gesamtergebnis beitrug. Auf dem Land war die Abnahme deutlich stärker als in den Städten (Abbildung 2). Private Investoren konnten den Rückgang bislang nicht kompensieren, auch wenn ihr Anteil an der Neubaufläche 62 % erreichte. [18] Eine stetige Zunahme auf einen Anteil von 43 % im Jahre 1999 ist bei der Bauleistung privater Bauherren zu verzeichnen, die in der Regel Einfamilienhäuser bei hoher Eigenleistung bauen. Ständig gestiegen ist die durchschnittliche Fläche der neu gebauten Wohnungen - von knapp 60 m² (1990) auf 82 m² (1999). Ausschlaggebend dafür waren die neu gebauten Wohnungen privater Bauherren, die eine Durchschnittsfläche von 121 m² aufweisen. Der Umfang der modernisierten Flächen ist in der vergangenen Dekade drastisch zurückgegangen; verglichen mit 1990 wurde 1999 nur ein Siebtel renoviert. Sanierungsbedürftig sind insbesondere die Fünf-Etagen-Plattenbauten [19] aus der ersten Zeit der industriellen Bauweise (1956 bis 1970). Insgesamt wurden damals 400 Mill. m² Wohnfläche auf diese Weise hergestellt; dies entspricht 15 % des gegenwärtigen Wohnflächenbestands des Landes. In Moskau-Stadt sind die Fünf-Etagen-Häuser mit 26,5 Mill. m² vertreten, wovon die Wohnhäuser der ersten Bauetappe (6,5 Mill. m²) abrissreif sind. [20] | ||
| Finanzierung |
Der Staat hat sich aus der Finanzierung des Wohnungsbaus weitgehend zurückgezogen; betrug sein Anteil 1990 noch 85 %, waren es 1999 nur noch 15 %. [21] Begünstigt werden nur die genannten Bevölkerungsgruppen, die auch Anspruch auf Mietsubventionen haben. Es werden statusabhängige Pauschalbeträge zum Wohnungskauf zur Verfügung gestellt, Kommunalwohnungen angeboten oder zinsgünstige Kredite gewährt. Auch der soziale Wohnungsbau, für den die Kommunen zuständig sind, wurde wegen finanzieller Engpässe stark reduziert. Das relativ finanzstarke Moskau bildet eine Ausnahme: 1999 gingen etwa 10 % der kommunalen Neubaufläche zum Selbstkostenpreis [22] an Bezieher von Niedrigeinkommen, zu weiteren 3 % wurden Personen aus der Warteliste bedient. Diese bekamen die Wohnungen zum Selbstkostenpreis, abzüglich einer Subvention für Berechtigte entsprechend einer Norm. Für die Mehrheit der Bevölkerung fehlt es an sicheren und erschwinglichen Finanzierungen. Finanzierungsprodukte für den Wohnungsbau konnten in Russland wegen zahlreicher Lücken in der Gesetzgebung sowie wegen der Schwäche des Bankensystems und anderer Finanzierungsinstitutionen wie Versicherungen bislang nur rudimentär zur Anwendung kommen. So wurden von 1994 bis 1997 Hypotheken zunächst auf der Grundlage des Pfandrechts und eines Präsidialdekrets vergeben. Die Hypothek entsprach in der Regel nur der Hälfte des Immobilienwertes. Die Laufzeit war lediglich auf einige Jahre bemessen. Einsteigen konnten daher nur Personen mit hohem Einkommen, oft aus der Schattenwirtschaft. [23] Auch das Hypothekengesetz vom Juli 1998 konnte die Sicherheit des Kreditgebers nicht ausreichend festigen. [24] Insgesamt sind daher Hypothekenkredite immer noch wenig verbreitet; nur in 20 Regionen der russischen Föderation werden sie überhaupt angeboten. Die Hypothekenvergabe dürfte aber mit der anstehenden Legalisierung des Privatbesitzes von nichtlandwirtschaftlichem Boden zunehmen. Der Mangel an klassischen Finanzierungsprodukten wird teilweise durch Kreditsurrogate kompensiert. So verkaufen z. B. Investoren und Baufirmen gestückelte Wohnungsanteilsrechte in Form von Zertifikaten. Der Wohnungserwerb ist möglich, wenn eine festgelegte Zahl von Zertifikaten, die z. B. einem Drittel des Wohnungswertes entspricht, angesammelt ist. Nach der Krise von 1998 waren Finanzierungen für einige Monate überhaupt nicht zu haben. Neue Finanzierungsmodelle werden nun in der Regel in harter Währung angeboten, z. B. Hypotheken in Kombination mit einer Lebensversicherung. Nach einer Einzahlung von einem Drittel ist der Erwerb einer Immobilie möglich. Der Darlehenszins soll dann 8 % in Valuta betragen und damit unter dem derzeitigen Marktsatz von 15 bis 18 % liegen. [25] Weitere Finanzierungsmodelle, die auch Elemente des deutschen Bausparkassensystems enthalten, befinden sich in der Diskussion. [26] Auch steuerlich wird der Wohnungsbau zunehmend gefördert. Mit den zum 1. Januar 2001 wirksam gewordenen Änderungen im Einkommensteuerrecht sind Ausgaben im Zusammenhang mit dem Bau oder Kauf von Wohnraum - mit Ausnahme von Wochenendhäusern - steuerlich verstärkt absetzbar. Der Steuerfreibetrag wurde auf 250 000 Rubel erhöht. Beim Verkauf von Immobilien, die weniger als 5 Jahre im Eigentum des Veräußerers waren, wird jedoch eine Steuer auf den Wertzuwachs erhoben. | ||
| Preise |
Die Kaufpreise für Wohnungen sind in Relation zu den Löhnen hoch. Für Neubauten (ohne private Bauherren) betrug im Jahre 2000 der durchschnittliche Preis je m² Wohnraum 4 400 Rubel (157 US-$) - bei einem durchschnittlichen Monatslohn von 2 270 Rubeln. In Ballungszentren liegen die Quadratmeterpreise noch höher (7 950 Rubel in Moskau, 5 990 Rubel in Murmansk); in Rjazan und in Novgorod sind dagegen für 1 m² nur rund 2 400 Rubel zu zahlen. [27] Der andauernde Wohnungsmangel hat auch zu hohen Preisen für ältere Wohnungen geführt. Im Zuge der Transformation nahm die Einkommensspreizung zu. Den vermögenden Schichten wird insbesondere in Moskau Wohnraum der gehobenen Ausstattung und der Luxusklasse in reicher Auswahl angeboten. [28] Die Quadratmeterpreise beginnen bei 500 US-$ für Neubauwohnungen in Fertigbauweise. Viele Angebote liegen um 1 000 US-$ je m², die Skala reicht aber noch sehr viel weiter nach oben. | ||
| Zusammenfassung |
In den 90er Jahren wurde der staatliche Wohnungsbau für Bevölkerungsschichten mit niedrigem bis durchschnittlichem Einkommen stark reduziert. Zur Unterstützung der Nachfrage nach selbstgenutztem Wohneigentum fehlen günstige langfristige Kreditangebote mit sicheren Konditionen. Ein Markt für private Wohnungsbaufinanzierung konnte sich nicht entwickeln, weil die Risiken privater Investoren nicht ausreichend abgesichert wurden. Auf dem Mietsektor soll die schrittweise Freigabe von Mieten und Nebenkosten helfen, der Kostendeckung näher zu kommen. In einem Land, in dem selbst bereits privatisierte Wohnungen weiterhin subventioniert werden, dürfte die Abschaffung von Mietnachlässen für breite Bevölkerungsgruppen ausreichenden Spielraum für eine fühlbare Anhebung des Wohngeldes für wirklich Bedürftige bieten. Erst wenn sich der Einstieg in den Mietsektor auch für private Investoren rechnet, ist eine bessere Befriedigung der Nachfrage nach Wohnraum zu erwarten.
Allerdings setzt eine nachhaltige Belebung des Wohnungsbaus vor allem ein stabiles wirtschaftliches Umfeld voraus. Dies erfordert eine Behebung der institutionellen Defizite, insbesondere in Bezug auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, das Privateigentum an Boden und die Transparenz des Finanzsektors.
Quelle: Goskomstat Rossijkij statisti...eski eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 53 und 410.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Wohnungsbestand und Wohnungsversorgung in Russland 1990 bis 1999
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1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
in Mill. m2
Wohnungs-
bestand
ins-
gesamt 2 425 2 449 2 492 2 546 2 608 2 649 2 680 2 715 2 745 2 761
in m2
Nutzfläche
je Einwohner 16 17 17 17 18 18 18 19 19 19
davon
Stadt 16 16 16 17 18 18 18 19 19 20
Land 18 18 18 18 18 19 19 19 19 20
in 1 000
Haushalte,
die neue
oder
moder-
nisierte
Wohnungen
erhalten
haben 1 296 1 000 948 897 741 652 492 416 344 282
Regis-
trierte
wohnungs-
suchende
Haus-
halte 9 964 10 029 9 648 9 104 8 487 7 698 7 248 6 760 6 286 5 882
in %
Anteil
der
wohnungs-
suchenden
Haushalte
an
allen
Haus-
halten 20 20 19 18 17 15 14 13 13 12
-------------------------------------------------------------------------------
Quelle: Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 172 und 174
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2 Wohnungsbestand in Russland 1990 bis 1999 nach Ausstattungsmerkmalen(1) ------------------------------------------------------------------------------- 1990 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 Insgesamt Wasseranschluss . 66 70 71 71 72 73 73 Entwässerung . 61 65 66 67 67 68 69 Zentralheizung . 64 67 68 69 70 71 72 Bad . 57 61 61 62 63 63 63 Gas . 70 69 69 69 69 70 70 Warmwasser . 51 54 55 56 57 58 59 Elektroherde . 14 15 15 16 16 16 16 Stadt Wasseranschluss 81 83 84 84 85 85 86 86 Entwässerung 78 80 81 82 82 83 84 84 Zentralheizung 82 84 85 85 86 86 87 87 Bad 73 75 77 77 78 79 79 79 Gas 69 68 68 67 67 68 68 68 Warmwasser 67 69 71 72 73 73 74 75 Elektroherde 17 19 20 20 21 21 21 21 Land Wasseranschluss . 30 33 35 36 37 38 39 Entwässerung . 19 22 24 25 26 26 28 Zentralheizung . 20 22 23 25 26 28 34 Bad . 16 19 20 21 22 22 23 Gas . 73 72 73 74 74 74 73 Warmwasser . 9 11 12 14 14 14 16 Elektroherde . 2 2 2 2 2 2 2 ------------------------------------------------------------------------------- (1) Anteil der Wohnungen mit entsprechendem Ausstattungsmerkmal an allen Wohnungen in %. Quelle: Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 173. =============================================================================== |
-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 3
Kennziffern zur ländlichen Infrastruktur in Russland 1990 bis 1999
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1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
Fertigstellung
von in km
Wasser-
leitungen 5 902 5 782 2 940 2 545 1 633 1 608 727 778 578 616
Entwäs-
serungs-
leitungen 333 221 93 78 64 82 70 63 . .
in 1 000 km
Gasleitungen 7 9 8 12 13 17 17 20 19 17
Strom-
leitungen
0,4 kW 11 12 11 11 7 6 6 6 4 4
6-20 kW 25 17 16 13 7 7 7 9 5 4
Straßen
mit fester
Fahrbahn 12 9 6 7 6 7 5 4 4 5
in %
Anteil der
ländlichen
Siedlungen
ohne Anbindung
an das feste
Straßennetz . . 41 39 38 35 34 33 33 32
-------------------------------------------------------------------------------
Quelle: Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 173.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 4
Wohnungsprivatisierung in Russland 1992 bis 1999
-------------------------------------------------------------------------------
1992
1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 bis
1999
Privatisierte Wohnungen
Anzahl in 1 000 2 631 5 770 2 396 1 529 1 203 1 198 959 896 16 582
Fläche
in Mill. m2 132 282 114 72 57 56 46 39 798
-------------------------------------------------------------------------------
Quelle: Rossija v cifrach 2000, Moskau 2000, S. 181 und 182.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 5
Wohnungsbestand in Russland 1990 bis 1999 nach Eigentumsformen
in %
-------------------------------------------------------------------------------
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
Wohnungs-
bestand
insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
darunter
privater
Besitz 32,6 32,7 35,6 46,7 50,3 52,8 54,7 56,7 58,9 63,1
darunter
Besitz der
Bürger 26,4 26,6 30,1 37,0 41,3 44,0 46,0 48,3 51,7 55,7
staatlicher
Besitz 41,7 41,0 38,1 19,5 13,4 10,2 8,7 7,3 6,1 5,6
kommunaler
Besitz 25,2 25,7 25,3 26,1 28,1 29,7 30,9 31,5 31,4 29,2
gesell-
schaftlicher
Besitz(1) 0,5 0,5 1,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
gemischter
Besitz(2) - - - 7,6 8,1 7,2 5,7 4,5 3,2 2,0
Stadt 70,9 71,4 71,4 72,1 72,2 72,3 72,4 72,4 72,5 72,5
darunter
privater
Besitz 14,6 14,5 16,8 24,9 27,8 30,1 32,1 33,9 36,2 39,7
darunter
Besitz der
Bürger 10,7 10,7 12,9 18,9 22,1 24,4 26,2 28,1 31,1 34,6
staatlicher
Besitz 31,5 31,6 29,6 15,8 10,6 7,9 6,7 5,6 4,6 4,3
kommunaler
Besitz 24,5 25,0 24,5 25,1 26,7 28,0 28,8 29,2 29,0 26,9
gesell-
schaftlicher
Besitz(1) 0,3 0,3 0,5 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
gemischter
Besitz(2) - - - 6,3 6,9 6,3 4,9 3,7 2,7 1,6
Land 29,1 28,6 28,6 27,9 27,8 27,7 27,6 27,6 27,5 27,5
darunter
privater
Besitz 18,1 18,2 18,8 21,8 22,5 22,7 22,6 22,8 23,1 23,4
darunter
Besitz
der
Bürger 15,7 15,9 17,2 18,9 19,2 19,6 19,8 20,2 20,5 21,2
staatlicher
Besitz 10,1 9,5 8,5 3,7 2,8 2,3 1,9 1,8 1,5 1,3
kommunaler
Besitz 0,7 0,7 0,8 1,0 1,3 1,7 2,2 2,2 2,4 2,4
gesell-
schaftlicher
Besitz(1) 0,2 0,2 0,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
gemischter
Besitz(2) - - - 1,3 1,2 1,0 0,9 0,7 0,5 0,4
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Unternehmen, Organisationen.
(2) Staatlicher, kommunaler, privater und gesellschaftlicher Besitz.
Quelle: Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 172.
-------------------------------------------------------------------------------
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 6
Ausgaben für Wohnen(1) in Russland 1990 bis 1999
Anteile an den Gesamtausgaben privater Haushalte in %
-------------------------------------------------------------------------------
1990 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
Aufwendungen für Wohnen 3,1 0,7 1,8 4,3 5,7 5,1 5,2 4,7
davon:
Grundmiete 1,0 0,1 0,5 1,3 1,7 1,6 1,5 1,6
Nebenkosten . 0,1 0,4 1,1 . 1,3 1,4 1,2
Elektrizität . 0,2 0,4 0,7 . 0,8 0,8 0,7
Gas . 0,2 0,2 0,3 . 0,6 0,7 0,6
Zentralheizung . 0,1 0,3 0,9 . 0,8 0,8 0,6
nachrichtlich: Aufwendungen für
Nahrungsmittel(2) 31,5 43,5 43,9 49,0 47,2 43,0 51,3 52,0
Dienstleistungen 13,1 8,2 10,1 13,7 16,0 14,9 13,9 13,0
Konsumgüter 45,8 42,4 40,2 31,8 31,3 36,5 30,2 30,8
Brennstoffe 0,1 0,1 0,3 1,1 1,1 1,1 1,0 1,3
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(1) Berichterstattung repräsentativer Haushalte.
(2) Ohne alkoholische Getränke und Ausgaben in der Gastronomie.
Quellen: Goskomstat: Rossija v cifrach 2000, Moskau 2000, S. 117 und 118;
Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 167.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 7
Investitionen in Russland 1990 bis 2000
Reale Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
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1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000(1)
Gesamt-
investi-
tionen 0,1 -15,0 -40,0 -12,0 -24,0 -10,0 -18,1 -5,0 -6,7 5,3 17,7
Wohnungs-
bauinves-
titionen(2) . -7,3 -28,1 -6,3 -24,0 -11,2 -27,1 -21,8 -7,2 -9,2 -11,9
nachrichtlich:
Anteil
der In-
vestitionen
im Wohnungs-
bau an den
Gesamt-
inves-
titionen
in % 16,6 18,1 21,7 23,1 23,1 22,8 20,3 16,7 16,6 14,3 10,7
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Vorläufig.
(2) Berechnet aus den Anteilen unter der Annahme gleicher Preisentwicklung
für alle Investitionsgüter.
Quellen: Goskomstat: Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 1997, Moskau 1997,
S. 411; Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 546 und
548; Stroitelstvo v Rossii 2000, Moskau 2000, S. 23;
Social´no ekonomi...eskoje poloñenie Rossii, janvar 2001, S. 130.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 8
Wohnungsbau in Russland 1990 bis 2000
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1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000
Mill. m2
Insgesamt 61,7 49,4 41,5 41,8 39,2 41,0 34,3 32,7 30,7 32,0 30,0
Stadt 43,8 35,1 31,0 32,3 30,7 32,1 26,2 24,6 23,5 24,2 .
Land 17,9 14,3 10,5 9,5 8,5 8,9 8,1 8,1 7,2 7,8
darunter
Staatlich . . . 15,0 10,0 9,1 5,9 4,6 3,4 3,3 .
Kommunal . . . 7,0 4,3 4,0 2,9 2,8 2,6 2,8 .
Private
Investoren . . . 10,2 11,8 14,8 14,6 16,1 17,9 19,9 .
darunter
Private
Bauherren 6,0 5,4 4,9 5,6 7,1 9,0 10,0 11,5 12,1 13,7 12,7
Wohnungsbau-
genossen-
schaften 2,9 2,4 2,1 1,9 1,9 1,7 1,4 1,3 0,8 0,7 .
Gemischtes
Eigentum(1) . . . 9,5 13,0 13,0 10,8 9,0 6,5 5,8 .
m2
Durchschnitt-
liche
Wohnungs-
größe 59,1 59,7 60,8 61,3 64,2 68,2 71,2 75,9 79,1 82,1 .
Mill. m2
Modernisierte
Wohnungen 29,1 19,7 22,2 22,8 9,0 11,7 7,3 6,4 4,9 4,1 .
davon
Kommunal 8,5 6,3 6,4 10,1 5,1 5,8 4,0 3,8 3,9 2,7 .
Staatlich 20,6 13,4 15,8 12,7 3,9 5,9 3,3 2,6 1,0 1,4 .
Struktur in %
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Stadt 71,0 71,1 74,7 77,3 78,3 78,3 76,4 75,2 76,5 75,6 .
Land 29,0 28,9 25,3 22,7 21,7 21,7 23,6 24,8 23,5 24,4 .
darunter
Staatlich . . . 35,9 25,5 22,2 17,2 14,1 11,1 10,3 .
Kommunal . . . 16,7 11,0 9,8 8,5 8,6 8,5 8,8 .
Private
Investoren . . . 24,4 30,1 36,1 42,6 49,2 58,3 62,2 .
darunter
Private
Bauherren 9,7 10,9 11,8 13,4 18,1 22,0 29,2 35,2 39,4 42,8 42,3
Wohnungsbau-
genossen
schaften 4,7 4,9 5,1 4,5 4,8 4,1 4,1 4,0 2,6 2,2 .
Gemischtes
Eigentum(1) . . . 22,7 33,2 31,7 31,5 27,5 21,2 18,1 .
Moder-
nisierte
Wohnungen 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 .
davon
Kommunal 29,2 32,0 28,8 44,3 56,7 49,6 54,8 59,4 79,6 65,9 .
Staatlich 70,8 68,0 71,2 55,7 43,3 50,4 45,2 40,6 20,4 34,1 .
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(1) Staatliches, kommunales, privates und gesellschaftliches Eigentum ohne
ausländische Beteiligung.
Quellen: Stroitelstvo v Rossii 1998, Moskau 1998, S. 57;
Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 1996, Moskau 1996, S. 458;
Rossijskij statisti...eskij eñegodnik 2000, Moskau 2000, S. 174, 409
und 410; Social´no ekonomi...eskoje poloñenie; Rossii 2000 g., Moskau 2000,
S. 52 und 53; Sfera uslug v Rossii, Moskau 2000, S. 182.
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