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| Wochenbericht des DIW Berlin 3/02 Standortbedingungen in Ostdeutschland verbessert | |||
| Bearbeiter | Karl Brenke | ||
| Die Verbesserung der Standortbedingungen in Ostdeutschland ist weiter vorangekommen. Das bestätigen die Ergebnisse einer im Sommer 2000 vom DIW Berlin durchgeführten Umfrage in der ostdeutschen Industrie. Als ein Standortvorteil werden inzwischen die Lohnkosten angesehen, da die Lohnsteigerungen in den vergangenen Jahren deutlich hinter den Produktivitätszuwächsen zurückblieben. Dazu hat auch die Abkehr von den Flächentarifverträgen beigetragen. Schlechter geworden ist dagegen nach Auskunft der Unternehmen das Angebot an Fachkräften. Das Problem, Fachkräfte zu finden, besteht indes vor allem bei Unternehmen, die nur bereit oder in der Lage sind, weniger als die Tariflöhne zu zahlen. Nach wie vor gelten die Preise für Energie sowie die Höhe der kommunalen Abgaben und Gebühren als Standortnachteile. Aufs Ganze gesehen wird allerdings von den Unternehmen die Standortqualität der neuen Bundesländer als günstig bewertet, und das Urteil fiel besser aus als in vorhergehenden Erhebungen.
Zu Beginn der wirtschaftlichen Umstrukturierung waren Unternehmen in Ostdeutschland mit erheblichen Standortnachteilen konfrontiert. Es mussten hohe Subventionen gewährt werden, um Neuansiedlungen und Existenzgründungen anzuschieben. Im Zuge der Investitionen in den Ausbau und die Erneuerung der Infrastruktur haben sich die Defizite inzwischen stark abgeschwächt. Völlig beseitigt sind sie aber noch nicht. [1] Um Hinweise zur Standortqualität in den neuen Bundesländern zu erhalten, hat das DIW Berlin bei seinen regelmäßigen Erhebungen im Rahmen der Berichterstattung über die "Gesamtwirtschaftlichen und unternehmerischen Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland" die Unternehmen auch danach befragt, welche Standortfaktoren für sie wichtig sind und wie sie die Bedingungen an ihrem Standort beurteilen. [2] | |||
| Lohnkosten |
Das Lohnniveau zählt noch immer zu den wichtigsten Standortfaktoren. Das gilt vor allem für die Betriebe, die den größten Teil ihrer Produktion auf den Märkten außerhalb Ostdeutschlands absetzen. Sie sind in besonderem Maße der überregionalen Konkurrenz ausgesetzt, und für den Erfolg im Wettbewerb stellt das Lohnniveau am jeweiligen Standort eine wichtige Größe dar. Anfang der 90er Jahre wurde der rasante Anstieg der Löhne und Gehälter noch von drei Vierteln der Unternehmen als das gravierende Problem angesehen. [3] In der Folgezeit ließ die Kritik immer mehr nach. Den Befragungsergebnissen vom Frühjahr 1995 zufolge hatten sich andere Probleme wie Kapitalmangel oder die schlechte Zahlungsmoral der Kunden in den Vordergrund geschoben. [4] Auf die Frage, ob das Lohnniveau in der Industrie der neuen Bundesländer als Standortvorteil oder als Standortnachteil einzuschätzen sei, gingen bei jener Umfrage die Meinungen auseinander. Die meisten Unternehmen stuften damals die Höhe der Löhne als "zufriedenstellend" ein. [5] Bei der Umfrage vom Jahr 2000 überwiegt nun die Zahl der Unternehmen, die das Lohnniveau als Standortvorteil ansehen, deutlich. Dazu hat offenkundig die sinkende Bedeutung von Flächentarifverträgen geführt. So sehen Unternehmen, die nicht an einen Flächentarifvertrag oder eine andere mit den Gewerkschaften geschlossene Vereinbarung zur Entlohnung ihrer Beschäftigten gebunden sind, das Lohnniveau signifikant häufiger als einen Standortvorteil an als Unternehmen, die der kollektiven Lohnfindung unterliegen. Besonders häufig wird das ostdeutsche Lohnniveau unter den Betrieben im Besitz eines westdeutschen oder eines ausländischen Unternehmens als ein Vorteil empfunden - also von Betrieben eines Unternehmensverbundes, zu dem auch außerhalb Ostdeutschlands gelegene Betriebsstätten gehören. Offenbar werden dort meist höhere Löhne gezahlt als in den ostdeutschen Zweigbetrieben. Und besonders sind es Unternehmen mit überregionalem Absatz, die die Höhe der Löhne als günstige Rahmenbedingung einstufen. | ||
| Nähe zu Kunden und Lieferanten |
Nach wie vor ist auch die Nähe zu den Kunden für die meisten Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Allerdings war bei der Umfrage vom Jahr 2000 der Anteil der Unternehmen, die der Kundennähe eine große Bedeutung einräumten, geringer als früher. Hierin spiegelt sich, dass die ostdeutsche Industrie in den letzten Jahren zunehmend auf den überregionalen Märkten Tritt gefasst hat. Für eine deutlich geringere Zahl der Unternehmen spielt die Nähe zu den Zulieferern eine Rolle. Vor allem Unternehmen, die transportkostenintensive oder rasch verderbliche Güter beziehen, legen Wert auf die Nähe zu den Lieferanten; zu diesen Unternehmen gehören die Hersteller von Nahrungsmitteln und von Baustoffen sowie holzverarbeitende Betriebe. Solche Unternehmen verfügen offenbar meist über ein hinreichendes Vorleistungsangebot vor Ort, denn der Standortfaktor Lieferantennähe wird von ihnen mehrheitlich als "gut" eingestuft. | ||
| Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften |
Einen recht großen Stellenwert hat das Angebot an Fachkräften auf dem regionalen Arbeitsmarkt - reichlich die Hälfte der Unternehmen sieht es als eine wichtige Standortbedingung an. Seit Mitte der 90er Jahre hat dieser Faktor an Bedeutung gewonnen. Wurde noch in früheren Umfragen das Arbeitskräfteangebot in Ostdeutschland von den Unternehmen im Schnitt positiv eingestuft, überwogen bei der Umfrage vom Sommer 2000 erstmals leicht die negativen Urteile. Das ist im Wesentlichen bei den eigenständigen Unternehmen der Fall; von den Betrieben im Besitz westdeutscher Unternehmen und vor allem von den Betrieben ausländischer Gesellschaften wird dagegen das Fachkräfteangebot in den neuen Bundesländern im Schnitt als vorteilhaft eingestuft. Um die benötigten Fachkräfte einstellen zu können, müssen die Unternehmen bereit sein, die geforderten Löhne zu zahlen. Wohl deshalb haben Unternehmen, die den Flächentarifverträgen unterliegen, sowie jene, die "über Tarif" entlohnen, geringere Probleme, Fachkräfte zu finden. [6] | ||
| Subventionen |
Der wirtschaftliche Neuaufbau in den neuen Bundesländern wurde durch eine massive Subventionierung der Unternehmen unterstützt. Angesichts der deutlichen Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition könnte angenommen werden, dass die Fördermittel für die Unternehmen stark an Bedeutung verlieren. Das ist aber nicht der Fall. Im Frühjahr 1998 sah die Hälfte der Unternehmen die Wirtschaftsförderung als einen sehr wichtigen Standortfaktor an. Im Sommer 2000 waren es immer noch 44 %. Vor allem den überregional tätigen Unternehmen ist die Förderung wichtig und willkommen. Unter den auf den lokalen Markt orientierten und meist kleinen Unternehmen fällt das Urteil über die Förderung nicht so positiv aus. Das wird auch daran liegen, dass viele dieser Unternehmen die Voraussetzungen für die Förderung nicht erfüllen. Bemerkenswert ist, dass nach den Umfragedaten kein Zusammenhang zwischen der Selbsteinschätzung der Unternehmen im Hinblick auf ihre Position im Wettbewerb und der Bedeutung von Subventionen als Standortfaktor besteht. Unternehmen, die ihre Wettbewerbsposition für besser halten als die der Konkurrenz, sehen Fördermittel ebenso oft als wichtig an wie jene Unternehmen, die angaben, im Wettbewerb hinterherzuhinken. Dieser Befund legt die Vermutung nahe, dass in Ostdeutschland nicht wenige Unternehmen gefördert werden, die gar keiner Unterstützung mehr bedürfen. | ||
| Verkehrsanbindung |
Ebenfalls weit oben auf der Rangskala der für die ostdeutschen Industrieunternehmen wichtigen Standortfaktoren rangiert die Verkehrsinfrastruktur. Hier geht es vor allem um den Zugang zu Autobahnen. Andere in der Umfrage thematisierte Verkehrsanbindungen wie der öffentliche Nahverkehr, der überregionale Schienenverkehr oder der Luftverkehr sind nur für eine kleine Minderheit der Unternehmen wichtige Standortbedingungen. Vor allem die Betriebe im Besitz ausländischer Unternehmen legen auf gute überregionale Verkehrsanbindungen Wert - wohl deshalb, weil sie besonders stark auf überregionalen Märkten agieren und weil bei ihnen recht häufig Fernreisen zu anderen Teilen ihres Unternehmensverbundes anfallen. Die Autobahnanbindung und der öffentliche Nahverkehr werden von der Mehrzahl der Unternehmen als günstig beurteilt. Allerdings kritisieren viele Unternehmen, insbesondere in ländlichen Gebieten, dass die Bundes- und Landesstraßen überlastet sind. Beim Flugverkehrsanschluss halten sich positive und negative Einschätzungen die Waage, und hinsichtlich der überregionalen Bahnverbindungen überwiegen die negativen Bewertungen. | ||
| Energiekosten, kommunale Gebühren |
Für reichlich ein Drittel der ostdeutschen Industrieunternehmen stellten im Jahr 2000 die Energiekosten eine wichtige Standortbedingung dar. Weiterhin wurden Energiekosten überwiegend als ein Standortnachteil empfunden. Tatsächlich dürften sie in den neuen Bundesländern immer noch über denen in den alten Bundesländern liegen. Belegen lässt sich das für die Stromkosten: Mitte 1999 lag der Durchschnittsstrompreis für Sondervertragskunden in den neuen Bundesländern um 11 % über dem in den alten Bundesländern. [7] Die kommunalen Abgaben und Gebühren, die ein Fünftel der Unternehmen als wichtig einstuft, werden - wie in der Vergangenheit - ebenfalls überwiegend als zu hoch angesehen. Zu den kommunalen Gebühren zählen etwa die Kosten für die Wasserversorgung, die Kanalgebühren oder die Abfallentsorgung. Wie bei der Stromversorgung schlägt zu Buche, dass nach der Wende für diese Aufgaben neue Anlagen errichtet werden mussten und sich die hohen Investitionen (qua Abschreibungen) in den Preisen niederschlagen. In nicht wenigen Regionen waren zu Beginn der 90er Jahre überdimensionierte Anlagen errichtet worden. | ||
| Lokale Beratungsangebote |
Im Vergleich zu der Erhebung von 1998 hat der Anteil der Unternehmen abgenommen, die der Unterstützung durch die Landesregierung, durch die Kammern, durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft oder durch die kommunalen Behörden einen hohen Stellenwert einräumen. Möglicherweise empfinden viele Unternehmen, deren Wettbewerbsfähigkeit inzwischen gestiegen ist, die Unterstützung dieser Einrichtungen als nicht mehr so wichtig wie früher. Die Kammern und die Wirtschaftsförderungsgesellschaften werden im Durchschnitt positiv beurteilt; gleichwohl sind viele Industrieunternehmen mit deren Arbeit unzufrieden. Noch weiter auseinander gehen die Meinungen über die Tätigkeit der Landesregierung und die der kommunalen Verwaltung. Während größere Betriebe in westdeutschem oder ausländischem Besitz mit diesen staatlichen Stellen überwiegend zufrieden sind, fühlen sich mittelständische Unternehmen von der Landespolitik und den kommunalen Behörden häufig benachteiligt. Das gilt für die Vergabe öffentlicher Aufträge, die Bewilligung von Fördermitteln, behördliche Auflagen sowie für Genehmigungsverfahren. Insgesamt hat die Kritik an den öffentlichen Verwaltungen allerdings deutlich nachgelassen. | ||
| Nähe zu Hochschulen und anderen Forschungs- einrichtungen | Wenn eine Region gut mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ausgestattet ist, kann das für ansässige Unternehmen von erheblichem Vorteil sein. Durch eine Kooperation mit den Forschungsstellen können Produkte und Produktionsverfahren entwickelt oder verbessert werden, und durch die Ausbildungsleistungen der Hochschulen wird das Angebot an akademisch ausgebildeten Arbeitskräften auf dem regionalen Arbeitsmarkt deutlich erhöht. Der Umfrage des Jahres 2000 zufolge räumt allerdings weniger als ein Fünftel der ostdeutschen Industrieunternehmen der Nähe zu Forschungseinrichtungen einen hohen Stellenwert ein; bei überregional agierenden Unternehmen ist dieser Anteil deutlich höher. Sie stellen ihren Standorten ein sehr gutes Zeugnis aus. Zu berücksichtigen ist freilich, dass Unternehmen, die großen Wert auf die Nähe zu Forschungsinstituten und akademischen Ausbildungsstätten legen, sich meist von vornherein in deren Nähe angesiedelt haben dürften. | ||
| Grundstückspreise und Gewerbemieten |
Für jeweils etwa ein Sechstel der Unternehmen waren im Sommer 2000 die Gewerbemieten bzw. die Grundstückspreise wichtige Standortfaktoren. Gewerbemieten sind vergleichsweise häufig bei den kleinen, eigenständigen Unternehmen ein Thema. Bei den Mieten für Gewerberäume halten sich positive und negative Beurteilungen die Waage. Dagegen wird das Angebot an Gewerbeflächen von den meisten Unternehmen als ein Standortvorteil Ostdeutschlands angesehen. In den früheren Umfragen fielen die Beurteilungen über die Preise für Gewerbeimmobilien wesentlich ungünstiger aus. Durch die Erschließung zahlreicher Gewerbegebiete und die Errichtung gewerblich nutzbarer Gebäude hat sich offensichtlich die Lage auf dem Markt für Gewerbeimmobilien stark entspannt. | ||
| Fazit |
Alles in allem sind die ostdeutschen Industrieunternehmen mit ihren Standortbedingungen inzwischen größtenteils zufrieden. Stark kritisiert werden lediglich noch die Energiepreise und die kommunalen Gebühren. Wichtige Standortbedingungen, die früher als nachteilig angesehen wurden, werden mittlerweile überwiegend positiv bewertet. Das gilt insbesondere für die Lohnkosten. Nach den kräftigen Anhebungen der Löhne zu Beginn der Umstrukturierung sind die Zuwächse bei den Lohnkosten in allen Jahren seit 1992 weit hinter den Produktivitätssteigerungen zurückgeblieben. Knapper geworden ist im Laufe der letzten Jahre das Angebot an qualifizierten Arbeitskräften. Vielen Betrieben fällt es inzwischen offenbar schwer, die benötigten Fachkräfte zu finden. Im Zuge der kräftigen Produktionssteigerungen der ostdeutschen Industrie hat zwar auch die Nachfrage nach Arbeitskräften zugenommen, doch ist, wie die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit zeigt, das Arbeitsangebot generell alles andere als knapp. Arbeitskräftemangel kann es deshalb nur auf Teilarbeitsmärkten geben - bei bestimmten Qualifikationen sowie in bestimmten Regionen. Soweit es sich dabei um Qualifikationen handelt, die durch eine betriebliche Ausbildung erworben werden können, haben sich die Unternehmen den Fachkräftemangel selbst zuzuschreiben.
Wenn das Angebot knapper wird, werden sich qualifizierte Arbeitskräfte nur finden lassen, wenn ihnen marktgerechte Löhne geboten werden. Das ist aber offenbar häufig nicht der Fall, denn Schwierigkeiten, die benötigten Fachkräfte zu finden, werden vor allem von denjenigen Unternehmen gemeldet, die ihren Beschäftigten geringere als die tarifvertraglich vereinbarten Löhne zahlen. Auf jeden Fall müssen die Unternehmen ihre Ausbildungsleistungen steigern. Dies ist vor allem wegen der demographischen Entwicklung geboten, denn infolge des Geburtenknicks Anfang der 90er Jahre wird von 2005 an die Zahl der Jugendlichen und mithin der Bewerber um Lehrstellen drastisch zurückgehen.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Standortbewertung ostdeutscher Industrieunternehmen nach Eigentumsstatus
im Jahr 2000
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Bedeutung des jeweiligen Standortfaktors
davon:
Standortfaktor Alle eigen- Unternehmen Unternehmen
Unternehmen ständige im Besitz im Besitz
Unter- westdeutscher ausländischer
nehmen Unternehmen Unternehmen
...% der Unternehmen sehen den jeweiligen
Standortfaktor als sehr wichtig an
Kundennähe 56 57 54 42
Lohnkosten 56 55 61 59
Angebot an qualifizierten
Arbeitskräften 55 53 59 66
Fördermittel 44 45 41 42
Autobahnanschluss 43 41 48 54
Energiekosten 38 37 40 44
Dienstleistungen der
örtlichen Banken 29 33 17 23
Lieferantennähe 29 29 28 33
Unterstützung durch
die Landesregierung 23 23 20 26
Unterstützung durch IHK 20 21 15 14
Unterstützung durch
Wirtschaftsförderungsges. 21 22 17 21
Kommunale Abgaben 20 20 18 21
Qualität der
kommunalen Verwaltung 20 20 22 15
Image der Stadt
oder Region 22 23 17 26
Angebot an Gewerbeflächen 18 18 18 19
Gewerbemieten 15 16 9 11
Grundstückspreise 14 14 13 12
Nähe zu Hoch- und
Fachhochschulen 17 17 15 17
Nähe zu
Forschungseinrichtungen 11 12 9 12
Wohnungen und Wohnumfeld 9 10 7 5
Öffentlicher Nahverkehr 9 9 8 5
Luftverkehrsverbindungen 9 7 10 21
Bildungseinrichtungen,
medizinische Versorgung 9 9 9 12
Überregionale
Bahnverbindungen 7 6 9 14
Kulturelles Angebot 7 7 7 8
Naherholungsmöglichkeit 7 7 6 9
-------------------------------------------------------------------------------
Bewertung des jeweiligen Standortfaktors
davon:
Standortfaktor Alle eigen- Unternehmen Unternehmen
Unternehmen ständige im Besitz im Besitz
Unter- westdeutscher ausländischer
nehmen Unternehmen Unternehmen
Index (1): 10 = gut, 0 = zufriedenstellend,
-10 = schlecht
Kundennähe 4,6 4,5 5,1 5,9
Lohnkosten 3,6 2,1 4,4 3,8
Angebot an qualifizierten
Arbeitskräften -0,6 -1,4 1,0 3,8
Fördermittel 3,1 3,1 2,7 4,5
Autobahnanschluss 2,3 2,3 2,4 3,8
Energiekosten -4,0 -4,1 -4,2 -3,7
Dienstleistungen der
örtlichen Banken 1,3 1,3 1,4 2,1
Lieferantennähe 3,8 3,8 3,5 5,0
Unterstützung durch
die Landesregierung 0,8 -1,9 2,4 1,3
Unterstützung durch IHK 1,6 1,4 2,0 4,7
Unterstützung durch
Wirtschaftsförderungsges 1,9 1,6 3,1 4,6
Kommunale Abgaben -4,5 -4,6 -3,6 -4,8
Qualität der
kommunalen Verwaltung -0,4 -1,0 1,1 2,2
Image der Stadt
oder Region 2,9 -2,7 3,1 4,6
Angebot an Gewerbeflächen 5,3 5,0 6,5 6,8
Gewerbemieten 0,1 0,1 -0,2 0,0
Grundstückspreise 2,5 2,3 3,2 4,0
Nähe zu Hoch- und
Fachhochschulen 6,2 6,1 6,4 8,2
Nähe zu
Forschungseinrichtungen 5,2 5,2 5,8 5,0
Wohnungen und Wohnumfeld 2,9 2,8 3,0 -
Öffentlicher Nahverkehr 1,3 1,5 0,8 -
Luftverkehrsverbindungen 0,4 0,8 0,0 0,4
Bildungseinrichtungen,
medizinische Versorgung 3,0 2,8 3,0 7,7
Überregionale
Bahnverbindungen -0,5 -0,2 -1,5 -0,5
Kulturelles Angebot 1,9 2,0 1,7 -
Naherholungsmöglichkeit 4,4 4,3 4,8 -
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(1) Arithmetisches Mittel der Bewertungen.
Quelle: Unternehmensbefragung des DIW Berlin vom Sommer 2000.
DIW Berlin 2002
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2
Standortbewertung ostdeutscher Industrieunternehmen nach Absatzgebieten
im Jahre 2000
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Bedeutung des jeweiligen Standortfaktors
davon:
Unternehmen, von deren
Standortfaktor Umsatz ... entfallen Übrige
Alle 75 % und 66 % und mehr Unternehmen
Unternehmen mehr auf auf Gebiete
Ost- außerhalb Ost-
deutschland deutschlands
...% der Unternehmen sehen den jeweiligen
Standortfaktor als sehr wichtig an
Kundennähe 56 83 30 56
Lohnkosten 56 47 65 56
Angebot an qualifizierten
Arbeitskräften 55 43 67 54
Fördermittel 44 34 52 47
Autobahnanschluss 43 37 49 43
Energiekosten 38 36 42 37
Dienstleistungen der
örtlichen Banken 29 27 32 28
Lieferantennähe 29 33 24 30
Unterstützung durch
die Landesregierung 23 18 25 25
Unterstützung durch IHK 20 19 19 21
Unterstützung durch
Wirtschaftsförderungsges. 21 17 23 22
Kommunale Abgaben 20 20 20 20
Qualität der
kommunalen Verwaltung 20 20 21 20
Image der Stadt
oder Region 22 24 20 22
Angebot an Gewerbeflächen 18 15 22 17
Gewerbemieten 15 16 13 14
Grundstückspreise 14 11 16 15
Nähe zu Hoch- und
Fachhochschulen 17 10 23 17
Nähe zu
Forschungseinrichtungen 11 6 17 11
Wohnungen und Wohnumfeld 9 10 9 8
Öffentlicher Nahverkehr 9 8 9 9
Luftverkehrsverbindungen 9 4 14 7
Bildungseinrichtungen,
medizinische Versorgung 9 7 9 11
Überregionale
Bahnverbindungen 7 4 10 6
Kulturelles Angebot 7 7 7 8
Naherholungsmöglichkeit 7 8 7 6
-------------------------------------------------------------------------------
Bewertung des jeweiligen Standortfaktors
davon:
Unternehmen, von deren
Standortfaktor Umsatz ... entfallen Übrige
Alle 75 % und 66 % und mehr Unternehmen
Unternehmen mehr auf auf Gebiete
Ost- außerhalb Ost-
deutschland deutschlands
Index (1): 10 = gut, 0 = zufriedenstellend,
-10 = schlecht
Kundennähe 4,6 6,0 1,3 4,6
Lohnkosten 3,6 2,1 4,4 3,8
Angebot an qualifizierten
Arbeitskräften -0,6 -0,8 -0,6 -0,4
Fördermittel 3,1 0,4 4,6 3,2
Autobahnanschluss 2,3 2,7 2,0 2,4
Energiekosten -4,0 -4,1 -4,2 -3,7
Dienstleistungen der
örtlichen Banken 1,3 1,2 1,7 1,0
Lieferantennähe 3,8 4,2 3,0 4,0
Unterstützung durch
die Landesregierung 0,8 -1,9 2,3 1,3
Unterstützung durch IHK 1,6 0,0 2,9 1,9
Unterstützung durch
Wirtschaftsförderungsges 1,9 -1,9 3,8 2,8
Kommunale Abgaben -4,5 -4,5 -4,1 -4,9
Qualität der
kommunalen Verwaltung -0,4 -2,5 1,3 0,0
Image der Stadt
oder Region 2,9 1,8 3,0 3,9
Angebot an Gewerbeflächen 5,3 4,8 5,6 5,5
Gewerbemieten 0,1 -1,6 2,1 0,2
Grundstückspreise 2,5 0,1 4,1 2,6
Nähe zu Hoch- und
Fachhochschulen 6,2 5,9 6,6 5,7
Nähe zu
Forschungseinrichtungen 5,2 4,9 5,8 4,3
Wohnungen und Wohnumfeld 2,9 3,4 2,2 3,1
Öffentlicher Nahverkehr 1,3 2,7 0,6 0,7
Luftverkehrsverbindungen 0,4 0,6 -0,4 1,8
Bildungseinrichtungen,
medizinische Versorgung 3,0 2,6 3,6 2,8
Überregionale
Bahnverbindungen -0,5 -0,2 -1,5 -0,6
Kulturelles Angebot 1,9 1,9 2,5 1,4
Naherholungsmöglichkeit 4,4 5,5 3,5 4,1
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(1) Arithmetisches Mittel der Bewertungen.
Quelle: Unternehmensbefragung des DIW Berlin vom Sommer 2000.
DIW Berlin 2002
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