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| Wochenbericht des DIW Berlin 34/03 Japanische Banken - Risikofaktor für gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Landes | |||
| Bearbeiter | Mechthild Schrooten | ||
| Der japanische Bankensektor befindet sich seit mehr als zehn Jahren in einer tief greifenden Krise; originäre Geschäftsbankfunktionen sind gestört. Zwar kommt jetzt die Bankenreform institutionell voran. Wichtige Performance-Indikatoren weisen jedoch auf die weiterhin schwierige Lage des Bankensektors hin. So ist der Anteil notleidender Kredite trotz staatlicher Ankäufe nur geringfügig gesunken. Auch wegen der Abschreibungen dieser Kredite sind die Kosten des Bankgeschäfts relativ hoch. Erschwerend kommt hinzu, dass die realisierbaren Zinseinkünfte gering sind. Die seit vier Jahren anhaltende Deflation verschärft nach wie vor die Lage im Kreditgewerbe, da in einer solchen Situation der Anreiz gering ist, Kredite aufzunehmen. Das Kreditvolumen sinkt denn auch seit mehr als drei Jahren. Der Geschäftsbankensektor, der eigentlich der Risikodiversifizierung und -transformation dienen soll, bleibt somit selbst ein Risikofaktor für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Ein Ausweg besteht in einer stärkeren internationalen Integration des japanischen Bankensektors. | |||
| Notleidende Kredite - ungünstige Gewinnaussichten |
Auf den ersten Blick kann die seit 2001 forcierte Bankenreform auf Erfolge verweisen. [1] Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2002/2003 [2] ist der Bestand an notleidenden Krediten [3] gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken (Tabelle 1). Ihr Anteil an den Gesamtkrediten ist im Vergleich zum Vorjahr [4] um knapp 1 Prozentpunkt auf 5 % gefallen. Dieser Rückgang wäre wesentlich stärker ausgefallen, wenn der umfangreichen Bereinigung der Bankbilanzen um Kredite ("stocks") in Höhe von 15,1 Bill. Yen nicht neue notleidende Kredite ("flows") von etwa 7 Bill. Yen gegenübergestanden hätten. Trotz der Fortschritte bei der Implementierung institutioneller Regelungen sind die Probleme der Kreditvergabe japanischer Banken noch nicht gelöst. Offensichtlich ist es ihnen nicht gelungen, die Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung korrekt einzuschätzen. Das "flow"-Problem ist also keineswegs gelöst. Folglich stellt der ausgewiesene Bestand notleidender Kredite die Untergrenze für die tatsächliche Belastung der Bankbilanzen mit solchen Krediten dar. Nach den derzeit gültigen Regulierungsvorschriften müssen diese neuen notleidenden Kredite innerhalb von drei Jahren abgeschrieben sein. Sie belasten daher die mittelfristigen Ertragsaussichten der betroffenen Geschäftsbanken erheblich. Zur Bereinigung der Bankbilanzen und somit zur Entlastung der japanischen Geschäftsbanken sind im Wesentlichen zwei Ansatzpunkte denkbar: • Erstens kann bei den Forderungen angesetzt werden. Dabei können auf dieses Geschäft spezialisierte staatliche und private Organisationen durch den Aufkauf von Forderungen die Bankbilanzen entlasten. Tatsächlich sind in Japan derartige Agenturen im Zuge der Bankenreform gegründet worden. Ihre Existenz, aber auch das Zugeständnis, dass sie inzwischen auch als "gesund" geltenden Kreditinstituten notleidende Forderungen abkaufen können, dürften im letzten Geschäftsjahr entscheidend zu den deutlichen Entlastungen der Bankbilanzen bezüglich alter notleidender Kredite beigetragen haben. Außerdem wurden die Rahmenbedingungen für so genannte "debt/equity swaps" erleichtert, bei denen säumige Schuldner dem Gläubiger vorhandene Eigentumsrechte (beispielsweise Aktien) zur Begleichung der Schuld übertragen. Ein entscheidender Vorteil der bei den Forderungen ansetzenden Bilanzbereinigung ist, dass sie relativ schnell durchgeführt und zumindest teilweise über den Markt abgewickelt werden kann. Allerdings lassen sich auf dem Sekundärmarkt notleidende Forderungen nur mit erheblichen Abschlägen veräußern. Bei all diesen direkt die ausstehenden Forderungen der Geschäftsbanken betreffenden Aktionen ist eine entsprechende Gegenbuchung notwendig mit der Folge, dass der Eigenkapitalbestand sinkt. Von diesem Phänomen waren zahlreiche japanische Geschäftsbanken im letzten Geschäftsjahr betroffen. • Zweitens können Finanzspritzen des Staates zu einer Erhöhung der Eigenkapitaldeckung herangezogen werden. Zuletzt wurden in Japan derartige Maßnahmen im Zusammenhang mit der Resona Group ergriffen, die erst kürzlich aus dem Zusammenschluss von zwei großen Geschäftsbanken - der Daiwa und der Asahi Bank - hervorgegangen war. Aufgrund der notleidenden Kredite war die Eigenkapitaldecke der Resona Group deutlich gesunken (im Geschäftsjahr 2002/2003 um knapp 60 %); die Eigenkapitalvorschriften der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich wurden weit unterschritten. [5] Der Vorteil eines solchen staatlichen "Bail-out" wird vielfach in der Verhinderung eines weiterreichenden, möglicherweise den gesamten Bankensektor erfassenden Ansturms auf die Geschäftsbanken ("bank-run") gesehen. Darüber hinaus stärkt ein hoher Anteil von staatlichem Eigenkapital den Einfluss des Staates auf die Geschäftspraktiken. Dabei kann schwache Qualität des vom Staat bereitgestellten öffentlichen Gutes "Regulierung des Finanzsektors" durch quantitative Staatseingriffe teilweise ersetzt werden. Je nach Ausmaß der staatlichen Finanzspritze kann die so erreichte Erhöhung der Eigenkapitaldecke einer Verstaatlichung gleichkommen. Die Kosten für die Risikoübernahme trägt der Steuerzahler, den unmittelbaren Nutzen haben die verbliebenen Aktionäre. Die bisher in Japan praktizierte Palette von Maßnahmen zur Bereinigung der Bankbilanzen reicht vom marktmäßigen Aufkauf notleidender Kredite mit entsprechenden Abschlägen bis zu direkten staatlichen Eingriffen in das Finanzsystem. Unabhängig von der konkreten Form fallen dabei erhebliche Kosten an. So entsprechen allein die von 1992 bis 2002 abgeschriebenen notleidenden Kredite knapp 20 % des Bruttoinlandsprodukts des Jahres 2002. | ||
| Schwierige Finanzintermediation in Zeiten der Deflation |
Die jetzt in Gang gekommene notwendige Restrukturierung des Geschäftsbankensektors findet in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld statt. Seit mehreren Jahren sieht sich die japanische Volkswirtschaft mit dem Phänomen der Deflation konfrontiert. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, ist die japanische Zentralbank bereits vor längerer Zeit zu einer Kombination von Nullzinspolitik und großzügiger Bereitstellung von Liquidität für den Geschäftsbankensektor ("Politik des leichten Geldes") übergegangen. [6] In der Folge sind die unmittelbaren Refinanzierungskosten der Geschäftsbanken derzeit extrem gering; sie liegen nominal bei etwa null. Ziel der aktuellen geldpolitischen Ausrichtung ist die kostengünstige Versorgung der heimischen Wirtschaft mit Liquidität. Tatsächlich haben die Geschäftsbanken die Zinsschritte der Zentralbank auch an die Kreditnehmer weitergereicht. Parallel zur Senkung der Interbankenzinsen nahm die durchschnittliche Kreditverzinsung seit Beginn 2001 um 25 Basispunkte ab; sie lag im ersten Quartal 2003 nominal bei etwa 1,8 % und damit auf einem historischen Tiefstand (Abbildung 1). Theoretisch soll es sich bei dem von den Banken im Zuge der Kreditvergabe berechneten Marktzins um die Summe aus direkten Finanzierungskosten, Risikoprämie und Gewinnaufschlag handeln. Ändern sich - wie im Falle Japans - die Rahmenbedingungen, so ist das für den Finanzintermediär keineswegs kostenneutral. Denn der Staat beeinflusst durch den jeweiligen Rechtsrahmen, aber auch durch den Einsatz seines prozesspolitischen Instrumentariums (geld-, währungs- und fiskalpolitische Instrumente) die Transaktionskosten. Wird diese Argumentation auf den japanischen Bankensektor bezogen, so spräche einiges dafür, dass die im Zuge der forcierten Bankenreform veränderten ordnungspolitischen Rahmenbedingungen zu höheren Risikoprämien hätten führen müssen. Zugleich begünstigt die anhaltend hohe Liquidität im Bankensektor den Rückgang der ohnehin geringen Depositenverzinsung; im ersten Quartal 2003 lagen Nominalzinsen für Depositen im Durchschnitt acht Basispunkte unter dem Wert vom Jahre 2000 - also vor dem Beginn der Nullzinspolitik. Vordergründig ist es demnach auch von dieser Seite zu einer Kostenentlastung der Geschäftsbanken gekommen. Allerdings können diese Depositen kaum auf dem Interbankenmarkt gewinnbringend verliehen werden - denn der Zins liegt nahe bei null. Da mit dem Einlagengeschäft für die Bank auch Kosten verbunden sind (Buchungskosten, Löhne, Einlagensicherung usw.), kann bereits die Depositenverwaltung zu einem Verlustgeschäft werden. [7] Insgesamt nahm der "Spread", der die Differenz zwischen durchschnittlicher Depositen- und Kreditverzinsung und damit die Grundlage für Gewinne im Bankgewerbe darstellt, seit Beginn der Nullzinspolitik eher ab. Derzeit deutet einiges darauf hin, dass unter den gegebenen Rahmenbedingungen - Überschussliquidität im Bankensektor und schwache heimische Nachfrage - die mit dem Intermediationsgeschäft verbundenen Kosten und Risikoprämien nur begrenzt auf den Kreditnehmer überwälzt werden können. | ||
| Gebremste Kreditentwicklung |
Seit dem Platzen der "Bubble" Ende 1989 entwickelt sich das Kreditgeschäft in Japan nur schleppend. In den letzten Jahren war das nominale Kreditvolumen sogar rückläufig - obwohl das japanische Finanzsystem (ähnlich wie das deutsche) als bankbasiert gilt. In bankbasierten Finanzsystemen sind es vor allem die Geschäftsbanken und weniger die Aktien- und Kapitalmärkte, die zur Unternehmensfinanzierung herangezogen werden. [8] Entsprechend liegt der vielfach zur Beurteilung der Größe des Bankensektors genutzte Quotient "Kredite der Geschäftsbanken zum Bruttoinlandsprodukt" nicht nur in Japan, sondern auch in Deutschland deutlich über den Vergleichswerten in den USA, wo ein stärker marktbasiertes Finanzsystem etabliert ist (Abbildung 2). Allerdings nahm in Japan der Wert dieses Quotienten zuletzt ab. Der Rückgang des Kreditbestands ist kein ausreichendes Indiz für eine "Kreditklemme", d. h. für eine angebotsseitige Beschränkung der Kreditvergabe. Vielmehr spricht vieles dafür, dass nachfrageseitige Faktoren wie die gesamtwirtschaftliche Stagnation, verbunden mit einer relativ schwachen Investitionsentwicklung und einer hohen Zahl an Unternehmensinsolvenzen, eine große Rolle spielen. Dies zeigt sich insbesondere am Sinken des "Spread". Denn dies zeigt an, dass die Banken kaum Absatzmöglichkeiten für ihre Kredite haben. Der Rückgang der Kredite war in Japan von einer erheblichen Verschiebung der Gewichte zugunsten staatlicher Kreditnehmer begleitet. Die Kredite an den Privatsektor sanken dramatisch. Zuletzt lag der Anteil dieser Kredite an den gesamten Krediten bei nur noch etwa 75 %. Dieser Wert liegt weit unter den deutschen, aber auch unter den US-amerikanischen Vergleichswerten (Abbildung 3). Innerhalb des Privatsektors trifft der Rückgang der Kredite vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Diese sind vielfach auf Geschäftsbanken als Kreditgeber angewiesen; andere externe Finanzierungsquellen stehen ihnen in der Regel kaum zur Verfügung. Aber auch größere Unternehmen scheinen nur partiell auf Alternativen zum traditionellen Bankkredit auszuweichen, denn der Rückgang der Kredite war von einer deutlichen Abschwächung der Emission von Unternehmensanleihen begleitet. Dem Rückgang der Kreditvergabe an den Privatsektor steht eine Ausweitung der Kredite an den Staat gegenüber. Diese sind grundsätzlich mit einem geringeren Ausfallrisiko behaftet als private Kredite. Angesichts der aktuellen Schwierigkeiten der Geschäftsbanken, eine angemessene Risikoprämie für das Kreditgeschäft auf dem Finanzmarkt durchzusetzen, ist es aus Sicht der Banken eine sinnvolle Strategie, privatwirtschaftliches Risiko weitgehend zu meiden - und folglich in so genannte "sichere" Staatspapiere zu investieren.
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| Stärkere internationale Integration des japanischen Bankensektors notwendig |
Japan versucht nun seit Jahren, aus eigener Kraft den Bankensektor zu reformieren und eine internationalen Standards genügende Finanzintermediation aufzubauen. Tatsächlich kommt die seit 2001 forcierte Bankenreform nun langsam voran. Fehlende oder unzureichende Bewertungsvorschriften ("accounting standards") im Unternehmenssektor erschweren diesen Vorgang. Vielfältige Verflechtungen zwischen Staat, Unternehmen und Geschäftsbankensektor prägten über Jahre das Bild. Erst mit der zunehmenden Transparenz treten das Erbe der Vergangenheit und dessen Entstehungsbedingungen zutage. Im Bankensektor zeigt sich dieses Erbe immer noch in einem hohen Bestand an notleidenden Krediten. Diese Tatsache dürfte auch dafür mitverantwortlich sein, dass die Finanzintermediation in Japan als ein relativ schwieriges Geschäft gelten muss.
Trotz aller Schwierigkeiten besitzen japanische Banken im internationalen
Vergleich auch weiterhin ein erhebliches Gewicht: Von den weltweit zehn
größten Geschäftsbanken haben drei ihren Hauptsitz in
Tokio (Tabelle 2). Unter diesen zehn
größten Banken weisen nur die japanischen deutliche Verluste
aus. Daher ist hier von einem länderspezifischen Phänomen auszugehen.
Auch ist die Eigenkapitalrentabilität dieser Banken negativ. Zugleich
sind die Kosten im internationalen Vergleich hoch. Beides, hohe Kosten
und Verluste, lässt sich mit den Schwierigkeiten beim heimischen
Kreditgeschäft erklären. Vor diesem Hintergrund könnte
ein stärkeres internationales Engagement japanischer Finanzintermediäre
einen zusätzlichen wichtigen Ansatzpunkt zur Beschleunigung der Finanzsystemreform
bieten. Allerdings erfüllen nicht alle japanischen Finanzintermediäre
die dafür notwendigen Kriterien. Daher scheint es unabdingbar, die
jetzt in Angriff genommene Reform und Durchsetzung internationaler Regulierungsstandards
auf dem japanischen Finanzmarkt mit hohem Tempo weiter voranzutreiben.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Notleidende Kredite
In Bill. Yen
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März 2000 März 2001 März 2002 März 2003
Großbanken 20,4 20,0 26,8 20,7
Regionalbanken 11,4 13,6 16,5 14,7
Sonstige Kreditinstitute 10,4 9,4 10,9 9,1
Insgesamt 42,2 43,0 54,2 44,5
Nachrichtlich:
Notleidende Bankkredite
in % der Geschäftsbankkredite 4,5 4,6 5,9 5,0
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Quellen: IMF; OECD; FSA; Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2003
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2
Die zehn größten Banken (international) 2003
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Eigenkapital Forderungen
Verän- Verän-
Ran- Bank Hauptsitz in derung in derung
king Mrd. US- gegen- Mrd. US- gegen-
Dollar über Dollar über
Vorjahr Vorjahr
in % in %
1 Citigroup (1) New York, USA 59,0 1,0 1 097,2 4,4
2 Bank of America
Corp. (1) Charlotte, USA 43,0 2,5 660,5 6,2
3 HSBC Holdings (1) London, GB 39,0 -0,1 759,3 -1,9
4 JP Morgan Chase
& Co (1) New York, USA 37,6 -0,4 758,8 9,4
5 Credit Agricole
Groupe (1) Paris, Frankreich 35,7 3,8 609,1 3,1
6 Mizuho Financial
Group (2) Tokio, Japan 29,1 -30,5 1 080,8 -11,3
7 Royal Bank of
Scotland (1) Edinburgh, GB 27,7 14,0 649,4 12,4
8 Sumitomo Mitsui
Financial Group (2) Tokio, Japan 27,1 -12,5 844,8 -2,7
9 Mitsubishi Tokyo
Financial Group (2) Tokio, Japan 26,0 29,6 781,1 -0,5
10 BNP Paribas (1) Paris, Frankreich 24,1 5,0 744,9 -13,9
-------------------------------------------------------------------------------
Eigen- Gewinne
kapital/ (vor Return Return
Ran- Bank Forde- Steuern) on on
king rungen in Equity Assets
in % Mrd. US- (RoE*) (RoA**)
Dollar
in %
1 Citigroup (1) 5,4 22,8 38,6 2,1
2 Bank of America
Corp. (1) 6,5 13,0 30,2 2,0
3 HSBC Holdings (1) 5,1 9,7 24,8 1,3
4 JP Morgan Chase
& Co (1) 5,0 2,5 6,7 0,3
5 Credit Agricole
Groupe (1) 5,9 3,8 10,6 0,6
6 Mizuho Financial
Group (2) 2,7 -18,8 -64,7 -1,7
7 Royal Bank of
Scotland (1) 4,3 7,7 27,8 1,2
8 Sumitomo Mitsui
Financial Group (2) 3,2 -4,9 -18,2 -0,6
9 Mitsubishi Tokyo
Financial Group (2) 3,3 -2,8 -10,9 -0,4
10 BNP Paribas (1) 3,2 5,6 23,3 0,8
-------------------------------------------------------------------------------
BIS- Not-
Kosten/ Eigen- leidende
Ran- Bank Gesamt- kapital- Kredite/
king ein- quo- Gesamt-
nahmen te*** kredite
in %
1 Citigroup (1) 55,0 11,3 1,9
2 Bank of America
Corp. (1) 53,5 12,4 1,6
3 HSBC Holdings (1) 59,4 13,3 3,0
4 JP Morgan Chase
& Co (1) 76,9 12,0 1,7
5 Credit Agricole
Groupe (1) 62,2 11,7 4,5
6 Mizuho Financial
Group (2) 55,4 9,5 6,9
7 Royal Bank of
Scotland (1) 55,7 11,7 2,1
8 Sumitomo Mitsui
Financial Group (2) 94,5 10,1 4,7
9 Mitsubishi Tokyo
Financial Group (2) 110,4 10,8 2,8
10 BNP Paribas (1) 65,2 10,9 3,9
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(1) Stand 31.12.2002.
(2) Stand 31.03.2003.
* Eigenkapitalrentabilität.
** Nettoeinnahmen dividiert durch Summe der Forderungen.
*** Berechnet entsprechend den Kriterien der Bank for International
Settlement (BIS).
Quelle: The Banker, Juli 2003.
DIW Berlin 2003
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