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| Wochenbericht des DIW Berlin 36/00 Unternehmensorientierte Dienstleister: Noch Nachholbedarf bei der Anwendung moderner Informations- und Kommunikationstechnik | |||
| Bearbeiter | Wolfgang Seufert | ||
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| Durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikations- (IuK-) Technik kann die Effizienz der Produktion und der Distribution von Waren und Dienstleistungen deutlich verbessert werden. Dies gilt insbesondere, wenn diese Technik zur stärkeren Vernetzung der unternehmensinternen Arbeitsabläufe und der unternehmensexternen Kommunikationsprozesse genutzt wird. Nach den Ergebnissen einer DIW-Umfrage, an der sich rund 750 produktionsorientierte Dienstleister beteiligt haben, waren 1998 in diesen Branchen rund 52 % aller Arbeitsplätze mit einem PC ausgestattet. Über die Hälfte der Betriebe besaß zum Zeitpunkt der Umfrage eine Internet-Homepage, ein weiteres Viertel hatte die Einrichtung geplant. Bislang gehört allerdings nur rund ein Zehntel der produktionsorientierten Dienstleister zu den intensiveren Nutzern von speziellen IuK-Techniken, die eine bessere interne und externe Arbeitsteilung ermöglichen; dazu gehören E-Mail, Internet-Kommunikation sowie groupware/workflow-Systeme und lokale Datennetze (Intranet). Dagegen ist rund ein Fünftel der Betriebe beim Einsatz solcher Techniken noch zurückhaltend. In der Gruppe der Kleinbetriebe mit bis zu vier sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt der Anteil dieser IuK-Skeptiker sogar über 40 %. Bisherige Studien zum Einsatz von IuK-Technik in Unternehmen haben sich meist auf das verarbeitende Gewerbe, den Handel und die Finanzdienstleister konzentriert. [1] Über die Anwendung moderner IuK-Techniken in den übrigen Dienstleistungsbranchen gibt es deshalb bislang kaum detaillierte Informationen. Dies ist umso unbefriedigender, als gerade die produktionsorientierten Dienstleister im letzten Jahrzehnt zu den am stärksten wachsenden Bereichen der Gesamtwirtschaft gehört haben. [2] Auch spielen diese Unternehmen im Rahmen einer arbeitsteilig organisierten Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle für das Innovations- und Wachstumspotential der Industrie. [3] Im Jahre 1998 waren rund 19 % aller Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten den beiden hier untersuchten Teilbereichen Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie Wohnungswesen, Vermietung, Dienstleistungen für Unternehmen zuzuordnen (Tabelle 1). In ihnen waren knapp 15 % aller Erwerbstätigen beschäftigt (1991: 13 %), die 28 % des Bruttoinlandsproduktes erwirtschafteten (1991: 24 %). Die vergleichsweise hohe Pro-Kopf-Wertschöpfung der produktionsorientierten Dienstleistungsunternehmen erklärt sich allerdings insbesondere durch die hohen Gebäudeabschreibungen in der Wohnungswirtschaft. | |||
| DIW-Umfrage unter unternehmens- orientierten Dienstleistern | Das DIW hat zur Jahreswende 1999/2000 rund 8 200 Betriebe aus den beiden genannten Dienstleistungsbereichen angeschrieben und nach der Anwendung moderner IuK-Technik befragt. Basis war eine nach Beschäftigtengrößenklassen geschichtete Stichprobe aus dem Adressenbestand der Bundesanstalt für Arbeit. Die branchenmäßige Zuordnung entsprach dabei noch der alten Systematik der Wirtschaftszweige (WS 73). Die 803 verwertbaren Fragebögen wurden vom DIW nach den jeweiligen Angaben zum Tätigkeitsschwerpunkt auf die neue Wirtschaftszweigsystematik (WZ 93) umgeschlüsselt. Hierbei stellte sich heraus, dass rund 7 % der angeschriebenen Betriebe nicht oder nicht mehr zur Zielgruppe der produktionsorientierten Dienstleister gehörten (Tabelle 2). Die Rücklaufquote von rund 10 % entspricht den Ergebnissen vergleichbarer Erhebungen. [4] Zu berücksichtigen ist außerdem, dass sich in der Adressenstichprobe knapp 1 000 Betriebsstätten von insgesamt 30 großen Mehrbetriebsunternehmen befunden haben, von denen in einer Reihe von Fällen ein Fragebogen für das Gesamtunternehmen ausgefüllt wurde. Die 745 Betriebe aus dem Bereich der produktionsorientierten Dienstleister repräsentieren rund 360 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und einen Umsatz von 110 Mrd. DM. Damit wurde mit der DIW-Umfrage rund ein Zehntel der Wirtschaftsaktivität dieser Wirtschaftszweige in Deutschland erfasst. Die Rücklaufquote weist nach Beschäftigtengrößenklassen nur geringe Unterschiede auf. Die Betriebe mit bis zu 4 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und mit 500 und mehr sind jeweils leicht unterrepräsentiert. Größere Differenzen gab es im Antwortverhalten einzelner Dienstleistungsbranchen. Niedrige Rücklaufquoten waren insbesondere in den Wirtschaftszweigen mit einem hohen Anteil von Kleinbetrieben und mit einer starken Dominanz von Mehrbetriebsunternehmen zu verzeichnen. In den acht Branchen Transportdienste (ohne Reisebüros), Nachrichtenübermittlung, Wohnungswesen, DV-Dienstleistungen, Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Architektur- und Ingenieurbüros, Werbung sowie Arbeitnehmerüberlassung sind die Fallzahlen groß genug, um getrennte Auswertungen zu ermöglichen. | ||
| IuK-Anwendung bei unternehmens- orientierten Dienstleistern | Im Jahre 1998 lag der Anteil der PC-Arbeitsplätze bei den antwortenden Betrieben bei 52 %. Im gleichen Jahr wurden im Durchschnitt 6,4 % vom Umsatz für den Bezug von IuK-Technik und IuK-Diensten ausgegeben (Tabelle 3). Je PC-Arbeitsplatz waren es knapp 9 000 DM. Dies entspricht 4 650 DM je Mitarbeiter, wobei 42 % der Summe auf Hardwarekäufe, 21 % auf Softwarekäufe, 31 % auf externe DV-Dienstleistungen und 6 % auf Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen entfielen. Für das Jahr 1999 wurde mit einem Anstieg dieser Ausgaben um 17 % gerechnet, auf 10 700 DM je PC- Arbeitsplatz. Die PC-Dichte ist in den kleineren Betrieben im Durchschnitt höher als in den größeren Betrieben. Gleiches gilt für die IuK-Ausgabenquote. Allerdings waren die absoluten PC-Ausgaben mit gut 10 000 DM je PC-Arbeitsplatz in der Gruppe der mittleren Betriebe 1998 am höchsten. Ausschlaggebend hierfür waren nicht so sehr Käufe besonders teurer Hard- und Software, sondern vergleichsweise hohe Ausgaben für den Bezug externer IuK-Dienstleistungen. Zwischen den einzelnen Dienstleistungsbranchen gibt es große Spannen bei der PC-Dichte und der IuK-Ausgabenquote. Wenig überraschend ist, dass die DV-Dienstleister in beiden Fällen mit Abstand den Spitzenplatz einnehmen. Im Jahre 1998 lag dort die PC-Dichte bei 83 %, und die durchschnittlichen IuK-Ausgaben je PC-Arbeitsplatz betrugen reichlich 16 000 DM. Dies entsprach mehr als 15 % des Umsatzes. Überdurchschnittlich war die IuK- Ausgabenquote auch in den beiden Wirtschaftszweigen Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung sowie Architektur- und Ingenieurbüros. Beide Dienstleistungsbranchen wiesen auch überdurchschnittlich hohe PC-Dichten von 80 % bzw. 72 % auf. Vergleichsweise gering war dagegen der Anteil der PC-Arbeitsplätze bei der Nachrichtenübermittlung (35 %) und bei den Transportdiensten (23 %). | ||
| Geringer Vernetzungsgrad bei Klein- und Mittelbetrieben | Eine hohe PC-Dichte bzw. ein hoher finanzieller Aufwand für IuK-Technik allein ist keine Garantie für Produktivitätssteigerungen. Eine effizienzsteigernde Wirkung tritt erst dann ein, wenn der Einsatz der IuK- Technik zu einer Reorganisation der internen Arbeitsabläufe und der externen Kommunikationsprozesse mit Lieferanten, Kooperationspartnern und Kunden genutzt wird. Moderne IuK-Techniken erleichtern die elektronische Vernetzung und ermöglichen sowohl eine bessere Abstimmung paralleler Arbeitsprozesse als auch Zeitersparnisse durch die Vermeidung von so genannten Medienbrüchen. Letztere entstehen insbesondere dann, wenn neben der elektronischen Informationsverarbeitung weiterhin in großem Umfang traditionelle Kommunikationsmittel wie Telefon, Fax oder Papier verwendet werden. Um den Grad der externen und internen Vernetzung durch IuK-Technik zu ermitteln, wurden die Betriebe zum einen nach dem Vorhandensein einer eigenen Internet-Homepage und deren Verwendung für Kommunikations- und/oder Transaktionszwecke befragt. Weiterhin wurden die Betriebe gebeten, die relative Bedeutung verschiedener IuK-Dienste und IuK-Techniken für ihre externe und interne Kommunikation zu bewerten. Von den 745 unternehmensorientierten Dienstleistungsbetrieben hatten 53 % eine Internet-Homepage, diese wurde jedoch nur von 31 % der Betriebe auch zur Kommunikation mit Externen und sogar nur von 14 % auch zur Abwicklung von elektronischen Transaktionen verwendet (Tabelle 4). Diese Werte korrespondieren auch mit der Einschätzung der relativen Bedeutung von traditionellen und modernen IuK-Diensten für die externe Kommunikation. Auf einer Skala von 1 (sehr wichtig) bis 4 (unbedeutend) erreicht das Telefon einen Durchschnittswert von 1,6 und das Fax 1,9. Dagegen kommen E-Mail und Internet/www lediglich auf Werte von 2,7 bzw. 3,1. Diese Rangfolge gilt für fast alle externen Kommunikationsprozesse. Einzige Ausnahme ist die Informationsbeschaffung, bei der das Internet mittlerweile beinahe den Stellenwert des Telefons erreicht hat (Abbildung 1). Die externe Internet- und E-Mail-Kommunikation hat in Großunternehmen eine deutlich stärkere Bedeutung als in Kleinunternehmen. Dieses unterschiedliche Kommunikationsverhalten zeigt sich auch im Vorhandensein oder in der Nutzung einer eigenen Internet-Homepage. Von den Betrieben mit 500 und mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hatten zum Zeitpunkt der Umfrage über 76 % einen solchen Auftritt im Internet. Ein Viertel der Großbetriebe nutzte das Internet auch für Transaktionszwecke. Dagegen lag in der Gruppe der Kleinunternehmen der Anteil der Betriebe mit eigener Homepage bei lediglich 32 %, als Kommunikationsplattform nutzten nur 8 % diese auch für den elektronischen Ein- und Verkauf. Ähnliche Unterschiede zwischen Klein- und Großbetrieben sind auch beim Grad der internen Vernetzung festzustellen. Die relative Bedeutung, die groupware/workflow-Systemen und lokalen Datennetzen (Intranet) zugemessen wird, steigt mit der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten signifikant (Abbildung 2). | ||
| IuK-Skeptiker mit geringerem Umsatz- und Beschäftigten- zuwachs | Auch zwischen einzelnen Dienstleistungsbranchen sind deutliche Unterschiede in der E-Mail bzw. Internet-Nutzung und im Grad der internen Vernetzung auszumachen. Den höchsten Anteil an Betrieben mit eigener Homepage gibt es mit 93 % bei den DV-Dienstleistern. Unterdurchschnittlich ist dagegen der Anteil bei den Architektur- und Ingenieurbüros (46 %), den Transportdiensten (45 %) und den Beratungsdiensten (37 %). Die vergleichsweise geringe Internet-Quote von 50 % im Bereich Nachrichtenübermittlung erklärt sich durch den hohen Anteil von Mehrbetriebsunternehmen unter anderem Deutsche Telekom AG und Deutsche Post AG, die eine zentrale Homepage für das Gesamtunternehmen eingerichtet haben. Generell wird der Einsatz von IuK-Technik jedoch stärker von der Betriebsgröße beeinflusst als von der Zugehörigkeit zu bestimmten Dienstleistungsbranchen. Dies wird besonders deutlich, wenn man zwei Anwender-Gruppen bildet, die sich vor allem in ihrer Einstellung zur internen und externen Vernetzung unterscheiden: -Zur Gruppe IuK-Innovatoren wurden diejenigen Betriebe gerechnet, die zum Zeitpunkt der Umfrage eine eigene Internet-Homepage besaßen und die außerdem die IuK-Dienste und -Techniken E-Mail, Internet/www, groupware/workflow-Systeme und lokales Datennetz (Intranet) höher gewichteten als der Durchschnitt aller Betriebe. -Der Gruppe IuK-Skeptiker wurden diejenigen Betriebe zugeordnet, die keine Internet-Homepage besaßen und die genannten Techniken zur internen und externen Vernetzung niedriger gewichteten als der Durchschnitt der befragten Dienstleister. Zu den IuK-Innovatoren zählen nach diesen Kriterien rund 10 % der produktionsorientierten Dienstleistungsunternehmen. Die Gewichtung von E- Mail (1,8), Internet/www (2,2), groupware/workflow-Systemen (1,3) und lokalen Datennetzen (1,3) lag jeweils deutlich über den Durchschnittsbewertungen durch alle Betriebe (Tabelle 4). Die Betriebe dieser Gruppe hatten auch eine überdurchschnittliche PC-Dichte (73 %) und einen überdurchschnittlich hohen Anteil der IuK-Ausgaben am Umsatz (9 %). Mit rund 11 600 DM je PC-Arbeitsplatz gaben sie 1998 mehr als doppelt so viel aus wie die Gruppe der IuK-Skeptiker (Tabelle 5). Zu dieser zweiten Gruppe sind rund 18 % aller produktionsorientierten Dienstleistungsunternehmen zu zählen. Von ihnen werden E-Mail (3,7), Internet/www (3,8), groupware/workflow-Systeme (3,8) und lokale Datennetze (3,8) durchgängig als nahezu unbedeutend eingestuft. Auch die PC-Dichte (40 %) und die IuK-Ausgabenquote (4,1 %) lag deutlich unter dem Durchschnitt aller Betriebe. Betrachtet man die Verteilung dieser beiden Gruppen in den verschiedenen Betriebsgrößenklassen, so sind die Innovatoren insbesondere unter den Betrieben mit 200 und mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu finden. Der Anteil der Skeptiker ist umgekehrt bei den Kleinbetrieben am höchsten, in der Größenklasse bis 4 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte liegt er sogar über 40 %. Auf den ersten Blick scheint die Anwendung von IuK-Techniken zur Vernetzung bei Kleinbetrieben kaum relevant zu sein. Berücksichtigt man allerdings, dass die kleinen und mittleren produktionsorientierten Dienstleister ebenfalls Teile von unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsprozessen sind, so ist dieser hohe Anteil von IuK-Skeptikern aus gesamtwirtschaftlicher Sicht eher problematisch. Aber auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht scheint ein zögerlicher Einsatz von IuK-Techniken zur internen und externen Vernetzung eine wenig erfolgreiche Strategie zu sein. Nach den Angaben zur Umsatzentwicklung 1998/97 und zu den Umsatzerwartungen 1999/98 verzeichnete die Gruppe der Innovatoren im Durchschnitt ein deutlich größeres Wachstum als die Gruppe der Skeptiker (Tabelle 6). Nahezu drei Fünftel der Skeptiker hatten 1998/97 einen Umsatzzuwachs von weniger als 5 %, lediglich knapp ein Viertel dieser Betriebe verzeichneten Umsatzsteigerungen von über 15 %. In der Gruppe der Innovatoren war dieser Anteil dagegen fast doppelt so hoch, während der Anteil der Betriebe mit geringem Umsatzzuwachs nur bei 38 % lag. Auch die Antworten auf die Frage nach der Beschäftigungsentwicklung 1999/97 ergeben ein ähnliches Bild. Fast drei Fünftel der Innovatoren gab an, dass die Zahl der Beschäftigten in diesem Zeitraum gestiegen ist. Unter den Skeptikern lag der Anteil der Betriebe mit Beschäftigungszunahme dagegen nur bei 18 %. An der Beschäftigungsentwicklung in der Gruppe der Innovatoren wird jedoch auch die Ambivalenz der IuK-Technik sichtbar, die sich aus dem mit ihr verbundenen Rationalisierungspotential ergibt. Ein Viertel der intensiven Anwender von IuK-Vernetzungstechnik gab an, dass sich die Zahl der Arbeitskräfte verringert hat. Dieser Wert liegt ebenfalls über dem Durchschnitt aller befragten produktionsorientierten Dienstleister (21 %). | ||
| IuK-Einsatz, Arbeitsteilung und Leistungsfähigkeit der Betriebe | Die produktionsorientierten Dienstleister wurden auch nach den Wirkungen des IuK-Einsatzes in ihren Unternehmen befragt. Sie lassen sich vier Bereichen zuordnen: -Folgen für die interne Arbeitsteilung und Arbeitsorganisation (Teamarbeit, Zahl der Hierarchieebenen, Arbeitszeitflexibilität, Telearbeit); -Folgen für die externe Arbeitsteilung (Intensität des Kundenkontaktes, Zahl und räumliche Verteilung von Kooperationspartnern, Auslagerung von Arbeitsschritten); -Folgen für die Qualität der eigenen Dienstleistung (Bearbeitungsfristen, kundenspezifische Lösungen, Zahl der Kunden); -Folgen für die geforderten Arbeitsqualifikationen (Qualifikation allgemein, Grad der Selbständigkeit, Breite des Tätigkeitsspektrums, Grad der Spezialisierung, Anteil von Routinetätigkeiten). Die Betriebe sollten jeweils beantworten, wie stark sie die Wirkungen der IuK-Technik einschätzen, wobei eine Skala von 1 (trifft voll zu) bis 4 (trifft nicht zu) vorgegeben wurde. Ein Wert unter 2,5 bedeutet damit, dass die überwiegende Zahl der Betriebe eine Wirkung festgestellt hat. Ein Wert von über 2,5 bedeutet hingegen, dass die Betriebe in der Mehrzahl keine oder nur eine geringe Wirkung wahrgenommen haben. Betrachtet man wiederum die beiden Gruppen - IuK-Innovatoren und IuK- Skeptiker -, so sind die Diskrepanzen bei der Beurteilung der IuK- Technikfolgen für die interne und externe Arbeitsteilung am größten (Abbildung 3). Die Mehrzahl der Innovatoren, die sich durch einen höheren Grad an interner und externer Vernetzung auszeichnen, stellen spürbare Wirkungen in nahezu allen Dimensionen fest, die eine stärkere Arbeitsteilung anzeigen. Dies gilt insbesondere für eine größere Rolle der Teamarbeit (1,9), für die stärkere Einbeziehung von Kunden in den Prozess der Leistungserstellung (2,1) und für eine höhere Zahl von Kooperationspartnern (2,1). Demgegenüber wurden in dieser Anwendergruppe keine nennenswerten Wirkungen im Hinblick auf die Zunahme internationaler Kooperationen (2,6) oder von Telearbeit (2,8) festgestellt. In der Gruppe der IuK-Skeptiker lagen die Durchschnittswerte für diese Wirkungsdimensionen sämtlich über 2,5 (von 2,8 bis 3,7), d.h. von der Mehrzahl der Betriebe aus dieser Gruppe wurden keinerlei Folgen des IuK- Technikeinsatzes für die interne und externe Arbeitsteilung wahrgenommen. Weniger stark auseinander geht die Beurteilung der Wirkungen auf die Qualität der eigenen Dienstleistungen (Abbildung 3). Während allerdings in der Gruppe der Innovatoren spürbare Effekte hinsichtlich einer schnelleren Auftragsbearbeitung (1,9), mehr kundenspezifischen Lösungen (2,0) und einer größeren Kundenzahl (2,2) festgestellt wurden, gilt dies in der Gruppe der Skeptiker nur für die Schnelligkeit der Auftragsbearbeitung (2,4). Die unterschiedliche Beurteilung der IuK-Technikfolgen in diesem Wirkungsbereich lässt auch indirekte Rückschlüsse auf Zusammenhänge zwischen der internen und externen Vernetzung und dem wirtschaftlichen Erfolg zu. Offensichtlich sind diejenigen Unternehmen am erfolgreichsten, die es verstehen, das Potential der IuK-Technik nicht allein für eine effizientere Leistungserstellung, sondern auch zur Ausdifferenzierung ihres Leistungsangebots und zur Erweiterung ihrer Märkte zu nutzen. Am geringsten sind die Unterschiede in der Beurteilung der Folgen des IuK- Einsatzes für die Anforderungen an die Mitarbeiterqualifikation. Beide Anwendergruppen sehen steigende allgemeine Qualitätsanforderungen, die sich insbesondere aus einer breiteren Aufgabenstellung und aus einer größeren Selbständigkeit in der Aufgabenerfüllung ergeben. In der Konsequenz sehen beide Gruppen dadurch auch größere Schwierigkeiten, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Dieses Problem wird in der Gruppe der Innovatoren stärker gewichtet als in der Gruppe der Skeptiker. Ein entscheidender Engpass an qualifizierten Arbeitskräften, der die Einführung von IuK-Techniken zur internen und externen Vernetzung wesentlich behindert, kann hieraus allerdings nicht abgeleitet werden. Vielmehr zeigen die Antworten der Betriebe, dass mit dem Einsatz moderner IuK-Techniken immer auch ein großer Bedarf an einer entsprechenden Weiterqualifikation der eigenen Mitarbeiter einhergeht. | ||
| Fazit | In den produktionsorientierten Dienstleistungsbetrieben sind mittlerweile über die Hälfte aller Arbeitsplätze mit einem PC ausgestattet. Die PC- Dichte ist dabei in Kleinbetrieben im Mittel höher als in Großbetrieben. Eine hohe PC-Dichte allein führt jedoch nicht automatisch zu einer Steigerung der Produktivität. Die Erfahrung zeigt vielmehr, dass nennenswerte Effizienzgewinne erst mit einem hohen Grad an interner und externer Vernetzung und der dadurch möglichen Reorganisation der unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Arbeitsprozesse entstehen. Die DIW-Umfrage in den Wirtschaftsbereichen Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie Wohnungswesen, Vermietung und Dienstleistungen für Unternehmen hat besonders unter den Kleinunternehmen mit bis zu vier sozialversicherungspflichtig Beschäftigten eine weit verbreitete Skepsis gegen die Nutzung von E-Mail und Internet-Kommunikation sowie gegen den Einsatz von groupware/workflow-Systemen und lokalen Datennetzen (Intranets) ergeben. Dies ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht unverständlich, da Firmen, die intensive Anwender dieser IuK- Vernetzungstechniken sind, ein deutlich höheres Umsatz- und Beschäftigtenwachstum aufweisen als Betriebe, die deren Einsatz als eher skeptisch beurteilen. Die Zurückhaltung gegenüber modernen IuK-Techniken ist auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht problematisch, da die Effizienz der unternehmensorientierten Dienstleister in Deutschland ein wesentlicher Faktor im internationalen Standortwettbewerb ist. Der Staat kann auf zweifache Weise dazu beitragen, dass dieser vor allem bei kleineren und mittleren Dienstleistungsunternehmen vorhandene Nachholbedarf abgebaut wird. Zum einen sollte die eigene staatliche Dienstleistungsnachfrage konsequent auf elektronische Transaktionsverfahren umgestellt werden. Zum anderen sollten die existierenden Förderprogramme zur Anwendung von IuK- Technik so erweitert werden, dass ein wesentliches Hemmnis für den Einsatz moderner IuK-Technik - die Notwendigkeit zur Reorganisation der internen und externen Kommunikationsprozesse in den Unternehmen - berücksichtigt wird. So sollte sich die finanzielle Hilfe nicht auf Hard- und Software- Investitionen beschränken, sondern auch die Kosten der oftmals notwendigen Organisationsberatung mit einschließen. | ||
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| Tabelle 1 |
Kennziffern zu unternehmensorientierten Dienstleistern im Jahre 1998
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Systematik Brutto Steuer- Umsatz-Betr.mit
der Wirt- wert- barer steuer- Sozialversiche-
schaftszweige schöp- Umsatz pflich- rungspflichtig
WZ 93 fung tige Beschäftigte/n
in Mrd. DM in 1000 Anteile in %
Gesamtwirtschaft A - O 3 784 7 391 2 859 2 080 27 208
Alle Dienstleistungsbereiche H - O 2 413 1 560 1 427 1 478 16 527
Unternehmensorientierte
Dienstleister (1) I, K 1 058 1 165 840 390 3 898
Verkehr und
Nachrichtenübermittlung I 204 364 128 103 1 441
davon:
Transportdienste 601-634 - 249 122 92 1 160
Nachrichtenübermittlung 641, 642 - 115 6 12 281
Wohnungswesen, Vermietung
bewegl. Sachen, Dienstleistungen
für Unternehmen K 854 801 712 287 2 457
davon:
Wohnungswesen 701-703 - 220 234 49 232
Vermietung bewegl. Sachen 711-713 - 63 22 9 56
DV-Dienstleistungen 721-726 - 63 42 17 222
Forschung und Entwickl. 731, 732 - 8 6 3 131
Rechts-, Steuer- und
Unternehmensberatung 741 - 187 136 85 572
Architektur- und
Ingenieurbüros 742 - 73 120 55 340
Technische, physikal. und
chem. Untersuchung 743 - 7 3 4 51
Werbung 744 - 43 36 15 81
Arbeitnehmerüberlassung 745 - 11 3 5 244
Detekteien u. Schutzdienste 746 - 6 4 4 95
Reinigung von Gebäuden,
Inventar, Fahrzeugen 747 - 20 23 21 293
Sonstige Dienstleistungen
für Unternehmen 748 - 100 85 20 140
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Brutto- Steuer- Betr.mit
Erwerbs- wert- barer Ums.-Sozialversiche-Erwerbs
tätige schöp- Umsatz st.rungspflichtig tätige
fung Beschäftigte/n
in Mrd. DM in 1000 Anteile in %
Gesamtwirtschaft 35 999 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100
Alle Dienstleistungsbereiche 23 777 63,8 21,1 49,9 71,0 60,7 66
Unternehmensorientierte
Dienstleister (1) 5 285 27,9 15,8 29,4 18,8 14,3 15
Verkehr und
Nachrichtenübermittlung 1 978 5,4 4,9 4,5 5,0 5,3 5
davon:
Transportdienste - - 3,4 4,3 4,4 4,3 -
Nachrichtenübermittlung - - 1,6 0,2 0,6 1,0 -
Wohnungswesen, Vermietung
bewegl. Sachen, Dienstleistungen
für Unternehmen 3 307 22,6 10,8 24,9 13,8 9,0 9
davon:
Wohnungswesen - - 3,0 8,2 2,4 0,9 -
Vermietung bewegl. Sachen - - 0,9 0,8 0,4 0,2 -
DV-Dienstleistungen - - 0,9 1,5 0,8 0,8 -
Forschung und Entwickl. - - 0,1 0,2 0,1 0,5 -
Rechts-, Steuer- und
Unternehmensberatung - - 2,5 4,7 4,1 2,1 -
Architektur- und
Ingenieurbüros - - 1,0 4,2 2,7 1,3 -
Technische, physikal. und
chem. Untersuchung - - 0,1 0,1 0,2 0,2 -
Werbung - - 0,6 1,3 0,7 0,3 -
Arbeitnehmerüberlassung - - 0,1 0,1 0,2 0,9 -
Detekteien u. Schutzdienste - - 0,1 0,1 0,2 0,3 -
Reinigung von Gebäuden,
Inventar, Fahrzeugen - - 0,3 0,8 1,0 1,1 -
Sonstige Dienstleistungen
für Unternehmen - - 1,4 3,0 0,9 0,5 -
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(1) In die DIW-Dienstleistungsumfrage 1999/2000 einbezogene
Wirtschaftsbereiche.
Quellen: Statistisches Bundesamt (Umsatzsteuerstatistik, volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung); Bundesanstalt für Arbeit; Berechnungen des DIW.
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| Tabelle 2 |
DIW-Dienstleistungsumfrage 1999/2000
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Betriebsgröße nach Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
Wirtschaftszweig (WZ 93) unter 5 5 - 19 20 - 200 - 500 und Insgesamt
199 499 mehr
Zahl der Antworten An- Antwort-
teile quote
in %
Verkehr und Nachrichtenübermittlung
Transportdienste 18 40 76 30 30 194 24,2 10,4
Reisebüros 4 2 1 0 5 12 1,5 6,1
Nachrichtenübermittlung 0 1 1 5 26 33 4,1 5,9
Wohnungswesen, Vermietung bewegl. Sachen,
Dienstleistungen für Unternehmen
Wohnungswesen 9 12 23 8 8 60 7,5 9,8
DV-Dienstleistungen (1) 10 10 30 7 11 68 8,5 -
Rechts-, Steuer- und
Unternehmensberatung 29 38 26 6 2 101 12,6 10,8
Architektur- u. Ingenieurbüros 30 38 39 9 5 121 15,1 13,5
Werbung 8 11 8 0 0 27 3,4 9,8
Arbeitnehmerüberlassung 1 3 26 13 11 54 6,7 10,0
Sonstige Unternehmensdienstl. 14 13 25 12 11 75 9,3 5,8
Übrige Wirtschaftszweige
Produzierendes Gewerbe/Handel 3 4 11 5 4 27 3,4 -
Sonstige Dienstleistungen 9 6 7 4 5 31 3,9 -
Alle Wirtschaftszweige 135 178 273 99 118 803 100,0 9,8
Anteile in % 16,8 22,2 34,0 12,3 14,7 100,0
Antwortquote in % 8,1 10,8 10,6 9,9 9,1 9,8
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(1) In der Systematik der Wirtschaftszweige WS 73 noch nicht getrennt
ausgewiesen.
Quelle: DIW-Dienstleistungsumfrage 1999/2000.
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| Tabelle 3 |
PC-Dichte und IuK-Ausgaben im Jahre 1998 bei den unternehmensorientierten
Dienstleistern
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Anteil PC- luK-Ausgaben je PC-Arbeitsplatz Anteil
Arbeits- Insg. Hardware Software luK-DL luK- der luK
plätze externer Weiter Ausga-
Anbieter bildung ben
in % in DM in %
Alle Betriebe 51,9 8 972 3 790 1 894 2 751 537 6,4
Nach Zahl der sozialversicherungs-
pflichtig Beschäftigten
0 bis 19 59,7 7 826 3 603 1 862 1 810 551 6,6
20 bis 499 48,3 10 026 3 967 1 956 3 572 531 5,9
500 und mehr 37,5 9 054 4 453 1 641 2 553 408 5,1
Nach Wirtschaftszweigen
DV-Dienstleistungen 83,3 16 442 6 263 2 682 5 604 111 893 115,3
Rechts-, Steuer- und
Unternehmensberatung 79,7 8 004 3 836 2 212 1 603 352 8,2
Architektur- und
Ingenieurbüros 72,2 6 681 3 205 1 885 963 628 7,8
Wohnungswesen 65,9 9 604 4 008 2 123 2 916 557 2,0
Werbung 53,4 13 139 5 240 1 294 5 894 711 4,6
Sonstige Unternehmens-
dienstleistungen 45,2 7 010 3 782 1 453 1 490 285 5,6
Nachrichtenübermittlung 34,6 5 840 3 775 1 433 302 330 4,2
Transportdienste 23,2 7 421 3 256 1 928 1 947 289 4,5
Arbeitnehmerüberlassung 18,2 13 733 2 693 1 095 9 742 203 2,8
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Quelle: DIW-Dienstleistungsumfrage 1999/2000.
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| Tabelle 4 |
Grad der externen und internen Vernetzung durch IuK-Technik bei den
unternehmensorientierten Dienstleistern im Jahre 1998
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Besitzt Ihr Durchschnittsbewertung von
Unternehmen/ Die Homepage modernen IuK-Techniken für
Betrieb eine wird genutzt ... externe Kommunika- interne
Homepage im tionsprozesse Arbeits-
Internet? abläufe
zur für die zur Group- Lo-
ja geplant Dar- Kommuni- Ab- Tele- Fax EMail Inter-ware/ka-
stellung kation wick-fon net/ work- les
Ihres mit lung www flow- Da-
Untern.?Kunden? von Systeme ten-
Dienst netz
leistungen? (Intranet)
Anteil an allen Betrieben in % 1 = sehr wichtig;
4 = unbedeutend
Alle Betriebe 53,1 25,8 52,4 31,1 14,3 1,6 1,9 2,7 3,1 2,2 2,3
Nach Zahl der sozialversicherungs-
pflichtig Beschäftigten
0 bis 19 32,4 34,4 31,1 13,4 18,4 1,6 2,0 2,9 3,3 2,5 2,8
20 bis 499 63,4 22,9 62,8 38,6 16,5 1,5 1,9 2,7 3,1 2,1 2,2
500 und mehr 76,3 10,5 74,6 54,4 26,3 1,5 2,0 2,5 3,0 2,0 1,9
Nach Wirtschaftszweigen
DV-Dienstleistungen 92,5 16,0 92,5 61,2 25,4 1,7 2,3 1,9 2,5 1,9 1,9
Wohnungswesen 64,4 13,6 61,0 42,4 23,7 1,5 1,9 2,9 3,2 2,1 1,9
Arbeitnehmerüberl. 64,2 22,6 64,2 41,5 13,2 1,5 2,1 3,0 3,2 2,2 2,7
Werbung 63,0 22,2 63,0 29,6 11,1 1,5 2,0 2,3 3,1 2,4 2,5
Sonstige Unternehmens-
dienstleistungen 54,1 31,1 51,4 28,4 18,9 1,5 1,9 2,8 3,1 2,3 2,5
Nachrichten-
übermittlung 50,0 16,3 50,0 37,5 31,3 1,7 2,1 2,7 3,2 1,9 1,8
Architektur- und
Ingenieurbüros 45,8 32,5 44,2 15,8 14,2 1,6 1,8 2,7 3,3 2,3 2,6
Transportdienste 44,5 29,8 43,5 29,8 11,5 1,4 1,8 2,8 3,2 2,3 2,5
Rechts-, Steuer- und Unter-
nehmensberatung 36,6 33,7 36,6 17,8 15,9 1,8 2,1 3,0 3,3 2,0 2,2
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Quelle: DIW-Dienstleistungsumfrage 1999/2000.
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| Tabelle 5 |
Unternehmensorientierte Dienstleister nach IuK-Anwendertypen im Jahre 1998
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IuK-Anwendertyp
Innovatoren Alle Betriebe Skeptiker
PC-Dichte und IuK-Ausgaben in %
Anteil PC-Arbeitsplätze 72,9 51,9 40,4
Ausgaben je PC-Arbeitsplatz in DM
Insgesamt 11 569 8 972 5 397
Hardware 4 738 3 790 2 875
Software 1 801 1 894 1 186
IuK-DL externer Anbieter 4 040 2 751 1 203
IuK-Weiterbildung 990 537 133
in %
Anteil der Ausgaben am Umsatz 9,0 6,4 4,1
Externe und interne Vernetzung
Besitzt Ihr Unternehmen/Betrieb
eine Homepage im Internet?
ja 100,0 53,1 0,0
geplant 0,0 25,8 40,9
Die Homepage wird genutzt für ...
die Unternehmensdarstellung 100,0 52,4 0,0
die Kommunikation mit Kunden 80,5 31,1 0,0
Transaktionen 36,4 14,3 0,0
Durchschnittsbewertung von
IuK-Techniken für externe 1 = sehr wichtig;
Kommunikationszwecke 4 = unbedeutend
Telefon 1,5 1,6 1,7
Fax 1,8 1,9 2,1
E-Mail 1,8 2,7 3,7
Internet/www 2,2 3,1 3,8
Durchschnittsbewertung von
IuK-Techniken für interne
Kommunikationszwecke
Groupware/workflow-Systeme 1,3 2,2 3,8
Lokales Datennetz (Intranet) 1,3 2,3 3,8
Verteilung nach der Zahl der
sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten in %
bis 4 1,6 100,0 40,3
5 bis 19 4,7 100,0 25,2
20 bis 199 10,6 100,0 11,7
200 bis 499 18,6 100,0 7,2
500 und mehr 18,6 100,0 1,8
Alle Betriebe 9,9 100,0 17,5
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Quelle: DIW-Dienstleistungsumfrage 1999/2000.
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| Tabelle 6 |
Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung nach IuK-Anwendertypen
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IuK-Anwendertyp
Innovatoren Alle Betriebe Skeptiker
Anteile in %
Die Zahl der Beschäftigten
ist 1999/97 ...
gefallen 25,0 21,2 19,5
gleich geblieben 17,2 37,1 62,8
gestiegen 57,8 41,7 17,7
Umsatzzunahme 1998/97 ...
bis 5% 37,7 44,4 57,0
5 bis 15% 17,0 21,8 19,4
über 15% 45,3 33,8 23,7
Erwartete Zunahme
des Umsatzes 1999/98 ...
bis 5% 39,6 52,3 64,9
5 bis 15 % 18,9 20,8 12,4
über 15% 41,5 26,8 22,7
Insgesamt 100,0 100,0 100,0
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Quelle: DIW-Dienstleistungsumfrage 1999/2000.
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| © DIW Berlin Wochenbericht 36/00 | |||

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