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| Wochenbericht des DIW Berlin 39/01 Rohöl: Preise schon wieder beruhigt, aber Unsicherheit bleibt | |||
| Bearbeiter | Manfred Horn | ||
| Seit Mitte 2000 hat sich das Wachstum des Weltölverbrauchs deutlich verlangsamt. Die OPEC hat darauf mit einer Reduktion ihrer Ölgewinnung in drei Schritten um insgesamt 3,5 Millionen Barrel pro Tag (mbd) reagiert. Es ist ihr damit jeweils gelungen, den einsetzenden Preisverfall abzuwenden. Nach den Terroranschlägen in den USA sind die Rohölpreise auf über 30 US-Dollar je Barrel gestiegen. Die OPEC hat diese Anschläge sofort verurteilt und erklärt, dass sie für ein ausreichendes Ölangebot sorgen werde. Das hat zwar zu einer Beruhigung der Märkte beigetragen, die politischen Folgen könnten aber die Sicherheit der Ölversorgung beeinträchtigen. Unternehmen, Haushalte und Regierungen werden möglicherweise ihre Bestände auch bei hohen Preisen aufstocken. Die saisonal ohnehin bald anziehende Nachfrage nach Rohöl würde dadurch in den nächsten Wochen und Monaten zusätzliche Impulse erhalten. Solange sich die OPEC an ihre Zusagen hält, dürften die Rohölpreise dennoch innerhalb des Zielkorridors von 22 bis 28 US-Dollar je Barrel liegen - wenngleich eher am oberen Rand. Ein solches Preisniveau könnte allerdings bei der derzeit fragilen Lage der Weltwirtschaft bereits zu hoch sein. Es ist auch im Interesse der OPEC, darauf hinzuwirken oder zuzulassen, dass die Rohölpreise sich bald am unteren Rand des Zielkorridors bewegen. | |||
| Aktuelle Entwicklung auf den Ölmärkten | Während 1999 der Weltölverbrauch die Ölgewinnung noch um 1 mbd übertroffen hatte, lag im Jahre 2000 die Produktion um 0,8 mbd über dem Verbrauch (Tabelle 1). Auch in den ersten beiden Quartalen 2001 wurde nach den vorliegenden Daten mehr produziert als verbraucht. Im zweiten Quartal hat die OPEC ihre Produktion zwar eingeschränkt, der Verbrauch ging aber noch stärker zurück. [1] Im dritten und vierten Quartal wird der Ölverbrauch saisonal bedingt steigen. Vorausgesetzt, die Abschwächung des weltwirtschaftlichen Wachstums läuft gegen Ende des Jahres aus, dürfte die Weltölnachfrage die Ölgewinnung leicht übertreffen, und zwar selbst dann, wenn unterstellt wird, dass die OPEC-Länder 0,6 mbd mehr Öl gewinnen als vereinbart. | ||
| Lagerbestände weiter knapp | Die Ölbestände [2] der Mineralölindustrie und der Regierungen sind im Jahre 2000 weit weniger stark gestiegen, als aufgrund der Produktionsüberhänge seit dem zweiten Quartal 2000 zu erwarten war. Das könnte nach Einschätzung von Norwegian Energy Ltd. auf überhöhte Angaben zur Ölgewinnung außerhalb der OPEC zurückzuführen sein. [3] Ende des Jahres 2000 reichten die gesamten Vorräte in der OECD aus, um den Verbrauch von 77 Tagen zu decken, das war ein Tag mehr als Ende 1999 (Tabelle 2). Zu Beginn dieses Jahres hat sich die Bestandssituation weiter verbessert. Ende des zweiten Quartals betrug die Reichweite 80 Tage; das war nur noch ein Tag weniger als Ende 1998, als die Ölpreise noch bei 10 US-Dollar je Barrel lagen. Vor allem in Nordamerika verbesserte sich die Bestandssituation für Ölprodukte aufgrund einer erhöhten Produktion der Raffinerien, aber auch wegen vermehrter Importe verarbeiteter Produkte (Benzin etc.). [4] Die Erholung der Bestände hat sich im Juni und Juli aber nicht fortgesetzt. Vor allem die Rohölbestände sind in der OECD in beiden Monaten deutlich gefallen und lagen zuletzt sogar unter dem sehr niedrigen Stand im Vorjahr. Dazu dürfte auch die vorübergehende Einstellung der Rohölexporte durch den Irak im Juni beigetragen haben. Die Bestände verarbeiteter Produkte liegen zwar noch etwas über dem Stand im Vorjahr, aber auch sie haben zuletzt entgegen dem normalen saisonalen Trend abgenommen. Bei im Wesentlichen unveränderten Produktionsmengen der OPEC und saisonal anziehendem Ölverbrauch im Winterhalbjahr dürften die Bestände bei Raffinerien und im Ölhandel bis Ende dieses Jahres wieder an den unteren Rand des normalen Bereichs sinken. [5] Zu den Lagerbeständen von Endverbrauchern liegen nur wenige Informationen vor. Danach haben die Haushalte, insbesondere in Deutschland, [6] Phasen niedriger Preise genutzt, um sich mit Heizöl einzudecken. | ||
| Die Rolle der OPEC bis Sommer 2001 ... |
Im März 2000 hat die OPEC beschlossen, durch Produktionsanpassungen die Rohölpreise in einem Band von 22 bis 28 US-Dollar je Barrel zu stabilisieren. [7] Außerdem wurde vereinbart, die Produktion automatisch um 0,5 mbd anzupassen, wenn der angestrebte Preiskorridor an mehr als 20 aufeinander folgenden Handelstagen unter- oder überschritten wird. [8] Im Jahre 2000 hat die OPEC tatsächlich ihre Ölgewinnung mehrfach erhöht, weil die Ölpreise von Juni bis November meist über der Obergrenze dieses Preiskorridors lagen. Die Ölgewinnung übertraf den Verbrauch bereits vom zweiten Quartal 2000 an. Auch im Winter blieb ein Produktionsüberhang bestehen, weil aufgrund der hohen Ölpreise die Ölgewinnung in den meisten Regionen stieg. Erst als sich in den USA die Anzeichen für eine starke Abflachung des Wirtschaftswachstums verdichteten, brach der Rohölpreis vorübergehend auf unter 22 US-Dollar je Barrel ein. Ohne eine deutliche Einschränkung der Ölgewinnung durch die OPEC wäre im Jahre 2001 mit einem drastischen Preisverfall für Rohöl zu rechnen gewesen. Die OPEC hat im Januar 2001 jedoch den Beschluss gefasst, die Produktion mit Wirkung vom 1. Februar an um 1,5 auf 25,2 mbd zu reduzieren (ohne Irak). Daraufhin hat sich der Rohölpreis zunächst auch wieder erholt (Abbildung 1). Bereits im Februar setzte aber erneut ein Preisverfall ein, dem die OPEC mit einer zusätzlichen Reduktion der Förderquoten um 1 mbd begegnete, und zwar noch bevor die Preisuntergrenze unterschritten wurde. Der dadurch ausgelöste Preisauftrieb hielt nur bis Mitte Juni an, danach fielen die Rohölpreise erneut. Auch die vorübergehende Einstellung der Ölexporte durch den Irak im Juni hat zu keinen großen Preisausschlägen geführt. Am 25. Juli hat die OPEC dann nochmals die Produktionsquoten reduziert, obwohl die Preisuntergrenze wiederum nicht unterschritten wurde. Offensichtlich hat die OPEC das Risiko eines Preisverfalls höher eingeschätzt als das Risiko, durch zu hohe Ölpreise eine weltwirtschaftliche Rezession auszulösen, den Ölverbrauch zu dämpfen und gleichzeitig die Ölgewinnung außerhalb der OPEC zu stimulieren. Seit 1999 haben die OPEC-Länder die jeweils beschlossenen Produktionsquoten weitgehend eingehalten (Tabelle 3). Im Jahre 1999 wurde von nahezu allen Mitgliedsländern die Produktion gekürzt; im Jahre 2000 steigerten umgekehrt alle Länder, die dazu in der Lage waren, die Ölgewinnung. Die Kartelldisziplin wurde im Vorjahr auch dadurch gefördert, dass die meisten OPEC-Länder Ende 2000 ihre verfügbaren Produktionskapazitäten weitgehend ausgeschöpft hatten. | ||
| ... und in der aktuellen Situation |
Die OPEC verfügt derzeit - ohne Irak - über Reservekapazitäten von über 4 mbd. Der größte Teil davon entfällt auf Saudi-Arabien, das seine Produktionskapazitäten zu deutlich weniger als 80 % nutzt. Die übrigen Golf-Staaten sowie Nigeria und Libyen erreichen eine Auslastung von über 80 %, Venezuela, Algerien und Indonesien über 90 %. Iran und Irak nutzten im August nach den vorliegenden Daten ihre Kapazitäten voll aus (Abbildung 2). In der aktuellen politischen Krisensituation sind solche Reservekapazitäten ein wertvolles Sicherheitspolster für den Fall, dass die Ölexporte einzelner Ölförderländer eingestellt werden. Hinzu kommen die staatlich kontrollierten Sicherheitsbestände in den OECD-Ländern von derzeit insgesamt 1,2 Mrd. Barrel. Diese Reserven reichen aus, um alle denkbaren Lieferausfälle kurzfristig ausgleichen zu können. Auch wenn Irak, dessen Regierung beschuldigt wird, den internationalen Terrorismus zu fördern, kein Öl mehr exportieren würde, müsste es nicht zu Störungen der Ölversorgung und zu drastischen Preisausschlägen kommen. Der Ausfall von bis zu 2 mbd könnte derzeit durch andere OPEC-Länder ausgeglichen werden. | ||
| Fazit |
Die OPEC hat die Terroranschläge in den USA umgehend verurteilt und erklärt, dass sie für ein ausreichendes Ölangebot sorgen wird. Wenn die Ölverbraucher angesichts der politischen und militärischen Risiken ihre Ölbestände über das Normalmaß hinaus aufstocken, könnte es zu einem Preisauftrieb kommen. Dies würde die Weltwirtschaft dämpfen. Umso wichtiger ist es, dass die OPEC zu ihrer Ankündigung steht, den Ölpreis durch Bereitstellung ausreichender Mengen im Korridor zu halten. Sie könnte einen zusätzlichen Beitrag zur Stabilisierung der Weltwirtschaft leisten, wenn sie in der gegenwärtigen Phase erhöhter Sensibilität einen Ölpreis in der unteren Hälfte der Zielkorridors ansteuern würde. [1] Vgl. Norwegian Energy Limited: Monthly Oil Market Comment, March 2001 ([2] In den kommerziellen Beständen sind Vorräte der Ölunternehmen in Raffinerien, Ölterminals und Öldepots enthalten und - soweit bekannt - die Ölmengen, die in Rohrleitungen und in ankommenden Tankern enthalten sind. Hinzu kommen die Bestände, die Regierungen bzw. von ihnen beauftragte Organisationen unterhalten. Statistisch nicht erfasst werden Ölvorräte, die bei Kraftwerken, bei Großhändlern, in den Tanks der privaten Haushalte oder in Tankstellen lagern. Veränderungen der ausgewiesenen Ölbestände können also unter Umständen durch gegenläufige Veränderungen bei den statistisch nicht erfassten Beständen vollständig oder zum Teil ausgeglichen werden. [3] Vgl. Norwegian Energy Ltd.: World - Oil Supply and Demand, June 2001 (http://www.noenergy.com). Die statistischen Probleme bei der Erstellung von Ölbilanzen halten also an, obwohl die IEA durch eine vor kurzem durchgeführte Datenrevision den Umfang der statistischen Differenzen (der so genannten "missing barrels") reduziert hat. [4] Energy Information Agency: Gasoline prices: What is happening? Briefing before the Democratic Policy Committee staff, May 9, 2001. [5] Vgl. Energy Information Agency (EIA): Short-Term Energy Outlook - September 2001. Washington, September 2001 (http://www.eia.doe.gov/). [6] Vgl. International Energy Agency: Monthly Oil Market Report. Paris, 10. August und 12. September 2001. [7] Bereits im August 1999 hatte allerdings der saudi-arabische Ölminister vorgeschlagen, einen Klub der wichtigsten Ölproduzenten zu organisieren, der die Rohölpreise durch Marktinterventionen nach dem Vorbild der Zentralbanken in einem Band von 17 bis 22 Dollar je Barrel stabilisieren sollte. Vgl. Petroleum Intelligence Weekly, 2. August 1999, S. 1. [8] Vgl. Petroleum Intelligence Weekly, 3. April 2000, S. 1. Das Preisziel wurde ursprünglich mit dem Preis für Brent-Rohöl in Verbindung gebracht; inzwischen soll es für den OPEC-Korb gelten, der in der Regel unter dem hochwertigen Brent-Rohöl liegt.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Globale Ölbilanz sowie Veränderungen der Bestände von 1999 bis 2002 (1)
in Millionen Barrel pro Tag
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1999 2000
I II III IV I II III IV
Ölverbrauch
OECD 48,8 45,8 47,1 49,0 48,2 46,6 48,0 48,6
Nordamerika 23,5 23,4 24,1 24,1 23,7 23,8 24,5 24,4
Europa (2) 15,9 14,5 14,8 15,7 15,2 14,6 15,2 15,4
Pazifik 9,5 7,9 8,2 9,2 9,4 8,1 8,3 8,8
Sonstige 27,0 27,2 27,1 27,5 27,8 27,8 28,5 28,2
darunter:
Frühere Sowjetunion 3,6 3,3 3,4 3,7 3,7 3,5 3,6 3,8
China 4,4 4,6 4,3 4,6 4,7 4,6 5,1 4,8
Sonstiges Asien 7,0 7,1 7,1 7,1 7,2 7,4 7,3 7,3
Welt 75,9 73,0 74,1 76,5 75,9 74,4 76,4 76,8
Ölgewinnung (3)
OECD 21,5 20,9 21,3 22,0 22,3 21,8 21,7 21,8
darunter:
Nordamerika 14,1 13,9 13,9 14,1 14,3 14,4 14,3 14,1
Europa (2) 6,8 6,5 6,7 7,1 7,1 6,6 6,6 6,9
Sonstige ohne OPEC 23,2 23,1 23,2 23,5 23,6 23,7 24,1 24,5
darunter:
Frühere Sowjetunion 7,4 7,4 7,5 7,6 7,7 7,8 8,0 8,2
OPEC (4) 30,6 29,1 29,1 29,0 29,3 30,7 31,3 31,9
Welt 75,3 73,1 73,6 74,5 75,3 76,2 77,1 78,2
Differenz
Insgesamt -0,6 0,1 -0,5 -2,0 -0,6 1,8 0,7 1,4
Nettoveränderung der Lagerhaltung (5)
OECD -0,7 0,5 -0,4 -2,6 -0,4 1,1 0,4 -0,1
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2001 2002
I II III IV I II III IV
Ölverbrauch
OECD 48,8 46,5 47,7 48,8 48,9 46,8 48,3 49,4
Nordamerika 24,2 23,8 24,5 24,5 24,3 23,9 24,8 24,9
Europa (2) 15,2 14,7 15,0 15,4 15,2 14,8 15,2 15,6
Pazifik 9,4 8,0 8,2 8,9 9,4 8,1 8,3 9,0
Sonstige 28,1 28,5 28,6 28,6 28,6 28,8 29,0 29,0
darunter:
Frühere Sowjetunion 3,8 3,6 3,5 3,7 3,8 3,6 3,5 3,7
China 4,7 5,0 5,0 5,1 4,9 5,0 5,2 5,2
Sonstiges Asien 7,3 7,4 7,3 7,3 7,3 7,4 7,4 7,3
Welt 76,9 75,1 76,3 77,3 77,4 75,6 77,3 78,4
Ölgewinnung (3)
OECD 21,8 21,6 21,6 22,1 22,4 22,0 21,8 22,0
darunter:
Nordamerika 14,2 14,3 14,3 14,5 14,8 14,7 14,7 14,8
Europa (2) 6,8 6,5 6,5 6,8 6,8 6,6 6,4 6,5
Sonstige ohne OPEC 24,6 24,6 24,7 24,9 24,9 25,1 25,3 25,4
darunter:
Frühere Sowjetunion 8,3 8,5 8,5 8,6 8,7 8,8 9,0 9,2
OPEC (4) 31,3 30,0 29,8 29,8 29,8 29,2 30,2 31,0
Welt 77,7 76,2 76,1 76,8 77,1 76,3 77,3 78,4
Differenz
Insgesamt 0,8 1,2 -0,2 -0,5 -0,3 0,7 0,0 0,0
Nettoveränderung der Lagerhaltung (5)
OECD 0,0 0,5 . . . . . .
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(1) Nach IEA. Ab 3. Quartal 2001 Prognose.
(2) Einschließlich Türkei.
(3) Einschließlich Kondensat, Natural Gas Liquids, unkonventionellen Öls,
volumetrischer Nettogewinne beim Raffinierungsprozess und flüssiger
Energieträger auf Basis von Alkohol oder Kohle.
(4) Prognose der OPEC-Ölgewinnung basiert auf der vom 1. Septermber an gültigen
Produktionsquote von 23,2 mbd plus 0,6 mbd Überproduktion und
3 mbd Natural Gas Liquids.
(5) Ein positives Vorzeichen bedeutet eine Erhöhung, ein negatives Vorzeichen
eine Reduktion der Lagerhaltung.
Quellen: IEA: Oil Market Report. Paris, 10. August 2001,
und diverse frühere Ausgaben;
Berechnungen des DIW Berlin.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2
Lagerbestände und Reichweiten von Mineralöl in der Welt
jeweils am Ende des angegebenen Zeitraums
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1998 1999 I / II / III / IV / I / II /
2000 2000 2000 2000 2001 2001
in Millionen Barrel
OECD 3 947 3 675 3 650 3 740 3 778 3 737 3 725 3 803
Industrievorräte 2 698 2 446 2 416 2 508 2 542 2 527 2 515 2 592
Nordamerika 1 283 1 127 1 108 1 165 1 180 1 145 1 149 1 232
Westeuropa 962 881 898 898 909 926 918 909
Pazifik 454 438 410 446 453 455 448 451
Staatliche Vorräte 1 249 1 228 1 234 1 232 1 237 1 210 1 210 1 211
Nordamerika 571 567 569 569 572 543 544 545
Westeuropa 362 346 349 349 353 354 351 351
Pazifik 315 315 315 315 312 313 314 314
Sonstige Bestände 1 056 983 976 1 000 1 010 999 996 1 017
Öl auf Tankern 859 808 829 852 835 864 907 866
Welt insgesamt (1) 5 861 5 466 5 455 5 593 5 624 5 600 5 629 5 686
in Tagen des aktuellen Verbrauchs (2)
OECD 81 76 78 78 78 77 80 80
Industrievorräte 55 51 52 52 52 52 54 54
Nordamerika 54 47 46 48 48 47 48 50
Westeuropa 63 58 61 59 59 61 62 61
Pazifik 52 51 51 53 51 48 55 54
Staatliche Vorräte 26 26 27 26 25 25 26 25
Nordamerika 24 24 24 23 23 22 23 22
Westeuropa 24 23 24 23 23 23 24 23
Pazifik 36 36 39 38 35 33 39 38
Welt insgesamt (1) 89 82 84 84 84 83 86 85
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(1) Ohne frühere kommunistische Staaten in Osteuropa (CPE).
(2) Für das zweite Quartal 2001 wurden Verbrauchsprognosen zugrunde gelegt.
Quellen: OPEC: Monthly Oil Market Report. Wien, August 2001;
International Energy Agency: Monthly Oil Market Report. Paris,
10. August 2001.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 3
Entwicklung der Ölgewinnung (1) in der OPEC
vom 1. Quartal 1999 bis zum 2. Quartal 2001
in Millionen Barrel pro Tag
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1999 2000 2001
I II III IV I II III IV I II
OPEC
Venezuela 3,0 2,7 2,7 2,8 2,8 2,9 2,9 3,0 3,0 2,8
Saudi-Arabien 7,9 7,4 7,4 7,5 7,5 7,9 8,2 8,5 8,0 7,7
Iran 3,8 3,4 3,3 3,5 3,6 3,6 3,7 3,8 3,9 3,7
Irak 2,5 2,6 2,8 2,3 2,3 2,8 2,8 2,4 2,2 2,2
Kuwait 1,7 1,5 1,6 1,6 1,6 1,7 1,9 1,9 2,4 2,2
VAE (2) 2,2 2,1 2,0 2,0 2,1 2,2 2,2 2,4 1,8 1,7
Quatar 0,7 0,6 0,6 0,6 0,7 0,7 0,7 0,7 0,7 0,6
Neutrale Zone 0,5 0,5 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,7 0,7 0,7
Nigeria 2,0 2,1 1,9 2,0 2,0 2,0 2,0 2,2 2,2 2,0
Algerien 0,8 0,8 0,7 0,7 0,8 0,8 0,8 0,9 0,8 0,8
Libyen 1,4 1,3 1,4 1,4 1,4 1,4 1,4 1,5 1,4 1,4
Indonesien 1,4 1,3 1,3 1,3 1,2 1,2 1,1 1,3 1,3 1,2
Insgesamt 27,8 26,3 26,2 26,1 26,5 27,8 28,4 29,0 28,4 27,0
OPEC ohne Irak
Förderung 25,3 23,8 23,4 23,8 24,2 25,1 25,6 26,6 26,2 24,8
Förderziel (3) 24,4 23,0 23,0 23,0 23,0 21,1 25,4 26,7 25,2 24,2
Differenz 0,9 0,8 0,5 0,9 1,2 4,0 0,2 -0,1 1,0 0,6
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(1) Ohne Natural Gas Liquids (NGL).
(2) Vereinigte Arabische Emirate.
(3) Im vierten Quartal 2000 wurden die Quoten im Oktober auf 26,2 und
im November auf 26,7 Millionen Barrel pro Tag erhöht; die Quotenerhöhung im
ersten Quartal 2001 trat im Februar in Kraft.
Quelle: Petroleum Intelligence Weekly, diverse Ausgaben.
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