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Wochenbericht des DIW Berlin 4/02

Berliner sind Kulturliebhaber -
Die Nutzung des Kulturangebots in Berlin
im bundesdeutschen Vergleich

Bearbeiter Thorsten Schneider
Jürgen Schupp
Die Nachfrage nach kulturellen Veranstaltungen ist bei Berlinern deutlich ausgeprägter als bei den übrigen Bundesbürgern. Dies gilt auch im Vergleich zu Bewohnern anderer deutscher Metropolen. Wie die Daten des vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigen, gilt das große Interesse nicht allein für "hochkulturelle" Angebote, sondern auch für "populärkulturelle". Betrug die Quote aller Berliner, die in ihrer Freizeit Angebote der Hochkultur in Anspruch nehmen, im Jahre 1995 bereits 68 %, so stieg sie auf 75 % im Jahre 1998. In jenem Jahr gingen etwa 2,2 Mill. Berliner ins Theater, in Konzerte und Ausstellungen, nach 2. Mill. im Jahre 1995. Die Berliner besuchten auch häufiger Kinos, Diskotheken sowie Pop- und Jazzkonzerte. Hier nahm die Besucherzahl im Untersuchungszeitraum von 1,9 Mill. auf 2,2 Mill. zu. Bemerkenswert ist, dass die Berliner auch unabhängig von wichtigen sozialen Merkmalen wie Einkommen und Bildung das Kulturangebot intensiver nutzen als andere Großstädter. Hier macht sich also ein spezifischer "Berlin-Effekt" bemerkbar. Offenbar fühlen sich Kulturinteressierte angezogen, Berlin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Trotz der angespannten Haushaltslage des Landes Berlin hat der kulturelle Bereich über alle Parteien hinweg einen großen politischen Stellenwert. Auch nach dem Willen der neuen Koalitionspartner soll in der Hauptstadt ein vielfältiges, attraktives Kulturangebot bewahrt werden. Dies gilt nicht nur für die klassische Hochkultur, sondern auch für populäre kulturelle Events wie die Love Parade.

Berlin weist eine große und reichhaltige Bandbreite an kulturellen Angeboten von Hoch- und Populärkultur auf. Hier finden sich drei Opernhäuser, mehrere große staatliche Theater und Orchester, darunter die weltweit bekannten Berliner Philharmoniker, sowie zahlreiche private Bühnen sämtlicher Sparten, Off-Theater und Kleinkunstbühnen. Mit dem Friedrichstadtpalast ist auch das einzige Revuetheater Deutschlands in Berlin beheimatet. Hinzu kommt eine breit gefächerte Museumslandschaft für die alten und modernen Künste sowie für Wissenschaft und Technik. Insbesondere unter Jugendlichen ist auch die Club-Szene weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt.

Nachfrage nach hochkulturellen Veranstaltungen Ein breites Angebot an Kultur soll zweifellos über die Grenzen der Stadt hinaus ausstrahlen und Berlin für einen Besuch attraktiv machen. Diese Rolle ist noch wichtiger geworden, seit Berlin Hauptstadt ist. Interessant ist aber auch, in welchem Maße die Berliner Bevölkerung das Kulturangebot nutzt. Das wird hier mit Hilfe der Befragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) [1] aus den Jahren 1995 und 1998 analysiert (Tabelle 1).

Etwa 20 % der Berliner gehen mindestens einmal im Monat in die Oper, in ein klassisches Konzert bzw. ins Theater oder in eine Ausstellung (Tabelle 2). Weitere 55 % besuchen entsprechende Veranstaltungen seltener als einmal im Monat, 25 % tun dies nie. Ost- und Westberliner unterscheiden sich nicht darin, ob sie überhaupt eine entsprechende Veranstaltung besuchen; bei Ostberlinern ist dies allerdings seltener der Fall.

Nicht überraschend ist, dass Bewohner kleinerer Gemeinden aufgrund des geringeren Angebots in unmittelbarer Nähe weniger häufig ins Theater oder in Ausstellungen gehen. Im Vergleich zu Berlin bleibt in anderen deutschen Großstädten ein erheblich höherer Anteil der Bevölkerung solchen Veranstaltungen ganz fern. Hamburg kommt Berlin noch am nächsten. Als Tendenz lässt sich erkennen, dass unabhängig vom Wohnort immer mehr Menschen in Deutschland hochkulturelle Veranstaltungen besuchen.

Welche Bevölkerungsgruppen besuchen hochkulturelle Veranstaltungen? Für die Beurteilung der kulturellen Nachfrage in Berlin ist es wichtig zu wissen, ob sich die hohe Berliner Quote durch sozial-strukturelle Merkmale der Berliner Bevölkerung erklären lässt oder ob darin ein spezifischer "Berlin-Effekt" zum Ausdruck kommt. Es wurde deswegen untersucht, von welchen Faktoren der Besuch hochkultureller Veranstaltungen abhängt. Die mit Hilfe einer logistischen Regressionsanalyse geschätzten "marginalen Effekte" zeigen für einzelne Merkmale die Veränderung der Wahrscheinlichkeit eines Besuchs kultureller Veranstaltungen an, und zwar gemessen an einer Referenzgruppe (Tabelle 3). Danach haben z. B. Frauen eine um 8 Prozentpunkte größere Wahrscheinlichkeit, solche Veranstaltungen zu besuchen, als Männer - unabhängig von Unterschieden in der Alters- und Bildungsstruktur.

Mit zunehmendem Alter und vor allem mit steigender Schulbildung nimmt das Interesse an Hochkultur zu. Dies gilt auch für Personen, die noch in der schulischen oder beruflichen Ausbildung sind, und für Teilzeitbeschäftigte im Vergleich zu Vollzeitbeschäftigten. Das Haushaltseinkommen ist ebenfalls ein wichtiger Bestimmungsfaktor, und zwar unabhängig von der Erwerbsbeteiligung und der Bildung.

Die Berechnungen zeigen darüber hinaus einen eigenständigen Berlin-Effekt. Im Vergleich zu allen deutschen Großstädten (mit 500 000 und mehr Einwohnern) weist die Berliner Bevölkerung eine um 14 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit auf, hochkulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Dies mag damit zusammenhängen, dass das reichhaltige Angebot jedem Berliner etwas bietet und dass Personen, die besonders an Kultur interessiert sind, bei der Wohnortwahl von einem solchen Angebot angezogen werden. Ein solcher regionenspezifischer Effekt ist für München, Köln und Hamburg nicht zu identifizieren.

Nachfrage nach populärkulturellen Veranstaltungen Der Anteil aller erwachsenen Berliner, die populärkulturelle Veranstaltungen besuchen, ist von 1995 bis 1998 stärker gestiegen als bei der Hochkultur. Auch hier ist es offensichtlich in den vergangenen Jahren gelungen, immer breitere Bevölkerungsschichten anzusprechen (Tabelle 1).

Die Berliner besuchen häufiger populärkulturelle Veranstaltungen als die Bewohner des übrigen Bundesgebiets (Tabelle 2). Für ganz Deutschland lässt sich eine steigende Tendenz des Besuchs solcher Veranstaltungen erkennen.

Anders als bei den hochkulturellen Veranstaltungen sinkt die Inanspruchnahme mit zunehmendem Alter. Verheiratete, jedoch in Trennung lebende Personen sowie Geschiedene gehören häufiger zu denen, die eine dieser Vergnügungsveranstaltungen besuchen. Männer und Frauen nutzen sie gleichermaßen. Wie bei der Hochkultur haben auch Haushaltseinkommen und Bildungsstand einen positiven Einfluss. Bei der Populärkultur ist der Einkommenseffekt sogar stärker ausgeprägt.

Auch bei der Populärkultur zeigt sich ein Berlin-Effekt. Mit 18 Prozentpunkten fällt er sogar noch kräftiger aus als bei der Hochkultur.

Fazit Die Berliner Bevölkerung besucht - auch unter Berücksichtigung von Unterschieden in der Sozialstruktur - häufiger kulturelle Veranstaltungen als die übrigen Bundesbürger. Dabei spielt eine Rolle, dass das Angebot in der Stadt besonders reichhaltig ist. Offenbar fühlen sich Kulturinteressierte angezogen, Berlin als Lebensmittelpunkt zu wählen. Wie die Analyse zeigt, handelt es sich dabei um besonders einkommensstarke Personen mit überdurchschnittlicher Bildung.

Die Berliner Politik ist deshalb gut beraten, das kulturelle Kapital der Hauptstadt - wie im Koalitionsvertrag verabredet - zu pflegen. Dies schließt nicht aus, auch hier Wirtschaftlichkeitsreserven zu mobilisieren. Das Kulturangebot entspricht nicht nur den Bedürfnissen der Berlinerinnen und Berliner, sondern hat auch wirtschaftliche Effekte. [2] Es ist eine touristische Attraktion, die dem Land zu Einnahmen verhilft, und bildet zudem für Neuansiedlungen sowie Zuwanderungen in die Stadt einen unverwechselbaren imagefördernden Standortfaktor.

[1] Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte, die jährlich bundesweit durchgeführt wird. Vgl. zu näheren Informationen der Studie http://www.diw.de/soep. In den Jahren 1995 und 1998 wurde u. a. nach der Häufigkeit des Besuchs kultureller Veranstaltungen wie Oper, klassische Konzerte, Theater und Ausstellungen einerseits sowie nach Kinobesuch, Besuch von Pop- oder Jazzkonzerten und Diskotheken andererseits gefragt. Das SOEP enthielt im Jahre 1998 334 Berliner Haushalte, in denen 550 Personen einzeln befragt wurden. In dieser ausführlichen Form werden erst wieder in einer der nächsten Befragungswellen Daten zur Kulturnachfrage erhoben.

[2] Vgl. Kurt Geppert et al.: Kultur als Wirtschaftsfaktor in Berlin. Berlin 1992.

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Tabelle 1
Indikatoren der Kulturnachfrage in Berlin

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                                                                    Veränderung
                                                   1995       1998    1998 zu
                                                                     1995 in %

Amtliche Statistik

Zahl aller Privathaushalte (1)                  1 831 900  1 795 200     -2,0
     Berlin-West                                1 181 900  1 141 700     -3,4
     Berlin-Ost                                   650 000    653 500      0,5
   
Bevölkerung in Berlin im Alter von 15 Jahren
 und älter (2)                                  2 949 837  2 921 557     -1,0
     Berlin-West                                1 862 144  1 828 041     -1,8
     Berlin-Ost                                 1 087 693  1 093 516      0,5

Ergebnisse des SOEP

Anteil aller erwachsenen Berliner (3), die
 hochkulturelle Veranstaltungen besuchen, in %         68         75     10,3
     Berlin-West                                       70         76      8,6
     Berlin-Ost                                        64         74     15,6
   
Zahl aller erwachsenen Berliner, die
 hochkulturelle Veranstaltungen besuchen        1 999 624  2 198 513      9,9
     Berlin-West                                1 303 501  1 389 311      6,6
     Berlin-Ost                                   696 124    809 202     16,2

Anteil aller erwachsenen Berliner (3), die
 populärkulturelle kulturelle Veranstaltungen
 besuchen, in %                                        64         76     18,8
     Berlin-West                                       66         77     16,7
     Berlin-Ost                                        62         74     19,4
   
Zahl aller erwachsenen Berliner, die
 populärkulturelle Veranstaltungen besuchen     1 903 385  2 216 793     16,5
     Berlin-West                                1 229 015  1 407 592     14,5
     Berlin-Ost                                   674 370    809 202     20,0

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(1) Ergebnisse des Mikrozensus.
(2) Fortgeschriebene Bevölkerung.
(3) Kein Besuch von Veranstaltungen wie Opern, klassischen Konzerten,
 Theateraufführungen, Ausstellungen.

Quellen: Statistisches Landesamt Berlin; SOEP; Berechnungen des DIW Berlin.

DIW Berlin 2002

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Tabelle 2
Häufigkeit des Besuchs kultureller Veranstaltungen
In %

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                 Gemeindegrößenklasse

                       2 000     20 000    100 000   500 000 Einwohner und mehr
           Ins-  unter bis unter bis unter bis unter  Gemein-    Berlin
            ge-  2 000 20 000    100 000   500 000   den ohne
           samt  Ein-  Einwohner Einwohner Einwohner  Berlin  West  Ost  insge-
                 wohner                                                   samt

Hochkultur (1)

1995
 Mind. 1X    10     5      8         8        12        15      20   14    18
  im Monat
 Seltener    43    37     43        43        41        46      50   50    50
 Nie         47    57     49        48        47        39      30   36    32
 Insgesamt  100   100    100       100       100       100     100  100   100

1998
 Mind. 1X    10     5      8         9        13        16      24   11    20
  im Monat
 Seltener    45    44     45        47        44        47      52   62    55
 Nie         44    51     47        44        44        37      24   26    25
 Insgesamt  100   100    100       100       100       100     100  100   100

Populärkultur (2)

1995

 Mind. 1X    21    20     20        19        23        22      29   26    28
  im Monat
 Seltener    34    34     34        34        35        31      37   37    37
 Nie         46    47     46        48        42        47      34   38    36
 Insgesamt  100   100    100       100       100       100     100  100   100

1998
 Mind. 1X    22    17     20        21        26        23      39   34    37
  im Monat
 Seltener    37    39     36        39        35        31      38   41    39
 Nie         41    44     43        40        39        45      23   26    24
 Insgesamt  100   100    100       100       100       100     100  100   100

-------------------------------------------------------------------------------
(1) Fragetext: "Nun einige Fragen zu Ihrer Freizeit. Geben Sie bitte zu jeder
 der folgenden Tätigkeiten an, wie oft Sie das etwa machen: Besuch von
 Veranstaltungen wie Oper, klassische Konzerte, Theater, Ausstellungen."
(2) Fragetext: "Nun einige Fragen zu Ihrer Freizeit. Geben Sie bitte zu jeder
 der folgenden Tätigkeiten an, wie oft Sie das etwa machen: Kinobesuch, Besuch
 von Pop- oder Jazzkonzerten, Tanzveranstaltungen/Disco."

Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.

DIW Berlin 2002

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Tabelle 3
Determinanten des Besuchs kultureller Veranstaltungen im Jahre 1998
Ergebnisse logistischer Regressionsmodelle (1)

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                                        Hochkultur           Populärkultur
                                   Marginaler Effekt (2)  Marginaler Effekt (2)

Frauen (Referenzgruppe Männer)           0,08 ***              -0,02

Haushalte mit Kind(ern) unter
 16 Jahren (Referenzgruppe
 Haushalte ohne Kinder)                 -0,02                   0,00

Altersgruppen (Referenzgruppe
 16 bis unter 29 Jahre)
  30 bis unter 45 Jahre                  0,03                  -0,21 ***
  45 bis unter 60 Jahre                  0,07 **               -0,49 ***
  60 bis unter 75 Jahre                  0,09 **               -0,61 ***
  Über 75 Jahre                         -0,09                  -0,67 ***

Familienstand (Referenzgruppe
 verheiratet)
  Ledig                                  0,01                   0,05
  Verheiratet, nicht zusammenlebend      0,05                   0,17 ***
  Geschieden                            -0,05                   0,08 **
  Verwitwet                             -0,03                  -0,01

Bisher erreichter höchster
 Schulabschluss
(Referenzgruppe Hauptschule)
  Ohne Abschluss                        -0,17 ***              -0,14 ***
  Realschule                             0,10 ***               0,09 ***
  (Fach-)Abitur                          0,25 ***               0,12 ***
  (Fach-)Universität                     0,31 ***               0,07 ***
  Anderer Abschluss
   (z. B. im Ausland erworben)          -0,19 ***              -0,18 ***
  Noch kein Abschluss                    0,00                  -0,13

Verfügbares, bedarfsgewichtetes
 Haushaltseinkommen
(Referenzgruppe "mittlere"
 Einkommen)
  Unterstes Einkommensquartil           -0,08 ***              -0,17 ***
  Oberstes Einkommensquartil             0,13 ***               0,11 ***

Erwerbsstatus (Referenzgruppe
 Vollzeit erwerbstätig)
  In schulischer oder beruflicher
   Ausbildung                            0,14 ***               0,25 ***
  Teilzeit erwerbstätig                  0,08 **                0,02
  Arbeitslos                            -0,10 ***              -0,12 ***
  Rentner                               -0,10 ***              -0,20 ***
  Inaktiv                               -0,04                  -0,08 **

Gemeindegröße (Referenzgruppe über
 500 000 Einwohner) (3)
  Unter 2 000 Einwohner                 -0,12 ***              -0,08 *
  2 000 bis unter 20 000 Einwohner      -0,10 **               -0,02
  20 000 bis unter 100 000 Einwohner    -0,05                   0,02
  100 000 bis unter 500 000 Einwohner   -0,05                   0,04

  Hamburg, München, Köln                 0,03                   0,00
  Berlin                                 0,14 ***               0,18 ***

Staatsangehörigkeit
 (Referenzgruppe deutsch)
  Ausländisch                           -0,12 ***              -0,14 ***

Gütemaß der Schätzung - Pseudo R2        0,13                   0,33

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(1) Bei der Regressionsanalyse wurde berücksichtigt, dass die Beobachtungen
 innerhalb eines Befragungshaushaltes nicht immer unabhängig voneinander sein
 müssen.
(2) Die marginalen Effekte zeigen die Wahrscheinlichkeit, mit der einzelne
 Merkmale, z.B. Frauen, im Vergleich zur Referenzgruppe, z.B: Männer,
 abweichen. Signifikanzniveau: * < 10 %, ** < 5 %, *** < 1 %.
(3) Ohne Hamburg, München, Köln und Berlin.

Quelle:  Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse;
Berechnungen des DIW Berlin.

DIW Berlin 2002

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