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| Wochenbericht des DIW Berlin 42/01 Erwerbsverhalten von Frauen: Trotz Annäherung immer noch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West | |||
| Bearbeiter | Elke Holst Jürgen Schupp | ||
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| Trotz der anhaltend schwierigen Arbeitsmarktlage bleibt die Erwerbsorientierung von Frauen in Ostdeutschland hoch; in Westdeutschland hat sie merklich zugenommen. In Ostdeutschland allerdings sind die Frauen häufiger unfreiwillig teilzeitbeschäftigt. Beim Arbeitszeitumfang zeichnet sich in ganz Deutschland ein Trend zu mehr Teilzeitarbeit ab. Der Wunsch nach Vollzeitbeschäftigung nimmt wieder zu. Dies steht im Zusammenhang mit der Pluralisierung der Lebensformen, die eine eigenständige Existenzsicherung insbesondere der Frauen immer wichtiger werden lässt.
In Westdeutschland ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen seit der deutschen Vereinigung erheblich gestiegen. Der Mikrozensus weist für das Jahr 2000 eine Erwerbsquote (Anteil der Erwerbstätigen und Erwerbslosen an der Bevölkerung) von 69,6 % unter den 16- bis 59-jährigen Frauen aus (Tabelle 1); dies entspricht einer Steigerung von über 5 Prozentpunkten gegenüber 1991. In Ostdeutschland ist die Erwerbsquote der Frauen trotz des Rückgangs seit 1991 nach wie vor deutlich höher (83,3 %). Dies liegt vor allem daran, dass die Frauen dort eine höhere Erwerbsneigung haben und sich deshalb häufiger arbeitslos melden, wenn sie nicht erwerbstätig sind. Bei der Erwerbstätigkeit ist die Annäherung zwischen Ost und West ausgeprägter als bei der Erwerbsbeteiligung. In Westdeutschland hatten knapp zwei Drittel der Frauen im erwerbsfähigen Alter eine Beschäftigung. Bei den Männern nahm der vergleichbare Anteil um 2,5 Prozentpunkte auf 81,4 % ab. Damit kam die Entwicklung auf dem westdeutschen Arbeitsmarkt insbesondere Frauen zugute: Deren Beschäftigung stieg über den gesamten Zeitraum, obwohl die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt bis 1997 abnahm. In Ostdeutschland ist der Anteil der erwerbstätigen Frauen nach dem Einbruch zu Anfang der 90er Jahre wieder gestiegen und liegt inzwischen bei 67 %. Dabei nahm deren Zahl zwar ab, der Rückgang bei der Basis (den Frauen im erwerbsfähigen Alter) war aber noch stärker. | |||
| Westdeutschland: Frauenerwerbsarbeit gewinnt weiter an Bedeutung | |||
| Trend zu mehr Teilzeitbeschäftigung |
Nach Angaben des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) [1] waren im Jahre 2000 in Westdeutschland 42 % der erwerbstätigen Frauen sozialversicherungspflichtig vollzeit- und 27 % entsprechend teilzeitbeschäftigt (Tabelle 2). Verglichen mit 1991 hat sich ein deutlicher Wandel in der Struktur der Beschäftigungsverhältnisse vollzogen: Der Anteil von Frauen in Vollzeitbeschäftigung war im Jahre 2000 um 7 Prozentpunkte niedriger und der Anteil der teilzeitbeschäftigten Frauen um etwa den gleichen Wert höher. Geringfügige Beschäftigung spielt bei den Frauen eine weit größere Rolle als bei den Männern. Die Bedeutung der geringfügigen Beschäftigung ist zuletzt aber merklich zurückgegangen. Hier dürften die Auswirkungen der zum 1. April 1999 eingeführten Sozialversicherungspflicht erkennbar werden. [2] Im Jahre 2000 waren nur noch 11 % der erwerbstätigen Frauen geringfügig beschäftigt - nach 15 % drei Jahre zuvor. [3] Der Anteil von Frauen im Mutterschutz oder Erziehungsurlaub [4] (ohne gleichzeitige Erwerbstätigkeit) hat seit 1991 stetig zugenommen und lag im Jahre 2000 bei 7 %. In den letzten 30 Jahren hat sich in Westdeutschland das Erwerbsverhalten von Frauen, insbesondere der Mütter, verändert. Immer mehr Mütter sind berufstätig. Für ihre Erwerbsbeteiligung spielt das Alter der Kinder eine herausragende Rolle (Tabelle 3). Mütter mit Kleinkindern im Haushalt gehen erwartungsgemäß in geringerem Umfang einer Beschäftigung nach (zusammengenommen 43 %) als Mütter mit älteren Kindern (bei 12- bis 16-jährigen Kindern z. B. 72 %). Der Mutterschutz/Erziehungsurlaub hat nur für Mütter mit kleinen Kindern erhebliche Relevanz. Unter den 70 % dieser Frauen, die den Mutterschutz/Erziehungsurlaub in Anspruch nehmen, üben immerhin noch 28 % eine Beschäftigung aus, allerdings zumeist mit reduziertem Stundenumfang; 43 % gehen keiner Beschäftigung nach. Von den knapp 30 % der Mütter mit kleinen Kindern, die keinen Mutterschutz/Erziehungsurlaub (mehr) in Anspruch nehmen, ist dagegen die Hälfte erwerbstätig. Insgesamt ist zu erwarten, dass die Integration der Mütter in den Arbeitsmarkt in Westdeutschland voranschreitet. Das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird derzeit vor allem über die Ausübung einer Teilzeitbeschäftigung zu lösen versucht. Diese Beschäftigungsform birgt jedoch trotz der meist freiwilligen [5] Ausübung auch Risiken und Nachteile für die berufliche Karriere. [6] | ||
| Erwerbsorientierung Nichtbeschäftigter nimmt zu |
Auf dem Arbeitsmarkt spielen auch die Erwerbsabsichten Nichterwerbstätiger eine wichtige Rolle. Tabelle 4 zeigt die Struktur der Bevölkerung nach ihrem Erwerbsstatus und ihrer Nähe zum Arbeitsmarkt. Als erwerbstätig [7] gelten hier alle Personen, die zum Befragungszeitpunkt angeben, mindestens eine Stunde einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen. [8] Alle anderen Personen, die keinerlei bezahlten Tätigkeit nachgehen, bilden die Nichterwerbstätigen, zu denen neben den Arbeitslosen und Personen in schulischer Ausbildung (einschl. Studium) auch die Stille Reserve [9] zählt (vgl. Tabellen 3 und 4). Unter den 16- bis 59-jährigen Frauen hatten im Jahre 2000 nur noch 14 % keinen sich auf die nahe Zukunft beziehenden Erwerbswunsch (1991: 18 %). Aus der Stillen Reserve heraus wollten zusammengenommen etwa 6 % der Frauen eine Beschäftigung aufnehmen, wobei die Hälfte den Wunsch hatte, sofort oder innerhalb des nächsten Jahres erwerbstätig zu werden. Nichtbeschäftigte schätzen ihre Chancen, eine geeignete Stelle zu finden, jedoch zumeist als schwierig ein (Tabelle 5). So hielten es im Jahre 2000 nur jeweils etwa 15 % der Frauen und Männer in Westdeutschland für leicht, eine geeignete Stelle zu finden; fast die Hälfte der weiblichen Nichterwerbstätigen hielt es für schwierig oder praktisch unmöglich. Beim gewünschten Beschäftigungsumfang sind deutliche Differenzen zwischen Frauen und Männern zu erkennen, die den traditionellen Vorstellungen zur Aufgabenteilung im Haushalt folgen (Tabelle 6). Nichtbeschäftigte Männer wollen meist ausschließlich eine Vollzeittätigkeit ausüben, während nichtbeschäftigte Frauen vorwiegend an einer Teilzeitarbeit interessiert sind. Im Zeitverlauf scheint sich jedoch ein Wandel in den Arbeitszeitpräferenzen abzuzeichnen - allerdings bei Frauen und Männern in entgegengesetzter Richtung: So ist der Anteil der Männer, die eine Vollzeitbeschäftigung wünschen, seit 1991 um 4 Prozentpunkte gesunken, während er bei den Frauen in diesem Zeitraum um etwa den gleichen Betrag gestiegen ist. Weiterhin ist der Anteil der Frauen, die nur eine Teilzeitstelle wünschen, seit 1991 merklich gesunken (um 10 Prozentpunkte). Diese Entwicklung mag mit der stetigen Ausweitung des Anteils von Single-Haushalten - auch bei den Frauen im Alter von 16 bis 59 Jahren - zusammenhängen, [10] mit der die Notwendigkeit einer ausreichenden eigenständigen finanziellen Absicherung durch Erwerbstätigkeit steigt. [11] Für Männer ist Teilzeitarbeit nach wie vor keine Alternative. Hier hat sich aber der Anteil derer, die noch nicht wissen, in welchem Umfang sie konkret arbeiten wollen, seit 1991 um 4 Prozentpunkte auf 9 % im Jahre 2000 erhöht. | ||
| Überwiegend zwei Verdienste in Ehepaar-Haushalten | Die beschriebenen Veränderungen sind im Zusammenhang damit zu sehen, dass in den in die Analyse einbezogenen Ehepaar-Haushalten überwiegend beide Partner erwerbstätig sind, so dass der Mann nicht mehr als Alleinverdiener den Unterhalt des Haushalts sichert (Tabelle 7). Mittlerweile gehen in 61 % der Ehepaar-Haushalte beide Partner einer Beschäftigung nach; in 22 % der Fälle ist die Partnerin vollzeitbeschäftigt, in 39 % in Teilzeit oder geringfügig erwerbstätig. [12] Nur in 30 % der Ehepaar-Haushalte war der Mann im Jahre 2000 noch der traditionelle Alleinernährer (1991: 38 %). Die ausschließliche Berufstätigkeit der Partnerin ist allerdings nach wie vor die große Ausnahme (4 %), genauso wie die Nichterwerbstätigkeit beider Partner (5 %). [13] | ||
| Ostdeutschland: Trotz anhaltend hoher Arbeitslosigkeit kein Rückzug vom Arbeitsmarkt | |||
| Hohe Erwerbsorientierung bei den Frauen |
In Ostdeutschland ist die Erwerbsorientierung von Frauen nach wie vor hoch: Nur 5 % der 16- bis 59-jährigen Frauen wollen gegenwärtig in absehbarer Zeit nicht erwerbstätig werden, fast der gleiche Anteil wie 1991 (Tabelle 4). Dabei ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt anhaltend dramatisch. 16 % der Frauen sind arbeitslos gemeldet und gehen keiner Beschäftigung nach. Dennoch gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich die Frauen vom Arbeitsmarkt zurückziehen. Ein zunehmender Teil versucht, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch eine Ausbildung zu verbessern. Die Aussichten, eine geeignete Stelle zu finden, werden in Ostdeutschland von Nichtbeschäftigten generell deutlich schlechter als in Westdeutschland eingeschätzt. Insbesondere Frauen sehen hier Probleme (Tabelle 5): Nur 3 % sind der Ansicht, es sei leicht, eine geeignete Stelle zu finden, mehr als drei Viertel halten es für schwierig oder unmöglich. | ||
| Ostdeutsche Mütter häufig erwerbstätig |
Auch zehn Jahre nach der Vereinigung haben die Mütter in Ostdeutschland, unabhängig vom Alter ihrer Kinder, eine höhere Erwerbsbeteiligung als in Westdeutschland (Tabelle 3). 30 % der Frauen mit Kindern unter 4 Jahren - ein doppelt so hoher Anteil wie in Westdeutschland - waren im Jahre 2000 erwerbstätig, ohne dass sie sich im Mutterschutz oder Erziehungsurlaub befanden. Auffällig ist, dass es kaum Mütter gibt, die keine Arbeitsmarktnähe aufweisen. Der Mutterschutz/Erziehungsurlaub wird nicht so oft wie in Westdeutschland in Anspruch genommen. Wer dies allerdings tut, bleibt im Vergleich zu Westdeutschland häufiger ganz zu Hause (Ost: 52 %, West: 43 %). Offenbar wird der Elternurlaub des Öfteren zur Überbrückung der Probleme am Arbeitsmarkt genutzt. Die Wiedereingliederung nach der Erwerbsunterbrechung ist aber häufig schwierig [14] : Der Anteil arbeitslos gemeldeter Mütter mit älteren Kindern ist in Ostdeutschland besonders hoch (z. B. 23 % in der Gruppe der Mütter mit Kindern von 4 bis 11 Jahren). | ||
| Mehr Teilzeitarbeit, aber häufig Vollzeittätigkeit gewünscht |
In Ostdeutschland vollzieht sich - wie auch in den alten Bundesländern - ein Wandel bei den Beschäftigungsformen (Tabelle 2). Der Rückgang des Anteils sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung bei den Frauen scheint zum Ende der 90er Jahre zum Stillstand gekommen zu sein, doch schreitet der Wandel von Vollzeit- zu Teilzeitarbeit weiter voran. Mittlerweile ist jede fünfte Frau in Ostdeutschland teilzeitbeschäftigt (1991: 15 %), und 9 % gehen einer geringfügigen Beschäftigung nach (1991: 2 %). Allerdings werden insbesondere diese Beschäftigungsformen in vielen Fällen unfreiwillig ausgeübt: Etwa ein Drittel der in Teilzeit beschäftigten Frauen würde lieber in Vollzeit arbeiten (in Westdeutschland nur 6 %). [15] Nichtbeschäftigte Frauen wollen wieder öfter ein Vollzeitarbeitsverhältnis eingehen (Tabelle 6). In Teilzeit möchten weniger denn je arbeiten (19 %). Bei den Männern sind die Wünsche noch ausgeprägter: 77 % wollen eine Vollzeit- und nur 2 % eine Teilzeitbeschäftigung ausüben. | ||
| Aufnahme einer Erwerbstätigkeit aus finanziellen Gründen häufiger notwendig als in Westdeutschland |
In ostdeutschen Ehepaar-Haushalten ist es nach wie vor üblich, dass beide Partner erwerbstätig sind und auch die Frauen zumeist in Vollzeit arbeiten. Weitere Berechnungen [16] zur Bedeutung des monatlichen Nettoerwerbseinkommens der Partnerinnen ergaben einen Anteil von 44 % am monatlichen Nettohaushaltseinkommen bei vollzeitbeschäftigten Frauen und von 31 % bei teilzeitbeschäftigten Frauen, wobei der Partner jeweils einer Vollzeittätigkeit nachging. Auch leben inzwischen in Ostdeutschland, wo vor der Vereinigung die Wohnungen ein knappes Gut waren, immer mehr Menschen allein oder sind als Alleinerziehende auf einen eigenen Verdienst angewiesen. Der Anteil Alleinerziehender unter den Frauen lag im Jahre 2000 bei 11 % (1991: 8 %), der Anteil der Single-Haushalte unter den Frauen bei 9 % (1991: 7 %); bei den Männern hat sich dieser Anteil seit 1991 sogar auf 19 % verdoppelt und das westdeutsche Niveau erreicht. All dies führt dazu, dass die ausschließlich finanzielle Motivation für die Aufnahme einer Beschäftigung bei den nichtbeschäftigten Frauen in Ostdeutschland mit einem Anteil von 32 % hoch ist; sie entspricht sogar dem vergleichbaren Anteil der Männer in Westdeutschland (Tabelle 8). Für 46 % der Frauen stehen Geld verdienen und andere Gründe gleichermaßen im Vordergrund (West: 34 %). Nur ein Fünftel der ohnehin kleinen Gruppe der Nichterwerbstätigen beabsichtigt, künftig keine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. | ||
| Wirtschafts- und sozialpolitische Schlussfolgerungen |
Erwerbsarbeit von Frauen ist nicht nur in Ostdeutschland, sondern inzwischen auch in Westdeutschland eine Selbstverständlichkeit. Der Trend zu mehr Single-Haushalten sowie hohe Scheidungsraten [17] erfordern eine ausreichende eigenständige Sicherung für Frauen, damit diese z. B. auch gegen Armut im Alter wirksam vorbeugen können. Die vorgelegten Analysen mit Daten des SOEP zeigen darüber hinaus, dass in Paarhaushalten die Frauen mit ihrem Verdienst einen substantiellen Beitrag zur finanziellen Sicherung der Familie leisten. Die Lage der Frauen auf dem Arbeitsmarkt ist jedoch schwierig, in Ostdeutschland sogar anhaltend prekär. Nicht der Rückzug in die Familie, sondern sinkende Fertilitätsraten waren in der Vergangenheit bei den bestehenden Rahmenbedingungen die Konsequenz: [18] Im Jahre 2000 lebte in Ostdeutschland nur noch knapp ein Drittel der Frauen im Alter von 16 bis 59 Jahren in Haushalten mit Kindern unter 16 Jahren, 1991 waren es noch 42 %. Familienpolitische Reformen sollten diesem sozialen Wandel verstärkt Rechnung tragen. So bedarf die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Verbesserung der materiellen Leistungen im Rahmen des Familienlasten- bzw. -leistungsausgleichs der Ergänzung, Ausweitung und Qualitätssteigerung bei Infrastruktureinrichtungen für Kinder. [19] Insgesamt ist den Anreizen des Steuer- und Sozialsystems für die Beschäftigung von Frauen stärkere Aufmerksamkeit im Hinblick auf gleichstellungspolitische Auswirkungen zu widmen.
Weiterhin liegt es an den Unternehmen zu erkennen, dass die Berücksichtigung familiärer Verpflichtungen in der Organisation der betrieblichen Abläufe notwendig und unverzichtbar ist, wenn eine langfristige Sicherung qualifizierten Personals erreicht werden soll. [20] Frauen haben heute höhere Qualifikationen denn je. Eine Nutzung dieser Potentiale bei gleichzeitiger Ermöglichung eines Familienlebens ist die Zukunftsaufgabe moderner Gesellschaften.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (1) nach Beteiligung im Erwerbsleben
Ergebnisse des Mikrozensus
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Bevölkerung Erwerbstätige Erwerbslose Erwerbsquote Erwerbs-
tätigenquote
in 1 000 in %
Frauen
Westdeutschland
1991 19 122 11 506 788 64,3 60,2
1994 19 396 11 664 1 135 66,0 60,1
1997 (2) 19 337 11 750 1 156 66,7 60,8
2000 19 003 12 305 913 69,6 64,8
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -0,6 6,5 13,7 5,3 4,6
Ostdeutschland
1991 4 729 3 556 563 87,1 75,2
1994 4 564 2 934 919 84,4 64,3
1997 (2) 4 449 2 900 842 84,1 65,2
2000 4 310 2 895 697 83,3 67,2
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -9,7 -22,8 19,2 -3,8 -8,0
Deutschland
insgesamt
1991 23 851 15 062 1 351 68,8 63,2
1994 23 960 14 598 2 054 69,5 60,9
1997 (2) 23 786 14 650 1 998 70,0 61,6
2000 23 313 15 200 1 610 72,1 65,2
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -2,3 0,9 16,1 3,3 2,0
Männer
Westdeutschland
1991 19 940 16 730 783 87,8 83,9
1994 20 247 16 318 1 363 87,3 80,6
1997 (2) 20 020 15 841 1 559 86,9 79,1
2000 19 445 15 836 1 157 87,4 81,4
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -2,5 -5,6 32,3 -0,4 -2,5
Ostdeutschland
1991 4 716 4 008 377 93,0 85,0
1994 4 705 3 633 518 88,2 77,2
1997 (2) 4 694 3 529 640 88,8 75,2
2000 4 599 3 445 632 88,6 74,9
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -2,5 -16,3 40,3 -4,3 -10,1
Deutschland
insgesamt
1991 24 656 20 738 1 160 88,8 84,1
1994 24 952 19 951 1 881 87,5 80,0
1997 (2) 24 714 19 370 2 199 87,3 78,4
2000 24 044 19 281 1 789 87,6 80,2
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -2,5 -7,6 35,2 -1,2 -3,9
Insgesamt
Westdeutschland
1991 39 062 28 236 1 571 76,3 72,3
1994 39 643 27 982 2 498 76,9 70,6
1997 (2) 39 357 27 591 2 715 77,0 70,1
2000 38 448 28 141 2 070 78,6 73,2
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -1,6 -0,3 24,1 2,3 0,9
Ostdeutschland
1991 9 445 7 564 940 90,0 80,1
1994 9 269 6 567 1 437 86,4 70,8
1997 (2) 9 143 6 429 1 482 86,5 70,3
2000 8 909 6 340 1 329 86,1 71,2
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -6,0 -19,3 29,3 -4,0 -8,9
Deutschland
insgesamt
1991 48 507 35 800 2 511 79,0 73,8
1994 48 912 34 549 3 935 78,7 70,6
1997 (2) 48 500 34 020 4 197 78,8 70,1
2000 47 357 34 481 3 399 80,0 72,8
Veränderung
1991 bis 2000
(%) (3) -2,4 -3,8 26,1 1,0 -1,0
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(1) Von 16 bis unter 60 Jahren.
(2) 1996 wurde im Mikrozensus die Leitfrage zur Erwerbstätigkeit verändert.
(3) Veränderung der Quoten in Prozentpunkten.
Quellen: Statistisches Bundesamt, FS 1, Reihe 4.1.1, mehrere Jahrgänge;
Berechnungen des DIW Berlin.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2
Beschäftigungsverhältnisse nach Art der Haupterwerbstätigkeit
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Westdeutschland
Insgesamt darunter Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
(3) (3)
Anzahl
Stichprobe 5 964 5 607 5 681 10 919 2 563 2 487 2 576 5 125
Anteile in %
Insgesamt (1) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Sozialversiche-
rungspflichtig
Beschäftigte 73,1 71,3 71,2 72,9 69,8 68,0 66,0 69,2
Vollzeit 63,3 61,5 59,5 58,4 49,4 46,8 44,8 42,3
Teilzeit 9,8 9,8 11,7 14,5 20,4 21,2 21,2 26,9
Beamte 7,7 8,0 7,1 7,1 4,3 5,1 4,8 5,1
Selbständige 9,3 9,7 9,4 9,3 8,1 8,0 7,5 7,6
Geringfügig
Beschäftigte 8,0 8,9 9,4 7,5 13,5 14,0 15,2 11,3
Mutterschutz/
Erziehungsurlaub 1,9 2,2 2,9 3,2 4,3 4,9 6,5 6,8
(2)
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Ostdeutschland
Insgesamt darunter Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
(3) (3)
Anzahl
Stichprobe 2 905 2 328 2 225 3 354 1 398 1 113 1 085 1 665
Anteile in %
Insgesamt (1) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Sozialversiche-
rungspflichtig
Beschäftigte 89,3 83,0 78,9 76,6 88,3 82,6 75,3 76,6
Vollzeit 81,5 75,2 70,0 65,4 73,0 67,4 58,2 56,5
Teilzeit 7,8 7,8 8,9 11,2 15,3 15,2 17,1 20,1
Beamte 1,0 2,1 3,0 2,8 0,4 1,0 2,4 1,8
Selbständige 4,7 7,2 8,0 9,8 3,1 4,8 6,8 7,9
Geringfügig
Beschäftigte 2,1 5,4 7,3 8,2 2,1 6,6 9,7 8,5
Mutterschutz/
Erziehungsurlaub 2,9 2,3 2,8 2,5 6,1 5,0 5,8 5,2
(2)
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(1) Im Alter von 16 bis unter 60 Jahren.
(2) Ohne gleichzeitige weitere Ausübung einer Erwerbstätigkeit.
(3) In diesem Jahr wurde die Frage zum Mutterschutz/Erziehungsurlaub nicht
mehr in der Leitfrage zur Erwerbstätigkeit, sondern an anderer Stelle im
Fragebogen erhoben.
Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 3
Mütter mit Kindern im Haushalt im Jahre 2000 nach der Erwerbsbeteiligung
Anteile in %
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Alter des jüngsten Kindes im Haushalt
Westdeutschland
unter 4 Jahre 4 bis 11 Jahre 12 bis 16 Jahre
Insgesamt 100,0 100,0 100,0
Erwerbstätig (nicht in
Mutterschutz/
Erziehungsurlaub) 15,2 49,5 71,9
In Mutterschutz/Erziehungsurlaub 70,9 18,9 0,0
davon:
mit geringfüger Beschäftigung 10,2 1,8 0,0
mit sonstiger Beschäftigung 17,4 2,0 0,0
ohne aktuelle Beschäftigung 43,3 15,1 0,0
Arbeitslos gemeldet (1) 2,4 1,7 3,8
Stark arbeitsmarktorientierte
Stille Reserve (2) 2,3 4,4 4,6
Gemäßigt arbeitsmarktorientierte
Stille Reserve (3) 5,1 8,2 3,7
Nichterwerbstätige ohne Arbeits-
marktnähe (4) 4,1 17,3 16,0
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Alter des jüngsten Kindes im Haushalt
Ostdeutschland
unter 4 Jahre 4 bis 11 Jahre 12 bis 16 Jahre
Insgesamt 100,0 100,0 100,0
Erwerbstätig (nicht in
Mutterschutz/
Erziehungsurlaub) 29,6 60,6 77,8
In Mutterschutz/Erziehungsurlaub 65,9 12,4 0,0
davon:
mit geringfüger Beschäftigung 3,5 0,5 0,0
mit sonstiger Beschäftigung 10,7 1,2 0,0
ohne aktuelle Beschäftigung 51,7 10,7 0,0
Arbeitslos gemeldet (1) 2,1 22,9 17,9
Stark arbeitsmarktorientierte
Stille Reserve (2) 2,4 2,3 0,8
Gemäßigt arbeitsmarktorientierte
Stille Reserve (3) 0,0 0,2 0,5
Nichterwerbstätige ohne Arbeits-
marktnähe (4) 0,0 1,6 3,0
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Nichterwerbstätige, die angeben, arbeitslos gemeldet zu sein.
(2) Nichterwerbstätige, die sofort oder im kommenden Jahr eine Erwerbstätigkeit
aufnehmen wollen.
(3) Nichterwerbstätige, die erst in zwei bis fünf Jahren eine Erwerbstätigkeit
aufnehmen wollen.
(4) Nichterwerbstätige, die keinen Erwerbswunsch haben oder frühestens nach
fünf Jahren eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen.
Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 4
Personen im erwerbsfähigen Alter (1) nach Erwerbsstatus
und Nähe zum Arbeitsmarkt
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Westdeutschland
Insgesamt darunter Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
Anzahl
Stichprobe 7 705 7 382 7 387 13 741 3 800 3 696 3 723 7 019
Anteile in %
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Erwerbstätig 78,2 74,8 75,9 79,2 68,9 66,2 68,1 73,0
Arbeitslos
gemeldet (2) 2,7 6,2 6,9 4,3 2,3 5,0 6,3 3,6
In Ausbildung (3) 3,5 3,7 3,2 3,7 3,1 3,8 3,6 3,7
Stark arbeitsmarkt-
orientierte Stille
Reserve (4) 2,7 2,3 2,0 2,3 3,0 2,6 2,4 3,0
Gemäßigt arbeits-
marktorientierte
Stille Reserve 2,6 2,7 2,6 2,1 4,6 4,5 3,9 3,1
(5)
Nichterwerbstätige
ohne Arbeits-
marktnähe (6) 10,3 10,3 9,4 8,3 18,1 17,9 15,7 13,6
-------------------------------------------------------------------------------
Ostdeutschland
Insgesamt darunter Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
Anzahl
Stichprobe 3 475 3 067 2 870 4 325 1 759 1 560 1 448 2 198
Anteile in %
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Erwerbstätig 82,1 72,7 73,6 75,2 77,7 68,0 71,4 72,2
Arbeitslos
gemeldet (2) 8,8 16,3 15,2 14,6 10,7 19,5 15,7 15,5
In Ausbildung (3) 2,4 3,3 4,7 4,4 2,7 3,7 5,2 5,0
Stark arbeitsmarkt-
orientierte Stille
Reserve (4) 2,2 2,2 2,1 1,4 2,2 1,7 1,7 1,7
Gemäßigt arbeits-
marktorientierte
Stille Reserve 0,4 0,6 0,4 0,4 0,6 / / 0,5
(5)
Nichterwerbstätige
ohne Arbeits-
marktnähe (6) 4,1 4,9 4,0 4,0 6,1 6,5 5,6 5,1
-------------------------------------------------------------------------------
(/) Aufgrund geringer Fallzahl (weniger als 10 Fälle) nicht ausgewiesen.
(1) Im Alter von 16 bis unter 60 Jahren.
(2) Nichterwerbstätige, die angeben, arbeitslos gemeldet zu sein.
(3) Nichterwerbstätige in schulischer Ausbildung oder Studium, soweit jünger
als 26 Jahre.
(4) Nichterwerbstätige, die sofort oder im kommenden Jahr eine Erwerbstätigkeit
aufnehmen wollen.
(5) Nichterwerbstätige, die erst in zwei bis fünf Jahren eine Erwerbstätigkeit
aufnehmen wollen.
(6) Nichterwerbstätige, die keinen Erwerbswunsch haben oder frühestens nach
fünf Jahren eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen.
Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 5
Chancen der (Wieder-)Beschäftigung (1)
Anteile in %
-------------------------------------------------------------------------------
Westdeutschland
Männer Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
Insgesamt (2) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Leicht 28,5 14,1 6,9 15,9 15,1 12,8 10,8 14,2
Schwierig 31,7 49,8 50,3 41,7 27,1 35,0 38,4 35,2
Praktisch
unmöglich 13,4 12,0 17,3 14,8 7,4 10,4 13,4 12,0
Beabsichtige,
künftig keine
Erwerbstätigkeit
aufzunehmen 26,4 24,1 25,5 27,6 50,4 41,8 37,4 38,6
-------------------------------------------------------------------------------
Ostdeutschland
Männer Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
Insgesamt (2) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Leicht 8,8 8,3 8,2 9,6 4,5 2,4 2,9 3,3
Schwierig 52,0 55,1 52,9 57,6 48,2 50,5 53,7 49,0
Praktisch
unmöglich 19,9 15,3 21,4 14,8 16,5 24,1 23,9 28,0
Beabsichtige,
künftig keine
Erwerbstätigkeit
aufzunehmen 19,3 21,3 17,5 18,0 30,8 23,0 19,5 19,7
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Frage: "Wenn Sie jetzt eine Arbeit suchen würden: Ist oder wäre es für
Sie dann leicht, schwierig oder praktisch unmöglich, eine geeignete Stelle
zu finden?"
(2) Nichterwerbstätige im Alter von 16 bis unter 60 Jahren.
Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 6
Interesse Nichterwerbstätiger an Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung (1)
Anteile in %
-------------------------------------------------------------------------------
Westdeutschland
Männer Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
Insgesamt (2) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Vollzeit-
beschäftigung 78,1 76,1 73,8 73,7 22,2 24,9 24,6 26,0
Teilzeit-
beschäftigung 5,0 3,5 6,9 4,3 61,6 51,8 54,6 51,1
Beides recht 12,1 13,9 12,8 13,3 8,0 9,2 13,1 12,8
Weiß noch nicht 4,8 6,5 6,5 8,7 8,2 14,1 7,7 10,1
-------------------------------------------------------------------------------
Ostdeutschland
Männer Frauen
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
Insgesamt (2) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Vollzeit-
beschäftigung 73,9 81,9 72,0 77,3 37,1 46,1 38,6 46,1
Teilzeit-
beschäftigung 7,7 2,3 2,7 2,0 31,6 21,7 24,2 18,6
Beides recht 16,5 12,1 20,5 14,3 25,3 25,8 31,7 26,4
Weiß noch nicht 1,9 3,7 4,8 6,4 6,0 6,4 5,5 8,9
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Frage: "Wären Sie an einer Vollzeit- oder einer Teilzeitbeschäftigung
interessiert, oder wäre Ihnen beides recht?"
(2) Nichterwerbstätige im Alter von 16 bis unter 60 Jahren.
Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 7
Erwerbstätigkeit in Ehepaar-Haushalten (1)
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Westdeutschland Ostdeutschland
1991 1994 1997 2000 1991 1994 1997 2000
Anzahl
Stichprobe 2 284 2 196 2 161 3 880 1 180 978 826 1 120
Anteile in %
Insgesamt 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Beide erwerbs-
tätig 56,3 52,8 54,7 61,1 70,4 59,8 62,7 66,3
davon:
Partnerin in
Vollzeit 21,5 20,2 21,9 21,8 55,5 43,4 44,2 43,4
Partnerin in
Teilzeit 23,8 21,3 20,3 30,1 13,5 12,9 15,0 18,9
Partnerin
geringfügig
Teilzeit 11,0 11,3 12,5 9,2 1,4 3,5 3,5 4,0
Nur Mann
erwerbstätig 37,8 37,5 33,4 29,7 20,2 22,0 21,9 18,9
darunter:
Partnerin arbeits-
los gemeldet 1,6 2,7 3,2 1,7 10,1 13,4 11,9 11,5
Nur Partnerin
erwerbstätig 3,7 5,4 6,2 4,3 5,4 9,5 7,6 8,1
davon:
Partnerin in
Vollzeit 2,6 3,6 2,9 2,2 4,2 7,9 5,6 6,2
Partnerin in
Teilzeit 0,7 1,2 2,4 1,5 1,2 1,2 1,4 1,9
Partnerin
geringfügig
Teilzeit / / 0,9 0,6 / / 0,6 0,5
Nachrichtlich
darunter: Partner
arbeitslos
gemeldet 1,2 3,0 2,3 2,0 3,1 7,0 6,0 7,4
Beide
nichterwerbstätig 2,4 4,4 5,6 4,7 4,1 8,6 7,9 6,7
darunter:
Nur Partnerin
arbeitslos
gemeldet / 0,2 0,5 0,6 1,5 1,4 / 0,6
Beide arbeitslos
gemeldet / 0,6 0,5 / 1,3 4,3 3,2 3,7
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(/) Aufgrund geringer Fallzahl (weniger als 10 Fälle) nicht ausgewiesen.
(1) Verheiratet im Haushalt zusammenlebend; männlicher Partner im Alter
von 16 bis unter 60 Jahren.
Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 8
Gründe Nichterwerbstätiger für die Aufnahme einer Berufstätigkeit (1)
Anteile in %
-------------------------------------------------------------------------------
Westdeutschland
Männer Frauen
1994 1997 2000 1994 1997 2000
Insgesamt (2) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Geld verdienen 34,2 31,4 31,6 20,9 20,4 20,8
Andere Gründe 4,0 3,7 2,5 7,1 4,3 6,3
Beides gleichermaßen 37,7 39,6 38,3 30,2 37,9 34,3
Beabsichtige, künftig keine
Erwerbtätigkeit aufzunehmen 24,1 25,3 27,6 41,8 37,4 38,6
-------------------------------------------------------------------------------
Ostdeutschland
Männer Frauen
1994 1997 2000 1994 1997 2000
Insgesamt (2) 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0 100,0
Geld verdienen 41,4 46,3 36,0 33,2 34,7 31,8
Andere Gründe 2,2 2,4 3,6 1,9 1,6 3,0
Beides gleichermaßen 35,1 33,8 42,4 41,9 44,2 45,5
Beabsichtige, künftig keine
Erwerbtätigkeit aufzunehmen 21,3 17,5 18,0 23,0 19,5 19,7
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Frage: "Es gibt ja verschiedene Gründe dafür, berufstätig zu sein. Was
steht bei Ihnen im Vordergrund: dass Sie Geld verdienen oder andere Gründe?"
(2) Nichterwerbstätige im Alter von 16 bis unter 60 Jahren.
Quelle: Sozio-oekonomisches Panel (SOEP), gewichtete Ergebnisse.
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