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Wochenbericht des DIW Berlin 45/03

Baukonjunktur 2003/2004: Partielle Aufhellung, aber kein wirklicher Lichtblick

Bearbeiter Bernd Bartholmai
Das Bauvolumen - als Gesamtleistung aller an der Bautätigkeit beteiligten Branchen (Bauhauptgewerbe, Ausbaugewerbe sowie baunahe Dienstleistungen) - fiel in der ersten Hälfte dieses Jahres real um etwa 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was allerdings auch auf ungünstige Witterungseinflüsse zurückzuführen ist. Bei deutlich anziehender Nachfrage in einigen wichtigen Bereichen ist für das zweite Halbjahr mit Zuwächsen zu rechnen, jedoch gibt es ebenso gewichtige Bereiche mit sinkender Nachfrage. Übers Jahr gesehen dürfte das Bauvolumen 2003 einen Betrag von knapp 245 Mrd. Euro erreichen; der Rückgang von 2,7 % wird somit geringer ausfallen als in den beiden Vorjahren.

Die vergleichsweise günstige Entwicklung im zweiten Halbjahr ist aber noch keineswegs als Aufschwung am Bau zu werten. Vielmehr handelt es sich um eine vorübergehende Belebung, die nicht weiter trägt. Sie geht vor allem vom Wohnungsbau aus, bei dem es infolge der Diskussion um Subventionskürzungen zu Vorzieheffekten kommt. Im Wirtschaftsbau ist bisher keine Nachfragebelebung in Sicht. Der öffentliche Bau steht weiterhin unter dem Vorzeichen einer angespannten Finanzlage der öffentlichen Haushalte, insbesondere bei den Gemeinden.

Bei dieser Ausgangslage kann auch für das Jahr 2004 kein Zuwachs der Bauproduktion erwartet werden. Im Wohnungsbau, dem gewichtigsten Bereich, wird sich schon bald die bislang vorherrschende - wenn auch zeitweilig unterbrochene - Abwärtstendenz fortsetzen. Insgesamt dürfte das Bauvolumen im Jahre 2004 um 2 % geringer ausfallen als in diesem Jahr.
Entwicklung des Bauvolumens seit 2001 Im Jahre 2001 betrug das Bauvolumen 263,6 Mrd. Euro in Preisen von 1995 und unterschritt damit den Vorjahrswert um 4,8 %. Besonders stark fiel der Rückgang in Ostdeutschland aus (-11 %); die Bauleistung in Westdeutschland nahm um 3 % ab. Davon war das Bauhauptgewerbe (Hoch- und Tiefbau) mit -9 % (im Westen -7 %, im Osten -14 %) weitaus stärker betroffen als der Ausbaubereich (Bauinstallation, sonstiges Baugewerbe) mit -2,5 % (alte Bundesländer -0,6 %, neue Bundesländer -10,5 %). Auch die sonstigen Bereiche (Fertigbauten, Stahlbau usw., Planungsleistungen sowie Eigenleistungen der Investoren) wiesen Einbußen von zusammen 2,6 % aus.

Das Bauvolumen schrumpfte im Jahre 2002 unvermindert. Das reale Jahresergebnis betrug 251,4 Mrd. Euro (-4,6 % im Vergleich zum Jahr 2001); hierbei handelt es sich um teilweise revidierte Ergebnisse (Tabellen 1 bis 3; zur statistischen Basis vgl. Kasten).

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres war ein ähnlich großes Minus zu verzeichnen. Im ersten Quartal war die Produktion witterungsbedingt stark beeinträchtigt, im zweiten Quartal war sie nicht ganz so schwach. Seitdem zeichnet sich eine Aufhellung ab: In der zweiten Hälfte dieses Jahres sind höhere Bauleistungen zu erwarten, die in etwa das Niveau vom Halbjahr 2002 erreichen werden. Der Wohnungsbau wird deutlich zulegen. Die Belebung in Teilbereichen des Tiefbaus dürfte aufgrund der gestiegenen Auftragseingänge (insbesondere in Ostdeutschland) anhalten. Für das gesamte Jahr 2003 ist mit einer Veränderungsrate des Bauvolumens um -2,7 % zu rechnen; in den alten Bundesländern werden es -2,4 %, in den neuen Ländern -4,2 % sein (Tabelle 4).

In Westdeutschland sind die Preise im Jahre 2001 nur wenig gestiegen, und dort nur im Bereich des Ausbaugewerbes. In Ostdeutschland sind sie wegen der Baukrise weiter gesunken. Der Druck auf die Preise hielt auch 2002 und im ersten Halbjahr 2003 an. Erstaunlich ist aber, dass in den neuen Ländern ein Preisanstieg zu verzeichnen war. Man kann das wohl so interpretieren, dass trotz harten Wettbewerbs für weitere Preiszugeständnisse kein Spielraum mehr vorhanden ist und die Kostenseite Anhebungen erfordert. [1]

Im kommenden Jahr dürfte die Bauleistung im ersten Halbjahr - getragen vom Wohnungsbau - höher ausfallen, während in der zweiten Jahreshälfte wieder eine Abschwächung eintreten wird. Dann wird es voraussichtlich zu einer Belebung des Wirtschaftsbaus kommen; schwach bleibt der öffentliche Bau. Für das gesamte Bauvolumen wird, übers Jahr gesehen, mit einem Rückgang um 2 % gerechnet. Bei dieser Prognose ist - anders als in der jüngst vorgelegten Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute [2] - kein zusätzlicher Effekt infolge der höheren Zahl von Arbeitstagen gegenüber 2003 berücksichtigt worden. Die zusätzlichen Arbeitstage entfallen auf die beiden Winterquartale, in denen - neben der Auftragslage - Witterungseinflüsse und Kurzarbeit das Baugeschehen bestimmen. [3]

Nachfrage und Bauleistung in den einzelnen Bereichen

Wohnungsbau

Der Wohnungsbau hat an der gesamten Bauleistung den größten Anteil; er lag in den letzten Jahren bei 55 %. [4] Dies ist weniger ein Ergebnis der Neubautätigkeit als vielmehr einer kontinuierlich gestiegenen Nachfrage nach Bauleistungen für die Erhaltung und Verbesserung des vorhandenen Wohnungsbestandes. Die Beiträge des Ausbaugewerbes sind deshalb am Wohnungsbau viel größer als die des Bauhauptgewerbes. [5]

Der Bau neuer Wohnungen hat seit dem Jahr 2000 sehr stark abgenommen. Damals brach die bis dahin expansive Nachfrage nach Eigenheimen ein. Der Geschosswohnungsbau tendierte schon seit längerem abwärts. Gemildert, in Westdeutschland sogar weitgehend kompensiert, wurde der Rückgang der Neubautätigkeit durch Modernisierungs- und Instandsetzungsleistungen an Wohngebäuden. [6]

Der saisonbereinigte Verlauf der Baugenehmigungen zeigt für 2002 und das laufende Jahr einen überraschend starken Anstieg, was insbesondere Eigenheime betrifft. Im Geschosswohnungsbau (hier mehr auf Eigentumswohnungen bezogen) ist eine Stabilisierung erkennbar (Abbildung 1). Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren die angekündigten Einschnitte bei der Förderung.

Die Bundesregierung hatte frühzeitig (schon im Koalitionsvertrag) eine Reduzierung der Eigenheimzulage und die Abschaffung der degressiven Abschreibung für Mietwohngebäude angekündigt. Beide Maßnahmen waren Bestandteil eines Gesetzentwurfs, [7] der jedoch im Bundesrat scheiterte. Bei der Eigenheimzulage war zunächst eine Frist (maßgeblich war der Bauantrag oder der Kaufvertrag) bis zum Jahresende 2002 gesetzt - bis dahin sollten Antragsteller die bisherige Förderung erhalten. Diese Frist wurde dann gelockert; bis zu einer tatsächlichen Gesetzesänderung soll es für alle Bauherren oder Käufer bei der alten Förderung bleiben. Auf diese Weise ist ein Vorzieheffekt entstanden, der noch anhält, [8] in den kommenden Jahren aber eine Entsprechung in wieder rückläufigen Baugenehmigungen zeigen dürfte.

Schwer zu beurteilen ist die Frage, in welchem Zeitraum die durch die Ankündigungen - gewollt oder ungewollt - angestoßenen neuen Bauvorhaben realisiert werden. Anzunehmen ist, dass ein Teil der Bauherren keine Eile mit der Umsetzung hat, denn vorliegende Baugenehmigungen verpflichten keineswegs zu einem sofortigen Baubeginn; sie gelten je nach Bundesland für zwei bis drei Jahre, Verlängerungen sind möglich. Auch im Eigenheimzulagengesetz gibt es keine Frist zur Fertigstellung. Allerdings wird die Zulage erst dann ausgezahlt, wenn der Eigentümer die Wohnung selbst nutzt. Eine Streckung im Sinne einer Verstetigung der Baunachfrage wäre sogar wünschenswert.

Bei den Auftragseingängen im Wohnungsbau zeigt sich bisher noch kein Anstieg - dabei handelt es sich aber nur um die Meldungen von Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten. Im Eigenheimbau sind aber gerade die kleineren Betriebe besonders aktiv. Bei den geleisteten Arbeitsstunden aller Betriebe im Wohnungsbau ist in den letzten Monaten (Juni bis August 2003) bereits eine merkliche Expansion zu verzeichnen.

Die bauhauptgewerblichen Leistungen werden im zweiten Halbjahr 2003 wachsen, und der Anstieg wird sich in das kommende Jahr hineinziehen. Im Ausbaugewerbe waren die geleisteten Arbeitsstunden bis zuletzt gesunken. Im Hinblick auf den vorherigen Abschwung der Neubautätigkeit erscheint das zwar plausibel, weniger aber bezogen auf die bestandsbezogene Nachfrage. Möglicherweise wird die Auftragslage statistisch unterzeichnet, weil Kleinbetriebe, die die Branche prägen, nicht erfasst werden.

Unsicherheiten bei der Prognose des Wohnungsbauvolumens betreffen nicht nur das Ausbaugewerbe, sondern auch die zeitliche Verteilung der Sondereffekte beim Neubau. Für das gesamte Jahr 2003 wird hier mit einem Minus von 1,7 % für Deutschland insgesamt gerechnet (Westdeutschland -1,1 %, Ostdeutschland -5,4 %). Für das Jahr 2004 ist ein ähnliches Ergebnis zu erwarten, wobei angenommen wird, dass der Schub im Neubau im Jahresverlauf wieder abklingen wird (Tabelle 4).

Wirtschaftsbau Der Anteil des Wirtschaftsbaus am gesamten Bauvolumen in Deutschland beträgt etwa 29 %, wovon rund 21 % auf den Hochbau und 8 % auf den Tiefbau entfallen. In Westdeutschland ist das Gewicht etwas geringer, in Ostdeutschland deutlich höher (Hochbau 34 %, Tiefbau 11 %). Dort ist der Wirtschaftsbau schon seit Mitte der 90er Jahre rückläufig; in Westdeutschland setzte der Schrumpfungsprozess im Jahre 2001 ein. Seitdem nahm die Bautätigkeit in diesem Sektor mit steigendem Tempo ab. Auch in der ersten Hälfte dieses Jahres blieb das Ergebnis in beiden Landesteilen schlecht; nur der gewerbliche Tiefbau zog deutlich an, vornehmlich in Ostdeutschland.

Die Nachfrageentwicklung im gewerblichen Hochbau zeigte - gemessen an den Baugenehmigungen - kein ungünstiges Bild: In den alten Bundesländern waren sie von 1998 bis Ende 2001 stetig gestiegen, besonders die für Büro- und Verwaltungsgebäude. In den neuen Ländern war nach vorherigen Rückgängen 2001/2002 eine Stabilisierung erkennbar. Bemerkenswert ist, dass dort die Entwicklung am aktuellen Rand deutlich günstiger ist als in Westdeutschland (Abbildung 2). Offensichtlich sind aber die Genehmigungen aus den letzten Jahren im Westen und zuletzt auch im Osten nur zum Teil in Bauaufträge umgesetzt worden (Abbildungen 3 und 4). Zu folgern ist, dass es schubladenreife Projekte gibt, deren Umsetzung noch auf sich warten lässt.

Bei vielen Objekten handelt es sich um Mietimmobilien, die von privaten Kapitalanlegern oder von Immobilienfonds initiiert und finanziert werden. Die Realisierung hängt stark davon ab, ob eine ausreichende Vermietungsquote zu angemessenen Preisen erreicht wird. Darauf achten auch die mitfinanzierenden Banken, die zunehmend strengere Maßstäbe anlegen. Seit Jahren gibt es vielerorts Überangebote an Flächen für Büros, Handel und Gewerbe. Die ungünstige Konjunktur traf natürlich auch die unternehmensorientierten Dienstleistungen und den Handel - dies sind die hauptsächlichen Adressaten für Mietimmobilien.

Es bleibt also nur die Hoffnung auf eine allgemeine Konjunkturbelebung, wenn der Wirtschaftsbau vom Immobilienmarkt her in Gang kommen soll. Die Baunachfrage des produzierenden Gewerbes - hier handelt es sich überwiegend um Investitionen für eigene Rechnung - macht gegenüber den Mietimmobilien einen sehr geringen Anteil aus. Das Argument, dass dort kapazitätserweiternde Investitionen stets auch neue Bauten erfordern, ist wenig tragfähig. Es ist also nicht zu erwarten, dass vom Wirtschaftsbau ein bedeutender Impuls auf die Gesamtkonjunktur ausgehen könnte.

Die Produktion im gewerblichen Tiefbau (vor allem für Energiewirtschaft, Mineralölwirtschaft und Verkehr) dürfte im weiteren Verlauf dieses Jahres und teils noch im kommenden Jahr zunehmen. Die Aufträge bewegten sich im Westen im vergangenen Jahr auf höherem Niveau als zuvor, allerdings entwickelten sie sich zuletzt rückläufig. Im Osten sind sie weiter aufwärts gerichtet.

Nach dem schwachen Auftakt in der ersten Jahreshälfte wird man in diesem Jahr mit einer Minusrate von 3,8 % (im Westen -4,0 %, im Osten -3,3 %) rechnen müssen, das reale Bauvolumen wird bei 70 Mrd. Euro liegen. Für das kommende Jahr wird angenommen, dass sich im Zuge der konjunkturellen Erholung neue Impulse für die gewerbliche Baunachfrage ergeben. Auch dann wäre zumindest noch ein schwacher Rückgang um 2 % zu veranschlagen.

Öffentlicher Bau [9] Die für öffentliche Auftraggeber erbrachten Bauleistungen gingen im Jahre 2001 um 4,1 % und im vergangenen Jahr um 4,7 % zurück; ausschlaggebend waren Sparzwänge bei den Gemeinden infolge geringerer Einnahmen. Daran hat sich nichts geändert, was sich auch an der Auftragsentwicklung für öffentliche Bauten zeigt. Allein beim Straßenbau in den neuen Bundesländern zeigt sich eine Stabilisierung, wohl deshalb, weil sich dort der Bund engagiert.

In diesem Jahr ist im öffentlichen Baubereich für Deutschland insgesamt mit einer ähnlichen Verringerung zu rechnen wie in den Vorjahren (um 4,5 % in den alten Ländern, um 3,5 % in den neuen Ländern). Die zu Jahresbeginn starken witterungsbedingten Produktionsausfälle im Straßenbau und sonstigen Tiefbau werden im weiteren Jahresverlauf aufgeholt; die Leistungen im Hochbau werden wahrscheinlich stärker zurückgehen als im Vorjahr. [10]

Für das kommende Jahr werden bei der Prognose Gesetzespläne zur Verbesserung der Gemeindefinanzen berücksichtigt. Die derzeit seitens des Bundes präsentierten Vorschläge werden von den Gemeinden auch mit Blick auf die Investitionen als unzureichend angesehen. [11] Das Ergebnis ist noch offen, es wird aber einen zusätzlichen finanziellen Spielraum für die Kommunen geben. Neben den Gemeinden ist der Bund mit seiner Zuständigkeit für den Bau von Verkehrswegen ein gewichtiger öffentlicher Bauherr. Im Zuge der Aufnahme neuer Kredite muss er nachweisen, dass diesen im Haushalt gleichgewichtig Investitionen gegenüberstehen. Insofern kommt es immer wieder zu Anstößen für große Infrastrukturprojekte; die Investitionsausgaben des Bundes entwickelten sich vergleichsweise stetig. Vermutlich kann die Vorschrift zur Deckungsgleichheit von Neuverschuldung und Investitionen in diesem wie auch im nächsten Jahr nicht eingehalten werden. Man sollte aber erwarten, dass die Investitionsausgaben nicht sinken, sondern eher steigen werden. Für den gesamten öffentlichen Bau wird im Jahre 2004 mit einer Abnahme um 2,4 % gerechnet.

Fazit In den vergangenen Jahren hat die Bauwirtschaft hohe Nachfrageverluste erlitten. Hielt sich das reale Bauvolumen in den Jahren 1997 bis 1999 jeweils in der Größe von etwa 283 Mrd. Euro, so ging es danach rapide abwärts: Die Einbußen bei der Produktion belaufen sich bis Ende dieses Jahres auf etwa 39 Mrd. Euro. Im gleichen Zeitraum verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen im Baugewerbe, gemessen an den Jahresdurchschnittszahlen um
570 000, gemessen am Stand zum Jahresende sogar um mehr als 600 000. [12] Binnen vier Jahren fiel also ein Fünftel der Arbeitsplätze weg.

Ein Ende des Schrumpfungsprozesses ist noch nicht in Sicht. Zwar ist in diesem Jahr erstmals wieder mit einem Anstieg der Bauleistung im Wohnungsbau zu rechnen, der bis ins kommende Jahr hineinreichen wird. Dahinter steht jedoch nur ein künstlicher Nachfrageimpuls, der eine gegenläufige Entwicklung nach sich zieht. Im Wirtschaftsbau gibt es - abgesehen von der derzeit etwas besseren Auftragslage im Tiefbaubereich - noch keine Anzeichen für eine echte Belebung, sondern nur die Hoffnung, dass auch dieser Bereich im Gefolge einer allgemeinen Konjunkturerholung allmählich anziehen wird.

Kasten

Zur Datenbasis für die Berechnung des Bauvolumens seit 2001


Die Bauvolumensrechnung des DIW Berlin stützt sich im Wesentlichen auf das Zahlenwerk der amtlichen Statistik. Ein erheblicher Teil der für ein festes Fundament erforderlichen Informationen liegt allerdings erst mit erheblichem Zeitverzug vor; derzeit gibt es eine vollständige Datenbasis bis zum Jahr 2001. Mit diesem Problem ist auch die amtliche Statistik konfrontiert - insbesondere bei der Ermittlung von Produktionswert und Wertschöpfung des Baugewerbes sowie der Bauinvestitionen im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Immer wieder kommt es deshalb zu Revisionen bereits veröffentlichter Daten - nicht selten sogar zu erheblichen. Bei der Bauvolumensrechnung des DIW Berlin wird anhand von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit versucht, statistische Lücken auszugleichen und den Umfang etwaiger Revisionen abzuschätzen. Gleichwohl sind auch hier Anpassungen erforderlich.

Für das Bauhauptgewerbe [1] sind Ergebnisse der jährlichen Unternehmens- und Kostenstrukturerhebung bei größeren Unternehmen bis zum Jahr 2001 verfügbar. Die Daten der Totalerhebung bei Betrieben reichen bis zum Jahr 2002. Auf dieser Basis werden bisher die monatlichen Daten der Bauberichterstattung - sie stützt sich auf Angaben der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten - hochgerechnet, was auch für die bisherigen Daten für 2003 gilt. Bei dieser vorläufigen Schätzung für alle Betriebe steht eine Anpassung auf Basis der Totalerhebung von Juni 2003 noch aus; zu erwarten sind deutliche Korrekturen zum Positiven hin - sowohl bei den geleisteten Arbeitsstunden als auch bei den Umsätzen aller Betriebe. So dürfte die Bedeutung der kleineren Betriebe weiter zugenommen haben, was allerdings auch daran liegt, dass - wie in den Jahren zuvor - bei nicht wenigen Betrieben die Zahl der Erwerbstätigen auf weniger als 20 gesunken ist. Diese "Jahreskorrektur" ist bei der Berechnung des Bauvolumens für das erste Halbjahr 2003 durch Schätzung berücksichtigt worden. [2]

Noch unsicherer ist die Datengrundlage beim Ausbaugewerbe. Zwar liegen für diesen Gewerbezweig auch die Ergebnisse der Unternehmens- und Kostenstrukturerhebung vor (ebenfalls letzter Stand 2001), und es wird eine vierteljährliche Erhebung bei den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten seitens der statistischen Ämter vorgenommen. Diese Basis ist aber zu schmal und die Auswahl nicht branchentypisch, [3] denn das Ausbaugewerbe setzt sich aus einer Vielzahl von kleinen Betrieben zusammen. Anders als beim Bauhauptgewerbe beschränkt sich die "Totalerhebung" hier auf Betriebe mit zehn und mehr Beschäftigten, womit aber nicht einmal die Hälfte der Betriebe erfasst wird, und die laufende Berichterstattung stützt sich sogar nur auf ein Viertel der Betriebe. Hochrechnungen werden hier im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung [4] wie vom DIW Berlin anhand der aktuell verfügbaren Umsatzsteuerstatistik vorgenommen; die zeitnahesten Informationen liegen für das Jahr 2001 vor. Zur Bestimmung der Entwicklung danach sind Schätzungen erforderlich, die einer erheblichen Fehlertoleranz unterliegen. Rückblickend lässt sich feststellen, dass frühere Erwartungen des DIW Berlin über die Entwicklung des Ausbaugewerbes in Westdeutschland im Jahre 2001 sich weitgehend bestätigt haben; die Umsätze sind nahezu stabil geblieben - obwohl die Daten der Bauberichterstattung schon damals einen Rückgang signalisierten. Er soll sich nach dieser Quelle 2002 und im ersten Halbjahr 2003 verstärkt haben. Wahrscheinlich ist aber wiederum, dass die vierteljährliche Berichterstattung die Entwicklung schlechter abbildet, als sie tatsächlich war.

Anscheinend ist es auch im Ausbaugewerbe so, dass die Bedeutung der Kleinbetriebe von der zeitnahen Berichterstattung unterschätzt wird, denn die Umsatzsteuerstatistik ergab in den vergangenen Jahren im Nachhinein stets ein günstigeres Bild als die Bauberichterstattung. Eine etwas bessere Entwicklung als bei der Bauberichterstattung zeigt sich auch für Ostdeutschland. Dort setzte schon im Jahre 2000 eine stärkere Abwärtstendenz bei den Ausbauleistungen ein, die seither allem Anschein nach anhält.

[1] In der EU-weit vereinheitlichten Wirtschaftszweigsystematik (WZ 93 bzw. NACE-Konzept): "Hoch- und Tiefbau, vorbereitende Baustellenarbeiten".

[2] Besonders stark unterschätzt werden erfahrungsgemäß das Arbeitsvolumen und die Umsätze im Wohnungsbau. Dort entfällt nur etwa ein Drittel der Bauleistung auf die Betriebe des Monatsberichtskreises.

[3] Größere Betriebe sind vorwiegend im Teilbereich Installation, dort z. B. im Heizungs- und Lüftungsbau anzutreffen.

[4] Die amtliche Statistik greift zudem noch auf die Ergebnisse der Handwerkszählung 1995 zu; diese Datenbasis wird immer unsicherer.




[1] Eine mögliche Erklärung könnte auch sein, dass es zu einem eingeschränkten Wettbewerb (etwa freihändige Vergabe) bei der Beseitigung von Flutschäden kam.

[2] Vgl.: Die Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft im Herbst 2003. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 43/2003.

[3] Insofern ist die hier prognostizierte Minusrate eher vergleichbar mit der arbeitstäglich bereinigten für die Bauinvestitionen, die in der Gemeinschaftsdiagnose mit -1,9 % veranschlagt wird.

[4] Im früheren Bundesgebiet lag er sogar bei 58 %, während er in den neuen Ländern von 48 % [1998] auf zuletzt nur noch 42 % zurückfiel.

[5] Im Neubau haben Rohbau- und Ausbauleistungen annähernd gleiche Anteile. Dagegen überwiegen bei den bestandsbezogenen Bauleistungen die Ausbaugewerke weit mehr.

[6] Vgl.: Wohnungsneubau weiter auf niedrigem Niveau - Modernisierung und Instandsetzung stehen im Vordergrund. Bearb.: Bernd Bartholmai. In: Wochenbericht des DIW Berlin, Nr. 34/2002.

[7] Vgl. Entwurf eines Gesetzes zum Abbau von Steuervergünstigungen und Ausnahmeregelungen (Steuervergünstigungsabbaugesetz).

[8] Indem sich die politische Diskussion hinzieht - inzwischen ist sogar von einer völligen Abschaffung der Eigenheimzulage die Rede -, haben viele Bauinteressenten, insbesondere wenn sie bereits über ein Grundstück oder größeres Eigenkapital verfügten, Bauanträge gestellt oder Kaufvereinbarungen mit Bauträgern geschlossen.

[9] Die Abgrenzung dieses Bereichs im Rahmen der Bauvolumensrechnung folgt dem Konzept der Fachstatistiken des Baugewerbes, ist also nicht unmittelbar mit den Investitionen des Staates vergleichbar. Zum einen ist zu beachten, dass bei den staatlichen Bauinvestitionen neben neuen Baumaßnahmen der Zu- und Abgang bebauter Grundstücke berücksichtigt wird (wobei Verkäufe überwiegen). Zum anderen besteht eine gewisse Unschärfe bezüglich der Abgrenzung zum Unternehmenssektor. Es ist anzunehmen, dass die Baubetriebe bei ihren Angaben - neben Gebietskörperschaften und Sozialversicherungsträgern - nicht selten auch Unternehmen der öffentlichen Hand als öffentliche Auftraggeber zählen, so dass sich im dargestellten Ergebnis teilweise Leistungen spiegeln, die eigentlich dem Wirtschaftsbau zuzurechnen sind.

[10] Allerdings ist zu beachten, dass die Ausbauleistungen für Gebäudeinstandsetzung und Umbau im öffentlichen Hochbau bedeutend sind. Für den aktuellen Zeitraum sind sie statistisch noch unzulänglich belegt.

[11] Vgl.: Gemeindefinanzreform vor dem Scheitern? Gemeindefinanzbericht 2003. In: Der Städtetag, Nr. 9/2003.

[12] Vgl. Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (Fachserie 18, Reihe 1.3), Hauptbericht 2002, S. 251. Beschäftigtenzahlen 2003 teilweise geschätzt.

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Tabelle 1

Entwicklung des Bauvolumens nach Baubereichen und Produzentengruppen
Deutschland insgesamt

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                                              Nach Baubereichen

                                        Wirtschaftsbau       Öffentlicher Bau

                           Woh-     Ins-                       Ins-
                          nungs-   gesamt   Hochbau  Tiefbau  gesamt  Hochbau

Bauvolumen in
Deutschland (4)
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                      153,55    78,43    56,24    22,19    43,32    17,53
2001                      145,19    76,30    54,67    21,63    41,67    17,02
2002                      139,08    72,73    51,36    21,37    39,70    16,38
1. Halbjahr 2003           65,46    32,59    23,07     9,52    17,22     7,36

Preisentwicklung
(1995 = 100)

2000                      100,0     99,1     99,7     97,8     98,0     99,8
2001                      100,5     99,4    100,1     97,7     98,3    100,2
2002                      100,8     99,6    100,4     97,8     98,3    100,5
1. Halbjahr 2003          101,0     99,8    100,8     97,7     98,4    101,0

In Mrd. Euro zu Preisen
von 1995

2000                      153,60    79,12    56,42    22,70    44,21    17,56
2001                      144,44    76,78    54,64    22,14    42,40    16,98
2002                      138,00    73,01    51,15    21,86    40,40    16,30
1. Halbjahr 2003           64,80    32,64    22,89     9,74    17,50     7,29

Vierteljahresdaten zu
jeweiligen Preisen

   I/2001                  32,68    16,77    12,23     4,53     8,37     3,87
   II/2001                 38,61    19,71    14,24     5,47    10,98     4,32
   III/2001                39,05    20,64    14,70     5,94    11,64     4,52
   IV/2001                 34,85    19,18    13,50     5,69    10,69     4,31

   I/2002                  31,00    15,72    11,37     4,35     7,94     3,67
   II/2002                 37,18    18,88    13,46     5,42    10,62     4,17
   III/2002                37,60    19,86    13,88     5,98    11,20     4,40
   IV/2002                 33,30    18,27    12,65     5,62     9,94     4,15

   I/2003                  29,07    14,47    10,38     4,09     7,12     3,37
   II/2003                 36,39    18,12    12,69     5,43    10,11     4,00

Vierteljahresdaten zu
Preisen von 1995

   I/2001                  32,47    16,85    12,22     4,63     8,47     3,85
   II/2001                 38,41    19,83    14,22     5,61    11,17     4,32
   III/2001                38,84    20,79    14,71     6,09    11,86     4,51
   IV/2001                 34,72    19,31    13,49     5,82    10,90     4,31

   I/2002                  30,72    15,78    11,33     4,45     8,05     3,64
   II/2002                 36,91    18,97    13,42     5,55    10,81     4,16
   III/2002                37,30    19,94    13,83     6,11    11,42     4,39
   IV/2002                 33,07    18,31    12,57     5,74    10,12     4,12

   I/2003                  28,70    14,48    10,29     4,18     7,20     3,32
   II/2003                 36,10    18,16    12,60     5,56    10,30     3,97

Reale Veränderung
gegenüber dem Vorjahr in %

2000                       -2,8     -1,7     -1,4     -2,7     -2,0     -1,8
2001                       -6,0     -3,0     -3,2     -2,4     -4,1     -3,3
2002                       -4,5     -4,9     -6,4     -1,3     -4,7     -4,0
1. Halbjahr 2003           -4,2     -6,1     -7,5     -2,6     -7,2     -6,5

   I/2001                  -7,3     -4,1     -3,4     -5,9     -7,4     -4,7
   II/2001                 -6,6     -2,6     -2,8     -2,0     -3,7     -2,4
   III/2001                -5,4     -1,9     -2,7      0,1     -3,0     -3,3
   IV/2001                 -4,6     -3,5     -3,8     -2,7     -3,0     -2,9

   I/2002                  -5,4     -6,3     -7,3     -3,9     -5,0     -5,4
   II/2002                 -3,9     -4,3     -5,6     -1,0     -3,2     -3,7
   III/2002                -4,0     -4,1     -6,0      0,4     -3,7     -2,7
   IV/2002                 -4,7     -5,1     -6,8     -1,3     -7,2     -4,3

   I/2003                  -6,6     -8,3     -9,1     -6,1    -10,5     -8,6
   II/2003                 -2,2     -4,3     -6,2      0,3     -4,8     -4,5

-------------------------------------------------------------------------------
                           Nach Baubereichen         Nach Produzentengruppen

                        Öffentlicher Bau             Baugewerbe
                                           Bau-
                       Straßen- Sonstiger volumen   Hoch-   Bau-
                         bau     Tiefbau   ins-      und   install., Sonstige
                                          gesamt   Tiefbau  sonst.   Bereiche
                                                     (1)    BG (2)     (3)

Bauvolumen in
Deutschland (4)
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                     12,89    12,90   275,29    95,15   103,69     76,45
2001                     12,53    12,13   263,16    86,29   102,28     74,58
2002                     11,91    11,40   251,51    80,26    99,08     72,17
1. Halbjahr 2003          4,99     4,87   115,27    35,03    46,80     33,44

Preisentwicklung
(1995 = 100)

2000                     97,7     95,9     99,4     96,1    102,6      99,5
2001                     98,4     95,6     99,8     95,7    103,8      99,7
2002                     98,2     95,3    100,0     95,3    104,4      99,8
1. Halbjahr 2003         98,2     95,2    100,3     95,0    105,0      99,8

In Mrd. Euro zu Preisen
von 1995

2000                     13,20    13,45   276,93    99,01   101,09     76,83
2001                     12,73    12,69   263,62    90,20    98,59     74,83
2002                     12,13    11,96   251,40    84,19    94,89     72,33
1. Halbjahr 2003          5,08     5,12   114,94    36,86    44,59     33,49

Vierteljahresdaten zu
jeweiligen Preisen

   I/2001                 2,09     2,41    57,81    17,28    23,92     16,62
   II/2001                3,48     3,18    69,29    23,22    26,64     19,43
   III/2001               3,72     3,41    71,33    24,19    27,06     20,08
   IV/2001                3,24     3,13    64,72    21,60    24,66     18,45

   I/2002                 2,03     2,25    54,66    15,80    22,97     15,89
   II/2002                3,38     3,08    66,68    21,97    25,83     18,89
   III/2002               3,55     3,25    68,66    22,79    26,32     19,56
   IV/2002                2,96     2,83    61,51    19,70    23,97     17,84

   I/2003                 1,75     2,00    50,66    13,95    21,76     14,94
   II/2003                3,24     2,87    64,61    21,08    25,04     18,50

Vierteljahresdaten zu
Preisen von 1995

   I/2001                 2,11     2,52    57,79    18,00    23,12     16,68
   II/2001                3,53     3,32    69,40    24,24    25,67     19,50
   III/2001               3,79     3,57    71,50    25,32    26,03     20,15
   IV/2001                3,30     3,29    64,92    22,64    23,77     18,51

   I/2002                 2,06     2,35    54,55    16,57    22,04     15,95
   II/2002                3,43     3,23    66,70    23,03    24,73     18,94
   III/2002               3,62     3,41    68,66    23,91    25,16     19,58
   IV/2002                3,02     2,97    61,50    20,68    22,96     17,86

   I/2003                 1,78     2,10    50,38    14,67    20,74     14,97
   II/2003                3,30     3,02    64,56    22,19    23,85     18,52

Reale Veränderung
gegenüber dem Vorjahr in %

2000                     -0,8     -3,5     -2,4     -3,5     -1,2      -2,5
2001                     -3,5     -5,7     -4,8     -8,9     -2,5      -2,6
2002                     -4,7     -5,7     -4,6     -6,7     -3,8      -3,3
1. Halbjahr 2003         -7,5     -8,2     -5,2     -6,9     -4,7      -4,0

   I/2001               -10,0     -9,2     -6,4    -12,9     -2,7      -3,7
   II/2001               -3,0     -6,0     -5,0     -9,1     -2,8      -2,4
   III/2001              -1,7     -4,0     -4,0     -7,1     -2,5      -1,9
   IV/2001               -1,7     -4,4     -4,0     -7,4     -1,8      -2,5

   I/2002                -2,7     -6,4     -5,6     -7,9     -4,7      -4,4
   II/2002               -2,9     -2,8     -3,9     -5,0     -3,6      -2,9
   III/2002              -4,3     -4,4     -4,0     -5,6     -3,3      -2,8
   IV/2002               -8,5     -9,6     -5,3     -8,7     -3,4      -3,5

   I/2003               -13,3    -11,0     -7,6    -11,4     -5,9      -6,1
   II/2003               -3,7     -6,3     -3,2     -3,6     -3,6      -2,2

-------------------------------------------------------------------------------
(1) Einschließlich vorbereitender Baustellenarbeiten; entspricht dem
ehemaligen Bauhauptgewerbe (wobei Teilbereiche ausgegliedert wurden).
(2) Ehemaliges Ausbaugewerbe (um Teilbereiche erweitert).
(3) Fertigteilbau und Montagen, Bauplanung, Eigenleistungen der Investoren.
(4) Leistung der Bauwirtschaft (im Inland ansässige Betriebe) auf Baustellen
im Inland.

Quelle: Berechnungen des DIW Berlin, gestützt auf die amtlichen Statistiken
zum Baugewerbe.

DIW Berlin 2003

===============================================================================
-------------------------------------------------------------------------------
Tabelle 2

Entwicklung des Bauvolumens nach Baubereichen und Produzentengruppen
Alte Bundesländer

-------------------------------------------------------------------------------
                                               Nach Baubereichen

                                            Wirtschaftsbau   Öffentlicher Bau

                                Woh-    Ins-                    Ins-
                               nungs-  gesamt  Hochbau Tiefbau gesamt Hochbau
                                bau


Von westdeutschen Betrieben
erbrachte Leistung
in Mrd. Euro zu jeweiligen
Preisen

2000                           128,60   60,25   43,45   16,80   31,65   12,88
2001                           124,01   59,41   42,91   16,50   30,77   12,70
2002                           120,21   56,83   40,41   16,42   29,34   12,20
1. Halbjahr 2003                56,94   25,32   18,07    7,26   12,72    5,45

Bauvolumen in den alten
Bundesländern (4)
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                           128,93   60,29   43,44   16,85   31,25   12,81
2001                           124,38   59,71   43,09   16,62   30,70   12,75
2002                           120,64   57,20   40,65   16,55   29,35   12,27
1. Halbjahr 2003                57,13   25,49   18,18    7,32   12,73    5,48

Preisentwicklung (1995 = 100)

2000                           101,1   100,3   100,7    99,2   100,0   101,4
2001                           101,7   100,7   101,3    99,4   100,6   102,0
2002                           101,9   101,0   101,6    99,4   100,3   102,2
1. Halbjahr 2003               101,9   101,0   101,8    99,2   100,1   102,4

In Mrd. Euro zu Preisen
von 1995

2000                           127,55   60,12   43,13   16,99   31,24   12,63
2001                           122,27   59,28   42,56   16,72   30,53   12,51
2002                           118,42   56,66   40,01   16,65   29,26   12,00
1. Halbjahr 2003                56,05   25,25   17,86    7,38   12,72    5,35

Vierteljahresdaten zu
jeweiligen Preisen

   I/2001                       27,68   13,15    9,63    3,51    6,23    2,91
   II/2001                      33,34   15,34   11,18    4,17    8,06    3,21
   III/2001                     33,72   16,06   11,51    4,54    8,52    3,37
   IV/2001                      29,64   15,17   10,77    4,40    7,89    3,26

   I/2002                       26,64   12,43    9,03    3,40    5,94    2,79
   II/2002                      32,53   14,79   10,62    4,17    7,84    3,08
   III/2002                     32,86   15,53   10,91    4,62    8,21    3,27
   IV/2002                      28,61   14,45   10,09    4,36    7,36    3,13

   I/2003                       25,14   11,42    8,22    3,20    5,35    2,54
   II/2003                      31,99   14,07    9,96    4,12    7,38    2,94

Vierteljahresdaten zu Preisen
von 1995

   I/2001                       27,20   13,05    9,52    3,53    6,18    2,85
   II/2001                      32,78   15,23   11,04    4,20    8,02    3,15
   III/2001                     33,12   15,94   11,37    4,57    8,47    3,31
   IV/2001                      29,17   15,05   10,63    4,42    7,86    3,20

   I/2002                       26,11   12,32    8,90    3,42    5,90    2,72
   II/2002                      31,96   14,66   10,46    4,20    7,81    3,02
   III/2002                     32,24   15,38   10,74    4,65    8,19    3,20
   IV/2002                      28,11   14,30    9,92    4,38    7,35    3,06

   I/2003                       24,60   11,30    8,07    3,23    5,33    2,47
   II/2003                      31,45   13,95    9,79    4,15    7,39    2,88

Reale Veränderung gegenüber
dem Vorjahr in %

2000                            -0,2     0,8     1,2    -0,4    -0,2     0,7
2001                            -4,1    -1,4    -1,3    -1,6    -2,3    -1,0
2002                            -3,1    -4,4    -6,0    -0,4    -4,2    -4,0
1. Halbjahr 2003                -3,5    -6,4    -7,7    -3,1    -7,2    -6,8

   I/2001                       -5,1    -2,5    -1,9    -4,2    -5,2    -2,1
   II/2001                      -4,8    -0,9    -0,7    -1,7    -1,7     0,6
   III/2001                     -3,6    -0,2    -0,6     0,7    -1,3    -1,3
   IV/2001                      -3,2    -2,1    -2,3    -1,5    -1,7    -1,4

   I/2002                       -4,0    -5,6    -6,5    -3,2    -4,6    -4,6
   II/2002                      -2,5    -3,7    -5,2     0,1    -2,5    -4,1
   III/2002                     -2,7    -3,5    -5,6     1,6    -3,2    -3,3
   IV/2002                      -3,6    -5,0    -6,7    -0,8    -6,5    -4,3

   I/2003                       -5,8    -8,2    -9,3    -5,6    -9,7    -9,1
   II/2003                      -1,6    -4,9    -6,4    -1,1    -5,5    -4,5

-------------------------------------------------------------------------------
                             Nach Baubereichen       Nach Produzentengruppen

                         Öffentlicher Bau             Baugewerbe
                                             Bau-
                                           volumen
                        Straßen-  Sonstiger  ins-   Hoch-    Bau-
                           bau     Tiefbau  gesamt   und   install., Sonstige
                                                   Tiefbau  sonst.   Bereiche
                                                     (1)    BG (2)     (3)

Von westdeutschen Betrieben
erbrachte Leistung
in Mrd. Euro zu jeweiligen
Preisen

2000                       9,30      9,47   220,50   71,81   84,15     64,54
2001                       9,13      8,94   214,19   66,06   84,68     63,46
2002                       8,68      8,47   206,38   61,96   82,73     61,69
1. Halbjahr 2003           3,67      3,61    94,99   27,36   39,09     28,54

Bauvolumen in den alten
Bundesländern (4)
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                       9,13      9,32   220,47   72,02   84,19     64,26
2001                       9,07      8,89   214,79   66,68   84,80     63,31
2002                       8,66      8,43   207,19   62,73   82,89     61,56
1. Halbjahr 2003           3,65      3,58    95,35   27,70   39,16     28,49

Preisentwicklung
(1995 = 100)

2000                     100,5      97,8    100,7    98,1   103,3     100,5
2001                     101,5      97,7    101,3    97,8   104,6     100,8
2002                     100,7      97,3    101,4    97,2   105,2     100,9
1. Halbjahr 2003         100,0      96,8    101,4    96,6   105,6     100,8

In Mrd. Euro zu Preisen
von 1995

2000                       9,08      9,53   218,91   73,41   81,54     63,96
2001                       8,93      9,09   212,07   68,18   81,09     62,80
2002                       8,60      8,66   204,34   64,52   78,79     61,02
1. Halbjahr 2003           3,65      3,70    94,01   28,68   37,07     28,26

Vierteljahresdaten zu
jeweiligen Preisen

   I/2001                  1,56      1,76    47,06   13,60   19,48     13,98
   II/2001                 2,52      2,34    56,74   17,97   22,22     16,54
   III/2001                2,67      2,48    58,29   18,38   22,82     17,10
   IV/2001                 2,32      2,31    52,70   16,73   20,29     15,69

   I/2002                  1,51      1,64    45,01   12,57   18,98     13,46
   II/2002                 2,47      2,29    55,16   17,22   21,77     16,17
   III/2002                2,56      2,38    56,60   17,54   22,33     16,73
   IV/2002                 2,13      2,11    50,42   15,40   19,82     15,20

   I/2003                  1,33      1,47    41,91   11,22   18,01     12,68
   II/2003                 2,32      2,11    53,44   16,48   21,15     15,81

Vierteljahresdaten zu
Preisen
von 1995

   I/2001                  1,54      1,79    46,43   13,89   18,67     13,87
   II/2001                 2,48      2,39    56,03   18,36   21,25     16,42
   III/2001                2,62      2,54    57,53   18,79   21,79     16,96
   IV/2001                 2,29      2,37    52,09   17,15   19,39     15,55

   I/2002                  1,49      1,68    44,32   12,92   18,06     13,35
   II/2002                 2,44      2,35    54,43   17,69   20,70     16,04
   III/2002                2,54      2,45    55,82   18,04   21,20     16,58
   IV/2002                 2,12      2,17    49,77   15,88   18,84     15,06

   I/2003                  1,33      1,52    41,23   11,62   17,05     12,57
   II/2003                 2,32      2,18    52,78   17,06   20,02     15,69

Reale Veränderung gegenüber
dem Vorjahr in %

2000                       2,4      -3,6      0,0    -0,4     1,9      -1,8
2001                      -1,7      -4,6     -3,1    -7,1    -0,6      -1,8
2002                      -3,7      -4,8     -3,6    -5,4    -2,8      -2,8
1. Halbjahr 2003          -7,1      -8,2     -4,8    -6,3    -4,4      -3,8

   I/2001                 -8,0      -7,6     -4,4   -10,9    -0,2      -2,8
   II/2001                -1,4      -4,8     -3,3    -7,3    -1,0      -1,7
   III/2001                0,2      -2,6     -2,3    -5,2    -0,8      -0,9
   IV/2001                 0,4      -4,0     -2,6    -5,9    -0,1      -2,0

   I/2002                 -2,8      -6,3     -4,5    -7,0    -3,3      -3,8
   II/2002                -1,4      -1,6     -2,9    -3,6    -2,6      -2,3
   III/2002               -3,0      -3,3     -3,0    -4,0    -2,7      -2,3
   IV/2002                -7,5      -8,3     -4,4    -7,4    -2,8      -3,2

   I/2003                -10,7      -9,7     -7,0   -10,1    -5,6      -5,9
   II/2003                -4,9      -7,3     -3,0    -3,5    -3,3      -2,2

-------------------------------------------------------------------------------
(1) Einschließlich vorbereitender Baustellenarbeiten; entspricht dem
ehemaligen Bauhauptgewerbe (wobei Teilbereiche ausgegliedert wurden).
(2) Ehemaliges Ausbaugewerbe (um Teilbereiche erweitert).
(3) Fertigteilbau und Montagen, Bauplanung, Eigenleistungen der Investoren.
(4) Leistung der Bauwirtschaft (Betriebe im jeweiligen Gebiet) bereinigt um
den Transfersaldo (nach Lage der Baustellen) zwischen alten und neuen
Bundesländern.

Quelle: Berechnungen des DIW Berlin, gestützt auf die amtlichen Statistiken
zum Baugewerbe.

DIW Berlin 2003

===============================================================================
-------------------------------------------------------------------------------
Tabelle 3

Entwicklung des Bauvolumens nach Baubereichen und Produzentengruppen
Neue Bundesländer

-------------------------------------------------------------------------------
                                            Nach Baubereichen

                                         Wirtschaftsbau      Öffentlicher Bau

                           Woh-     Ins-                       Ins-
                          nungs-   gesamt  Hochbau   Tiefbau  gesamt  Hochbau
                           bau

Von ostdeutschen Betrieben
erbrachte Leistung
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                       24,95    18,18    12,79     5,39    11,67    4,65
2001                       21,17    16,88    11,76     5,12    10,91    4,32
2002                       18,87    15,91    10,95     4,95    10,36    4,19
1. Halbjahr 2003            8,52     7,26     5,00     2,26     4,50    1,91

Bauvolumen in den neuen
Bundesländern (4)
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                       24,62    18,14    12,80     5,34    12,06    4,72
2001                       20,81    16,59    11,58     5,01    10,97    4,27
2002                       18,45    15,53    10,71     4,82    10,35    4,12
1. Halbjahr 2003            8,33     7,09     4,89     2,20     4,50    1,88

Preisentwicklung
(1995 = 100)

2000                       94,5     95,4     96,3     93,5     93,0    95,9
2001                       93,9     94,8     95,8     92,5     92,4    95,4
2002                       94,2     95,0     96,2     92,6     92,9    95,7
1. Halbjahr 2003           95,2     96,1     97,4     93,2     93,9    96,9

In Mrd. Euro zu Preisen
von 1995

2000                       26,04    19,00    13,29     5,71    12,97    4,92
2001                       22,17    17,50    12,08     5,42    11,88    4,47
2002                       19,58    16,34    11,14     5,21    11,14    4,30
1. Halbjahr 2003            8,75     7,38     5,02     2,36     4,79    1,94

Vierteljahresdaten zu
jeweiligen Preisen

   I/2001                   5,00     3,62     2,60     1,02     2,14    0,95
   II/2001                  5,28     4,36     3,06     1,30     2,91    1,12
   III/2001                 5,33     4,59     3,19     1,40     3,13    1,14
   IV/2001                  5,21     4,02     2,73     1,29     2,80    1,05

   I/2002                   4,36     3,29     2,34     0,95     2,00    0,88
   II/2002                  4,65     4,09     2,85     1,25     2,78    1,09
   III/2002                 4,74     4,33     2,97     1,36     3,00    1,14
   IV/2002                  4,70     3,82     2,55     1,27     2,57    1,02

   I/2003                   3,93     3,05     2,16     0,89     1,77    0,83
   II/2003                  4,40     4,04     2,73     1,31     2,73    1,05

Vierteljahresdaten zu
Preisen von 1995

   I/2001                   5,27     3,80     2,70     1,10     2,29    0,99
   II/2001                  5,63     4,60     3,19     1,41     3,15    1,17
   III/2001                 5,72     4,85     3,34     1,51     3,40    1,20
   IV/2001                  5,55     4,25     2,86     1,40     3,04    1,11

   I/2002                   4,61     3,46     2,43     1,03     2,15    0,91
   II/2002                  4,96     4,31     2,96     1,35     3,00    1,14
   III/2002                 5,06     4,56     3,09     1,47     3,23    1,19
   IV/2002                  4,96     4,01     2,65     1,36     2,76    1,06

   I/2003                   4,10     3,17     2,22     0,95     1,88    0,85
   II/2003                  4,65     4,21     2,80     1,41     2,91    1,09

Reale Veränderung gegen-
über dem Vorjahr in %

2000                      -13,7     -9,0     -8,9     -9,1     -6,3    -7,6
2001                      -14,9     -7,9     -9,1     -5,1     -8,4    -9,1
2002                      -11,7     -6,6     -7,8     -3,9     -6,2    -3,8
1. Halbjahr 2003           -8,6     -5,0     -6,9     -0,8     -7,0    -5,4

   I/2001                 -17,2     -9,2     -8,4    -11,1    -12,9   -11,6
   II/2001                -15,9     -7,6     -9,6     -2,8     -8,4    -9,7
   III/2001               -14,7     -7,0     -9,2     -1,6     -7,1    -8,3
   IV/2001                -11,7     -8,1     -9,1     -6,1     -6,3    -7,0

   I/2002                 -12,4     -8,8     -9,9     -6,3     -6,2    -7,9
   II/2002                -12,0     -6,2     -7,1     -4,2     -4,9    -2,7
   III/2002               -11,6     -6,0     -7,3     -3,2     -4,9    -1,1
   IV/2002                -10,7     -5,7     -7,2     -2,7     -9,1    -4,3

   I/2003                 -11,2     -8,4     -8,6     -7,8    -12,7    -7,1
   II/2003                 -6,1     -2,3     -5,4      4,4     -2,9    -4,2

-------------------------------------------------------------------------------
                           Nach Baubereichen         Nach Produzentengruppen

                       Öffentlicher Bau               Baugewerbe
                                            Bau
                       Straßen- Sonstige  volumen   Hoch-   Bau-
                         bau     Tiefbau    ins-     und   install., Sonstige
                                           gesamt  Tiefbau  sonst.   Bereiche
                                                     (1)    BG (2)      (3)

Von ostdeutschen Betrieben
erbrachte Leistung
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                      3,60     3,43    54,80    23,34   19,54     11,91
2001                      3,40     3,19    48,96    20,23   17,60     11,13
2002                      3,24     2,94    45,14    18,30   16,35     10,49
1. Halbjahr 2003          1,33     1,27    20,29     7,68    7,71      4,90

Bauvolumen in den neuen
Bundesländern (4)
in Mrd. Euro zu
jeweiligen Preisen

2000                      3,77     3,57    54,82    23,14   19,50     12,18
2001                      3,46     3,24    48,37    19,61   17,48     11,28
2002                      3,26     2,98    44,33    17,53   16,19     10,61
1. Halbjahr 2003          1,34     1,28    19,93     7,33    7,64      4,95

Preisentwicklung
(1995 = 100)

2000                     91,4     91,1     94,5     90,4    99,8      94,7
2001                     90,9     90,2     93,8     89,0    99,9      93,8
2002                     92,1     90,2     94,2     89,1   100,6      93,9
1. Halbjahr 2003         93,7     90,1     95,2     89,5   101,7      94,6

In Mrd. Euro zu Preisen
von 1995

2000                      4,12     3,92    58,01    25,60   19,55     12,87
2001                      3,81     3,60    51,54    22,02   17,50     12,03
2002                      3,54     3,30    47,07    19,67   16,10     11,30
1. Halbjahr 2003          1,43     1,42    20,93     8,19    7,51      5,23

Vierteljahresdaten zu
jeweiligen Preisen

   I/2001                 0,53     0,65    10,75     3,68    4,45      2,63
   II/2001                0,96     0,84    12,55     5,24    4,42      2,89
   III/2001               1,05     0,93    13,04     5,81    4,24      2,99
   IV/2001                0,92     0,83    12,02     4,88    4,38      2,77

   I/2002                 0,52     0,60     9,65     3,23    3,99      2,43
   II/2002                0,91     0,79    11,52     4,75    4,06      2,72
   III/2002               1,00     0,87    12,07     5,25    3,99      2,83
   IV/2002                0,83     0,72    11,09     4,30    4,15      2,64

   I/2003                 0,42     0,52     8,75     2,73    3,75      2,26
   II/2003                0,92     0,76    11,18     4,60    3,89      2,69

Vierteljahresdaten zu
Preisen von 1995

   I/2001                 0,58     0,72    11,36     4,11    4,45      2,80
   II/2001                1,06     0,93    13,38     5,88    4,42      3,08
   III/2001               1,16     1,03    13,97     6,54    4,24      3,19
   IV/2001                1,01     0,92    12,84     5,49    4,39      2,96

   I/2002                 0,57     0,67    10,23     3,65    3,98      2,60
   II/2002                0,99     0,87    12,27     5,34    4,03      2,90
   III/2002               1,08     0,96    12,84     5,88    3,96      3,01
   IV/2002                0,90     0,80    11,73     4,81    4,12      2,80

   I/2003                 0,45     0,58     9,15     3,06    3,69      2,40
   II/2003                0,98     0,84    11,78     5,13    3,82      2,83

Reale Veränderung gegen-
über dem Vorjahr in %

2000                     -7,1     -3,5    -10,6    -11,5   -12,3      -6,0
2001                     -7,6     -8,4    -11,2    -14,0   -10,5      -6,5
2002                     -7,1     -8,2     -8,7    -10,7    -8,0      -6,0
1. Halbjahr 2003         -8,3     -7,8     -7,0     -8,9    -6,2      -4,9

   I/2001               -14,9    -12,9    -13,8    -19,0   -12,0      -7,9
   II/2001               -6,5     -8,8    -11,5    -14,3   -10,9      -6,4
   III/2001              -5,8     -7,0    -10,3    -12,2   -10,2      -6,5
   IV/2001               -6,3     -5,5     -9,3    -11,7    -8,8      -5,4

   I/2002                -2,4     -6,8    -10,0    -11,2   -10,5      -7,3
   II/2002               -6,3     -5,8     -8,3     -9,3    -8,7      -5,9
   III/2002              -7,1     -6,9     -8,1    -10,1    -6,7      -5,7
   IV/2002              -10,6    -13,1     -8,7    -12,5    -6,1      -5,3

   I/2003               -20,2    -14,1    -10,6    -16,2    -7,3      -7,7
   II/2003               -0,7     -3,7     -4,0     -4,0    -5,2      -2,4

-------------------------------------------------------------------------------
(1) Einschließlich vorbereitender Baustellenarbeiten; entspricht dem
ehemaligen Bauhauptgewerbe (wobei Teilbereiche ausgegliedert wurden).
(2) Ehemaliges Ausbaugewerbe (um Teilbereiche erweitert).
(3) Fertigteilbau und Montagen, Bauplanung, Eigenleistungen der Investoren.
(4) Leistung der Bauwirtschaft (Betriebe im jeweiligen Gebiet) bereinigt um
den Transfersaldo (nach Lage der Baustellen) zwischen alten und neuen
Bundesländern.

Quelle: Berechnungen des DIW Berlin, gestützt auf die amtlichen Statistiken
zum Baugewerbe.

DIW Berlin 2003

===============================================================================
-------------------------------------------------------------------------------
Tabelle 4

Entwicklung und Vorausschätzung des Bauvolumens in Deutschland

-------------------------------------------------------------------------------
                                  2000     2001     2002    2003 (7) 2004 (7)

                                        In Mrd. Euro zu jeweiligen Preisen

Bauvolumen insgesamt (1)         275,29   263,16   251,51   245,3    241,1
   Alte Bundesländer             220,47   214,79   207,19   202,5    199,7
   Neue Bundesländer              54,82    48,37    44,33    42,8     41,4

                                              Indizes 1995 = 100

Preisentwicklung                   99,4     99,8    100,0   100,3    100,6
   Alte Bundesländer              100,7    101,3    101,4   101,5    101,7
   Neue Bundesländer               94,5     93,8     94,2    95,0     95,7

                                         In Mrd. Euro zu Preisen von 1995

Bauvolumen insgesamt (1)         276,93   263,62   251,40   244,5    239,7
   Alte Bundesländer             218,91   212,07   204,34   199,4    196,4
   Neue Bundesländer              58,01    51,54    47,07    45,1     43,3

Nach Baubereichen:

Wohnungsbau                      153,60   144,44   138,00   135,6    133,1
   Alte Bundesländer             127,55   122,27   118,42   117,1    115,9
   Neue Bundesländer              26,04    22,17    19,58    18,5     17,3

Wirtschaftsbau (2)                79,12    76,78    73,01    70,2     68,8
   Alte Bundesländer              60,12    59,28    56,66    54,4     53,2
   Neue Bundesländer              19,00    17,50    16,34    15,8     15,5

Öffentlicher Bau (3)              44,21    42,40    40,40    38,7     37,8
   Alte Bundesländer              31,24    30,53    29,26    27,9     27,3
   Neue Bundesländer              12,97    11,88    11,14    10,8     10,5

Nach Produzentengruppen:

Alte Bundesländer
   Baugewerbe Hoch- und
   Tiefbau (4)                    73,41    68,18    64,52    62,9     61,5
      Hochbaubereiche             49,30    45,07    42,29    41,4     40,5
      Tiefbaubereiche             24,11    23,12    22,23    21,6     21,0
   Bauinstallation, sonstiges
   Baugewerbe (5)                 81,54    81,09    78,79    76,4     74,9
   Übrige Bereiche (6)            63,96    62,80    61,02    60,1     60,1

Neue Bundesländer
   Baugewerbe Hoch- und
   Tiefbau (4)                    25,60    22,02    19,67    18,7     17,5
      Hochbaubereiche             15,54    12,72    11,05    10,3      9,4
      Tiefbaubereiche             10,06     9,30     8,62     8,4      8,1
   Bauinstallation, sonstiges
   Baugewerbe (5)                 19,55    17,50    16,10    15,2     14,4
   Übrige Bereiche (6)            12,87    12,03    11,30    11,1     11,3

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                                   2000     2001     2002   2003 (7) 2004 (7)

                                    Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

Bauvolumen insgesamt (1)           -1,7     -4,4     -4,4    -2,5     -1,7
   Alte Bundesländer                1,0     -2,6     -3,5    -2,3     -1,4
   Neue Bundesländer              -11,3    -11,8     -8,3    -3,4     -3,2

Preisentwicklung                    0,7      0,4      0,2     0,3      0,3
   Alte Bundesländer                1,0      0,6      0,1     0,1      0,2
   Neue Bundesländer               -0,8     -0,7      0,4     0,9      0,7

Bauvolumen insgesamt (1)           -2,4     -4,8     -4,6    -2,7     -2,0
   Alte Bundesländer                0,0     -3,1     -3,6    -2,4     -1,5
   Neue Bundesländer              -10,6    -11,2     -8,7    -4,2     -3,9

Nach Baubereichen:

Wohnungsbau                        -2,8     -6,0     -4,5    -1,7     -1,8
   Alte Bundesländer               -0,2     -4,1     -3,1    -1,1     -1,1
   Neue Bundesländer              -13,7    -14,9    -11,7    -5,4     -6,6

Wirtschaftsbau (2)                 -1,7     -3,0     -4,9    -3,8     -2,0
   Alte Bundesländer                0,8     -1,4     -4,4    -4,0     -2,1
   Neue Bundesländer               -9,0     -7,9     -6,6    -3,3     -1,7

Öffentlicher Bau (3)               -2,0     -4,1     -4,7    -4,2     -2,4
   Alte Bundesländer               -0,2     -2,3     -4,2    -4,5     -2,3
   Neue Bundesländer               -6,3     -8,4     -6,2    -3,5     -2,6

Nach Produzentengruppen:

Alte Bundesländer
   Baugewerbe Hoch- und
   Tiefbau (4)                     -0,4     -7,1     -5,4    -2,5     -2,3
      Hochbaubereiche              -0,2     -8,6     -6,2    -2,2     -2,0
      Tiefbaubereiche              -0,7     -4,1     -3,8    -3,0     -2,8
   Bauinstallation, sonstiges
   Baugewerbe (5)                   1,9     -0,6     -2,8    -3,0     -2,0
   Übrige Bereiche (6)             -1,8     -1,8     -2,8    -1,5      0,0

Neue Bundesländer
   Baugewerbe Hoch- und
   Tiefbau (4)                    -11,5    -14,0    -10,7    -4,8     -6,3
      Hochbaubereiche             -13,8    -18,1    -13,2    -6,6     -8,8
      Tiefbaubereiche              -7,6     -7,6     -7,3    -2,5     -3,3
   Bauinstallation, sonstiges
   Baugewerbe (5)                 -12,3    -10,5     -8,0    -5,5     -5,3
   Übrige Bereiche (6)             -6,0     -6,5     -6,0    -1,4      1,5

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(1) Nach Lage der Baustellen in den alten und neuen Bundesländern.
(2) Einschließlich Bahn und Post.
(3) Ohne Bahn und Post.
(4) Einschließlich vorbereitender Baustellenarbeiten (ehemaliges
Bauhauptgewerbe, ohne Fertigteilbau und andere ausgegliederte Teilbereiche).
(5) Entspricht dem ehemaligen Ausbaugewerbe, ergänzt um Sparten, die
vorwiegend aus dem Bauhauptgewerbe hinzugekommen sind.
(6) Verarbeitendes Gewerbe (Installationen, Montage- und Fertigbauten),
baubezogene Dienstleistungen, Außenanlagen und Eigenleistungen der
Investoren.
(7) Prognose.

Quelle: Berechnungen des DIW Berlin, gestützt auf die amtlichen Statistiken
zum Baugewerbe.

DIW Berlin 2003

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