Website Archive
| Wochenbericht des DIW Berlin 49/02 Beschäftigungsentwicklung im Euroraum: | |||
| Bearbeiter | Joachim Volz | ||
| Bis Mitte 2000 schien die konjunkturelle Erholung im Euroraum [1] sich zu festigen und in einen länger andauernden Aufschwung zu münden. Damit, so hoffte man, würde allmählich auch das Ziel der Vollbeschäftigung wieder näher rücken. Jedoch hat sich mit der markanten konjunkturellen Abschwächung in den vergangenen zwei Jahren auch die Arbeitsmarktentwicklung in der EWU spürbar eingetrübt und diese Hoffnungen zunichte gemacht. Die Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und ein frühzeitiges Bremsen der Geldpolitik haben das Wirtschaftswachstum in der EWU im Laufe des Jahres 2001 zum Stillstand gebracht und der positiven Veränderung von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit ein Ende gesetzt. Aufgrund unzureichender statistischer Angaben dürften die tatsächlichen Probleme eher noch unterzeichnet sein. Eine Analyse der jüngsten Arbeitsmarktentwicklung und ein Blick auf die mittelfristigen Perspektiven für das Wirtschaftswachstum geben keinen Anlass zur Hoffnung, in absehbarer Zeit eine befriedigende Beschäftigungssituation zu erreichen. Für die Wirtschaftspolitik sind Statistiken, die Informationen zur Beschäftigung und Arbeitslosigkeit liefern, von großer Bedeutung. Allerdings gibt es trotz vielfacher Bemühungen und Forderungen zur Verbesserung und Vergleichbarkeit auf internationaler, insbesondere europäischer Ebene immer noch zahlreiche Mängel und Lücken in der Statistik. [2] Arbeitsmarktdaten im Allgemeinen werden oft unzureichend erfasst, und in einigen Ländern fehlen bestimmte wichtige Datenreihen überhaupt - so etwa zur tatsächlichen durchschnittlichen Arbeitszeit je Erwerbstätigen. Zudem sind die Daten nur eingeschränkt vergleichbar; dies gilt vor allem für die jeweiligen Niveaus. [3] Vielfach ist es daher besser, die Entwicklung mithilfe von Indexwerten abzubilden. | |||
| Entwicklung der Arbeitsmarktindikatoren seit dem letzten Aufschwung Arbeitslosenquote und Zahl der Arbeitslosen | Wie Untersuchungen gezeigt haben, ist der Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Entwicklung der Arbeitslosigkeit eng. [4] Bei schwachem Wirtschaftswachstum lag die Arbeitslosenquote (standardisierte Quote nach den Berechnungen der OECD) im Zeitraum 1993 bis 1997 bei knapp 11 % (Abbildung 1). Nach 1997 sank die Arbeitslosenquote deutlich, bis auf 8 % im Durchschnitt des Jahres 2001. Seit ihrem Tiefpunkt im Jahre 2001 sind allerdings Arbeitslosenquote und Arbeitslosenzahl sowohl im Euroraum insgesamt als auch in den meisten Ländern wieder leicht gestiegen. Am Ende dieses Jahres dürfte die Quote bereits wieder bei rund 8 1/2 % liegen. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt folgt damit der Abschwächung des Wirtschaftswachstums, das sich schon von 2000 auf 2001 mehr als halbierte und in diesem Jahr noch einmal um fast die Hälfte geringer ausfallen wird (Tabelle 1). | ||
| Erwerbstätige und offene Stellen |
Bei spürbarer Zunahme der Zahl der Erwerbstätigen seit 1994 blieb die Erwerbsquote annähernd gleich; hierin spiegelt sich auch wider, dass die Erwerbsbevölkerung in dieser Zeit um etwa ein halbes Prozent pro Jahr gestiegen ist. Besonders stark nahm die Erwerbstätigenzahl in Ländern mit einem kräftigen Wirtschaftswachstum zu. Unter den kleineren Ländern waren dies vor allem Irland und Spanien, unter den größeren Frankreich (Tabelle 2). Insgesamt verlief die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen annähernd spiegelbildlich zu jener der Arbeitslosenquote, wobei die Zahl der Arbeitslosen 2001 nur noch wenig sank. Bei unverändertem Arbeitsvolumen in Stunden ging die durchschnittlich je Erwerbstätigen gearbeitete Zeit zurück. Der Abbruch der Aufwärtsbewegung zeigt sich auch bei der Entwicklung der Zahl der offenen Stellen (Abbildung 2), die ein wichtiger Indikator für die Anspannung am Arbeitsmarkt ist. Zwar sind die Daten in diesem Bereich besonders lückenhaft und nicht für alle Länder gleichermaßen vorhanden. Jedoch scheint hier der Umschwung noch früher, nämlich schon um das Jahr 2000, stattgefunden zu haben. Damit bestätigt sich, dass die Entwicklung der Zahl der offenen Stellen bzw. der Vakanzenquote (Verhältnis der Zahl der offenen Stellen zur Zahl der Erwerbspersonen) als Frühindikator für die Arbeitsmarktentwicklung dienen kann. In fast allen Ländern übersteigt die Zahl der Arbeitslosen in der Regel deutlich die Zahl der angebotenen offenen Stellen. Niedrige Vakanzenquoten in einer Größenordnung von 1 % - wie in den meisten europäischen Ländern - bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit deuten darauf hin, dass angebotene und nachgefragte Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt nicht wesentlich auseinander klaffen. Eine Ausnahme bildeten hier zuletzt die Niederlande, wo in den beiden letzten Jahren die Vakanzenquote mit 2 1/2 % ebenso hoch war wie die Arbeitslosenquote. Offensichtlich besteht hier ein deutlicher Arbeitskräftemangel oder zumindest ein teilweiser "mismatch" von Qualifikationen. Darauf weisen auch verstärkte Preissteigerungen hin. Bildlich kann die Entwicklung des Zusammenhangs von Vakanzenquoten und Arbeitslosenquoten für eine Reihe von Ländern [5] für den Zeitraum 1991 bis 2001 grosso modo mit einer Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn beschrieben werden (Abbildung 3). Stieg zu Beginn der 90er Jahre zunächst die Arbeitslosenquote bei wenig veränderter Vakanzenquote zumeist rasch, so erhöhten sich seit Mitte des Jahrzehnts die Vakanzenquoten bei in der Regel kaum verringerter Arbeitslosigkeit. Ende der 90er Jahre nahm die Vakanzenquote zwar noch zu, die Arbeitslosigkeit aber deutlicher ab, und im Jahre 2002 schließlich werden die Vakanzenquoten wieder kleiner sein oder nur geringfügig steigen, obwohl die Arbeitslosenquote - wenigstens im Jahresdurchschnitt - noch leicht sinken wird. Auch in diesem Bild erweist sich die Vakanzenquote eher als die Arbeitslosigkeit als ein Frühindikator: Der Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskräften geht Entlassungen deutlich voraus. | ||
| Arbeitsvolumen | Mit der Zunahme flexibler Arbeitszeitformen verliert eine weitgehend feste Wochenarbeitszeit zunehmend an Bedeutung. Dies führt zu einer teilweisen Entkoppelung der Entwicklung der Erwerbstätigenzahl von der des Arbeitsvolumens, das den gesamten Einsatz des Faktors Arbeit in Stunden wiedergibt: Von 1993 bis 2001 ist die Zahl der Erwerbstätigen um 9,5 % und damit um rund 50 % schneller gewachsen als das Arbeitsvolumen in Stunden (Abbildung 4), d. h. die durchschnittlich pro Jahr gearbeitete Stundenzahl ging merklich zurück. Dabei stieg der Anteil der Teilzeitbeschäftigten im Euroraum sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen in den 90er Jahren deutlich. [6] Bei der volkswirtschaftlichen Analyse kann damit die Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen nicht mehr als geeigneter Indikator für die beschäftigungspolitische Performance gelten. Nimmt man das Arbeitsvolumen als Maßstab, können sich so in der Öffentlichkeit wahrgenommene "Beschäftigungswunder" stark relativieren. [7] Insofern ist es auch methodisch sinnvoller, den Zusammenhang zwischen Wachstum und Arbeitsvolumen zu messen und nicht den zwischen Wachstum und Erwerbstätigenzahl. Dies geschieht, indem die so genannte Beschäftigungselastizität, d. h. die Reaktion des Arbeitsvolumens auf eine Veränderung des Wachstums, ermittelt wird. | ||
| Wirtschaftliche Perspektiven und Arbeitsmarkt |
Untersuchungen für die EWU-Länder zur Entwicklung der Beschäftigungselastizität seit 1991 haben zweierlei gezeigt: Zum einen ist die Beschäftigung (gemessen in Arbeitsstunden) tatsächlich in starkem Maße wachstumsabhängig. Zum anderen ist die Beschäftigungsschwelle - also das Wachstum, das erforderlich ist, um die am Arbeitsvolumen insgesamt gemessene Beschäftigung zu erhöhen - abhängig von der Nachhaltigkeit der Konjunktur und vom jeweiligen Muster des Wirtschaftswachstums oder auch von strukturellen Gegebenheiten. Insbesondere hat sich gezeigt, dass bei gefestigtem Aufschwung mit sicheren Absatzerwartungen auch im Euroraum eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktlage erreicht werden kann. Dies schlägt sich in einer relativ hohen Beschäftigungselastizität nieder. In diesem Falle ist das Wachstum im Euroraum nicht zwangsläufig zu wenig beschäftigungsintensiv. [8] Mit der Entwicklung im Jahre 2001, als das Arbeitsvolumen nach drei Jahren des Aufschwungs am Arbeitsmarkt bei einem Wirtschaftswachstum von rund 1 1/2 % annähernd stagnierte, dürfte kurzfristig die Untergrenze für die Beschäftigungsschwelle markiert worden sein. Für Deutschland haben ökonometrische Untersuchungen für die zweite Hälfte der 90er Jahre eine mittelfristige Beschäftigungsschwelle von 2,0 % ergeben; für frühere Untersuchungsperioden lag die Schwelle mit Werten von über 5 % noch deutlich höher. [9] Auch wenn sich, wie die Untersuchungen zeigen, die Beschäftigungsintensität nicht linear zum Wirtschaftswachstum entwickelt, kann man für den Euroraum eine spürbare Entspannung am Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren wohl nur bei einem Wachstum von deutlich über 2 % erwarten, und dies auch nur, wenn sich ein Aufschwung gefestigt hat. Wie hat sich nun die Arbeitselastizität, also die Veränderung des Arbeitsvolumens im Verhältnis zur Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts, in den letzten Jahren entwickelt? Auch wenn wegen der unzureichenden Erfassung der durchschnittlichen Arbeitszeit eine gewisse Vorsicht bei der Interpretation der Ergebnisse angebracht ist und die Zeiträume - sowohl der Zeitraum der Festigung des Aufschwungs 1998/1999 als auch der der "Umschwungsperiode" von 2000 auf 2001 - relativ kurz sind, so lassen sich doch einige Aussagen ableiten. Nachdem die Arbeitselastizität im Zeitraum 1993 bis 1997 für den Euroraum insgesamt bei etwas über null lag [10] - das Wirtschaftswachstum also so schwach war, dass es kaum zu einer Zunahme des Arbeitsvolumens kam -, nahm die Elastizität im Aufschwung 1998/1999 um mehr als einen halben Prozentpunkt zu (Abbildung 5). Und obwohl im Jahre 2000 in einigen Ländern das Wirtschaftswachstum noch halbwegs "befriedigend" war, war die konjunkturelle Abschwächung 2000/2001 doch so stark, dass die Arbeitselastizität wieder auf den Wert von Mitte der 90er Jahre, nämlich knapp über null, zurückfiel. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt brach damit zu einer Zeit ab, als er gerade zu greifen begonnen hatte. Von besonderem Gewicht für den Arbeitsmarkt im Euroraum ist, dass gerade in den beiden größten Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich, die unter erheblichen Wachstumsproblemen leiden, die Elastizitäten deutlich negativ geworden sind. Auch Finnland weist eine besonders schlechte Entwicklung der Arbeitselastizität auf, während sich Irland, Luxemburg, Spanien und auch Italien relativ gut gehalten haben. In diesen Fällen spielt teilweise eine Rolle, dass der konjunkturelle Verlauf hier in den Jahren 2000 und 2001 noch günstiger war. Diese Unterschiede dürften sich aber inzwischen weitgehend eingeebnet haben. So spricht vieles - auch die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen - dafür, dass sich für die EWU insgesamt bereits in diesem Jahr eine negative Arbeitselastizität ergibt. Nachdem es 2000 im Euroraum immerhin noch zu einem Wirtschaftswachstum von 3 1/2 % gekommen war, ging die Rate 2001 auf rund 1 1/2 % zurück; in diesem Jahr wird sie voraussichtlich auf nur noch rund 3/4 % sinken. Die jüngsten Prognosen lassen erwarten, dass es auch im nächsten Jahr allenfalls eine Rückkehr zu einem schwachen Wachstum - etwa wie im Jahre 2001, also rund 1 1/2 % - geben wird. [11] Da dieser Wert noch unterhalb der Erfahrungswerte für die Beschäftigungsschwelle liegt, dürfte die Arbeitslosigkeit 2003 nicht nur nicht zurückgehen, sondern weiter steigen. Die Unterbeschäftigung hält an.
Bei den gegenwärtigen weltwirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Euroraum sind die mittelfristigen Aussichten auf ein die Beschäftigung stimulierendes Wachstum mit einer Annäherung an einen befriedigenden Beschäftigungsstand ungünstig. Während die Lohnentwicklung im Euroraum etwa dem verteilungsneutralen Referenzwert [12] entspricht (Abbildung 6), hat die Geldpolitik auf die schlechte Wirtschaftsentwicklung zu spät und unzureichend reagiert. Die Finanzpolitik ist allenfalls leicht expansiv oder - wie vor allem in Deutschland - sogar deutlich restriktiv und wirkt insgesamt eher prozyklisch. [13] Es besteht die Gefahr, dass das In-Gang-Setzen des Motors für mehr Beschäftigung und weniger Arbeitslosigkeit, nämlich ein stabiles Wirtschaftswachstum auf höherem Niveau, nicht nachhaltig genug betrieben wird.
| ||
-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Wirtschaftliche Indikatoren für den Euroraum
Veränderung in % gegenüber dem Vorjahr
-------------------------------------------------------------------------------
1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 Index
(1) 2002
1997
= 100
Brutto-
inlandsprodukt 1,4 -0,9 2,3 2,3 1,4 2,3 2,9 2,8 3,5 1,4 0,8 111,9
Inlandsnachfrage
Privater
Konsum 2,0 -0,9 1,3 1,8 1,6 1,6 3,0 3,5 2,5 1,8 0,5 111,9
Staatskonsum 2,9 1,4 1,1 0,6 1,7 1,3 1,4 1,9 1,9 1,9 1,8 109,2
Anlage-
investitionen 0,1 -6,4 2,3 2,6 1,3 2,4 5,2 5,9 4,8 -0,7 -2,1 113,6
Exporte 3,1 0,8 9,0 7,8 4,5 10,4 7,4 5,3 12,7 2,6 0,6 131,5
Importe 3,2 -4,1 8,4 7,6 3,3 9,0 10,0 7,4 11,2 1,3 -1,0 131,7
Erwerbstätige -0,9 -1,7 -0,2 0,6 0,5 0,8 2,0 2,0 2,2 1,4 0,4 108,1
Erwerbsbevölkerung 0,0 0,0 0,5 0,3 0,8 0,9 1,2 1,1 1,2 0,8 0,7 105,2
Lohnstückkosten 4,8 3,4 0,2 1,6 1,5 0,5 0,1 1,0 1,3 2,6 2,0 107,1
Verbraucherpreise
(HVPI) 3,8 3,3 2,8 2,6 2,2 1,7 1,1 1,1 2,3 2,6 2,2 109,7
Arbeitslosenquote
(2) (in %) . 10,2 10,8 10,6 10,8 10,8 10,2 9,3 8,4 8,0 8,3 x
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Schätzungen.
(2) Standardisiert.
Quellen: OECD; EZB; Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2002
===============================================================================
|
-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2
Arbeitslosenquote, Erwerbstätige und Arbeitsvolumen in den Ländern der EWU
1991 bis 2001
-------------------------------------------------------------------------------
1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001
Arbeitslosenquote (1) in %
Belgien 6,4 7,1 8,6 9,8 9,7 9,5 9,2 9,3 8,6 6,9 6,6
Deutschland 4,2 6,4 7,7 8,2 8,0 8,7 9,7 9,1 8,4 7,7 7,7
Finnland 6,6 11,6 16,4 16,8 15,2 14,5 12,6 11,4 10,2 9,8 9,2
Frankreich 9,1 10,0 11,3 11,8 11,4 11,9 11,8 11,4 10,7 9,3 8,6
Griechenland . 7,9 8,6 8,9 9,2 9,6 9,8 10,9 11,9 11,1 10,5
Irland 14,7 15,4 15,6 14,3 12,3 11,7 9,9 7,5 5,6 4,2 3,8
Italien 8,5 8,7 10,1 11,0 11,5 11,5 11,6 11,7 11,3 10,4 9,4
Luxemburg 1,6 2,1 2,6 3,2 2,9 2,9 2,7 2,7 2,4 2,3 2,0
Niederlande 5,5 5,3 6,2 6,8 6,6 6,0 4,9 3,8 3,2 2,8 2,4
Österreich . . 4,0 3,8 3,9 4,4 4,4 4,5 4,0 3,7 3,6
Portugal 4,2 4,3 5,6 6,9 7,3 7,3 6,8 5,2 4,5 4,1 4,1
Spanien 13,2 14,9 18,6 19,8 18,8 18,1 17,0 15,2 12,8 11,3 10,7
EWU . . 10,2 10,8 10,6 10,8 10,9 10,2 9,3 8,4 8,0
Erwerbstätige,
Index 1993 = 100
Belgien 101,2 100,7 100,0 99,6 100,3 100,7 101,5 102,7 104,2 105,8 107,0
Deutschland 102,9 101,4 100,0 99,8 100,0 99,7 99,6 100,7 101,9 103,7 104,2
Finnland 114,8 106,5 100,0 99,2 101,4 102,8 104,9 107,4 111,0 112,9 114,5
Frankreich 102,0 101,3 100,0 100,4 101,2 101,5 102,1 103,8 106,0 108,7 110,4
Griechenland 97,8 99,2 100,0 101,9 102,8 102,4 101,8 106,1 105,2 104,9 104,8
Irland 98,0 98,5 100,0 103,2 108,3 112,6 116,6 128,6 136,6 143,0 147,2
Italien 104,3 103,2 100,0 98,4 97,8 98,3 98,6 99,7 100,9 102,8 104,9
Luxemburg 100,1 100,3 100,0 100,8 101,7 102,7 103,9 105,9 108,7 111,7 114,6
Niederlande 97,7 99,3 100,0 99,9 102,3 104,4 108,0 111,5 114,9 117,5 119,7
Österreich 100,4 100,6 100,0 99,9 99,9 99,2 99,8 100,5 101,7 102,2 102,5
Portugal 101,1 102,1 100,0 99,9 99,3 99,9 101,7 104,3 106,2 108,1 109,8
Spanien 106,2 104,3 100,0 99,3 101,8 104,4 107,9 112,3 118,5 125,0 129,7
EWU 102,7 101,8 100,0 99,8 100,4 100,9 101,7 103,7 105,7 108,1 109,5
Arbeitsvolumen (in Stunden),
Index 1993 = 100
Belgien . . 100,0 100,2 101,5 101,1 102,1 103,6 101,2 101,3 102,3
Deutschland . . 100,0 99,8 98,7 98,9 98,2 98,9 99,4 100,1 99,3
Finnland . . 100,0 101,4 103,4 105,4 109,2 111,3 114,7 117,0 116,0
Frankreich . . 100,0 99,7 99,7 99,7 99,5 101,6 103,2 105,4 103,2
Griechenland . . 100,0 101,2 101,9 101,1 100,6 104,4 104,7 103,3 103,2
Irland . . 100,0 102,5 107,5 111,9 113,4 119,3 124,7 130,3 132,8
Italien . . 100,0 98,4 97,5 98,3 98,1 98,5 99,5 101,2 102,2
Luxemburg . . 100,0 101,3 103,4 105,4 107,7 111,4 117,3 122,3 123,0
Niederlande . . 100,0 99,3 101,7 103,4 106,9 109,3 110,9 116,5 115,7
Österreich . . 100,0 103,7 104,6 103,5 103,9 103,2 104,1 105,6 105,0
Portugal . . 100,0 98,9 99,1 99,4 98,8 101,6 102,3 103,0 102,0
Spanien . . 100,0 98,6 101,0 103,4 106,5 112,2 117,2 123,6 128,3
EWU (2) . . 100,0 99,6 99,7 100,3 100,6 102,5 104,0 106,2 106,3
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Standardisiert.
(2) Gewichtet mit der Zahl der Erwerbstätigen.
Quellen: OECD; Eurostat; Schätzungen und Berechnungen des DIW Berlin.
DIW Berlin 2002
===============================================================================
| |
| © 49/02 |

Diese Seite empfehlen