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| Wochenbericht des DIW Berlin 50/01 EWU: Weiterhin Wachstumsschwäche, aber keine Rezession | |||
| Bearbeiter | Kirsten Lommatzsch Katja Rietzler | ||
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| Nach Berechnungen des DIW Berlin hat sich das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum im dritten Quartal 2001 um 1,4 % gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres erhöht. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal beträgt die Erhöhung saisonbereinigt knapp 0,2 %, was einer laufenden Jahresrate von 0,75 % entspricht. Im Euroraum konnte somit die Wachstumsschwäche, die in der zweiten Jahreshälfte 2000 begonnen hat, noch nicht überwunden werden. Die derzeitige Situation lässt sich nicht als Rezession bezeichnen. Dies ist erst dann der Fall, wenn für mindestens zwei aufeinander folgende Quartale negative Wachstumsraten bei einer Unterauslastung registriert werden. Stützend wirkte vor allem die stabile Entwicklung des privaten Konsums. Insbesondere bei den Investitionen, jedoch auch bei der Entwicklung der Exporte, zeigen sich deutliche Spuren der weltweiten konjunkturellen Verlangsamung und der ausgeprägten Unsicherheit im Hinblick auf die künftige Entwicklung. Als Wachstumsstütze für den Euroraum erwies sich im dritten Quartal der Konsum. Die Nachfrage der privaten Haushalte nahm saisonbereinigt mit einer laufenden Jahresrate von gut 1,5 % zu. Dieser Anstieg ist zwar stärker als der des Bruttoinlandsprodukts, erfüllt aber keineswegs die Erwartung, dass der private Konsum nach den Steuerreformen, die es in zahlreichen Ländern gegeben hat, den Wachstumsmotor bildet. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass es aufgrund der stark gestiegenen Ölpreise im vergangenen Jahr und auch in den ersten Monaten dieses Jahres sowie der hohen Lebensmittelpreise als Folge der Tierseuchen zu einem kräftigen Entzug an Kaufkraft gekommen ist. Zum anderen gehen nunmehr auch von dem sich eintrübenden Konsumentenvertrauen und dem verlangsamten Beschäftigungsaufbau negative Einflüsse auf den privaten Verbrauch aus. Die öffentliche Nachfrage wirkt bislang stabilisierend. Infolge der Konsolidierungsverpflichtungen kann sie allerdings nicht im Sinne eines antizyklischen Puffers eingesetzt werden, sondern dürfte allenfalls über die automatischen Stabilisatoren die Konjunktur stützen. | |||
| Weltwirtschaftliche Abschwächung beeinträchtigt Vertrauen |
Die konjunkturelle Verlangsamung begann schon in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres, als der starke Anstieg des Ölpreises die Nachfrage der privaten Konsumenten und die Investitionsneigung der Unternehmen gedämpft hat. Verstärkt wurde der Abschwung aber durch die Entwicklung in den USA, die ungünstiger war als erwartet und nun sogar in eine Rezession mündete. Eine derart rasche und kräftige Reaktion der europäischen Volkswirtschaften auf die Abschwächung in den USA ist nicht unmittelbar einer verringerten Nachfrage zuzuschreiben, denn die Exporte in die USA steigen weiterhin. Die Handelsbilanz des Euroraums gegenüber den USA ist nach wie vor positiv (25 Mrd. Euro von Januar bis September 2001). Die starke Eintrübung in Europa ebenso wie die weltwirtschaftliche Abschwächung, die sich - anders als üblich - fast gleichzeitig in allen Ländern niederschlägt, sind wohl einem Wirkungskanal zuzuschreiben, der mit der globaleren Ausrichtung und Vernetzung der Unternehmen zusammenhängt. Veränderte Wachstumsaussichten in einer Region können aufgrund der weltweiten Ausrichtung großer Unternehmen zu Anpassungen in der Produktion und in der Investitionstätigkeit auch an anderen Standorten führen. Eintrübungen des Vertrauens in den USA führen nicht nur dort zu Anpassungsreaktionen, sondern auch in den verbundenen Unternehmen in Europa - und zwar rascher, als es die aktuellen Handelsströme erwarten lassen. Zusätzlich kann auch eine Rolle spielen, dass die Entwicklung des Informations- und Kommunikationssektors (IT-Sektor), die eine Wachstumsstütze des Aufschwungs in den USA war, als übersteigert angesehen werden muss. Nun stellt sich zunehmend heraus, dass hier viele Investitionen getätigt worden waren, deren Rentabilität überschätzt wurde. Nachdem es in den USA im Verlauf des vergangenen Jahres zu einem Platzen der "IT-bubble" gekommen ist, werden die Überkapazitäten jetzt abgebaut. Es überrascht nicht, dass dies auch Folgen für das erwartete Wachstum dieser Branche in anderen Kontinenten und für den Anpassungsdruck hat, dem die Unternehmen in Europa ausgesetzt sind. | ||
| Europäische Investitionsschwäche hat auch hausgemachte Gründe |
Auch wenn die veränderten Wirtschaftsbeziehungen sowie die Schwäche im IT-Sektor möglicherweise dazu beitragen, dass die derzeitige Verlangsamung stärker ist, als zu Beginn des Jahres erwartet worden war, so dürfen die damals diagnostizierten Faktoren nicht aus den Augen verloren werden. Neben den schon erwähnten Kaufkrafteinbußen war dies die über lange Zeit geringe Bereitschaft der EZB, auf die konjunkturelle Verlangsamung mit einer Zinssenkung zu reagieren. Zudem hatten sich zum Ende des vergangenen Jahres die Gewinnspannen der Unternehmen stark verringert, als die Ölpreise zunächst hohe Kosten verursachten und die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen vergleichsweise ungünstig waren. Zusätzlich verstärkt worden ist der Vertrauenseinbruch durch die terroristischen Anschläge im September und die damit verbundenen negativen Folgen für den Welthandel im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen und den steigenden Transport- und Transaktionskosten. Die vorgenannten Gründe können die Erklärung dafür sein, dass der derzeitige Abschwung in Europa durch einen starken Einbruch bei den Investitionen gekennzeichnet ist. Bei den Investitionen in Ausrüstungen werden seit dem vierten Quartal des vergangenen Jahres negative Raten ausgewiesen, und dieser Abschwung hat sich bis zum dritten Quartal kontinuierlich verstärkt. Damit wurde ein seit 1993 währender Wachstumsprozess der Ausrüstungsinvestitionen drastisch beendet (Abbildung 1). Im dritten Quartal haben die Ausrüstungsinvestitionen saisonbereinigt in laufender Jahresrate um knapp 6 % abgenommen. Im dritten Quartal 2001 waren erstmals seit 1993 auch die Veränderungsraten im Vorjahresvergleich rückläufig. Die Ausrüstungsinvestitionen sanken danach um 2,5 %. Bei den Investitionen im Bausektor war die Entwicklung zwar ebenfalls abwärts gerichtet, aber nicht so ausgeprägt wie bei den Ausrüstungsinvestitionen. Bauinvestitionen sind sowohl im Vorquartals- als auch im Vorjahresvergleich seit Beginn des Jahres rückläufig. Dies ist weiterhin vor allem auf die schon länger anhaltende Bauschwäche in Deutschland zurückzuführen. Die Bauinvestitionen expandierten aber auch in den anderen Ländern nur verhalten. Insgesamt sind die Anlageinvestitionen im dritten Quartal saisonbereinigt und auf laufende Jahresraten gerechnet um knapp 3,5 % geschrumpft. | ||
| Positiver Außenbeitrag Zeichen der konjunkturellen Schwäche |
Im Zuge der weltweiten Abkühlung hat der Export im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich schwächer expandiert. Nach einem Rückgang der Exporte im ersten Quartal 2001 um 0,8 % gegenüber dem Vorquartal und einer Stagnation im zweiten Quartal sind die Lieferungen an Länder außerhalb des Euroraums im dritten Quartal wieder um 0,4 % gestiegen. Gleichzeitig verzeichnen die Importe neuerlich einen Rückgang. Deren Entwicklung ist durch die schwache Konsumnachfrage und eine starke Importabhängigkeit der Exporte bestimmt. Der Außenbeitrag bleibt somit weiterhin positiv. Dies ist bei dem gegebenen weltwirtschaftlichen Umfeld jedoch ein Ausdruck der konjunkturellen Schwäche und nicht als Wachstumsimpuls für die Volkswirtschaft zu werten. In Wachstumsbeiträgen betrachtet wurde das Wachstum von 0,2 % fast vollständig durch den Außenbeitrag gedeckt. Von der inländischen Nachfrage ging kaum ein Impuls aus, dem positiven Einfluss des privaten und öffentlichen Konsums (+0,35 %) stand bei den Investitionen (Anlage- und Lagerinvestitionen) ein ähnlich hoher negativer Beitrag gegenüber. | ||
| Beschäftigungsaufbau verlangsamt | Im Gefolge der konjunkturellen Eintrübung ist auch der Abbau der Arbeitslosigkeit zum Stillstand gekommen. Die Arbeitslosenrate lag im September 2001 bei 8,3 %, sie hat sich damit seit Beginn des Jahres kaum verändert. Es ist bemerkenswert, dass der Anstieg der Arbeitslosenzahlen - verglichen mit der starken Verlangsamung in der Wirtschaftstätigkeit - bislang moderat blieb. Allerdings ist die Zahl der Arbeitslosen ein nachlaufender Indikator, so dass ausgeprägtere Anpassungen in der Beschäftigung wohl erst zum Ende des Jahres und zu Beginn des nächsten Jahres zu erwarten sind. Die Beschäftigungsausweitung hat sich deutlich verlangsamt. Nachdem im dritten Quartal des Jahres 2000 die Zahl der Beschäftigten noch gut 2 % über dem Wert im gleichen Quartal des Vorjahres lag, war die Zunahme mit 1,5 % im zweiten Quartal 2001 und 1,4% im dritten Quartal 2001 deutlich geringer. | ||
| Inflationsraten sinken |
Von der Preisentwicklung gehen derzeit keine Stabilitätsgefahren aus. Nach den Preisschüben zu Ende des vergangenen Jahres (Ölpreise) und im Frühjahr 2001 (Lebensmittel) sinken die Inflationsraten im Euroraum seit Mai, als mit 3,4 % im Vorjahresvergleich der stärkste Preisauftrieb verzeichnet wurde. Nach vorläufigen Zahlen von Eurostat betrug die Erhöhung des harmonisierten Verbraucherpreisindex im Euroraum im November 2001 nur noch 2,1%. Die vergleichsweise rasche Verringerung der Inflationsraten seit Mitte des Jahres ist der schwachen Nachfrage und der nach wie vor moderaten Lohnentwicklung zuzuschreiben. Entlastend wirkten in den vergangenen Monaten auch die stark sinkenden Preise für Kraft- und Heizstoffe. Die Verlangsamung in der Preisentwicklung zeigt sich auch in der Entwicklung der Deflatoren. Nach einem Anstieg des BIP-Deflators von über 0,7% gegenüber dem Vorquartal in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres zeigt sich im dritten Quartal nur noch ein Anstieg von knapp 0,3 %. Stärker als der BIP-Deflator ist der Deflator des privaten Konsums gestiegen, während der Deflator der Exporte deutlich negative Werte angenommen hat (-0,3%). Nach Berechnungen des DIW Berlin stiegen die Lohnstückkosten im dritten Quartal 2001 um 2,8 % gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres. Dies ist vor allem auf die konjunkturell bedingt schwache Produktivitätsentwicklung zurückzuführen, da die Beschäftigtenentwicklung bislang nur wenig auf die Verlangsamung des Wachstums reagiert hat. | ||
| Stärke des konjunkturellen Rückgangs von Land zu Land unterschiedlich |
Die erheblichen Unterschiede, die zwischen den einzelnen Ländern im Hinblick auf die Stärke der konjunkturellen Abschwächung bestehen, sind durch den Grad der Außenhandelsabhängigkeit der einzelnen Volkswirtschaften bedingt. So spüren die kleinen, offenen Volkswirtschaften wie Finnland und die Niederlande die von der Weltwirtschaft derzeitig ausgehenden negativen Impulse besonders drastisch. Hier wurde das über mehrere Jahre anhaltende robuste Wachstum abrupt gestoppt: Beide Länder verzeichneten deutlich negative Wachstumsraten in einzelnen Quartalen des Jahres 2001. Wegen seiner höheren Exportabhängigkeit ist Deutschland stärker betroffen als die zweitgrößte Volkswirtschaft des Euroraums, Frankreich. Der Offenheitsgrad Deutschlands liegt nennenswert über dem von Frankreich. Während der Anteil der Exporte am BIP für Deutschland im Jahre 2000 bei 33 % lag, waren es dort nur 29 %. Außerdem ist von Bedeutung, in welchem Ausmaß die Industrie, und hier im Speziellen die Investitionsgüterindustrie und die IT-Industrie, zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Wieder zeigt sich, dass die Konjunkturabschwächung in Ländern mit höherem Beitrag der IT-Branche zur Industrieproduktion und zum BIP stärker ausfällt. So hat es in Finnland, in dem über 18 % des verarbeitenden Gewerbes der IT-Industrie zuzurechnen sind, den stärksten Einbruch der Industrieproduktion und auch den stärksten Einbruch im gesamtwirtschaftlichen Wachstum gegeben (Abbildungen 2 und 3). | ||
| Keine Rezession | Vergleicht man die derzeitige Wachstumsabschwächung mit entsprechenden Phasen in den 90er Jahren, so stellt man fest, dass der derzeitige Abschwung nicht als Rezession bezeichnet werden kann. Er hat bislang noch nicht die Ausmaße des Abschwungs der Jahre 1992 und 1993 erreicht. Wie die Abbildung 1 zeigt, nahm das BIP für den Euroraum vom zweiten Quartal 1992 bis zum ersten Quartal 1993 ab, also über vier Quartale. Hingegen zeichnet sich ab, dass der derzeitige Abschwung stärker ist als der nach der Asienkrise 1998. Damals war die Abschwächung überwiegend auf die Entwicklung des Außenbeitrags zurückzuführen, während von der inländischen Nachfrage stabilisierende Impulse ausgingen. Derzeit spielt zwar das starke Nachlassen der Exporte auch eine Rolle. Wegen der erheblichen Verlangsamung des Welthandels und der starken Unsicherheit in der Einschätzung zukünftiger Märkte fällt der Export als Wachstumsmotor aus. Die derzeitigen Wachstumseinbußen sind jedoch in stärkerem Maße auf die inländische Nachfrage, und hier insbesondere auf die Entwicklung der Investitionen, zurückzuführen. Anders als in der Rezession 1992/1993 wird derzeit das gesamtwirtschaftliche Wachstum durch den privaten Konsum - wenngleich schwach - gestützt, nicht zuletzt durch die Steuerreformen in vielen Ländern. | ||
| Ausblick |
Wenig deutet im Moment auf eine rasche Überwindung der Wachstumsschwäche hin. Der Euro-Wachstumsindikator von acht führenden europäischen Wirtschaftsforschungsinstituten [1] signalisiert auf eine weitere Abschwächung hin, mit einem Wachstum von jeweils 0,7 % im vierten Quartal 2001 und im ersten Quartal 2002 gegenüber dem jeweiligen Quartal im Vorjahr (Abbildung 4). Auf eine solche Entwicklung weisen auch die Vertrauensindikatoren hin. Sowohl das Vertrauen in der Industrie als auch das der Konsumenten verschlechtern sich derzeit von Monat zu Monat (Abbildung 5). Eine konjunkturelle Erholung ist wohl erst dann zu erwarten, wenn es zu einer durchgreifenden wirtschaftlichen Belebung in den USA kommt. | ||
| Kasten - Zur Berechnung der vierteljährlichen VGR für die Europäische Währungsunion |
Unlängst hat Eurostat seine erste Schätzung für die Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts für den Euroraum bis zum dritten Quartal veröffentlicht. Von daher ist die Frage berechtigt, warum das DIW Berlin noch eine eigene Schätzung durchführt. Für die Fortführung der Berechnungen sprechen im Wesentlichen drei Gründe: - Eurostat veröffentlicht keine Untergliederung der Bruttoanlageinvestitionen. Gerade bei der aktuellen Investitionsschwäche ist eine Trennung nach Ausrüstungsinvestitionen und Bauinvestitionen besonders wichtig. - Eurostat rechnet die Reihen zu konstanten Preisen mit dem Durchschnittskurs von 1995 um, während die vierteljährlichen Reihen zu jeweiligen Preisen zum jeweils gültigen Wechselkurs konvertiert werden. Diese Vorgehensweise bewirkt, dass die Deflatoren bis 1999 durch Wechselkurseffekte verzerrt werden. - Die Eurostat-Aggregate werden aus nationalen VGR-Reihen gebildet, die mit unterschiedlichen Verfahren saisonbereinigt wurden. Eine Kalenderbereinigung wurde nur für einen Teil der Länder durchgeführt. Das DIW hat mit seiner aktuellen Schätzung den Versuch unternommen, für die drei genannten Probleme eine Lösung zu finden. Ausgehend von den Ursprungswerten für die einzelnen Länder und Aggregate wurden die unbereinigten Reihen für den Euroraum geschätzt. Dabei lagen für Deutschland, Frankreich und die Niederlande bereits offizielle VGR-Daten für das dritte Quartal sowie erste vorläufige Schätzungen des Bruttoinlandsprodukts für Italien und Belgien vor. Diese wurden durch Schätzungen des DIW Berlin auf der Basis von aktuellen Konjunkturindikatoren ergänzt. Die detaillierten Daten für die Investitionen waren für die meisten Länder für denselben Zeitraum verfügbar wie die übrigen VGR-Daten. Für die Niederlande musste jedoch das dritte Quartal geschätzt werden, da nur die Bruttoanlageinvestionen insgesamt veröffentlicht worden waren. Für Belgien wurde eine Trennung nach Bau- und Ausrüstungsinvestitionen für den gesamten Zeitraum seit dem ersten Quartal 2000 anhand von Indikatoren sowie der Entwicklung der Bruttoanlageinvestitionen insgesamt vorgenommen. Im Gegensatz zur Vorgehensweise von Eurostat sind sowohl die nominalen als auch die realen Reihen mit den unveränderlichen Euro-Umrechnungskursen der jeweiligen Länder konvertiert worden. Dadurch ergeben sich für den Euroraum Deflatoren, die einem gewogenen Durchschnitt der nationalen Deflatoren mit variablen Gewichten entsprechen. Da für Griechenland, Portugal, Irland und Luxemburg keine Ursprungsreihen bzw. (im Falle von Irland) keine ausreichend langen Ursprungsreihen vorliegen, wurden die unbereinigten Quartalswerte für die EU-12 mit Hilfe der Jahreswerte, der unbereinigten Quartalswerte für die acht großen Länder und eines Verfahrens der temporalen Disaggregation von Zeitreihen geschätzt. Diese Methode wird in ähnlicher Form auch von Eurostat eingesetzt. [1]
Die so geschätzten Ursprungszeitreihen für die EU-12 wurden mit dem Verfahren TRAMO/SEATS [2] direkt saison- und kalenderbereinigt. Die Kalenderbereinigung erfolgte mithilfe einer von der Europäischen Zentralbank zur Verfügung gestellten Reihe der Abweichungen des gewogenen Durchschnitts der Arbeitstage in der EWU von ihrem langjährigen Durchschnitt. Diese Reihe wurde als externer Regressor bei der Saisonbereinigung eingesetzt. [1] http://www.euro-frame.org
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 1
Vierteljährliche volkswirtschaftliche Gesamtrechnung für die EWU-Länder
Verwendung des Bruttoinlandsprodukts
Ursprungswerte
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1999 2000 1999
II III IV
In Mrd. Euro
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum (1) 3 575,2 3 750,2 883,7 897,0 935,7
Staatskonsum 1 247,8 1 296,3 305,3 303,8 341,9
Anlageinvestitionen 1 312,1 1 404,9 332,3 326,3 359,2
Bauten 671,2 707,0 172,2 174,8 177,7
Ausrüstungen 640,9 697,9 160,1 151,5 181,6
Vorratsveränderungen 20,5 39,6 5,4 2,8 -17,0
Inlandsnachfrage 6 155,6 6 491,1 1 526,7 1 529,8 1 619,9
Außenbeitrag 94,8 61,0 26,3 26,5 22,6
Exporte 2 067,8 2 419,2 513,5 516,1 559,5
Importe 1 973,0 2 358,2 487,2 489,7 536,9
Bruttoinlandsprodukt 6 250,4 6 552,1 1 553,0 1 556,3 1 642,4
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum (1) 3 330,6 3 419,2 823,3 831,9 868,4
Staatskonsum 1 164,7 1 186,4 289,8 287,8 300,8
Anlageinvestitionen 1 262,2 1 317,7 320,2 312,8 344,0
Bauten 634,8 646,9 163,0 165,0 166,8
Ausrüstungen 627,3 670,9 157,1 147,8 177,2
Vorratsveränderungen 15,3 15,6 3,6 2,3 -16,6
Inlandsnachfrage 5 772,8 5 939,0 1 436,9 1 434,8 1 496,6
Außenbeitrag 83,2 117,9 21,6 27,1 25,3
Exporte 2 029,4 2 268,2 506,5 504,1 544,8
Importe 1 946,2 2 150,3 484,9 477,0 519,5
Bruttoinlandsprodukt 5 856,0 6 056,9 1 458,6 1 461,9 1 521,9
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 107,3 109,7 107,3 107,8 107,7
Staatskonsum 107,1 109,3 105,3 105,6 113,7
Anlageinvestitionen 104,0 106,6 103,8 104,3 104,4
Bauten 105,7 109,3 105,6 105,9 106,5
Ausrüstungen 102,2 104,0 101,9 102,5 102,5
Inlandsnachfrage 106,6 109,3 106,2 106,6 108,2
Exporte 101,9 106,7 101,4 102,4 102,7
Importe 101,4 109,7 100,5 102,6 103,4
Bruttoinlandsprodukt 106,7 108,2 106,5 106,5 107,9
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum (1) 4,4 4,9 4,2 4,3 4,4
Staatskonsum 4,0 3,9 3,5 4,1 4,9
Anlageinvestitionen 6,5 7,1 6,3 6,4 8,0
Bauten 5,6 5,3 6,2 5,9 7,1
Ausrüstungen 7,5 8,9 6,5 6,9 8,9
Vorratsveränderungen . . . . .
Inlandsnachfrage 4,5 5,4 4,3 4,5 5,1
Außenbeitrag . . . . .
Exporte 4,5 17,0 1,7 5,8 11,8
Importe 6,8 19,5 4,1 8,3 14,2
Bruttoinlandsprodukt 3,8 4,8 3,4 3,8 4,6
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum (1) 3,2 2,7 3,2 3,2 2,9
Staatskonsum 2,2 1,9 1,7 2,0 2,7
Anlageinvestitionen 5,5 4,4 5,7 5,1 6,7
Bauten 4,0 1,9 4,9 4,2 5,1
Ausrüstungen 7,1 6,9 6,5 6,1 8,2
Vorratsveränderungen . . . . .
Inlandsnachfrage 3,2 2,9 3,2 3,1 3,5
Außenbeitrag . . . . .
Exporte 5,1 11,8 3,2 6,0 10,1
Importe 7,1 10,5 6,2 7,4 9,8
Bruttoinlandsprodukt 2,7 3,4 2,3 2,7 3,7
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 1,1 2,2 1,0 1,1 1,4
Staatskonsum 1,8 2,0 1,8 2,1 2,1
Anlageinvestitionen 0,9 2,6 0,6 1,2 1,2
Bauten 1,5 3,4 1,2 1,6 1,9
Ausrüstungen 0,4 1,8 0,0 0,8 0,6
Inlandsnachfrage 1,2 2,5 1,0 1,4 1,6
Exporte -0,6 4,7 -1,5 -0,2 1,6
Importe -0,3 8,2 -1,9 0,9 4,0
Bruttoinlandsprodukt 1,1 1,4 1,1 1,0 0,9
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2000 2001
I II III IV I II III
In Mrd. Euro
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum 904,4 933,3 939,8 972,8 942,6 975,4 980,1
(1)
Staatskonsum 310,1 318,4 314,4 353,5 322,0 331,1 326,9
Anlage-
investitionen 321,3 357,5 346,4 379,6 334,7 363,9 346,0
Bauten 160,6 181,1 180,8 184,6 164,0 183,5 181,5
Ausrüstungen 160,8 176,4 165,7 195,0 170,7 180,4 164,5
Vorrats-
veränderungen 32,2 6,2 10,1 -8,9 33,0 2,1 0,0
Inlandsnachfrage 1 568,0 1 615,3 1 610,8 1 696,9 1 632,3 1 672,5 1 653,0
Außenbeitrag 15,0 17,9 17,0 11,1 21,7 26,7 31,3
Exporte 562,3 598,1 601,8 657,0 630,2 647,0 626,3
Importe 547,3 580,2 584,8 645,9 608,5 620,4 595,1
Brutto-
inlandsprodukt 1 583,0 1 633,2 1 627,8 1 708,0 1 654,0 1 699,1 1 684,3
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum 833,0 853,4 851,2 881,6 848,9 868,8 868,1
(1)
Staatskonsum 292,2 296,7 292,2 305,4 297,6 301,8 298,0
Anlage-
investitionen 305,4 336,0 324,4 351,9 309,4 335,0 318,4
Bauten 148,7 166,1 165,4 166,6 146,8 163,2 163,5
Ausrüstungen 156,7 169,9 159,0 185,3 162,6 171,8 155,0
Vorrats-
veränderungen 24,7 0,0 4,9 -14,0 22,7 -6,6 -6,0
Inlandsnachfrage 1 455,2 1 486,1 1 472,8 1 524,9 1 478,6 1 499,0 1 478,5
Außenbeitrag 21,5 29,0 33,3 34,1 33,2 39,5 48,1
Exporte 536,3 563,6 560,8 607,5 581,9 593,6 577,1
Importe 514,7 534,6 527,5 573,4 548,7 554,1 529,0
Brutto-
inlandsprodukt 1 476,7 1 515,1 1 506,1 1 559,0 1 511,7 1 538,5 1 526,6
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 108,6 109,4 110,4 110,3 111,0 112,3 112,9
Staatskonsum 106,1 107,3 107,6 115,7 108,2 109,7 109,7
Anlageinvestitionen 105,2 106,4 106,8 107,9 108,2 108,6 108,7
Bauten 108,0 109,0 109,3 110,8 111,7 112,4 111,0
Ausrüstungen 102,6 103,9 104,2 105,2 105,0 105,0 106,1
Inlandsnachfrage 107,8 108,7 109,4 111,3 110,4 111,6 111,8
Exporte 104,9 106,1 107,3 108,1 108,3 109,0 108,5
Importe 106,3 108,5 110,9 112,6 110,9 112,0 112,5
Brutto-
inlandsprodukt 107,2 107,8 108,1 109,6 109,4 110,4 110,3
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum (1) 5,3 5,6 4,8 4,0 4,2 4,5 4,3
Staatskonsum 4,4 4,3 3,5 3,4 3,8 4,0 4,0
Anlageinvestitionen 9,2 7,6 6,2 5,7 4,1 1,8 -0,1
Bauten 9,5 5,1 3,4 3,9 2,1 1,3 0,4
Ausrüstungen 8,9 10,2 9,4 7,4 6,2 2,2 -0,7
Vorratsveränderungen . . . . . . .
Inlandsnachfrage 6,0 5,8 5,3 4,8 4,1 3,5 2,6
Außenbeitrag . . . . . . .
Exporte 17,5 16,5 16,6 17,4 12,1 8,2 4,1
Importe 19,2 19,1 19,4 20,3 11,2 6,9 1,8
Bruttoinlandsprodukt 5,6 5,2 4,6 4,0 4,5 4,0 3,5
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum (1) 3,2 3,7 2,3 1,5 1,9 1,8 2,0
Staatskonsum 2,0 2,4 1,5 1,5 1,9 1,7 2,0
Anlageinvestitionen 7,1 4,9 3,7 2,3 1,3 -0,3 -1,9
Bauten 6,3 1,9 0,2 -0,1 -1,3 -1,8 -1,2
Ausrüstungen 7,9 8,1 7,6 4,6 3,8 1,2 -2,5
Vorratsveränderungen . . . . . . .
Inlandsnachfrage 3,6 3,4 2,6 1,9 1,6 0,9 0,4
Außenbeitrag . . . . . . .
Exporte 13,1 11,3 11,2 11,5 8,5 5,3 2,9
Importe 10,7 10,3 10,6 10,4 6,6 3,6 0,3
Bruttoinlandsprodukt 4,5 3,9 3,0 2,4 2,4 1,5 1,4
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 2,0 1,9 2,4 2,4 2,3 2,7 2,3
Staatskonsum 2,3 1,9 1,9 1,8 2,0 2,2 1,9
Anlageinvestitionen 2,0 2,5 2,4 3,3 2,8 2,1 1,8
Bauten 3,1 3,2 3,2 4,0 3,4 3,1 1,6
Ausrüstungen 1,0 1,9 1,6 2,7 2,3 1,1 1,9
Inlandsnachfrage 2,3 2,3 2,6 2,8 2,5 2,6 2,2
Exporte 3,9 4,7 4,8 5,3 3,3 2,7 1,1
Importe 7,6 8,0 8,0 9,0 4,3 3,2 1,5
Bruttoinlandsprodukt 1,1 1,2 1,5 1,5 2,1 2,5 2,1
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Konsumausgaben der privaten Haushalte und der privaten Organisationen
ohne Erwerbszweck.
Quellen: Eurostat; nationale Statistiken; Berechnungen des DIW Berlin.
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-------------------------------------------------------------------------------Tabelle 2
Vierteljährliche volkswirtschaftliche Gesamtrechnung für die EWU-Länder
Verwendung des Bruttoinlandsprodukts
Saisonbereinigte Werte
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1998 1999
IV I II III IV
In Mrd. Euro
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum (1) 870,2 878,7 885,7 898,8 910,5
Staatskonsum 303,2 306,4 309,7 313,6 317,3
Anlageinvestitionen 312,5 317,6 322,9 329,8 335,5
Bauten 160,3 162,5 165,3 168,6 170,6
Ausrüstungen 152,2 155,1 157,6 161,2 164,9
Vorratsveränderungen 6,2 6,5 4,7 6,3 6,9
Inlandsnachfrage 1 492,0 1 509,2 1 523,0 1 548,5 1 570,2
Außenbeitrag 28,2 26,2 23,3 21,7 19,8
Exporte 486,5 488,7 503,8 525,3 542,5
Importe 458,3 462,5 480,4 503,6 522,7
Bruttoinlandsprodukt 1 520,2 1 535,4 1 546,3 1 570,2 1 589,9
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum (1) 817,5 824,3 825,7 835,8 842,4
Staatskonsum 286,8 288,8 289,8 292,0 293,9
Anlageinvestitionen 302,1 308,6 311,2 316,7 321,7
Bauten 152,9 155,6 157,1 159,2 160,3
Ausrüstungen 149,2 153,0 154,1 157,5 161,4
Vorratsveränderungen 6,8 4,4 2,5 3,4 4,6
Inlandsnachfrage 1 413,2 1 426,2 1 429,3 1 447,9 1 462,6
Außenbeitrag 18,6 18,2 20,9 21,6 20,8
Exporte 480,1 484,8 497,5 513,4 526,6
Importe 461,5 466,6 476,5 491,8 505,8
Bruttoinlandsprodukt 1 431,7 1 444,4 1 450,3 1 469,5 1 483,4
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 106,4 106,6 107,3 107,5 108,1
Staatskonsum 105,7 106,1 106,8 107,4 108,0
Anlageinvestitionen 103,4 102,9 103,8 104,1 104,3
Bauten 104,8 104,4 105,2 105,9 106,4
Ausrüstungen 102,0 101,4 102,3 102,3 102,1
Inlandsnachfrage 105,6 105,8 106,6 106,9 107,4
Exporte 101,3 100,8 101,3 102,3 103,0
Importe 99,3 99,1 100,8 102,4 103,4
Bruttoinlandsprodukt 106,2 106,3 106,6 106,9 107,2
Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum (1) 1,1 1,0 0,8 1,5 1,3
Staatskonsum 0,8 1,1 1,1 1,3 1,2
Anlageinvestitionen 0,9 1,7 1,7 2,1 1,7
Bauten 0,8 1,4 1,7 2,0 1,2
Ausrüstungen 1,1 1,9 1,6 2,3 2,3
Vorratsveränderungen . . . . .
Inlandsnachfrage 0,8 1,2 0,9 1,7 1,4
Außenbeitrag . . . . .
Exporte -1,9 0,5 3,1 4,3 3,3
Importe -1,3 0,9 3,9 4,8 3,8
Bruttoinlandsprodukt 0,6 1,0 0,7 1,5 1,3
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum (1) 1,0 0,8 0,2 1,2 0,8
Staatskonsum 0,4 0,7 0,3 0,7 0,7
Anlageinvestitionen 0,4 2,2 0,8 1,8 1,6
Bauten 0,5 1,8 1,0 1,3 0,7
Ausrüstungen 0,3 2,6 0,7 2,2 2,5
Vorratsveränderungen . . . . .
Inlandsnachfrage 0,7 0,9 0,2 1,3 1,0
Außenbeitrag . . . . .
Exporte -0,7 1,0 2,6 3,2 2,6
Importe 0,9 1,1 2,1 3,2 2,8
Bruttoinlandsprodukt 0,2 0,9 0,4 1,3 0,9
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 0,1 0,1 0,6 0,3 0,5
Staatskonsum 0,4 0,3 0,7 0,5 0,5
Anlageinvestitionen 0,5 -0,5 0,8 0,4 0,1
Bauten 0,3 -0,4 0,8 0,7 0,4
Ausrüstungen 0,7 -0,6 0,9 0,0 -0,2
Inlandsnachfrage 0,1 0,2 0,7 0,4 0,4
Exporte -1,2 -0,5 0,5 1,0 0,7
Importe -2,2 -0,2 1,7 1,6 0,9
Bruttoinlandsprodukt 0,4 0,1 0,3 0,2 0,3
-------------------------------------------------------------------------------
2000 2001
I II III IV I II III
In Mrd. Euro
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum 922,3 933,7 943,3 951,4 962,6 974,4 983,3
(1)
Staatskonsum 319,8 322,7 325,3 328,2 331,8 335,2 338,5
Anlageinvestitionen 342,7 349,9 355,5 358,4 358,2 357,5 355,5
Bauten 174,2 176,2 178,0 179,6 179,1 179,6 179,5
Ausrüstungen 168,5 173,6 177,5 178,8 179,1 178,0 176,1
Vorrats-
veränderungen 6,4 7,3 11,9 14,3 4,3 3,8 0,7
Inlandsnachfrage 1 591,3 1 613,6 1 636,0 1 652,3 1 656,9 1 670,9 1 678,0
Außenbeitrag 19,2 17,1 13,9 11,9 27,9 26,7 27,9
Exporte 566,3 591,7 618,4 645,3 637,7 641,9 642,2
Importe 547,1 574,6 604,5 633,4 609,8 615,2 614,3
Brutto-
inlandsprodukt 1 610,5 1 630,7 1 649,9 1 664,2 1 684,8 1 697,5 1 705,9
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum 847,8 855,5 857,4 859,4 865,2 870,5 874,0
(1)
Staatskonsum 294,6 296,4 297,0 298,4 300,0 301,3 302,8
Anlage-
investitionen 325,5 329,2 332,3 332,1 330,8 329,2 326,4
Bauten 161,9 162,1 161,9 161,9 160,8 160,3 159,9
Ausrüstungen 163,7 167,1 170,4 170,2 170,0 168,9 166,5
Vorrats-
veränderungen -1,1 1,3 6,4 10,8 -3,6 -4,4 -6,3
Inlandsnachfrage 1 466,9 1 482,4 1 493,2 1 500,7 1 492,3 1 496,6 1 497,0
Außenbeitrag 31,2 29,4 27,8 28,8 44,0 40,5 43,1
Exporte 541,1 558,4 576,5 594,2 589,8 590,1 592,2
Importe 509,9 529,1 548,8 565,5 545,8 549,6 549,1
Brutto-
inlandsprodukt 1 498,0 1 511,8 1 520,9 1 529,5 1 536,3 1 537,0 1 540,1
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 108,8 109,1 110,0 110,7 111,3 111,9 112,5
Staatskonsum 108,6 108,9 109,5 110,0 110,6 111,3 111,8
Anlageinvestitionen 105,3 106,3 107,0 107,9 108,3 108,6 108,9
Bauten 107,6 108,7 109,9 110,9 111,4 112,1 112,3
Ausrüstungen 103,0 103,9 104,1 105,0 105,3 105,4 105,7
Inlandsnachfrage 108,5 108,8 109,6 110,1 111,0 111,6 112,1
Exporte 104,7 105,9 107,3 108,6 108,1 108,8 108,4
Importe 107,3 108,6 110,2 112,0 111,7 111,9 111,9
Brutto-
inlandsprodukt 107,5 107,9 108,5 108,8 109,7 110,4 110,8
Veränderung gegenüber dem Vorquartal in %
Zu jeweiligen Preisen
Privater Konsum (1) 1,3 1,2 1,0 0,9 1,2 1,2 0,9
Staatskonsum 0,8 0,9 0,8 0,9 1,1 1,0 1,0
Anlageinvestitionen 2,2 2,1 1,6 0,8 0,0 -0,2 -0,6
Bauten 2,1 1,2 1,0 0,9 -0,3 0,3 -0,1
Ausrüstungen 2,2 3,0 2,2 0,7 0,2 -0,6 -1,1
Vorratsveränderungen . . . . . . .
Inlandsnachfrage 1,3 1,4 1,4 1,0 0,3 0,8 0,4
Außenbeitrag . . . . . . .
Exporte 4,4 4,5 4,5 4,3 -1,2 0,7 0,0
Importe 4,7 5,0 5,2 4,8 -3,7 0,9 -0,2
Bruttoinlandsprodukt 1,3 1,3 1,2 0,9 1,2 0,8 0,5
Zu Preisen von 1995
Privater Konsum (1) 0,6 0,9 0,2 0,2 0,7 0,6 0,4
Staatskonsum 0,3 0,6 0,2 0,5 0,5 0,4 0,5
Anlageinvestitionen 1,2 1,1 0,9 -0,1 -0,4 -0,5 -0,9
Bauten 1,0 0,2 -0,1 0,0 -0,7 -0,3 -0,2
Ausrüstungen 1,4 2,1 2,0 -0,1 -0,1 -0,6 -1,4
Vorratsveränderungen . . . . . . .
Inlandsnachfrage 0,3 1,1 0,7 0,5 -0,6 0,3 0,0
Außenbeitrag . . . . . . .
Exporte 2,8 3,2 3,2 3,1 -0,8 0,1 0,4
Importe 0,8 3,7 3,7 3,0 -3,5 0,7 -0,1
Bruttoinlandsprodukt 1,0 0,9 0,6 0,6 0,4 0,0 0,2
Preisentwicklung (1995 = 100)
Privater Konsum (1) 0,7 0,3 0,8 0,6 0,5 0,6 0,5
Staatskonsum 0,5 0,3 0,6 0,4 0,6 0,6 0,4
Anlageinvestitionen 1,0 0,9 0,7 0,9 0,4 0,3 0,3
Bauten 1,1 1,0 1,1 0,9 0,4 0,6 0,2
Ausrüstungen 0,8 0,9 0,2 0,9 0,3 0,0 0,4
Inlandsnachfrage 1,1 0,3 0,7 0,5 0,8 0,6 0,4
Exporte 1,6 1,2 1,2 1,2 -0,4 0,6 -0,3
Importe 3,8 1,2 1,4 1,7 -0,2 0,2 -0,1
Bruttoinlandsprodukt 0,3 0,3 0,6 0,3 0,8 0,7 0,3
-------------------------------------------------------------------------------
(1) Konsumausgaben der privaten Haushalte und der privaten Organisationen
ohne Erwerbszweck.
Quellen: Eurostat; nationale Statistiken; Berechnungen des DIW Berlin.
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