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17. November 2006 |
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Gleich und gleich gesellt sich gern. Eine Studie
zu Einkommen und Heiratsverhalten in Deutschland und Großbritannien |
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Kinder aus gutem Hause werden mit hoher Wahrscheinlichkeit
später selbst einen gut situierten Haushalt gründen. Nicht nur,
weil sie besser ausgebildet werden und deshalb gute Voraussetzungen haben,
später selbst ein hohes Einkommen zu erzielen. Auch die Chancen auf
eine „gute Partie“ sind größer. So ist es statistisch
gesehen sehr unwahrscheinlich, dass ein Kind gut verdienender Eltern später
einen Partner aus ärmlichen Verhältnissen heiratet. Das zeigt
eine aktuelle vergleichende Studie von John Ermish, Marco Fancesconi und
Thomas Siedler zur Frage ökonomischer Ungleichheit und Heiratsverhalten
in Großbritannien und Deutschland.
Die Analysen für Deutschland basieren auf den Daten der Längsschnittstudie
des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die vom DIW Berlin zusammen mit Infratest
Sozialforschung erhoben werden. Die Zahlen für Großbritannien
stützen sich auf die British Household Panel Study (BHPS), das britische
Pendant zum SOEP. Es gehört zum Konzept beider Studien, die Lebenswege
der Kinder weiter zu verfolgen. Wenn Kinder aus Befragungshaushalten einen
eigenen Haushalt gründen, werden auch ihre Lebenspartner in die Befragung
einbezogen. |
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03. November 2006 |
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Ehemalige „Gastarbeiter“ von Altersarmut
besonders bedroht |
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Die Renten von Arbeitsmigranten aus der Türkei
und dem ehemaligen Jugoslawien sind im Durchschnitt 20% niedriger als die
Renten der einheimischen Bevölkerung in Deutschland. Für deutschstämmige
Aussiedler, die zweite große Gruppe von Zuwanderern, ist die Lage
etwas günstiger. Hier liegen die Altersrenten nur etwa 6% unter dem
Durchschnitt. Das zeigt erstmals eine neue Studie aus der Reihe Research
Notes des DIW Berlin „Alterseinkommen bei Zuwanderern“. Die
Analysen zeigen auch, dass türkische Rentenbezieher mit ihrer knappen
Rente von durchschnittlich unter 650 € vermehrt die Familie unterstützen
müssen. Haushalte von türkischen Migranten sind in der Regel größer
als deutsche Haushalte. Außerdem ziehen die Jugendlichen und jungen
Erwachsenen später von zu Hause aus. - Auch deshalb, weil sie häufiger
von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Die Studie
basiert auf Daten der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel
(SOEP), die das DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhebt,
sowie den Daten des Forschungsdatenzentrums der Deutschen Rentenversicherung.
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10. Oktober 2006 |
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Viertausendste Publikation auf Basis der Daten
des
Sozio-oekonomischen Panels erschienen |
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Anfang Oktober konnte die Abteilung "Sozio-oekonomisches
Panel" am DIW Berlin den Eingang der viertausendsten wissenschaftlichen
Studie auf Basis von SOEP-Daten registrieren. Im Focus der aktuellen Studie
des Schweizer Soziologen Daniel Oesch steht die Untersuchung von Einkommensunterschieden
und Aufstiegschancen in modernen Industriegesellschaften. Oesch entwickelt
ein differenziertes Analysemodell und vergleicht anhand von Längsschnittdaten
die Beschäftigtenstruktur von vier europäischen Ländern. |
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07. September 2006 |
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Hochqualifizierte zieht es ins Ausland |
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Jahr für Jahr wandern mehr als 100 000 deutsche
Staatsbürger aus. Sehr gut ausgebildete, jungen Menschen sind am ehesten
dazu bereit. Da dies aber im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung
nur wenige sind, stellen Fachkräfte und durchschnittlich qualifizierte
Erwerbstätige die Mehrheit der Auswanderer. Das zeigen das DIW Berlin
und das WZB in einer gemeinsamen Studie: „Internationale Mobilität
von deutschen Staatsbürgern. Chance für Arbeitslose oder Abwanderung
der Leistungsträger?“ Die Analysen basieren auf der vom DIW Berlin
in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Längsschnittstudie
„Sozio-oekonomisches Panel“. |
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21. August 2006 |
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Kinder aus bildungsfernen Haushalten scheitern
häufiger am Gymnasium |
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Jedes dritte Kind aus bildungsfernen Haushalten
scheitert am Gymnasium innerhalb der ersten sechs Jahre. Das zeigt Thorsten
Schneider von der Universität Bamberg und ehemaliger Mitarbeiter des
DIW Berlin in seiner jüngsten Studie „Does the effect of social
origins on educational participation change over the life course?“
Die Datenbasis seiner Analysen ist die vom DIW Berlin in Zusammenarbeit
mit Infratest Sozialforschung erhobene Längsschnittstudie „Sozio-oekonomisches
Panel“.
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18. Juli 2006 |
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C. Katharina Spieß gemeinsam mit der FU zur
Universitätsprofessorin berufen |
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Der Präsident der Freien Universität Berlin
hat C. Katharina Spieß zum 1. Juli 2006 zur Professorin (W3 -Professur)
für das Fachgebiet "Familien- und Bildungsökonomie“
ernannt. Frau Spieß wurde von der FU gemeinsam mit dem DIW Berlin
berufen, wo sie weiterhin bei der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches
Panel (SOEP) mitarbeiten wird. C. Katharina Spieß hatte zwei weitere
Rufe an die Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main in
Kooperation mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische
Forschung (DIPF) und an das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität
Bremen erhalten, die sie abgelehnt hat. Bei der Professur an der FU Berlin
handelt sich um die erste Professur auf dem Fachgebiet Familien- und Bildungsökonomie
in einem erziehungswissenschaftlichen Fachbereich einer deutschen Universität.
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21. Juni 2006 |
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Frauen in Führungspositionen verdienen rund
ein Viertel weniger als Männer |
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Der Anteil von Frauen an allen Führungskräften
lag im Jahr 2004 bei 30 Prozent, in Positionen mit umfassenden Führungsaufgaben
waren es knapp 22 Prozent. Von den 5,5 Millionen Angestellten und beamteten
Personen in höheren Positionen waren gut 3,8 Millionen Männer
und knapp 1,7 Millionen Frauen. Frauen sind in Führungspositionen aber
nicht nur unterrepräsentiert, ihr Verdienst liegt auch erheblich unter
dem der Männer, so der Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 25/2006. Vollzeitbeschäftigte
Männer erzielten im Jahr 2004 durchschnittlich 4200 Euro brutto im
Monat und damit 27 Prozent mehr als Frauen. Diese verdienten nur 3300 Euro.
Im Bereich umfassender Führungsaufgaben war die Gehaltsdifferenz mit
33 Prozent noch deutlich größer: Männer verdienten hier
im Mittel 5 300 Euro brutto, Frauen verdienten 1 300 Euro weniger.
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31. Mai 2006 |
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Armut und Reichtum: DIW Berlin stellt neue Forschungsergebnisse
vor |
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Die wirtschaftliche Lage Bildender Künstler
in Berlin ist zumeist extrem angespannt, viele von ihnen agieren am wirtschaftlichen
Existenzminimum. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen
Wochenbericht 22/2006 und schlägt vor, die Region zu einem Magnet für
die internationale Kunst- und Kulturszene weiterzuentwickeln. Ansatzpunkte
für die Förderung der Kunst in Berlin könnten u.a. die Promotion
neuer Ausstellungsformate, die Gründung einer Berliner Kuratorenschule
und die Nutzung leerstehender Immobilien für Ateliers sein. Durch derartige
Umstrukturierungen kann der Standort Berlin an Attraktivität gewinnen,
was wiederum positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der
Stadt hat. |
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31. Mai 2006 |
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Netzwerke besonders wichtig bei der Stellenfindung
von Migranten |
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Persönliche Netzwerke haben für die erfolgreiche
Stellensuche von Migranten eine hohe Bedeutung. Zu diesen Ergebnissen kommt
das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 22/2006 auf der Basis der
Daten des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung
erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Besonders die Jüngeren,
schlechter Ausgebildeten und weniger Integrierten unter ihnen greifen dabei
auf persönliche Kontakte zurück. |
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24. Mai 2006 |
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Sportbeteiligung lässt auch im Alter nicht
nach |
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Gut ausgebildete Menschen treiben mehr Sport, auch
im Alter, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des DIW Berlin. Das Alter
hat einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die sportliche Aktivität
eines Menschen, wichtiger sind die Faktoren Bildung und wirtschaftliche
Situation des Einzelnen. Rund 30% der Bevölkerung in Deutschland treibt
mindestens einmal in der Woche Sport. Zwar geht die sportliche Betätigung
im Alter etwas zurück, allerdings nur leicht, nämlich um 0,1 Prozentpunkte
pro Jahr steigenden Durchschnittsalters . |
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24. Mai 2006 |
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Kinderlosigkeit von Akademikerinnen überbewertet
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Der Anteil von dauerhaft kinderlosen Akademikerinnen
liegt in Deutschland bei unter 30 %. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin
in seinem aktuellen Wochenbericht 21/2006 auf Grundlage aktueller Daten
seiner zusammen mit Infratest Sozialforschung erhobenen Längsschnittstudie
Sozio-oekonomisches Panel (SOEP). Die in der Öffentlichkeit vielfach
diskutierte Zahl, nach der über 40 % der Akademikerinnen in Deutschland
kinderlos sind, ist nicht haltbar. Ein relativ hoher Anteil kinderloser
Akademikerinnen ist überdies kein Novum, sondern kann seit Jahrzehnten
beobachtet werden. |
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10. Mai 2006 |
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Geringere Bildung – seltener am PC: Digitale
Spaltung in Deutschland |
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Personen mit einem höheren Bildungsniveau nutzen
PC und Internet wesentlich häufiger als Personen mit einem geringeren
Bildungsniveau. Sie verwenden den Computer auch häufiger zu Bildungszwecken,
während Personen mit geringerer Bildung den Computer mehr im Freizeitbereich
einsetzen. Dies sind einige Ergebnisse des aktuellen Wochenberichts 19/2006
des DIW Berlin, der sich auf Daten einer Sondererhebung des Sozio-oekonomischen
Panels (SOEP) stützt, die von TNS-Infratest Sozialforschung, München,
im Auftrag des DIW Berlin durchgeführt wurde. Die Zahlen verweisen
insgesamt auf eine Verfestigung der digitalen Spaltung in Deutschland.
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12. April 2006 |
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Unbezahlte Mehrarbeit auf dem Vormarsch |
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Die Anzahl der geleisteten Überstunden in Deutschland
hat sich seit Anfang der 90er Jahre leicht erhöht. Bei Vollzeitbeschäftigten
übersteigt die tatsächliche Arbeitszeit den Umfang der vertraglich
geregelten Wochenstunden um durchschnittlich 2 ½ Stunden. Diese Überstunden
werden in der Regel nicht bezahlt, sondern mit Freizeit abgegolten oder
gar nicht kompensiert. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem
aktuellen Wochenbericht 15-16 / 2006. Die Analyse zeigt, dass der Trend
in Richtung flexiblerer Arbeitszeiten längst eingesetzt hat. Bei einer
wachsenden Anzahl von Berufen steht die Erfüllung bestimmter Aufgaben
anstelle der vertraglichen Arbeitszeit im Vordergrund. |
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29. März 2006 |
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Kein Einfluss der Familienform auf Schulerfolg
von Kindern.
Kinder in nicht-traditionellen Elternhäusern werden eher zu Rauchern |
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In Deutschland hat die Familienform keinen nachweisbaren
Einfluss auf den Schulerfolg und eine mögliche spätere Arbeitslosigkeit
der Kinder. Das ist das Ergebnis des aktuellen Wochenberichts des DIW Berlin
13/2006. Jugendliche und junge Erwachsene, die in nicht-traditionellen Elternhäusern
aufgewachsen sind, haben jedoch eine etwa 10 bis 20% höhere Wahrscheinlichkeit
zu rauchen. Nicht-traditionelle Familienformen sind Familien, in denen nicht
beide leiblichen Eltern gemeinsam ihre Kinder großziehen. So zählen
zum Beispiel Alleinerziehende zu den nicht-traditionell Erziehenden. |
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28. Februar 2006 |
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Langzeitarbeitslose sind mit ihrem Leben so unzufrieden
wie Pflegebedürftige |
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Die Lebenszufriedenheit langzeitarbeitsloser Menschen
ist in den letzten fünf Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2005 lag
sie so niedrig wie die von pflegebedürftigen, gesundheitlich stark
beeinträchtigten Menschen. Das zeigen die Daten des vom DIW Berlin
in Zusammenarbeit mit TNS Infratest München repräsentativ erhobenen
Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). |
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25. Januar 2006 |
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Beschäftigungsmöglichkeiten in privaten
Haushalten überschätzt |
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Auch die jüngsten arbeitsmarktpolitischen Versuche,
Privathaushalte verstärkt zu Arbeitgebern zu machen, haben nur begrenzt
Beschäftigungswirkungen gezeigt. Durch die Hartz-Reform wurde es privaten
Haushalten erleichtert, Beschäftigung offiziell anzumelden. Neue Arbeitsverhältnisse
sind aufgrund der spezifischen Mini-Job-Regelung für Privathaushalte,
wie das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 4/2006 zeigt, aber
kaum entstanden. Vielmehr wurden im Wesentlichen bisherige schattenwirtschaftliche
Tätigkeiten durch die Reform legalisiert. Dies ist durchaus auch als
ein Erfolg zu werten, hat jedoch Familien keine zusätzliche Unterstützung
bei Kindererziehung und Pflege gebracht. |
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