Website Archive

    Der Pressebereich des DIW Berlin
     
 
Übersicht 2004
Pressemitteilungen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)
   
   
17. November 2004 Gut die Hälfte der Menschen in Deutschland findet ihr Einkommen gerecht
   
  Rund 54 Prozent der Menschen in Deutschland empfinden ihr Erwerbseinkommen als gerecht. Das ist das Ergebnis des aktuellen Wochenbericht des DIW Berlin 47/2004, der auf Basis der Daten einer Sondererhebung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) erstmals Fragen zum subjektiven Gerechtigkeitsempfinden untersucht. Als weit ungerechter als das eigene Erwerbseinkommen empfinden die Menschen in Deutschland die Entlohnungshöhe von Managern und Hilfsarbeitern. Zweidrittel halten die Erwerbseinkommen von Managern für ungerechtfertigt hoch. Die Löhne von Hilfsarbeitern schätzen sie als zu niedrig ein. In der Studie wurden deutliche regionale Unterschiede im Bewertungsmuster beim eigenen Erwerbseinkommen ermittelt. Während in Westdeutschland nahezu 58 % der Erwerbstätigen ihr eigenes Einkommen als gerecht ansehen, sind es in Ostdeutschland lediglich 41 %.
   
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 47/2004
   
   
17. November 2004 Mehr Realismus in der Arbeitszeitdebatte erforderlich
   
  Arbeitnehmer in Deutschland zeigen ein hohes Maß an betrieblicher Flexibilität und arbeiten länger, als in Teilen der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Dies zeigt der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 47/2004 nach Auswertung der Daten des Sozio-oekonomischen Panels. So ergab die Analyse der Wochenarbeitszeit erhebliche Abweichungen der tatsächlich erbrachten von der vertraglich vereinbarten Zeit.
   
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 47/2004
   
   
3. November 2004 Auslandsaufenthalte von Schülern sind sozial sehr ungleich verteilt
   
  Auslandsaufenthalte von Schülern, die über die künftige Karriere- und Lebenschancen mit entscheiden dürften, sind in Deutschland sozial sehr ungleich verteilt. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 45/2004, der auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) erstmals den Einfluss der Auslandsaufenthalte auf den schulischen Erfolg und vor allem den persönliche Hintergrund der Austauschschüler untersucht. Knapp 4 % der deutschen Jugendlichen ohne Migrationshintergrund waren während ihrer Schulzeit im Ausland. In erster Linie (83%) handelt es sich dabei um Gymnasiasten, die meist einen bis zu einjährigen Austausch wahrnehmen. Bei der Gruppe von Schülern, deren Eltern ein gutes Einkommen oder deren Mütter einen höheren Bildungsabschluss haben, sind überdurchschnittlich viele Auslandsaufenthalte zu verzeichnen.
   
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 45/2004
   
   
2. November 2004 Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten wählt Gert G. Wagner zum Vorsitzenden
   
  Der erstmal berufene nationale Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten hat Gert G. Wagner zum Vorsitzenden gewählt. Gert G. Wagner, der auch Mitglied des Wissenschaftsrates ist, leitet die Längsschnittstudie SOEP am DIW Berlin und hat den Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung und Wirtschaftspolitik an der Technischen Universität Berlin inne. Zur Stellvertretenden Vorsitzenden wurde die Soziologin Prof. Dr. Heike Solga gewählt, die an der Universität Leipzig lehrt und auch am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung tätig ist. Der von Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn berufene Rat hat sich am 1. November 2004 in Berlin konstituiert.
   
 
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26. Oktober 2004 Bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch soziale Netzwerke - Aktuelle Studie zeigt den Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen und Sozialkapital auf die Dauer der Arbeitslosigkeit
   
  Ob Arbeitslosigkeit nur ein kurzer Zwischenstopp im Erwerbsleben ist oder zum Dauerzustand wird, hängt nicht nur von wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Hartz IV ab, sondern auch von persönlichen und sozialen Eigenschaften der Arbeitslosen. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Dies zeigt eine aktuelle Studie des DIW Berlin mit dem Titel „Der Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften und sozialen Ressourcen auf die Arbeitslosigkeitsdauer“, die auf den empirischen Daten der Längsschnittstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) beruht.
   
 
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19. Oktober 2004 Gastarbeiter aus der EU sind in Deutschland erfolgreich -
Hoher Anteil von Akademikern und Führungskräften unter Immigranten aus der Europäischen Union
   
  Immigranten aus EU-Staaten gleichen ihre soziale Situation an die der in Deutschland geborenen Inländer an und zeigen zum Teil sogar eine günstigere Entwicklung. Immigranten aus Drittstaaten hingegen gelingt dies nicht. So ist der Anteil der un- und angelernten Arbeiter unter allen Immigrantengruppen mit bis zu 43 Prozent deutlich höher als bei hier geborenen Deutschen (12 Prozent). Jedoch erzielen Immigranten aus der Europäischen Union und Eingebürgerte insgesamt ein mittleres Einkommen, das mit dem der in Deutschland geborenen Inländer vergleichbar ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung mit dem Titel "Migration und Sozialstruktur - Soziale Lagen von Immigranten in Deutschland vor dem Hintergrund der europäischen Einigung", die auf den empirischen Daten der repräsentativen Längsschnittstudie Sozio-oekonomischen Panel SOEP beruht.
   
 
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8. September 2004 Familienpolitik: Bevölkerung mehrheitlich sowohl für staatliche als auch private Zuständigkeit
   
  Die große Mehrheit der Bürger in Ost- wie auch in Westdeutschland spricht sowohl dem Staat als auch privaten Akteuren eine Zuständigkeit bei der finanziellen Absicherung der Familie, der Vorschul- und Schulkinderbetreuung und der Betreuung alter Menschen zu. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 37/2004 auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).
   
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 37/2004
   
   
7. September 2004 Aufkommen und wirtschaftliche Wirkungen einer Vermögensbesteuerung: Analyse des DIW Berlin für Bündnis 90/Die Grünen
   
  Das DIW Berlin hat für Bündnis 90/Die Grünen verschiedene Möglichkeiten einer Neukonzeption der Vermögensbesteuerung analysiert. Das Gutachten wird in der Reihe „DIW Berlin: Politikberatung kompakt“ veröffentlicht. Die Vermögensteuer sollte auf die Einkommen- oder Körperschaftsteuer anrechenbar sein und damit als Mindestbesteuerung wirken.
 
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  Die Analyse als PDF-Datei
   
   

18. August 2004

Kein Beschäftigungswunder durch Minijobs
   
  Die von der Bundesknappschaft im Juni 2003 erstmals identifizierten 6,4 Mill. Minijobs bestanden vermutlich zum größten Teil bereits vorher als kleine Beschäftigungsverhältnisse am Rande des Arbeitsmarktes, so der aktuelle Wochenbericht 34/2004 des DIW Berlin. Der seither registrierte Zuwachs kann somit zum erheblichen Teil auf Substitution aus bisheriger Beschäftigung zurückgeführt werden. Auf Basis der vom DIW Berlin erhobenen Haushaltsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wurde bereits von 2000 bis 2003 eine deutliche Ausweitung kleiner Beschäftigungsverhältnisse beobachtet.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 34/2004
   
   
18. August 2004 Haustierhalter sind seltener krank
   
  Eine aktuelle SOEP-Studie weist den Zusammenhang zwischen Haustierhaltung und der Anzahl von Arztbesuchen nach. Die Zahl der Arztbesuche bei Menschen ohne Haustiere im Haushalt liegt um 18,5 Prozent höher als bei jenen mit Tieren. Auch die Dauer des Haustierbesitzes beeinflusst die Gesundheit. Offensichtlich profitieren vor allem jene, die ihr Tier länger als fünf Jahre besitzen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie mit dem Titel „The relationship between pet ownership and health outcomes“ auf Grundlage der Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP).
 
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  Diskussionspapier des DIW Berlin Nr. 434
„The relationship between pet ownership and health outcomes“
   
   
15. Juli 2004 Immer mehr Frauen treiben im Alter regelmäßig Sport
   
 

Frauen in Deutschland treiben im Alter intensiver und regelmäßiger Sport. Darüber hinaus nimmt die Zahl derjenigen zu, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren kontinuierlich sportlich aktiv sind. Zu diesem Ergebnis kommt der Sportwissenschaftler Dr. Christoph Breuer von der Technischen Universität Chemnitz in seiner Studie „Entwicklung und Stabilität sportlicher Aktivität im Lebensverlauf“. Er widerlegt damit die klassische sportwissenschaftliche These, dass die Menschen mit zunehmenden Alter weniger Sport treiben.

 
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  Weitere Informationen zur Studie "Entwicklung und Stabilität sportlicher Aktivität im Lebensverlauf“
   
   
2. Juli 2004 Eltern "vererben" Neigung zum Bezug von Sozialhilfe an ihre Kinder
   
 

Beste Präsentationen der internationalen Paneldaten-Konferenz SOEP2004 ausgezeichnet.

 
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Weitere Informationen zur Konferenz und den prämierten Papers

Alle SOEP2004 Conference Papers

   
   
3. Juni 2004 Erhebung von Daten durch Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zeigt Erfolge: 6. Internationale Nutzerkonferenz SOEP2004 und 2. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten
   
 

Wissenschaftler präsentieren im Rahmen der 6. Internationalen Nutzerkonferenz SOEP2004 in Berlin auf Daten des sozio-oekonomischen Panels beruhende Forschungsergebnisse. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert außerdem die Weiterentwicklung der Dateninfrastruktur für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit einer Konferenz in Wiesbaden. Prof. Dr. Gert G. Wagner, Mitglied des Wissenschaftsrates, betont die Gemeinsamkeiten von sozialwissenschaftlichen Erhebungen wie dem SOEP und naturwissenschaftlichen Service-Einrichtungen wie BESSY.

 
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  Weitere Informationen zur Konferenz SOEP 2004
   
   
26. Mai 2004 Alterssicherung: Gesunkene Zufriedenheit und Skepsis gegenüber privater Vorsorge
   
  Nach den Ergebnissen des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) hat die Zufriedenheit der Bürger im erwerbsfähigen Alter mit der Alterssicherung von 1992 bis 2002 deutlich abgenommen. Der Anteil der Zufriedenen ging von 37 % auf 25 % zurück. Umgekehrt ist der Anteil der Unzufriedenen von 30 % auf über 40 % gestiegen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 22/2004.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 22/2004
   
   
   
19. Mai 2004 Vertrauen in Deutschland: Viel Misstrauen gegenüber großen Unternehmen und Gewerkschaften
   
 

Eine Sondererhebung des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung durchgeführten Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) lässt erkennen, dass es in Deutschland Anzeichen für eine Vertrauenskrise gibt, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 21/2004.

 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 21/2004
   
   
19. Mai .2004 Gestiegene berufliche Mobilität in Deutschland
   
  In Deutschland nahm die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren deutlich zu, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 21/2004. Nach Berechnungen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) stieg von 1992 bis 2002 die Zahl jener, die innerhalb eines Jahres eine Arbeitsstelle neu angetreten haben, um mehr als 30 % auf knapp 6,3 Mill. Personen. Bei einer insgesamt sinkenden Erwerbstätigenzahl geht diese Dynamik vor allem auf Frauen und Jüngere zurück.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 21/2004
   
   
12. Mai 2004 Hohes privates Engagement bei der Betreuung von Pflegebedürftigen
   
 

Nach den Ergebnissen des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) beteiligten sich im Jahre 2003 rund 5 % aller erwachsenen Männer und knapp 8 % aller Frauen an der Versorgung Pflegebedürftiger, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 20/2004. Der zeitliche Umfang an einem durchschnittlichen Wochentag beträgt bei pflegenden Männern 2,5 Stunden und bei Frauen rund 3 Stunden. Männer pflegen damit zwar weniger häufig und in geringerem Umfang, beteiligen sich aber zu einem nicht unerheblichen Anteil ebenfalls aktiv an der Betreuung Hilfe- und Pflegebedürftiger.

 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 20/2004
   
   
22. April 2004 Gehaltszuschlag für große Männer
Neue Studie belegt erstmals Zusammenhang zwischen Körpergröße und Verdienst in Deutschland
   
 

Große Menschen haben mehr Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. Diese Erkenntnisse beruhen überwiegend auf Daten der sozial-psychologischen und sozio-ökonomischen Forschung des US-amerikanischen Raums. Eine neue Studie zeigt nun, dass es sich auch hierzulande zumindest für Männer auszahlt, von hoher Statur zu sein. Mit den Daten des vom DIW Berlin erhobenen Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) stehen für das Jahr 2002 erstmals auch Angaben zu Körpergröße und –gewicht zur Verfügung. Mit diesen Daten war es Guido Heineck, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität München, möglich zu analysieren, ob sich zwischen unterschiedlich großen erwerbstätigen Personen Verdienstunterschiede ergeben.

 
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  Die Studie „Up in the skies? The relationship between body height and earnings in Germany“
   
   
14. April 2004 Aktuelle Steuerreformvorschläge: Erhebliche Aufkommens- und Verteilungswirkungen, geringe Arbeitsmarkteffekte
   
  Die aktuellen Vorschläge zu einer grundlegenden Einkommensteuerreform lösen erhebliche Aufkommens- und Verteilungswirkungen aus, die zu erwartenden Arbeitsmarkteffekte sind in Relation dazu gering. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht Nr. 16/2004. Größere „Selbstfinanzierungseffekte“ durch steigende Beschäftigung und höheres Wachstum sind nicht zu erwarten.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 16/2004
   
   
7. April 2004 Urlaub in Deutschland: Erwerbstätige nutzen ihren Urlaubsanspruch oftmals nicht aus
   
  Fast jeder Dritte der abhängig Beschäftigten in Deutschland hat seinen Jahresurlaub 1999 nicht vollständig ausgenutzt. Das zeigen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die vom DIW Berlin zusammen mit Infratest Sozialforschung erhoben werden und im aktuellen Wochenbericht des DIW Berlin 15/2004 veröffentlicht sind. Von den etwa 936 Mill. Tagen Urlaubsanspruch, die sich aus den Angaben der Befragten ergeben, wurden nur etwa 870 Mill. Tage effektiv genommen. Von 28 Tagen Urlaubsanspruch nahmen die Befragten im Durchschnitt also nur 26 Tage. Neuere Zahlen liegen derzeit noch nicht vor; das DIW Berlin geht davon aus, dass diese Strukturen sich nicht wesentlich geändert haben.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 15/2004
   
   
25. März 2004 Outsourcing: Verlierer sind Niedrigqualifizierte, Gewinner die Hochqualifizierten
   
  Outsourcing in Niedriglohnländer ist für Unternehmen vor allem bei Produktionsstufen mit hoher Arbeitsintensität und geringer Qualifikationsintensität lohnend. Dementsprechend sind vor allem die Löhne und Beschäftigungschancen Niedrigqualifizierter in Deutschland negativ von dieser neuen Form internationaler Arbeitsteilung betroffen. Das Diskussionspapier des DIW Berlin Nr. 385 kommt zu dem Ergebnis, dass Outsourcing die Löhne für Niedrigqualifizierte um bis zu 1,8% reduziert, während die Löhne Hochqualifizierter um bis zu 3% steigen.
 
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Diskussionspapier des DIW Berlin Nr. 385
"Winners and Losers: Fragmentation, Trade and Wages Revisited"

   
   
4. Februar 2004 Einkommensposition von älteren Menschen hat sich merklich verbessert
   
  Ein sozial ausgeglichener Beitrag der heutigen Rentnergeneration zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung ist mittels einer Revision der Besteuerung von gesetzlichen Renten möglich und – wie vom Bundesverfassungsgericht gefordert – auch längst überfällig. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem jüngsten Wochenbericht 6/2004. Der zu versteuernde Anteil sollte aber nicht schrittweise bis zum Jahr 2020 angehoben und auch nicht für jeden Rentenjahrgang konstant gehalten werden, sondern bereits die heutige Rentnergeneration deutlich stärker belasten. Davon wären nur wenige gut verdienende alte Menschen betroffen, während die aktuellen Reformschritte der Bundesregierung wie die Aussetzung der Rentenerhöhung und die vollständige Finanzierung der Beiträge zur Pflegeversicherung auch Rentner mit einer geringen gesetzlichen Rente belasten.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 6/2004
   
   
28. Januar 2004 Erbschaften und Schenkungen: 50 Mrd. Euro fließen jährlich an private Haushalte
   
  Derzeit haben rund 1,5 % aller Privathaushalte in Deutschland einen jährlichen Vermögenszugang aufgrund von Erbschaften in Höhe von durchschnittlich 65.000 Euro. Knapp ein weiteres Prozent aller Haushalte erhält jährlich Schenkungen von durchschnittlich 30.000 Euro. Aus diesen Transfers errechnen sich insgesamt Einkommen von Privathaushalten in Höhe von jährlich etwa 50 Mrd. Euro; dies entspricht mehr als 2 % des Bruttoinlandsprodukts. Zu dieser Schätzung kommt der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 5/2004.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 5/2004
   
   
21. Januar 2004 Berufsarmee statt Wehrpflicht: Eine ökonomisch sinnvolle Lösung
   
  Aus ökonomischer Sicht ist eine Berufsarmee einer Wehrpflichtarmee vorzuziehen, so der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 4/2004. Sie ist volkswirtschaftlich kostengünstiger und ordnungspolitisch sinnvoller als eine Wehrpflichtarmee. Auch das Problem der Wehrgerechtigkeit – das aus ökonomischer Sicht ein Problem der Steuergerechtigkeit ist – würde sich in einer Berufsarmee nicht mehr stellen. Die Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee erscheint angesichts der neuen Pläne des Verteidigungsministeriums, Eingreif-, Stabilisierungs- und Unterstützungskräfte einzuführen, ebenfalls geboten. Auch gibt es heute keinen überzeugenden gesellschaftspolitischen Grund mehr, der die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht angesichts ihrer hohen volkswirtschaftlichen Kosten im Vergleich zu einer Freiwilligenarmee rechtfertigt. Die Bundesrepublik Deutschland sollte daher dem Beispiel anderer EU-Staaten folgen und eine Berufsarmee einführen.
 
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  Wochenbericht des DIW Berlin 4/2004
   
   
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