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Diskussionspapiere/ Discussion Papers

1001 Zur Unterrepräsentanz von Frauen in Spitzengremien der Wirtschaft: Ursachen und Handlungsansätze Elke Holst, Anita Wiemer 2010. 17 S.

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Abstract:

The paper proceeds from the assumption that the inequalities of opportunity between men and women on the labor market and in society overall tend to consolidate in the management bodies of large companies. The predominance of men on the supervisory boards of Germany's largest private sector companies has created a 'male monoculture' there. In the literature, structural and ideological barriers are identified as the reasons for this severe underrepresentation of women. Increasing the percentage of women in management positions in the private sector would still require the support of upper-level (male) management. In other countries, progress has already been made in this area with the use of quotas.

Abstract:

Der Beitrag geht davon aus, dass sich in den Spitzengremien der großen Unternehmen bestehende Chancenungleichheiten zwischen den Geschlechtern auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft kristallisieren. In den Vorständen der größten privaten Unternehmen in Deutschland besteht eine männliche Monokultur. In den Aufsichtsräten wird sie nur deshalb etwas gemildert, weil die Arbeitnehmervertretungen rund dreimal so häufig wie die Kapitalseite Frauen in das Gremium entsenden. Die in der Literatur diskutierten Ursachen für diese starke Unterrepräsentanz finden sich hauptsächlich in strukturellen und ideologischen Barrieren. Eine Erhöhung der Frauenanteile in Führungspositionen der Privatwirtschaft braucht jedoch die Unterstützung der obersten (männlichen) Führungsebene in Unternehmen und wird im Ausland bereits mit Quotenregelungen erfolgreich vorangetrieben.

JEL-Classification:

G38, J16, J44, J71, M14

Keywords:

Board Diversity, Gender Diversity, Glass Ceiling, Stereotypes, Gender Quota